Pyramiden-Günsel Purple Torch Ajuga reptans purple torch
Ideal für kühle Plätze
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"Pyramiden-Günsel Purple Torch – strukturstarke Blütenkerzen für halbschattige Bereiche

Der Pyramiden-Günsel Purple Torch ist eine kompakte, strukturgebende Staude mit markanten, aufrecht stehenden Blütenähren in Purpur- und Violetttönen. Er eignet sich besonders für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die halbschattige bis schattige Bereiche lebendig gestalten möchten, ohne auf pflegerisch sehr aufwendige Pflanzen zu setzen. Die deutlich aufstrebenden Blütenkerzen bringen Ordnung und Höhe in niedrige Beete, Schattenrabatten und naturnahe Bepflanzungen, ohne dabei massig Platz zu beanspruchen.

Die Pflanze ist vor allem für Menschen interessant, die:

  • einen zuverlässig winterharten, mehrjährigen Bodendecker mit auffälliger Blütenform suchen,
  • schattige oder halbschattige Standorte aufwerten möchten,
  • eine klare Struktur im Beet bevorzugen und vertikale Akzente in niedrigen Pflanzungen setzen wollen,
  • eine Alternative zu kurzlebigen Sommerblumen wünschen, die Jahr für Jahr wiederkommt,
  • bereits etwas Erfahrung mit Stauden haben oder bereit sind, die Standortansprüche zu beachten.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Purple Torch liefert im Spätfrühling bis Frühsommer auffällige, pyramidenförmige Blütenstände über einem dunklen, kontrastreichen Laubpolster. Sie ist damit kein Allrounder für jede Gartensituation, aber eine spezialisierte Staude, die dort überzeugt, wo es nicht zu heiß, nicht zu trocken und nicht zu sonnig ist.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie eine mehrjährige, winterharte Staude im Jungpflanzenstadium, die sich nach dem Einpflanzen zu einem kompakten, dichten Horst aus Laub und aufrechten Blütenständen entwickelt. Der Fokus dieser Sorte liegt eindeutig auf den pyramidenförmigen, violett bis purpurfarbenen Blütenkerzen, die sich deutlich über das Laub erheben.

Hauptverwendungszweck ist die Bepflanzung von:

  • halbschattigen Beeten und Rabatten,
  • schattigen Vorgärten und Gehölzrändern,
  • Staudenbeeten mit eher niedriger Bepflanzung, in die vertikale Akzente eingebracht werden sollen,
  • größeren Pflanzgefäßen auf Balkon und Terrasse, sofern sie vor starker Mittagssonne geschützt sind.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments grenzt sich der Pyramiden-Günsel Purple Torch deutlich von klassischem Beetstauden oder Polsterpflanzen ab: Er bildet keine flachen Teppiche, sondern auffällige, aufrechte Blütenkerzen über einer kompakten Blattbasis. Im Vergleich zu reinen Blattschmuckstauden bietet er einen klaren Blühaspekt, ist aber im Wuchs deutlich niedriger als viele hohe Stauden für die Rabattenmitte.

Sie erhalten bei Bakker eine fachgerecht vorgezogene Staude, die für den Versand vorbereitet und so verpackt wird, dass Wurzeln und Austriebe geschützt bleiben. Nach der Ankunft benötigt die Pflanze etwas Zeit, um am neuen Standort einzuwurzeln. Die endgültige Wirkung zeigt sich in der Regel ab der zweiten Saison besonders deutlich.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Purple Torch wächst als mehrjährige Staude mit einer niedrigen, recht dichten Blattbasis und klar aufrecht strebenden Blütenständen. Die Blütenähren sind pyramidenförmig zugespitzt und erinnern in ihrer Silhouette an kleine Fackeln. Dadurch erhält das Beet eine klare, senkrechte Struktur, die besonders in Kombination mit flacheren Pflanzen gut zur Geltung kommt.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pflanze in der Blüte in der Regel etwa 25–40 cm Höhe, abhängig von Standort, Bodenqualität und Pflege. Die Blattbasis bleibt meist niedriger und kompakter. In der Breite ist pro Einzelpflanze mit ungefähr 20–30 cm zu rechnen. Bei optimalen Bedingungen kann sich der Horst mit den Jahren etwas verbreitern, ohne jedoch aggressiv zu wuchern.
  • Blattwerk: Das Laub ist je nach Lichteinfall und Temperatur dunkelgrün bis dunkel purpur überlaufen und bietet einen guten Kontrast zu den helleren Blüten. Die Blätter stehen rosettig oder leicht versetzt, liegen bodennah und bilden eine geschlossene Basis, aus der die Blütenkerzen aufsteigen. Der Blattschmuck ist besonders im Frühjahr und Frühsommer attraktiv, kann jedoch bei starker Hitze oder Trockenheit etwas an Frische verlieren.
  • Blüte und hauptsächlicher Zierwert: Der Hauptzierwert liegt in den dicht besetzten, aufrechten Blütenähren in Purpur- und Violettnuancen. Die einzelnen Blüten sind eher klein, entfalten ihre Wirkung aber durch die Anordnung zur kompakten, pyramidenförmigen Kerze. Die Blütezeit liegt in der Regel im späten Frühjahr bis zum Frühsommer. In dieser Phase setzt Purple Torch klare Farbakzente in halbschattigen Bereichen. Ein weiterer Vorteil: Die Struktur der abgeblühten Ähren kann, wenn sie nicht sofort entfernt wird, dem Beet noch etwas Stand geben.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Im Vergleich zu stark wuchernden Stauden wächst Purple Torch moderat bis eher langsam. Nach der Pflanzung benötigt die Staude eine Saison, um sich gut zu etablieren. Eine sehr schnelle Flächenabdeckung sollten Sie nicht erwarten. Dafür bleibt die Pflanze gut kontrollierbar und erobert den Standort nicht ungebremst.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Der Pyramiden-Günsel Purple Torch gilt als winterhart für typische mitteleuropäische Gartenbedingungen. Das oberirdische Laub kann im Winter teilweise einziehen oder Schäden durch Frost und Nässe zeigen. Die Pflanze treibt im Frühjahr aus der Basis wieder aus. Bei sehr strengen Frösten ist ein leichter Winterschutz, zum Beispiel durch Laub oder Reisig, insbesondere im ersten Standjahr sinnvoll.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit sowie bekannte Grenzen: Purple Torch bevorzugt einen gleichmäßig frischen, eher humosen Boden. Kurzzeitige Trockenphasen werden meist toleriert, längere Trockenheit führt jedoch zu schwächerem Wuchs und reduzierter Blütenbildung. Staunässe verträgt die Pflanze schlecht: An dauernd nassen oder verdichteten Standorten steigt das Risiko von Wurzelproblemen deutlich. Optimal ist ein gut durchlässiger Boden, der Feuchtigkeit hält, ohne zu vernässen.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Im Freiland ist Purple Torch meist unkomplizierter, wenn der Boden vorbereitet wurde. Eine Kultur im Topf oder Kübel ist möglich, benötigt aber etwas mehr Aufmerksamkeit, vor allem bei der Wasserversorgung. Wichtig ist ein hochwertiges, strukturstabiles Substrat mit Drainageschicht, damit sich keine Staunässe bildet. In Gefäßen sollte der Topf nicht zu klein gewählt werden, damit sich die Wurzeln entwickeln können und die Feuchtigkeit länger gehalten wird.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit der Pyramiden-Günsel Purple Torch sein Potenzial entfalten kann, ist die passende Standortwahl entscheidend. Er bevorzugt halbschattige Lagen, in denen er vor greller Mittagssonne geschützt ist. Morgensonne oder später Nachmittagssonne sind in der Regel unproblematisch, sofern der Boden nicht austrocknet.

Empfohlene Lage:

  • halbschattige Beete, etwa am Gehölzrand,
  • schattige Bereiche mit indirektem Licht,
  • Standorte mit etwas Luftbewegung, aber ohne dauerhaften starken Winddruck.

Bodentyp: Ideal ist ein humoser, gut durchlässiger Gartenboden mit mittlerer Nährstoffversorgung. Sehr sandige Böden sollten mit Kompost verbessert werden, damit die Feuchtigkeit besser gehalten wird. Auf schweren Lehmböden ist eine Lockerung und Beimischung von grobem Material (z. B. Splitt oder grobem Sand) sinnvoll, um Staunässe zu vermeiden.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Der kompakte Wuchs macht Purple Torch recht unempfindlich gegen normalen Wind. Problematisch ist eher dauerhafte Nässe im Wurzelbereich. An senkenartigen Standorten, an denen sich Wasser sammelt, ist die Pflanze auf Dauer nicht gut aufgehoben.

Notwendiger Pflanzabstand: Für ein stimmiges Bild und ausreichend Luft zwischen den Pflanzen empfiehlt sich ein Abstand von etwa 20–30 cm zwischen den einzelnen Exemplaren. Wer schneller eine geschlossene Fläche erzielen möchte, setzt etwas dichter, sollte aber bedenken, dass sich die Stauden mit der Zeit noch ausbreiten.

Balkon- oder Terrassensituation: In größeren Töpfen oder Balkonkästen fühlt sich Purple Torch wohl, wenn der Standort nicht in der prallen Mittagssonne liegt. Ost- oder Westbalkone sind meist besser geeignet als vollständig südexponierte Flächen. Wichtig: Der Wind darf die Töpfe nicht ständig austrocknen, und das Gießwasser muss zuverlässig ablaufen können.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in vollsonnige, trockene Lagen ohne regelmäßige Bewässerung,
  • Standorte mit Staunässe oder dauerhaft schwerem, nassem Boden,
  • zu dichter Pflanzabstand, der die Luftzirkulation einschränkt und Krankheiten begünstigt,
  • zu kleine Töpfe bei Kübelkultur, in denen das Substrat sehr schnell austrocknet.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist die Pflanzung im Frühjahr, wenn der Boden abgetrocknet und nicht mehr gefroren ist. Alternativ ist eine Pflanzung im frühen Herbst möglich, damit die Staude vor dem Winter noch einwurzeln kann. In frostgefährdeten Lagen ist der Frühling vorzuziehen.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Freiland: Boden gründlich lockern, Steine und Wurzelunkräuter entfernen. Bei schweren Böden etwas Sand oder Splitt einarbeiten, bei sehr mageren Standorten reifen Kompost unterheben.
  • Topf/Kübel: Ein Gefäß mit Wasserabzugslöchern wählen. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies einfüllen, darauf eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde geben, die leicht humos ist.

Einpflanzen:

  • Pflanzloch etwas breiter und tiefer als den Wurzelballen ausheben.
  • Pflanze vorsichtig aus dem Topf lösen, den Wurzelballen bei Bedarf leicht aufrauen, wenn er sehr dicht gewachsen ist.
  • Die Staude so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Mit vorbereitetem Substrat auffüllen und leicht andrücken, damit keine Hohlräume bleiben.

Angießen nach der Pflanzung: Nach dem Einsetzen gründlich wässern, bis der Boden rund um die Wurzeln durchfeuchtet ist. Im Freiland bei trockener Witterung in den ersten Wochen regelmäßig nachgießen, im Topf auf gleichmäßige, aber nicht nasse Erde achten.

Beobachtung in den ersten Wochen: In der Anwachsphase ist ein gleichmäßig feuchter Boden wichtig, ohne Staunässe. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob das Laub schlappt oder vergilbt. Vorübergehende leichte Wachstumsstockungen direkt nach der Pflanzung sind normal, solange neue Blätter nachschieben. Bei Töpfen besonders auf unregelmäßiges Gießen achten, da hier die Wurzeln schneller austrocknen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt Purple Torch aus der Basis neu aus. Entfernen Sie abgestorbene oder unansehnliche Blätter vorsichtig, ohne die jungen Triebe zu verletzen. Eine moderate Gabe organischen Düngers oder eine dünne Schicht Kompost um die Pflanze herum unterstützt den Start in die Saison. In dieser Zeit bildet sich das frische Laub, aus dem sich später die Blütenstände entwickeln.

Sommer: Der Höhepunkt der Blüte liegt meist im späten Frühjahr bis Frühsommer. Nach der Hauptblüte können abgeblühte Ähren je nach Geschmack entfernt oder noch etwas stehen gelassen werden. Das Entfernen kann die Pflanze optisch ordentlicher wirken lassen und verhindert unnötige Selbstaussaat. Achten Sie im Sommer auf ausreichende Bodenfeuchte, besonders an heißen Tagen. In Töpfen ist teilweise tägliches Gießen erforderlich, im Garten reicht oft eine gründliche Bewässerung in größeren Abständen.

Herbst: Im Herbst bereitet sich die Staude auf die Ruhephase vor. Das Laub kann langsam einziehen oder unansehnlich werden. Sie können abgestorbene Teile nach und nach entfernen, müssen dies aber nicht sofort tun. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, den Boden zu schützen und die Bodenfeuchte zu halten. Auf starke Düngergaben sollte im Herbst verzichtet werden, damit die Pflanze zur Ruhe kommt.

Winter: Purple Torch ist winterhart, benötigt aber einen durchlässigen Standort. In sehr nassen Wintern besteht an schlecht drainierten Plätzen ein erhöhtes Risiko für Wurzelschäden. In Töpfen ist ein geschützter Standort sinnvoll, etwa dicht an einer Hauswand, und das Gefäß sollte nicht im Wasser stehen. Eine einfache Isolierung des Topfes durch Holzunterlagen oder ein Stück Styropor kann die Wurzeln zusätzlich schützen. Gießen Sie im Winter nur bei länger anhaltender Trockenheit und frostfreiem Boden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Der Pflegeaufwand ist moderat. Abgesehen von der Bewässerung in Trockenphasen und einem gelegentlichen Rückschnitt verwelkter Pflanzenteile benötigt die Staude keine aufwendige Betreuung. Wer gleichmäßige Bedingungen schafft, wird mit einem stabilen Wuchs und regelmäßiger Blüte belohnt. Vernachlässigung bei Wasser und Standortwahl macht sich jedoch merklich bemerkbar.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Weiches, schlaffes Laub bei Hitze: Hinweis auf Trockenstress – kräftig, aber nicht täglich in kleinen Mengen gießen, sondern durchdringend wässern.
  • Vergilbende Blätter bei gleichzeitig nassem Boden: Mögliche Übernässung – Drainage prüfen, Gießmenge reduzieren, Boden lockern.
  • Schwache oder ausbleibende Blüte: Kann auf zu dunklen Standort oder Nährstoffmangel hinweisen – mehr Licht (ohne Mittagssonne) oder eine maßvolle Düngergabe im Frühjahr.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Garten: Im Garten eignet sich Purple Torch besonders für halbschattige Gehölzränder, unter lichteren Bäumen oder in Beeten entlang von Mauern, die nicht vollsonnig liegen. Die aufrechten Blütenkerzen lockern Flächen aus niedrigen Stauden oder Bodendeckern auf und bringen Farbe in eher schattige Zonen.

Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln kann Purple Torch einen attraktiven Mittelpunkt bilden, insbesondere in Kombination mit hängenden oder bodendeckenden Partnern. Auf Nord- oder Ostbalkonen spielt die Staude ihre Stärken besonders gut aus, da sie hier weder verbrannt noch ausgetrocknet wird. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß, das nicht zu schnell austrocknet.

Beet: Im Staudenbeet eignet sich Purple Torch eher für den vorderen bis mittleren Bereich, je nach Höhe der Nachbarpflanzen. Die pyramidenförmigen Blütenstände wirken am besten, wenn sie sich deutlich vom Hintergrund abheben. Eine Pflanzung in kleineren Gruppen erzeugt ein ruhiges, aber klar strukturiertes Bild.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist Purple Torch nicht geeignet, da die Wuchshöhe deutlich zu gering ist und die Pflanze keine geschlossene, hohe Linie bildet. Als kleiner Solitär in einem Schattenbeet oder in einem dekorativen Kübel kann sie dagegen gut zur Geltung kommen, besonders, wenn das dunklere Laub einen farbigen Topf oder einen hellen Hintergrund kontrastiert.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit niedrigeren, helllaubigen Stauden, die die dunklere Blattfarbe kontrastieren,
  • mit Frühjahrsblühern, die vor dem Austrieb von Purple Torch Farbe bringen,
  • mit filigranen Gräsern für zusätzliche Struktur, sofern diese nicht zu stark konkurrieren,
  • mit anderen halbschattenliebenden Stauden, die zu einer längeren Gesamtblütezeit im Beet beitragen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • extrem trockene, vollsonnige Steingärten ohne Bewässerung,
  • Dauerstaunässe, etwa in Senken oder direkt an schlecht drainierten Wasserstellen,
  • sehr stark frequentierte Bereiche, in denen die niedrige Pflanze leicht betreten oder beschädigt wird,
  • Standorte, an denen eine sehr schnelle Flächenabdeckung gewünscht wird – hier wird Purple Torch eher zu langsam sein.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Wie viele bodennahe Stauden kann Purple Torch bei ungünstigen Bedingungen anfällig für Pilzkrankheiten an Blatt und Stängel sein, etwa bei dauerhaft nasser Witterung und schlechter Luftzirkulation. Außerdem können gelegentlich Schnecken an jungen Blättern fressen, besonders im feuchten Frühjahr. Wurzelprobleme treten vor allem dort auf, wo der Boden staunass ist.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • sehr dichter Pflanzabstand ohne Luftzirkulation,
  • dauerhaft feuchte, nicht drainierte Böden,
  • ständige Staunässe in Untersetzern von Töpfen,
  • starke Beschattung in Verbindung mit hoher Luftfeuchte.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • standortgerechte Pflanzung mit ausreichend Abstand,
  • Auswahl eines durchlässigen Bodens, gegebenenfalls Bodenverbesserung,
  • Gießen nach Bedarf statt nach starrem Zeitplan; Erde zwischen den Gießgängen oberflächlich abtrocknen lassen,
  • Schnecken frühzeitig absammeln oder geeignete Barrieren einsetzen, besonders im Austrieb.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine extrem robuste Staude wünschen, die sowohl pralle Mittagssonne als auch lange Trockenperioden ohne zusätzliche Bewässerung klaglos übersteht, ist Purple Torch nur bedingt geeignet. Ebenso ist die Pflanze nicht die erste Wahl, wenn Sie eine flächig wuchernde Bodenbedeckung in sehr kurzer Zeit erreichen möchten. In diesen Fällen sind andere Arten mit stärkerem Ausbreitungsdrang sinnvoller.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf des Pyramiden-Günsel Purple Torch bei Bakker profitieren Sie von einer gezielten Auswahl gartenbewährter Sorten und einer Versandabwicklung, die auf lebende Pflanzen abgestimmt ist. Die Stauden werden so vorbereitet, dass sie den Transport gut überstehen und nach kurzer Eingewöhnung am neuen Standort einwurzeln können.

Der Onlinekauf nimmt Ihnen den Weg in mehrere Gärtnereien ab, insbesondere wenn Sie eine spezifische Sorte wie Purple Torch suchen, die nicht überall im stationären Handel verfügbar ist. Sie können in Ruhe planen, welche Stückzahl und welche Kombinationen in Ihrem Beet sinnvoll sind, und die Pflanzen passend zu Ihrem Pflanzzeitpunkt liefern lassen.

Bakker versteht sich nicht nur als Lieferant, sondern als begleitender Partner bei der Gartenplanung. Die Produktinformationen und Hinweise zur Pflege helfen Ihnen, bereits vor dem Kauf realistisch einzuschätzen, ob Purple Torch zu Ihrem Standort und Ihrem Pflegeaufwand passt. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und unnötiger Enttäuschung.

Wenn Sie eine charaktervolle, kompakte Staude für halbschattige Bereiche suchen, die mit markanten Blütenkerzen Struktur ins Beet bringt, ist der Pyramiden-Günsel Purple Torch eine überlegenswerte Option. Treffen Sie Ihre Entscheidung anhand der genannten Standort- und Pflegeanforderungen, und bestellen Sie bei Bakker gezielt die Anzahl, die zu Ihrem Gartenkonzept passt. So legen Sie den Grundstein für eine dauerhaft stimmige Bepflanzung, an der Sie über Jahre Freude haben können.

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Pyramiden-Günsel Purple Torch Ajuga reptans purple torch

Ideal für kühle Plätze

Normaler Preis 6,95 €
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Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Blüte: Mai - Juni
Wachstumshöhe: 10 cm
Widerstandsfähigkeit: -22°C (zone 6a)
Beschreibung
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Pyramiden-Günsel Purple Torch – strukturstarke Blütenkerzen für halbschattige Bereiche

Der Pyramiden-Günsel Purple Torch ist eine kompakte, strukturgebende Staude mit markanten, aufrecht stehenden Blütenähren in Purpur- und Violetttönen. Er eignet sich besonders für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die halbschattige bis schattige Bereiche lebendig gestalten möchten, ohne auf pflegerisch sehr aufwendige Pflanzen zu setzen. Die deutlich aufstrebenden Blütenkerzen bringen Ordnung und Höhe in niedrige Beete, Schattenrabatten und naturnahe Bepflanzungen, ohne dabei massig Platz zu beanspruchen.

Die Pflanze ist vor allem für Menschen interessant, die:

  • einen zuverlässig winterharten, mehrjährigen Bodendecker mit auffälliger Blütenform suchen,
  • schattige oder halbschattige Standorte aufwerten möchten,
  • eine klare Struktur im Beet bevorzugen und vertikale Akzente in niedrigen Pflanzungen setzen wollen,
  • eine Alternative zu kurzlebigen Sommerblumen wünschen, die Jahr für Jahr wiederkommt,
  • bereits etwas Erfahrung mit Stauden haben oder bereit sind, die Standortansprüche zu beachten.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Purple Torch liefert im Spätfrühling bis Frühsommer auffällige, pyramidenförmige Blütenstände über einem dunklen, kontrastreichen Laubpolster. Sie ist damit kein Allrounder für jede Gartensituation, aber eine spezialisierte Staude, die dort überzeugt, wo es nicht zu heiß, nicht zu trocken und nicht zu sonnig ist.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie eine mehrjährige, winterharte Staude im Jungpflanzenstadium, die sich nach dem Einpflanzen zu einem kompakten, dichten Horst aus Laub und aufrechten Blütenständen entwickelt. Der Fokus dieser Sorte liegt eindeutig auf den pyramidenförmigen, violett bis purpurfarbenen Blütenkerzen, die sich deutlich über das Laub erheben.

Hauptverwendungszweck ist die Bepflanzung von:

  • halbschattigen Beeten und Rabatten,
  • schattigen Vorgärten und Gehölzrändern,
  • Staudenbeeten mit eher niedriger Bepflanzung, in die vertikale Akzente eingebracht werden sollen,
  • größeren Pflanzgefäßen auf Balkon und Terrasse, sofern sie vor starker Mittagssonne geschützt sind.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments grenzt sich der Pyramiden-Günsel Purple Torch deutlich von klassischem Beetstauden oder Polsterpflanzen ab: Er bildet keine flachen Teppiche, sondern auffällige, aufrechte Blütenkerzen über einer kompakten Blattbasis. Im Vergleich zu reinen Blattschmuckstauden bietet er einen klaren Blühaspekt, ist aber im Wuchs deutlich niedriger als viele hohe Stauden für die Rabattenmitte.

Sie erhalten bei Bakker eine fachgerecht vorgezogene Staude, die für den Versand vorbereitet und so verpackt wird, dass Wurzeln und Austriebe geschützt bleiben. Nach der Ankunft benötigt die Pflanze etwas Zeit, um am neuen Standort einzuwurzeln. Die endgültige Wirkung zeigt sich in der Regel ab der zweiten Saison besonders deutlich.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Purple Torch wächst als mehrjährige Staude mit einer niedrigen, recht dichten Blattbasis und klar aufrecht strebenden Blütenständen. Die Blütenähren sind pyramidenförmig zugespitzt und erinnern in ihrer Silhouette an kleine Fackeln. Dadurch erhält das Beet eine klare, senkrechte Struktur, die besonders in Kombination mit flacheren Pflanzen gut zur Geltung kommt.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pflanze in der Blüte in der Regel etwa 25–40 cm Höhe, abhängig von Standort, Bodenqualität und Pflege. Die Blattbasis bleibt meist niedriger und kompakter. In der Breite ist pro Einzelpflanze mit ungefähr 20–30 cm zu rechnen. Bei optimalen Bedingungen kann sich der Horst mit den Jahren etwas verbreitern, ohne jedoch aggressiv zu wuchern.
  • Blattwerk: Das Laub ist je nach Lichteinfall und Temperatur dunkelgrün bis dunkel purpur überlaufen und bietet einen guten Kontrast zu den helleren Blüten. Die Blätter stehen rosettig oder leicht versetzt, liegen bodennah und bilden eine geschlossene Basis, aus der die Blütenkerzen aufsteigen. Der Blattschmuck ist besonders im Frühjahr und Frühsommer attraktiv, kann jedoch bei starker Hitze oder Trockenheit etwas an Frische verlieren.
  • Blüte und hauptsächlicher Zierwert: Der Hauptzierwert liegt in den dicht besetzten, aufrechten Blütenähren in Purpur- und Violettnuancen. Die einzelnen Blüten sind eher klein, entfalten ihre Wirkung aber durch die Anordnung zur kompakten, pyramidenförmigen Kerze. Die Blütezeit liegt in der Regel im späten Frühjahr bis zum Frühsommer. In dieser Phase setzt Purple Torch klare Farbakzente in halbschattigen Bereichen. Ein weiterer Vorteil: Die Struktur der abgeblühten Ähren kann, wenn sie nicht sofort entfernt wird, dem Beet noch etwas Stand geben.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Im Vergleich zu stark wuchernden Stauden wächst Purple Torch moderat bis eher langsam. Nach der Pflanzung benötigt die Staude eine Saison, um sich gut zu etablieren. Eine sehr schnelle Flächenabdeckung sollten Sie nicht erwarten. Dafür bleibt die Pflanze gut kontrollierbar und erobert den Standort nicht ungebremst.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Der Pyramiden-Günsel Purple Torch gilt als winterhart für typische mitteleuropäische Gartenbedingungen. Das oberirdische Laub kann im Winter teilweise einziehen oder Schäden durch Frost und Nässe zeigen. Die Pflanze treibt im Frühjahr aus der Basis wieder aus. Bei sehr strengen Frösten ist ein leichter Winterschutz, zum Beispiel durch Laub oder Reisig, insbesondere im ersten Standjahr sinnvoll.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit sowie bekannte Grenzen: Purple Torch bevorzugt einen gleichmäßig frischen, eher humosen Boden. Kurzzeitige Trockenphasen werden meist toleriert, längere Trockenheit führt jedoch zu schwächerem Wuchs und reduzierter Blütenbildung. Staunässe verträgt die Pflanze schlecht: An dauernd nassen oder verdichteten Standorten steigt das Risiko von Wurzelproblemen deutlich. Optimal ist ein gut durchlässiger Boden, der Feuchtigkeit hält, ohne zu vernässen.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Im Freiland ist Purple Torch meist unkomplizierter, wenn der Boden vorbereitet wurde. Eine Kultur im Topf oder Kübel ist möglich, benötigt aber etwas mehr Aufmerksamkeit, vor allem bei der Wasserversorgung. Wichtig ist ein hochwertiges, strukturstabiles Substrat mit Drainageschicht, damit sich keine Staunässe bildet. In Gefäßen sollte der Topf nicht zu klein gewählt werden, damit sich die Wurzeln entwickeln können und die Feuchtigkeit länger gehalten wird.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit der Pyramiden-Günsel Purple Torch sein Potenzial entfalten kann, ist die passende Standortwahl entscheidend. Er bevorzugt halbschattige Lagen, in denen er vor greller Mittagssonne geschützt ist. Morgensonne oder später Nachmittagssonne sind in der Regel unproblematisch, sofern der Boden nicht austrocknet.

Empfohlene Lage:

  • halbschattige Beete, etwa am Gehölzrand,
  • schattige Bereiche mit indirektem Licht,
  • Standorte mit etwas Luftbewegung, aber ohne dauerhaften starken Winddruck.

Bodentyp: Ideal ist ein humoser, gut durchlässiger Gartenboden mit mittlerer Nährstoffversorgung. Sehr sandige Böden sollten mit Kompost verbessert werden, damit die Feuchtigkeit besser gehalten wird. Auf schweren Lehmböden ist eine Lockerung und Beimischung von grobem Material (z. B. Splitt oder grobem Sand) sinnvoll, um Staunässe zu vermeiden.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Der kompakte Wuchs macht Purple Torch recht unempfindlich gegen normalen Wind. Problematisch ist eher dauerhafte Nässe im Wurzelbereich. An senkenartigen Standorten, an denen sich Wasser sammelt, ist die Pflanze auf Dauer nicht gut aufgehoben.

Notwendiger Pflanzabstand: Für ein stimmiges Bild und ausreichend Luft zwischen den Pflanzen empfiehlt sich ein Abstand von etwa 20–30 cm zwischen den einzelnen Exemplaren. Wer schneller eine geschlossene Fläche erzielen möchte, setzt etwas dichter, sollte aber bedenken, dass sich die Stauden mit der Zeit noch ausbreiten.

Balkon- oder Terrassensituation: In größeren Töpfen oder Balkonkästen fühlt sich Purple Torch wohl, wenn der Standort nicht in der prallen Mittagssonne liegt. Ost- oder Westbalkone sind meist besser geeignet als vollständig südexponierte Flächen. Wichtig: Der Wind darf die Töpfe nicht ständig austrocknen, und das Gießwasser muss zuverlässig ablaufen können.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in vollsonnige, trockene Lagen ohne regelmäßige Bewässerung,
  • Standorte mit Staunässe oder dauerhaft schwerem, nassem Boden,
  • zu dichter Pflanzabstand, der die Luftzirkulation einschränkt und Krankheiten begünstigt,
  • zu kleine Töpfe bei Kübelkultur, in denen das Substrat sehr schnell austrocknet.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist die Pflanzung im Frühjahr, wenn der Boden abgetrocknet und nicht mehr gefroren ist. Alternativ ist eine Pflanzung im frühen Herbst möglich, damit die Staude vor dem Winter noch einwurzeln kann. In frostgefährdeten Lagen ist der Frühling vorzuziehen.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Freiland: Boden gründlich lockern, Steine und Wurzelunkräuter entfernen. Bei schweren Böden etwas Sand oder Splitt einarbeiten, bei sehr mageren Standorten reifen Kompost unterheben.
  • Topf/Kübel: Ein Gefäß mit Wasserabzugslöchern wählen. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies einfüllen, darauf eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde geben, die leicht humos ist.

Einpflanzen:

  • Pflanzloch etwas breiter und tiefer als den Wurzelballen ausheben.
  • Pflanze vorsichtig aus dem Topf lösen, den Wurzelballen bei Bedarf leicht aufrauen, wenn er sehr dicht gewachsen ist.
  • Die Staude so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Mit vorbereitetem Substrat auffüllen und leicht andrücken, damit keine Hohlräume bleiben.

Angießen nach der Pflanzung: Nach dem Einsetzen gründlich wässern, bis der Boden rund um die Wurzeln durchfeuchtet ist. Im Freiland bei trockener Witterung in den ersten Wochen regelmäßig nachgießen, im Topf auf gleichmäßige, aber nicht nasse Erde achten.

Beobachtung in den ersten Wochen: In der Anwachsphase ist ein gleichmäßig feuchter Boden wichtig, ohne Staunässe. Kontrollieren Sie regelmäßig, ob das Laub schlappt oder vergilbt. Vorübergehende leichte Wachstumsstockungen direkt nach der Pflanzung sind normal, solange neue Blätter nachschieben. Bei Töpfen besonders auf unregelmäßiges Gießen achten, da hier die Wurzeln schneller austrocknen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt Purple Torch aus der Basis neu aus. Entfernen Sie abgestorbene oder unansehnliche Blätter vorsichtig, ohne die jungen Triebe zu verletzen. Eine moderate Gabe organischen Düngers oder eine dünne Schicht Kompost um die Pflanze herum unterstützt den Start in die Saison. In dieser Zeit bildet sich das frische Laub, aus dem sich später die Blütenstände entwickeln.

Sommer: Der Höhepunkt der Blüte liegt meist im späten Frühjahr bis Frühsommer. Nach der Hauptblüte können abgeblühte Ähren je nach Geschmack entfernt oder noch etwas stehen gelassen werden. Das Entfernen kann die Pflanze optisch ordentlicher wirken lassen und verhindert unnötige Selbstaussaat. Achten Sie im Sommer auf ausreichende Bodenfeuchte, besonders an heißen Tagen. In Töpfen ist teilweise tägliches Gießen erforderlich, im Garten reicht oft eine gründliche Bewässerung in größeren Abständen.

Herbst: Im Herbst bereitet sich die Staude auf die Ruhephase vor. Das Laub kann langsam einziehen oder unansehnlich werden. Sie können abgestorbene Teile nach und nach entfernen, müssen dies aber nicht sofort tun. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, den Boden zu schützen und die Bodenfeuchte zu halten. Auf starke Düngergaben sollte im Herbst verzichtet werden, damit die Pflanze zur Ruhe kommt.

Winter: Purple Torch ist winterhart, benötigt aber einen durchlässigen Standort. In sehr nassen Wintern besteht an schlecht drainierten Plätzen ein erhöhtes Risiko für Wurzelschäden. In Töpfen ist ein geschützter Standort sinnvoll, etwa dicht an einer Hauswand, und das Gefäß sollte nicht im Wasser stehen. Eine einfache Isolierung des Topfes durch Holzunterlagen oder ein Stück Styropor kann die Wurzeln zusätzlich schützen. Gießen Sie im Winter nur bei länger anhaltender Trockenheit und frostfreiem Boden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Der Pflegeaufwand ist moderat. Abgesehen von der Bewässerung in Trockenphasen und einem gelegentlichen Rückschnitt verwelkter Pflanzenteile benötigt die Staude keine aufwendige Betreuung. Wer gleichmäßige Bedingungen schafft, wird mit einem stabilen Wuchs und regelmäßiger Blüte belohnt. Vernachlässigung bei Wasser und Standortwahl macht sich jedoch merklich bemerkbar.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Weiches, schlaffes Laub bei Hitze: Hinweis auf Trockenstress – kräftig, aber nicht täglich in kleinen Mengen gießen, sondern durchdringend wässern.
  • Vergilbende Blätter bei gleichzeitig nassem Boden: Mögliche Übernässung – Drainage prüfen, Gießmenge reduzieren, Boden lockern.
  • Schwache oder ausbleibende Blüte: Kann auf zu dunklen Standort oder Nährstoffmangel hinweisen – mehr Licht (ohne Mittagssonne) oder eine maßvolle Düngergabe im Frühjahr.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Garten: Im Garten eignet sich Purple Torch besonders für halbschattige Gehölzränder, unter lichteren Bäumen oder in Beeten entlang von Mauern, die nicht vollsonnig liegen. Die aufrechten Blütenkerzen lockern Flächen aus niedrigen Stauden oder Bodendeckern auf und bringen Farbe in eher schattige Zonen.

Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln kann Purple Torch einen attraktiven Mittelpunkt bilden, insbesondere in Kombination mit hängenden oder bodendeckenden Partnern. Auf Nord- oder Ostbalkonen spielt die Staude ihre Stärken besonders gut aus, da sie hier weder verbrannt noch ausgetrocknet wird. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß, das nicht zu schnell austrocknet.

Beet: Im Staudenbeet eignet sich Purple Torch eher für den vorderen bis mittleren Bereich, je nach Höhe der Nachbarpflanzen. Die pyramidenförmigen Blütenstände wirken am besten, wenn sie sich deutlich vom Hintergrund abheben. Eine Pflanzung in kleineren Gruppen erzeugt ein ruhiges, aber klar strukturiertes Bild.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist Purple Torch nicht geeignet, da die Wuchshöhe deutlich zu gering ist und die Pflanze keine geschlossene, hohe Linie bildet. Als kleiner Solitär in einem Schattenbeet oder in einem dekorativen Kübel kann sie dagegen gut zur Geltung kommen, besonders, wenn das dunklere Laub einen farbigen Topf oder einen hellen Hintergrund kontrastiert.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit niedrigeren, helllaubigen Stauden, die die dunklere Blattfarbe kontrastieren,
  • mit Frühjahrsblühern, die vor dem Austrieb von Purple Torch Farbe bringen,
  • mit filigranen Gräsern für zusätzliche Struktur, sofern diese nicht zu stark konkurrieren,
  • mit anderen halbschattenliebenden Stauden, die zu einer längeren Gesamtblütezeit im Beet beitragen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • extrem trockene, vollsonnige Steingärten ohne Bewässerung,
  • Dauerstaunässe, etwa in Senken oder direkt an schlecht drainierten Wasserstellen,
  • sehr stark frequentierte Bereiche, in denen die niedrige Pflanze leicht betreten oder beschädigt wird,
  • Standorte, an denen eine sehr schnelle Flächenabdeckung gewünscht wird – hier wird Purple Torch eher zu langsam sein.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Wie viele bodennahe Stauden kann Purple Torch bei ungünstigen Bedingungen anfällig für Pilzkrankheiten an Blatt und Stängel sein, etwa bei dauerhaft nasser Witterung und schlechter Luftzirkulation. Außerdem können gelegentlich Schnecken an jungen Blättern fressen, besonders im feuchten Frühjahr. Wurzelprobleme treten vor allem dort auf, wo der Boden staunass ist.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • sehr dichter Pflanzabstand ohne Luftzirkulation,
  • dauerhaft feuchte, nicht drainierte Böden,
  • ständige Staunässe in Untersetzern von Töpfen,
  • starke Beschattung in Verbindung mit hoher Luftfeuchte.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • standortgerechte Pflanzung mit ausreichend Abstand,
  • Auswahl eines durchlässigen Bodens, gegebenenfalls Bodenverbesserung,
  • Gießen nach Bedarf statt nach starrem Zeitplan; Erde zwischen den Gießgängen oberflächlich abtrocknen lassen,
  • Schnecken frühzeitig absammeln oder geeignete Barrieren einsetzen, besonders im Austrieb.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine extrem robuste Staude wünschen, die sowohl pralle Mittagssonne als auch lange Trockenperioden ohne zusätzliche Bewässerung klaglos übersteht, ist Purple Torch nur bedingt geeignet. Ebenso ist die Pflanze nicht die erste Wahl, wenn Sie eine flächig wuchernde Bodenbedeckung in sehr kurzer Zeit erreichen möchten. In diesen Fällen sind andere Arten mit stärkerem Ausbreitungsdrang sinnvoller.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf des Pyramiden-Günsel Purple Torch bei Bakker profitieren Sie von einer gezielten Auswahl gartenbewährter Sorten und einer Versandabwicklung, die auf lebende Pflanzen abgestimmt ist. Die Stauden werden so vorbereitet, dass sie den Transport gut überstehen und nach kurzer Eingewöhnung am neuen Standort einwurzeln können.

Der Onlinekauf nimmt Ihnen den Weg in mehrere Gärtnereien ab, insbesondere wenn Sie eine spezifische Sorte wie Purple Torch suchen, die nicht überall im stationären Handel verfügbar ist. Sie können in Ruhe planen, welche Stückzahl und welche Kombinationen in Ihrem Beet sinnvoll sind, und die Pflanzen passend zu Ihrem Pflanzzeitpunkt liefern lassen.

Bakker versteht sich nicht nur als Lieferant, sondern als begleitender Partner bei der Gartenplanung. Die Produktinformationen und Hinweise zur Pflege helfen Ihnen, bereits vor dem Kauf realistisch einzuschätzen, ob Purple Torch zu Ihrem Standort und Ihrem Pflegeaufwand passt. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und unnötiger Enttäuschung.

Wenn Sie eine charaktervolle, kompakte Staude für halbschattige Bereiche suchen, die mit markanten Blütenkerzen Struktur ins Beet bringt, ist der Pyramiden-Günsel Purple Torch eine überlegenswerte Option. Treffen Sie Ihre Entscheidung anhand der genannten Standort- und Pflegeanforderungen, und bestellen Sie bei Bakker gezielt die Anzahl, die zu Ihrem Gartenkonzept passt. So legen Sie den Grundstein für eine dauerhaft stimmige Bepflanzung, an der Sie über Jahre Freude haben können.

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Ref : 024173
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