Der Krokus weckt Frühlingsgefühle

Wenn der Krokus (Crocus) blüht, steht der Frühling vor der Tür! An einem sonnigen Tag im Wintermonat Februar schießen sie plötzlich aus dem Boden. Diese Blume ist besonders beliebt und es gibt sie in vielen Farben. Sie sind überwiegend gelb, weiß oder violett, aber es gibt auch Sorten mit gestreiften Blüten. Lassen auch Sie sich vom Krokusfieber packen!

Besondere Krokusarten

Im Gegensatz zur Narzisse handelt es sich beim Krokus nicht um ein Zwiebel-, sondern um ein Knollengewächs. Nicht alle Krokusse blühen im Frühjahr. Es gibt Arten, die bereits im Herbst aus dem Boden kommen. Diese Herbstkrokusse sollten so bald wie möglich nach dem Kauf gepflanzt werden, am besten schon im September. Wenn sie einmal im warmen Boden sind, dauert es auch nicht lange und schon zeigen sie ihre Köpfe. Bei frühlingsblühenden Krokussen unterscheiden wir zwischen botanischen und großblütigen Krokussen. Botanische Krokusse haben etwas kleinere Blüten und blühen normalerweise schon im Februar. Großblütige Krokusse haben größere Blüten und blühen meist etwas später, nämlich im März.

Krokusse pflanzen

Die Pflanzsaison für Krokusse liegt zwischen September und Dezember. Der beste Pflanzmonat variiert je nach Art und Temperatur. Der herbstblühende Krokus muss bereits im September in den Boden. Der frühlingsblühende Krokus wird zwischen Oktober und Dezember gepflanzt, wenn keine Wärme mehr im Boden ist. Am besten immer vor dem ersten Frost. Die meisten Krokussorten blühen im Februar und März, einige sogar bis April. Herbstkrokusse blühen schon im September/Oktober. Sie geben dem manchmal etwas grauen Herbst mehr Farbe!

  • In ein Beet pflanzen

Legen Sie also zwischen September und Dezember im Garten los, solange er nicht friert. Pflanzen Sie viele Krokusse zusammen, um eine große Wirkung zu erzielen. Man kann etwa 200 bis 300 Knollen pro m² Pflanzen, um eine große Farbexplosion zu erhalten. Für eine natürlichere Wirkung streuen Sie die Knollen über das Beet und pflanzen sie dort, wo sie landen. Wählen Sie verschiedene Arten und Farben für einen abwechslungsreichen Garten. Der Krokus sieht natürlich auch in einem Rasen gut aus, oder als Farbtupfer unter einem Baum oder Busch.

Krokusse lieben einen Platz in der Sonne und reagieren stark auf Licht. Das bedeutet, dass die Blumen sich öffnen, wenn die Sonne scheint und an bewölkten Tagen geschlossen bleiben. Wenn Sie Krokusse unter einem Baum pflanzen wollen, stellen Sie sicher, dass sie genügend Licht bekommen. Darüber hinaus muss der Boden, in den die Knollen gepflanzt werden, nahrungsreich und gut luft- und wasserdurchlässig sein. Bei schwerem Boden kann man diesen eventuell mit Sand oder Kies mischen, um ihn durchlässiger zu machen. Graben Sie ein Loch mit einer Tiefe von etwa 3x der Höhe der Knolle. Sorgen Sie auch für ein breites Loch, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden. Die Knolle mit der Nase nach oben in das Loch und die Wurzeln auf den Boden legen. Füllen Sie das Loch mit frischer Blumenerde und drücken Sie diese leicht an. Wenn die Knollen lange trocken gestanden haben, gibt man auch noch Wasser. Schützen Sie Krokusse, die bereits Blätter haben, vor Frost.

  • Krokusknollen in einen Topf Pflanzen

Krokusse sehen nicht nur im Freien gut aus, sondern auch in einem Korb oder Topf auf der Terrasse oder dem Balkon. Pflanzen Sie Krokusse vor dem Frost in einen Topf. Beachten Sie bei der Auswahl des Blumentopfes den Pflanzabstand. Ein Ziertopf muss so groß sein, dass die Wurzeln die Knolle beim Wachsen nicht beschädigen. Für das Wachstum können Sie organische Düngemittel mit der entsprechenden Blumenerde mischen. Bei starkem Frost ist es empfehlenswert, die Knollen im Topf zu schützen, z. B. mit Luftpolsterfolie oder Schutzhüllen. Man kann die Töpfe auch vorübergehend in die Scheune stellen.

Krokusse pflegen

Krokusse brauchen kaum Pflege. In trockenen Zeiten gibt man etwas zusätzliches Wasser. In der Frostperiode deckt man die Knollen ab, damit sie nicht kaputt frieren. Nach der Blüte benötigen die Knollen oft etwas zusätzlichen Dünger, insbesondere nach einem Frühjahr, in dem das Wetter über längere Zeit mäßig war.

Haben Sie Krokusknollen in Ihren Rasen gepflanzt? Warten Sie dann mit Rasenmähen, bis die Blätter verdorrt sind.

Krokusknollen verwildern lassen

Botanische Krokusse eignen sich ideal zum Verwildern. Das bedeutet, dass sich das Knollengewächs selbst vermehrt. Aber man kann der Natur auch ein wenig helfen. An der Oberseite der Krokusknolle wachsen neue Knollen. Diese wachsen von der Energie der Mutterknolle. Graben Sie jedes Jahr nach der Blüte im Herbst einige groß gewordene Babyknollen aus und teilen Sie sie in kleinere Teile. Pflanzen Sie diese an verschiedenen Stellen im Garten erneut. Machen Sie dies mehrmals, um jedes Jahr mehr Krokusse zu bekommen. Wichtig ist jedoch, dass man die Blätter nach der Blüte nicht entfernt

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