Eisenkraut Lavender Spires Verbena macdougalii Lavender Spires
Leichte Silhouette
Zu Produktinformationen springen
Neuheit
1 von 3
"Eisenkraut Lavender Spires – filigrane Blütenkerzen für sonnige Plätze

Eisenkraut Lavender Spires ist eine gute Wahl, wenn Sie eine reich blühende, trotzdem vergleichsweise pflegeleichte Staude für sonnige Standorte suchen. Die Sorte bildet hohe, elegante Blütenkerzen in einem klaren Lavendelviolett und lockt damit über viele Wochen hinweg Bienen und Schmetterlinge an. Sie eignet sich besonders für Kundinnen und Kunden, die gezielt eine strukturgebende, aber nicht wuchtige Staude für Beete, Rabatten oder große Kübel suchen, ohne sich jahrelang intensiv kümmern zu müssen.

Die Pflanze passt zu Menschen, die

  • sonnige, eher trockene Bereiche im Garten oder auf der Terrasse abwechslungsreicher gestalten möchten,
  • wert auf eine lange Blütezeit legen,
  • gerne Insekten fördern, ohne eine reine Wildpflanzenfläche anzulegen,
  • bereit sind, im ersten Jahr etwas sorgfältiger zu gießen, danach aber einen überschaubaren Pflegeaufwand bevorzugen.

Sie ist weniger geeignet, wenn Sie eine stark duftende oder sehr kurz gehaltene Pflanze wünschen, oder wenn Ihr Garten überwiegend aus schattigen und dauerhaft feuchten Bereichen besteht. In einem durchschnittlichen Hausgarten mit sonnigen Zonen lässt sich Lavender Spires jedoch in der Regel gut integrieren, solange die Standortansprüche beachtet werden.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie eine gut durchwurzelte Staude der Sorte Lavender Spires, die zur botanischen Gruppe der Verbena (Eisenkräuter) gehört. Die Pflanzen werden so geliefert, dass sie sich nach dem Einpflanzen zügig einwurzeln und im ersten oder zweiten Standjahr ihre typische, aufrechte Gestalt mit zahlreichen Blütenständen entwickeln können.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte ist der Einsatz als strukturgebende Blütenstaude mit vertikalem Akzent. Die langen, kerzenförmigen Blütenstände ragen über das Laub hinaus und setzen in gemischten Beeten, Präriepflanzungen oder modernen Naturgärten deutliche Akzente, ohne zu dominant zu wirken. In großen Kübeln auf Balkon oder Terrasse lässt sich ein ähnlicher Effekt erzielen, vor allem wenn Lavender Spires zusammen mit niedriger bleibenden Begleitpflanzen verwendet wird.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments hebt sich diese Sorte von niedrigen, polsterbildenden Eisenkraut-Arten und von buschigeren Stauden ab. Lavender Spires ist in erster Linie interessant, wenn Sie eine eher hoch aufstrebende, schlanke Staude mit langer Blütezeit suchen, die nicht nach wenigen Wochen verblüht, sondern über einen langen Zeitraum Farbe in den Garten bringt.

Bakker als Online-Gärtnerei achtet darauf, robuste Stauden anzubieten, die in üblichen Gartensituationen gut zurechtkommen, sofern die Standortbedingungen stimmen. Lavender Spires passt in dieses Konzept, weil sie bei richtiger Pflanzung wenig anfällig ist und mit normalen Pflegekenntnissen gut kultiviert werden kann.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Lavender Spires wächst aufrecht und bildet mit der Zeit mehrere, anfangs noch weiche, später stabilere Stängel, die sich leicht verzweigen können. Die Blüten stehen in länglichen, kerzenförmigen Ähren, die locker besetzt sind und dem Beet eine leichte, fast transparente Wirkung verleihen. Insgesamt wirkt die Pflanze eher luftig als kompakt und eignet sich gut, um zwischen anderen Stauden hindurchzuragen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Bei günstigen Bedingungen kann die Sorte im Sommer eine Wuchshöhe erreichen, die je nach Standort und Bodenqualität ungefähr im mittleren bis höheren Staudenbereich liegt. Die Breite entwickelt sich moderat, da Lavender Spires keine stark wuchernden Ausläufer bildet. Für die Planung im Beet ist es sinnvoll, mit einem individuellen Standraum von etwa einem halben Quadratmeter zu rechnen, damit sich die Pflanze voll entwickeln kann, ohne bedrängt zu werden.
  • Blattwerk: Die Blätter sind meist länglich bis lanzettlich, leicht gezähnt und von einem frischen, mittleren Grün. Sie sitzen gegenständig an den Stängeln und bilden keinen dichten Blattteppich, sondern ein durchlässiges Gerüst, durch das man Boden und Nachbarpflanzen noch sehen kann. Das Laub ist in erster Linie funktional und bildet die Bühne für die Blütenkerzen, ohne selbst im Vordergrund zu stehen.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in den langen, lavendelvioletten Blütenähren, die über dem Laub schweben. Die einzelnen Blüten sind klein, wirken aber in der Masse und durch die Wiederholung vieler Blütenkerzen je Pflanze sehr eindrucksvoll. Die Blütezeit beginnt meist im Frühsommer und kann sich bei rechtzeitigem Rückschnitt verwelkter Ähren und ausreichender Wasserversorgung deutlich in den Spätsommer hinein ziehen. Damit eignet sich Lavender Spires besonders gut, um die „Sommerlücke“ zwischen frühen Stauden und Herbstblühern zu schließen.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Pflanzung braucht Lavender Spires eine gewisse Eingewöhnungsphase, entwickelt sich dann aber vergleichsweise zügig. Im zweiten Standjahr zeigt sich in der Regel der typische Wuchs, den man sich von der Sorte erhofft. Wer sehr schnelle, bereits im ersten Jahr üppige Effekte erwartet, sollte jedoch etwas Geduld mitbringen oder mehrere Exemplare dichter setzen.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Eisenkraut-Sorten unterscheiden sich in ihrer Winterhärte. Lavender Spires gilt im Allgemeinen als relativ robust, ist jedoch in sehr rauen Lagen oder auf sehr nassen, schweren Böden empfindlicher. Bei normaler Gartensituation mit durchlässigem Boden kann man von einer brauchbaren Winterfestigkeit ausgehen, vor allem wenn die Pflanzen nicht zu spät im Jahr gesetzt werden und sich vor dem Winter gut einwurzeln konnten. Ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig ist in kälteren Regionen eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, vor allem im ersten Jahr.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Der Sorte sagt ein eher frischer bis mäßig trockener Boden zu. Kurzfristige Trockenphasen werden nach der Einwurzelung vertragen, längere Austrocknung in heißen Sommern führt aber zu reduziertem Wachstum und kürzerer Blüte. Staunässe ist deutlich problematischer: Bleibt das Wasser im Wurzelbereich stehen, steigt das Risiko von Fäulnis. Es ist deshalb wichtig, für eine gute Drainage zu sorgen, vor allem in Kübeln und auf schweren Böden.
  • Kultur im Freiland oder Topf: Lavender Spires kann sowohl im Freilandbeet als auch im größeren Topf kultiviert werden. Im Freiland entfaltet sie sich am besten, wenn sie ausreichend Platz und einen sonnigen Standort bekommt. Im Topf ist die richtige Gefäßgröße entscheidend: Zu kleine Töpfe trocknen in der sommerlichen Hitze sehr schnell aus, was die Blüte mindert. Ein ausreichend großes Gefäß mit qualitativ guter Pflanzerde, möglichst mit Drainageschicht, ist hier ratsam.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein dauerhaft gutes Wachstum benötigt Lavender Spires einen sonnigen Platz. Je mehr direkte Sonne die Pflanze erhält, desto stabiler ist meist der Wuchs und desto üppiger fällt die Blüte aus. Im lichten Halbschatten kann sie sich noch entwickeln, die Blütenmenge und die Standfestigkeit der Stängel können jedoch nachlassen.

Der ideale Bodentyp ist locker, gut durchlässig und humos bis leicht sandig. Auf schweren Lehmböden sollten Sie vor der Pflanzung Strukturmaterial wie Sand oder feinen Splitt einarbeiten, damit das Wasser besser abfließt. Ein reiner, sehr magerer Sandboden ist auf Dauer ebenfalls ungünstig, weil der Nährstoffvorrat zu gering ist. In diesem Fall kann die Zugabe von Kompost oder einer guten, strukturstabilen Pflanzerde aushelfen.

Gegen normalen Wind zeigt sich Lavender Spires in der Regel unempfindlich. An sehr zugigen, exponierten Lagen mit starkem Wind kann es jedoch passieren, dass lange Stängel umknicken, insbesondere bei nassem Blütenbesatz. Wer sehr offene Lagen im Garten hat, sollte die Pflanze eher in den Windschatten höherer Sträucher oder in Beetbereiche setzen, die etwas geschützt sind.

Zur Staunässe besteht eine klare Empfindlichkeit: Wasser, das im Wurzelbereich stehen bleibt, ist eine der häufigsten Ursachen für Ausfälle. In Senken oder an tiefen Stellen im Garten, wo sich Regen sammelt, ist Lavender Spires daher nicht gut aufgehoben. Besser sind leicht erhöhte Beete, Hanglagen oder Ränder von Pflanzflächen, die schneller abtrocknen.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass die Staude sich bis zu ihrer vollen Breite entfalten kann. Empfehlenswert ist ein Abstand von etwa 40 bis 50 cm zu gleich hohen Nachbarn. Bei kleineren Begleitpflanzen kann der Abstand etwas geringer gewählt werden, solange die Luftzirkulation um die Pflanze erhalten bleibt.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich Lavender Spires für größere Kübel ab einer mittleren Volumengröße. Kleine Kästen und sehr schmale Gefäße führen schnell zu Trockenstress. Ideal ist ein Standort, der mindestens einen halben Tag Sonne erhält. Achten Sie auf einen standsicheren Platz, denn hohe Blütenkerzen können bei Wind wie ein Segel wirken.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattige Pflanzplätze, die zu schwachem, vergeiltem Wuchs führen,
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage,
  • zu kleine Töpfe, die im Sommer mehrfach täglich gegossen werden müssten,
  • zu dichter Pflanzabstand, der Luftstau und Pilzprobleme begünstigen kann.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist eine Pflanzung im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei und etwas abgetrocknet ist. So bleibt der Pflanze eine komplette Saison, um ein stabiles Wurzelsystem auszubilden. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist in Regionen mit milden Wintern ebenfalls möglich, sofern noch genügend Zeit bis zu stärkeren Frösten bleibt. Sehr späte Herbstpflanzungen sind riskanter, weil die Wurzeln dann weniger Zeit zum Einwachsen haben.

Vorbereitung des Bodens: Lockern Sie den Boden mindestens spatenstichtief auf und entfernen Sie Wurzelunkräuter. Auf schweren Böden mischen Sie Sand, feinen Kies oder strukturstabile Erde ein. Etwas reifer Kompost kann als Startdüngung dienen, sollte aber gut mit der vorhandenen Erde vermischt werden, damit keine zu konzentrierten Nährstoffnester entstehen.

Pflanzloch und Einsetzen: Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen und etwas tiefer sein. Stellen Sie die Staude zunächst mit Topf in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Nehmen Sie die Pflanze dann vorsichtig aus dem Topf und lockern Sie einen stark verfilzten Wurzelballen mit den Fingern etwas auf. Setzen Sie Lavender Spires so ein, dass die Oberkante des Ballens auf Höhe der umgebenden Erdoberfläche liegt. Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde und drücken Sie diese vorsichtig, aber gründlich an.

Angießen nach der Pflanzung: Bilden Sie um die Pflanze eine leichte Gießmulde und wässern Sie durchdringend, damit Hohlräume im Boden geschlossen werden und die Wurzeln engen Kontakt mit der Umgebungserde bekommen. In den ersten Wochen sollten Sie die Erde nicht völlig austrocknen lassen, Staunässe aber weiterhin vermeiden. Bei Trockenheit ist ein regelmäßiger, tiefgründiger Guss besser als häufiges oberflächliches Benetzen.

Pflanzung im Topf: Wählen Sie ein Gefäß mit Abflussloch und legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an. Füllen Sie die obere Schicht mit einer guten, strukturstabilen Blumenerde, die nicht zu torflastig ist. Setzen Sie die Pflanze ähnlich wie im Freiland ein und achten Sie darauf, dass das Substrat beim Angießen etwas absackt und eventuell noch ergänzt werden kann.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie regelmäßig die Bodenfeuchte. Hängt das Laub tagsüber schlaff herab, kann dies auf Wassermangel hinweisen, bei dauerhaft nasser, schwerer Erde eher auf mangelnde Durchlüftung des Wurzelbereichs. Leichtes Einziehen der ältesten Blätter ist in der Eingewöhnungsphase normal, ein flächiges Vergilben hingegen ein Warnsignal, das genauer betrachtet werden sollte.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treiben die Stauden aus der Basis oder aus bodennahen Knospen wieder aus. Entfernen Sie abgestorbene Stängel und Laubreste, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Eine maßvolle Startdüngung mit einem organischen oder organisch-mineralischen Dünger kann das Wachstum fördern, sollte aber nicht überdosiert werden, um einen stabilen, nicht zu weichen Wuchs zu begünstigen.

Sommer: Während der Blütezeit ist der Wasserbedarf höher, insbesondere im Topf. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, ohne ständig nass zu sein. Verblühte Blütenkerzen können behutsam herausgeschnitten werden. Dies regt die Pflanze oft zu einer weiteren Blütenbildung an und hält den Gesamtauftritt gepflegt. In längeren Trockenperioden ist eine zusätzliche Bewässerung im Freiland sinnvoll, vor allem auf leichten Böden.

Herbst: Gegen Ende der Saison lassen Blüte und Wachstum nach. In vielen Gärten wird Lavender Spires im Spätherbst zurückgeschnitten. Alternativ können Sie die Stängel über den Winter als leichten Schutz und als Struktur im Beet stehen lassen und erst im Spätwinter entfernen. Ein leichter Rückschnitt bereits im Spätsommer kann, je nach Witterung, zu einer längeren Blühdauer führen, sollte aber nicht so tief ausfallen, dass die Pflanze neu aufgebaut werden muss.

Winter: In Regionen mit milden bis mittleren Wintern kommt die Sorte im Freiland in der Regel mit einem einfachen Bodenschutz aus. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch kann den Wurzelbereich etwas vor starkem Frost schützen. Im Topf ist die Pflanze empfindlicher, da der Wurzelballen stärker durchfrieren kann. Stellen Sie Kübel nach Möglichkeit geschützt an eine Hauswand, auf Holzleisten oder Styroporplatten und umwickeln Sie sie bei Bedarf mit isolierendem Material.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Nach der Anwachsphase ist der Pflegeaufwand insgesamt überschaubar. Entscheidend sind regelmäßiges Gießen in Trockenphasen, ein gelegentlicher Rückschnitt verblühter Ähren und ein angemessener Nährstoffnachschub. Ein dichter, stark unkrautbewachsener Bewuchs direkt im Wurzelbereich sollte vermieden werden, damit die Staude nicht konkurrenziell unterdrückt wird.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende Triebe und schlaffes Laub bei trockenem Boden deuten auf Wassermangel hin. Abhilfe: gründlich wässern, die Bodenstruktur prüfen und gegebenenfalls Mulch aufbringen.
  • Gelbliche Blätter bei gleichzeitig nasser Erde können auf Staunässe und Wurzelschäden hindeuten. Abhilfe: Drainage verbessern, bei Kübelkultur überschüssiges Wasser sofort ablaufen lassen und gegebenenfalls das Substrat austauschen.
  • Sehr weicher, umknickender Wuchs kann auf zu hohe Stickstoffgaben oder zu wenig Licht zurückzuführen sein. Abhilfe: Düngung reduzieren, Standort prüfen, eventuell verlagern.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Lavender Spires eignet sich hervorragend für sonnige Staudenbeete, Rabatten entlang von Wegen oder Einfahrten sowie für naturnahe Pflanzkonzepte. Die aufrechten Blütenkerzen bringen Struktur in Pflanzungen, ohne flächig zu „zumauern“. Besonders wirkungsvoll ist die Verwendung in Gruppen von mehreren Pflanzen, die sich wiederholen und so ein ruhiges, aber klares Bild ergeben.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln kann die Sorte als vertikaler Akzent dienen, um Sitzbereiche zu rahmen oder Geländer optisch aufzulockern. In Kombination mit weich überhängenden oder bodendeckenden Pflanzen entstehen interessante Höhenstaffelungen. Achten Sie darauf, dass der Kübel ausreichend groß ist, um auch an heißen Tagen eine gewisse Wasserreserve bieten zu können.

Im Beet: Lavender Spires lässt sich gut in gemischte Staudenrabatten einfügen, insbesondere zusammen mit Gräsern, die die schlanken Blütenkerzen aufnehmen und verstärken. In eher modernen Pflanzungen kann sie mit wenigen, klar strukturierten Partnern eingesetzt werden, um ein ruhiges Gesamtbild zu erhalten, das dennoch lebendig wirkt.

Hecke oder Solitärpflanze: Für klassische Hecken ist Lavender Spires nicht geeignet, da sie keine geschlossene, blickdichte Wand bildet und sich auch im unteren Bereich nicht ausreichend verzweigt. Als Solitärpflanze in kleineren Beeten oder in Kombination mit niedrigeren Stauden oder Gräsern kann sie jedoch sehr gut zur Geltung kommen, vor allem wenn ihre vertikale Wirkung bewusst genutzt wird.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit sonnenliebenden, eher niedrigen Stauden, die den Fußbereich schmücken,
  • mit filigranen Ziergräsern, die die aufrechten Blütenkerzen umspielen,
  • mit lange blühenden Sommerstauden, um die Blühdauer der Fläche insgesamt zu strecken,
  • mit insektenfreundlichen Pflanzen, um ein bewusst auf Bestäuber ausgerichtetes Beet zu gestalten.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • rein schattige oder sehr halbschattige Gärten ohne ausreichende Sonnenstunden,
  • sehr nasse, sumpfige Böden oder Flächen mit regelmäßigem Hochwasser,
  • extrem windoffene Standorte ohne jeglichen Schutz, bei denen hohe Stauden regelmäßig umknicken,
  • Kästen und sehr kleine Töpfe, die kaum Substratvolumen bieten.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stauden kann auch Lavender Spires von bestimmten Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein, vor allem, wenn die Standortbedingungen nicht passen.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Bei dauerhaft feuchter Witterung und dichter Bepflanzung können pilzliche Blattkrankheiten auftreten, die sich durch Flecken oder Vergilbungen bemerkbar machen. Eine gute Luftzirkulation und ein standortgerechter Pflanzabstand reduzieren dieses Risiko deutlich.
  • Auf trockenen, geschützten Standorten können gelegentlich Blattläuse auftreten, vor allem an jungen Trieben. Diese verursachen meist nur vorübergehende Schäden und werden oft von Nützlingen reguliert. Ein kräftiger Wasserstrahl kann bei leichtem Befall ausreichend sein.
  • Bei starker Staunässe sind Wurzelfäulen möglich, die nicht immer direkt sichtbar sind, aber zu einer allgemeinen Schwäche und schließlich zum Absterben der Pflanze führen können.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • zu dichter Pflanzabstand, der die Luftbewegung einschränkt,
  • dauerhaft nasser, schlecht durchlässiger Boden,
  • übermäßige Düngung mit schnell wirkenden Stickstoffdüngern, die weiches, anfälliges Gewebe fördert,
  • fehlende Wasserversorgung in heißen Perioden, insbesondere bei Kübelkultur.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • von Anfang an auf einen passenden, durchlässigen Standort achten,
  • bei der Pflanzung und in den Folgejahren eine moderate, ausgewogene Düngung wählen,
  • Pflanzen nicht zu dicht setzen und Verwilderung durch Unkräuter im Wurzelbereich verhindern,
  • bei Trockenheit rechtzeitig wässern, besonders bei Topfpflanzen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen Garten mit überwiegend schweren, nassen Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung haben, ist Lavender Spires nicht die erste Wahl. Auch für sehr schattige Innenhöfe oder Nordlagen, in denen die Sonne kaum direkt auf den Boden trifft, ist sie wenig geeignet. In diesen Fällen sind andere Staudenarten, die besser mit Feuchte oder Schatten zurechtkommen, sinnvoller. Wer zudem eine Pflanze sucht, die ohne jegliche Pflege im ersten Jahr zuverlässig dichte Flächen bildet, wird mit dieser eher strukturbildenden, aufrechten Staude ebenfalls nicht glücklich.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Stauden ist es wichtig, verlässlich zu wissen, was man erhält und welche Bedingungen die Pflanze braucht. Bakker liefert Lavender Spires in einer Qualität, die darauf ausgerichtet ist, dass sich die Pflanze nach dem Einsetzen gut etabliert. Einheitliche, gesunde Jungpflanzen erleichtern Ihnen die Planung und die Anlage Ihrer Beete.

Ein praktischer Vorteil des Onlinekaufs besteht darin, dass Sie die Stauden bequem nach Hause geliefert bekommen, ohne schwere Töpfe transportieren zu müssen. Sie können in Ruhe vergleichen, wie Lavender Spires zu den bereits vorhandenen Pflanzen passt, und gezielt bestellen, wenn Sie Lücken im Beet schließen oder neue Bereiche anlegen möchten.

Bakker versteht sich als Begleiter vom Kauf bis zur erfolgreichen Etablierung im Garten. Die Angaben zu Standort, Pflanzung und Pflege sind darauf ausgelegt, Ihnen eine realistische Einschätzung zu geben, was diese Staude leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. So können Sie bewusst entscheiden, ob Lavender Spires in Ihr Gartenkonzept passt und ob die Rahmenbedingungen bei Ihnen zu Hause stimmen.

Wenn Sie eine aufrechte, lang blühende Staude suchen, die sonnige Plätze strukturiert, Insekten anzieht und bei angemessener Pflege über mehrere Jahre Freude bereitet, ist Lavender Spires eine überlegenswerte Ergänzung. Mit der Bestellung bei Bakker erhalten Sie eine klar definierte Sorte, fachgerecht kultiviert und transportsicher verpackt, sodass der Einstieg in die Kultur dieser speziellen Form von Eisenkraut möglichst reibungslos gelingt.

"|

Eisenkraut Lavender Spires Verbena macdougalii Lavender Spires

Leichte Silhouette

Normaler Preis 8,45 €
Verkaufspreis 8,45 € Normaler Preis 8,45 €
inkl. MwSt.
Auf Lager
Versand ab morgen

Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Trockener Boden, Drainierter Boden
Bienenpflanze
Blüte: Juli - September
Form der Pflanze: Aufrecht stehend
Verwendung: Grenzpflanze, Beet
Wachstumshöhe: 1.20 m
Widerstandsfähigkeit: -22°C (zone 6a)
Beschreibung
"

Eisenkraut Lavender Spires – filigrane Blütenkerzen für sonnige Plätze

Eisenkraut Lavender Spires ist eine gute Wahl, wenn Sie eine reich blühende, trotzdem vergleichsweise pflegeleichte Staude für sonnige Standorte suchen. Die Sorte bildet hohe, elegante Blütenkerzen in einem klaren Lavendelviolett und lockt damit über viele Wochen hinweg Bienen und Schmetterlinge an. Sie eignet sich besonders für Kundinnen und Kunden, die gezielt eine strukturgebende, aber nicht wuchtige Staude für Beete, Rabatten oder große Kübel suchen, ohne sich jahrelang intensiv kümmern zu müssen.

Die Pflanze passt zu Menschen, die

  • sonnige, eher trockene Bereiche im Garten oder auf der Terrasse abwechslungsreicher gestalten möchten,
  • wert auf eine lange Blütezeit legen,
  • gerne Insekten fördern, ohne eine reine Wildpflanzenfläche anzulegen,
  • bereit sind, im ersten Jahr etwas sorgfältiger zu gießen, danach aber einen überschaubaren Pflegeaufwand bevorzugen.

Sie ist weniger geeignet, wenn Sie eine stark duftende oder sehr kurz gehaltene Pflanze wünschen, oder wenn Ihr Garten überwiegend aus schattigen und dauerhaft feuchten Bereichen besteht. In einem durchschnittlichen Hausgarten mit sonnigen Zonen lässt sich Lavender Spires jedoch in der Regel gut integrieren, solange die Standortansprüche beachtet werden.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie eine gut durchwurzelte Staude der Sorte Lavender Spires, die zur botanischen Gruppe der Verbena (Eisenkräuter) gehört. Die Pflanzen werden so geliefert, dass sie sich nach dem Einpflanzen zügig einwurzeln und im ersten oder zweiten Standjahr ihre typische, aufrechte Gestalt mit zahlreichen Blütenständen entwickeln können.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte ist der Einsatz als strukturgebende Blütenstaude mit vertikalem Akzent. Die langen, kerzenförmigen Blütenstände ragen über das Laub hinaus und setzen in gemischten Beeten, Präriepflanzungen oder modernen Naturgärten deutliche Akzente, ohne zu dominant zu wirken. In großen Kübeln auf Balkon oder Terrasse lässt sich ein ähnlicher Effekt erzielen, vor allem wenn Lavender Spires zusammen mit niedriger bleibenden Begleitpflanzen verwendet wird.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments hebt sich diese Sorte von niedrigen, polsterbildenden Eisenkraut-Arten und von buschigeren Stauden ab. Lavender Spires ist in erster Linie interessant, wenn Sie eine eher hoch aufstrebende, schlanke Staude mit langer Blütezeit suchen, die nicht nach wenigen Wochen verblüht, sondern über einen langen Zeitraum Farbe in den Garten bringt.

Bakker als Online-Gärtnerei achtet darauf, robuste Stauden anzubieten, die in üblichen Gartensituationen gut zurechtkommen, sofern die Standortbedingungen stimmen. Lavender Spires passt in dieses Konzept, weil sie bei richtiger Pflanzung wenig anfällig ist und mit normalen Pflegekenntnissen gut kultiviert werden kann.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Lavender Spires wächst aufrecht und bildet mit der Zeit mehrere, anfangs noch weiche, später stabilere Stängel, die sich leicht verzweigen können. Die Blüten stehen in länglichen, kerzenförmigen Ähren, die locker besetzt sind und dem Beet eine leichte, fast transparente Wirkung verleihen. Insgesamt wirkt die Pflanze eher luftig als kompakt und eignet sich gut, um zwischen anderen Stauden hindurchzuragen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Bei günstigen Bedingungen kann die Sorte im Sommer eine Wuchshöhe erreichen, die je nach Standort und Bodenqualität ungefähr im mittleren bis höheren Staudenbereich liegt. Die Breite entwickelt sich moderat, da Lavender Spires keine stark wuchernden Ausläufer bildet. Für die Planung im Beet ist es sinnvoll, mit einem individuellen Standraum von etwa einem halben Quadratmeter zu rechnen, damit sich die Pflanze voll entwickeln kann, ohne bedrängt zu werden.
  • Blattwerk: Die Blätter sind meist länglich bis lanzettlich, leicht gezähnt und von einem frischen, mittleren Grün. Sie sitzen gegenständig an den Stängeln und bilden keinen dichten Blattteppich, sondern ein durchlässiges Gerüst, durch das man Boden und Nachbarpflanzen noch sehen kann. Das Laub ist in erster Linie funktional und bildet die Bühne für die Blütenkerzen, ohne selbst im Vordergrund zu stehen.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in den langen, lavendelvioletten Blütenähren, die über dem Laub schweben. Die einzelnen Blüten sind klein, wirken aber in der Masse und durch die Wiederholung vieler Blütenkerzen je Pflanze sehr eindrucksvoll. Die Blütezeit beginnt meist im Frühsommer und kann sich bei rechtzeitigem Rückschnitt verwelkter Ähren und ausreichender Wasserversorgung deutlich in den Spätsommer hinein ziehen. Damit eignet sich Lavender Spires besonders gut, um die „Sommerlücke“ zwischen frühen Stauden und Herbstblühern zu schließen.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Pflanzung braucht Lavender Spires eine gewisse Eingewöhnungsphase, entwickelt sich dann aber vergleichsweise zügig. Im zweiten Standjahr zeigt sich in der Regel der typische Wuchs, den man sich von der Sorte erhofft. Wer sehr schnelle, bereits im ersten Jahr üppige Effekte erwartet, sollte jedoch etwas Geduld mitbringen oder mehrere Exemplare dichter setzen.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Eisenkraut-Sorten unterscheiden sich in ihrer Winterhärte. Lavender Spires gilt im Allgemeinen als relativ robust, ist jedoch in sehr rauen Lagen oder auf sehr nassen, schweren Böden empfindlicher. Bei normaler Gartensituation mit durchlässigem Boden kann man von einer brauchbaren Winterfestigkeit ausgehen, vor allem wenn die Pflanzen nicht zu spät im Jahr gesetzt werden und sich vor dem Winter gut einwurzeln konnten. Ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig ist in kälteren Regionen eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme, vor allem im ersten Jahr.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Der Sorte sagt ein eher frischer bis mäßig trockener Boden zu. Kurzfristige Trockenphasen werden nach der Einwurzelung vertragen, längere Austrocknung in heißen Sommern führt aber zu reduziertem Wachstum und kürzerer Blüte. Staunässe ist deutlich problematischer: Bleibt das Wasser im Wurzelbereich stehen, steigt das Risiko von Fäulnis. Es ist deshalb wichtig, für eine gute Drainage zu sorgen, vor allem in Kübeln und auf schweren Böden.
  • Kultur im Freiland oder Topf: Lavender Spires kann sowohl im Freilandbeet als auch im größeren Topf kultiviert werden. Im Freiland entfaltet sie sich am besten, wenn sie ausreichend Platz und einen sonnigen Standort bekommt. Im Topf ist die richtige Gefäßgröße entscheidend: Zu kleine Töpfe trocknen in der sommerlichen Hitze sehr schnell aus, was die Blüte mindert. Ein ausreichend großes Gefäß mit qualitativ guter Pflanzerde, möglichst mit Drainageschicht, ist hier ratsam.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein dauerhaft gutes Wachstum benötigt Lavender Spires einen sonnigen Platz. Je mehr direkte Sonne die Pflanze erhält, desto stabiler ist meist der Wuchs und desto üppiger fällt die Blüte aus. Im lichten Halbschatten kann sie sich noch entwickeln, die Blütenmenge und die Standfestigkeit der Stängel können jedoch nachlassen.

Der ideale Bodentyp ist locker, gut durchlässig und humos bis leicht sandig. Auf schweren Lehmböden sollten Sie vor der Pflanzung Strukturmaterial wie Sand oder feinen Splitt einarbeiten, damit das Wasser besser abfließt. Ein reiner, sehr magerer Sandboden ist auf Dauer ebenfalls ungünstig, weil der Nährstoffvorrat zu gering ist. In diesem Fall kann die Zugabe von Kompost oder einer guten, strukturstabilen Pflanzerde aushelfen.

Gegen normalen Wind zeigt sich Lavender Spires in der Regel unempfindlich. An sehr zugigen, exponierten Lagen mit starkem Wind kann es jedoch passieren, dass lange Stängel umknicken, insbesondere bei nassem Blütenbesatz. Wer sehr offene Lagen im Garten hat, sollte die Pflanze eher in den Windschatten höherer Sträucher oder in Beetbereiche setzen, die etwas geschützt sind.

Zur Staunässe besteht eine klare Empfindlichkeit: Wasser, das im Wurzelbereich stehen bleibt, ist eine der häufigsten Ursachen für Ausfälle. In Senken oder an tiefen Stellen im Garten, wo sich Regen sammelt, ist Lavender Spires daher nicht gut aufgehoben. Besser sind leicht erhöhte Beete, Hanglagen oder Ränder von Pflanzflächen, die schneller abtrocknen.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass die Staude sich bis zu ihrer vollen Breite entfalten kann. Empfehlenswert ist ein Abstand von etwa 40 bis 50 cm zu gleich hohen Nachbarn. Bei kleineren Begleitpflanzen kann der Abstand etwas geringer gewählt werden, solange die Luftzirkulation um die Pflanze erhalten bleibt.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich Lavender Spires für größere Kübel ab einer mittleren Volumengröße. Kleine Kästen und sehr schmale Gefäße führen schnell zu Trockenstress. Ideal ist ein Standort, der mindestens einen halben Tag Sonne erhält. Achten Sie auf einen standsicheren Platz, denn hohe Blütenkerzen können bei Wind wie ein Segel wirken.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattige Pflanzplätze, die zu schwachem, vergeiltem Wuchs führen,
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage,
  • zu kleine Töpfe, die im Sommer mehrfach täglich gegossen werden müssten,
  • zu dichter Pflanzabstand, der Luftstau und Pilzprobleme begünstigen kann.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist eine Pflanzung im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei und etwas abgetrocknet ist. So bleibt der Pflanze eine komplette Saison, um ein stabiles Wurzelsystem auszubilden. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist in Regionen mit milden Wintern ebenfalls möglich, sofern noch genügend Zeit bis zu stärkeren Frösten bleibt. Sehr späte Herbstpflanzungen sind riskanter, weil die Wurzeln dann weniger Zeit zum Einwachsen haben.

Vorbereitung des Bodens: Lockern Sie den Boden mindestens spatenstichtief auf und entfernen Sie Wurzelunkräuter. Auf schweren Böden mischen Sie Sand, feinen Kies oder strukturstabile Erde ein. Etwas reifer Kompost kann als Startdüngung dienen, sollte aber gut mit der vorhandenen Erde vermischt werden, damit keine zu konzentrierten Nährstoffnester entstehen.

Pflanzloch und Einsetzen: Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen und etwas tiefer sein. Stellen Sie die Staude zunächst mit Topf in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Nehmen Sie die Pflanze dann vorsichtig aus dem Topf und lockern Sie einen stark verfilzten Wurzelballen mit den Fingern etwas auf. Setzen Sie Lavender Spires so ein, dass die Oberkante des Ballens auf Höhe der umgebenden Erdoberfläche liegt. Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde und drücken Sie diese vorsichtig, aber gründlich an.

Angießen nach der Pflanzung: Bilden Sie um die Pflanze eine leichte Gießmulde und wässern Sie durchdringend, damit Hohlräume im Boden geschlossen werden und die Wurzeln engen Kontakt mit der Umgebungserde bekommen. In den ersten Wochen sollten Sie die Erde nicht völlig austrocknen lassen, Staunässe aber weiterhin vermeiden. Bei Trockenheit ist ein regelmäßiger, tiefgründiger Guss besser als häufiges oberflächliches Benetzen.

Pflanzung im Topf: Wählen Sie ein Gefäß mit Abflussloch und legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an. Füllen Sie die obere Schicht mit einer guten, strukturstabilen Blumenerde, die nicht zu torflastig ist. Setzen Sie die Pflanze ähnlich wie im Freiland ein und achten Sie darauf, dass das Substrat beim Angießen etwas absackt und eventuell noch ergänzt werden kann.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie regelmäßig die Bodenfeuchte. Hängt das Laub tagsüber schlaff herab, kann dies auf Wassermangel hinweisen, bei dauerhaft nasser, schwerer Erde eher auf mangelnde Durchlüftung des Wurzelbereichs. Leichtes Einziehen der ältesten Blätter ist in der Eingewöhnungsphase normal, ein flächiges Vergilben hingegen ein Warnsignal, das genauer betrachtet werden sollte.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treiben die Stauden aus der Basis oder aus bodennahen Knospen wieder aus. Entfernen Sie abgestorbene Stängel und Laubreste, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Eine maßvolle Startdüngung mit einem organischen oder organisch-mineralischen Dünger kann das Wachstum fördern, sollte aber nicht überdosiert werden, um einen stabilen, nicht zu weichen Wuchs zu begünstigen.

Sommer: Während der Blütezeit ist der Wasserbedarf höher, insbesondere im Topf. Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, ohne ständig nass zu sein. Verblühte Blütenkerzen können behutsam herausgeschnitten werden. Dies regt die Pflanze oft zu einer weiteren Blütenbildung an und hält den Gesamtauftritt gepflegt. In längeren Trockenperioden ist eine zusätzliche Bewässerung im Freiland sinnvoll, vor allem auf leichten Böden.

Herbst: Gegen Ende der Saison lassen Blüte und Wachstum nach. In vielen Gärten wird Lavender Spires im Spätherbst zurückgeschnitten. Alternativ können Sie die Stängel über den Winter als leichten Schutz und als Struktur im Beet stehen lassen und erst im Spätwinter entfernen. Ein leichter Rückschnitt bereits im Spätsommer kann, je nach Witterung, zu einer längeren Blühdauer führen, sollte aber nicht so tief ausfallen, dass die Pflanze neu aufgebaut werden muss.

Winter: In Regionen mit milden bis mittleren Wintern kommt die Sorte im Freiland in der Regel mit einem einfachen Bodenschutz aus. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch kann den Wurzelbereich etwas vor starkem Frost schützen. Im Topf ist die Pflanze empfindlicher, da der Wurzelballen stärker durchfrieren kann. Stellen Sie Kübel nach Möglichkeit geschützt an eine Hauswand, auf Holzleisten oder Styroporplatten und umwickeln Sie sie bei Bedarf mit isolierendem Material.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Nach der Anwachsphase ist der Pflegeaufwand insgesamt überschaubar. Entscheidend sind regelmäßiges Gießen in Trockenphasen, ein gelegentlicher Rückschnitt verblühter Ähren und ein angemessener Nährstoffnachschub. Ein dichter, stark unkrautbewachsener Bewuchs direkt im Wurzelbereich sollte vermieden werden, damit die Staude nicht konkurrenziell unterdrückt wird.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende Triebe und schlaffes Laub bei trockenem Boden deuten auf Wassermangel hin. Abhilfe: gründlich wässern, die Bodenstruktur prüfen und gegebenenfalls Mulch aufbringen.
  • Gelbliche Blätter bei gleichzeitig nasser Erde können auf Staunässe und Wurzelschäden hindeuten. Abhilfe: Drainage verbessern, bei Kübelkultur überschüssiges Wasser sofort ablaufen lassen und gegebenenfalls das Substrat austauschen.
  • Sehr weicher, umknickender Wuchs kann auf zu hohe Stickstoffgaben oder zu wenig Licht zurückzuführen sein. Abhilfe: Düngung reduzieren, Standort prüfen, eventuell verlagern.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Lavender Spires eignet sich hervorragend für sonnige Staudenbeete, Rabatten entlang von Wegen oder Einfahrten sowie für naturnahe Pflanzkonzepte. Die aufrechten Blütenkerzen bringen Struktur in Pflanzungen, ohne flächig zu „zumauern“. Besonders wirkungsvoll ist die Verwendung in Gruppen von mehreren Pflanzen, die sich wiederholen und so ein ruhiges, aber klares Bild ergeben.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln kann die Sorte als vertikaler Akzent dienen, um Sitzbereiche zu rahmen oder Geländer optisch aufzulockern. In Kombination mit weich überhängenden oder bodendeckenden Pflanzen entstehen interessante Höhenstaffelungen. Achten Sie darauf, dass der Kübel ausreichend groß ist, um auch an heißen Tagen eine gewisse Wasserreserve bieten zu können.

Im Beet: Lavender Spires lässt sich gut in gemischte Staudenrabatten einfügen, insbesondere zusammen mit Gräsern, die die schlanken Blütenkerzen aufnehmen und verstärken. In eher modernen Pflanzungen kann sie mit wenigen, klar strukturierten Partnern eingesetzt werden, um ein ruhiges Gesamtbild zu erhalten, das dennoch lebendig wirkt.

Hecke oder Solitärpflanze: Für klassische Hecken ist Lavender Spires nicht geeignet, da sie keine geschlossene, blickdichte Wand bildet und sich auch im unteren Bereich nicht ausreichend verzweigt. Als Solitärpflanze in kleineren Beeten oder in Kombination mit niedrigeren Stauden oder Gräsern kann sie jedoch sehr gut zur Geltung kommen, vor allem wenn ihre vertikale Wirkung bewusst genutzt wird.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit sonnenliebenden, eher niedrigen Stauden, die den Fußbereich schmücken,
  • mit filigranen Ziergräsern, die die aufrechten Blütenkerzen umspielen,
  • mit lange blühenden Sommerstauden, um die Blühdauer der Fläche insgesamt zu strecken,
  • mit insektenfreundlichen Pflanzen, um ein bewusst auf Bestäuber ausgerichtetes Beet zu gestalten.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • rein schattige oder sehr halbschattige Gärten ohne ausreichende Sonnenstunden,
  • sehr nasse, sumpfige Böden oder Flächen mit regelmäßigem Hochwasser,
  • extrem windoffene Standorte ohne jeglichen Schutz, bei denen hohe Stauden regelmäßig umknicken,
  • Kästen und sehr kleine Töpfe, die kaum Substratvolumen bieten.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stauden kann auch Lavender Spires von bestimmten Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein, vor allem, wenn die Standortbedingungen nicht passen.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Bei dauerhaft feuchter Witterung und dichter Bepflanzung können pilzliche Blattkrankheiten auftreten, die sich durch Flecken oder Vergilbungen bemerkbar machen. Eine gute Luftzirkulation und ein standortgerechter Pflanzabstand reduzieren dieses Risiko deutlich.
  • Auf trockenen, geschützten Standorten können gelegentlich Blattläuse auftreten, vor allem an jungen Trieben. Diese verursachen meist nur vorübergehende Schäden und werden oft von Nützlingen reguliert. Ein kräftiger Wasserstrahl kann bei leichtem Befall ausreichend sein.
  • Bei starker Staunässe sind Wurzelfäulen möglich, die nicht immer direkt sichtbar sind, aber zu einer allgemeinen Schwäche und schließlich zum Absterben der Pflanze führen können.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • zu dichter Pflanzabstand, der die Luftbewegung einschränkt,
  • dauerhaft nasser, schlecht durchlässiger Boden,
  • übermäßige Düngung mit schnell wirkenden Stickstoffdüngern, die weiches, anfälliges Gewebe fördert,
  • fehlende Wasserversorgung in heißen Perioden, insbesondere bei Kübelkultur.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • von Anfang an auf einen passenden, durchlässigen Standort achten,
  • bei der Pflanzung und in den Folgejahren eine moderate, ausgewogene Düngung wählen,
  • Pflanzen nicht zu dicht setzen und Verwilderung durch Unkräuter im Wurzelbereich verhindern,
  • bei Trockenheit rechtzeitig wässern, besonders bei Topfpflanzen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen Garten mit überwiegend schweren, nassen Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung haben, ist Lavender Spires nicht die erste Wahl. Auch für sehr schattige Innenhöfe oder Nordlagen, in denen die Sonne kaum direkt auf den Boden trifft, ist sie wenig geeignet. In diesen Fällen sind andere Staudenarten, die besser mit Feuchte oder Schatten zurechtkommen, sinnvoller. Wer zudem eine Pflanze sucht, die ohne jegliche Pflege im ersten Jahr zuverlässig dichte Flächen bildet, wird mit dieser eher strukturbildenden, aufrechten Staude ebenfalls nicht glücklich.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Stauden ist es wichtig, verlässlich zu wissen, was man erhält und welche Bedingungen die Pflanze braucht. Bakker liefert Lavender Spires in einer Qualität, die darauf ausgerichtet ist, dass sich die Pflanze nach dem Einsetzen gut etabliert. Einheitliche, gesunde Jungpflanzen erleichtern Ihnen die Planung und die Anlage Ihrer Beete.

Ein praktischer Vorteil des Onlinekaufs besteht darin, dass Sie die Stauden bequem nach Hause geliefert bekommen, ohne schwere Töpfe transportieren zu müssen. Sie können in Ruhe vergleichen, wie Lavender Spires zu den bereits vorhandenen Pflanzen passt, und gezielt bestellen, wenn Sie Lücken im Beet schließen oder neue Bereiche anlegen möchten.

Bakker versteht sich als Begleiter vom Kauf bis zur erfolgreichen Etablierung im Garten. Die Angaben zu Standort, Pflanzung und Pflege sind darauf ausgelegt, Ihnen eine realistische Einschätzung zu geben, was diese Staude leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. So können Sie bewusst entscheiden, ob Lavender Spires in Ihr Gartenkonzept passt und ob die Rahmenbedingungen bei Ihnen zu Hause stimmen.

Wenn Sie eine aufrechte, lang blühende Staude suchen, die sonnige Plätze strukturiert, Insekten anzieht und bei angemessener Pflege über mehrere Jahre Freude bereitet, ist Lavender Spires eine überlegenswerte Ergänzung. Mit der Bestellung bei Bakker erhalten Sie eine klar definierte Sorte, fachgerecht kultiviert und transportsicher verpackt, sodass der Einstieg in die Kultur dieser speziellen Form von Eisenkraut möglichst reibungslos gelingt.

"|
Ref : 032685
Ref : 032685
Mehr lesen

Customer Reviews

Be the first to write a review
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
Trusted Shops Label
Trust e-commerce Europe