Kerzenknöterich Blackfield Persicaria amplexicaulis Blackfield
Sehr dekorativ
Zu Produktinformationen springen
Neuheit
1 von 6
"Kerzenknöterich Blackfield

Kerzenknöterich Blackfield ist eine robuste, lang blühende Staude für alle, die im Sommer klare, vertikale Akzente im Garten oder auf der Terrasse setzen möchten. Die dunklen, kerzenförmigen Blütenähren stehen dicht an dicht über dem frischen, grünen Laub und bringen Struktur in Beete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen. Diese Sorte ist besonders interessant für Gartenbesitzer, die eine pflegeleichte, winterharte Staude suchen, die viele Wochen durchgehend blüht und sich gut in moderne wie klassische Gartengestaltungen einfügt.

Geeignet ist Kerzenknöterich Blackfield vor allem für Hobbygärtner, die

  • einen zuverlässig blühenden, standfesten Sommerblüher für sonnige bis halbschattige Plätze suchen,
  • auf eine harmonische Wirkung mit Gräsern und anderen Stauden Wert legen,
  • eine Pflanze wünschen, die nach dem Anwachsen mit überschaubarem Pflegeaufwand auskommt,
  • langfristig planen und Wert auf langlebige Stauden statt auf kurzlebige Saisonpflanzen legen.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Sie erhalten eine standfeste, winterharte Staude mit dunklen Blütenkerzen, die Beete über viele Wochen strukturiert, Insekten Nahrung bietet und dabei vergleichsweise unkompliziert zu kultivieren ist – vorausgesetzt, Standort und Boden werden passend gewählt.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie mit Kerzenknöterich Blackfield eine mehrjährige, horstig wachsende Staude, die je nach Lieferzeitpunkt als kräftig durchwurzelte Topfpflanze oder Jungpflanze im Anzuchttopf geliefert wird. Der genaue Lieferzustand ist in der jeweiligen Produktbeschreibung Ihres Bestellzeitraums angegeben. Die Pflanze bildet im Laufe der Jahre einen dichten Horst aus aufrechten, grünen Trieben, aus denen im Sommer zahlreiche schlanke, dunkelrote bis purpurrote Blütenähren aufsteigen.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Staudenbeet und in gemischten Rabatten. Dort wird Kerzenknöterich Blackfield typischerweise als strukturgebende Leitstaude oder als Füllpflanze in der mittleren Beetreihe eingesetzt. Die Sorte eignet sich zudem gut für naturnahe Gartensituationen, wie z.B. am Rand von Feuchtbereichen, an sonnigen Gartenteichen (ohne direkten Wurzelkontakt zum Wasser) oder in weitgehend pflegeleichten, mehrjährigen Pflanzungen.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments grenzt sich Kerzenknöterich Blackfield deutlich von klassischem Sommerflor und niedrigeren Stauden ab: Es handelt sich nicht um eine kurzlebige Saisonpflanze für Blumenkästen, sondern um eine dauerhafte Gartenstaude mit aufrechter Wuchsform und langer Blütezeit. Im Vergleich zu niedrig bleibenden Bodendeckern übernimmt diese Pflanze eine klare, vertikale Rolle im Pflanzplan. Im Vergleich zu hohen Stauden, die leicht umkippen, überzeugt sie mit vergleichsweise guter Standfestigkeit, sofern der Boden nicht zu trocken ist.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen die Pflanzen sorgfältig verpackt, damit sie nach dem Versand zügig eingepflanzt werden können. Sie erhalten damit die Basis für eine dauerhafte Bepflanzung, die sich bei passendem Standort über viele Jahre bewährt.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Kerzenknöterich Blackfield bildet aufrechte, straff wachsende Triebe, die sich im unteren Bereich leicht verzweigen. Die Pflanze wächst horstig, das heißt, sie bildet keine aggressiven Ausläufer, sondern verdichtet sich mit den Jahren am Standort. Über dem Laub stehen zahlreiche schlanke, kerzenartige Blütenähren, die dem Namen alle Ehre machen und für eine klare, senkrechte Struktur im Beet sorgen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht Blackfield je nach Standortbedingungen in der Regel eine Höhe von etwa 70–100 cm, gelegentlich etwas mehr, wenn der Boden gleichmäßig feucht und nährstoffreich ist. Die Breite eines etablierten Horstes kann sich auf etwa 40–60 cm ausdehnen. In den ersten Jahren bleibt die Pflanze meist noch deutlich kompakter und legt mit jedem Jahr an Umfang zu.
  • Blattwerk: Die Blätter sind lanzettlich, mittel- bis dunkelgrün und sitzen wechselständig an den Stängeln. Sie bilden im unteren Bereich eine dichte Laubmasse, die den Boden gut abdeckt. Das Laub ist in der Regel glatt und wirkt frisch, solange die Wasserversorgung stimmt. In trockenen Perioden können die Blätter etwas schlaff wirken, erholen sich bei ausreichender Bewässerung aber meist wieder.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert sind die zahlreichen, schlanken Blütenkerzen in einem tiefen, satten Rot- bis Purpurton. Die Blüte beginnt je nach Witterung meist ab Hochsommer und kann sich über viele Wochen bis in den Frühherbst hinein erstrecken. Die Blüten werden von Bienen und anderen Insekten gerne besucht, was den ökologischen Wert der Pflanze erhöht. Optisch bringt Blackfield vor allem Höhe und Struktur in die Bepflanzung und setzt deutliche Farbakzente.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Der Kerzenknöterich gehört zu den Stauden mit moderater bis zügiger Entwicklung. Im ersten Standjahr baut die Pflanze vor allem ihr Wurzelsystem auf; ab dem zweiten Jahr ist mit einer deutlich reicheren Blüte zu rechnen. Unter günstigen Bedingungen kann sich der Horst innerhalb von drei bis fünf Jahren gut entwickeln, ohne dabei zu wuchernd zu werden.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Kerzenknöterich Blackfield ist in Mitteleuropa im Freiland in der Regel winterhart. Das oberirdische Laub zieht im Spätherbst oder Winter ein, die Pflanze überwintert als Wurzelstock im Boden. In Regionen mit sehr strengen Wintern kann ein leichter Winterschutz aus Laub oder einer dünnen Mulchschicht sinnvoll sein, vor allem im ersten Winter nach der Pflanzung oder in sehr exponierten Lagen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Blackfield bevorzugt einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden, ohne dauerhafte Staunässe. Kurzfristige Trockenphasen werden meist toleriert, können aber zu reduzierter Blüte und schlaffem Laub führen. Dauerhafte Trockenheit auf sehr sandigen Böden ist für diese Sorte ungünstig und kann zu Kümmerwuchs führen. Umgekehrt verträgt sie mehr Feuchtigkeit als viele andere Stauden, reagiert aber empfindlich auf stehendes Wasser im Wurzelbereich, insbesondere im Winter.
  • Kultur im Freiland: Die Freilandpflanzung ist die natürlichste Verwendung. In Beeten und Rabatten kann sich die Pflanze bei richtiger Standortwahl gut etablieren. In offenen, windigen Lagen bleiben die Stängel im Allgemeinen standfest, solange der Boden nicht extrem trocken ist. In sehr humusreichen, sehr nährstoffreichen Böden kann es sinnvoll sein, die Pflanze nicht zu stark zu düngen, damit die Triebe nicht zu weich werden.
  • Kultur im Topf: Eine Haltung im großen Kübel auf Terrasse oder Balkon ist möglich, erfordert aber etwas mehr Aufmerksamkeit bei Bewässerung und Überwinterung. Das Gefäß sollte ausreichend groß und tief sein, damit sich der Wurzelstock entwickeln kann. Wichtig sind Abzugslöcher im Boden und eine gute Drainageschicht, um Staunässe zu verhindern. Im Winter ist der Topf vor starkem Durchfrieren zu schützen, zum Beispiel durch eine isolierende Unterlage und einen schützenden Mantel aus Vlies oder Jute.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein überzeugendes Ergebnis im Garten ist die Standortwahl entscheidend. Kerzenknöterich Blackfield zeigt sich anpassungsfähig, reagiert aber empfindlich auf zwei Extreme: dauerhaft trockene, magere Böden und anhaltende Staunässe.

Empfohlene Lage: Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort. In voller Sonne entwickelt die Pflanze meist die intensivste Blütenfarbe und eine dichte Blütenfülle, sofern der Boden ausreichend feucht bleibt. In leichtem Halbschatten blüht sie etwas weniger üppig, wirkt aber insgesamt frisch und vital, wenn der Boden humos und nicht zu trocken ist.

Bodentyp: Bevorzugt werden nährstoffreiche, humose Gartenböden, die Wasser gut halten, ohne zu vernässen. Lehmige oder mittelschwere Böden sind in der Regel ideal, wenn sie bei Bedarf mit organischem Material wie Kompost verbessert werden. Auf sehr leichten, sandigen Böden ist es sinnvoll, vor der Pflanzung reichlich organische Substanz einzuarbeiten, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Gegen normalen Wind ist Kerzenknöterich Blackfield wenig empfindlich; die aufrechten Stängel sind relativ standfest. In extrem windoffenen Lagen kann eine gemischte Pflanzung mit Gräsern und anderen Stauden helfen, die Triebe gegenseitig zu stützen. Staunässe ist ein klarer Schwachpunkt: Steht Wasser länger im Wurzelbereich, steigt das Risiko von Wurzelfäulnis. Besonders problematisch sind schwere, verdichtete Böden ohne Drainage.

Notwendiger Pflanzabstand: Für die Gartengestaltung sollten Sie pro Pflanze einen Raum von etwa 40–50 cm einplanen. In Reihenpflanzung oder Gruppenpflanzung hat sich ein Abstand von ungefähr drei Pflanzen auf einem Quadratmeter bewährt, wenn ein geschlossener, aber nicht überfüllter Eindruck entstehen soll. In kleinen Beeten kann es sinnvoll sein, etwas mehr Luft zwischen den Pflanzen zu lassen, um Einzelpflanzen besser zur Geltung zu bringen.

Balkon- oder Terrassensituation: Im Kübel auf Balkon oder Terrasse ist ein Platz mit mindestens halbtägiger Sonne sinnvoll. Direkte Mittagssonne ist möglich, wenn die Wasserversorgung gesichert ist und das Gefäß nicht zu klein dimensioniert wurde. Bei dauerhafter Verschattung leidet die Blütenbildung deutlich. Auf sehr windigen Balkonen ist zu bedenken, dass die Töpfe nicht austrocknen dürfen; hier sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Standort in dauerhaft trockenen, kargen Böden ohne Bodenverbesserung: Die Pflanze bleibt klein und blüht spärlich.
  • Pflanzung in Senken, in denen Wasser steht: Dies erhöht das Risiko von Wurzelfäule, besonders im Winter.
  • Zu enge Pflanzabstände ohne Rücksicht auf die spätere Horstbreite: Das erschwert Pflegearbeiten und kann zu Konkurrenzdruck führen.
  • Kübelkultur in zu kleinen Töpfen: Das Substrat trocknet sehr schnell aus, was zu Stress und reduzierter Blüte führt.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung im Freiland liegt in der frostfreien Zeit, vorzugsweise im Frühjahr oder frühen Herbst. Im Frühjahr hat die Pflanze eine ganze Saison, um einzuwurzeln. Eine Herbstpflanzung ist möglich, sofern der Boden noch warm ist und die Pflanze bis zum Wintereinbruch anwachsen kann. In sehr rauen Lagen ist die Frühjahrspflanzung oft die sicherere Wahl.

Vorbereitung des Bodens:

  • Lockern Sie den Boden im geplanten Pflanzbereich mindestens spatenstich-tief auf.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter gründlich, um Konkurrenz im Wurzelbereich zu reduzieren.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden groben Sand oder feinen Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu verbessern.
  • Bei mageren Böden mischen Sie gut verrotteten Kompost oder eine vergleichbare organische Bodenverbesserung ein.

Vorbereitung des Gefäßes bei Kübelpflanzung:

  • Wählen Sie einen Topf mit ausreichender Tiefe und einem Durchmesser, der der späteren Horstbreite etwas vorgreift.
  • Decken Sie die Abzugslöcher mit Tonscherben oder grobem Material ab, damit sie nicht verstopfen.
  • Geben Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies auf den Topfboden.
  • Verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde, die Wasser hält, aber nicht vernässt. Eine Beimischung von Kompost ist in Maßen möglich.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Wurzelballen der gelieferten Pflanze kurz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. So wird der Ballen gut durchfeuchtet.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist und in der Tiefe etwas Spielraum bietet.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa bündig mit der umgebenden Bodenoberfläche abschließt.
  • Füllen Sie das Loch mit der ausgehobenen Erde (ggf. verbessert mit Kompost) wieder auf und drücken Sie den Boden vorsichtig, aber gründlich an, um Hohlräume zu vermeiden.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie die Pflanze im Anschluss gründlich ein, damit der Boden sich um die Wurzeln legt. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollten Sie darauf achten, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, ohne zu vernässen. Besonders in trockenen Frühjahren oder bei Sommerpflanzung ist regelmäßiges Nachgießen wichtig.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie in der Anwachsphase regelmäßig:

  • den Feuchtigkeitszustand des Bodens,
  • die Stabilität der Pflanze (bei starkem Regen oder Wind ggf. leicht nachstützen),
  • das Auftreten von Schneckenfraß bei jungen Trieben, falls Schnecken im Garten ein Thema sind.

Ein leichter Zuwachs im ersten Jahr und die Bildung frischer Blätter sind ein gutes Zeichen für erfolgreiches Anwachsen. Eine üppige Blüte ist meist ab dem zweiten Standjahr zu erwarten.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Sobald sich die Temperaturen stabilisieren, treibt Kerzenknöterich Blackfield aus dem Wurzelstock frisch durch. Entfernen Sie im zeitigen Frühjahr alte, abgestorbene Stängel knapp über dem Boden. Eine moderate Gabe von organischem Dünger oder Kompost im Wurzelbereich unterstützt den Austrieb, ist aber nur auf sehr mageren Böden zwingend nötig. Achten Sie auf ausreichend Feuchtigkeit, besonders nach trockenen Wintern.

Sommer: Im Sommer entfaltet sich der volle Zierwert. Die wichtigsten Pflegeschritte in dieser Phase sind:

  • ausreichende Bewässerung in längeren Trockenperioden, insbesondere bei Kübelpflanzen,
  • gegebenenfalls ein leichtes Stützen einzelner, sehr hoher Triebe, falls diese sich bei Starkregen neigen,
  • optional das Entfernen abgeblühter Blütenähren, wenn ein besonders gepflegter Eindruck gewünscht ist – dies kann die Pflanze zur Nachblüte anregen, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Herbst: Gegen Ende der Blütezeit können Sie entscheiden, ob Sie die verblühten Ähren stehen lassen – sie geben dem Beet auch im Spätherbst Struktur – oder ob Sie sie zurückschneiden. Das Laub beginnt langsam zu vergilben und zieht nach und nach ein. Ein kompletter Rückschnitt bis knapp über dem Boden wird häufig erst im Spätwinter oder sehr frühen Frühjahr vorgenommen, um den Boden im Winter nicht vollständig nackt zu lassen.

Winter: Im Winter ruht die Pflanze. In Regionen mit üblichen mitteleuropäischen Wintern sind keine besonderen Maßnahmen nötig, solange der Standort nicht zur Vernässung neigt. In sehr kalten Gegenden oder bei exponierter Lage kann eine leichte Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch über dem Wurzelbereich hilfreich sein. Kübelpflanzen sollten vor starkem Durchfrieren geschützt werden, zum Beispiel indem der Topf an eine Hauswand gerückt und zusätzlich isoliert wird.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Nach der Anwachsphase gehört Kerzenknöterich Blackfield zu den pflegearmen Stauden. Der regelmäßige Aufwand beschränkt sich auf:

  • kontrolliertes Gießen in Trockenzeiten,
  • gelegentliches Entfernen verwelkter Blüten, wenn ein sehr ordentlicher Eindruck gewünscht ist,
  • einen Rückschnitt im Spätwinter oder frühen Frühjahr,
  • bei Bedarf eine Teilung des Horstes nach einigen Jahren, wenn die Pflanze sehr dicht und im Zentrum schwächer wird.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlaffe, hängende Blätter in Trockenperioden: Hinweis auf Wassermangel. Maßnahme: durchdringend gießen und Bodenfeuchte künftig besser im Blick behalten.
  • Blasse, kümmerliche Triebe auf sehr magerem Boden: Möglicher Nährstoffmangel. Maßnahme: maßvolle Düngung mit einem organischen Langzeitdünger oder Kompost im Frühjahr.
  • Braune, faulige Wurzelbereiche bei nassem Boden: Verdacht auf Staunässe. Maßnahme: Standort prüfen, Boden verbessern oder Pflanze in einen besser drainierten Bereich umsetzen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Kerzenknöterich Blackfield eignet sich hervorragend für Staudenbeete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen. Er kann als strukturgebende Staude in der mittleren Beetzone eingesetzt werden, wo er zwischen niedrigeren Begleitstauden und höheren Gräsern vermittelt. Besonders stimmig wirkt er in Gärten mit moderner, klarer Linienführung, aber auch in üppigen Bauerngärten, in denen vertikale Akzente gefragt sind.

Auf Terrasse oder Balkon: In ausreichend großen Kübeln kann Blackfield auch auf Terrasse oder Balkon ein spannender Blickfang sein. Besonders interessant ist die Kombination mit feinen Ziergräsern oder niedrigeren Stauden, die den Fuß der Pflanze begrünen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Wasserbedarf im Topf höher ist als im Gartenboden; regelmäßige Kontrollen sind hier unverzichtbar.

Im Beet: Im klassischen Staudenbeet kann Kerzenknöterich Blackfield in Gruppen von drei oder mehr Pflanzen gesetzt werden, um eine wiederkehrende Struktur zu schaffen. Er eignet sich gut als Hintergrund für niedrigere, bodendeckende Stauden oder als Vordergrund vor etwas höheren Gräsern. Durch die lange Blütezeit überbrückt er Lücken zwischen Frühjahrs- und Herbstblühern.

Hecke oder Solitärpflanze: Für eine geschlossene, klassische Heckenpflanzung ist Blackfield weniger geeignet, da die horstige Wuchsform keine gleichmäßig dichte, lineare Struktur wie bei Sträuchern erzeugt. Als Solitärpflanze inmitten eines Beets oder an markanten Stellen im Garten kann er jedoch gut eingesetzt werden. Besonders in naturnahen Pflanzungen bildet ein einzelner, kräftiger Horst einen eindrucksvollen Punkt, der das Auge lenkt.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Harmonische Kombinationen ergeben sich mit Stauden und Gräsern, die ähnliche Standortansprüche haben:

  • Feine Ziergräser, die die aufrechten Blütenkerzen umspielen und Leichtigkeit hinzufügen.
  • Sommerblühende Stauden in Weiß- oder Pastelltönen, die den dunklen Blütenkerzen einen ruhigen Hintergrund geben.
  • Pflanzen mit großem, strukturiertem Laub, die einen Kontrast zu den schlanken Stängeln bilden.
  • Insektenfreundliche Stauden, um einen naturnahen, bienenfreundlichen Bereich zu schaffen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr trockene Kiesgärten ohne zusätzliche Bewässerung: Hier leidet Blackfield schnell unter Wassermangel.
  • Schattige Innenhöfe oder stark verschattete Nordlagen: Die Blüte bleibt dann deutlich hinter den Erwartungen zurück.
  • Sehr kleine Balkonkästen mit geringem Erdvolumen: Das Wurzelwerk braucht mehr Raum, als solche Gefäße bieten können.
  • Gärten mit ständig hohem Grundwasserstand oder dauerhaft nassen Senken: Hier ist das Risiko von Fäulnis und Ausfällen erhöht.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Kerzenknöterich Blackfield gilt im Allgemeinen als relativ robust. Dennoch können unter ungünstigen Bedingungen typische Gartenprobleme auftauchen:

  • Bei dauerhaft nassem Boden besteht eine erhöhte Gefahr von Wurzelfäule, die sich durch welkes, vergilbendes Laub trotz feuchtem Boden zeigt.
  • In sehr dichten Pflanzungen mit schlechter Luftzirkulation können gelegentlich pilzliche Blattflecken auftreten, vor allem bei feuchtem Wetter.
  • Junge Triebe können in einigen Gärten von Schnecken angefressen werden, wenn dort generell hoher Schneckendruck herrscht.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • schwere, verdichtete Böden ohne Drainage,
  • extreme Staunässe im Winter,
  • dauerhafte Trockenheit auf sehr sandigen Standorten,
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die zu weichem, anfälligerem Gewebe führen kann.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Sorgfältige Standortwahl und Bodenverbesserung vor der Pflanzung sind der wirksamste Schutz.
  • Eine nicht zu dichte Bepflanzung sorgt für ausreichende Luftzirkulation und reduziert pilzliche Probleme.
  • In gefährdeten Gärten hilft eine regelmäßige Kontrolle in feuchten Perioden, um Schnecken frühzeitig zu bemerken.
  • Maßvolle, bedarfsgerechte Düngung statt pauschal hoher Gaben hält das Wachstum stabil und robust.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine absolut trockenheitsverträgliche Staude für vollsonnige, sehr magere Kies- oder Schotterflächen ohne zusätzliche Bewässerung suchen, ist Kerzenknöterich Blackfield nur bedingt geeignet. Ebenso ist er nicht die erste Wahl, wenn Sie ausschließlich immergrüne Bepflanzung wünschen, da das Laub im Winter vollständig einzieht. Auch für stark schattige Bereiche unter dichten Bäumen sollte eher auf andere Arten zurückgegriffen werden.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Kerzenknöterich Blackfield von Bakker entscheiden Sie sich für eine bewährte, langlebige Staude, die bei richtiger Standortwahl über Jahre hinweg einen stabilen Beitrag zur Gartengestaltung leistet. Der Onlinekauf bietet Ihnen dabei mehrere praktische Vorteile:

  • Sie können in Ruhe von zu Hause aus planen und die Stückzahl genau auf Ihre Beetfläche abstimmen.
  • Die Pflanzen werden sorgfältig für den Versand vorbereitet, sodass sie nach dem Auspacken zügig eingepflanzt werden können.
  • Die Produktinformationen helfen Ihnen, den Standort realistisch einzuschätzen und die Pflanzung Schritt für Schritt durchzuführen.

Bakker begleitet Sie vom Auswahlprozess bis zur erfolgreichen Etablierung Ihrer Stauden. Indem Sie die hier beschriebenen Standort- und Pflegetipps berücksichtigen, schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass Kerzenknöterich Blackfield sein Potenzial im Garten oder auf der Terrasse voll entfaltet. Wenn Sie eine standfeste, langlebige Staude mit klarer, vertikaler Wirkung und langer Blütezeit suchen, ist diese Sorte eine solide Wahl, die Sie mit gutem Gefühl in den Warenkorb legen können.

"|

Kerzenknöterich Blackfield Persicaria amplexicaulis Blackfield

Sehr dekorativ

Normaler Preis 10,45 €
Verkaufspreis 10,45 € Normaler Preis 10,45 €
inkl. MwSt.
Auf Lager
Versand ab morgen

Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Reichhaltiger Boden, Frischer Boden
Bewässerungshäufigkeit: Mäßig
Blüte: Juli - Oktober
Form der Pflanze: Strauchig
Standort: Halber Schatten
Verwendung: Grenzpflanze, Beet
Wachstumshöhe: 1 m
Widerstandsfähigkeit: -28°C (zone 5a)
Beschreibung
"

Kerzenknöterich Blackfield

Kerzenknöterich Blackfield ist eine robuste, lang blühende Staude für alle, die im Sommer klare, vertikale Akzente im Garten oder auf der Terrasse setzen möchten. Die dunklen, kerzenförmigen Blütenähren stehen dicht an dicht über dem frischen, grünen Laub und bringen Struktur in Beete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen. Diese Sorte ist besonders interessant für Gartenbesitzer, die eine pflegeleichte, winterharte Staude suchen, die viele Wochen durchgehend blüht und sich gut in moderne wie klassische Gartengestaltungen einfügt.

Geeignet ist Kerzenknöterich Blackfield vor allem für Hobbygärtner, die

  • einen zuverlässig blühenden, standfesten Sommerblüher für sonnige bis halbschattige Plätze suchen,
  • auf eine harmonische Wirkung mit Gräsern und anderen Stauden Wert legen,
  • eine Pflanze wünschen, die nach dem Anwachsen mit überschaubarem Pflegeaufwand auskommt,
  • langfristig planen und Wert auf langlebige Stauden statt auf kurzlebige Saisonpflanzen legen.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Sie erhalten eine standfeste, winterharte Staude mit dunklen Blütenkerzen, die Beete über viele Wochen strukturiert, Insekten Nahrung bietet und dabei vergleichsweise unkompliziert zu kultivieren ist – vorausgesetzt, Standort und Boden werden passend gewählt.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie mit Kerzenknöterich Blackfield eine mehrjährige, horstig wachsende Staude, die je nach Lieferzeitpunkt als kräftig durchwurzelte Topfpflanze oder Jungpflanze im Anzuchttopf geliefert wird. Der genaue Lieferzustand ist in der jeweiligen Produktbeschreibung Ihres Bestellzeitraums angegeben. Die Pflanze bildet im Laufe der Jahre einen dichten Horst aus aufrechten, grünen Trieben, aus denen im Sommer zahlreiche schlanke, dunkelrote bis purpurrote Blütenähren aufsteigen.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Staudenbeet und in gemischten Rabatten. Dort wird Kerzenknöterich Blackfield typischerweise als strukturgebende Leitstaude oder als Füllpflanze in der mittleren Beetreihe eingesetzt. Die Sorte eignet sich zudem gut für naturnahe Gartensituationen, wie z.B. am Rand von Feuchtbereichen, an sonnigen Gartenteichen (ohne direkten Wurzelkontakt zum Wasser) oder in weitgehend pflegeleichten, mehrjährigen Pflanzungen.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments grenzt sich Kerzenknöterich Blackfield deutlich von klassischem Sommerflor und niedrigeren Stauden ab: Es handelt sich nicht um eine kurzlebige Saisonpflanze für Blumenkästen, sondern um eine dauerhafte Gartenstaude mit aufrechter Wuchsform und langer Blütezeit. Im Vergleich zu niedrig bleibenden Bodendeckern übernimmt diese Pflanze eine klare, vertikale Rolle im Pflanzplan. Im Vergleich zu hohen Stauden, die leicht umkippen, überzeugt sie mit vergleichsweise guter Standfestigkeit, sofern der Boden nicht zu trocken ist.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen die Pflanzen sorgfältig verpackt, damit sie nach dem Versand zügig eingepflanzt werden können. Sie erhalten damit die Basis für eine dauerhafte Bepflanzung, die sich bei passendem Standort über viele Jahre bewährt.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Kerzenknöterich Blackfield bildet aufrechte, straff wachsende Triebe, die sich im unteren Bereich leicht verzweigen. Die Pflanze wächst horstig, das heißt, sie bildet keine aggressiven Ausläufer, sondern verdichtet sich mit den Jahren am Standort. Über dem Laub stehen zahlreiche schlanke, kerzenartige Blütenähren, die dem Namen alle Ehre machen und für eine klare, senkrechte Struktur im Beet sorgen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht Blackfield je nach Standortbedingungen in der Regel eine Höhe von etwa 70–100 cm, gelegentlich etwas mehr, wenn der Boden gleichmäßig feucht und nährstoffreich ist. Die Breite eines etablierten Horstes kann sich auf etwa 40–60 cm ausdehnen. In den ersten Jahren bleibt die Pflanze meist noch deutlich kompakter und legt mit jedem Jahr an Umfang zu.
  • Blattwerk: Die Blätter sind lanzettlich, mittel- bis dunkelgrün und sitzen wechselständig an den Stängeln. Sie bilden im unteren Bereich eine dichte Laubmasse, die den Boden gut abdeckt. Das Laub ist in der Regel glatt und wirkt frisch, solange die Wasserversorgung stimmt. In trockenen Perioden können die Blätter etwas schlaff wirken, erholen sich bei ausreichender Bewässerung aber meist wieder.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert sind die zahlreichen, schlanken Blütenkerzen in einem tiefen, satten Rot- bis Purpurton. Die Blüte beginnt je nach Witterung meist ab Hochsommer und kann sich über viele Wochen bis in den Frühherbst hinein erstrecken. Die Blüten werden von Bienen und anderen Insekten gerne besucht, was den ökologischen Wert der Pflanze erhöht. Optisch bringt Blackfield vor allem Höhe und Struktur in die Bepflanzung und setzt deutliche Farbakzente.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Der Kerzenknöterich gehört zu den Stauden mit moderater bis zügiger Entwicklung. Im ersten Standjahr baut die Pflanze vor allem ihr Wurzelsystem auf; ab dem zweiten Jahr ist mit einer deutlich reicheren Blüte zu rechnen. Unter günstigen Bedingungen kann sich der Horst innerhalb von drei bis fünf Jahren gut entwickeln, ohne dabei zu wuchernd zu werden.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Kerzenknöterich Blackfield ist in Mitteleuropa im Freiland in der Regel winterhart. Das oberirdische Laub zieht im Spätherbst oder Winter ein, die Pflanze überwintert als Wurzelstock im Boden. In Regionen mit sehr strengen Wintern kann ein leichter Winterschutz aus Laub oder einer dünnen Mulchschicht sinnvoll sein, vor allem im ersten Winter nach der Pflanzung oder in sehr exponierten Lagen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Blackfield bevorzugt einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden, ohne dauerhafte Staunässe. Kurzfristige Trockenphasen werden meist toleriert, können aber zu reduzierter Blüte und schlaffem Laub führen. Dauerhafte Trockenheit auf sehr sandigen Böden ist für diese Sorte ungünstig und kann zu Kümmerwuchs führen. Umgekehrt verträgt sie mehr Feuchtigkeit als viele andere Stauden, reagiert aber empfindlich auf stehendes Wasser im Wurzelbereich, insbesondere im Winter.
  • Kultur im Freiland: Die Freilandpflanzung ist die natürlichste Verwendung. In Beeten und Rabatten kann sich die Pflanze bei richtiger Standortwahl gut etablieren. In offenen, windigen Lagen bleiben die Stängel im Allgemeinen standfest, solange der Boden nicht extrem trocken ist. In sehr humusreichen, sehr nährstoffreichen Böden kann es sinnvoll sein, die Pflanze nicht zu stark zu düngen, damit die Triebe nicht zu weich werden.
  • Kultur im Topf: Eine Haltung im großen Kübel auf Terrasse oder Balkon ist möglich, erfordert aber etwas mehr Aufmerksamkeit bei Bewässerung und Überwinterung. Das Gefäß sollte ausreichend groß und tief sein, damit sich der Wurzelstock entwickeln kann. Wichtig sind Abzugslöcher im Boden und eine gute Drainageschicht, um Staunässe zu verhindern. Im Winter ist der Topf vor starkem Durchfrieren zu schützen, zum Beispiel durch eine isolierende Unterlage und einen schützenden Mantel aus Vlies oder Jute.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein überzeugendes Ergebnis im Garten ist die Standortwahl entscheidend. Kerzenknöterich Blackfield zeigt sich anpassungsfähig, reagiert aber empfindlich auf zwei Extreme: dauerhaft trockene, magere Böden und anhaltende Staunässe.

Empfohlene Lage: Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort. In voller Sonne entwickelt die Pflanze meist die intensivste Blütenfarbe und eine dichte Blütenfülle, sofern der Boden ausreichend feucht bleibt. In leichtem Halbschatten blüht sie etwas weniger üppig, wirkt aber insgesamt frisch und vital, wenn der Boden humos und nicht zu trocken ist.

Bodentyp: Bevorzugt werden nährstoffreiche, humose Gartenböden, die Wasser gut halten, ohne zu vernässen. Lehmige oder mittelschwere Böden sind in der Regel ideal, wenn sie bei Bedarf mit organischem Material wie Kompost verbessert werden. Auf sehr leichten, sandigen Böden ist es sinnvoll, vor der Pflanzung reichlich organische Substanz einzuarbeiten, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Gegen normalen Wind ist Kerzenknöterich Blackfield wenig empfindlich; die aufrechten Stängel sind relativ standfest. In extrem windoffenen Lagen kann eine gemischte Pflanzung mit Gräsern und anderen Stauden helfen, die Triebe gegenseitig zu stützen. Staunässe ist ein klarer Schwachpunkt: Steht Wasser länger im Wurzelbereich, steigt das Risiko von Wurzelfäulnis. Besonders problematisch sind schwere, verdichtete Böden ohne Drainage.

Notwendiger Pflanzabstand: Für die Gartengestaltung sollten Sie pro Pflanze einen Raum von etwa 40–50 cm einplanen. In Reihenpflanzung oder Gruppenpflanzung hat sich ein Abstand von ungefähr drei Pflanzen auf einem Quadratmeter bewährt, wenn ein geschlossener, aber nicht überfüllter Eindruck entstehen soll. In kleinen Beeten kann es sinnvoll sein, etwas mehr Luft zwischen den Pflanzen zu lassen, um Einzelpflanzen besser zur Geltung zu bringen.

Balkon- oder Terrassensituation: Im Kübel auf Balkon oder Terrasse ist ein Platz mit mindestens halbtägiger Sonne sinnvoll. Direkte Mittagssonne ist möglich, wenn die Wasserversorgung gesichert ist und das Gefäß nicht zu klein dimensioniert wurde. Bei dauerhafter Verschattung leidet die Blütenbildung deutlich. Auf sehr windigen Balkonen ist zu bedenken, dass die Töpfe nicht austrocknen dürfen; hier sind regelmäßige Kontrollen wichtig.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Standort in dauerhaft trockenen, kargen Böden ohne Bodenverbesserung: Die Pflanze bleibt klein und blüht spärlich.
  • Pflanzung in Senken, in denen Wasser steht: Dies erhöht das Risiko von Wurzelfäule, besonders im Winter.
  • Zu enge Pflanzabstände ohne Rücksicht auf die spätere Horstbreite: Das erschwert Pflegearbeiten und kann zu Konkurrenzdruck führen.
  • Kübelkultur in zu kleinen Töpfen: Das Substrat trocknet sehr schnell aus, was zu Stress und reduzierter Blüte führt.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung im Freiland liegt in der frostfreien Zeit, vorzugsweise im Frühjahr oder frühen Herbst. Im Frühjahr hat die Pflanze eine ganze Saison, um einzuwurzeln. Eine Herbstpflanzung ist möglich, sofern der Boden noch warm ist und die Pflanze bis zum Wintereinbruch anwachsen kann. In sehr rauen Lagen ist die Frühjahrspflanzung oft die sicherere Wahl.

Vorbereitung des Bodens:

  • Lockern Sie den Boden im geplanten Pflanzbereich mindestens spatenstich-tief auf.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter gründlich, um Konkurrenz im Wurzelbereich zu reduzieren.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden groben Sand oder feinen Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu verbessern.
  • Bei mageren Böden mischen Sie gut verrotteten Kompost oder eine vergleichbare organische Bodenverbesserung ein.

Vorbereitung des Gefäßes bei Kübelpflanzung:

  • Wählen Sie einen Topf mit ausreichender Tiefe und einem Durchmesser, der der späteren Horstbreite etwas vorgreift.
  • Decken Sie die Abzugslöcher mit Tonscherben oder grobem Material ab, damit sie nicht verstopfen.
  • Geben Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies auf den Topfboden.
  • Verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde, die Wasser hält, aber nicht vernässt. Eine Beimischung von Kompost ist in Maßen möglich.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Wurzelballen der gelieferten Pflanze kurz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. So wird der Ballen gut durchfeuchtet.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist und in der Tiefe etwas Spielraum bietet.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa bündig mit der umgebenden Bodenoberfläche abschließt.
  • Füllen Sie das Loch mit der ausgehobenen Erde (ggf. verbessert mit Kompost) wieder auf und drücken Sie den Boden vorsichtig, aber gründlich an, um Hohlräume zu vermeiden.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie die Pflanze im Anschluss gründlich ein, damit der Boden sich um die Wurzeln legt. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollten Sie darauf achten, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, ohne zu vernässen. Besonders in trockenen Frühjahren oder bei Sommerpflanzung ist regelmäßiges Nachgießen wichtig.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie in der Anwachsphase regelmäßig:

  • den Feuchtigkeitszustand des Bodens,
  • die Stabilität der Pflanze (bei starkem Regen oder Wind ggf. leicht nachstützen),
  • das Auftreten von Schneckenfraß bei jungen Trieben, falls Schnecken im Garten ein Thema sind.

Ein leichter Zuwachs im ersten Jahr und die Bildung frischer Blätter sind ein gutes Zeichen für erfolgreiches Anwachsen. Eine üppige Blüte ist meist ab dem zweiten Standjahr zu erwarten.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Sobald sich die Temperaturen stabilisieren, treibt Kerzenknöterich Blackfield aus dem Wurzelstock frisch durch. Entfernen Sie im zeitigen Frühjahr alte, abgestorbene Stängel knapp über dem Boden. Eine moderate Gabe von organischem Dünger oder Kompost im Wurzelbereich unterstützt den Austrieb, ist aber nur auf sehr mageren Böden zwingend nötig. Achten Sie auf ausreichend Feuchtigkeit, besonders nach trockenen Wintern.

Sommer: Im Sommer entfaltet sich der volle Zierwert. Die wichtigsten Pflegeschritte in dieser Phase sind:

  • ausreichende Bewässerung in längeren Trockenperioden, insbesondere bei Kübelpflanzen,
  • gegebenenfalls ein leichtes Stützen einzelner, sehr hoher Triebe, falls diese sich bei Starkregen neigen,
  • optional das Entfernen abgeblühter Blütenähren, wenn ein besonders gepflegter Eindruck gewünscht ist – dies kann die Pflanze zur Nachblüte anregen, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Herbst: Gegen Ende der Blütezeit können Sie entscheiden, ob Sie die verblühten Ähren stehen lassen – sie geben dem Beet auch im Spätherbst Struktur – oder ob Sie sie zurückschneiden. Das Laub beginnt langsam zu vergilben und zieht nach und nach ein. Ein kompletter Rückschnitt bis knapp über dem Boden wird häufig erst im Spätwinter oder sehr frühen Frühjahr vorgenommen, um den Boden im Winter nicht vollständig nackt zu lassen.

Winter: Im Winter ruht die Pflanze. In Regionen mit üblichen mitteleuropäischen Wintern sind keine besonderen Maßnahmen nötig, solange der Standort nicht zur Vernässung neigt. In sehr kalten Gegenden oder bei exponierter Lage kann eine leichte Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch über dem Wurzelbereich hilfreich sein. Kübelpflanzen sollten vor starkem Durchfrieren geschützt werden, zum Beispiel indem der Topf an eine Hauswand gerückt und zusätzlich isoliert wird.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Nach der Anwachsphase gehört Kerzenknöterich Blackfield zu den pflegearmen Stauden. Der regelmäßige Aufwand beschränkt sich auf:

  • kontrolliertes Gießen in Trockenzeiten,
  • gelegentliches Entfernen verwelkter Blüten, wenn ein sehr ordentlicher Eindruck gewünscht ist,
  • einen Rückschnitt im Spätwinter oder frühen Frühjahr,
  • bei Bedarf eine Teilung des Horstes nach einigen Jahren, wenn die Pflanze sehr dicht und im Zentrum schwächer wird.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlaffe, hängende Blätter in Trockenperioden: Hinweis auf Wassermangel. Maßnahme: durchdringend gießen und Bodenfeuchte künftig besser im Blick behalten.
  • Blasse, kümmerliche Triebe auf sehr magerem Boden: Möglicher Nährstoffmangel. Maßnahme: maßvolle Düngung mit einem organischen Langzeitdünger oder Kompost im Frühjahr.
  • Braune, faulige Wurzelbereiche bei nassem Boden: Verdacht auf Staunässe. Maßnahme: Standort prüfen, Boden verbessern oder Pflanze in einen besser drainierten Bereich umsetzen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Kerzenknöterich Blackfield eignet sich hervorragend für Staudenbeete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen. Er kann als strukturgebende Staude in der mittleren Beetzone eingesetzt werden, wo er zwischen niedrigeren Begleitstauden und höheren Gräsern vermittelt. Besonders stimmig wirkt er in Gärten mit moderner, klarer Linienführung, aber auch in üppigen Bauerngärten, in denen vertikale Akzente gefragt sind.

Auf Terrasse oder Balkon: In ausreichend großen Kübeln kann Blackfield auch auf Terrasse oder Balkon ein spannender Blickfang sein. Besonders interessant ist die Kombination mit feinen Ziergräsern oder niedrigeren Stauden, die den Fuß der Pflanze begrünen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Wasserbedarf im Topf höher ist als im Gartenboden; regelmäßige Kontrollen sind hier unverzichtbar.

Im Beet: Im klassischen Staudenbeet kann Kerzenknöterich Blackfield in Gruppen von drei oder mehr Pflanzen gesetzt werden, um eine wiederkehrende Struktur zu schaffen. Er eignet sich gut als Hintergrund für niedrigere, bodendeckende Stauden oder als Vordergrund vor etwas höheren Gräsern. Durch die lange Blütezeit überbrückt er Lücken zwischen Frühjahrs- und Herbstblühern.

Hecke oder Solitärpflanze: Für eine geschlossene, klassische Heckenpflanzung ist Blackfield weniger geeignet, da die horstige Wuchsform keine gleichmäßig dichte, lineare Struktur wie bei Sträuchern erzeugt. Als Solitärpflanze inmitten eines Beets oder an markanten Stellen im Garten kann er jedoch gut eingesetzt werden. Besonders in naturnahen Pflanzungen bildet ein einzelner, kräftiger Horst einen eindrucksvollen Punkt, der das Auge lenkt.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Harmonische Kombinationen ergeben sich mit Stauden und Gräsern, die ähnliche Standortansprüche haben:

  • Feine Ziergräser, die die aufrechten Blütenkerzen umspielen und Leichtigkeit hinzufügen.
  • Sommerblühende Stauden in Weiß- oder Pastelltönen, die den dunklen Blütenkerzen einen ruhigen Hintergrund geben.
  • Pflanzen mit großem, strukturiertem Laub, die einen Kontrast zu den schlanken Stängeln bilden.
  • Insektenfreundliche Stauden, um einen naturnahen, bienenfreundlichen Bereich zu schaffen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr trockene Kiesgärten ohne zusätzliche Bewässerung: Hier leidet Blackfield schnell unter Wassermangel.
  • Schattige Innenhöfe oder stark verschattete Nordlagen: Die Blüte bleibt dann deutlich hinter den Erwartungen zurück.
  • Sehr kleine Balkonkästen mit geringem Erdvolumen: Das Wurzelwerk braucht mehr Raum, als solche Gefäße bieten können.
  • Gärten mit ständig hohem Grundwasserstand oder dauerhaft nassen Senken: Hier ist das Risiko von Fäulnis und Ausfällen erhöht.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Kerzenknöterich Blackfield gilt im Allgemeinen als relativ robust. Dennoch können unter ungünstigen Bedingungen typische Gartenprobleme auftauchen:

  • Bei dauerhaft nassem Boden besteht eine erhöhte Gefahr von Wurzelfäule, die sich durch welkes, vergilbendes Laub trotz feuchtem Boden zeigt.
  • In sehr dichten Pflanzungen mit schlechter Luftzirkulation können gelegentlich pilzliche Blattflecken auftreten, vor allem bei feuchtem Wetter.
  • Junge Triebe können in einigen Gärten von Schnecken angefressen werden, wenn dort generell hoher Schneckendruck herrscht.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • schwere, verdichtete Böden ohne Drainage,
  • extreme Staunässe im Winter,
  • dauerhafte Trockenheit auf sehr sandigen Standorten,
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die zu weichem, anfälligerem Gewebe führen kann.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Sorgfältige Standortwahl und Bodenverbesserung vor der Pflanzung sind der wirksamste Schutz.
  • Eine nicht zu dichte Bepflanzung sorgt für ausreichende Luftzirkulation und reduziert pilzliche Probleme.
  • In gefährdeten Gärten hilft eine regelmäßige Kontrolle in feuchten Perioden, um Schnecken frühzeitig zu bemerken.
  • Maßvolle, bedarfsgerechte Düngung statt pauschal hoher Gaben hält das Wachstum stabil und robust.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine absolut trockenheitsverträgliche Staude für vollsonnige, sehr magere Kies- oder Schotterflächen ohne zusätzliche Bewässerung suchen, ist Kerzenknöterich Blackfield nur bedingt geeignet. Ebenso ist er nicht die erste Wahl, wenn Sie ausschließlich immergrüne Bepflanzung wünschen, da das Laub im Winter vollständig einzieht. Auch für stark schattige Bereiche unter dichten Bäumen sollte eher auf andere Arten zurückgegriffen werden.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Kerzenknöterich Blackfield von Bakker entscheiden Sie sich für eine bewährte, langlebige Staude, die bei richtiger Standortwahl über Jahre hinweg einen stabilen Beitrag zur Gartengestaltung leistet. Der Onlinekauf bietet Ihnen dabei mehrere praktische Vorteile:

  • Sie können in Ruhe von zu Hause aus planen und die Stückzahl genau auf Ihre Beetfläche abstimmen.
  • Die Pflanzen werden sorgfältig für den Versand vorbereitet, sodass sie nach dem Auspacken zügig eingepflanzt werden können.
  • Die Produktinformationen helfen Ihnen, den Standort realistisch einzuschätzen und die Pflanzung Schritt für Schritt durchzuführen.

Bakker begleitet Sie vom Auswahlprozess bis zur erfolgreichen Etablierung Ihrer Stauden. Indem Sie die hier beschriebenen Standort- und Pflegetipps berücksichtigen, schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass Kerzenknöterich Blackfield sein Potenzial im Garten oder auf der Terrasse voll entfaltet. Wenn Sie eine standfeste, langlebige Staude mit klarer, vertikaler Wirkung und langer Blütezeit suchen, ist diese Sorte eine solide Wahl, die Sie mit gutem Gefühl in den Warenkorb legen können.

"|
Ref : 032969
Ref : 032969
Mehr lesen

Customer Reviews

Be the first to write a review
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
0%
(0)
Trusted Shops Label
Trust e-commerce Europe