Hohe Flammenblume Uspech Phlox paniculata Uspech
Leuchtendes Beet
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"Hohe Flammenblume Uspech

Die Hohe Flammenblume Uspech ist eine mehrjährige Staude, die für leuchtende Sommerfarben im Garten sorgt und sich besonders für strukturierte Staudenbeete, naturnahe Pflanzungen und pflegeleichte Rabatten eignet. Sie verbindet eine üppige Blüte mit einer relativ unkomplizierten Pflege, sofern Standort und Boden passend gewählt werden. Diese Sorte richtet sich vor allem an Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die einen stabilen, dauerhaften Farbakzent im Beet suchen und bereit sind, etwas Zeit in eine sorgfältige Pflanzung und regelmäßige Pflege zu investieren. Wer ein kurzes, aber intensives Blüherlebnis in der warmen Jahreszeit schätzt und dabei Wert auf winterharte, wiederkehrende Stauden legt, findet in dieser Flammenblume eine passende Option.

Gleichzeitig ist die Hohe Flammenblume Uspech nicht für jede Situation geeignet. Sie entfaltet ihren Mehrwert vor allem dort, wo ausreichend Sonne, ein durchlässiger, nährstoffreicher Boden und genug Platz zur Verfügung stehen. In sehr trockenen, sandigen Gärten ohne Bewässerungsmöglichkeit oder in dauerhaft nassen, schweren Böden kann sie an ihre Grenzen kommen. Der Nutzen für Sie liegt darin, eine staudige Pflanze zu erwerben, die – bei richtiger Platzwahl – zuverlässig wieder austreibt, viele Jahre am selben Standort bleiben kann und mit ihrer Höhe auch in der Beetmitte oder im hinteren Bereich eine klare vertikale Struktur schafft.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie die Hohe Flammenblume Uspech als sorgfältig kultivierte Staude, in der Regel in Form einer kräftig durchwurzelten Jungpflanze im Topf oder als teilbarer Wurzelstock (abhängig von der jeweiligen Saison und Verfügbarkeit). Sie erwerben damit keine kurzlebige Sommerblume, sondern eine Staude, die mehrere Jahre am selben Standort wachsen kann und sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Die Pflanze bildet aufrechte, kräftige Stängel mit gegenständigen Blättern und dichten Blütenständen an der Spitze.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der Gestaltung von Staudenbeeten, Bauerngärten und gemischten Rabatten. Durch ihre Wuchshöhe ist die Hohe Flammenblume Uspech besonders geeignet, um mittlere bis hintere Beetbereiche zu füllen, als Begleiter zu Rosen zu dienen oder Lücken zwischen Sträuchern und niedrigeren Stauden zu schließen. Im Vergleich zu niedrigen Flammenblumen-Sorten bietet diese Variante einen deutlich markanteren Aufbau und wirkt als vertikaler Blickfang.

Innerhalb des E-Commerce-Sortiments von Bakker gehört die Hohe Flammenblume Uspech zu den höher wachsenden Stauden für sonnige Standorte. Sie unterscheidet sich von kompakteren, bodendeckenden oder rein laubzierenden Stauden dadurch, dass der Fokus klar auf der üppigen Blütenrispe und der Höhe liegt. Sie ist weniger für enge Lücken am Wegrand gedacht, sondern eher für strukturgebende Pflanzungen, die von mehreren Seiten sichtbar sind.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen die Pflanzen in einem Zustand, der auf das sichere Weiterwachsen im heimischen Garten ausgerichtet ist. Die Wurzeln sind so vorbereitet, dass sie nach einer behutsamen Pflanzung gut einwachsen können. Ergänzend erhalten Sie hier im Text die wichtigsten Hinweise, damit die Umstellung auf Ihren Gartenstandort möglichst stressarm verläuft.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Hohe Flammenblume Uspech wächst aufrecht und horstig. Sie bildet mehrere kräftige Stängel, die im oberen Bereich verzweigen können. Dadurch entstehen dichte Blütenrispen, die aus vielen einzelnen, sternförmigen Blüten zusammengesetzt sind. Die Gesamtwirkung ist klar vertikal, ohne dabei strauchig auszubreiten.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Diese Sorte zählt zu den höheren Flammenblumen. Unter günstigen Bedingungen können ausgewachsene Pflanzen eine Höhe von etwa 80 bis rund 120 cm erreichen. Die Breite eines gut entwickelten Horstes liegt meist im Bereich von etwa 40 bis 60 cm. In sehr nährstoffreichen Böden oder nach mehreren Jahren am selben Standort kann der Horst allmählich etwas breiter werden, bleibt aber insgesamt kompakt genug für normale Gartenbeete.
  • Blattwerk: Die Blätter sind schmal bis lanzettlich, meist mittleres bis dunkleres Grün, und sitzen dicht am Stängel. Sie bilden einen geschlossenen, aufrechten Blattkörper, der den Boden gut beschattet. Das reduziert Unkrautwuchs im unmittelbaren Umfeld, ersetzt aber keinen bodendeckenden Bewuchs. Die Blätter dienen vor allem als ruhiger Hintergrund für die farbkräftigen Blütenstände.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert der Hohe Flammenblume Uspech liegt in den dichten Blütenrispen, die sich im Sommer über dem Laub erheben. Die genaue Blütenfarbe kann je nach Zuchtlinie leicht variieren, typischerweise handelt es sich jedoch um eine intensive, leuchtende Tönung im Rot- oder Rosabereich mit starker Fernwirkung. Die Blüten ziehen erfahrungsgemäß Insekten an und bringen so zusätzlich Leben in den Garten. Die Blütezeit liegt – je nach Witterung – ungefähr in den Hochsommermonaten und kann sich bei rechtzeitigem Rückschnitt verblühter Rispen etwas verlängern.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Pflanzung benötigt die Hohe Flammenblume Uspech in der Regel eine Saison, um sich gut zu etablieren. Im ersten Jahr bleibt sie oft noch etwas niedriger und weniger dicht. In den Folgejahren steigert sich die Wuchsleistung. Sie zählt damit zu den mäßig schnell wachsenden Stauden, die nicht unkontrolliert wuchern, aber dennoch zuverlässig zunehmen.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Als Hohe Flammenblume ist diese Sorte grundsätzlich winterhart in weiten Teilen Mitteleuropas. Die oberirdischen Triebe ziehen im Herbst ein und sterben bis zum Winter weitgehend ab. Die Pflanze überwintert im Wurzelbereich und treibt im Frühjahr neu aus. In Regionen mit extrem strengen, schneearmen Wintern kann ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig sinnvoll sein, insbesondere im ersten Jahr nach der Pflanzung. In normalen Gartenlagen sind jedoch keine aufwendigen Schutzmaßnahmen nötig.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Die Hohe Flammenblume Uspech bevorzugt einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden. Kurzfristige Trockenphasen übersteht sie meist, wenn der Wurzelbereich bereits gut entwickelt ist, doch anhaltende Trockenheit führt schnell zu geschwächten Pflanzen, reduzierter Blüte und erhöhter Anfälligkeit für Mehltau. Staunässe verträgt sie ebenfalls schlecht, insbesondere im Winter. Ein durchlässiger Boden ist deshalb wichtig, damit Wasser gut abfließen kann, ohne den Wurzeln die nötige Feuchtigkeit zu entziehen.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Hohe Flammenblume Uspech ist in erster Linie für die Pflanzung im Freiland konzipiert. Eine Kultur im ausreichend großen Topf oder Kübel ist grundsätzlich möglich, setzt aber eine sorgfältige Bewässerung und regelmäßige Nährstoffzufuhr voraus. Für eine dauerhafte Topfkultur sollten großzügige Gefäße mit gutem Wasserabzug verwendet werden. Im Freiland zeigt die Pflanze in der Regel ein stabileres, natürliches Wachstum und ist weniger anfällig für Trockenstress.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit die Hohe Flammenblume Uspech ihre volle Wirkung entfalten kann, ist ein geeigneter Standort entscheidend. Am besten eignet sich ein Platz mit voller Sonne bis leichtem Halbschatten. Je mehr Sonne die Pflanze erhält, desto kräftiger fallen in der Regel Blüte und Wuchs aus, solange der Boden nicht vollständig austrocknet. Ein halbschattiger Standort ist möglich, kann jedoch zu geringerer Blütenfülle führen.

Beim Bodentyp ist ein nährstoffreicher, humoser, gut durchlässiger Gartenboden ideal. Reine, schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand, Kompost oder gut verrottetem organischem Material verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Sehr leichte, sandige Böden brauchen einen höheren Humusanteil und gegebenenfalls regelmäßige Wassergaben, damit die Pflanze nicht in Trockenstress gerät.

Gegenüber Wind ist die Hohe Flammenblume Uspech mäßig empfindlich. In normalen Gartenlagen mit etwas Windschutz durch andere Stauden oder Sträucher bleibt sie stabil. In sehr zugigen, exponierten Lagen können die hohen Stängel bei kräftigen Böen umknicken. In solchen Situationen ist entweder eine leichte Stütze oder ein etwas geschützterer Standort empfehlenswert.

Der notwendige Pflanzabstand hängt von der geplanten Wirkung ab. Für ein gut durchlüftetes Beet, das Pilzkrankheiten vorbeugt, ist ein Abstand von etwa 40 bis 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen sinnvoll. So können sich die Horste über die Jahre entwickeln, ohne sich gegenseitig zu bedrängen. Bei dichterer Pflanzung ist die Beetfläche schneller gefüllt, allerdings steigt das Risiko für Blattkrankheiten bei feuchter Witterung.

Auf Balkon oder Terrasse kann die Hohe Flammenblume Uspech in großen Kübeln eingesetzt werden. Wichtig sind dabei ein hochwertiges Substrat, mehrere Abzugslöcher im Gefäß und eine gute Wasserversorgung im Sommer. In sehr kleinen Balkonkästen ist sie aufgrund der Wuchshöhe und des Wurzelvolumens nur bedingt geeignet. Besser sind tiefe, standfeste Gefäße, die bei Wind nicht kippen.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt, sind vor allem eine Pflanzung in dauerhafter Staunässe, ein zu schattiger Standort sowie ein zu enger Pflanzabstand. Außerdem kann ein dauerhaft ausgetrockneter Boden im Sommer zu Blattverfärbungen und schwacher Blüte führen. Wer diese Punkte im Vorfeld berücksichtigt, reduziert das Risiko von Enttäuschungen deutlich.

Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Die Hohe Flammenblume Uspech kann im Frühjahr oder im frühen Herbst gesetzt werden. Im Frühjahr, nach dem Abklingen strenger Fröste, hat die Pflanze eine ganze Saison Zeit, um einzuwurzeln. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich, sollte aber so früh erfolgen, dass sich vor dem Winter noch neue Wurzeln bilden können. In sehr rauen Lagen ist das Frühjahr in der Regel die sicherere Wahl.

2. Vorbereitung von Boden oder Gefäß: Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich gründlich auf, etwa eine Spatentiefe oder etwas mehr, je nach vorhandener Bodenstruktur. Entfernen Sie Wurzelunkräuter sorgfältig, da diese später schwer zu beseitigen sind. Mischen Sie bei schweren Böden etwas Sand und Kompost ein, bei sehr armen Böden etwas gut verrotteten Gartenkompost oder eine passende Pflanzenerde. Für die Kübelkultur verwenden Sie eine strukturstabile, hochwertige Blumenerde und achten auf eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies über den Abzugslöchern.

3. Einpflanzen: Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens so tief und etwas breiter als der Wurzelballen der Hohe Flammenblume Uspech ist. Stellen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens ungefähr auf Bodenniveau liegt. Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber gründlich an, damit keine größeren Hohlräume verbleiben. Achten Sie darauf, die Triebe nicht zu verletzen.

4. Angießen nach der Pflanzung: Nach dem Einpflanzen sollte die Pflanze gründlich angegossen werden. Ein kräftiger Gießgang ist besser als häufiges, oberflächliches Wässern. Das Wasser hilft, die Erde an die Wurzeln anzuschmiegen und den ersten Bodenschluss herzustellen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung darf der Wurzelbereich nicht vollständig austrocknen, sollte aber auch nicht dauerhaft nass bleiben.

5. Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie in der Anfangsphase regelmäßig den Feuchtigkeitszustand des Bodens. Leichte Blattverfärbungen oder ein kurzfristiger Stillstand im Wachstum sind nach dem Umpflanzen möglich, sollten sich jedoch nach einigen Wochen geben. Bei starkem Welken trotz feuchtem Boden lohnt sich eine Kontrolle auf Staunässe oder eine zu tiefe Pflanztiefe. In Topfkultur ist es wichtig, stehendes Wasser im Untersetzer zu vermeiden.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Ab dem zeitigen Frühjahr treibt die Hohe Flammenblume Uspech aus dem Wurzelstock neu aus. Entfernen Sie zunächst alte, vertrocknete Stängel aus dem Vorjahr, falls dies nicht bereits im Herbst geschehen ist. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen, eher moderaten Volldüngers oder gut verrotteten Komposts kann den Start unterstützen. Achten Sie darauf, junge Triebe nicht mit Mulchmaterial zu bedecken.

Sommer: In der Hauptwachstums- und Blütezeit benötigt die Pflanze vor allem ausreichende Wasserversorgung. Besonders in Hitzeperioden können ein bis zwei gründliche Wassergaben pro Woche erforderlich sein, je nach Boden und Witterung. Verblühte Rispen können vorsichtig zurückgeschnitten werden, um das Gesamtbild zu verbessern und gegebenenfalls eine Nachblüte anzuregen. Achten Sie auf Anzeichen von Mehltau oder Blattflecken, insbesondere bei dicht stehenden Pflanzen und schwülem Wetter.

Herbst: Nach der Blütephase schwächt sich das Wachstum ab. Die Stängel können allmählich einziehen und sich verfärben. Sie haben die Wahl, die oberirdischen Teile entweder im Herbst bodennah zurückzuschneiden oder als Winterschutz stehen zu lassen und erst im Spätwinter zu entfernen. Ein leichter Auftrag von Laub um den Wurzelbereich kann in kälteren Regionen zusätzlichen Schutz bieten, sollte im Frühjahr aber rechtzeitig entfernt werden, damit die neuen Triebe nicht darunter leiden.

Winter: Im Winter ruht die Hohe Flammenblume Uspech. Der Wurzelstock bleibt im Boden und ist in normalen Gartenlagen ausreichend geschützt. Bei Topfkultur empfiehlt sich ein frostgeschützter Standort, zum Beispiel dicht an einer Hauswand, und eventuell eine Isolierung des Gefäßes, um starke Durchfrierung des Topfs zu vermeiden. Gießen Sie im Winter in Töpfen nur sehr sparsam, um Fäulnis zu verhindern.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand als moderat einzuschätzen. Nach der Etablierung benötigen Sie vor allem regelmäßige Wasserkontrolle im Sommer, bei Bedarf etwas Dünger im Frühjahr und gelegentlichen Rückschnitt verblühter Stängel. Die Pflanze ist kein „Setzen und Vergessen“-Kandidat, belohnt aber eine grundlegende Aufmerksamkeit mit verlässlicher Blüte.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen: Hängende Blätter und ein insgesamt schlaffer Eindruck deuten meist auf Wassermangel hin, insbesondere bei großer Hitze. Hier hilft gründliches Wässern und gegebenenfalls eine dünne Mulchschicht. Graue oder weißliche Beläge auf den Blättern können auf Mehltau hindeuten, der bei Trockenstress und gleichzeitig hoher Luftfeuchte auftreten kann. Verbessern Sie in diesem Fall die Luftzirkulation, vermeiden Sie Überdüngung mit Stickstoff und entfernen Sie stark befallene Pflanzenteile.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Die Hohe Flammenblume Uspech eignet sich besonders für klassische Staudenbeete, Bauerngärten und gemischte Rabatten. Durch ihre Höhe kann sie als Hintergrundpflanze vor niedrigen Stauden dienen oder als strukturgebende Pflanze in der Beetmitte gesetzt werden. Sie passt in Gärten, in denen eine klare Sommerblüte gewünscht ist, ohne dass die Pflanze selbst das ganze Jahr dominieren muss.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Töpfen oder Kübeln bringt diese Flammenblume auch auf Terrassen Farbe ins Spiel. Kombiniert mit niedrigeren Begleitern lassen sich ansprechende Pflanzgefäße gestalten. Allerdings ist der Pflegeaufwand im Topf höher als im Beet, da Wasser- und Nährstoffversorgung gezielter gesteuert werden müssen. Wer selten gießt oder häufig verreist, sollte diesen Punkt bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Im Beet: Im Staudenbeet lässt sich die Hohe Flammenblume Uspech gut mit andersfarbigen Blühern kombinieren, um Kontraste oder harmonische Farbübergänge zu schaffen. Sie wirkt besonders stimmig mit Pflanzen ähnlicher Höhe, etwa höheren Gräsern oder anderen sommerblühenden Stauden. Ihre aufrechte Form ermöglicht ein übersichtliches Beetbild, das dennoch lebendig erscheint.

Als Solitär oder in Gruppen: Einzeln gepflanzt kommt die Hohe Flammenblume Uspech gut zur Geltung, vor allem, wenn sie von ruhigen Hintergrundpflanzen eingerahmt wird. In lockeren Gruppenpflanzungen mit mehreren Exemplaren wirkt sie jedoch oft noch eindrucksvoller, weil sich dann ein geschlossener Farbfleck bildet. Für Hecken oder streng formale Pflanzstreifen ist sie weniger geeignet, da ihr Wuchs dafür zu staudig und nicht dauerhaft strukturbildend genug ist.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Harmonische Partner sind Stauden mit ähnlichen Standortansprüchen und leicht unterschiedlicher Wuchshöhe. Dazu gehören beispielsweise robuste Sommerstauden mit blauem oder weißem Blütenflor, aber auch höher wachsende Ziergräser, die im Spätsommer Struktur liefern. Die Kombination mit Rosen kann ebenfalls sehr reizvoll sein, sofern der Boden gut vorbereitet und ausreichend durchlässig ist. Als farblicher Gegenpol fügt sich auch eine andere Sorte der Gattung Phlox in ein abgestuftes Farbkonzept ein.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist: Wenn Ihr Garten hauptsächlich aus sehr schattigen Bereichen besteht oder der Boden dauerhaft nass und schwer ist, ist die Hohe Flammenblume Uspech eher keine passende Wahl. Gleiches gilt, wenn Sie keinen Zugang zur Bewässerung haben und der Standort im Sommer extrem trocken ist. Auch für rein minimalistische, sehr formal gestaltete Gärten, in denen nur wenige, sehr streng geschnittene Pflanzen erwünscht sind, ist diese Staude meist nicht die erste Wahl.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Krankheiten und Schädlinge: Wie viele hohe Flammenblumen kann auch die Sorte Uspech unter bestimmten Bedingungen zu Mehltau neigen. Dies tritt besonders dann auf, wenn die Pflanzen sehr dicht stehen, der Boden ungleichmäßig feucht ist oder anhaltende Trockenheit mit schwüler Witterung zusammenkommt. Auch Blattfleckenkrankheiten sind nicht ausgeschlossen, insbesondere bei anhaltend feuchtem Wetter. Schädlinge wie Blattläuse können gelegentlich auftreten, verursachen aber in der Regel nur bei starkem Befall deutliche Schäden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen: Zu schattige Standorte, stickstoffbetonte Überdüngung, fehlende Luftzirkulation und dauerhaft nasse Böden erhöhen das Risiko für Pilzerkrankungen. Ein permanenter Nährstoffmangel oder starke Trockenheit schwächen die Pflanze und machen sie anfälliger für Schädlinge. Auch Kübelpflanzen in zu kleinen Gefäßen sind häufiger belastet, weil das Wurzelvolumen nicht ausreicht, um Wasser und Nährstoffe stabil zu speichern.

Realistische Präventionsmaßnahmen: Ein passender Pflanzabstand und ein gut vorbereiteter, durchlässiger Boden sind die beste Vorsorge. Gießen Sie vorzugsweise bodennah und nicht über die Blätter, besonders abends, um feuchte Blattoberflächen zu vermeiden. Düngen Sie maßvoll und ausgewogen. Entfernen Sie krankes Laub zeitnah und entsorgen Sie es über den Hausmüll, nicht auf dem Kompost. In Topfkultur hilft eine regelmäßige Kontrolle, um Stress frühzeitig zu erkennen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine vollständig pflegefreie, immergrüne Strukturpflanze suchen, wird die Hohe Flammenblume Uspech Ihren Erwartungen kaum erfüllen. Sie zieht im Winter ein und benötigt eine gewisse Grundpflege, um dauerhaft vital zu bleiben. Ebenfalls ungeeignet ist sie für rein schattige Innenhöfe ohne direkte Sonneneinstrahlung oder für extrem trockene Dachgärten, bei denen nur sehr trockenheitsresistente Arten dauerhaft bestehen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit der Hohe Flammenblume Uspech erwerben Sie bei Bakker eine Staude, die bei richtiger Handhabung über Jahre hinweg für verlässliche Sommerfarbe im Garten sorgt. Der Onlinekauf bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie nicht auf das saisonale Angebot im örtlichen Handel angewiesen sind, sondern gezielt eine konkrete Sorte auswählen können, die zu Ihren Vorstellungen von Höhe, Blütezeit und Einsatzbereich passt.

Bakker achtet darauf, Pflanzen in einer Größe und Qualität zu liefern, die sich für den Versand und die anschließende Weiterkultur im Privatgarten eignen. Sie erhalten eine Pflanze, die auf Wachstum eingestellt ist und mit der richtigen Pflanzung schnell Fuß fassen kann. Ergänzt werden die gelieferten Stauden durch praxisorientierte Hinweise, wie Sie sie hier im Text finden, damit die Umsetzung zu Hause gelingt.

Wenn Sie eine standhafte, sommerblühende Staude suchen, die Ihren Garten um einen klar sichtbaren, hohen Blütenakzent ergänzt, ist die Hohe Flammenblume Uspech eine überlegenswerte Option. Prüfen Sie ehrlich, ob Ihr Standort die beschriebenen Anforderungen erfüllt. Wenn ja, können Sie mit einem Kauf bei Bakker den Grundstein für ein dauerhaftes, farbintensives Staudenbeet legen, das sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und Ihnen lange Freude bereitet.

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Hohe Flammenblume Uspech Phlox paniculata Uspech

Leuchtendes Beet

Normaler Preis 6,95 €
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3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Reichhaltiger Boden, Frischer Boden
Bienenpflanze
Blüte: Juli - September
Riechend
Standort: Halber Schatten
Verwendung: Grenzpflanze, Beet
Wachstumshöhe: 80 cm
Widerstandsfähigkeit: -33°C (zone 4a)
Beschreibung
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Hohe Flammenblume Uspech

Die Hohe Flammenblume Uspech ist eine mehrjährige Staude, die für leuchtende Sommerfarben im Garten sorgt und sich besonders für strukturierte Staudenbeete, naturnahe Pflanzungen und pflegeleichte Rabatten eignet. Sie verbindet eine üppige Blüte mit einer relativ unkomplizierten Pflege, sofern Standort und Boden passend gewählt werden. Diese Sorte richtet sich vor allem an Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die einen stabilen, dauerhaften Farbakzent im Beet suchen und bereit sind, etwas Zeit in eine sorgfältige Pflanzung und regelmäßige Pflege zu investieren. Wer ein kurzes, aber intensives Blüherlebnis in der warmen Jahreszeit schätzt und dabei Wert auf winterharte, wiederkehrende Stauden legt, findet in dieser Flammenblume eine passende Option.

Gleichzeitig ist die Hohe Flammenblume Uspech nicht für jede Situation geeignet. Sie entfaltet ihren Mehrwert vor allem dort, wo ausreichend Sonne, ein durchlässiger, nährstoffreicher Boden und genug Platz zur Verfügung stehen. In sehr trockenen, sandigen Gärten ohne Bewässerungsmöglichkeit oder in dauerhaft nassen, schweren Böden kann sie an ihre Grenzen kommen. Der Nutzen für Sie liegt darin, eine staudige Pflanze zu erwerben, die – bei richtiger Platzwahl – zuverlässig wieder austreibt, viele Jahre am selben Standort bleiben kann und mit ihrer Höhe auch in der Beetmitte oder im hinteren Bereich eine klare vertikale Struktur schafft.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie die Hohe Flammenblume Uspech als sorgfältig kultivierte Staude, in der Regel in Form einer kräftig durchwurzelten Jungpflanze im Topf oder als teilbarer Wurzelstock (abhängig von der jeweiligen Saison und Verfügbarkeit). Sie erwerben damit keine kurzlebige Sommerblume, sondern eine Staude, die mehrere Jahre am selben Standort wachsen kann und sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Die Pflanze bildet aufrechte, kräftige Stängel mit gegenständigen Blättern und dichten Blütenständen an der Spitze.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der Gestaltung von Staudenbeeten, Bauerngärten und gemischten Rabatten. Durch ihre Wuchshöhe ist die Hohe Flammenblume Uspech besonders geeignet, um mittlere bis hintere Beetbereiche zu füllen, als Begleiter zu Rosen zu dienen oder Lücken zwischen Sträuchern und niedrigeren Stauden zu schließen. Im Vergleich zu niedrigen Flammenblumen-Sorten bietet diese Variante einen deutlich markanteren Aufbau und wirkt als vertikaler Blickfang.

Innerhalb des E-Commerce-Sortiments von Bakker gehört die Hohe Flammenblume Uspech zu den höher wachsenden Stauden für sonnige Standorte. Sie unterscheidet sich von kompakteren, bodendeckenden oder rein laubzierenden Stauden dadurch, dass der Fokus klar auf der üppigen Blütenrispe und der Höhe liegt. Sie ist weniger für enge Lücken am Wegrand gedacht, sondern eher für strukturgebende Pflanzungen, die von mehreren Seiten sichtbar sind.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen die Pflanzen in einem Zustand, der auf das sichere Weiterwachsen im heimischen Garten ausgerichtet ist. Die Wurzeln sind so vorbereitet, dass sie nach einer behutsamen Pflanzung gut einwachsen können. Ergänzend erhalten Sie hier im Text die wichtigsten Hinweise, damit die Umstellung auf Ihren Gartenstandort möglichst stressarm verläuft.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Hohe Flammenblume Uspech wächst aufrecht und horstig. Sie bildet mehrere kräftige Stängel, die im oberen Bereich verzweigen können. Dadurch entstehen dichte Blütenrispen, die aus vielen einzelnen, sternförmigen Blüten zusammengesetzt sind. Die Gesamtwirkung ist klar vertikal, ohne dabei strauchig auszubreiten.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Diese Sorte zählt zu den höheren Flammenblumen. Unter günstigen Bedingungen können ausgewachsene Pflanzen eine Höhe von etwa 80 bis rund 120 cm erreichen. Die Breite eines gut entwickelten Horstes liegt meist im Bereich von etwa 40 bis 60 cm. In sehr nährstoffreichen Böden oder nach mehreren Jahren am selben Standort kann der Horst allmählich etwas breiter werden, bleibt aber insgesamt kompakt genug für normale Gartenbeete.
  • Blattwerk: Die Blätter sind schmal bis lanzettlich, meist mittleres bis dunkleres Grün, und sitzen dicht am Stängel. Sie bilden einen geschlossenen, aufrechten Blattkörper, der den Boden gut beschattet. Das reduziert Unkrautwuchs im unmittelbaren Umfeld, ersetzt aber keinen bodendeckenden Bewuchs. Die Blätter dienen vor allem als ruhiger Hintergrund für die farbkräftigen Blütenstände.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert der Hohe Flammenblume Uspech liegt in den dichten Blütenrispen, die sich im Sommer über dem Laub erheben. Die genaue Blütenfarbe kann je nach Zuchtlinie leicht variieren, typischerweise handelt es sich jedoch um eine intensive, leuchtende Tönung im Rot- oder Rosabereich mit starker Fernwirkung. Die Blüten ziehen erfahrungsgemäß Insekten an und bringen so zusätzlich Leben in den Garten. Die Blütezeit liegt – je nach Witterung – ungefähr in den Hochsommermonaten und kann sich bei rechtzeitigem Rückschnitt verblühter Rispen etwas verlängern.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Pflanzung benötigt die Hohe Flammenblume Uspech in der Regel eine Saison, um sich gut zu etablieren. Im ersten Jahr bleibt sie oft noch etwas niedriger und weniger dicht. In den Folgejahren steigert sich die Wuchsleistung. Sie zählt damit zu den mäßig schnell wachsenden Stauden, die nicht unkontrolliert wuchern, aber dennoch zuverlässig zunehmen.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Als Hohe Flammenblume ist diese Sorte grundsätzlich winterhart in weiten Teilen Mitteleuropas. Die oberirdischen Triebe ziehen im Herbst ein und sterben bis zum Winter weitgehend ab. Die Pflanze überwintert im Wurzelbereich und treibt im Frühjahr neu aus. In Regionen mit extrem strengen, schneearmen Wintern kann ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig sinnvoll sein, insbesondere im ersten Jahr nach der Pflanzung. In normalen Gartenlagen sind jedoch keine aufwendigen Schutzmaßnahmen nötig.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Die Hohe Flammenblume Uspech bevorzugt einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden. Kurzfristige Trockenphasen übersteht sie meist, wenn der Wurzelbereich bereits gut entwickelt ist, doch anhaltende Trockenheit führt schnell zu geschwächten Pflanzen, reduzierter Blüte und erhöhter Anfälligkeit für Mehltau. Staunässe verträgt sie ebenfalls schlecht, insbesondere im Winter. Ein durchlässiger Boden ist deshalb wichtig, damit Wasser gut abfließen kann, ohne den Wurzeln die nötige Feuchtigkeit zu entziehen.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Hohe Flammenblume Uspech ist in erster Linie für die Pflanzung im Freiland konzipiert. Eine Kultur im ausreichend großen Topf oder Kübel ist grundsätzlich möglich, setzt aber eine sorgfältige Bewässerung und regelmäßige Nährstoffzufuhr voraus. Für eine dauerhafte Topfkultur sollten großzügige Gefäße mit gutem Wasserabzug verwendet werden. Im Freiland zeigt die Pflanze in der Regel ein stabileres, natürliches Wachstum und ist weniger anfällig für Trockenstress.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit die Hohe Flammenblume Uspech ihre volle Wirkung entfalten kann, ist ein geeigneter Standort entscheidend. Am besten eignet sich ein Platz mit voller Sonne bis leichtem Halbschatten. Je mehr Sonne die Pflanze erhält, desto kräftiger fallen in der Regel Blüte und Wuchs aus, solange der Boden nicht vollständig austrocknet. Ein halbschattiger Standort ist möglich, kann jedoch zu geringerer Blütenfülle führen.

Beim Bodentyp ist ein nährstoffreicher, humoser, gut durchlässiger Gartenboden ideal. Reine, schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand, Kompost oder gut verrottetem organischem Material verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Sehr leichte, sandige Böden brauchen einen höheren Humusanteil und gegebenenfalls regelmäßige Wassergaben, damit die Pflanze nicht in Trockenstress gerät.

Gegenüber Wind ist die Hohe Flammenblume Uspech mäßig empfindlich. In normalen Gartenlagen mit etwas Windschutz durch andere Stauden oder Sträucher bleibt sie stabil. In sehr zugigen, exponierten Lagen können die hohen Stängel bei kräftigen Böen umknicken. In solchen Situationen ist entweder eine leichte Stütze oder ein etwas geschützterer Standort empfehlenswert.

Der notwendige Pflanzabstand hängt von der geplanten Wirkung ab. Für ein gut durchlüftetes Beet, das Pilzkrankheiten vorbeugt, ist ein Abstand von etwa 40 bis 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen sinnvoll. So können sich die Horste über die Jahre entwickeln, ohne sich gegenseitig zu bedrängen. Bei dichterer Pflanzung ist die Beetfläche schneller gefüllt, allerdings steigt das Risiko für Blattkrankheiten bei feuchter Witterung.

Auf Balkon oder Terrasse kann die Hohe Flammenblume Uspech in großen Kübeln eingesetzt werden. Wichtig sind dabei ein hochwertiges Substrat, mehrere Abzugslöcher im Gefäß und eine gute Wasserversorgung im Sommer. In sehr kleinen Balkonkästen ist sie aufgrund der Wuchshöhe und des Wurzelvolumens nur bedingt geeignet. Besser sind tiefe, standfeste Gefäße, die bei Wind nicht kippen.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt, sind vor allem eine Pflanzung in dauerhafter Staunässe, ein zu schattiger Standort sowie ein zu enger Pflanzabstand. Außerdem kann ein dauerhaft ausgetrockneter Boden im Sommer zu Blattverfärbungen und schwacher Blüte führen. Wer diese Punkte im Vorfeld berücksichtigt, reduziert das Risiko von Enttäuschungen deutlich.

Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Die Hohe Flammenblume Uspech kann im Frühjahr oder im frühen Herbst gesetzt werden. Im Frühjahr, nach dem Abklingen strenger Fröste, hat die Pflanze eine ganze Saison Zeit, um einzuwurzeln. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich, sollte aber so früh erfolgen, dass sich vor dem Winter noch neue Wurzeln bilden können. In sehr rauen Lagen ist das Frühjahr in der Regel die sicherere Wahl.

2. Vorbereitung von Boden oder Gefäß: Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich gründlich auf, etwa eine Spatentiefe oder etwas mehr, je nach vorhandener Bodenstruktur. Entfernen Sie Wurzelunkräuter sorgfältig, da diese später schwer zu beseitigen sind. Mischen Sie bei schweren Böden etwas Sand und Kompost ein, bei sehr armen Böden etwas gut verrotteten Gartenkompost oder eine passende Pflanzenerde. Für die Kübelkultur verwenden Sie eine strukturstabile, hochwertige Blumenerde und achten auf eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies über den Abzugslöchern.

3. Einpflanzen: Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens so tief und etwas breiter als der Wurzelballen der Hohe Flammenblume Uspech ist. Stellen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens ungefähr auf Bodenniveau liegt. Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber gründlich an, damit keine größeren Hohlräume verbleiben. Achten Sie darauf, die Triebe nicht zu verletzen.

4. Angießen nach der Pflanzung: Nach dem Einpflanzen sollte die Pflanze gründlich angegossen werden. Ein kräftiger Gießgang ist besser als häufiges, oberflächliches Wässern. Das Wasser hilft, die Erde an die Wurzeln anzuschmiegen und den ersten Bodenschluss herzustellen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung darf der Wurzelbereich nicht vollständig austrocknen, sollte aber auch nicht dauerhaft nass bleiben.

5. Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie in der Anfangsphase regelmäßig den Feuchtigkeitszustand des Bodens. Leichte Blattverfärbungen oder ein kurzfristiger Stillstand im Wachstum sind nach dem Umpflanzen möglich, sollten sich jedoch nach einigen Wochen geben. Bei starkem Welken trotz feuchtem Boden lohnt sich eine Kontrolle auf Staunässe oder eine zu tiefe Pflanztiefe. In Topfkultur ist es wichtig, stehendes Wasser im Untersetzer zu vermeiden.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Ab dem zeitigen Frühjahr treibt die Hohe Flammenblume Uspech aus dem Wurzelstock neu aus. Entfernen Sie zunächst alte, vertrocknete Stängel aus dem Vorjahr, falls dies nicht bereits im Herbst geschehen ist. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen, eher moderaten Volldüngers oder gut verrotteten Komposts kann den Start unterstützen. Achten Sie darauf, junge Triebe nicht mit Mulchmaterial zu bedecken.

Sommer: In der Hauptwachstums- und Blütezeit benötigt die Pflanze vor allem ausreichende Wasserversorgung. Besonders in Hitzeperioden können ein bis zwei gründliche Wassergaben pro Woche erforderlich sein, je nach Boden und Witterung. Verblühte Rispen können vorsichtig zurückgeschnitten werden, um das Gesamtbild zu verbessern und gegebenenfalls eine Nachblüte anzuregen. Achten Sie auf Anzeichen von Mehltau oder Blattflecken, insbesondere bei dicht stehenden Pflanzen und schwülem Wetter.

Herbst: Nach der Blütephase schwächt sich das Wachstum ab. Die Stängel können allmählich einziehen und sich verfärben. Sie haben die Wahl, die oberirdischen Teile entweder im Herbst bodennah zurückzuschneiden oder als Winterschutz stehen zu lassen und erst im Spätwinter zu entfernen. Ein leichter Auftrag von Laub um den Wurzelbereich kann in kälteren Regionen zusätzlichen Schutz bieten, sollte im Frühjahr aber rechtzeitig entfernt werden, damit die neuen Triebe nicht darunter leiden.

Winter: Im Winter ruht die Hohe Flammenblume Uspech. Der Wurzelstock bleibt im Boden und ist in normalen Gartenlagen ausreichend geschützt. Bei Topfkultur empfiehlt sich ein frostgeschützter Standort, zum Beispiel dicht an einer Hauswand, und eventuell eine Isolierung des Gefäßes, um starke Durchfrierung des Topfs zu vermeiden. Gießen Sie im Winter in Töpfen nur sehr sparsam, um Fäulnis zu verhindern.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand als moderat einzuschätzen. Nach der Etablierung benötigen Sie vor allem regelmäßige Wasserkontrolle im Sommer, bei Bedarf etwas Dünger im Frühjahr und gelegentlichen Rückschnitt verblühter Stängel. Die Pflanze ist kein „Setzen und Vergessen“-Kandidat, belohnt aber eine grundlegende Aufmerksamkeit mit verlässlicher Blüte.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen: Hängende Blätter und ein insgesamt schlaffer Eindruck deuten meist auf Wassermangel hin, insbesondere bei großer Hitze. Hier hilft gründliches Wässern und gegebenenfalls eine dünne Mulchschicht. Graue oder weißliche Beläge auf den Blättern können auf Mehltau hindeuten, der bei Trockenstress und gleichzeitig hoher Luftfeuchte auftreten kann. Verbessern Sie in diesem Fall die Luftzirkulation, vermeiden Sie Überdüngung mit Stickstoff und entfernen Sie stark befallene Pflanzenteile.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Die Hohe Flammenblume Uspech eignet sich besonders für klassische Staudenbeete, Bauerngärten und gemischte Rabatten. Durch ihre Höhe kann sie als Hintergrundpflanze vor niedrigen Stauden dienen oder als strukturgebende Pflanze in der Beetmitte gesetzt werden. Sie passt in Gärten, in denen eine klare Sommerblüte gewünscht ist, ohne dass die Pflanze selbst das ganze Jahr dominieren muss.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Töpfen oder Kübeln bringt diese Flammenblume auch auf Terrassen Farbe ins Spiel. Kombiniert mit niedrigeren Begleitern lassen sich ansprechende Pflanzgefäße gestalten. Allerdings ist der Pflegeaufwand im Topf höher als im Beet, da Wasser- und Nährstoffversorgung gezielter gesteuert werden müssen. Wer selten gießt oder häufig verreist, sollte diesen Punkt bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Im Beet: Im Staudenbeet lässt sich die Hohe Flammenblume Uspech gut mit andersfarbigen Blühern kombinieren, um Kontraste oder harmonische Farbübergänge zu schaffen. Sie wirkt besonders stimmig mit Pflanzen ähnlicher Höhe, etwa höheren Gräsern oder anderen sommerblühenden Stauden. Ihre aufrechte Form ermöglicht ein übersichtliches Beetbild, das dennoch lebendig erscheint.

Als Solitär oder in Gruppen: Einzeln gepflanzt kommt die Hohe Flammenblume Uspech gut zur Geltung, vor allem, wenn sie von ruhigen Hintergrundpflanzen eingerahmt wird. In lockeren Gruppenpflanzungen mit mehreren Exemplaren wirkt sie jedoch oft noch eindrucksvoller, weil sich dann ein geschlossener Farbfleck bildet. Für Hecken oder streng formale Pflanzstreifen ist sie weniger geeignet, da ihr Wuchs dafür zu staudig und nicht dauerhaft strukturbildend genug ist.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Harmonische Partner sind Stauden mit ähnlichen Standortansprüchen und leicht unterschiedlicher Wuchshöhe. Dazu gehören beispielsweise robuste Sommerstauden mit blauem oder weißem Blütenflor, aber auch höher wachsende Ziergräser, die im Spätsommer Struktur liefern. Die Kombination mit Rosen kann ebenfalls sehr reizvoll sein, sofern der Boden gut vorbereitet und ausreichend durchlässig ist. Als farblicher Gegenpol fügt sich auch eine andere Sorte der Gattung Phlox in ein abgestuftes Farbkonzept ein.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist: Wenn Ihr Garten hauptsächlich aus sehr schattigen Bereichen besteht oder der Boden dauerhaft nass und schwer ist, ist die Hohe Flammenblume Uspech eher keine passende Wahl. Gleiches gilt, wenn Sie keinen Zugang zur Bewässerung haben und der Standort im Sommer extrem trocken ist. Auch für rein minimalistische, sehr formal gestaltete Gärten, in denen nur wenige, sehr streng geschnittene Pflanzen erwünscht sind, ist diese Staude meist nicht die erste Wahl.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Krankheiten und Schädlinge: Wie viele hohe Flammenblumen kann auch die Sorte Uspech unter bestimmten Bedingungen zu Mehltau neigen. Dies tritt besonders dann auf, wenn die Pflanzen sehr dicht stehen, der Boden ungleichmäßig feucht ist oder anhaltende Trockenheit mit schwüler Witterung zusammenkommt. Auch Blattfleckenkrankheiten sind nicht ausgeschlossen, insbesondere bei anhaltend feuchtem Wetter. Schädlinge wie Blattläuse können gelegentlich auftreten, verursachen aber in der Regel nur bei starkem Befall deutliche Schäden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen: Zu schattige Standorte, stickstoffbetonte Überdüngung, fehlende Luftzirkulation und dauerhaft nasse Böden erhöhen das Risiko für Pilzerkrankungen. Ein permanenter Nährstoffmangel oder starke Trockenheit schwächen die Pflanze und machen sie anfälliger für Schädlinge. Auch Kübelpflanzen in zu kleinen Gefäßen sind häufiger belastet, weil das Wurzelvolumen nicht ausreicht, um Wasser und Nährstoffe stabil zu speichern.

Realistische Präventionsmaßnahmen: Ein passender Pflanzabstand und ein gut vorbereiteter, durchlässiger Boden sind die beste Vorsorge. Gießen Sie vorzugsweise bodennah und nicht über die Blätter, besonders abends, um feuchte Blattoberflächen zu vermeiden. Düngen Sie maßvoll und ausgewogen. Entfernen Sie krankes Laub zeitnah und entsorgen Sie es über den Hausmüll, nicht auf dem Kompost. In Topfkultur hilft eine regelmäßige Kontrolle, um Stress frühzeitig zu erkennen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine vollständig pflegefreie, immergrüne Strukturpflanze suchen, wird die Hohe Flammenblume Uspech Ihren Erwartungen kaum erfüllen. Sie zieht im Winter ein und benötigt eine gewisse Grundpflege, um dauerhaft vital zu bleiben. Ebenfalls ungeeignet ist sie für rein schattige Innenhöfe ohne direkte Sonneneinstrahlung oder für extrem trockene Dachgärten, bei denen nur sehr trockenheitsresistente Arten dauerhaft bestehen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit der Hohe Flammenblume Uspech erwerben Sie bei Bakker eine Staude, die bei richtiger Handhabung über Jahre hinweg für verlässliche Sommerfarbe im Garten sorgt. Der Onlinekauf bietet Ihnen den Vorteil, dass Sie nicht auf das saisonale Angebot im örtlichen Handel angewiesen sind, sondern gezielt eine konkrete Sorte auswählen können, die zu Ihren Vorstellungen von Höhe, Blütezeit und Einsatzbereich passt.

Bakker achtet darauf, Pflanzen in einer Größe und Qualität zu liefern, die sich für den Versand und die anschließende Weiterkultur im Privatgarten eignen. Sie erhalten eine Pflanze, die auf Wachstum eingestellt ist und mit der richtigen Pflanzung schnell Fuß fassen kann. Ergänzt werden die gelieferten Stauden durch praxisorientierte Hinweise, wie Sie sie hier im Text finden, damit die Umsetzung zu Hause gelingt.

Wenn Sie eine standhafte, sommerblühende Staude suchen, die Ihren Garten um einen klar sichtbaren, hohen Blütenakzent ergänzt, ist die Hohe Flammenblume Uspech eine überlegenswerte Option. Prüfen Sie ehrlich, ob Ihr Standort die beschriebenen Anforderungen erfüllt. Wenn ja, können Sie mit einem Kauf bei Bakker den Grundstein für ein dauerhaftes, farbintensives Staudenbeet legen, das sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt und Ihnen lange Freude bereitet.

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