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Sanddorn (Hippophae): winterharte Sträucher mit vitaminreichen Beeren
Sanddorn liefert orange Beeren mit hohem Vitamin-C-Gehalt und wächst auch auf mageren, sandigen Böden. Die Pflanze verträgt Wind, Trockenheit und Frost und eignet sich für sonnige Standorte im Garten.
Warum brauchst du männliche und weibliche Sanddorn-Pflanzen?
Für eine Ernte brauchst du beide Geschlechter, denn Sanddorn ist zweihäusig. Nur weibliche Pflanzen tragen Beeren, männliche Pflanzen sorgen für die Bestäubung.
- Weibliche Pflanze: trägt die orangen Beeren
- Männliche Pflanze: bestäubt bis zu sechs weibliche Pflanzen
- Faustregel: eine männliche Pflanze pro Gruppe genügt
Welcher Standort passt für Sanddorn?
Sanddorn braucht volle Sonne und einen durchlässigen, eher sandigen Boden. Schwere, staunasse Böden verträgt er schlecht, an windigen Küsten- und Freiflächen dagegen sehr gut.
- Sonnig: fördert Blüte und Fruchtansatz
- Sandig und durchlässig: verhindert Staunässe
- Windig: kein Problem, oft sogar ideal
Wann und wie erntest du Sanddornbeeren?
Sanddornbeeren erntest du meist von Ende August bis Oktober, sobald sie kräftig orange und weich sind. Weil die Beeren fest sitzen, schneiden viele ganze Fruchtzweige ab und ernten diese gefroren ab.
- Erntezeit: Spätsommer bis Herbst
- Reife: intensiv orange, leicht weich
- Tipp: Zweige einfrieren erleichtert das Abstreifen
Wie pflanzt du Sanddorn als Hecke?
Als Hecke setzt du Sanddorn mit rund einem Meter Pflanzabstand, damit die Sträucher dicht zusammenwachsen. Die Wurzelausläufer befestigen Böschungen und magere Flächen, weshalb Sanddorn oft dort steht, wo andere Gehölze schwach bleiben. Weitere Sträucher findest du in der übergeordneten Kategorie, verwandte Auswahl bieten die Sträucher und Stauden sowie die Stängelsträucher für eine gestaltete Höhe.
- Abstand: etwa 1 Meter für dichte Hecken
- Ausläufer: befestigen Hänge und Böschungen
- Schnitt: nach der Ernte auslichten und in Form halten
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