Rosen pflanzen und pflegen

Im Sommer sollen Rosen wieder prächtig blühen und verleihen Ihrem Garten eine romantische Atmosphäre. Pflanzen Sie verschiedene Sorten und Farben nebeneinander, um ein Rosenparadies zu schaffen. Wir helfen Ihnen beim Pflanzen und der Pflege Ihrer Rosen.

Starten Sie mit einem perfekten Boden

Rosen benötigen einen humusreichen und leicht kalkhaltigen Boden, der genügend Sauerstoff durchlässt. Ein zu feuchter oder zu trockener Boden kann die Entwicklung der Rosen beeinträchtigen. Vor dem Pflanzen von Rosen lockert man den Boden mit einem Spaten. Bei allen Bodenarten ist es sinnvoll, ein großes Pflanzloch zu graben und es mit spezieller Rosenerde zu füllen. Diese Blumenerde enthält die richtige Nahrung und Struktur für die Rosen. Wenn Sie alles nach Vorschrift machen wollen, bereiten Sie den Boden vor dem Frühling vor und arbeiten Mist in den Boden ein. Durch gute Düngung mit Spurenelementen (geringer Stickstoffgehalt und ausreichend Magnesium und Kali), bleiben Ihre Rosen stark und gesund. Im darauffolgenden Herbst ist der Boden vollständig zum Pflanzen von Rosen bereit.

Rosen pflanzen

Es gibt verschiedene Arten von Rosen, die auf unterschiedliche Weise gepflanzt werden können. Pflanzen Sie eine Kletterrose immer an einer Wand oder Pergola. Freilandrosen sind wiederum perfekt für die Beete. Auch der Pflanzabstand variiert zwischen den Arten. Bodendeckende Rosen, Büschelrosen und großblütige Rosen pflanzen Sie in Abständen von 35-45 cm voneinander. Stammrosen in einem Abstand von 80 bis 100 cm und Kletterrosen in einem Abstand von mindestens 1 bis 2 Meter. Alle Rosen haben eines gemeinsam: Sie lieben einen sonnigen und luftigen Standort. Wir helfen Ihnen beim Pflanzen aller verschiedenen Rosen.  

Freilandrosen

Das Pflanzen von Freilandrosen kann zwischen Mitte Oktober und Ende April erfolgen. Im Winter können die Freilandrosen einfach gepflanzt werden, sofern kein Frost im Boden ist. Bei Schnee raten wir ebenfalls davon ab, Rosen zu Pflanzen, das kann für die Wurzeln schlecht sein. Der Herbst ist die beste Pflanzzeit, da die Rose dann den ganzen Winter über Zeit hat, Wurzeln zu bilden und im Frühjahr darauf blühen kann.

Bei Ankunft können die Wurzeln etwas eingetrocknet sein. Stellen Sie die Rosen deshalb vor dem Pflanzen zunächst eine Nacht in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Suchen Sie einen sonnigen Ort, um die Rosen zu pflanzen. Nur bodendeckende Rosen können, im Gegensatz zu anderen Freilandrosen, auch im Halbschatten oder sogar im Schatten wachsen. Achten Sie auf die anderen Pflanzen im Beet. Baumwurzeln können dem Boden viel für die Rosen wichtige(s) Wasser und Nahrung entziehen. Vor dem Pflanzen muss der Boden zunächst gelockert werden. Das Pflanzloch muss tief und breit genug sein, um die Wurzeln in den Boden zu setzen, ohne sie zu verbiegen. Setzen Sie die Rose mit gespreizten Wurzeln auf die richtige Tiefe. Diese wird auf dem Etikett angegeben. Dabei muss die Verdickung, aus der die Äste entspringen, etwa 3-5 cm unter der Erde platziert werden. Die Rose vorsichtig schütteln, damit alle Hohlräume zwischen den Wurzeln mit Erde gefüllt werden. Drücken Sie diese gut an und geben Sie reichlich Wasser. Legen Sie um die Rose einen Erdwall an, was auch als „Anhäufeln“ bezeichnet wird. Dies schützt die Wurzeln im Winter vor Frost.

Rosen im Zuchttopf

Rosen im Zuchttopf können fast das ganze Jahr über gepflanzt werden, außer in Frostperioden. Stellen Sie die Rosen vor dem Pflanzen zunächst eine halbe Stunde in einen Eimer mit lauwarmem Wasser. Graben Sie ein großes Pflanzloch und lockern Sie den Boden gut auf. Nehmen Sie die Rose aus dem Topf und setzen Sie sie in die richtige Tiefe:

  • Durch Okulation veredelte Rosen in Zuchttöpfen haben einen frostempfindlichen Okulationspunkt (die Verdickung, aus der die Zweige entspringen). Dieser Punkt sollte beim Pflanzen etwa 3-5 cm unter dem Boden liegen. Füllen Sie das Pflanzloch mit verbesserter Erde, drücken Sie sie gut an und geben Sie reichlich Wasser. Legen Sie einen Erdwall um diese Rosen an, um den Okulationspunkt zu schützen.
  • Gesteckte Rosen in Zuchttöpfen sind nicht okuliert und haben daher keinen Okulationspunkt. Stellen Sie sicher, dass die Oberseite des Wurzelballens knapp unter der Oberfläche platziert wird. Reichern Sie die Erde an und füllen Sie das Pflanzloch damit auf. Drücken Sie diese gut an und geben Sie reichlich Wasser.

Kletterrosen

Das schöne an Kletterrosen ist, dass man sie fast überall pflanzen kann. Sie klettern gerne an einem alten Zaun oder an einem Gitter hoch und verschönern mit wenig Aufwand eine weniger schöne Mauer. Wichtig ist jedoch, dass Kletterrosen gut vor Wind geschützt werden. Wählen Sie also einen Ort, an dem die Rosen nicht im Zug stehen.

An einer Wand

Es gibt nicht viele Wände, die nicht für eine Kletterrose geeignet sind. Die einzigen Wände, die man vermeiden sollte, sind diejenigen, die sehr geschützt oder nach Süden ausgerichtet sind. Nach Süden gerichtete Wände können nämlich zu warm werden, wodurch die Rose austrocknet. So pflanzt man Kletterrosen gegen eine Wand:

  1. Befestigen Sie ein Blumengitter an der Mauer. Lassen Sie zwischen dem Gitter und der Wand 2 cm Platz für die Luftzirkulation.
  2. Pflanzen Sie die Rose etwa 30 cm von der Wand entfernt - näher an der Wand wird der Boden zu trocken sein.
  3. Wählen Sie vier oder fünf Hauptzweige, um die Rose an das Gitter zu binden.
  4. Geben Sie reichlich Wasser.

Entlang einer Pergola oder eines Obelisken

Sie können Rosen nicht nur an eine Wand pflanzen, sondern auch auf einer Pergola wachsen lassen. Pflanzen Sie in diesem Fall mehrere Rosen zu beiden Seiten der Pergola, so dass sie zusammenkommen und ein Dach bilden. Wenn Sie die Rosen gut entlang der Struktur der Pergola führen, werden Sie innerhalb eines Jahres schöne Ergebnisse sehen. Innerhalb von drei Jahren werden Sie die maximale Wirkung erzielen: ein rosenfarbenes Dach.

Rosen in einem Topf pflanzen

Alle Rosen können grundsätzlich auch in einen schönen Pflanzkübel gepflanzt werden. Im Gegensatz zu Stauden wurzeln Rosen nicht breit, sondern tief. Wenn die Wurzeln einmal den Boden erreichen, dann wächst die Pflanze nicht mehr. Verwenden Sie somit immer einen großen Topf und passen Sie die Topfgröße regelmäßig an das Wachstum der Rose an. Rosen, die bis zu 80 cm hoch werden, eignen sich am besten für einen Topf. Bitte beachten Sie, dass Rosen in einem Topf einen (besonders) hohen Wasserbedarf haben.

Um es Ihnen so leicht wie möglich zu machen, stellen wir im Folgenden einige hilfreiche Tipps zusammen:

  • Verwenden Sie einen Topf mit Löchern für den Wasserablauf.
  • Geben Sie anschließend eine Schicht Topfscherben oder Hydrogranulat in den Topf.
  • Streuen Sie eine Schicht Blumenerde für Rosen darüber.
  • Bedecken Sie auch den Okulationspunkt (der Punkt, an dem die Stiele mit der Wurzel verbunden sind) mit Blumenerde für Rosen, um Frostschaden an der Pflanze zu vermeiden.
  • Füllen Sie das Pflanzloch weiter auf. Drücken Sie die Erde richtig an.
  • Geben Sie viel Wasser!

Rosen pflegen

Rosen mögen einen Spritzer Wasser. Normalerweise reicht ihnen der Regen. Nur in trockenen Zeiten gibt man etwas zusätzliches Wasser. Rosen brauchen auch viel Nahrung, weil sie stark wachsen. Zwischen April und Juli ist es ratsam, ungefähr alle drei Wochen Rosendünger zu geben. Verwenden Sie dazu z. B. Rosendünger. Damit wird Ihre Rose noch stärker blühen.

Außerdem schneidet man die Rosen jeden Sommer nach der Blüte. Schneiden Sie die Blüten und Blätter ab, damit die ganze Energie in die neue Blüte gelangen kann. Für jede Rosensorte gibt es eine spezielle Schnittart. Lesen Sie mehr dazu auf unserer Schnitt-Seite.

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