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Süßkirsche Regina – ertragreicher Kirschbaum für den Hausgarten Die Süßkirsche Regina ist eine moderne, ertragreiche Kirschsorte für alle, die im eigenen Garten hochwertige, süße Früchte ernten möchten. Sie richtet sich an Hobbygärtner mit einem sonnigen Platz im Freien, die bereit sind, einen Baum über viele Jahre zu pflegen und zuverlässig zu versorgen. Die Sorte gilt als spät reifend, mit festem Fruchtfleisch und guter Platzfestigkeit – ideal für alle, die Wert auf aromatische, gut lagerfähige Früchte legen und sie frisch vom Baum, im Kuchen oder zum Einmachen nutzen wollen.
Gleichzeitig ist Regina nicht für jede Situation geeignet. Sie braucht genügend Platz für Krone und Wurzeln, einen passenden Bestäuber und einen Standort ohne Staunässe. Wer diese Rahmenbedingungen erfüllen kann, bekommt mit dieser Sorte jedoch einen langlebigen Obstbaum, der bei guter Pflege über viele Jahre hinweg eine stabile Ernte ermöglicht und den Garten deutlich aufwertet.
Was Sie konkret kaufen Mit der Süßkirsche Regina erwerben Sie bei Bakker einen veredelten Obstbaum, der speziell auf Fruchtertrag und gute Baumeigenschaften gezüchtet wurde. Es handelt sich nicht um eine Zierkirsche, sondern um eine ausgeprägte Obstsorte mit klarem Schwerpunkt auf essbaren Früchten. Die gelieferte Pflanze ist je nach gewählter Variante meist bereits veredelt und auf eine passende Unterlage gesetzt, die Wuchshöhe und Standfestigkeit beeinflusst.
Hauptverwendungszweck der Süßkirsche Regina ist der Anbau im Privatgarten für den Frischverzehr und die Verarbeitung. Die Früchte sind in der Regel dunkelrot bis fast schwarzrot, fest und süß. Sie eignen sich gut zum direkten Naschen, für Kuchen, Kompott oder zum Einfrieren. Im Vergleich zu älteren Sorten ist Regina häufig weniger platzanfällig, das heißt, die Früchte stehen tendenziell stabiler am Baum und neigen weniger zum Aufplatzen, wenn kurz vor der Reife Regen fällt – ein entscheidender Vorteil für alle, die auf eine möglichst sichere Ernte angewiesen sind.
Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments grenzt sich Regina als späte, ertragreiche Tafelkirsche mit eher kompaktem, gut zu formendem Kronenaufbau von frühen, oft empfindlicheren Sorten ab. Wenn Sie also später im Sommer noch eigene Süßkirschen ernten möchten und nicht nur auf die sehr frühe Saison setzen, ist diese Sorte eine passende Ergänzung oder Alternative.
Bakker liefert Ihnen diese Pflanze direkt aus der Online-Gärtnerei. Die Bäume werden so vorbereitet, dass sie bei Ihnen vor Ort mit überschaubarem Aufwand eingepflanzt werden können. Damit sparen Sie sich lange Wege zum Gartencenter und erhalten eine Sorte, die im Versand erprobt ist.
Wesentliche Eigenschaften -
Wuchsform und Erscheinungsbild: Regina entwickelt eine mittelstarke bis kräftige Wuchskraft mit eher aufrechter bis breitbuschiger Krone, die sich durch regelmäßigen Schnitt gut in Form halten lässt. Die Krone bleibt bei fachgerechter Erziehung strukturiert und ist für die Ernte mit Leiter noch handhabbar.
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Durchschnittliche Größe: Die endgültige Höhe hängt stark von der Unterlage und vom Schnitt ab. Im Privatgarten ist bei gängigen Unterlagen eine Baumhöhe von etwa 3,5 bis 5 m realistisch, bei entsprechender Kronenerziehung meist eher im unteren Bereich dieser Spanne. Die Kronenbreite kann sich im Laufe der Jahre auf etwa 3 bis 4 m ausdehnen. In sehr beengten Verhältnissen ist die Sorte daher nur bedingt geeignet.
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Blattwerk: Das Laub ist typisch für Süßkirschen: sommergrün, mittel- bis dunkelgrün, mit klar gezeichneter Blattstruktur. Es bildet eine dichte Krone, die im Sommer angenehmen Halbschatten spendet, aber ausreichend lichtdurchlässig bleibt, damit Blüten und Früchte gut ausreifen.
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Blüte und Zierwert: Im Frühling zeigt Regina zahlreiche weiße Blüten in Dolden. Sie markieren den Start in die Vegetationsperiode und bieten Bienen Nektar und Pollen. Der optische Zierwert ist vorhanden, steht aber klar hinter dem Nutzen als Obstbaum zurück. Wichtig ist die Blüte vor allem im Hinblick auf Befruchtung und späteren Fruchtansatz.
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Früchte: Die Sorte ist bekannt für eher große, dunkelrote, süße Früchte mit festem Fruchtfleisch. Der Geschmack wird häufig als aromatisch und ausgewogen beschrieben, mit deutlicher Süße und leichter Säure. Die Schale ist relativ stabil, was die Handhabung beim Pflücken und Lagern erleichtern kann. Das Fruchtfleisch löst sich in der Regel gut vom Stein.
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Reifezeit: Regina gehört zu den später reifenden Süßkirschen. Je nach Region und Witterung reifen die Früchte häufig ab Ende Juni bis in den Juli hinein. Dadurch schließt sie oft an frühere Sorten an und verlängert die Erntezeit im Garten. Diese späte Reife ist ein entscheidender Unterschied zu sehr frühen Hausgartensorten.
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Wachstumsgeschwindigkeit: Der Baum wächst in den ersten Jahren recht zügig und bildet jährlich neue Triebe. Ein erster nennenswerter Fruchtertrag ist bei guter Pflege meist nach wenigen Jahren möglich, genaue Zeitpunkte hängen allerdings von Unterlage, Pflanzgröße und Standort ab. Durch Erziehungsschnitt lässt sich das Wachstum steuern und auf eine tragfähige Krone ausrichten.
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Winterhärte und Frostverhalten: Süßkirschen wie Regina sind grundsätzlich für mitteleuropäische Winter geeignet. Der Holzbereich gilt als robust, Spätfröste zur Blütezeit können jedoch die Ernte beeinträchtigen, wenn die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt fallen. In frostgefährdeten Lagen ist ein etwas geschützter Standort sinnvoll, etwa mit leichter Hauswandnähe, ohne dass es dort zu Staunässe kommt.
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Toleranz gegenüber Trockenheit: Regina benötigt einen gleichmäßig frischen bis mäßig feuchten Boden. Kurzfristige Trockenphasen werden bei gut eingewurzelten Bäumen meist toleriert, längere Trockenheit kann jedoch zu kleineren Früchten, Blattstress und geringerer Ernte führen. Gerade in den ersten Standjahren ist eine regelmäßige Bewässerung in trockenen Perioden wichtig.
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Toleranz gegenüber Nässe: Staunässe wird schlecht vertragen. Ein dauerhaft nasser, schlecht drainierter Boden kann Wurzelprobleme und Pilzerkrankungen begünstigen. Ein durchlässiger Untergrund mit guter Wasserabführung ist daher entscheidend.
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Kultur im Freiland: Die Süßkirsche Regina ist in erster Linie für die Auspflanzung im Gartenboden gedacht. Dort kann sie ihr Wurzelwerk ausdehnen und eine stabile Krone ausbilden. In typischen Hausgärten mit ausreichend Platz lässt sich ein funktionaler Ertragsbaum formen, der sich gut beernten lässt.
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Kultur im Topf: Eine dauerhafte Kultur im großen Kübel ist nur bedingt möglich und eher für einige Jahre denkbar, nicht für die gesamte Lebensdauer des Baumes. Ein sehr großes Gefäß, angepasste Bewässerung und regelmäßige Nährstoffgaben wären zwingend nötig. Für kleine Balkonkästen oder sehr kleine Töpfe ist diese Sorte ungeeignet.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis Für Regina ist ein sonniger, möglichst warmer Platz im Garten entscheidend. Je mehr direkte Sonne der Baum erhält, desto besser reifen Früchte und Holz aus. Halbschattige Standorte führen häufig zu geringerem Ertrag und weniger Aroma.
Der Boden sollte durchlässig, humos und mäßig nährstoffreich sein. Schwere Lehmböden sind möglich, wenn sie gut gelockert und strukturiert werden und überschüssiges Wasser abfließen kann. Sehr sandige Böden profitieren von Kompost und organischem Material, um das Wasserhaltevermögen zu verbessern.
Wind verträgt Regina in moderatem Maß, jedoch kann starker, dauerhafter Wind zu Trockenstress und Schäden an Blüten und Früchten führen. Auch die Standfestigkeit spricht für einen Platz, an dem der Baum nicht ununterbrochen starkem Winddruck ausgesetzt ist. Freistehende Lagen auf Anhöhen sind daher nur eingeschränkt geeignet. Ein leichter Windschutz, etwa durch Hecken oder Gebäude, ist vorteilhaft, solange keine Frostsenken oder Staunässebereiche entstehen.
Staunässe ist ein häufiger Problemfaktor. Tiefe Senken, in denen sich Wasser nach Regen staut, sollten vermieden werden. Falls der Gartenboden generell schwer ist, kann eine Pflanzung auf einem leicht erhöhten Hügelbeet oder an einer sanften Böschung helfen.
Beim Pflanzabstand sind die endgültige Kronenbreite und die Pflege zugrunde zu legen. Zwischen zwei Süßkirschenbäumen sollten in der Regel mindestens 3 bis 4 m Abstand in alle Richtungen eingehalten werden. Zu Mauern, Zäunen oder Gebäuden sind mindestens 2, besser 3 m sinnvoll, um ausreichend Licht und Bewegungsfreiheit für Schnitt und Ernte zu haben.
Für Balkon oder kleine Terrasse ist Regina nur dann eine Option, wenn ein sehr großer Kübel und genügend Abstand nach oben vorhanden sind. In engen Stadtbalkonen ohne ausreichend Sonnenstunden und Platz ist diese Sorte nicht zu empfehlen. Für Terrassen mit angrenzendem Garten, bei denen der Baum direkt ins Erdreich gepflanzt wird, ist sie hingegen gut nutzbar.
Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:
- zu schattiger Standort, der zu schlechtem Fruchtansatz und geschwächter Pflanze führt
- Pflanzung in Senken oder schweren Böden ohne Drainage, was Wurzelfäule begünstigt
- zu geringer Abstand zu anderen Bäumen oder Gebäuden, wodurch sich die Krone nicht entwickeln kann
- fehlender Bestäuberbaum in der Nähe, wodurch der Ertrag stark eingeschränkt bleiben kann
Pflanzung Schritt für Schritt Der günstigste Pflanzzeitpunkt für veredelte Süßkirschen liegt in der frostfreien Zeit des Herbstes oder frühen Frühjahrs. Im Herbst hat der Baum noch Zeit, erste Wurzeln zu bilden, bevor der Austrieb im Frühling beginnt. Containerware kann grundsätzlich auch in anderen frostfreien Perioden gesetzt werden, doch extreme Hitze sollte gemieden werden, da Wurzeln in trockenen Böden schlecht anwachsen.
1. Standort prüfen und Boden vorbereiten
- Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit ausreichend Abstand zu anderen Bäumen und Gebäuden.
- Lockern Sie den Boden großzügig im Bereich der geplanten Pflanzgrube. Steine und alte Wurzeln entfernen.
- Schwere Böden mit Sand und gut verrottetem Kompost verbessern, sehr leichte Böden mit humusreichem Material aufwerten.
- Bei zu nassen Standorten eine leichte Erhöhung anlegen oder für Drainage sorgen.
2. Pflanzgrube ausheben
- Die Pflanzgrube sollte deutlich größer als der Wurzelballen sein, meist etwa doppelt so breit und etwas tiefer.
- Die Aushuberde mit Kompost oder einem geeigneten Pflanzsubstrat mischen, um ein lockeres, nährstoffreiches Pflanzbett zu schaffen.
3. Baum vorbereiten
- Containerpflanzen vor dem Setzen gründlich wässern, bis der Ballen gleichmäßig durchfeuchtet ist.
- Freilandware mit nackten Wurzeln kurz in Wasser stellen, damit sich die Wurzeln vollsaugen.
- Beschädigte oder sehr lange Wurzeln vorsichtig etwas einkürzen, ohne stark in die Wurzelmasse einzugreifen.
4. Einpflanzen
- Den Baum so in die Grube stellen, dass die Veredelungsstelle (kleine Verdickung am Stamm) deutlich über dem Bodenniveau bleibt.
- Die Baumstellung ausrichten, damit der Stamm gerade wächst.
- Die vorbereitete Erde schichtweise einfüllen und zwischendurch leicht antreten, um Hohlräume zu vermeiden, ohne zu stark zu verdichten.
- Gegebenenfalls einen stabilen Pfahl setzen und den Baum locker anbinden, um Windbruch in den ersten Jahren zu verhindern.
5. Angießen und erste Wochen
- Nach der Pflanzung kräftig angießen, damit Erde und Wurzeln guten Kontakt bekommen.
- In den folgenden Wochen bei Trockenheit regelmäßig nachwässern, besonders bei Frühjahrspflanzung.
- Den Stammbereich unkrautfrei halten, damit junge Wurzeln nicht um Wasser und Nährstoffe konkurrieren müssen.
- Bei Spätfrostgefahr im ersten Jahr gegebenenfalls Schutzmaßnahmen ergreifen, etwa mit Vlies.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf Regina ist trotz ihres Ertragspotenzials kein „pflegefreier“ Baum. Mit überschaubarer, aber konsequenter Pflege entwickelt sie sich jedoch gesund und stabil.
Frühling
- Kontrolle des Winterzustands: vertrocknete oder erfrorene Triebe zurückschneiden.
- Leichter Erziehungsschnitt, um eine stabile Leitaststruktur zu fördern und die Krone luftig zu halten.
- Falls nötig, eine moderate Startdüngung mit organischem Dünger, orientiert am Boden und an der bisherigen Entwicklung.
- Auf Spätfröste achten: Blüten können empfindlich reagieren, ein kurzfristiger Schutz ist in sehr frostgefährdeten Lagen hilfreich, sofern praktikabel.
Sommer
- Bewässern in längeren Trockenphasen, insbesondere bei jungen Bäumen und während der Fruchtentwicklung.
- Auf erste Stressanzeichen achten: eingerollte, schlaffe Blätter deuten auf Wassermangel hin; bei anhaltender Trockenheit rechtzeitig nachgießen.
- Nach der Ernte ggf. ein leichter Sommerschnitt, um zu dicht stehende, nach innen wachsende Triebe zu entfernen und die Krone zu lichten.
- Früchte möglichst zeitnah ernten, um Überreife und unnötige Belastung der Äste zu vermeiden.
Herbst
- Das Laub fällt im Laufe des Herbstes ab. Dabei kann man die Baumgesundheit gut beurteilen: unregelmäßige Verfärbungen oder Blattflecken können Hinweise auf Pilzprobleme sein.
- Eine leichte organische Düngung oder Kompostgabe im äußeren Kronenbereich kann dem Baum Nährstoffe für das nächste Jahr zur Verfügung stellen, ist aber je nach Bodenverhältnissen nicht immer nötig.
- Boden im Wurzelbereich locker halten, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
Winter
- In den meisten Regionen ist ein ausgewachsener Regina-Baum winterhart und benötigt keinen umfassenden Winterschutz.
- Jüngere Bäume können von einem Stammschutz profitieren, etwa mit einem Anstrich gegen Frostrisse oder einem Schutz gegen Wildverbiss, falls nötig.
- Ein Winterschnitt ist möglich, sollte jedoch mit Bedacht erfolgen. Ziel ist eine stabile Baumstruktur, keine radikale Kürzung.
Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen
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Verkümmerte Triebe, gelbliche Blätter: können auf Nährstoffmangel oder schlechtes Wurzelwachstum hinweisen. Boden prüfen, bei Bedarf moderat düngen und Staunässe ausschließen.
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Früchte bleiben klein oder fallen früh ab: kann an Wassermangel, unzureichender Bestäubung oder Überlastung des Baumes liegen. Ausgleichende Wasserversorgung und langfristig ein strukturierter Schnitt helfen.
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Viele tote Kurztriebe: kann auf Frostschäden oder Pilzbefall hinweisen. Erkrankte Teile entfernen und entsorgen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen Im Garten
Die Süßkirsche Regina passt gut in mittelgroße bis größere Hausgärten, in denen ein einzelner oder wenige Obstbäume gewünscht sind. Sie kann als Solitärbaum im Rasen stehen, an einer Gartengrenze gepflanzt oder in ein lockeres Obst- und Beerengartenkonzept eingebunden werden. Die Kombination mit anderen Obstgehölzen wie Apfel, Birne oder Beerensträuchern ist möglich, wenn Abstände und Lichtverhältnisse stimmen.
Im Beet
In größeren Stauden- oder Obstbeeten kann Regina als strukturbildendes Element dienen. Unterpflanzungen mit flachwurzelnden, eher genügsamen Stauden oder Kräutern sind denkbar, sofern diese die Wasser- und Nährstoffversorgung des Baumes nicht zu stark beeinträchtigen. Tiefwurzelnde, stark wachsende Partner direkt im Stammkreis sind hingegen ungünstig.
Hecke oder Solitärpflanze
Als klassische Heckenpflanze ist Regina nicht geeignet, da ein regelmäßiger, starker Heckenschnitt weder dem Ertrag noch der Baumgesundheit zuträglich ist. Sinnvoll ist eher die Nutzung als Solitär oder als Teil einer lockeren, obstbetonten Gehölzreihe, in der jeder Baum ausreichend Platz erhält.
Terrasse oder Balkon
Auf einer großen Terrasse mit direktem Zugang zu Gartenboden kann der Baum in der Nähe von Sitzplätzen stehen und im Sommer Schatten und Früchte liefern. Für dauerhafte Kübelkultur ist die Sorte nur unter eingeschränkten Bedingungen zu empfehlen. Wer einen kleinen, dauerhaft im Topf wachsenden Obstbaum für einen engen Balkon sucht, ist mit schwach wachsenden Spezialsorten meist besser beraten.
Sinnvolle Pflanzenkombinationen
- andere Süßkirschen, die als Bestäuber dienen und den Erntezeitraum ergänzen
- Beerensträucher in größerem Abstand, die niedrig bleiben und den Boden darunter nutzen
- blühende Stauden und Kräuter, die Bestäuber anlocken, ohne dem Baum zu viel Konkurrenz zu machen
Situationen, in denen Regina nicht empfehlenswert ist
- sehr kleine Innenhöfe oder Stadtbalkone ohne ausreichende Sonne und ohne Möglichkeit zur Auspflanzung
- Gärten mit dauerhaft hohem Grundwasserstand oder schwerem, ständig nassem Boden
- Standorte, an denen auch mit passender Nachbarschaft kein Bestäuberbaum vorhanden ist und kein geeigneter Baum in der Umgebung zu erwarten ist
- Projekte, die explizit nach einem rein dekorativen Zierbaum ohne Fruchtertrag verlangen
Wichtige Hinweise und Grenzen Wie alle Süßkirschen kann auch Regina von typischen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein. Eine gewisse Grundbeobachtung des Baumes ist sinnvoll, um frühzeitig reagieren zu können.
Mögliche Probleme
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Blattpilze und Blattfleckenkrankheiten: Feuchte, dichte Kronen und lange Blattnässe begünstigen Pilzinfektionen. Erste Anzeichen sind Flecken, frühzeitiger Blattfall oder verformtes Laub.
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Monilia-Fruchtfäule: Bei feuchtem Wetter kurz vor der Ernte können einzelne Früchte verfaulen. Das Risiko ist bei guten Kulturbedingungen begrenzt, aber nicht vollständig auszuschließen.
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Schadinsekten: Blattläuse oder Kirschfruchtfliegen können in manchen Jahren auftreten. Diese treten regional unterschiedlich stark auf.
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Vogelfraß: Reifende Früchte werden von Vögeln gerne angeflogen. Ohne Schutz kann der Ernteverlust erheblich sein.
Bedingungen, die Probleme begünstigen
- sehr dichte, ungeschnittene Kronen mit wenig Luftzirkulation
- dauerhaft nasse Blätter durch ungünstige Standorte oder Beregnung von oben
- ungenügende Entfernung von Fruchtmumien oder krankem Schnittgut, das am Baum verbleibt
- einseitige Nährstoffversorgung, die den Baum schwächt
Realistische Präventionsmaßnahmen
- luftige, gut aufgebaute Krone durch maßvollen, regelmäßigen Schnitt
- Standortwahl mit möglichst guter Abtrocknung von Blatt und Krone nach Regen
- Entfernung und Entsorgung von stark befallenem Laub oder Fruchtmumien
- bei starkem Vogeldruck ggf. ein rechtzeitig angebrachtes Schutznetz, wenn praktikabel
- ausgewogene, nicht übertriebene Düngung, angepasst an Boden und Baumzustand
Wann Regina keine gute Wahl ist
- wenn ein pflegefreier Baum ohne Schnitt und Beobachtung gewünscht wird
- wenn aus Platzgründen nur sehr kleine Kübel oder schmale Pflanzstreifen zur Verfügung stehen
- wenn im näheren Umfeld keinerlei geeignete Bestäuber existieren und auch keiner gepflanzt werden kann
- wenn ein sehr früher Erntetermin zwingend erforderlich ist – hier sind frühere Sorten geeigneter
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Nach der Pflanzung profitieren Sie von der Möglichkeit, sich bei der weiteren Gestaltung Ihres Obstgartens an den beschriebenen Hinweisen zu orientieren und Ihre Erfahrungen mit den empfohlenen Pflegeschritten abzugleichen. Wenn Sie einen Süßkirschbaum suchen, der eine späte Reifezeit, festes Fruchtfleisch und gute Ertragseigenschaften verbindet und bei dem Sie bereit sind, in Standortwahl, Pflanzung und Pflege zu investieren, ist die Süßkirsche Regina eine solide Wahl, die Sie bei Bakker direkt online bestellen können – für viele eigene Ernten von aromatischen Kirschen im heimischen Garten.
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