Zimmerfarn
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Zimmerfarn – grüne Eleganz für feuchte Räume und schattige Ecken
Ein Zimmerfarn verwandelt jeden Raum sofort in eine grüne Oase. Er gedeiht dort, wo andere Pflanzen aufgeben: in schattigen Ecken, feuchten Bädern oder lichtarmen Fluren. Wer einen pflegeleichten Begleiter für drinnen sucht, liegt mit einem Farn als Zimmerpflanze goldrichtig – der Effekt ist sofort sichtbar, der Aufwand minimal.
Den richtigen Zimmerfarn nach Standort wählen
Im Badezimmer mit hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sich der Schwertfarn besonders wohl – seine langen, bogenförmigen Wedel wachsen schnell und üppig. Im Wohnzimmer mit wenig direktem Licht macht der Adiantum, auch Frauenhaarfarn genannt, eine hervorragende Figur: feine, zarte Blättchen, die Bewegung in den Raum bringen. Für ein Büro oder einen Flur eignet sich der Asplenium nidus, der Nestfarn, dessen glänzende, breite Blätter auch bei wenig Pflege frisch wirken.
Zimmerfarne sind ideal für feuchte Räume, aber auch in normalen Wohnräumen funktionieren sie gut – solange direkte Sonne vermieden wird. Ein halbschattiger Platz am Fenster ohne Südausrichtung reicht völlig aus.
Die wichtigsten Kriterien vor dem Kauf prüfen
Bevor du einen Zimmerfarn kaufst, lohnt ein kurzer Check dieser Punkte:
- Standort: Halbschatten oder Schatten – kein direktes Sonnenlicht
- Luftfeuchtigkeit: Je feuchter die Umgebung, desto üppiger das Wachstum
- Raumtemperatur: Zwischen 15 und 22 °C, keine Zugluft und keine Heizungsluft
- Platz: Manche Arten wie der Schwertfarn brauchen deutlich mehr Raum als kompakte Sorten
- Zimmerpflanzen: Kombiniere den Farn mit anderen schattenverträglichen Arten für mehr Wirkung
Die häufigsten Fehler vermeiden
Der größte Fehler beim Zimmerfarn ist zu trockene Luft – Heizungsluft im Winter schadet den Wedeln stark. Versprühe regelmäßig Wasser auf die Blätter oder stelle eine Schale mit Wasser in die Nähe. Ein weiterer Fehler ist Staunässe: Das Substrat sollte gleichmäßig feucht, nie nass sein. Wer die verschiedenen Arten von Zimmerpflanzen kennt, weiß, dass Farne zu den empfindlichsten bei Trockenheit gehören – einfache Anpassungen reichen aber völlig aus. Überdüngung sollte ebenfalls vermieden werden: einmal im Monat von März bis September genügt.
Im Vergleich zum Philodendron ist der Zimmerfarn etwas anspruchsvoller in Sachen Luftfeuchtigkeit, dafür aber ebenso dekorativ und wirkungsvoll in der Raumgestaltung.
Pflanzung, Vermehrung und Pflege im Alltag
Einen Zimmerfarn einzupflanzen ist unkompliziert: lockeres, humusreiches Substrat, ein Topf mit Abzugsloch, etwas Drainage aus Blähton – fertig. Gegossen wird mit kalkarmem Wasser, am besten gefiltertes Leitungswasser oder abgestandenes Wasser. Die Vermehrung gelingt durch Teilung beim Umtopfen: einfach den Wurzelballen teilen und in separate Töpfe setzen. Wer seine Zimmerpflanzen liebt, wird schnell merken, dass ein Farn mit wenig Aufwand dauerhaft attraktiv bleibt.
Schädlinge wie Spinnmilben oder Schildläuse lassen sich durch regelmäßiges Besprühen und gute Luftzirkulation gut in Schach halten. Ein gesunder Zimmerfarn ist widerstandsfähig – Pflege zahlt sich sichtbar aus.
Gärtner-FAQ
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Der Nestfarn (Asplenium nidus) ist ideal für Einsteiger: Er verträgt wenig Licht, braucht keine hohe Luftfeuchtigkeit und wächst zuverlässig. Auch der Schwertfarn ist robust und schnell wachsend – perfekt für erste Erfahrungen mit Zimmerfarnen.
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Ein halbschattiger Platz ohne direkte Sonne ist ideal – also kein Südfenster. Badezimmer, Flure oder Wohnzimmerecken funktionieren sehr gut. Hauptsache: keine trockene Heizungsluft direkt daneben.
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Das Substrat sollte gleichmäßig feucht bleiben, aber nie nass. In der Wachstumsphase von Frühjahr bis Herbst zweimal pro Woche gießen. Im Winter reicht einmal pro Woche – immer mit kalkarmem Wasser.
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Ja, Zimmerfarne filtern Schadstoffe wie Formaldehyd aus der Raumluft. Besonders der Schwertfarn gilt als effektiver natürlicher Luftreiniger. Ein echter Mehrwert für Schlafzimmer oder Büro.
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Sehr dunkle Räume ohne jegliches Licht sind auch für Farne schwierig. Ein Badezimmer mit kleinem Fenster oder indirektem Licht reicht aus. Bei völliger Dunkelheit hilft eine Pflanzenlampe.
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Am einfachsten gelingt die Vermehrung durch Teilung beim Umtopfen im Frühjahr. Den Wurzelballen vorsichtig teilen und jede Portion in frisches, feuchtes Substrat setzen. Innerhalb weniger Wochen treiben neue Wedel aus.
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Braune Wedel sind meist ein Zeichen von zu trockener Luft oder zu wenig Wasser. Blätter regelmäßig besprühen und die Gießfrequenz leicht erhöhen. Braune Spitzen direkt abschneiden, damit die Pflanze Energie spart.
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Spinnmilben entstehen vor allem bei zu trockener Luft – regelmäßiges Besprühen beugt vor. Bei Befall die Wedel mit einem feuchten Tuch abwischen und die Pflanze isolieren. Ein gesunder, gut gewässerter Farn ist von Natur aus widerstandsfähig.
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Der Adiantum (Frauenhaarfarn) bleibt kompakt und eignet sich perfekt für kleine Fensterbänke oder Regale. Der Asplenium nidus wächst ebenfalls langsam und braucht wenig Platz. Beide machen auch in kleinen Wohnungen eine tolle Figur.
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Die meisten Zimmerfarne gelten als ungiftig für Katzen und Hunde – der Schwertfarn zum Beispiel ist unbedenklich. Bei Unsicherheit einfach die jeweilige Art prüfen. Für Haushalte mit Tieren sind Farne eine der sichersten Zimmerpflanzenwahlen.


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