Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi Sempervivum Chick Charms® Strawberry Kiwi
Ideal für kleine Flächen
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"Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi – farbstarke Sukkulente für sonnige Plätze

Die Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi ist eine kompakte, winterharte Steingartenpflanze mit auffallend gefärbten Rosetten, die je nach Jahreszeit zwischen fruchtigem Rot und frischem Grün wechseln. Sie eignet sich besonders für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die einen sonnigen, eher trockenen Standort attraktiv gestalten möchten – ohne viel gießen oder aufwendig pflegen zu müssen. Wer eine dekorative, flache Polsterpflanze für Steingarten, Dachbegrünung, Schalen oder Balkonkästen sucht und dabei Wert auf Robustheit und Winterhärte legt, findet in dieser Sorte eine sehr konkrete Lösung.

Diese Pflanze ist vor allem für Menschen geeignet, die

  • einen sonnigen Standort haben, an dem andere Pflanzen schnell vertrocknen,
  • gezielt eine niedrig bleibende Strukturpflanze mit wechselnder Blattfärbung suchen,
  • einen überschaubaren Pflegeaufwand wünschen, aber trotzdem saisonale Effekte im Garten oder auf dem Balkon sehen wollen,
  • gerne mit Schalen, Trögen und Steingärten gestalten und Lücken zwischen Steinen oder Trittplatten schließen möchten.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Sie erhalten eine sehr robuste, trockenheitsverträgliche Blattschmuckpflanze, die über das ganze Jahr den Platz strukturiert, im Winter im Beet verbleiben kann und mit ihren Farbnuancen besonders in der kühleren Jahreszeit einen klaren Blickfang bildet.

Was Sie konkret kaufen

Mit der Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi erwerben Sie eine spezielle Sorte der bekannten Dach- oder Felsrosen. Charakteristisch sind die kurz gedrungenen, dichten Rosetten, deren Blätter einen mehrfarbigen Eindruck erzeugen: meist eine Mischung aus rötlichen bis rotbraunen Tönen und helleren, grünlichen Bereichen, die an die Farbwirkung von Erdbeeren und Kiwi erinnern. Die Farbintensität hängt von Jahreszeit, Sonneneinstrahlung und Temperatur ab und verändert sich über das Jahr hinweg.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte liegt im Einsatz als dauerhafte Strukturpflanze in:

  • Steingärten und Kiesbeeten,
  • als Bepflanzung von Schalen und Trögen,
  • zur Begrünung von Mauerkronen oder Fugen,
  • als pflegeleichter Blickpunkt in Balkonkästen auf der Sonnenseite.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments grenzt sich diese Sorte von vielen anderen Sukkulenten durch drei Punkte klar ab: Sie ist winterhart im Freien, bleibt sehr niedrig und bildet kompakte Polster, und sie zeigt eine auf Effekt gezüchtete Blattfärbung, die über das Jahr deutliche Nuancen zeigt. Anders als frostempfindliche Sukkulenten kann sie ganzjährig draußen bleiben, vorausgesetzt der Standort ist durchlässig und nicht staunass.

Bakker liefert Ihnen kräftig durchwurzelte Pflanzen aus einer spezialisierten Produktion. Sie erhalten also kein kurzfristig dekoriertes Geschenkprodukt, sondern eine garten­taugliche Pflanze, die auf langfristige Nutzung im Freiland oder im Gefäß ausgelegt ist.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Flache, dichte Rosetten, die sich mit der Zeit zu kleinen Gruppen oder Teppichen zusammenschließen. Jede Rosette ist klar umrissen und wirkt wie eine kompakte, leicht nach innen gewölbte „Rose“ aus fleischigen Blättern. Die Optik ist grafisch und sehr ordentlich, ideal für klare Strukturen im Garten.
  • Höhe und Breite: Die Rosetten bleiben im Allgemeinen niedrig, meist nur wenige Zentimeter hoch. Im ausgereiften Zustand ist bei guter Kultur pro Pflanze mit einer Breite von etwa 10–15 cm zu rechnen, wobei sich durch Kindel („Chicks“) nach und nach kleine Polster bilden. Die exakte Endgröße hängt stark von Standort und Pflege ab.
  • Blattwerk: Die fleischigen Blätter sind spitz zulaufend und bilden eine sehr dichte Rosette. Die Färbung ist der Hauptzierwert: Rötliche bis rötlich-braune Töne können besonders in der kühlen Jahreszeit und bei intensiver Sonne dominieren, während in ruhigeren Wachstumsphasen mehr Grünanteile sichtbar werden. Die Farbübergänge erinnern an einen Fruchtmix und bieten deutlich mehr Abwechslung als rein grüne Sorten.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Wie bei vielen Sempervivum ist die Blüte ein einmaliges Ereignis pro Rosette und für diese Sorte nicht der Hauptgrund für die Auswahl. Sie können mit sternförmigen Blüten in eher dezenten Farbtönen rechnen, die auf langen Stielen erscheinen. Danach stirbt die betroffene Rosette ab, wird aber in der Regel von den rundherum gebildeten Jungrosetten ersetzt. Der konstante Zierwert stammt klar aus den Rosetten selbst.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Das Wachstum ist moderat. Die Pflanze legt in der Saison sichtbar zu, bleibt aber kompakt und überwuchert andere Bereiche nicht unkontrolliert. Mit jedem Jahr entstehen weitere Jungrosetten, die die Fläche langsam erweitern. Wer eine extrem schnelle Flächenbegrünung erwartet, wird eher enttäuscht; dafür bleibt die Struktur lange erhalten.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Diese Sorte ist, wie es für einen Hauswurz typisch ist, grundsätzlich gut winterhart und für den Verbleib im Freien vorgesehen. In sehr nassen und gleichzeitig frostigen Wintern können Rosetten jedoch Schaden nehmen, insbesondere bei stehender Nässe. In Kübeln ist die Frostbelastung stärker als im Beet, daher sollte man dort auf ausreichend großen Topf und gute Drainage achten.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Sehr gute Trockenheitsverträglichkeit durch die sukkulenten Blätter, die Wasser speichern. Kurze Trockenphasen im Sommer werden problemlos überstanden. Dauerhafte Nässe oder Staunässe hingegen sind eine klare Schwachstelle und führen schnell zu Fäulnis. Ein durchlässiger Untergrund ist daher unverzichtbar.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Für Freilandkultur in Steingärten, auf Mauern oder in durchlässigen Beeten sehr gut geeignet. Im Topf oder in Schalen funktioniert die Kultur ebenfalls gut, solange das Substrat mineralisch und locker ist und überschüssiges Wasser immer ablaufen kann. Je kleiner das Gefäß, desto genauer muss auf Staunässe und winterlichen Frost in Kombination mit Nässe geachtet werden.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit diese Sorte ihr Farbspektrum und ihre kompakte Form ausbildet, ist der Standort entscheidend. Ideal ist ein vollsonniger Platz, mindestens jedoch eine sehr helle Lage mit einigen Stunden direkter Sonne pro Tag. Je mehr Sonne, desto intensiver und kontrastreicher in der Regel die Färbung.

Beim Bodentyp gilt: je durchlässiger, desto besser. Optimal ist ein eher magerer, mineralischer Boden mit hohem Sand-, Splitt- oder Kiesanteil. In schweren, lehmigen Böden sollte unbedingt grobes Material zur Auflockerung eingearbeitet werden. Ziel ist, dass Wasser nach einem Regen rasch ablaufen kann und die Rosetten nie längere Zeit im nassen Substrat sitzen.

Wind stellt für diese Pflanze in der Regel kein Problem dar. Sie bleibt flach am Boden und ist nicht bruchgefährdet. Gefährlich ist stattdessen Staunässe, etwa in Senken oder an Stellen, an denen Regenwasser zusammenläuft und schlecht abfließt. Solche Plätze sollten Sie meiden.

Für den Pflanzabstand können Sie als Richtwert etwa 10–15 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einplanen. So haben die Rosetten Platz, sich mit der Zeit zu einem geschlossenen, aber nicht überfüllten Polster auszubreiten. In sehr kleinen Schalen kann der Abstand etwas geringer sein, wenn bewusst ein dichter Effekt gewünscht ist.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich ein Standort an der Süd- oder Westseite sehr gut. Gefäße sollten Abzugslöcher besitzen und nach Möglichkeit auf Füßchen gestellt werden, damit Wasser frei ablaufen kann. Unter Untersetzer sollte sich kein stehendes Wasser sammeln. In sehr heißen Innenhoflagen ist leichte Luftzirkulation hilfreich, damit die Blätter nach Regen schnell abtrocknen.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattige Standorte, an denen die Pflanze vergrünt und an dekorativer Wirkung verliert,
  • schwere Blumenerde ohne mineralische Anteile, die lange feucht bleibt,
  • dicht bewachsene Plätze unter großblättrigen Stauden, wo kaum Luft und Sonne hingelangen,
  • zu enger Abstand in dauerhaft nasser Lage, wodurch Pilzprobleme begünstigt werden.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Die beste Zeit für die Pflanzung liegt in der frostfreien Phase zwischen Frühjahr und frühem Herbst. Besonders unkompliziert sind Frühjahr und früher Sommer, weil die Pflanze noch ausreichend Zeit hat, einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt. Containerpflanzen können bei passenden Bedingungen aber auch später gesetzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Im Gartenboden zunächst Unkraut und größere Wurzeln entfernen.
  • Schwere Erde mit grobem Sand, Splitt oder feinem Kies mischen, bis sie deutlich lockerer ist.
  • In Gefäßen eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder groben Scherben über dem Abzugsloch anlegen.
  • Ein Substrat verwenden, das eher mager ist; handelsübliche Kakteenerde oder eine Mischung aus normaler Pflanzerde mit hohem mineralischem Anteil ist meist geeignet.

Einpflanzen:

  • Pflanzloch oder Topfaussparung so groß vorbereiten, dass der Wurzelballen bequem hineinpasst.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt oder leicht darüber. Die Rosette darf nicht zu tief sitzen.
  • Substrat sorgfältig auffüllen und leicht andrücken, ohne die Blattrosetten zu verschütten.
  • Auf ausreichend Abstand zu benachbarten Pflanzen achten, vor allem in Gefäßen.

Angießen nach der Pflanzung: Direkt nach dem Setzen mäßig, aber gründlich angießen, um Hohlräume im Boden zu schließen und den Wurzelkontakt herzustellen. Es reicht, den Wurzelbereich zu befeuchten; längere Staunässe im Anschluss sollte jedoch vermieden werden. Später, nach dem Anwachsen, kann der Gießrhythmus deutlich reduziert werden.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie in dieser Phase vor allem zwei Dinge: Die Rosetten sollen fest sitzen und nicht locker im Substrat wackeln, und es darf sich nach Regen kein Wasser in Senken stauen. Leichtes Schrumpfen der Blätter in Trockenphasen ist normal und meist unbedenklich; faulig weiche oder glasige Blätter deuten dagegen auf zu viel Feuchtigkeit hin.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Zu Beginn der Wachstumszeit können alte, eingetrocknete Blätter an der Außenseite der Rosetten vorsichtig entfernt werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern und Fäulnis vorzubeugen. Gießen ist bei normaler Witterung meist kaum nötig; nur in längeren Trockenphasen sollten Sie moderat wässern. Wenn Sie düngen möchten, genügt im Frühjahr eine sehr sparsame Gabe eines eher schwach dosierten Düngers oder die Beimischung von etwas Langzeitdünger. Viele Standorte kommen auch ganz ohne zusätzliche Düngung aus.

Sommer: In der warmen Jahreszeit zeigt die Pflanze ihre volle Vitalität. Trockenphasen werden gut vertragen, dennoch kann bei länger anhaltender Hitze ein gelegentliches, durchdringendes Wässern sinnvoll sein, insbesondere in kleinen Töpfen. Dabei gilt: lieber selten und gründlich gießen und anschließend das Substrat wieder abtrocknen lassen, als häufig kleine Mengen zu geben. Eventuell auftretende Blütenstiele können nach der Blüte entfernt werden, wenn sie optisch stören.

Herbst: Die Temperaturen sinken, und die Färbung kann sich besonders schön ausprägen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, zu dicht stehende Rosetten zu teilen oder umzusetzen. Gießmengen sollten deutlich reduziert werden, da der Wasserbedarf sinkt und die Pflanze sich auf den Winter vorbereitet. Vermeiden Sie vor allem direkte Kombination von starkem Gießen und bald darauf einsetzenden Frösten.

Winter: Im Beet übersteht die Pflanze den Winter in der Regel ohne besondere Maßnahmen. In sehr nassen Wintern kann ein leichter Regenschutz (zum Beispiel ein Vordach oder ein Platz in einer leicht geneigten Steinfläche) hilfreich sein. Töpfe sollten so stehen, dass sich weder Regen- noch Tauwasser stauen kann. Bei sehr strengen Frösten in kleineren Gefäßen kann das Umstellen an einen geschützten Platz nahe der Hauswand sinnvoll sein, ohne die Pflanze dabei zu warm zu stellen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Der Pflegeaufwand ist insgesamt gering. Nach der Etablierung beschränkt er sich meist auf:

  • gelegentliches Entfernen abgestorbener Blätter oder verblühter Stiele,
  • kontrolliertes Gießen in längeren Trockenphasen, vor allem in Töpfen,
  • ggf. alle paar Jahre eine Korrektur der Pflanzdichte oder ein Umsetzen einzelner Rosetten.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Weiche, verfärbte oder glasige Blätter: Hinweis auf zu viel Nässe. Sofort Gießen einstellen, Standort prüfen, ggf. Substrat lockern oder Pflanze in trockeneres, durchlässigeres Medium umsetzen.
  • Stark gestreckte, locker stehende Rosetten: Deutet auf zu wenig Licht hin. Möglichst an einen sonnigeren Standort verlegen.
  • Deutliches Einschrumpfen der Rosetten ohne Fäulniszeichen: Zeichen von Trockenstress. Mäßig durchdringend gießen und dann wieder abtrocknen lassen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Diese Sorte ist ideal für Steingärten, Trockenmauern, Mauerkronen und Kiesflächen. Dort profitiert sie von der Wärmeabstrahlung der Steine und der guten Drainage. Auch entlang von Trittplatten und Wegen lassen sich mit den Rosetten attraktive, niedrige Bänder gestalten, ohne dass ein hoher Pflegeaufwand entsteht.

Auf Terrasse oder Balkon: In Schalen, Trögen oder Balkonkästen entfaltet die Pflanze ihren dekorativen Wert besonders gut. Sie eignet sich dort vor allem für sonnige bis vollsonnige Lagen, etwa auf einer Südterrasse. Wichtig ist immer ein durchlässiges Substrat und ein Gefäß mit Abzugslöchern. In Kombination mit Kies- oder Splittabdeckungen entsteht ein sehr aufgeräumtes, grafisches Gesamtbild.

Im Beet: In klassischen Staudenbeeten kann sie als niedriger Vordergrund oder als kleine Gruppe im Randbereich eingesetzt werden, sofern der Boden nicht zu nährstoffreich und nicht dauerhaft feucht ist. Sie setzt dann einen klaren, strukturierten Akzent im unteren Bereich und bildet einen Kontrast zu höheren Stauden und Gräsern.

Hecke oder Solitärpflanze: Für Hecken ist diese Sorte nicht gedacht, da sie flach bleibt. Als Solitär in einer steinigen Schale oder auf einer Mauerkrone kann sie dagegen sehr wirkungsvoll sein, insbesondere wenn die wechselnde Blattfärbung gezielt in Szene gesetzt wird.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • andere Sempervivum-Sorten mit abweichenden Blattfarben oder -formen, um Farbteppiche zu gestalten,
  • niedrige, trockenheitsliebende Sedum-Arten, die zur Blütezeit zusätzliche Farbpunkte setzen,
  • kleinwüchsige Gräser oder Grasnelken, die feine Strukturen im Hintergrund liefern,
  • Polsterstauden für trockene Standorte, sofern sie die Rosetten nicht überwuchern.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • dauerhaft feuchte oder sumpfige Böden,
  • stark verschattete Bereiche, etwa auf der Nordseite hoher Gebäude oder unter dichten Gehölzen,
  • Standorte mit regelmäßigem, intensiven Betreten, da die Rosetten nicht tritttolerant sind,
  • sehr nährstoffreiche, ständig gedüngte Beete, in denen starkwüchsige Stauden sie rasch verdrängen würden.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Bei geeigneten Bedingungen ist die Pflanze selten krankheitsanfällig. Probleme treten meist dann auf, wenn die Kulturbedingungen von den Anforderungen stark abweichen. Mögliche Schwierigkeiten sind:

  • Fäulnis an der Basis der Rosetten bei dauerhafter Nässe,
  • pilzliche Flecken oder Schimmelbeläge auf abgestorbenen Blättern in schlecht belüfteten, feuchten Lagen,
  • vereinzelt Fraßspuren durch Schnecken, vor allem an jungen, zarten Blättern in sehr feuchten Jahren.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • mangelnde Drainage im Boden oder Gefäß,
  • Dauerbeschattung, bei der die Blätter nicht rasch abtrocknen können,
  • stehendes Wasser in Untersetzern oder wasserundurchlässigen Gefäßen ohne Ablauf,
  • zu dichtes Pflanzen ohne Luftzirkulation, insbesondere in Kombination mit nassem Wetter.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • von Beginn an ein durchlässiges, eher mineralisches Substrat wählen,
  • Abzugsöffnungen in Gefäßen sicherstellen und Untersetzer nur ohne stehendes Wasser verwenden,
  • verwelkte Blätter regelmäßig entfernen, damit sich keine Feuchtigkeit darin stauen kann,
  • in stark regenreichen Regionen bevorzugt erhöhte Standorte wählen, etwa Mauerkronen oder leicht geneigte Steinanlagen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen stark beschatteten Garten mit überwiegend schweren, nassen Böden haben und diese Bedingungen nicht verändern möchten, wird diese Sorte nicht zufriedenstellend gedeihen. Ebenso ist sie ungeeignet, wenn Sie eine schnell wachsende, hoch aufragende Pflanze zur Sichtabschirmung oder für dichte Hecken suchen. In solchen Fällen sind andere Arten sinnvoller.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf dieser Sempervivum-Sorte über Bakker profitieren Sie von einer auf Zier- und Gartenpflanzen spezialisierten Gärtnerei, die die Besonderheiten von trockenheitsliebenden, winterharten Sukkulenten kennt. Die Pflanzen werden in einer für den Versand geeigneten Größe und mit stabilem Wurzelballen geliefert, sodass sie nach dem Auspacken direkt an ihren endgültigen Platz gesetzt werden können.

Der praktische Vorteil des Onlinekaufs liegt darin, dass Sie eine gezielt ausgewählte Sorte mit spezieller Blattfärbung erhalten, die im stationären Handel nicht immer verfügbar ist. Durch die Produktbeschreibung und die Hinweise zu Standort und Pflege können Sie schon vor der Bestellung prüfen, ob die Bedingungen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon passen. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und vermeiden Enttäuschungen.

Bakker begleitet Sie von der Auswahl bis zur Pflanzung: Durch klare Hinweise zu Standort, Substrat und Pflege können Sie die Pflanze fachgerecht setzen und langfristig nutzen. Wenn Sie einen robusten, winterharten Blattschmuck für sonnige, trockene Bereiche suchen, der mit überschaubarem Pflegeaufwand auskommt und über Jahre hinweg Struktur in Ihren Steingarten oder Ihre Pflanzschalen bringt, ist die Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi eine solide und langfristig überzeugende Wahl.

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Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi Sempervivum Chick Charms® Strawberry Kiwi

Ideal für kleine Flächen

Normaler Preis 8,95 €
Verkaufspreis 8,95 € Normaler Preis 8,95 €
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Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Sandiger Boden, Drainierter Boden, Trockener Boden
Bewässerungshäufigkeit: Niedrig
Form der Pflanze: Kompakt
Riechend
Verwendung: Steingarten, Topf oder Kübel
Wachstumshöhe: 10 cm
Widerstandsfähigkeit: -33°C (zone 4a)
Beschreibung
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Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi – farbstarke Sukkulente für sonnige Plätze

Die Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi ist eine kompakte, winterharte Steingartenpflanze mit auffallend gefärbten Rosetten, die je nach Jahreszeit zwischen fruchtigem Rot und frischem Grün wechseln. Sie eignet sich besonders für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die einen sonnigen, eher trockenen Standort attraktiv gestalten möchten – ohne viel gießen oder aufwendig pflegen zu müssen. Wer eine dekorative, flache Polsterpflanze für Steingarten, Dachbegrünung, Schalen oder Balkonkästen sucht und dabei Wert auf Robustheit und Winterhärte legt, findet in dieser Sorte eine sehr konkrete Lösung.

Diese Pflanze ist vor allem für Menschen geeignet, die

  • einen sonnigen Standort haben, an dem andere Pflanzen schnell vertrocknen,
  • gezielt eine niedrig bleibende Strukturpflanze mit wechselnder Blattfärbung suchen,
  • einen überschaubaren Pflegeaufwand wünschen, aber trotzdem saisonale Effekte im Garten oder auf dem Balkon sehen wollen,
  • gerne mit Schalen, Trögen und Steingärten gestalten und Lücken zwischen Steinen oder Trittplatten schließen möchten.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Sie erhalten eine sehr robuste, trockenheitsverträgliche Blattschmuckpflanze, die über das ganze Jahr den Platz strukturiert, im Winter im Beet verbleiben kann und mit ihren Farbnuancen besonders in der kühleren Jahreszeit einen klaren Blickfang bildet.

Was Sie konkret kaufen

Mit der Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi erwerben Sie eine spezielle Sorte der bekannten Dach- oder Felsrosen. Charakteristisch sind die kurz gedrungenen, dichten Rosetten, deren Blätter einen mehrfarbigen Eindruck erzeugen: meist eine Mischung aus rötlichen bis rotbraunen Tönen und helleren, grünlichen Bereichen, die an die Farbwirkung von Erdbeeren und Kiwi erinnern. Die Farbintensität hängt von Jahreszeit, Sonneneinstrahlung und Temperatur ab und verändert sich über das Jahr hinweg.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte liegt im Einsatz als dauerhafte Strukturpflanze in:

  • Steingärten und Kiesbeeten,
  • als Bepflanzung von Schalen und Trögen,
  • zur Begrünung von Mauerkronen oder Fugen,
  • als pflegeleichter Blickpunkt in Balkonkästen auf der Sonnenseite.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments grenzt sich diese Sorte von vielen anderen Sukkulenten durch drei Punkte klar ab: Sie ist winterhart im Freien, bleibt sehr niedrig und bildet kompakte Polster, und sie zeigt eine auf Effekt gezüchtete Blattfärbung, die über das Jahr deutliche Nuancen zeigt. Anders als frostempfindliche Sukkulenten kann sie ganzjährig draußen bleiben, vorausgesetzt der Standort ist durchlässig und nicht staunass.

Bakker liefert Ihnen kräftig durchwurzelte Pflanzen aus einer spezialisierten Produktion. Sie erhalten also kein kurzfristig dekoriertes Geschenkprodukt, sondern eine garten­taugliche Pflanze, die auf langfristige Nutzung im Freiland oder im Gefäß ausgelegt ist.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Flache, dichte Rosetten, die sich mit der Zeit zu kleinen Gruppen oder Teppichen zusammenschließen. Jede Rosette ist klar umrissen und wirkt wie eine kompakte, leicht nach innen gewölbte „Rose“ aus fleischigen Blättern. Die Optik ist grafisch und sehr ordentlich, ideal für klare Strukturen im Garten.
  • Höhe und Breite: Die Rosetten bleiben im Allgemeinen niedrig, meist nur wenige Zentimeter hoch. Im ausgereiften Zustand ist bei guter Kultur pro Pflanze mit einer Breite von etwa 10–15 cm zu rechnen, wobei sich durch Kindel („Chicks“) nach und nach kleine Polster bilden. Die exakte Endgröße hängt stark von Standort und Pflege ab.
  • Blattwerk: Die fleischigen Blätter sind spitz zulaufend und bilden eine sehr dichte Rosette. Die Färbung ist der Hauptzierwert: Rötliche bis rötlich-braune Töne können besonders in der kühlen Jahreszeit und bei intensiver Sonne dominieren, während in ruhigeren Wachstumsphasen mehr Grünanteile sichtbar werden. Die Farbübergänge erinnern an einen Fruchtmix und bieten deutlich mehr Abwechslung als rein grüne Sorten.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Wie bei vielen Sempervivum ist die Blüte ein einmaliges Ereignis pro Rosette und für diese Sorte nicht der Hauptgrund für die Auswahl. Sie können mit sternförmigen Blüten in eher dezenten Farbtönen rechnen, die auf langen Stielen erscheinen. Danach stirbt die betroffene Rosette ab, wird aber in der Regel von den rundherum gebildeten Jungrosetten ersetzt. Der konstante Zierwert stammt klar aus den Rosetten selbst.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Das Wachstum ist moderat. Die Pflanze legt in der Saison sichtbar zu, bleibt aber kompakt und überwuchert andere Bereiche nicht unkontrolliert. Mit jedem Jahr entstehen weitere Jungrosetten, die die Fläche langsam erweitern. Wer eine extrem schnelle Flächenbegrünung erwartet, wird eher enttäuscht; dafür bleibt die Struktur lange erhalten.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Diese Sorte ist, wie es für einen Hauswurz typisch ist, grundsätzlich gut winterhart und für den Verbleib im Freien vorgesehen. In sehr nassen und gleichzeitig frostigen Wintern können Rosetten jedoch Schaden nehmen, insbesondere bei stehender Nässe. In Kübeln ist die Frostbelastung stärker als im Beet, daher sollte man dort auf ausreichend großen Topf und gute Drainage achten.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Sehr gute Trockenheitsverträglichkeit durch die sukkulenten Blätter, die Wasser speichern. Kurze Trockenphasen im Sommer werden problemlos überstanden. Dauerhafte Nässe oder Staunässe hingegen sind eine klare Schwachstelle und führen schnell zu Fäulnis. Ein durchlässiger Untergrund ist daher unverzichtbar.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Für Freilandkultur in Steingärten, auf Mauern oder in durchlässigen Beeten sehr gut geeignet. Im Topf oder in Schalen funktioniert die Kultur ebenfalls gut, solange das Substrat mineralisch und locker ist und überschüssiges Wasser immer ablaufen kann. Je kleiner das Gefäß, desto genauer muss auf Staunässe und winterlichen Frost in Kombination mit Nässe geachtet werden.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit diese Sorte ihr Farbspektrum und ihre kompakte Form ausbildet, ist der Standort entscheidend. Ideal ist ein vollsonniger Platz, mindestens jedoch eine sehr helle Lage mit einigen Stunden direkter Sonne pro Tag. Je mehr Sonne, desto intensiver und kontrastreicher in der Regel die Färbung.

Beim Bodentyp gilt: je durchlässiger, desto besser. Optimal ist ein eher magerer, mineralischer Boden mit hohem Sand-, Splitt- oder Kiesanteil. In schweren, lehmigen Böden sollte unbedingt grobes Material zur Auflockerung eingearbeitet werden. Ziel ist, dass Wasser nach einem Regen rasch ablaufen kann und die Rosetten nie längere Zeit im nassen Substrat sitzen.

Wind stellt für diese Pflanze in der Regel kein Problem dar. Sie bleibt flach am Boden und ist nicht bruchgefährdet. Gefährlich ist stattdessen Staunässe, etwa in Senken oder an Stellen, an denen Regenwasser zusammenläuft und schlecht abfließt. Solche Plätze sollten Sie meiden.

Für den Pflanzabstand können Sie als Richtwert etwa 10–15 cm zwischen den einzelnen Pflanzen einplanen. So haben die Rosetten Platz, sich mit der Zeit zu einem geschlossenen, aber nicht überfüllten Polster auszubreiten. In sehr kleinen Schalen kann der Abstand etwas geringer sein, wenn bewusst ein dichter Effekt gewünscht ist.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich ein Standort an der Süd- oder Westseite sehr gut. Gefäße sollten Abzugslöcher besitzen und nach Möglichkeit auf Füßchen gestellt werden, damit Wasser frei ablaufen kann. Unter Untersetzer sollte sich kein stehendes Wasser sammeln. In sehr heißen Innenhoflagen ist leichte Luftzirkulation hilfreich, damit die Blätter nach Regen schnell abtrocknen.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattige Standorte, an denen die Pflanze vergrünt und an dekorativer Wirkung verliert,
  • schwere Blumenerde ohne mineralische Anteile, die lange feucht bleibt,
  • dicht bewachsene Plätze unter großblättrigen Stauden, wo kaum Luft und Sonne hingelangen,
  • zu enger Abstand in dauerhaft nasser Lage, wodurch Pilzprobleme begünstigt werden.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Die beste Zeit für die Pflanzung liegt in der frostfreien Phase zwischen Frühjahr und frühem Herbst. Besonders unkompliziert sind Frühjahr und früher Sommer, weil die Pflanze noch ausreichend Zeit hat, einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt. Containerpflanzen können bei passenden Bedingungen aber auch später gesetzt werden, solange der Boden nicht gefroren ist.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Im Gartenboden zunächst Unkraut und größere Wurzeln entfernen.
  • Schwere Erde mit grobem Sand, Splitt oder feinem Kies mischen, bis sie deutlich lockerer ist.
  • In Gefäßen eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder groben Scherben über dem Abzugsloch anlegen.
  • Ein Substrat verwenden, das eher mager ist; handelsübliche Kakteenerde oder eine Mischung aus normaler Pflanzerde mit hohem mineralischem Anteil ist meist geeignet.

Einpflanzen:

  • Pflanzloch oder Topfaussparung so groß vorbereiten, dass der Wurzelballen bequem hineinpasst.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt oder leicht darüber. Die Rosette darf nicht zu tief sitzen.
  • Substrat sorgfältig auffüllen und leicht andrücken, ohne die Blattrosetten zu verschütten.
  • Auf ausreichend Abstand zu benachbarten Pflanzen achten, vor allem in Gefäßen.

Angießen nach der Pflanzung: Direkt nach dem Setzen mäßig, aber gründlich angießen, um Hohlräume im Boden zu schließen und den Wurzelkontakt herzustellen. Es reicht, den Wurzelbereich zu befeuchten; längere Staunässe im Anschluss sollte jedoch vermieden werden. Später, nach dem Anwachsen, kann der Gießrhythmus deutlich reduziert werden.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie in dieser Phase vor allem zwei Dinge: Die Rosetten sollen fest sitzen und nicht locker im Substrat wackeln, und es darf sich nach Regen kein Wasser in Senken stauen. Leichtes Schrumpfen der Blätter in Trockenphasen ist normal und meist unbedenklich; faulig weiche oder glasige Blätter deuten dagegen auf zu viel Feuchtigkeit hin.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Zu Beginn der Wachstumszeit können alte, eingetrocknete Blätter an der Außenseite der Rosetten vorsichtig entfernt werden, um das Erscheinungsbild zu verbessern und Fäulnis vorzubeugen. Gießen ist bei normaler Witterung meist kaum nötig; nur in längeren Trockenphasen sollten Sie moderat wässern. Wenn Sie düngen möchten, genügt im Frühjahr eine sehr sparsame Gabe eines eher schwach dosierten Düngers oder die Beimischung von etwas Langzeitdünger. Viele Standorte kommen auch ganz ohne zusätzliche Düngung aus.

Sommer: In der warmen Jahreszeit zeigt die Pflanze ihre volle Vitalität. Trockenphasen werden gut vertragen, dennoch kann bei länger anhaltender Hitze ein gelegentliches, durchdringendes Wässern sinnvoll sein, insbesondere in kleinen Töpfen. Dabei gilt: lieber selten und gründlich gießen und anschließend das Substrat wieder abtrocknen lassen, als häufig kleine Mengen zu geben. Eventuell auftretende Blütenstiele können nach der Blüte entfernt werden, wenn sie optisch stören.

Herbst: Die Temperaturen sinken, und die Färbung kann sich besonders schön ausprägen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, zu dicht stehende Rosetten zu teilen oder umzusetzen. Gießmengen sollten deutlich reduziert werden, da der Wasserbedarf sinkt und die Pflanze sich auf den Winter vorbereitet. Vermeiden Sie vor allem direkte Kombination von starkem Gießen und bald darauf einsetzenden Frösten.

Winter: Im Beet übersteht die Pflanze den Winter in der Regel ohne besondere Maßnahmen. In sehr nassen Wintern kann ein leichter Regenschutz (zum Beispiel ein Vordach oder ein Platz in einer leicht geneigten Steinfläche) hilfreich sein. Töpfe sollten so stehen, dass sich weder Regen- noch Tauwasser stauen kann. Bei sehr strengen Frösten in kleineren Gefäßen kann das Umstellen an einen geschützten Platz nahe der Hauswand sinnvoll sein, ohne die Pflanze dabei zu warm zu stellen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Der Pflegeaufwand ist insgesamt gering. Nach der Etablierung beschränkt er sich meist auf:

  • gelegentliches Entfernen abgestorbener Blätter oder verblühter Stiele,
  • kontrolliertes Gießen in längeren Trockenphasen, vor allem in Töpfen,
  • ggf. alle paar Jahre eine Korrektur der Pflanzdichte oder ein Umsetzen einzelner Rosetten.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Weiche, verfärbte oder glasige Blätter: Hinweis auf zu viel Nässe. Sofort Gießen einstellen, Standort prüfen, ggf. Substrat lockern oder Pflanze in trockeneres, durchlässigeres Medium umsetzen.
  • Stark gestreckte, locker stehende Rosetten: Deutet auf zu wenig Licht hin. Möglichst an einen sonnigeren Standort verlegen.
  • Deutliches Einschrumpfen der Rosetten ohne Fäulniszeichen: Zeichen von Trockenstress. Mäßig durchdringend gießen und dann wieder abtrocknen lassen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Diese Sorte ist ideal für Steingärten, Trockenmauern, Mauerkronen und Kiesflächen. Dort profitiert sie von der Wärmeabstrahlung der Steine und der guten Drainage. Auch entlang von Trittplatten und Wegen lassen sich mit den Rosetten attraktive, niedrige Bänder gestalten, ohne dass ein hoher Pflegeaufwand entsteht.

Auf Terrasse oder Balkon: In Schalen, Trögen oder Balkonkästen entfaltet die Pflanze ihren dekorativen Wert besonders gut. Sie eignet sich dort vor allem für sonnige bis vollsonnige Lagen, etwa auf einer Südterrasse. Wichtig ist immer ein durchlässiges Substrat und ein Gefäß mit Abzugslöchern. In Kombination mit Kies- oder Splittabdeckungen entsteht ein sehr aufgeräumtes, grafisches Gesamtbild.

Im Beet: In klassischen Staudenbeeten kann sie als niedriger Vordergrund oder als kleine Gruppe im Randbereich eingesetzt werden, sofern der Boden nicht zu nährstoffreich und nicht dauerhaft feucht ist. Sie setzt dann einen klaren, strukturierten Akzent im unteren Bereich und bildet einen Kontrast zu höheren Stauden und Gräsern.

Hecke oder Solitärpflanze: Für Hecken ist diese Sorte nicht gedacht, da sie flach bleibt. Als Solitär in einer steinigen Schale oder auf einer Mauerkrone kann sie dagegen sehr wirkungsvoll sein, insbesondere wenn die wechselnde Blattfärbung gezielt in Szene gesetzt wird.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • andere Sempervivum-Sorten mit abweichenden Blattfarben oder -formen, um Farbteppiche zu gestalten,
  • niedrige, trockenheitsliebende Sedum-Arten, die zur Blütezeit zusätzliche Farbpunkte setzen,
  • kleinwüchsige Gräser oder Grasnelken, die feine Strukturen im Hintergrund liefern,
  • Polsterstauden für trockene Standorte, sofern sie die Rosetten nicht überwuchern.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • dauerhaft feuchte oder sumpfige Böden,
  • stark verschattete Bereiche, etwa auf der Nordseite hoher Gebäude oder unter dichten Gehölzen,
  • Standorte mit regelmäßigem, intensiven Betreten, da die Rosetten nicht tritttolerant sind,
  • sehr nährstoffreiche, ständig gedüngte Beete, in denen starkwüchsige Stauden sie rasch verdrängen würden.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Bei geeigneten Bedingungen ist die Pflanze selten krankheitsanfällig. Probleme treten meist dann auf, wenn die Kulturbedingungen von den Anforderungen stark abweichen. Mögliche Schwierigkeiten sind:

  • Fäulnis an der Basis der Rosetten bei dauerhafter Nässe,
  • pilzliche Flecken oder Schimmelbeläge auf abgestorbenen Blättern in schlecht belüfteten, feuchten Lagen,
  • vereinzelt Fraßspuren durch Schnecken, vor allem an jungen, zarten Blättern in sehr feuchten Jahren.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • mangelnde Drainage im Boden oder Gefäß,
  • Dauerbeschattung, bei der die Blätter nicht rasch abtrocknen können,
  • stehendes Wasser in Untersetzern oder wasserundurchlässigen Gefäßen ohne Ablauf,
  • zu dichtes Pflanzen ohne Luftzirkulation, insbesondere in Kombination mit nassem Wetter.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • von Beginn an ein durchlässiges, eher mineralisches Substrat wählen,
  • Abzugsöffnungen in Gefäßen sicherstellen und Untersetzer nur ohne stehendes Wasser verwenden,
  • verwelkte Blätter regelmäßig entfernen, damit sich keine Feuchtigkeit darin stauen kann,
  • in stark regenreichen Regionen bevorzugt erhöhte Standorte wählen, etwa Mauerkronen oder leicht geneigte Steinanlagen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen stark beschatteten Garten mit überwiegend schweren, nassen Böden haben und diese Bedingungen nicht verändern möchten, wird diese Sorte nicht zufriedenstellend gedeihen. Ebenso ist sie ungeeignet, wenn Sie eine schnell wachsende, hoch aufragende Pflanze zur Sichtabschirmung oder für dichte Hecken suchen. In solchen Fällen sind andere Arten sinnvoller.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf dieser Sempervivum-Sorte über Bakker profitieren Sie von einer auf Zier- und Gartenpflanzen spezialisierten Gärtnerei, die die Besonderheiten von trockenheitsliebenden, winterharten Sukkulenten kennt. Die Pflanzen werden in einer für den Versand geeigneten Größe und mit stabilem Wurzelballen geliefert, sodass sie nach dem Auspacken direkt an ihren endgültigen Platz gesetzt werden können.

Der praktische Vorteil des Onlinekaufs liegt darin, dass Sie eine gezielt ausgewählte Sorte mit spezieller Blattfärbung erhalten, die im stationären Handel nicht immer verfügbar ist. Durch die Produktbeschreibung und die Hinweise zu Standort und Pflege können Sie schon vor der Bestellung prüfen, ob die Bedingungen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon passen. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und vermeiden Enttäuschungen.

Bakker begleitet Sie von der Auswahl bis zur Pflanzung: Durch klare Hinweise zu Standort, Substrat und Pflege können Sie die Pflanze fachgerecht setzen und langfristig nutzen. Wenn Sie einen robusten, winterharten Blattschmuck für sonnige, trockene Bereiche suchen, der mit überschaubarem Pflegeaufwand auskommt und über Jahre hinweg Struktur in Ihren Steingarten oder Ihre Pflanzschalen bringt, ist die Sempervivum Chick Charms ® Strawberry Kiwi eine solide und langfristig überzeugende Wahl.

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Ref : 032775
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