Hoher Alant Inula magnifica
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"Hoher Alant – robuste Staude für naturnahe, pflegeleichte Gärten

Hoher Alant (Inula helenium) ist eine stattliche, mehrjährige Staude für alle, die im Garten Wert auf natürliche Wirkung, zuverlässige Winterhärte und geringen Pflegeaufwand legen. Die hohe, kräftige Pflanze mit ihren großen Blättern und strahlenförmigen, gelben Blüten passt besonders gut in Bauerngärten, naturnahe Staudenbeete und an den hinteren Beetrand, wo sie Struktur und Höhe ins Bild bringt. Sie ist ideal, wenn Sie eine langlebige Staude suchen, die sich nach der Etablierung weitgehend selbst behauptet, ohne dauernde Unterstützung oder komplizierte Pflegeschritte.

Die Art eignet sich vor allem für Gartenbesitzer mit etwas Platz, die ein harmonisches Gesamtbild anstreben und nicht jedes Jahr neu pflanzen möchten. Sie profitieren von einer robusten Staude, die mit den Jahren eindrucksvoller wird, ohne dabei anspruchsvoll zu sein. Gleichzeitig sollten Sie wissen, dass Hoher Alant in einem zu kleinen, stark formal gestalteten Garten schnell zu mächtig wirken kann. Wer aber ein natürlich wirkendes, durchdachtes Staudenbeet mit klaren Höhenabstufungen anlegen möchte, bekommt hier eine verlässliche und langlebige Begleiterin.

Was Sie konkret kaufen

Mit diesem Produkt erwerben Sie bei Bakker eine ausdauernde Staude des Hohen Alant, in der Regel als kräftige, bereits gut durchwurzelte Jungpflanze im Topf, die nach dem Einpflanzen im Garten dauerhaft verbleiben kann. Der Hohe Alant ist keine kurzlebige Sommerpflanze, sondern ein langlebiger, sich langsam etablierender Wurzelstock, der jedes Jahr erneut durchtreibt und seine volle Wirkung meist ab dem zweiten bis dritten Standjahr entfaltet.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Staudenbeet und im naturnahen Garten. Die Pflanze wird meist im hinteren Bereich größerer Beete oder als Hintergrundpflanze an Zäunen und Mauern eingesetzt. Durch seine Höhe und sein Volumen rahmt er kleinere Stauden ein, schafft Tiefe im Beet und fügt sich gut in Pflanzungen mit ländlichem oder wild-romantischem Charakter ein. In repräsentativen Vorgärten oder streng formalen Anlagen ist er weniger passend, da seine Wirkung eher großzügig und naturhaft ist.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments grenzt sich der Hohe Alant klar von typischen, niedrigeren Blühende Gartenstauden ab. Er ist nicht als klassische Vordergrundpflanze gedacht, sondern als Strukturgeber in der zweiten oder dritten Reihe. Im Vergleich zu feineren, filigranen Stauden bringt er klare Höhe, große Blätter und eine stabile Präsenz mit. Bakker als Online-Gärtnerei wählt Pflanzenqualitäten aus, die für den Versand und die Weiterkultur im Garten geeignet sind, sodass Sie nach dem Erhalt zügig mit der Pflanzung beginnen können.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Hoher Alant bildet kräftige, aufrechte Stängel, die aus einem mehrjährigen, horstbildenden Wurzelstock treiben. Die Pflanze wirkt insgesamt imposant und leicht archaisch, mit einer klar vertikalen Betonung. Sie wächst eher straff als locker überhängend und bildet mit den Jahren einen stabilen Horst, ohne sich unkontrolliert über Ausläufer auszubreiten.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht Hoher Alant in vielen Gärten etwa 1,5 bis 2 Meter Höhe, unter optimalen Bedingungen auch etwas darüber. Die Breite des Horstes liegt häufig im Bereich von rund 60 bis 90 cm, kann an günstigen Standorten mit den Jahren aber zunehmen. Für die Planung ist sinnvoll, mit einer gewissen Reservefläche rund um die Pflanze zu rechnen.
  • Blattwerk: Charakteristisch sind die sehr großen, länglichen bis breit-lanzettlichen Blätter, die im unteren Bereich der Pflanze besonders eindrucksvoll sind. Sie vermitteln einen beinahe leicht exotischen Eindruck, ohne wirklich empfindlich zu sein. Die Blattoberfläche ist meist leicht rau, die Unterseite heller. Das Laub bildet im unteren Bereich eine dichte Grundrosette, sodass kaum Boden sichtbar bleibt, was die Unkrautentwicklung bremst.
  • Blüte und Zierwert: Der Zierwert des Hohen Alant liegt sowohl in der imposanten Höhe als auch in seinen gelben Blüten. Diese sind strahlenförmig, mit schmalen, strahligen Zungenblüten rund um eine kompakte Mitte. Die Blüten erscheinen in der Regel im Sommer und stehen an verzweigten Blütenständen über dem Laub. Sie wirken eher natürlich als stark kultiviert und ziehen häufig zahlreiche Insekten an, was die Pflanze für naturnahe Pflanzungen besonders interessant macht.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Pflanze wächst nach der Pflanzung moderat bis zügig, braucht aber realistisch gesehen ein bis zwei Vegetationsperioden, um ihre volle Höhe und Dichte zu erreichen. Im ersten Jahr kann sie noch etwas verhalten wirken; ab dem zweiten Jahr zeigt sie meist ihren typischen, kräftigen Habitus. Wer sofort maximale Wirkung erwartet, sollte sich dieser Anlaufphase bewusst sein.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Hoher Alant gilt in Mitteleuropa im Freiland als gut winterhart. Das oberirdische Laub stirbt im Herbst ab, die Pflanze zieht in den Wurzelstock ein und treibt im Frühjahr wieder aus. Kurzfristige Spätfröste im Frühjahr können junge Austriebe etwas zurücksetzen, gefährden eine gut etablierte Pflanze aber in der Regel nicht dauerhaft.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Der Hohe Alant bevorzugt einen eher frischen, nicht zu trockenen Boden. Er verträgt kurzfristige Trockenphasen meistens besser, wenn der Boden tiefgründig ist und sein Wurzelstock bereits gut entwickelt ist. Dauerhafte Staunässe und sehr nasse Standorte sind dagegen ungünstig und können Wurzelprobleme verursachen. In leichteren Böden kann es sinnvoll sein, in trockenen Sommerperioden ergänzend zu wässern, vor allem in den ersten Jahren.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Kultur im Freiland ist deutlich sinnvoller als im Topf, da die Pflanze mit ihren großen Blättern und der beachtlichen Höhe schnell ein hohes Substratvolumen benötigt. In sehr großen Kübeln ist eine Kultur zwar möglich, erfordert aber erhöhte Aufmerksamkeit bei Wasserversorgung und Nährstoffen. Für Balkone mit begrenzter Fläche ist der Hohe Alant eher nur bedingt geeignet; für größere Dachterrassen mit ausreichend großen Gefäßen kann er in Einzelfällen eine Option sein.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein überzeugendes Ergebnis empfiehlt sich ein Standort in voller Sonne bis hin zu einem hellen, leicht halbschattigen Platz. Je sonniger der Standort, desto standfester und blühfreudiger zeigt sich die Pflanze in der Regel. In zu starkem Schatten kann der Wuchs weicher werden, und die Blüte bleibt möglicherweise spärlicher.

Beim Bodentyp bevorzugt Hoher Alant nährstoffreiche, tiefgründige, humose Böden mit gleichmäßiger, aber nicht staunasser Feuchte. Mittelschwere Gartenböden sind oft ideal. Sehr leichte, sandige Böden sollten vor der Pflanzung mit Kompost verbessert werden, damit Wasser und Nährstoffe besser gehalten werden können. Stauende Nässe, insbesondere im Winter, ist zu vermeiden, da sie Wurzel- oder Fäulnisprobleme begünstigen könnte.

Gegenüber Wind ist der Hohe Alant grundsätzlich robust, aber seine Höhe macht ihn in sehr exponierten Lagen etwas anfälliger für Umknicken oder Schiefstand, vor allem in nassen Sommern mit starken Winden. Ein windgeschützter oder zumindest windabgemilderter Standort ist vorteilhaft. In sehr windoffenen Gärten kann es sinnvoll sein, die Pflanze dezent zu stützen, insbesondere auf leichten, nährstoffarmen Böden.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass die Pflanze ihren Horst ungestört ausbilden kann. Ein Abstand von etwa 70 bis 90 cm zur nächsten hohen Staude ist meist sinnvoll. Zu dicht gesetzte Pflanzungen führen später häufig zur Konkurrenz um Licht und Nährstoffe; schwächere Nachbarn können verdrängt werden. Planen Sie von Anfang an den späteren Umfang des Hohen Alant mit ein.

Für Balkone und Terrassen ist der Hohe Alant nur dann empfehlenswert, wenn ausreichend große Gefäße (mindestens im Bereich eines sehr großen Kübels) und eine stabile Aufstellung vorhanden sind. Er wird hoch und entwickelt beachtliches Gewicht, daher sind kleine Balkonkästen ungeeignet. In typischen Topfbepflanzungen mit geringem Substratvolumen lässt sich sein natürlicher Charakter kaum sinnvoll darstellen.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • zu nasser, staunasser Boden, besonders im Winter
  • zu geringe Pflanzabstände zu niedrigeren Stauden
  • vollschattige Standorte, an denen er vergeilt und wenig blüht
  • Kultur in zu kleinen Töpfen mit unzureichender Wasserversorgung
Pflanzung Schritt für Schritt

Als geeigneter Pflanzzeitpunkt bieten sich vor allem das Frühjahr und der frühe Herbst an. Im Frühjahr hat die Pflanze die gesamte Saison, um einzuwurzeln. Im frühen Herbst ist der Boden meist noch warm und ausreichend feucht, was die Wurzelbildung unterstützt. In Regionen mit sehr strengen Wintern kann das Frühjahr etwas sicherer sein, vor allem bei leichteren Böden.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Boden gründlich von Wurzelunkräutern befreien, damit der Hohe Alant nicht von Anfang an unter Konkurrenz leidet.
  • Den Boden auflockern, idealerweise spaten- oder grabenforkentief, um eine gute Durchwurzelung zu ermöglichen.
  • Je nach Bodenqualität reifen Kompost oder gut abgelagerten organischen Dünger einarbeiten, jedoch ohne zu übertreiben, da ein zu starker Startschub zu sehr weichem Wuchs führen kann.
  • Bei schweren Böden für eine leichte Drainage sorgen, zum Beispiel durch Beimischung von etwas groben Materialien, um Staunässe zu vermeiden.

Im Kübel sollte eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde verwendet werden, idealerweise mit einem gewissen Anteil mineralischer Bestandteile, damit sich das Substrat nicht zu stark verdichtet. Ein Wasserabzug am Gefäßboden ist unerlässlich.

2. Einpflanzen:

  • Den Topf vor dem Pflanzen gründlich wässern, bis der Wurzelballen gleichmäßig feucht ist.
  • Ein Pflanzloch ausheben, das etwas breiter und tiefer ist als der Wurzelballen.
  • Die Pflanze aus dem Topf lösen, den Wurzelballen vorsichtig auflockern, wenn die Wurzeln sehr dicht stehen.
  • So einsetzen, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Mit der vorbereiteten Erde auffüllen und die Erde leicht andrücken, damit keine größeren Hohlräume bleiben.

3. Angießen nach der Pflanzung:

Nach dem Einpflanzen gründlich wässern, damit sich Erde und Wurzelballen gut verbinden. In den folgenden Wochen darauf achten, dass der Boden weder völlig austrocknet noch dauerhaft tropfnass ist. Gerade bei Frühjahrspflanzungen ist ein gleichmäßiger Wasserhaushalt wichtig, damit der Hohe Alant zügig einwurzelt.

4. Beobachtung in den ersten Wochen:

Kontrollieren Sie in den ersten Wochen regelmäßig den Stand der Pflanze. Ein leichtes Neigen kann auf ungleichmäßiges Setzen des Bodens hinweisen; gegebenenfalls vorsichtig nachdrücken. Achten Sie auf frische Austriebe und ein gesundes Blattbild. Vorübergehende leichte Welke bei heißem Wetter ist nach dem Umpflanzen nicht ungewöhnlich, sollte sich nach dem Gießen jedoch wieder bessern.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt Hoher Alant aus dem Wurzelstock neu aus. Entfernen Sie zunächst altes, abgestorbenes Laub aus dem Vorjahr, falls dies nicht bereits im Herbst geschehen ist. Eine moderate Gabe organischen Düngers oder etwas Kompost im Wurzelbereich unterstützt den Austrieb, ist aber nicht zwingend jedes Jahr erforderlich, wenn der Boden von Natur aus nährstoffreich ist. Achten Sie bei Spätfrösten auf junge Triebe: Ein leichter Schaden ist möglich, die Pflanze regeneriert sich in der Regel aber gut.

Sommer: Im Sommer entfaltet der Hohen Alant seine Höhe und Blüte. Bei anhaltender Trockenheit kann eine zusätzliche Bewässerung sinnvoll sein, insbesondere auf leichten Böden. Der Boden sollte gleichmäßig, aber nicht durchnässt sein. In sehr windexponierten Lagen kann es notwendig sein, hohe Stängel diskret zu stützen. Verblühte Stängel können Sie stehen lassen, wenn Sie eine natürliche Samenentwicklung wünschen, oder sie nach und nach zurückschneiden, um die Pflanze optisch aufgeräumt zu halten.

Herbst: Im Herbst beginnt die Staude langsam einzuziehen. Das Laub vergilbt und trocknet ein. Sie können die Stängel bodennah zurückschneiden, um das Beet zu ordnen, oder Teile des Winteraspekts stehen lassen, was insbesondere in naturnahen Gärten erwünscht ist. Spätestens vor dem Neuaustrieb im Frühjahr sollten alte Stängel entfernt werden. Eine kräftige Düngung im Herbst ist nicht nötig; der Schwerpunkt liegt auf Bodenruhe und Schutz des Wurzelstocks.

Winter: Im Winter ruht der Hohe Alant im Boden. In normalen Gartenböden ist kein besonderer Winterschutz erforderlich. In sehr rauen Lagen oder bei Pflanzung in Gefäßen kann eine leichte Mulchschicht sinnvoll sein, um starke Temperaturschwankungen im Wurzelbereich abzumildern. Kübel sollten so aufgestellt werden, dass der Topfballen nicht vollständig durchfriert.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand überschaubar. Nach der Etablierung beschränkt sich die regelmäßige Arbeit im Wesentlichen auf gelegentliches Wässern in Trockenphasen, das Zurückschneiden der abgestorbenen Stängel und gegebenenfalls eine moderate Düngung alle ein bis zwei Jahre. Wer einen sehr aufgeräumten Gartenstil erwartet, sollte den kräftigen, leicht wuchtigen Charakter der Pflanze berücksichtigen.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende, schlaffe Blätter bei Hitze und Trockenheit: Bodenfeuchte prüfen und bei Bedarf durchdringend wässern.
  • Vergilbtes Laub bei gleichzeitig sehr nassem Boden: Ggf. Entwässerung verbessern, Boden lockern, Staunässe reduzieren.
  • Bräunliche, weiche Wurzelbereiche beim Ausgraben: Hinweis auf zu nassen Standort; wenn möglich, Pflanze an einen besser drainierten Platz umsetzen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Garten eignet sich Hoher Alant besonders als Hintergrundpflanze in Staudenbeeten und an Gehölzrändern mit ausreichend Licht. Er passt gut in naturhafte Pflanzungen, in Bauerngärten sowie in größere Rabatten, die von der Staffelung unterschiedlicher Höhen leben. Dort sorgt er für einen vertikalen Akzent und vermittelt den Eindruck eines etablierten, lebendigen Gartens.

Auf Terrasse oder Balkon: Auf Terrassen kann der Hohe Alant in sehr großen Kübeln eine markante Einzelpflanze darstellen, sofern die Gefäße ausreichend Volumen und Standfestigkeit haben. Auf kleinen Balkonen ist er meist zu groß und windanfällig. Wer auf Balkonhöhe arbeitet, sollte zudem die Windverhältnisse genau prüfen, da hohe Stauden dort stärker belastet sind als im Gartenboden.

Im Beet: Im klassischen Staudenbeet wird der Hohe Alant meist in der hinteren Reihe positioniert. In Kombination mit mittelhohen Stauden entsteht ein abgestuftes Bild, bei dem die großen Blätter und der hohe Blütenstand einen ruhigen Hintergrund bilden. Besonders wirkungsvoll ist eine Gruppierung aus mehreren Exemplaren, sofern der Platz reicht, um einen geschlossenen Eindruck zu erzeugen.

Als Solitärpflanze oder Hecke: Als Heckenpflanze im engeren Sinn ist Hoher Alant weniger geeignet, da er im Winter vollständig einzieht und so keinen Sichtschutz bietet. Als Solitär im Beet oder in einer Gruppe von wenigen Pflanzen entfaltet er jedoch seine Wirkung als Blickfang. Er kann eine Lücke im Beetgefüge füllen, die durch kleinere Stauden nicht ausreichend betont wird.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit anderen hohen, aber ebenfalls robusten Stauden, die ähnliche Bodenbedingungen mögen
  • mit mittelhohen Stauden, die im Vordergrund blühen und den Übergang zur Beetkante bilden
  • mit Gehölzen im Hintergrund, sofern diese nicht zu stark beschatten
  • mit niedrigeren, bodendeckenden Pflanzen im Vordergrund, die den Fußbereich ergänzen

Situationen, in denen der Hohe Alant nicht empfehlenswert ist, sind sehr kleine Gärten, in denen jeder Quadratmeter mehrfach genutzt werden muss, stark formale Anlagen mit streng geschnittenen Strukturen, dauerhaft nasse Senken sowie Standorte mit extrem flachem Bodenaufbau. In solchen Fällen gibt es passendere Stauden, die besser mit den Gegebenheiten harmonieren.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stauden kann auch der Hohe Alant von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein, insbesondere wenn Standort- und Pflegebedingungen nicht optimal sind. Konkrete Probleme können je nach Region variieren, aber folgende Punkte sind plausibel:

  • Pilzliche Blattflecken oder Blattverfärbungen: Diese können auftreten, wenn Laub über längere Zeit häufig nass bleibt und die Luftzirkulation schlecht ist, etwa in zu dichten Pflanzungen. Eine ausreichende Pflanzabstandplanung und das Entfernen stark befallener Blätter helfen, den Druck zu mindern.
  • Wurzelfäulnis: Dauerhaft nasse Böden oder Staunässe erhöhen das Risiko von Wurzelproblemen. Eine gute Bodenvorbereitung und der Verzicht auf sehr nasse Standorte sind hier die wirksamste Vorsorge.
  • Blattfresser: Einzelne Fraßlöcher durch Schnecken oder Insekten sind möglich, bedrohen eine gesunde, kräftige Pflanze aber in der Regel nicht. Ein gewisser Blattverlust ist bei großen Blättern im Jahresverlauf normal.

Probleme werden begünstigt durch:

  • überdüngte, sehr weiche Triebe, die anfälliger für Pilzinfektionen sind
  • sehr dichte Bepflanzungen ohne Luftbewegung
  • Standorte mit dauerhaft hoher Bodenfeuchte

Realistische Präventionsmaßnahmen umfassen eine sorgfältige Standortwahl, maßvolle Düngung, ausreichende Abstände zwischen den Pflanzen und eine Kontrolle der Bodenfeuchte. Wo häufiger Pilzbefall auftritt, kann es sinnvoll sein, befallene Pflanzenteile rechtzeitig zu entfernen, anstatt sie über Wochen am Horst zu belassen.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie eine sehr kompakte, niedrige Staude für kleine Flächen oder ein ganzjährig grünes, dicht schließendes Element suchen. Auch wenn Sie keine Möglichkeit haben, einen sonnigen bis halbschattigen, nicht zu nassen Standort bereitzustellen, sollten Sie besser auf eine andere Staude ausweichen. Wer dagegen bereit ist, der Pflanze etwas Raum zu geben und ihren naturhaften Charakter zu schätzen weiß, wird mit einer langfristig stabilen, robusten Staude belohnt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf des Hohen Alant bei Bakker profitieren Sie von einer sorgfältig ausgewählten Staudenqualität, die für den Versand und die anschließende Pflanzung geeignet ist. Die Pflanzen werden so vorbereitet, dass sie nach einer sachgerechten Pflanzung im Garten gute Startbedingungen haben. Sie erhalten keine kurzlebige Saisonware, sondern eine dauerhaft angelegte Staude, die sich über Jahre entwickeln kann.

Der Onlinekauf erspart Ihnen das mühsame Transportieren großer Töpfe aus dem Gartencenter und bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Garten in Ruhe zu planen. Sie können Höhe, Breite und Standortanforderungen bereits zu Hause mit Ihrem vorhandenen Gartenbild abgleichen und so Fehlkäufe vermeiden. Die kompakte Beschreibung bei Bakker hilft Ihnen, die Eigenschaften des Hohen Alant realistisch einzuschätzen und direkt zu prüfen, ob er zu Ihrem Gartenprojekt passt.

Zusätzlich stehen Ihnen bei Bakker ergänzende Produkte wie passende Staudenpartner, Bodenverbesserer oder Pflanzgefäße zur Verfügung, sodass Sie von Anfang an ein durchdachtes Gesamtpaket zusammenstellen können. Wenn Sie sich für Hoher Alant entscheiden, erwerben Sie eine charakterstarke, robuste Staude, die mit überschaubarem Pflegeaufwand über Jahre hinweg Struktur und Höhe in Ihren Garten bringt und besonders in naturnahen Pflanzungen einen unverwechselbaren Akzent setzt.

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Hoher Alant Inula magnifica

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Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

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Spezifikationen
Art des Bodens: Trockener Boden
Standort: Halber Schatten
Wachstumshöhe: 1 m
Beschreibung
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Hoher Alant – robuste Staude für naturnahe, pflegeleichte Gärten

Hoher Alant (Inula helenium) ist eine stattliche, mehrjährige Staude für alle, die im Garten Wert auf natürliche Wirkung, zuverlässige Winterhärte und geringen Pflegeaufwand legen. Die hohe, kräftige Pflanze mit ihren großen Blättern und strahlenförmigen, gelben Blüten passt besonders gut in Bauerngärten, naturnahe Staudenbeete und an den hinteren Beetrand, wo sie Struktur und Höhe ins Bild bringt. Sie ist ideal, wenn Sie eine langlebige Staude suchen, die sich nach der Etablierung weitgehend selbst behauptet, ohne dauernde Unterstützung oder komplizierte Pflegeschritte.

Die Art eignet sich vor allem für Gartenbesitzer mit etwas Platz, die ein harmonisches Gesamtbild anstreben und nicht jedes Jahr neu pflanzen möchten. Sie profitieren von einer robusten Staude, die mit den Jahren eindrucksvoller wird, ohne dabei anspruchsvoll zu sein. Gleichzeitig sollten Sie wissen, dass Hoher Alant in einem zu kleinen, stark formal gestalteten Garten schnell zu mächtig wirken kann. Wer aber ein natürlich wirkendes, durchdachtes Staudenbeet mit klaren Höhenabstufungen anlegen möchte, bekommt hier eine verlässliche und langlebige Begleiterin.

Was Sie konkret kaufen

Mit diesem Produkt erwerben Sie bei Bakker eine ausdauernde Staude des Hohen Alant, in der Regel als kräftige, bereits gut durchwurzelte Jungpflanze im Topf, die nach dem Einpflanzen im Garten dauerhaft verbleiben kann. Der Hohe Alant ist keine kurzlebige Sommerpflanze, sondern ein langlebiger, sich langsam etablierender Wurzelstock, der jedes Jahr erneut durchtreibt und seine volle Wirkung meist ab dem zweiten bis dritten Standjahr entfaltet.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Staudenbeet und im naturnahen Garten. Die Pflanze wird meist im hinteren Bereich größerer Beete oder als Hintergrundpflanze an Zäunen und Mauern eingesetzt. Durch seine Höhe und sein Volumen rahmt er kleinere Stauden ein, schafft Tiefe im Beet und fügt sich gut in Pflanzungen mit ländlichem oder wild-romantischem Charakter ein. In repräsentativen Vorgärten oder streng formalen Anlagen ist er weniger passend, da seine Wirkung eher großzügig und naturhaft ist.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments grenzt sich der Hohe Alant klar von typischen, niedrigeren Blühende Gartenstauden ab. Er ist nicht als klassische Vordergrundpflanze gedacht, sondern als Strukturgeber in der zweiten oder dritten Reihe. Im Vergleich zu feineren, filigranen Stauden bringt er klare Höhe, große Blätter und eine stabile Präsenz mit. Bakker als Online-Gärtnerei wählt Pflanzenqualitäten aus, die für den Versand und die Weiterkultur im Garten geeignet sind, sodass Sie nach dem Erhalt zügig mit der Pflanzung beginnen können.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Hoher Alant bildet kräftige, aufrechte Stängel, die aus einem mehrjährigen, horstbildenden Wurzelstock treiben. Die Pflanze wirkt insgesamt imposant und leicht archaisch, mit einer klar vertikalen Betonung. Sie wächst eher straff als locker überhängend und bildet mit den Jahren einen stabilen Horst, ohne sich unkontrolliert über Ausläufer auszubreiten.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht Hoher Alant in vielen Gärten etwa 1,5 bis 2 Meter Höhe, unter optimalen Bedingungen auch etwas darüber. Die Breite des Horstes liegt häufig im Bereich von rund 60 bis 90 cm, kann an günstigen Standorten mit den Jahren aber zunehmen. Für die Planung ist sinnvoll, mit einer gewissen Reservefläche rund um die Pflanze zu rechnen.
  • Blattwerk: Charakteristisch sind die sehr großen, länglichen bis breit-lanzettlichen Blätter, die im unteren Bereich der Pflanze besonders eindrucksvoll sind. Sie vermitteln einen beinahe leicht exotischen Eindruck, ohne wirklich empfindlich zu sein. Die Blattoberfläche ist meist leicht rau, die Unterseite heller. Das Laub bildet im unteren Bereich eine dichte Grundrosette, sodass kaum Boden sichtbar bleibt, was die Unkrautentwicklung bremst.
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Beim Bodentyp bevorzugt Hoher Alant nährstoffreiche, tiefgründige, humose Böden mit gleichmäßiger, aber nicht staunasser Feuchte. Mittelschwere Gartenböden sind oft ideal. Sehr leichte, sandige Böden sollten vor der Pflanzung mit Kompost verbessert werden, damit Wasser und Nährstoffe besser gehalten werden können. Stauende Nässe, insbesondere im Winter, ist zu vermeiden, da sie Wurzel- oder Fäulnisprobleme begünstigen könnte.

Gegenüber Wind ist der Hohe Alant grundsätzlich robust, aber seine Höhe macht ihn in sehr exponierten Lagen etwas anfälliger für Umknicken oder Schiefstand, vor allem in nassen Sommern mit starken Winden. Ein windgeschützter oder zumindest windabgemilderter Standort ist vorteilhaft. In sehr windoffenen Gärten kann es sinnvoll sein, die Pflanze dezent zu stützen, insbesondere auf leichten, nährstoffarmen Böden.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass die Pflanze ihren Horst ungestört ausbilden kann. Ein Abstand von etwa 70 bis 90 cm zur nächsten hohen Staude ist meist sinnvoll. Zu dicht gesetzte Pflanzungen führen später häufig zur Konkurrenz um Licht und Nährstoffe; schwächere Nachbarn können verdrängt werden. Planen Sie von Anfang an den späteren Umfang des Hohen Alant mit ein.

Für Balkone und Terrassen ist der Hohe Alant nur dann empfehlenswert, wenn ausreichend große Gefäße (mindestens im Bereich eines sehr großen Kübels) und eine stabile Aufstellung vorhanden sind. Er wird hoch und entwickelt beachtliches Gewicht, daher sind kleine Balkonkästen ungeeignet. In typischen Topfbepflanzungen mit geringem Substratvolumen lässt sich sein natürlicher Charakter kaum sinnvoll darstellen.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • zu nasser, staunasser Boden, besonders im Winter
  • zu geringe Pflanzabstände zu niedrigeren Stauden
  • vollschattige Standorte, an denen er vergeilt und wenig blüht
  • Kultur in zu kleinen Töpfen mit unzureichender Wasserversorgung

Pflanzung Schritt für Schritt

Als geeigneter Pflanzzeitpunkt bieten sich vor allem das Frühjahr und der frühe Herbst an. Im Frühjahr hat die Pflanze die gesamte Saison, um einzuwurzeln. Im frühen Herbst ist der Boden meist noch warm und ausreichend feucht, was die Wurzelbildung unterstützt. In Regionen mit sehr strengen Wintern kann das Frühjahr etwas sicherer sein, vor allem bei leichteren Böden.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Boden gründlich von Wurzelunkräutern befreien, damit der Hohe Alant nicht von Anfang an unter Konkurrenz leidet.
  • Den Boden auflockern, idealerweise spaten- oder grabenforkentief, um eine gute Durchwurzelung zu ermöglichen.
  • Je nach Bodenqualität reifen Kompost oder gut abgelagerten organischen Dünger einarbeiten, jedoch ohne zu übertreiben, da ein zu starker Startschub zu sehr weichem Wuchs führen kann.
  • Bei schweren Böden für eine leichte Drainage sorgen, zum Beispiel durch Beimischung von etwas groben Materialien, um Staunässe zu vermeiden.

Im Kübel sollte eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde verwendet werden, idealerweise mit einem gewissen Anteil mineralischer Bestandteile, damit sich das Substrat nicht zu stark verdichtet. Ein Wasserabzug am Gefäßboden ist unerlässlich.

2. Einpflanzen:

  • Den Topf vor dem Pflanzen gründlich wässern, bis der Wurzelballen gleichmäßig feucht ist.
  • Ein Pflanzloch ausheben, das etwas breiter und tiefer ist als der Wurzelballen.
  • Die Pflanze aus dem Topf lösen, den Wurzelballen vorsichtig auflockern, wenn die Wurzeln sehr dicht stehen.
  • So einsetzen, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Mit der vorbereiteten Erde auffüllen und die Erde leicht andrücken, damit keine größeren Hohlräume bleiben.

3. Angießen nach der Pflanzung:

Nach dem Einpflanzen gründlich wässern, damit sich Erde und Wurzelballen gut verbinden. In den folgenden Wochen darauf achten, dass der Boden weder völlig austrocknet noch dauerhaft tropfnass ist. Gerade bei Frühjahrspflanzungen ist ein gleichmäßiger Wasserhaushalt wichtig, damit der Hohe Alant zügig einwurzelt.

4. Beobachtung in den ersten Wochen:

Kontrollieren Sie in den ersten Wochen regelmäßig den Stand der Pflanze. Ein leichtes Neigen kann auf ungleichmäßiges Setzen des Bodens hinweisen; gegebenenfalls vorsichtig nachdrücken. Achten Sie auf frische Austriebe und ein gesundes Blattbild. Vorübergehende leichte Welke bei heißem Wetter ist nach dem Umpflanzen nicht ungewöhnlich, sollte sich nach dem Gießen jedoch wieder bessern.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt Hoher Alant aus dem Wurzelstock neu aus. Entfernen Sie zunächst altes, abgestorbenes Laub aus dem Vorjahr, falls dies nicht bereits im Herbst geschehen ist. Eine moderate Gabe organischen Düngers oder etwas Kompost im Wurzelbereich unterstützt den Austrieb, ist aber nicht zwingend jedes Jahr erforderlich, wenn der Boden von Natur aus nährstoffreich ist. Achten Sie bei Spätfrösten auf junge Triebe: Ein leichter Schaden ist möglich, die Pflanze regeneriert sich in der Regel aber gut.

Sommer: Im Sommer entfaltet der Hohen Alant seine Höhe und Blüte. Bei anhaltender Trockenheit kann eine zusätzliche Bewässerung sinnvoll sein, insbesondere auf leichten Böden. Der Boden sollte gleichmäßig, aber nicht durchnässt sein. In sehr windexponierten Lagen kann es notwendig sein, hohe Stängel diskret zu stützen. Verblühte Stängel können Sie stehen lassen, wenn Sie eine natürliche Samenentwicklung wünschen, oder sie nach und nach zurückschneiden, um die Pflanze optisch aufgeräumt zu halten.

Herbst: Im Herbst beginnt die Staude langsam einzuziehen. Das Laub vergilbt und trocknet ein. Sie können die Stängel bodennah zurückschneiden, um das Beet zu ordnen, oder Teile des Winteraspekts stehen lassen, was insbesondere in naturnahen Gärten erwünscht ist. Spätestens vor dem Neuaustrieb im Frühjahr sollten alte Stängel entfernt werden. Eine kräftige Düngung im Herbst ist nicht nötig; der Schwerpunkt liegt auf Bodenruhe und Schutz des Wurzelstocks.

Winter: Im Winter ruht der Hohe Alant im Boden. In normalen Gartenböden ist kein besonderer Winterschutz erforderlich. In sehr rauen Lagen oder bei Pflanzung in Gefäßen kann eine leichte Mulchschicht sinnvoll sein, um starke Temperaturschwankungen im Wurzelbereich abzumildern. Kübel sollten so aufgestellt werden, dass der Topfballen nicht vollständig durchfriert.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand überschaubar. Nach der Etablierung beschränkt sich die regelmäßige Arbeit im Wesentlichen auf gelegentliches Wässern in Trockenphasen, das Zurückschneiden der abgestorbenen Stängel und gegebenenfalls eine moderate Düngung alle ein bis zwei Jahre. Wer einen sehr aufgeräumten Gartenstil erwartet, sollte den kräftigen, leicht wuchtigen Charakter der Pflanze berücksichtigen.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende, schlaffe Blätter bei Hitze und Trockenheit: Bodenfeuchte prüfen und bei Bedarf durchdringend wässern.
  • Vergilbtes Laub bei gleichzeitig sehr nassem Boden: Ggf. Entwässerung verbessern, Boden lockern, Staunässe reduzieren.
  • Bräunliche, weiche Wurzelbereiche beim Ausgraben: Hinweis auf zu nassen Standort; wenn möglich, Pflanze an einen besser drainierten Platz umsetzen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Garten eignet sich Hoher Alant besonders als Hintergrundpflanze in Staudenbeeten und an Gehölzrändern mit ausreichend Licht. Er passt gut in naturhafte Pflanzungen, in Bauerngärten sowie in größere Rabatten, die von der Staffelung unterschiedlicher Höhen leben. Dort sorgt er für einen vertikalen Akzent und vermittelt den Eindruck eines etablierten, lebendigen Gartens.

Auf Terrasse oder Balkon: Auf Terrassen kann der Hohe Alant in sehr großen Kübeln eine markante Einzelpflanze darstellen, sofern die Gefäße ausreichend Volumen und Standfestigkeit haben. Auf kleinen Balkonen ist er meist zu groß und windanfällig. Wer auf Balkonhöhe arbeitet, sollte zudem die Windverhältnisse genau prüfen, da hohe Stauden dort stärker belastet sind als im Gartenboden.

Im Beet: Im klassischen Staudenbeet wird der Hohe Alant meist in der hinteren Reihe positioniert. In Kombination mit mittelhohen Stauden entsteht ein abgestuftes Bild, bei dem die großen Blätter und der hohe Blütenstand einen ruhigen Hintergrund bilden. Besonders wirkungsvoll ist eine Gruppierung aus mehreren Exemplaren, sofern der Platz reicht, um einen geschlossenen Eindruck zu erzeugen.

Als Solitärpflanze oder Hecke: Als Heckenpflanze im engeren Sinn ist Hoher Alant weniger geeignet, da er im Winter vollständig einzieht und so keinen Sichtschutz bietet. Als Solitär im Beet oder in einer Gruppe von wenigen Pflanzen entfaltet er jedoch seine Wirkung als Blickfang. Er kann eine Lücke im Beetgefüge füllen, die durch kleinere Stauden nicht ausreichend betont wird.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit anderen hohen, aber ebenfalls robusten Stauden, die ähnliche Bodenbedingungen mögen
  • mit mittelhohen Stauden, die im Vordergrund blühen und den Übergang zur Beetkante bilden
  • mit Gehölzen im Hintergrund, sofern diese nicht zu stark beschatten
  • mit niedrigeren, bodendeckenden Pflanzen im Vordergrund, die den Fußbereich ergänzen

Situationen, in denen der Hohe Alant nicht empfehlenswert ist, sind sehr kleine Gärten, in denen jeder Quadratmeter mehrfach genutzt werden muss, stark formale Anlagen mit streng geschnittenen Strukturen, dauerhaft nasse Senken sowie Standorte mit extrem flachem Bodenaufbau. In solchen Fällen gibt es passendere Stauden, die besser mit den Gegebenheiten harmonieren.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stauden kann auch der Hohe Alant von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein, insbesondere wenn Standort- und Pflegebedingungen nicht optimal sind. Konkrete Probleme können je nach Region variieren, aber folgende Punkte sind plausibel:

  • Pilzliche Blattflecken oder Blattverfärbungen: Diese können auftreten, wenn Laub über längere Zeit häufig nass bleibt und die Luftzirkulation schlecht ist, etwa in zu dichten Pflanzungen. Eine ausreichende Pflanzabstandplanung und das Entfernen stark befallener Blätter helfen, den Druck zu mindern.
  • Wurzelfäulnis: Dauerhaft nasse Böden oder Staunässe erhöhen das Risiko von Wurzelproblemen. Eine gute Bodenvorbereitung und der Verzicht auf sehr nasse Standorte sind hier die wirksamste Vorsorge.
  • Blattfresser: Einzelne Fraßlöcher durch Schnecken oder Insekten sind möglich, bedrohen eine gesunde, kräftige Pflanze aber in der Regel nicht. Ein gewisser Blattverlust ist bei großen Blättern im Jahresverlauf normal.

Probleme werden begünstigt durch:

  • überdüngte, sehr weiche Triebe, die anfälliger für Pilzinfektionen sind
  • sehr dichte Bepflanzungen ohne Luftbewegung
  • Standorte mit dauerhaft hoher Bodenfeuchte

Realistische Präventionsmaßnahmen umfassen eine sorgfältige Standortwahl, maßvolle Düngung, ausreichende Abstände zwischen den Pflanzen und eine Kontrolle der Bodenfeuchte. Wo häufiger Pilzbefall auftritt, kann es sinnvoll sein, befallene Pflanzenteile rechtzeitig zu entfernen, anstatt sie über Wochen am Horst zu belassen.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie eine sehr kompakte, niedrige Staude für kleine Flächen oder ein ganzjährig grünes, dicht schließendes Element suchen. Auch wenn Sie keine Möglichkeit haben, einen sonnigen bis halbschattigen, nicht zu nassen Standort bereitzustellen, sollten Sie besser auf eine andere Staude ausweichen. Wer dagegen bereit ist, der Pflanze etwas Raum zu geben und ihren naturhaften Charakter zu schätzen weiß, wird mit einer langfristig stabilen, robusten Staude belohnt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf des Hohen Alant bei Bakker profitieren Sie von einer sorgfältig ausgewählten Staudenqualität, die für den Versand und die anschließende Pflanzung geeignet ist. Die Pflanzen werden so vorbereitet, dass sie nach einer sachgerechten Pflanzung im Garten gute Startbedingungen haben. Sie erhalten keine kurzlebige Saisonware, sondern eine dauerhaft angelegte Staude, die sich über Jahre entwickeln kann.

Der Onlinekauf erspart Ihnen das mühsame Transportieren großer Töpfe aus dem Gartencenter und bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Garten in Ruhe zu planen. Sie können Höhe, Breite und Standortanforderungen bereits zu Hause mit Ihrem vorhandenen Gartenbild abgleichen und so Fehlkäufe vermeiden. Die kompakte Beschreibung bei Bakker hilft Ihnen, die Eigenschaften des Hohen Alant realistisch einzuschätzen und direkt zu prüfen, ob er zu Ihrem Gartenprojekt passt.

Zusätzlich stehen Ihnen bei Bakker ergänzende Produkte wie passende Staudenpartner, Bodenverbesserer oder Pflanzgefäße zur Verfügung, sodass Sie von Anfang an ein durchdachtes Gesamtpaket zusammenstellen können. Wenn Sie sich für Hoher Alant entscheiden, erwerben Sie eine charakterstarke, robuste Staude, die mit überschaubarem Pflegeaufwand über Jahre hinweg Struktur und Höhe in Ihren Garten bringt und besonders in naturnahen Pflanzungen einen unverwechselbaren Akzent setzt.

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Ref : 025876
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