Färber-Hundskamille E. C. Buxton Anthemis x hybrida E.C. Buxton
Blühfreudig
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"Färber-Hundskamille E. C. Buxton – trockenheitsverträgliche Staude mit sanftgelben Blüten

Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton ist eine kompakte, mehrjährige Staude für alle, die einen sonnigen, eher trockenen Platz im Garten oder auf dem Balkon dauerhaft und mit wenig Pflegeaufwand bepflanzen möchten. Sie passt besonders gut zu naturnahen, mediterran wirkenden Beeten, Steingärten, Kiesflächen oder sonnigen Rabatten, in denen andere Pflanzen schnell unter Trockenheit leiden. Die Sorte E. C. Buxton fällt durch ihre hellgelben, fast pastelligen Blüten und das fein gefiederte, graugrüne Laub auf – eine Kombination, die viel Leichtigkeit in die Pflanzung bringt, ohne aufdringlich zu wirken.

Geeignet ist diese Staude vor allem für Gartenbesitzer, die:

  • einen sonnigen, eher mageren Standort dauerhaft begrünen möchten,
  • mit sommerlicher Trockenheit und sandigen Böden zu tun haben,
  • eine robuste, weitgehend pflegeleichte Beetstaude suchen,
  • Blüten für naturnahe Pflanzungen, Steingärten oder Bauerngärten wünschen,
  • nicht jedes Jahr neu pflanzen möchten, sondern eine beständige Staude bevorzugen.

Wer dagegen einen schattigen, dauerhaft feuchten oder sehr schweren Boden hat, wird mit dieser Pflanze kaum glücklich. Hier ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf zu vergewissern, dass ausreichend Sonne und gute Drainage gewährleistet sind. So vermeiden Sie Enttäuschungen und unnötige Pflegeprobleme.

Was Sie konkret kaufen

Mit der Färber-Hundskamille E. C. Buxton erhalten Sie von Bakker eine mehrjährige, horstbildende Staude, die im Sommer zahlreiche margeritenähnliche Blüten mit zartgelben Blütenblättern und heller Mitte trägt. Die Sorte E. C. Buxton gilt als vergleichsweise kompakt und ordentlich im Wuchs, was sie besonders für vordere Beetränder und kleinere Gärten interessant macht.

Ihr Hauptverwendungszweck liegt im Bereich:

  • Sonnige Staudenbeete und Rabatten: als lockere Begleitstaude, die Lücken füllt, ohne zu wuchtig zu werden.
  • Stein- und Kiesgärten: dort profitiert sie von der guten Drainage und bringt helle Farbakzente.
  • Naturnahe Pflanzungen: passend zu Wildstauden, zur Auflockerung von Obsträndern oder Bauerngärten.
  • Topfkultur auf Balkon und Terrasse: sofern das Gefäß tief genug ist und Staunässe vermieden wird.

Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker hebt sich diese Pflanze von typischen kurzlebigen Sommerblumen dadurch ab, dass sie mehrjährig ist, eine ausgeprägte Toleranz gegenüber Trockenheit besitzt und mit eher nährstoffarmen Böden zurechtkommt. Sie ist weniger auf Blütenfülle um jeden Preis ausgerichtet als etwa klassische Beetpflanzen, dafür auf Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit an sonnige, trockene Lagen. Wenn Sie bei Bakker bestellen, erhalten Sie kräftige Jungpflanzen im professionellen Kulturzustand, die darauf vorbereitet sind, sich im Garten zügig zu etablieren.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton wächst horstig bis locker buschig. Sie bildet keine wuchernden Ausläufer, sondern entwickelt mit der Zeit einen breiter werdenden, aber gut kontrollierbaren Stock. Die Stängel stehen überwiegend aufrecht bis leicht bogig überhängend und sind meist verzweigt, sodass zahlreiche Blütenköpfe erscheinen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im Garten erreicht diese Sorte typischerweise eine Höhe von etwa 40 bis 60 cm. Unter sehr günstigen Bedingungen können einzelne Triebe etwas höher werden. Die Breite eines älteren Horstes liegt meistens im Bereich von 35 bis 50 cm. Für sehr kleine Gefäße ist sie damit nur eingeschränkt geeignet, für normale Beetränder dagegen sehr gut.
  • Blattwerk: Charakteristisch ist das feine, fiedrige Laub in einem graugrünen bis silbriggrünen Ton. Die Blätter sind tief eingeschnitten, wirken dadurch sehr filigran und bringen Struktur ins Beet, auch wenn die Pflanze gerade nicht blüht. Das eher trockene, leicht aromatische Laub fühlt sich an sonnenexponierten Standorten wohler als in dauerfeuchter Erde.
  • Blüte und Zierwert: Die Blüten ähneln kleinen Margeriten, mit einem zentralen, meist helleren Scheibenblütenbereich und umgebenden Zungenblüten in einem weichen, hellen Gelb. Gerade diese nicht zu kräftige Färbung macht E. C. Buxton vielseitig kombinierbar mit Blautönen, Weiß, Violett und Rosa. Die Blütezeit liegt – je nach Klima und Standort – gewöhnlich vom späten Frühling bis in den Sommer, oft mit einem längeren Flor, wenn Verblühtes rechtzeitig entfernt wird.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Staude wächst moderat. Im Pflanzjahr baut sie vor allem Wurzelmasse auf und zeigt bereits Blüten, in den Folgejahren wird sie rasch dichter und üppiger. Bei guten Bedingungen kann der Horst innerhalb von zwei bis drei Jahren seine typische Endbreite erreichen.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Färber-Hundskamille gilt in Mitteleuropa im Garten grundsätzlich als winterhart. Bei normalen Wintern mit zeitweisen Frösten bleibt der Wurzelstock intakt und treibt im Frühjahr wieder aus. In sehr rauen Lagen mit strengem Frost ohne schützende Schneedecke kann ein leichter Winterschutz aus Reisig sinnvoll sein, vor allem im ersten Standjahr oder in Töpfen.
  • Umgang mit Trockenheit und Feuchtigkeit: Diese Staude bevorzugt eher trockene bis frische, gut drainierte Böden. Kurzzeitige Trockenphasen übersteht sie deutlich besser als viele andere Beetstauden, vor allem, wenn sie gut eingewurzelt ist. Langanhaltende Nässe und Staunässe mag sie dagegen nicht: Dann werden die Wurzeln anfällig für Fäulnis, und die Pflanze kann zurückbleiben oder ausfallen. In schweren, tonigen Böden sollte daher zwingend für Abfluss gesorgt werden.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Im Freiland fühlt sich die Färber-Hundskamille E. C. Buxton am wohlsten, besonders in sonnigen Beeten und Steingärten. Eine Kultur im Topf ist möglich, wenn:
    • das Gefäß ausreichend tief ist (mindestens etwa 20–25 cm),
    • gute Drainagelöcher vorhanden sind,
    • ein eher lockeres, mineralisches Substrat verwendet wird.
    Im Kübel ist sie etwas empfindlicher gegenüber Frost und Staunässe, da der Wurzelraum stärker Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Hier ist im Winter ein geschützter Standort ratsam.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit die Färber-Hundskamille E. C. Buxton ihr volles Potenzial entfalten kann, ist der passende Standort entscheidend. Sie ist eindeutig eine Pflanze für sonnige bis vollsonnige Plätze. Ein Standort mit mindestens 5–6 Stunden direkter Sonne pro Tag ist empfehlenswert. Im Halbschatten kann sie überleben, wird aber meist weniger kompakt und blüht deutlich schwächer.

Bodentyp: Am besten eignet sich ein durchlässiger, eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden. Sandige oder kiesige Substrate sind gut geeignet, ebenso leichte Lehmböden, wenn diese verbessert werden. In schweren Böden mit höherem Tongehalt sollte großzügig Sand oder Splitt eingearbeitet werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein zu humusreicher, ständig feuchter Boden erhöht das Risiko von Fäulnis.

Empfindlichkeit gegenüber Wind und Staunässe: Wind stellt für diese Staude selten ein Problem dar, solange die Triebe nicht extrem hoch werden. In sehr zugigen Lagen können etwas niedrigere, windabgewandte Plätze für stabileren Wuchs sorgen. Deutlich kritischer ist Staunässe, vor allem im Winter. Pfützenbildende Senken, schlecht drainierte Beetränder oder Positionen direkt unter Dachabläufen sollten gemieden werden.

Pflanzabstand: Für eine harmonische Entwicklung und ausreichend Luftzirkulation empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 cm zur nächsten Staude ähnlicher Größe. In sehr kargen, trockenen Beeten können Sie etwas enger pflanzen, müssen dann aber bei Trockenperioden genauer auf Wasserversorgung achten. In Mischpflanzungen mit größeren Stauden genügt es, E. C. Buxton als Vorderpflanze mit etwas Abstand zu kräftigeren Nachbarn zu setzen, damit sie nicht beschattet wird.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf dem Balkon oder der Terrasse fühlt sich die Pflanze auf sonnigen, möglichst nicht voll aufgeheizten Standorten wohl. Südbalkone sind geeignet, solange der Topf nicht vollkommen austrocknet. Auf West- und Ostbalkonen reicht die Sonne in der Regel ebenfalls aus, sofern kein dauerhafter Schatten durch Dachüberstände oder hohe Nachbargebäude besteht.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in dauerhaft nasse, schwere Böden ohne Drainage.
  • Standorte im Vollschatten oder tiefem Halbschatten, z. B. unter großen Gehölzen.
  • Zu dichte Pflanzung ohne Luftzirkulation, was Krankheiten begünstigen kann.
  • Zu nährstoffreiche, stark gedüngte Böden, die zu weichem, instabilem Wuchs führen.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist die Pflanzung im Frühling, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind und der Boden sich erwärmt hat. So hat die Staude eine komplette Saison Zeit, um sich zu etablieren. Alternativ ist eine Pflanzung im frühen Herbst möglich, solange der Boden noch ausreichend warm ist. In sehr rauen Lagen sollten Sie die Herbstpflanzung vorsichtig abwägen und gegebenenfalls zusätzlichen Winterschutz einplanen.

Vorbereitung des Bodens:

  • Den vorgesehenen Platz tiefgründig lockern, grobe Steine und Wurzelunkräuter entfernen.
  • In schweren Böden Sand, feinen Kies oder Splitt einarbeiten, um die Drainage zu verbessern.
  • Bei sehr mageren, sandigen Böden kann ein kleiner Anteil reifer Kompost beigemischt werden, aber eher sparsam, um den typischen Charakter der Pflanze nicht zu stören.
  • Gegebenenfalls ein leicht erhöhtes Beet oder eine kleine Pflanzmulde aus Kies-Sand-Gemisch anlegen, vor allem im Steingarten.

Einpflanzen:

  • Den Wurzelballen der gelieferten Pflanze vor dem Setzen kurz in einen Eimer mit Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Ein Pflanzloch ausheben, das etwas breiter als der Topf und etwa genauso tief ist.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Wurzelballens ungefähr auf Bodenniveau liegt – nicht zu tief setzen.
  • Mit der vorbereiteten Erde auffüllen und vorsichtig andrücken, damit keine Hohlräume bleiben.

Angießen nach der Pflanzung: Direkt nach dem Einsetzen gründlich wässern, damit sich Wurzelballen und umgebende Erde gut verbinden. In den folgenden zwei bis vier Wochen regelmäßig, aber nicht übermäßig gießen. Die Oberfläche darf leicht antrocknen, sollte aber nicht völlig austrocknen, solange die Pflanze noch nicht eingewurzelt ist.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Die Pflanze in dieser Phase sorgfältig auf Welkesymptome oder Staunässe kontrollieren.
  • Leichte Blattverfärbungen nach der Pflanzung sind möglich, wenn Sonne und Wind stärker sind als die Bedingungen im Gewächshaus. In der Regel stabilisiert sich die Pflanze nach kurzer Eingewöhnung.
  • Frische Triebe dürfen nicht ständig nass stehen. Falls nötig, die Wassergaben reduzieren und bei anhaltender Nässe eine bessere Drainage schaffen.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühling treibt die Färber-Hundskamille E. C. Buxton aus dem Wurzelstock neu aus. Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt, alte, abgestorbene Stängel aus dem Vorjahr bodennah abzuschneiden. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen, eher zurückhaltend dosierten Stauden- oder Gartendüngers kann den Start unterstützen, ist aber nicht zwingend nötig, wenn der Boden nicht extrem nährstoffarm ist. In trockenen Frühjahren hilft ab und zu ein durchdringendes Wässern, um den Austrieb zu fördern.

Sommer: Im Sommer zeigt die Pflanze ihren Hauptflor. Je nach Witterung und Standort ist die Blütezeit unterschiedlich lang, kann aber durch das Entfernen verblühter Stängel deutlich verlängert werden. In normalen Gartenböden ist meist nur gelegentliches Gießen erforderlich, vor allem bei längeren Hitzeperioden. Im Topf ist die Pflanze auf regelmäßige Wassergaben angewiesen, der Wurzelballen sollte jedoch zwischen den Gießgängen leicht abtrocknen. Übermäßig hohe Stickstoffgaben im Sommer sind zu vermeiden, da sie zu weichem Wuchs und geringerer Standfestigkeit führen.

Herbst: Im Herbst zieht sich die Pflanze allmählich zurück. Die Blüte lässt nach, das Laub kann teilweise vergilben. Sie können die Pflanze nun entweder schon zurückschneiden oder die vertrockneten Stängel über den Winter stehen lassen. Dies bietet einerseits etwas Winterschutz, andererseits Struktur im Beet. Eine dicke Mulchschicht ist nicht unbedingt erforderlich; in sehr kargen, steinigen Beeten kann etwas organisches Material die Bodenstruktur verbessern, sollte aber sorgfältig dosiert werden.

Winter: Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton überwintert im Freiland in der Regel ohne Probleme. In sehr frostigen Wintern kann ein leichter Schutz aus Laub oder Reisig sinnvoll sein, besonders im ersten Winter nach der Pflanzung. In Gefäßen ist die Pflanze anfälliger für Frostschäden: Hier hilft es, den Topf an eine geschützte Hauswand zu rücken, auf Holz oder Styropor zu stellen und bei Bedarf mit Vlies zu umhüllen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand vergleichsweise gering. Neben dem Rückschnitt, gelegentlichem Gießen und etwas Unkrautkontrolle ist wenig zu tun. Alle paar Jahre kann es sinnvoll sein, den Horst zu teilen und zu verjüngen, wenn er im Zentrum verkahlt oder die Blühfreude nachlässt. Dies geschieht vorzugsweise im Frühjahr.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlappe, gelbliche Blätter und wenig Wuchs: Möglicherweise zu nasser Standort oder Staunässe; Drainage verbessern, gegebenenfalls umpflanzen.
  • Weiche, stark ins Kraut geschossene Triebe, die umkippen: Hinweis auf zu nährstoffreichen Boden oder zu viel Dünger; Düngung reduzieren, Standort prüfen.
  • Stark vertrocknete Triebe im Sommer: Kann auf längere, extreme Trockenheit hinweisen; gründliche, aber nicht zu häufige Wassergaben einplanen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton eignet sich hervorragend für sonnige Rabatten, Steppenbeete, Naturgärten und Kiesflächen. Sie fügt sich gut in lockere, blütenreiche Mischpflanzungen ein und übernimmt oft die Rolle einer verbindenden, aufhellenden Staude im Vordergrund oder der mittleren Reihe.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln oder Kästen kann sie sonnige Sitzplätze schmücken. Wichtig ist hier ein durchlässiges Substrat, damit überschüssiges Wasser rasch abläuft. In Kombination mit niedrigen Gräsern oder trockenheitsverträglichen Stauden entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Im Beet: Im klassischen Staudenbeet steht E. C. Buxton idealerweise vor höheren Blühern. Sie passt besonders gut zu blau und violett blühenden Stauden, etwa Lavendel- oder Salbeiarten, zu silbriglaubigen Polsterpflanzen und zu zarten, filigranen Gräsern. Ihre weiche Blütenfarbe wirkt ausgleichend zwischen intensiveren Farbtönen.

Als Solitär oder in Gruppen: Als einzelne Solitärpflanze wirkt sie eher zurückhaltend. Ihre Stärken zeigt sie in lockeren Gruppen von drei bis fünf Exemplaren, die sich im Beet wiederholen. Kleinere Trupps sorgen für Ruhepunkte und ziehen sich wie ein Leitmotiv durch die Pflanzung.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit niedrig wachsenden Gräsern für einen natürlichen Steppencharakter.
  • Mit blau blühenden Salbei- oder Katzenminzen-Sorten für starke Farbkontraste.
  • Mit weißen oder rosafarbenen Stauden für sanfte, harmonische Farbverläufe.
  • Mit anderen trockenheitsverträglichen Stauden, um pflegearme Bereiche zu schaffen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • In dauerfeuchten Senken, Moorbeeten oder stark bewässerten Rasenrändern.
  • In schattigen Innenhöfen oder unter dicht belaubten Bäumen.
  • Für Standorte, an denen stark trittfestes Grün gewünscht ist – hierfür ist sie nicht ausgelegt.
  • Wenn eine auffällige, großblütige oder sehr hoch wachsende Staude gesucht wird, etwa als Blickfang aus großer Entfernung.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Korbblütler kann auch die Färber-Hundskamille E. C. Buxton von typischen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • In zu dichten Beständen und bei anhaltender Feuchtigkeit können Blattflecken oder Pilzinfektionen auftreten. Meist bleiben diese jedoch auf schwächere Triebe begrenzt, wenn Luftzirkulation vorhanden ist.
  • Bei starkem Stress (etwa durch übermäßige Nässe oder Nährstoffmangel) können Blattläuse oder andere saugende Insekten gelegentlich auftreten. Sie schwächen dann zusätzlich die Pflanze.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhaft nasse, schlecht drainierte Böden.
  • Überdüngung, die zu weichem Gewebe führt und Pilzinfektionen erleichtert.
  • Sehr dichte Pflanzungen ohne ausreichenden Abstand.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bereits bei der Pflanzung auf eine gute Bodenstruktur und Drainage achten.
  • Pflanzabstände einhalten, damit Blätter nach Regen rasch abtrocknen.
  • Nährstoffgaben auf ein moderates Maß begrenzen; lieber sparsam düngen.
  • Geschwächte, deutlich befallene Triebe frühzeitig entfernen und entsorgen, um Ausbreitung zu begrenzen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen sehr feuchten Garten, hohe Schattenlagen oder stark lehmige Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung haben, ist die Färber-Hundskamille E. C. Buxton wahrscheinlich nicht die passende Staude. Ebenso, wenn Sie sich bewusst für stark duftende Kamille-Arten für Teeanwendungen interessieren: Diese Sorte wird in erster Linie als Zierstaude und Strukturpflanze genutzt, nicht als klassische Teekräuterpflanze.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Wenn Sie die Färber-Hundskamille E. C. Buxton bei Bakker bestellen, profitieren Sie davon, dass die Pflanzen unter professionellen Bedingungen vorgezogen und für die Weiterkultur im Garten vorbereitet werden. Das minimiert Ausfälle nach der Pflanzung, vorausgesetzt, der Standort ist passend gewählt und die ersten Wochen werden aufmerksam begleitet.

Praktische Vorteile des Onlinekaufs:

  • Sie erhalten die Pflanzen direkt nach Hause geliefert, ohne Transportstress im eigenen Auto.
  • Die Verpackung ist so ausgelegt, dass die Stauden die Reise unbeschadet überstehen.
  • Sie können die benötigte Stückzahl genau planen und gemeinsam mit anderen, passenden Stauden bestellen.

Beratung und Begleitung: Bakker stellt detaillierte Produktinformationen und praxisnahe Hinweise zur Verfügung, mit denen Sie Standort, Pflanzung und Pflege besser einschätzen können. So können Sie schon vor dem Kauf prüfen, ob die Färber-Hundskamille E. C. Buxton zu Ihren Gartenbedingungen und Ihrem Pflegewunsch passt. Das reduziert Fehlkäufe und hilft dabei, langfristig ein stabiles, stimmiges Staudenensemble aufzubauen.

Wenn Sie eine langlebige, trockenheitsverträgliche Staude für sonnige Beete, Steingärten oder größere Gefäße suchen, die mit einem feinen, hellgelben Blütenschmuck und filigranem Laub punktet, ist die Färber-Hundskamille E. C. Buxton eine überlegenswerte Wahl. Prüfen Sie Ihren Standort, planen Sie die Kombination mit anderen Stauden – und bestellen Sie Ihre Pflanzen bequem online bei Bakker, um Ihren Garten gezielt um diese solide Sonnenstaude zu ergänzen.

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Färber-Hundskamille E. C. Buxton Anthemis x hybrida E.C. Buxton

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Normaler Preis 6,95 €
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Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Blüte: Juni - August
Art des Bodens: Trockener Boden, Drainierter Boden
Bienenpflanze
Form der Pflanze: Strauchig
Wachstumshöhe: 50 cm
Widerstandsfähigkeit: -5°C (zone 9a)
Beschreibung
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Färber-Hundskamille E. C. Buxton – trockenheitsverträgliche Staude mit sanftgelben Blüten

Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton ist eine kompakte, mehrjährige Staude für alle, die einen sonnigen, eher trockenen Platz im Garten oder auf dem Balkon dauerhaft und mit wenig Pflegeaufwand bepflanzen möchten. Sie passt besonders gut zu naturnahen, mediterran wirkenden Beeten, Steingärten, Kiesflächen oder sonnigen Rabatten, in denen andere Pflanzen schnell unter Trockenheit leiden. Die Sorte E. C. Buxton fällt durch ihre hellgelben, fast pastelligen Blüten und das fein gefiederte, graugrüne Laub auf – eine Kombination, die viel Leichtigkeit in die Pflanzung bringt, ohne aufdringlich zu wirken.

Geeignet ist diese Staude vor allem für Gartenbesitzer, die:

  • einen sonnigen, eher mageren Standort dauerhaft begrünen möchten,
  • mit sommerlicher Trockenheit und sandigen Böden zu tun haben,
  • eine robuste, weitgehend pflegeleichte Beetstaude suchen,
  • Blüten für naturnahe Pflanzungen, Steingärten oder Bauerngärten wünschen,
  • nicht jedes Jahr neu pflanzen möchten, sondern eine beständige Staude bevorzugen.

Wer dagegen einen schattigen, dauerhaft feuchten oder sehr schweren Boden hat, wird mit dieser Pflanze kaum glücklich. Hier ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf zu vergewissern, dass ausreichend Sonne und gute Drainage gewährleistet sind. So vermeiden Sie Enttäuschungen und unnötige Pflegeprobleme.

Was Sie konkret kaufen

Mit der Färber-Hundskamille E. C. Buxton erhalten Sie von Bakker eine mehrjährige, horstbildende Staude, die im Sommer zahlreiche margeritenähnliche Blüten mit zartgelben Blütenblättern und heller Mitte trägt. Die Sorte E. C. Buxton gilt als vergleichsweise kompakt und ordentlich im Wuchs, was sie besonders für vordere Beetränder und kleinere Gärten interessant macht.

Ihr Hauptverwendungszweck liegt im Bereich:

  • Sonnige Staudenbeete und Rabatten: als lockere Begleitstaude, die Lücken füllt, ohne zu wuchtig zu werden.
  • Stein- und Kiesgärten: dort profitiert sie von der guten Drainage und bringt helle Farbakzente.
  • Naturnahe Pflanzungen: passend zu Wildstauden, zur Auflockerung von Obsträndern oder Bauerngärten.
  • Topfkultur auf Balkon und Terrasse: sofern das Gefäß tief genug ist und Staunässe vermieden wird.

Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker hebt sich diese Pflanze von typischen kurzlebigen Sommerblumen dadurch ab, dass sie mehrjährig ist, eine ausgeprägte Toleranz gegenüber Trockenheit besitzt und mit eher nährstoffarmen Böden zurechtkommt. Sie ist weniger auf Blütenfülle um jeden Preis ausgerichtet als etwa klassische Beetpflanzen, dafür auf Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit an sonnige, trockene Lagen. Wenn Sie bei Bakker bestellen, erhalten Sie kräftige Jungpflanzen im professionellen Kulturzustand, die darauf vorbereitet sind, sich im Garten zügig zu etablieren.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton wächst horstig bis locker buschig. Sie bildet keine wuchernden Ausläufer, sondern entwickelt mit der Zeit einen breiter werdenden, aber gut kontrollierbaren Stock. Die Stängel stehen überwiegend aufrecht bis leicht bogig überhängend und sind meist verzweigt, sodass zahlreiche Blütenköpfe erscheinen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im Garten erreicht diese Sorte typischerweise eine Höhe von etwa 40 bis 60 cm. Unter sehr günstigen Bedingungen können einzelne Triebe etwas höher werden. Die Breite eines älteren Horstes liegt meistens im Bereich von 35 bis 50 cm. Für sehr kleine Gefäße ist sie damit nur eingeschränkt geeignet, für normale Beetränder dagegen sehr gut.
  • Blattwerk: Charakteristisch ist das feine, fiedrige Laub in einem graugrünen bis silbriggrünen Ton. Die Blätter sind tief eingeschnitten, wirken dadurch sehr filigran und bringen Struktur ins Beet, auch wenn die Pflanze gerade nicht blüht. Das eher trockene, leicht aromatische Laub fühlt sich an sonnenexponierten Standorten wohler als in dauerfeuchter Erde.
  • Blüte und Zierwert: Die Blüten ähneln kleinen Margeriten, mit einem zentralen, meist helleren Scheibenblütenbereich und umgebenden Zungenblüten in einem weichen, hellen Gelb. Gerade diese nicht zu kräftige Färbung macht E. C. Buxton vielseitig kombinierbar mit Blautönen, Weiß, Violett und Rosa. Die Blütezeit liegt – je nach Klima und Standort – gewöhnlich vom späten Frühling bis in den Sommer, oft mit einem längeren Flor, wenn Verblühtes rechtzeitig entfernt wird.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Staude wächst moderat. Im Pflanzjahr baut sie vor allem Wurzelmasse auf und zeigt bereits Blüten, in den Folgejahren wird sie rasch dichter und üppiger. Bei guten Bedingungen kann der Horst innerhalb von zwei bis drei Jahren seine typische Endbreite erreichen.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Färber-Hundskamille gilt in Mitteleuropa im Garten grundsätzlich als winterhart. Bei normalen Wintern mit zeitweisen Frösten bleibt der Wurzelstock intakt und treibt im Frühjahr wieder aus. In sehr rauen Lagen mit strengem Frost ohne schützende Schneedecke kann ein leichter Winterschutz aus Reisig sinnvoll sein, vor allem im ersten Standjahr oder in Töpfen.
  • Umgang mit Trockenheit und Feuchtigkeit: Diese Staude bevorzugt eher trockene bis frische, gut drainierte Böden. Kurzzeitige Trockenphasen übersteht sie deutlich besser als viele andere Beetstauden, vor allem, wenn sie gut eingewurzelt ist. Langanhaltende Nässe und Staunässe mag sie dagegen nicht: Dann werden die Wurzeln anfällig für Fäulnis, und die Pflanze kann zurückbleiben oder ausfallen. In schweren, tonigen Böden sollte daher zwingend für Abfluss gesorgt werden.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Im Freiland fühlt sich die Färber-Hundskamille E. C. Buxton am wohlsten, besonders in sonnigen Beeten und Steingärten. Eine Kultur im Topf ist möglich, wenn:
    • das Gefäß ausreichend tief ist (mindestens etwa 20–25 cm),
    • gute Drainagelöcher vorhanden sind,
    • ein eher lockeres, mineralisches Substrat verwendet wird.
    Im Kübel ist sie etwas empfindlicher gegenüber Frost und Staunässe, da der Wurzelraum stärker Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Hier ist im Winter ein geschützter Standort ratsam.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit die Färber-Hundskamille E. C. Buxton ihr volles Potenzial entfalten kann, ist der passende Standort entscheidend. Sie ist eindeutig eine Pflanze für sonnige bis vollsonnige Plätze. Ein Standort mit mindestens 5–6 Stunden direkter Sonne pro Tag ist empfehlenswert. Im Halbschatten kann sie überleben, wird aber meist weniger kompakt und blüht deutlich schwächer.

Bodentyp: Am besten eignet sich ein durchlässiger, eher magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden. Sandige oder kiesige Substrate sind gut geeignet, ebenso leichte Lehmböden, wenn diese verbessert werden. In schweren Böden mit höherem Tongehalt sollte großzügig Sand oder Splitt eingearbeitet werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein zu humusreicher, ständig feuchter Boden erhöht das Risiko von Fäulnis.

Empfindlichkeit gegenüber Wind und Staunässe: Wind stellt für diese Staude selten ein Problem dar, solange die Triebe nicht extrem hoch werden. In sehr zugigen Lagen können etwas niedrigere, windabgewandte Plätze für stabileren Wuchs sorgen. Deutlich kritischer ist Staunässe, vor allem im Winter. Pfützenbildende Senken, schlecht drainierte Beetränder oder Positionen direkt unter Dachabläufen sollten gemieden werden.

Pflanzabstand: Für eine harmonische Entwicklung und ausreichend Luftzirkulation empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 cm zur nächsten Staude ähnlicher Größe. In sehr kargen, trockenen Beeten können Sie etwas enger pflanzen, müssen dann aber bei Trockenperioden genauer auf Wasserversorgung achten. In Mischpflanzungen mit größeren Stauden genügt es, E. C. Buxton als Vorderpflanze mit etwas Abstand zu kräftigeren Nachbarn zu setzen, damit sie nicht beschattet wird.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf dem Balkon oder der Terrasse fühlt sich die Pflanze auf sonnigen, möglichst nicht voll aufgeheizten Standorten wohl. Südbalkone sind geeignet, solange der Topf nicht vollkommen austrocknet. Auf West- und Ostbalkonen reicht die Sonne in der Regel ebenfalls aus, sofern kein dauerhafter Schatten durch Dachüberstände oder hohe Nachbargebäude besteht.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in dauerhaft nasse, schwere Böden ohne Drainage.
  • Standorte im Vollschatten oder tiefem Halbschatten, z. B. unter großen Gehölzen.
  • Zu dichte Pflanzung ohne Luftzirkulation, was Krankheiten begünstigen kann.
  • Zu nährstoffreiche, stark gedüngte Böden, die zu weichem, instabilem Wuchs führen.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist die Pflanzung im Frühling, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind und der Boden sich erwärmt hat. So hat die Staude eine komplette Saison Zeit, um sich zu etablieren. Alternativ ist eine Pflanzung im frühen Herbst möglich, solange der Boden noch ausreichend warm ist. In sehr rauen Lagen sollten Sie die Herbstpflanzung vorsichtig abwägen und gegebenenfalls zusätzlichen Winterschutz einplanen.

Vorbereitung des Bodens:

  • Den vorgesehenen Platz tiefgründig lockern, grobe Steine und Wurzelunkräuter entfernen.
  • In schweren Böden Sand, feinen Kies oder Splitt einarbeiten, um die Drainage zu verbessern.
  • Bei sehr mageren, sandigen Böden kann ein kleiner Anteil reifer Kompost beigemischt werden, aber eher sparsam, um den typischen Charakter der Pflanze nicht zu stören.
  • Gegebenenfalls ein leicht erhöhtes Beet oder eine kleine Pflanzmulde aus Kies-Sand-Gemisch anlegen, vor allem im Steingarten.

Einpflanzen:

  • Den Wurzelballen der gelieferten Pflanze vor dem Setzen kurz in einen Eimer mit Wasser tauchen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Ein Pflanzloch ausheben, das etwas breiter als der Topf und etwa genauso tief ist.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Wurzelballens ungefähr auf Bodenniveau liegt – nicht zu tief setzen.
  • Mit der vorbereiteten Erde auffüllen und vorsichtig andrücken, damit keine Hohlräume bleiben.

Angießen nach der Pflanzung: Direkt nach dem Einsetzen gründlich wässern, damit sich Wurzelballen und umgebende Erde gut verbinden. In den folgenden zwei bis vier Wochen regelmäßig, aber nicht übermäßig gießen. Die Oberfläche darf leicht antrocknen, sollte aber nicht völlig austrocknen, solange die Pflanze noch nicht eingewurzelt ist.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Die Pflanze in dieser Phase sorgfältig auf Welkesymptome oder Staunässe kontrollieren.
  • Leichte Blattverfärbungen nach der Pflanzung sind möglich, wenn Sonne und Wind stärker sind als die Bedingungen im Gewächshaus. In der Regel stabilisiert sich die Pflanze nach kurzer Eingewöhnung.
  • Frische Triebe dürfen nicht ständig nass stehen. Falls nötig, die Wassergaben reduzieren und bei anhaltender Nässe eine bessere Drainage schaffen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühling treibt die Färber-Hundskamille E. C. Buxton aus dem Wurzelstock neu aus. Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt, alte, abgestorbene Stängel aus dem Vorjahr bodennah abzuschneiden. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen, eher zurückhaltend dosierten Stauden- oder Gartendüngers kann den Start unterstützen, ist aber nicht zwingend nötig, wenn der Boden nicht extrem nährstoffarm ist. In trockenen Frühjahren hilft ab und zu ein durchdringendes Wässern, um den Austrieb zu fördern.

Sommer: Im Sommer zeigt die Pflanze ihren Hauptflor. Je nach Witterung und Standort ist die Blütezeit unterschiedlich lang, kann aber durch das Entfernen verblühter Stängel deutlich verlängert werden. In normalen Gartenböden ist meist nur gelegentliches Gießen erforderlich, vor allem bei längeren Hitzeperioden. Im Topf ist die Pflanze auf regelmäßige Wassergaben angewiesen, der Wurzelballen sollte jedoch zwischen den Gießgängen leicht abtrocknen. Übermäßig hohe Stickstoffgaben im Sommer sind zu vermeiden, da sie zu weichem Wuchs und geringerer Standfestigkeit führen.

Herbst: Im Herbst zieht sich die Pflanze allmählich zurück. Die Blüte lässt nach, das Laub kann teilweise vergilben. Sie können die Pflanze nun entweder schon zurückschneiden oder die vertrockneten Stängel über den Winter stehen lassen. Dies bietet einerseits etwas Winterschutz, andererseits Struktur im Beet. Eine dicke Mulchschicht ist nicht unbedingt erforderlich; in sehr kargen, steinigen Beeten kann etwas organisches Material die Bodenstruktur verbessern, sollte aber sorgfältig dosiert werden.

Winter: Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton überwintert im Freiland in der Regel ohne Probleme. In sehr frostigen Wintern kann ein leichter Schutz aus Laub oder Reisig sinnvoll sein, besonders im ersten Winter nach der Pflanzung. In Gefäßen ist die Pflanze anfälliger für Frostschäden: Hier hilft es, den Topf an eine geschützte Hauswand zu rücken, auf Holz oder Styropor zu stellen und bei Bedarf mit Vlies zu umhüllen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand vergleichsweise gering. Neben dem Rückschnitt, gelegentlichem Gießen und etwas Unkrautkontrolle ist wenig zu tun. Alle paar Jahre kann es sinnvoll sein, den Horst zu teilen und zu verjüngen, wenn er im Zentrum verkahlt oder die Blühfreude nachlässt. Dies geschieht vorzugsweise im Frühjahr.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlappe, gelbliche Blätter und wenig Wuchs: Möglicherweise zu nasser Standort oder Staunässe; Drainage verbessern, gegebenenfalls umpflanzen.
  • Weiche, stark ins Kraut geschossene Triebe, die umkippen: Hinweis auf zu nährstoffreichen Boden oder zu viel Dünger; Düngung reduzieren, Standort prüfen.
  • Stark vertrocknete Triebe im Sommer: Kann auf längere, extreme Trockenheit hinweisen; gründliche, aber nicht zu häufige Wassergaben einplanen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Die Färber-Hundskamille E. C. Buxton eignet sich hervorragend für sonnige Rabatten, Steppenbeete, Naturgärten und Kiesflächen. Sie fügt sich gut in lockere, blütenreiche Mischpflanzungen ein und übernimmt oft die Rolle einer verbindenden, aufhellenden Staude im Vordergrund oder der mittleren Reihe.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln oder Kästen kann sie sonnige Sitzplätze schmücken. Wichtig ist hier ein durchlässiges Substrat, damit überschüssiges Wasser rasch abläuft. In Kombination mit niedrigen Gräsern oder trockenheitsverträglichen Stauden entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Im Beet: Im klassischen Staudenbeet steht E. C. Buxton idealerweise vor höheren Blühern. Sie passt besonders gut zu blau und violett blühenden Stauden, etwa Lavendel- oder Salbeiarten, zu silbriglaubigen Polsterpflanzen und zu zarten, filigranen Gräsern. Ihre weiche Blütenfarbe wirkt ausgleichend zwischen intensiveren Farbtönen.

Als Solitär oder in Gruppen: Als einzelne Solitärpflanze wirkt sie eher zurückhaltend. Ihre Stärken zeigt sie in lockeren Gruppen von drei bis fünf Exemplaren, die sich im Beet wiederholen. Kleinere Trupps sorgen für Ruhepunkte und ziehen sich wie ein Leitmotiv durch die Pflanzung.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit niedrig wachsenden Gräsern für einen natürlichen Steppencharakter.
  • Mit blau blühenden Salbei- oder Katzenminzen-Sorten für starke Farbkontraste.
  • Mit weißen oder rosafarbenen Stauden für sanfte, harmonische Farbverläufe.
  • Mit anderen trockenheitsverträglichen Stauden, um pflegearme Bereiche zu schaffen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • In dauerfeuchten Senken, Moorbeeten oder stark bewässerten Rasenrändern.
  • In schattigen Innenhöfen oder unter dicht belaubten Bäumen.
  • Für Standorte, an denen stark trittfestes Grün gewünscht ist – hierfür ist sie nicht ausgelegt.
  • Wenn eine auffällige, großblütige oder sehr hoch wachsende Staude gesucht wird, etwa als Blickfang aus großer Entfernung.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Korbblütler kann auch die Färber-Hundskamille E. C. Buxton von typischen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein, wenn die Bedingungen nicht optimal sind.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • In zu dichten Beständen und bei anhaltender Feuchtigkeit können Blattflecken oder Pilzinfektionen auftreten. Meist bleiben diese jedoch auf schwächere Triebe begrenzt, wenn Luftzirkulation vorhanden ist.
  • Bei starkem Stress (etwa durch übermäßige Nässe oder Nährstoffmangel) können Blattläuse oder andere saugende Insekten gelegentlich auftreten. Sie schwächen dann zusätzlich die Pflanze.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhaft nasse, schlecht drainierte Böden.
  • Überdüngung, die zu weichem Gewebe führt und Pilzinfektionen erleichtert.
  • Sehr dichte Pflanzungen ohne ausreichenden Abstand.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bereits bei der Pflanzung auf eine gute Bodenstruktur und Drainage achten.
  • Pflanzabstände einhalten, damit Blätter nach Regen rasch abtrocknen.
  • Nährstoffgaben auf ein moderates Maß begrenzen; lieber sparsam düngen.
  • Geschwächte, deutlich befallene Triebe frühzeitig entfernen und entsorgen, um Ausbreitung zu begrenzen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen sehr feuchten Garten, hohe Schattenlagen oder stark lehmige Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung haben, ist die Färber-Hundskamille E. C. Buxton wahrscheinlich nicht die passende Staude. Ebenso, wenn Sie sich bewusst für stark duftende Kamille-Arten für Teeanwendungen interessieren: Diese Sorte wird in erster Linie als Zierstaude und Strukturpflanze genutzt, nicht als klassische Teekräuterpflanze.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Wenn Sie die Färber-Hundskamille E. C. Buxton bei Bakker bestellen, profitieren Sie davon, dass die Pflanzen unter professionellen Bedingungen vorgezogen und für die Weiterkultur im Garten vorbereitet werden. Das minimiert Ausfälle nach der Pflanzung, vorausgesetzt, der Standort ist passend gewählt und die ersten Wochen werden aufmerksam begleitet.

Praktische Vorteile des Onlinekaufs:

  • Sie erhalten die Pflanzen direkt nach Hause geliefert, ohne Transportstress im eigenen Auto.
  • Die Verpackung ist so ausgelegt, dass die Stauden die Reise unbeschadet überstehen.
  • Sie können die benötigte Stückzahl genau planen und gemeinsam mit anderen, passenden Stauden bestellen.

Beratung und Begleitung: Bakker stellt detaillierte Produktinformationen und praxisnahe Hinweise zur Verfügung, mit denen Sie Standort, Pflanzung und Pflege besser einschätzen können. So können Sie schon vor dem Kauf prüfen, ob die Färber-Hundskamille E. C. Buxton zu Ihren Gartenbedingungen und Ihrem Pflegewunsch passt. Das reduziert Fehlkäufe und hilft dabei, langfristig ein stabiles, stimmiges Staudenensemble aufzubauen.

Wenn Sie eine langlebige, trockenheitsverträgliche Staude für sonnige Beete, Steingärten oder größere Gefäße suchen, die mit einem feinen, hellgelben Blütenschmuck und filigranem Laub punktet, ist die Färber-Hundskamille E. C. Buxton eine überlegenswerte Wahl. Prüfen Sie Ihren Standort, planen Sie die Kombination mit anderen Stauden – und bestellen Sie Ihre Pflanzen bequem online bei Bakker, um Ihren Garten gezielt um diese solide Sonnenstaude zu ergänzen.

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Ref : 024223
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