Halbstrauchige Stockrose Parkfrieden Alcalthaea suffrutescens Parkfrieden
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"Halbstrauchige Stockrose Parkfrieden – robuste Blütenstaude für strukturierte Beete

Die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden ist eine standfeste, mehrjährige Staude mit teils verholzenden Trieben, die Ihren Garten über viele Jahre bereichern kann. Sie eignet sich besonders für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die eine auffällige, aber dennoch relativ unkomplizierte Blühpflanze für sonnige Beete, Vorgärten oder einen strukturgebenden Platz an der Terrasse suchen. Die Pflanze verbindet den typischen Stockrosen-Charakter mit einer kompakteren, buschigeren Wuchsform, was sie von klassischen, oft sehr hohen Stockrosen unterscheidet.

Diese Pflanze passt zu Menschen, die:

  • einen ländlich-romantischen oder naturnahen Gartenstil mögen,
  • auf der Suche nach einer langlebigen, mehrjährigen Alternative zu einjährigen Stockrosen sind,
  • bereit sind, einen sonnigen, eher trockenen bis frisch-feuchten Standort zu bieten,
  • Bienen, Hummeln und andere Bestäuber unterstützen möchten,
  • sich einen klaren, leicht zu pflegenden Strukturbildner im Staudenbeet wünschen.

Weniger geeignet ist die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden für Personen, die eine absolut pflegefreie Pflanze für schattige Lagen suchen oder nur wenig Zeit für gelegentlichen Rückschnitt, Gießkontrolle und Beobachtung haben. Sie ist robust, verlangt aber, wie jede Staude, ein Mindestmaß an Pflege und Aufmerksamkeit, um sich optimal zu entwickeln.

Was Sie konkret kaufen

Mit der halbstrauchigen Stockrose Parkfrieden erwerben Sie bei Bakker eine mehrjährige, halbstrauchig wachsende Stockrose, die sich durch einen buschigen, reich verzweigten Aufbau und eine stabile, vergleichsweise kompakte Erscheinung auszeichnet. Die Pflanze wird in der Regel als durchwurzelte Jungpflanze im Topf geliefert, die im ersten oder zweiten Standjahr in die volle Blüte kommt. Die genaue Topfgröße kann je nach aktueller Verfügbarkeit leicht variieren, bleibt aber im praxisgerechten Bereich für eine sichere Anwachsphase.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte liegt im Zierwert ihrer Blüten und in ihrer Fähigkeit, Höhe und Struktur in Rabatten zu bringen, ohne dabei so stark in die Höhe zu schießen wie klassische Stockrosen an Hauswänden. Sie eignet sich:

  • als markanter Hintergrund im Staudenbeet,
  • als lockerer Sichtschutz in Kombination mit anderen Stauden,
  • für die Einfassung von Sitzplätzen im Garten,
  • als Blickfang im ländlichen oder naturhaft gestalteten Gartenbereich.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments von Bakker grenzt sich die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden klar von einjährigen Stockrosen und von reinen Beetstauden mit niedriger Wuchshöhe ab. Sie bildet eine Zwischenposition: strukturgebend, teils verholzend, aber dennoch staudig genug, um ohne starken Rückschnitt auszukommen und sich gut in Staudenpflanzungen einzuordnen. Als Online-Gärtnerei achtet Bakker auf eine sortenechte, gärtnerisch sauber kultivierte Ware, die nach dem Auspflanzen bei richtiger Pflege zügig einwächst.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden wächst halbstrauchig, das bedeutet: Die Basis der Triebe verholzt im Lauf der Jahre zunehmend, während die jüngeren Partien krautig bleiben. Dadurch entsteht ein buschiger, aufrechter Strauchcharakter mit mehreren stabilen Trieben. Die Pflanze wirkt weniger „stielig“ als die klassischen, hohen Stockrosen, sondern füllt den Raum eher wie ein kompakter Blütenstrauch.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Je nach Standort, Bodenqualität und Pflege ist im Garten mit einer Endhöhe im Bereich von etwa 90 bis 140 cm zu rechnen. Unter optimalen Bedingungen können einzelne Triebe auch etwas höher gehen, bleiben jedoch in der Regel im moderaten Rahmen. Die Breite eines etablierten Exemplars liegt meist um 60 bis 90 cm. Für exakte Maße spielen regionale Klimaunterschiede und die Pflegepraxis eine Rolle, daher sind dies bewusst als Richtwerte zu verstehen.
  • Blattwerk: Das Laub zeigt die für Stockrosen typischen, rundlich bis leicht gelappten Blätter mit eher weicher Oberfläche. Die Blätter stehen wechselständig an den Trieben und bilden eine dichte Belaubung, die auch außerhalb der Blütezeit für ein harmonisches Bild sorgt. Bei guter Nährstoffversorgung bleibt das Laub sattgrün; Nährstoffmangel kann sich in einer Aufhellung oder kleineren Blättern zeigen.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in den auffälligen Blüten, die je nach Sorte in Farbe und Fülle variieren können. Für Parkfrieden ist ein typischer Stockrosen-Charakter mit großen, gut sichtbaren Blüten anzunehmen, die an den aufrechten Trieben verteilt sitzen. Sie ziehen Bienen, Hummeln und andere Insekten an und setzen in der Blütezeit einen deutlichen, dekorativen Akzent im Beet. Die Blütezeit liegt – unter mitteleuropäischen Bedingungen – in der warmen Jahreszeit, üblicherweise vom Frühsommer bis in den Spätsommer hinein; der genaue Zeitraum hängt von Pflanzzeit, Witterung und Standort ab.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden wächst im Vergleich zu vielen rein krautigen Stauden moderat bis zügig. Bei Pflanzung im Frühjahr kann im ersten Jahr bereits ein deutlicher Zuwachs beobachtet werden. Der volle Habitus entwickelt sich jedoch meist über 2–3 Standjahre, wenn die Basis verholzt und das Wurzelsystem sich etabliert hat.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Stockrosenartige Stauden sind in Mitteleuropa überwiegend ausreichend winterhart, wenn sie in durchlässigen, nicht dauerhaft nassen Böden stehen. Es ist davon auszugehen, dass die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden normale Gartenfröste übersteht, insbesondere wenn die Basis im Spätherbst leicht mit Laub oder einer dünnen Mulchschicht geschützt wird. Junge Pflanzen im ersten Winter profitieren von einem zusätzlichen Winterschutz, etwa aus Reisig. In rauen Lagen mit starken Kahlfrösten kann es zu Rückfrierungen kommen; die Pflanze treibt dann in der Regel aus der Basis erneut aus.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Parkfrieden bevorzugt frische, aber gut drainierte Gartenböden. Kurzzeitige Trockenphasen werden bei eingewachsenen Exemplaren meist gut toleriert, längere Trockenperioden führen jedoch zu Knospenfall oder reduzierter Blüte. Staunässe wird deutlich schlechter vertragen und kann zu Wurzelfäulnis führen. Eine gleichmäßige, nicht extreme Bodenfeuchte ist für ein stabiles Wachstum ideal.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Pflanze ist in erster Linie für die Freilandkultur im Gartenbeet oder im größeren Pflanzstreifen ausgelegt. Eine Kultur im ausreichend großen Kübel ist grundsätzlich möglich, setzt aber ein tiefes, gut drainiertes Gefäß voraus. Im Topf ist die Pflanze stärker von regelmäßiger Bewässerung und Düngung abhängig und damit pflegeintensiver als im Boden. Für dauerhaft enge, kleine Gefäße ist Parkfrieden nicht geeignet.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine gesunde, blühfreudige Entwicklung braucht die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden einen sonnigen bis maximal leicht halbschattigen Standort. Je mehr direktes Licht, desto kompakter und blütenreicher ist in der Regel der Wuchs. In sehr schattigen Bereichen bleibt die Pflanze langtriebig, blüht weniger und kann anfällig für Krankheiten werden.

Beim Bodentyp bevorzugt Parkfrieden:

  • locker-humose, gut durchlässige Gartenböden,
  • einen möglichst tiefgründig gelockerten Untergrund,
  • keine dauerhaft nassen, schweren Tonböden ohne Drainage.

Leichte, sandige Böden können mit Kompost oder gut verrottetem organischem Material verbessert werden, um Wasser und Nährstoffe besser zu halten. Schwere Böden profitieren von Sandzugabe und tiefer Lockerung, eventuell mit einer Drainageschicht im Pflanzbereich.

Gegen Wind ist die Pflanze grundsätzlich robust, doch sehr zugige Standorte mit heftigem, einseitigem Wind können lange Triebe zum Umknicken bringen. In Windschneisen sind eine zurückhaltende Stütze oder eine Kombination mit stabileren, strauchartigen Nachbarn sinnvoll. Reine Schatten- und Nordlagen direkt an hohen Mauern sind nicht zu empfehlen.

Der notwendige Pflanzabstand hängt von der geplanten Verwendung ab. Für eine Einzelpflanzung als Solitär sollten etwa 70–90 cm zu anderen größeren Stauden eingehalten werden, damit sich der halbstrauchige Wuchs gut entwickeln kann. In einer lockeren Gruppe aus mehreren Parkfrieden-Exemplaren sind Pflanzabstände um 60–80 cm sinnvoll, um eine geschlossene, aber nicht überfüllte Pflanzung zu erhalten.

Auf Balkon oder Terrasse ist Parkfrieden nur dann empfehlenswert, wenn ein ausreichend großes Gefäß mit mindesten 30–40 cm Tiefe zur Verfügung steht und ein sonniger Platz vorhanden ist. In sehr windigen, exponierten Lagen im Obergeschoss kann es zu mechanischen Belastungen kommen; hier hilft ein windgeschützter Standort direkt an der Hauswand oder ein leichter Rückschnitt längerer Triebe, um Bruch zu verhindern.

Häufige Fehler, die vermieden werden sollten:

  • Pflanzung in dauerhaft nassen, schweren Böden ohne Drainage,
  • zu dichter Stand ohne Luftzirkulation, der Pilzkrankheiten begünstigt,
  • vollschattige Plätze mit deutlich reduzierter Blüte,
  • kleine Töpfe auf Balkon oder Terrasse, die bei Hitze schnell austrocknen,
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die zwar viele Blätter, aber wenig stabile Triebe fördert.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden liegt im frostfreien Zeitraum. Bewährt haben sich:

  • Frühjahr: nach den stärksten Frösten, wenn der Boden sich erwärmt hat,
  • Herbst: solange der Boden noch warm ist und die Pflanze vor dem Winter Wurzeln bilden kann.

Bei Frühjahrs- und Sommerpflanzung ist in den ersten Wochen auf ausreichende Bewässerung zu achten. Im Spätherbst gepflanzte Exemplare sollten leicht gemulcht und vor extremen Kahlfrösten geschützt werden.

Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Den Boden im Pflanzbereich mindestens spatenstich- bis zweifach spatenstichtief lockern.
  • Verdichtete Schichten durchbrechen, grobe Steine und Wurzelunkräuter entfernen.
  • Je nach Bodenqualität Kompost oder eine geeignete organische Bodenverbesserung einarbeiten.
  • In schweren Böden eine lockere Drainageschicht aus grobem Sand oder feinem Kies im unteren Pflanzbereich einrichten.
  • Bei Kübelkultur ein tiefes Gefäß mit Abzugslöchern verwenden und eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies anlegen.

Einpflanzen:

  • Den Wurzelballen vor dem Pflanzen in einen Eimer mit Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Ein Pflanzloch ausheben, das in Breite und Tiefe etwa das 1,5-fache des Topfballens umfasst.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt, keinesfalls deutlich tiefer.
  • Das Pflanzloch mit der aufbereiteten Erde auffüllen und vorsichtig andrücken, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Die Oberfläche leicht mulchen, ohne den Stängelansatz zu bedecken.

Angießen nach der Pflanzung:

Direkt nach der Pflanzung gründlich wässern, sodass der gesamte Wurzelbereich durchfeuchtet ist. Staunässe im Standbereich sollte dennoch vermieden werden. In den folgenden Tagen je nach Witterung nachgießen – bei Hitze häufiger, bei kühlem, feuchtem Wetter zurückhaltend.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Auf leichte Welkeerscheinungen in der Mittagssonne achten – eine gewisse Anpassungsphase ist normal.
  • Blätter regelmäßig auf Schädlingsbefall prüfen, da junge, noch geschwächte Pflanzen anfälliger sind.
  • Die Bodenfeuchte kontrollieren: Der Bereich sollte weder ausgetrocknet noch dauervernässt sein.
  • Eventuell zu lange, windanfällige Triebe in der Anfangszeit leicht stützen.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden aus der Basis und den überwinterten, teils verholzten Trieben neu aus. Jetzt ist ein vorsichtiger Rückschnitt abgestorbener oder stark zurückgefrorener Partien sinnvoll. Dabei nur das wirklich trockene Holz entfernen und die grünen Bereiche schonen. Eine erste, maßvolle Düngergabe mit einem organischen, langsam wirkenden Dünger fördert einen ausgewogenen Austrieb.

Sommer: Im Sommer erreicht die Pflanze ihre Haupterscheinung und Blütezeit. Regelmäßige Wasserkontrolle ist wichtig, besonders bei längeren Trockenphasen. Mulchschichten helfen, die Feuchte im Boden zu halten. Bei Topfkultur ist meist ein deutlich häufigeres Gießen notwendig. Verblühte Blütenstände können je nach gewünschtem Samenansatz entfernt oder teilweise stehen gelassen werden. Ein teilweises Ausputzen fördert eine längere und gepflegtere Blüte.

Herbst: Im Herbst bereitet sich die Pflanze auf die Ruhephase vor. Die Triebe reifen aus, und das Laub beginnt nach und nach zu vergilben. Ein kompletter Radikalschnitt bis zum Boden ist bei halbstrauchigen Formen nicht immer nötig und kann die Verholzung beeinträchtigen. Stattdessen ist ein behutsamer Rückschnitt sinnvoll: abgestorbene Blütenstängel und weiches, zurückgehendes Laub entfernen, stabile, teils verholzte Triebe können – je nach Witterung – etwas eingekürzt, aber nicht vollständig entfernt werden.

Winter: Im Winter ruht die Pflanze weitgehend. In milderen Regionen genügt es häufig, den Wurzelbereich mit Laub oder einer leichten Mulchschicht zu schützen. In rauen Lagen ist zusätzlicher Schutz durch Reisig sinnvoll, besonders im ersten Standjahr. Bei Kübelpflanzen sollte der Topf an eine geschützte Hauswand gestellt und gegebenenfalls mit Vlies oder Jute umwickelt werden, um die Wurzeln vor starkem Durchfrieren zu bewahren.

Pflegeaufwand realistisch eingeschätzt: Parkfrieden ist keine extrem anspruchsvolle Pflanze, aber auch nicht völlig „selbstlaufend“. Rechnen Sie mit:

  • geringem bis mittlerem Gießaufwand im Freiland, höherem Aufwand im Topf,
  • ein bis zwei Düngergaben pro Jahr bei normalem Gartenboden,
  • einem leichten Rückschnitt und Ausputzen im Jahresverlauf,
  • gelegentlicher Kontrolle auf Schädlinge und Blattkrankheiten.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende Blätter bei Hitze: Prüfen, ob der Boden trocken ist; bei Bedarf durchdringend gießen und gegebenenfalls mulchen.
  • Gelbliche, kleine Blätter: Möglicher Nährstoffmangel oder zu dichter, verdichteter Boden. Leichte Düngung und Bodenlockerung helfen.
  • Starker Blattverlust oder Flecken: Kann auf Pilzbefall hinweisen; Luftenstand verbessern, befallenes Laub entfernen, Gießwasser nicht über die Blätter geben.
  • Schwacher Zuwachs: Eventuell zu schattiger Standort oder zu nasser Boden – Standortbedingungen prüfen und falls möglich korrigieren.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten entfaltet die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden ihre Stärken besonders in sonnigen, strukturreich komponierten Beeten. Sie kann als mittlere bis hintere Reihe in Staudenrabatten dienen, wo sie durch ihre aufrechte Form und die auffällige Blüte für vertikale Struktur sorgt, ohne Heckenhöhe zu erreichen.

Im Beet: Parkfrieden eignet sich hervorragend als Taktgeber in gemischten Staudenpflanzungen. Sie passt gut zu Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben und eine vergleichbare Höhe erreichen, wie beispielsweise sonnenliebende Prachtstauden, Ziergräser mit mittlerer Wuchshöhe oder niedrigere Begleitstauden, die den Vordergrund füllen. Durch ihren halbstrauchigen Wuchs entsteht ein ruhiger, klarer Aufbau, der auch im laubarmen Zustand Struktur bietet.

Als Solitär: Einzelstehend kommt Parkfrieden besonders gut zur Geltung, wenn sie vor einer ruhigen Hintergrundfläche – etwa einer Mauer, einem Zaun oder einem Gehölzstreifen – platziert wird. So werden Blüten und Wuchsform betont. Achten Sie hier auf genügend Abstand zur Hintergrundfläche, damit die Pflanze sich entwickeln und ringsum durchlüftet werden kann.

Terrasse oder Balkon: In großen Gefäßen kann Parkfrieden auch Terrassen und größere Balkone strukturieren. Ideal ist ein sonniger Platz mit mindestens einigen Stunden direkter Sonne am Tag. In Kübeln lässt sich die Pflanze gut mit niedrigen, trockentoleranten Stauden oder saisonalen Begleitpflanzen kombinieren, solange das Gefäß groß genug ist und die Wasser- und Nährstoffversorgung sorgfältig abgestimmt wird.

Hecke oder lockerer Sichtschutz: Für eine klassische, dichte Hecke ist die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden nicht die erste Wahl, da der Wuchs zwar buschig, aber doch eher locker bleibt. Als lockerer, blühender Sichtschutz in einer gemischten Pflanzung kann sie jedoch einen wichtigen Beitrag leisten. Mehrere Exemplare in Reihe, kombiniert mit anderen halbhohen Stauden oder kompakten Sträuchern, ergeben eine abwechslungsreiche, saisonal interessante Pflanzung.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit sonnenliebenden Stauden ähnlicher Höhe, um eine harmonische Staffelung zu erzielen,
  • mit niedrigeren Vordergrundpflanzen, die den Fuß der Stockrose leicht kaschieren,
  • mit filigranen Ziergräsern, die die aufrechte Form auflockern und Bewegung ins Beet bringen,
  • mit trockenheitsverträglichen Begleitern in Steppen- oder Präriebeeten, sofern der Boden ausreichend nährstoffreich ist.

Situationen, in denen die Pflanze weniger empfehlenswert ist:

  • rein schattige Gärten mit dichtem Baumbestand,
  • kleine, äußerst windige Balkone mit sehr begrenztem Topfvolumen,
  • extrem nasse, staunasse Flächen wie dauerfeuchte Senken oder schlecht drainierte Böden,
  • Gartenkonzepte, die ausschließlich auf streng formale, immergrüne Hecken und niedrig gehaltene Pflanzungen setzen.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stockrosenverwandte kann auch die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden für bestimmte Krankheiten und Schädlinge anfällig sein, insbesondere wenn Standort und Pflege nicht optimal sind.

Plausible Krankheiten und Schädlinge:

  • Rostpilze: Typische Stockrosenkrankheiten wie Rost zeigen sich in Form von orange- bis braunfarbenen Pusteln an der Blattunterseite, oft verbunden mit Vergilbung der Blattoberseiten. Feuchte, schlecht belüftete Standorte erhöhen dieses Risiko.
  • Blattfleckenpilze: Kleine dunkle Flecken können bei anhaltend feuchter Witterung auftreten, besonders wenn Pflanzen sehr dicht stehen und kaum abtrocknen.
  • Blattläuse: Frische Triebspitzen können vereinzelt von Blattläusen befallen werden, insbesondere im Frühjahr und Frühsommer.
  • Schnecken: Junges Laub kann in niederschlagsreichen Frühjahren regional von Schnecken besucht werden, wobei ältere, stabilere Pflanzen meist weniger stark betroffen sind.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • zu dichte Pflanzung ohne ausreichende Luftbewegung zwischen den Pflanzen,
  • Gießen über das Laub in den Abendstunden, wodurch die Blätter lange feucht bleiben,
  • standnasser Boden, der die Wurzeln schwächt und Pilzbefall erleichtert,
  • starker Stickstoffüberschuss, der weiches, anfälliges Gewebe fördert.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • ausreichenden Pflanzabstand und luftige Standorte wählen,
  • möglichst bodennah gießen und Staunässe vermeiden,
  • befallenes Laub frühzeitig entfernen und nicht auf dem Kompost belassen,
  • auf eine ausgewogene, nicht übertriebene Düngung achten,
  • bei Kübelpflanzen für gute Drainage und regelmäßige, aber nicht übermäßige Wasserversorgung sorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie eine absolut wartungsfreie Pflanze für stark verschattete Bereiche suchen,
  • wenn in Ihrem Garten extrem schwere, dauerhaft nasse Böden vorherrschen, die sich kaum verbessern lassen,
  • wenn Sie nur sehr kleine Gefäße auf engem Balkon zur Verfügung haben,
  • wenn Sie konsequent nur sehr niedrige Pflanzen wünschen, die nicht über Kniehöhe hinausgehen.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit der halbstrauchigen Stockrose Parkfrieden entscheiden Sie sich für eine charakterstarke, mehrjährige Staude, die im Garten über Jahre hinweg einen festen Platz einnehmen kann. Der Onlinekauf bei Bakker bietet Ihnen dabei eine Reihe praktischer Vorteile: Sie erhalten gärtnerisch vorgezogene, kontrollierte Ware, die sicher verpackt und zum passenden Pflanzzeitraum geliefert wird. So können Sie den Pflanztermin an Ihre persönliche Gartenplanung anpassen und müssen keine langen Wege zu Spezialgärtnereien einplanen.

Bakker legt Wert auf eine sortenechte Auswahl, nachvollziehbare Produktinformationen und praxisnahe Empfehlungen. Wenn Sie mehrere Pflanzen bestellen, lassen sich komplette Staudenbeete planen, ohne dass Sie die unterschiedlichen Bezugsquellen koordinieren müssen. Die Kombination von Parkfrieden mit weiteren Blühende Gartenstauden ist bequem im selben Bestellvorgang möglich, was eine harmonische, aufeinander abgestimmte Gartengestaltung erleichtert.

Darüber hinaus unterstützt Sie Bakker mit klaren Hinweisen zu Standort, Pflanzung und Pflege, damit Sie von Anfang an realistische Erwartungen an die Entwicklung Ihrer halbstrauchigen Stockrose haben. Das reduziert das Risiko von Fehlkäufen und Enttäuschungen und erleichtert eine langfristig erfolgreiche Kultur im eigenen Garten.

Wenn Sie eine stabile, halbstrauchig wachsende Stockrose suchen, die Struktur und Blüte verbindet, bei angemessenem Pflegeaufwand viele Jahre Freude bereiten kann und sich gut in sonnige Staudenbeete einfügt, ist die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden eine durchdachte Wahl. Über den Online-Shop von Bakker können Sie diese Sorte gezielt auswählen, bequem bestellen und passend zu Ihrem Gartenprojekt pflanzen.

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Halbstrauchige Stockrose Parkfrieden Alcalthaea suffrutescens Parkfrieden

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Spezifikationen
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Halbstrauchige Stockrose Parkfrieden – robuste Blütenstaude für strukturierte Beete

Die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden ist eine standfeste, mehrjährige Staude mit teils verholzenden Trieben, die Ihren Garten über viele Jahre bereichern kann. Sie eignet sich besonders für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die eine auffällige, aber dennoch relativ unkomplizierte Blühpflanze für sonnige Beete, Vorgärten oder einen strukturgebenden Platz an der Terrasse suchen. Die Pflanze verbindet den typischen Stockrosen-Charakter mit einer kompakteren, buschigeren Wuchsform, was sie von klassischen, oft sehr hohen Stockrosen unterscheidet.

Diese Pflanze passt zu Menschen, die:

  • einen ländlich-romantischen oder naturnahen Gartenstil mögen,
  • auf der Suche nach einer langlebigen, mehrjährigen Alternative zu einjährigen Stockrosen sind,
  • bereit sind, einen sonnigen, eher trockenen bis frisch-feuchten Standort zu bieten,
  • Bienen, Hummeln und andere Bestäuber unterstützen möchten,
  • sich einen klaren, leicht zu pflegenden Strukturbildner im Staudenbeet wünschen.

Weniger geeignet ist die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden für Personen, die eine absolut pflegefreie Pflanze für schattige Lagen suchen oder nur wenig Zeit für gelegentlichen Rückschnitt, Gießkontrolle und Beobachtung haben. Sie ist robust, verlangt aber, wie jede Staude, ein Mindestmaß an Pflege und Aufmerksamkeit, um sich optimal zu entwickeln.

Was Sie konkret kaufen

Mit der halbstrauchigen Stockrose Parkfrieden erwerben Sie bei Bakker eine mehrjährige, halbstrauchig wachsende Stockrose, die sich durch einen buschigen, reich verzweigten Aufbau und eine stabile, vergleichsweise kompakte Erscheinung auszeichnet. Die Pflanze wird in der Regel als durchwurzelte Jungpflanze im Topf geliefert, die im ersten oder zweiten Standjahr in die volle Blüte kommt. Die genaue Topfgröße kann je nach aktueller Verfügbarkeit leicht variieren, bleibt aber im praxisgerechten Bereich für eine sichere Anwachsphase.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte liegt im Zierwert ihrer Blüten und in ihrer Fähigkeit, Höhe und Struktur in Rabatten zu bringen, ohne dabei so stark in die Höhe zu schießen wie klassische Stockrosen an Hauswänden. Sie eignet sich:

  • als markanter Hintergrund im Staudenbeet,
  • als lockerer Sichtschutz in Kombination mit anderen Stauden,
  • für die Einfassung von Sitzplätzen im Garten,
  • als Blickfang im ländlichen oder naturhaft gestalteten Gartenbereich.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments von Bakker grenzt sich die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden klar von einjährigen Stockrosen und von reinen Beetstauden mit niedriger Wuchshöhe ab. Sie bildet eine Zwischenposition: strukturgebend, teils verholzend, aber dennoch staudig genug, um ohne starken Rückschnitt auszukommen und sich gut in Staudenpflanzungen einzuordnen. Als Online-Gärtnerei achtet Bakker auf eine sortenechte, gärtnerisch sauber kultivierte Ware, die nach dem Auspflanzen bei richtiger Pflege zügig einwächst.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden wächst halbstrauchig, das bedeutet: Die Basis der Triebe verholzt im Lauf der Jahre zunehmend, während die jüngeren Partien krautig bleiben. Dadurch entsteht ein buschiger, aufrechter Strauchcharakter mit mehreren stabilen Trieben. Die Pflanze wirkt weniger „stielig“ als die klassischen, hohen Stockrosen, sondern füllt den Raum eher wie ein kompakter Blütenstrauch.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Je nach Standort, Bodenqualität und Pflege ist im Garten mit einer Endhöhe im Bereich von etwa 90 bis 140 cm zu rechnen. Unter optimalen Bedingungen können einzelne Triebe auch etwas höher gehen, bleiben jedoch in der Regel im moderaten Rahmen. Die Breite eines etablierten Exemplars liegt meist um 60 bis 90 cm. Für exakte Maße spielen regionale Klimaunterschiede und die Pflegepraxis eine Rolle, daher sind dies bewusst als Richtwerte zu verstehen.
  • Blattwerk: Das Laub zeigt die für Stockrosen typischen, rundlich bis leicht gelappten Blätter mit eher weicher Oberfläche. Die Blätter stehen wechselständig an den Trieben und bilden eine dichte Belaubung, die auch außerhalb der Blütezeit für ein harmonisches Bild sorgt. Bei guter Nährstoffversorgung bleibt das Laub sattgrün; Nährstoffmangel kann sich in einer Aufhellung oder kleineren Blättern zeigen.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in den auffälligen Blüten, die je nach Sorte in Farbe und Fülle variieren können. Für Parkfrieden ist ein typischer Stockrosen-Charakter mit großen, gut sichtbaren Blüten anzunehmen, die an den aufrechten Trieben verteilt sitzen. Sie ziehen Bienen, Hummeln und andere Insekten an und setzen in der Blütezeit einen deutlichen, dekorativen Akzent im Beet. Die Blütezeit liegt – unter mitteleuropäischen Bedingungen – in der warmen Jahreszeit, üblicherweise vom Frühsommer bis in den Spätsommer hinein; der genaue Zeitraum hängt von Pflanzzeit, Witterung und Standort ab.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden wächst im Vergleich zu vielen rein krautigen Stauden moderat bis zügig. Bei Pflanzung im Frühjahr kann im ersten Jahr bereits ein deutlicher Zuwachs beobachtet werden. Der volle Habitus entwickelt sich jedoch meist über 2–3 Standjahre, wenn die Basis verholzt und das Wurzelsystem sich etabliert hat.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Stockrosenartige Stauden sind in Mitteleuropa überwiegend ausreichend winterhart, wenn sie in durchlässigen, nicht dauerhaft nassen Böden stehen. Es ist davon auszugehen, dass die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden normale Gartenfröste übersteht, insbesondere wenn die Basis im Spätherbst leicht mit Laub oder einer dünnen Mulchschicht geschützt wird. Junge Pflanzen im ersten Winter profitieren von einem zusätzlichen Winterschutz, etwa aus Reisig. In rauen Lagen mit starken Kahlfrösten kann es zu Rückfrierungen kommen; die Pflanze treibt dann in der Regel aus der Basis erneut aus.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Parkfrieden bevorzugt frische, aber gut drainierte Gartenböden. Kurzzeitige Trockenphasen werden bei eingewachsenen Exemplaren meist gut toleriert, längere Trockenperioden führen jedoch zu Knospenfall oder reduzierter Blüte. Staunässe wird deutlich schlechter vertragen und kann zu Wurzelfäulnis führen. Eine gleichmäßige, nicht extreme Bodenfeuchte ist für ein stabiles Wachstum ideal.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Pflanze ist in erster Linie für die Freilandkultur im Gartenbeet oder im größeren Pflanzstreifen ausgelegt. Eine Kultur im ausreichend großen Kübel ist grundsätzlich möglich, setzt aber ein tiefes, gut drainiertes Gefäß voraus. Im Topf ist die Pflanze stärker von regelmäßiger Bewässerung und Düngung abhängig und damit pflegeintensiver als im Boden. Für dauerhaft enge, kleine Gefäße ist Parkfrieden nicht geeignet.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine gesunde, blühfreudige Entwicklung braucht die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden einen sonnigen bis maximal leicht halbschattigen Standort. Je mehr direktes Licht, desto kompakter und blütenreicher ist in der Regel der Wuchs. In sehr schattigen Bereichen bleibt die Pflanze langtriebig, blüht weniger und kann anfällig für Krankheiten werden.

Beim Bodentyp bevorzugt Parkfrieden:

  • locker-humose, gut durchlässige Gartenböden,
  • einen möglichst tiefgründig gelockerten Untergrund,
  • keine dauerhaft nassen, schweren Tonböden ohne Drainage.

Leichte, sandige Böden können mit Kompost oder gut verrottetem organischem Material verbessert werden, um Wasser und Nährstoffe besser zu halten. Schwere Böden profitieren von Sandzugabe und tiefer Lockerung, eventuell mit einer Drainageschicht im Pflanzbereich.

Gegen Wind ist die Pflanze grundsätzlich robust, doch sehr zugige Standorte mit heftigem, einseitigem Wind können lange Triebe zum Umknicken bringen. In Windschneisen sind eine zurückhaltende Stütze oder eine Kombination mit stabileren, strauchartigen Nachbarn sinnvoll. Reine Schatten- und Nordlagen direkt an hohen Mauern sind nicht zu empfehlen.

Der notwendige Pflanzabstand hängt von der geplanten Verwendung ab. Für eine Einzelpflanzung als Solitär sollten etwa 70–90 cm zu anderen größeren Stauden eingehalten werden, damit sich der halbstrauchige Wuchs gut entwickeln kann. In einer lockeren Gruppe aus mehreren Parkfrieden-Exemplaren sind Pflanzabstände um 60–80 cm sinnvoll, um eine geschlossene, aber nicht überfüllte Pflanzung zu erhalten.

Auf Balkon oder Terrasse ist Parkfrieden nur dann empfehlenswert, wenn ein ausreichend großes Gefäß mit mindesten 30–40 cm Tiefe zur Verfügung steht und ein sonniger Platz vorhanden ist. In sehr windigen, exponierten Lagen im Obergeschoss kann es zu mechanischen Belastungen kommen; hier hilft ein windgeschützter Standort direkt an der Hauswand oder ein leichter Rückschnitt längerer Triebe, um Bruch zu verhindern.

Häufige Fehler, die vermieden werden sollten:

  • Pflanzung in dauerhaft nassen, schweren Böden ohne Drainage,
  • zu dichter Stand ohne Luftzirkulation, der Pilzkrankheiten begünstigt,
  • vollschattige Plätze mit deutlich reduzierter Blüte,
  • kleine Töpfe auf Balkon oder Terrasse, die bei Hitze schnell austrocknen,
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die zwar viele Blätter, aber wenig stabile Triebe fördert.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden liegt im frostfreien Zeitraum. Bewährt haben sich:

  • Frühjahr: nach den stärksten Frösten, wenn der Boden sich erwärmt hat,
  • Herbst: solange der Boden noch warm ist und die Pflanze vor dem Winter Wurzeln bilden kann.

Bei Frühjahrs- und Sommerpflanzung ist in den ersten Wochen auf ausreichende Bewässerung zu achten. Im Spätherbst gepflanzte Exemplare sollten leicht gemulcht und vor extremen Kahlfrösten geschützt werden.

Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Den Boden im Pflanzbereich mindestens spatenstich- bis zweifach spatenstichtief lockern.
  • Verdichtete Schichten durchbrechen, grobe Steine und Wurzelunkräuter entfernen.
  • Je nach Bodenqualität Kompost oder eine geeignete organische Bodenverbesserung einarbeiten.
  • In schweren Böden eine lockere Drainageschicht aus grobem Sand oder feinem Kies im unteren Pflanzbereich einrichten.
  • Bei Kübelkultur ein tiefes Gefäß mit Abzugslöchern verwenden und eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies anlegen.

Einpflanzen:

  • Den Wurzelballen vor dem Pflanzen in einen Eimer mit Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Ein Pflanzloch ausheben, das in Breite und Tiefe etwa das 1,5-fache des Topfballens umfasst.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt, keinesfalls deutlich tiefer.
  • Das Pflanzloch mit der aufbereiteten Erde auffüllen und vorsichtig andrücken, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Die Oberfläche leicht mulchen, ohne den Stängelansatz zu bedecken.

Angießen nach der Pflanzung:

Direkt nach der Pflanzung gründlich wässern, sodass der gesamte Wurzelbereich durchfeuchtet ist. Staunässe im Standbereich sollte dennoch vermieden werden. In den folgenden Tagen je nach Witterung nachgießen – bei Hitze häufiger, bei kühlem, feuchtem Wetter zurückhaltend.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Auf leichte Welkeerscheinungen in der Mittagssonne achten – eine gewisse Anpassungsphase ist normal.
  • Blätter regelmäßig auf Schädlingsbefall prüfen, da junge, noch geschwächte Pflanzen anfälliger sind.
  • Die Bodenfeuchte kontrollieren: Der Bereich sollte weder ausgetrocknet noch dauervernässt sein.
  • Eventuell zu lange, windanfällige Triebe in der Anfangszeit leicht stützen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden aus der Basis und den überwinterten, teils verholzten Trieben neu aus. Jetzt ist ein vorsichtiger Rückschnitt abgestorbener oder stark zurückgefrorener Partien sinnvoll. Dabei nur das wirklich trockene Holz entfernen und die grünen Bereiche schonen. Eine erste, maßvolle Düngergabe mit einem organischen, langsam wirkenden Dünger fördert einen ausgewogenen Austrieb.

Sommer: Im Sommer erreicht die Pflanze ihre Haupterscheinung und Blütezeit. Regelmäßige Wasserkontrolle ist wichtig, besonders bei längeren Trockenphasen. Mulchschichten helfen, die Feuchte im Boden zu halten. Bei Topfkultur ist meist ein deutlich häufigeres Gießen notwendig. Verblühte Blütenstände können je nach gewünschtem Samenansatz entfernt oder teilweise stehen gelassen werden. Ein teilweises Ausputzen fördert eine längere und gepflegtere Blüte.

Herbst: Im Herbst bereitet sich die Pflanze auf die Ruhephase vor. Die Triebe reifen aus, und das Laub beginnt nach und nach zu vergilben. Ein kompletter Radikalschnitt bis zum Boden ist bei halbstrauchigen Formen nicht immer nötig und kann die Verholzung beeinträchtigen. Stattdessen ist ein behutsamer Rückschnitt sinnvoll: abgestorbene Blütenstängel und weiches, zurückgehendes Laub entfernen, stabile, teils verholzte Triebe können – je nach Witterung – etwas eingekürzt, aber nicht vollständig entfernt werden.

Winter: Im Winter ruht die Pflanze weitgehend. In milderen Regionen genügt es häufig, den Wurzelbereich mit Laub oder einer leichten Mulchschicht zu schützen. In rauen Lagen ist zusätzlicher Schutz durch Reisig sinnvoll, besonders im ersten Standjahr. Bei Kübelpflanzen sollte der Topf an eine geschützte Hauswand gestellt und gegebenenfalls mit Vlies oder Jute umwickelt werden, um die Wurzeln vor starkem Durchfrieren zu bewahren.

Pflegeaufwand realistisch eingeschätzt: Parkfrieden ist keine extrem anspruchsvolle Pflanze, aber auch nicht völlig „selbstlaufend“. Rechnen Sie mit:

  • geringem bis mittlerem Gießaufwand im Freiland, höherem Aufwand im Topf,
  • ein bis zwei Düngergaben pro Jahr bei normalem Gartenboden,
  • einem leichten Rückschnitt und Ausputzen im Jahresverlauf,
  • gelegentlicher Kontrolle auf Schädlinge und Blattkrankheiten.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende Blätter bei Hitze: Prüfen, ob der Boden trocken ist; bei Bedarf durchdringend gießen und gegebenenfalls mulchen.
  • Gelbliche, kleine Blätter: Möglicher Nährstoffmangel oder zu dichter, verdichteter Boden. Leichte Düngung und Bodenlockerung helfen.
  • Starker Blattverlust oder Flecken: Kann auf Pilzbefall hinweisen; Luftenstand verbessern, befallenes Laub entfernen, Gießwasser nicht über die Blätter geben.
  • Schwacher Zuwachs: Eventuell zu schattiger Standort oder zu nasser Boden – Standortbedingungen prüfen und falls möglich korrigieren.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten entfaltet die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden ihre Stärken besonders in sonnigen, strukturreich komponierten Beeten. Sie kann als mittlere bis hintere Reihe in Staudenrabatten dienen, wo sie durch ihre aufrechte Form und die auffällige Blüte für vertikale Struktur sorgt, ohne Heckenhöhe zu erreichen.

Im Beet: Parkfrieden eignet sich hervorragend als Taktgeber in gemischten Staudenpflanzungen. Sie passt gut zu Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben und eine vergleichbare Höhe erreichen, wie beispielsweise sonnenliebende Prachtstauden, Ziergräser mit mittlerer Wuchshöhe oder niedrigere Begleitstauden, die den Vordergrund füllen. Durch ihren halbstrauchigen Wuchs entsteht ein ruhiger, klarer Aufbau, der auch im laubarmen Zustand Struktur bietet.

Als Solitär: Einzelstehend kommt Parkfrieden besonders gut zur Geltung, wenn sie vor einer ruhigen Hintergrundfläche – etwa einer Mauer, einem Zaun oder einem Gehölzstreifen – platziert wird. So werden Blüten und Wuchsform betont. Achten Sie hier auf genügend Abstand zur Hintergrundfläche, damit die Pflanze sich entwickeln und ringsum durchlüftet werden kann.

Terrasse oder Balkon: In großen Gefäßen kann Parkfrieden auch Terrassen und größere Balkone strukturieren. Ideal ist ein sonniger Platz mit mindestens einigen Stunden direkter Sonne am Tag. In Kübeln lässt sich die Pflanze gut mit niedrigen, trockentoleranten Stauden oder saisonalen Begleitpflanzen kombinieren, solange das Gefäß groß genug ist und die Wasser- und Nährstoffversorgung sorgfältig abgestimmt wird.

Hecke oder lockerer Sichtschutz: Für eine klassische, dichte Hecke ist die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden nicht die erste Wahl, da der Wuchs zwar buschig, aber doch eher locker bleibt. Als lockerer, blühender Sichtschutz in einer gemischten Pflanzung kann sie jedoch einen wichtigen Beitrag leisten. Mehrere Exemplare in Reihe, kombiniert mit anderen halbhohen Stauden oder kompakten Sträuchern, ergeben eine abwechslungsreiche, saisonal interessante Pflanzung.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit sonnenliebenden Stauden ähnlicher Höhe, um eine harmonische Staffelung zu erzielen,
  • mit niedrigeren Vordergrundpflanzen, die den Fuß der Stockrose leicht kaschieren,
  • mit filigranen Ziergräsern, die die aufrechte Form auflockern und Bewegung ins Beet bringen,
  • mit trockenheitsverträglichen Begleitern in Steppen- oder Präriebeeten, sofern der Boden ausreichend nährstoffreich ist.

Situationen, in denen die Pflanze weniger empfehlenswert ist:

  • rein schattige Gärten mit dichtem Baumbestand,
  • kleine, äußerst windige Balkone mit sehr begrenztem Topfvolumen,
  • extrem nasse, staunasse Flächen wie dauerfeuchte Senken oder schlecht drainierte Böden,
  • Gartenkonzepte, die ausschließlich auf streng formale, immergrüne Hecken und niedrig gehaltene Pflanzungen setzen.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stockrosenverwandte kann auch die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden für bestimmte Krankheiten und Schädlinge anfällig sein, insbesondere wenn Standort und Pflege nicht optimal sind.

Plausible Krankheiten und Schädlinge:

  • Rostpilze: Typische Stockrosenkrankheiten wie Rost zeigen sich in Form von orange- bis braunfarbenen Pusteln an der Blattunterseite, oft verbunden mit Vergilbung der Blattoberseiten. Feuchte, schlecht belüftete Standorte erhöhen dieses Risiko.
  • Blattfleckenpilze: Kleine dunkle Flecken können bei anhaltend feuchter Witterung auftreten, besonders wenn Pflanzen sehr dicht stehen und kaum abtrocknen.
  • Blattläuse: Frische Triebspitzen können vereinzelt von Blattläusen befallen werden, insbesondere im Frühjahr und Frühsommer.
  • Schnecken: Junges Laub kann in niederschlagsreichen Frühjahren regional von Schnecken besucht werden, wobei ältere, stabilere Pflanzen meist weniger stark betroffen sind.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • zu dichte Pflanzung ohne ausreichende Luftbewegung zwischen den Pflanzen,
  • Gießen über das Laub in den Abendstunden, wodurch die Blätter lange feucht bleiben,
  • standnasser Boden, der die Wurzeln schwächt und Pilzbefall erleichtert,
  • starker Stickstoffüberschuss, der weiches, anfälliges Gewebe fördert.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • ausreichenden Pflanzabstand und luftige Standorte wählen,
  • möglichst bodennah gießen und Staunässe vermeiden,
  • befallenes Laub frühzeitig entfernen und nicht auf dem Kompost belassen,
  • auf eine ausgewogene, nicht übertriebene Düngung achten,
  • bei Kübelpflanzen für gute Drainage und regelmäßige, aber nicht übermäßige Wasserversorgung sorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie eine absolut wartungsfreie Pflanze für stark verschattete Bereiche suchen,
  • wenn in Ihrem Garten extrem schwere, dauerhaft nasse Böden vorherrschen, die sich kaum verbessern lassen,
  • wenn Sie nur sehr kleine Gefäße auf engem Balkon zur Verfügung haben,
  • wenn Sie konsequent nur sehr niedrige Pflanzen wünschen, die nicht über Kniehöhe hinausgehen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit der halbstrauchigen Stockrose Parkfrieden entscheiden Sie sich für eine charakterstarke, mehrjährige Staude, die im Garten über Jahre hinweg einen festen Platz einnehmen kann. Der Onlinekauf bei Bakker bietet Ihnen dabei eine Reihe praktischer Vorteile: Sie erhalten gärtnerisch vorgezogene, kontrollierte Ware, die sicher verpackt und zum passenden Pflanzzeitraum geliefert wird. So können Sie den Pflanztermin an Ihre persönliche Gartenplanung anpassen und müssen keine langen Wege zu Spezialgärtnereien einplanen.

Bakker legt Wert auf eine sortenechte Auswahl, nachvollziehbare Produktinformationen und praxisnahe Empfehlungen. Wenn Sie mehrere Pflanzen bestellen, lassen sich komplette Staudenbeete planen, ohne dass Sie die unterschiedlichen Bezugsquellen koordinieren müssen. Die Kombination von Parkfrieden mit weiteren Blühende Gartenstauden ist bequem im selben Bestellvorgang möglich, was eine harmonische, aufeinander abgestimmte Gartengestaltung erleichtert.

Darüber hinaus unterstützt Sie Bakker mit klaren Hinweisen zu Standort, Pflanzung und Pflege, damit Sie von Anfang an realistische Erwartungen an die Entwicklung Ihrer halbstrauchigen Stockrose haben. Das reduziert das Risiko von Fehlkäufen und Enttäuschungen und erleichtert eine langfristig erfolgreiche Kultur im eigenen Garten.

Wenn Sie eine stabile, halbstrauchig wachsende Stockrose suchen, die Struktur und Blüte verbindet, bei angemessenem Pflegeaufwand viele Jahre Freude bereiten kann und sich gut in sonnige Staudenbeete einfügt, ist die halbstrauchige Stockrose Parkfrieden eine durchdachte Wahl. Über den Online-Shop von Bakker können Sie diese Sorte gezielt auswählen, bequem bestellen und passend zu Ihrem Gartenprojekt pflanzen.

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Ref : 032748
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