Römische Kamille Ligulosum Chamaemelum nobile Ligulosum
Ideal als Teppich
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"Römische Kamille Ligulosum – fein duftender Bodendecker mit Nutzwert

Römische Kamille Ligulosum ist eine niedrige, teppichbildende Staude mit feinem, gefiedertem Laub und zarten, weiß-gelben Blüten. Sie verbindet Zierwert mit praktischem Nutzen: dekorative Blütenteppiche, sanfter Duft und die Möglichkeit, einzelne Blüten für Tee oder Duftzwecke zu ernten. Diese Pflanze richtet sich an Gartenbesitzer und Balkonfreunde, die eine pflegeleichte, eher niedrige und vielseitig nutzbare Staude suchen, ohne gleich einen ganzen Kräutergarten anlegen zu müssen.

Geeignet ist sie vor allem für Menschen, die

  • einen duftenden, trittverträglichen Bodendecker wünschen, zum Beispiel an Wegen oder Sitzplätzen,
  • eine Alternative oder Ergänzung zu klassischem Rasen auf kleineren Flächen suchen,
  • im Kräuter- oder Naturgarten eine niedrig bleibende, robustere Art der Kamille integrieren möchten,
  • gerne mit einer Pflanze arbeiten, die in Töpfen, Schalen und Beeten gleichermaßen eingesetzt werden kann,
  • den Pflegeaufwand realistisch niedrig halten, aber trotzdem ein gepflegtes Erscheinungsbild erzielen wollen.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Römische Kamille Ligulosum eignet sich hervorragend als niedriger, aromatischer Bodendecker mit dekorativer Blüte und moderatem Pflegeaufwand. Sie ist keine „Wunderpflanze“, aber eine sehr praktische Lösung, wenn eine Fläche grün, lebendig und dezent duftend gestaltet werden soll, ohne ständig mähen oder aufwendig schneiden zu müssen.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie eine lebende Staude der Sorte Römische Kamille Ligulosum. Je nach gewählter Variante erhalten Sie kräftige Jungpflanzen im Topf, die nach dem Einpflanzen zügig weiterwachsen und zu einem dichten Teppich zusammenwachsen können. Jede Pflanze bildet fein zerteilte, frischgrüne Blätter und im Laufe der Saison zahlreiche, kleine, margeritenartige Blüten mit weißem Rand und gelber Mitte.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der flächigen Begrünung niedriger Bereiche: Wegeinfassungen, Trittplattenzwischenräume, kleine Vorgärten, Staudenbeete im vorderen Bereich oder größere Gefäße. Im Vergleich zu klassischen Stauden mit stärkerer Höhenentwicklung bleibt diese Sorte deutlich niedriger und schmiegt sich eher an den Boden an. Das macht sie interessant für Standorte, an denen höhere Pflanzen optisch stören oder den Blick versperren würden.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments unterscheidet sich Römische Kamille Ligulosum von vielen anderen Stauden dadurch, dass sie:

  • nicht primär als reine Schnittblume, sondern als Teppichbildner gedacht ist,
  • optischen Zierwert und aromatische Nutzung kombiniert,
  • für flächige Pflanzungen in größerer Stückzahl interessant ist, ohne dabei „wuchernd“ zu werden,
  • in kleineren Gärten, Innenhöfen oder auf Balkonen auch in Gefäßen gut zur Geltung kommt.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen diese Staude passend vorbereitet, mit Wurzelballen im Topf und klaren Hinweisen zum Einpflanzen. So sparen Sie sich das Suchen nach geeigneten Pflanzen im stationären Handel und können gezielt die Sorte bestellen, die zu Ihrem Projekt passt.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Römische Kamille Ligulosum wächst polsterbildend bis teppichartig. Die Triebe verzweigen sich bodennah, liegen teilweise auf und können bei guten Bedingungen eine gleichmäßige, niedrig geschlossene Fläche bilden. Das Erscheinungsbild ist weich und filigran; beim Darüberstreichen verströmt das Laub einen aromatischen Duft.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand bleibt die Pflanze in der Regel deutlich unter 20 cm Höhe, oft eher im Bereich von etwa 5–15 cm, abhängig von Standort und Pflege. Die Breite einer Einzelpflanze kann sich im Laufe der Zeit deutlich ausdehnen, wobei ein dichter Teppich erst durch mehrere Pflanzen im passenden Abstand entsteht. Für eine geschlossene Fläche ist deshalb meist eine Pflanzung in Gruppen sinnvoll.
  • Blattwerk: Das Laub ist fein gefiedert, fast farnartig, und von frischem bis mittelgrünem Farbton. Es bleibt über die Saison hinweg attraktiv, sofern der Standort passt und keine Staunässe oder extreme Trockenheit auftreten. Die Blätter sitzen dicht an den Trieben und sorgen für den typischen, dichten Bodendecker-Effekt.
  • Blüten und Zierwert: Im Frühsommer bis in den Sommer hinein (der genaue Zeitraum kann je nach Witterung etwas schwanken) erscheinen zahlreiche kleine Blütenköpfchen mit weißem Strahlenkranz und gelbem Zentrum. Sie ähneln kleinen Margeriten, wirken aber feiner. Die Blüten stehen leicht über dem Laub und verleihen der Fläche einen hellen, freundlichen Charakter. Neben dem dekorativen Wert können einzelne Blüten für Tee oder einfache Hausanwendungen genutzt werden, sofern Sie dies wünschen und vertragen.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Sorte wächst eher mäßig schnell. Unter guten Bedingungen bildet sie innerhalb einer Saison bereits erkennbare Polster, benötigt aber in der Regel mehr als eine Saison, um größere Flächen vollständig zu schließen. Wer sehr zügig ganze Flächen begrünen will, sollte entsprechend mehr Pflanzen pro Quadratmeter setzen oder etwas Geduld mitbringen.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Römische Kamille gilt grundsätzlich als winterharte Staude in vielen gemäßigten Regionen. In normalen Wintern übersteht sie Frost ohne größeren Schaden, insbesondere in gut durchlässigen Böden. Bei langen, sehr strengen Frostperioden ohne Schneedecke oder bei Staunässe im Winter kann es jedoch zu Ausfällen kommen. Ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub kann in rauen Lagen sinnvoll sein, vor allem im ersten Standjahr.
  • Trockenheits- und Feuchtigkeitstoleranz: Die Pflanze bevorzugt frische, aber gut drainierte Böden. Kurzzeitige Trockenphasen übersteht sie in der Regel, vor allem, wenn sie bereits gut eingewurzelt ist. Längere Trockenheit führt allerdings zu reduziertem Wachstum, braunen Blattspitzen oder teilweisem Zurückziehen der Pflanze. Deutlich kritischer ist Staunässe: Stehendes Wasser im Wurzelbereich, insbesondere in den kühleren Monaten, begünstigt Wurzelfäule und kann ganze Polster schädigen. Daher ist ein durchlässiger Boden wichtiger als eine dauerhaft hohe Bodenfeuchte.
  • Kultur im Freiland: Im Freiland eignet sich Römische Kamille Ligulosum für Steingärten, sonnige bis halbschattige Beete, Vorgärten, Wegränder und Kräutergärten. Sie kommt besonders gut zur Geltung, wenn sie nicht von höherwüchsigen Pflanzen überwachsen wird. Auf schweren, staunassen Böden ist sie dagegen nur eingeschränkt empfehlenswert, es sei denn, der Boden wird gezielt verbessert.
  • Kultur im Topf oder Kübel: Die Sorte lässt sich auch in Töpfen, Schalen oder Kästen kultivieren. Wichtig sind ein ausreichend großes Gefäß, eine durchlässige Substratmischung und ein Ablaufloch, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Gefäße auf Balkon oder Terrasse trocknen schneller aus, daher ist hier ein etwas häufigeres Kontrollieren des Feuchtegrades nötig. Im Winter sollten Töpfe vor extremem Durchfrieren geschützt werden, zum Beispiel durch einen isolierenden Untersetzer oder einen geschützten Standort.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für einen dauerhaft gesunden und ansprechenden Bestand ist der Standort entscheidend. Römische Kamille Ligulosum bevorzugt eine eher sonnige Lage. Halbschatten wird in vielen Fällen noch toleriert, allerdings kann die Blühfreudigkeit dort geringer sein und der Teppich lockerer wirken. In tiefem Schatten ist die Pflanze in der Regel keine gute Wahl, da sie dort zu stark vergeilt und verarmt.

Beim Bodentyp gilt: möglichst durchlässig, eher leicht bis mittelschwer. Sandig-lehmige Böden sind günstig, sofern sie nicht dauerhaft nass sind. Auf sehr schweren Lehmböden empfiehlt es sich, vor der Pflanzung Sand, feinen Kies oder eine hochwertige, durchlässige Erde einzuarbeiten. Ein neutraler bis leicht saurer oder leicht kalkhaltiger Boden wird meist gut vertragen; extreme pH-Werte sollten vermieden werden.

Gegen Wind ist Römische Kamille Ligulosum im Allgemeinen unempfindlich, solange der Boden nicht zugleich stark austrocknet. Auf sehr exponierten, zugigen Flächen mit intensiver Sonneneinstrahlung müssen Sie in Trockenphasen etwas genauer auf die Wasserversorgung achten. Ein lockerer Windzug schadet aber nicht.

Staunässe ist der wichtigste Punkt, den Sie unbedingt vermeiden sollten. Wasser, das länger in Pflanzlöchern oder Untersetzern steht, schadet der Wurzel und kann zu Fäulnis führen. Achten Sie daher auf eine gute Entwässerung – sowohl im Beet als auch in Gefäßen.

Der notwendige Pflanzabstand hängt vom gewünschten Schließungszeitraum ab. Für eine relativ zügige Flächenbegrünung können etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Pflanzen sinnvoll sein. Möchten Sie langsamer schließen und anfangs mehr Boden sehen, können Sie den Abstand etwas erhöhen, müssen dann aber mit einer längeren Entwicklungsphase rechnen.

Auf Balkon oder Terrasse lässt sich die Sorte gut in flachen Schalen oder breiten Kästen einsetzen, ideal an sonnigen Plätzen. Dort ist sie ein angenehmer Partner für niedrige Stauden oder Kräuter. Achten Sie im Sommer auf ausreichende Wasserversorgung, da Töpfe schneller austrocknen als Gartenboden.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattiger Standort, was zu schwachem Wuchs und wenig Blüten führt,
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage, die Wurzelfäule begünstigen,
  • zu enger Pflanzabstand bei großen Flächen, der später schwer zu pflegen ist, wenn sich die Polster ineinanderdrücken,
  • übermäßige Bewässerung im Topf, insbesondere in kühlen Phasen.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt liegt in frostfreien Phasen des Frühjahrs oder Frühherbsts. Im Frühjahr hat die Pflanze die gesamte Wachstumsperiode vor sich, um gut einzuwurzeln. Im frühen Herbst kann der noch warme Boden das Anwachsen fördern, solange der Winter nicht unmittelbar vor der Tür steht.

1. Vorbereitung von Boden oder Gefäß

  • Im Beet lockern Sie den Boden mindestens spaten- oder grabgabeltief auf.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden Sand, feinen Kies oder eine durchlässige Pflanzerde ein.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter gründlich, damit sich diese später nicht durch den Kamillen-Teppich schieben.
  • In Töpfen oder Kästen legen Sie eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an und füllen dann mit gut durchlässigem Substrat auf.

2. Einpflanzen

  • Stellen Sie die gelieferten Töpfe vor dem Pflanzen kurz in Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist.
  • Heben Sie Pflanzlöcher aus, die etwas größer als der Topfballen sind.
  • Setzen Sie die Pflanze so, dass die Oberkante des Wurzelballens auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Füllen Sie die Zwischenräume mit Erde auf und drücken Sie den Boden rund um die Pflanze leicht an, damit keine größeren Hohlräume bleiben.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Gießen Sie unmittelbar nach dem Setzen gründlich, aber ohne den Boden zu verschlämmen.
  • Das Wasser sollte in den Boden einsickern, ohne längere Zeit an der Oberfläche zu stehen.
  • In den folgenden Tagen halten Sie den Boden leicht feucht, bis ein erstes Anwachsen sichtbar wird.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Pflanzen Anzeichen von Welke zeigen. Leichte Blattschäden nach dem Setzen sind möglich, sollten sich aber bald geben.
  • Bei stark wüchsigem Unkraut entfernen Sie dieses frühzeitig, damit es junge Pflanzen nicht verdrängt.
  • In sehr sonnigen, heißen Perioden ist ein zeitweiser leichter Schattenschutz in den allerersten Tagen nach dem Setzen hilfreich, vor allem bei Pflanzung im Hochsommer, die eher nur mit Erfahrung zu empfehlen ist.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Der tatsächliche Pflegeaufwand für Römische Kamille Ligulosum ist überschaubar, aber es gibt einige Punkte, die für ein dauerhaft gutes Ergebnis wichtig sind.

Frühling

  • Zu Beginn der Wachstumsperiode können Sie abgestorbene oder braune Pflanzenteile vorsichtig entfernen.
  • Ein leichter Rückschnitt der Polster hilft, sie kompakt und dicht zu halten.
  • Eine zurückhaltende, organische Düngung kann das Wachstum anregen, ist aber auf nährstoffreicheren Böden meist nicht zwingend nötig.

Sommer

  • In der Blütezeit profitieren Sie von der dekorativen Wirkung und dem leichten Duft.
  • Gießen Sie bei anhaltender Trockenheit, insbesondere bei Kultur in Gefäßen. Ziel ist ein gleichmäßig, aber nicht nasser Boden.
  • Entfernen Sie, wenn gewünscht, verblühte Blüten, um ein gepflegtes Bild zu erhalten. Ein Teil der Blüten darf ausreifen, wenn Sie eine natürliche Selbstaussaat tolerieren möchten.

Herbst

  • Gegen Ende der Saison verlangsamt sich das Wachstum deutlich.
  • Ein stärkerer Rückschnitt ist nur dann sinnvoll, wenn Polster stark unregelmäßig geworden sind oder Teile verkahlt wirken.
  • Düngung ist im Herbst in der Regel nicht nötig; sie könnte den Austrieb vor dem Winter zu sehr anregen.

Winter

  • In milden Wintern können Teile des Laubs grün bleiben, in härteren Wintern können Blätter zurückfrieren.
  • Vermeiden Sie Staunässe; sorgen Sie gegebenenfalls für einen leicht erhöhten Standort in Gefäßen, damit Regenwasser ablaufen kann.
  • In rauen Lagen kann ein leichter Winterschutz aus Reisig sinnvoll sein, vor allem im ersten Standjahr, um Frosttrocknis zu mindern.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Gelbliche oder blasse Blätter können auf Nährstoffmangel oder zu nassen Boden hinweisen. Prüfen Sie zuerst die Feuchtigkeit, dann ggf. sparsam nachdüngen.
  • Braune Blattspitzen und ein insgesamt schlaffer Eindruck deuten meist auf Trockenstress hin. In diesem Fall langsam, aber gründlich wässern.
  • Teilweise kahle Stellen in der Fläche können Folge von verdichtetem Boden, Staunässe oder Beschädigung durch Trittbelastung sein. Lockern Sie den Boden vorsichtig und setzen Sie bei Bedarf Ersatzpflanzen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten bietet Römische Kamille Ligulosum viele Optionen. Als niedriger Bodendecker ist sie ideal an Sitzplätzen, rund um niedrige Gehölze oder im Vorgarten. Sie passt gut in Naturgärten, cottageartige Gestaltungen und Kräuterecken. Durch ihre geringe Höhe stört sie Sichtachsen kaum und kann auch entlang von Gartenwegen verwendet werden.

Auf Terrasse oder Balkon eignet sich die Sorte gut für Schalen, Balkonkästen und flache Pflanzgefäße. Sie kann Töpfen eine grüne, blühende „Basis“ geben, aus der sich andere, höherwachsende Pflanzen erheben. Achten Sie in Gefäßen auf ausreichendes Volumen, damit die Erde nicht zu schnell austrocknet.

Im Beet wird Römische Kamille Ligulosum häufig im Vordergrund eingesetzt, wo sie den Übergang von Pflaster oder Rasenkante zum Staudenbeet gestaltet. Zwischen Steinen oder am Rand von Natursteinmauern kann sie einen weichen, lebendigen Rand bilden. Sie sollte dabei nicht von stark wuchernden Nachbarn überwachsen werden, da sie sonst an Vitalität verliert.

Als „grüne Fuge“ zwischen Trittsteinen oder Platten ist die Sorte eine interessante Option, wenn die Belastung durch Begehen moderat bleibt. Ständiges, intensives Begehen verträgt sie nur eingeschränkt, kurze Wege mit gelegentlichen Tritten sind meist unproblematisch, sofern der Boden nicht verdichtet.

Für sinnvolle Pflanzenkombinationen eignen sich:

  • niedrige Lavendel- oder Thymiansorten für mediterran angehauchte Pflanzungen,
  • kleine Ziergräser mit ähnlichen Standortansprüchen, die vertikale Akzente setzen,
  • andere sonnenliebende, niedrige Stauden wie Polsterstauden, sofern sie die Kamille nicht überwuchern.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • stark schattige, dauerfeuchte Lagen, zum Beispiel nordseitige, schwer lehmige Höfe,
  • Flächen mit starkem, täglichem Trittverkehr, etwa Haupteingänge ohne Ausweichflächen,
  • Standorte mit dauerhaft extrem trockenen, flachgründigen Böden ohne Bewässerungsmöglichkeit,
  • Gärten, in denen ausschließlich intensiv nutzbare Rasenflächen gewünscht sind, da die Pflegeanforderungen und Belastbarkeit anders sind.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Staude kann auch Römische Kamille Ligulosum von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Häufig spielen die Standortbedingungen dabei eine größere Rolle als der konkrete Erreger.

  • Pilzliche Probleme: In zu feuchten, schlecht durchlüfteten Beständen können Blattflecken oder Fäulnis auftreten. Besonders gefährlich ist länger stehende Nässe im Wurzelbereich, die Wurzelfäule begünstigt. Vorbeugend hilft ein durchlässiger Boden, ein nicht zu dichter Pflanzabstand und das Vermeiden von Dauerberegnung direkt auf die Polster.
  • Tierische Schädlinge: Gelegentlich können Blattläuse oder andere saugende Insekten auftreten, vor allem in Phasen geschwächter Pflanzen. In einem gesunden Gartenökosystem regulieren sich solche Populationen oft selbst, zum Beispiel durch Nützlinge. Bei starkem Befall kann ein frühzeitiges mechanisches Entfernen (Abstreifen, Abduschen bei Topfexemplaren) sinnvoll sein.
  • Unkrautkonkurrenz: In den Anfangsjahren, bevor sich ein dichter Teppich gebildet hat, ist die Fläche anfällig für Aufwuchs von Unkraut. Besonders tiefwurzelnde oder stark wuchernde Arten können die Kamille verdrängen. Eine sorgfältige Bodenvorbereitung und frühes Jäten sind daher wichtig, um Probleme zu vermeiden.
  • Bedingungen, die Probleme begünstigen: dauerhaft nasse Böden, schlecht entwässerte Pflanzgefäße, extreme Beschattung, starke Bodenverdichtung durch häufiges Betreten und unsachgemäße Bewässerung (sehr unregelmäßig, von trocken auf staunass).

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine hochwachsende Blühstaude für den hinteren Beetbereich suchen.
  • Wenn Sie eine intensiv belastbare, kurzgeschnittene Rasenfläche planen, die regelmäßig gemäht und stark betreten wird.
  • Wenn Sie in einer Region mit extrem harten Wintern ohne Schutzmöglichkeiten im Freiland wirtschaften und keinen angepassten Standort bieten können.
  • Wenn die Bewässerung grundsätzlich nicht sichergestellt werden kann und der Standort sehr heiß, trocken und flachgründig ist.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Römische Kamille Ligulosum bei Bakker profitieren Sie von einer gezielten Sortenauswahl und der Möglichkeit, die benötigte Stückzahl genau auf Ihr Projekt abzustimmen. Sie können in Ruhe planen, Abstände berechnen und die Pflanzen direkt nach Hause liefern lassen. So vermeiden Sie spontane Fehlkäufe von nicht passenden Arten und sparen Wege.

Die Pflanzen werden sicher verpackt und in einem Zustand geliefert, in dem sie nach kurzer Akklimatisierung direkt ausgepflanzt werden können. Begleitende Hinweise zur Pflanzung und Pflege unterstützen Sie dabei, typische Anfängerfehler zu vermeiden. Durch die klare Beschreibung wissen Sie bereits vor der Bestellung, welche Anforderungen die Pflanze stellt und was sie leisten kann – und was nicht.

Wenn Sie eine niedrige, duftende Staude suchen, die Flächen schließt, im Sommer mit feinen Blüten auftritt und sich sowohl im Garten als auch im Gefäß bewährt, ist Römische Kamille Ligulosum eine durchdachte Wahl. Bestellen Sie bequem online bei Bakker und legen Sie den Grundstein für einen dauerhaft ansprechenden, pflegeleichten Pflanzenteppich, der Ihre Flächen auf natürliche Weise belebt.

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Römische Kamille Ligulosum Chamaemelum nobile Ligulosum

Ideal als Teppich

Normaler Preis 6,45 €
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Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Sandiger Boden, Drainierter Boden
Bienenpflanze
Blüte: Juni - August
Riechend
Widerstandsfähigkeit: -28°C (zone 5a)
Beschreibung
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Römische Kamille Ligulosum – fein duftender Bodendecker mit Nutzwert

Römische Kamille Ligulosum ist eine niedrige, teppichbildende Staude mit feinem, gefiedertem Laub und zarten, weiß-gelben Blüten. Sie verbindet Zierwert mit praktischem Nutzen: dekorative Blütenteppiche, sanfter Duft und die Möglichkeit, einzelne Blüten für Tee oder Duftzwecke zu ernten. Diese Pflanze richtet sich an Gartenbesitzer und Balkonfreunde, die eine pflegeleichte, eher niedrige und vielseitig nutzbare Staude suchen, ohne gleich einen ganzen Kräutergarten anlegen zu müssen.

Geeignet ist sie vor allem für Menschen, die

  • einen duftenden, trittverträglichen Bodendecker wünschen, zum Beispiel an Wegen oder Sitzplätzen,
  • eine Alternative oder Ergänzung zu klassischem Rasen auf kleineren Flächen suchen,
  • im Kräuter- oder Naturgarten eine niedrig bleibende, robustere Art der Kamille integrieren möchten,
  • gerne mit einer Pflanze arbeiten, die in Töpfen, Schalen und Beeten gleichermaßen eingesetzt werden kann,
  • den Pflegeaufwand realistisch niedrig halten, aber trotzdem ein gepflegtes Erscheinungsbild erzielen wollen.

Die Nutzenaussage ist nüchtern: Römische Kamille Ligulosum eignet sich hervorragend als niedriger, aromatischer Bodendecker mit dekorativer Blüte und moderatem Pflegeaufwand. Sie ist keine „Wunderpflanze“, aber eine sehr praktische Lösung, wenn eine Fläche grün, lebendig und dezent duftend gestaltet werden soll, ohne ständig mähen oder aufwendig schneiden zu müssen.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie eine lebende Staude der Sorte Römische Kamille Ligulosum. Je nach gewählter Variante erhalten Sie kräftige Jungpflanzen im Topf, die nach dem Einpflanzen zügig weiterwachsen und zu einem dichten Teppich zusammenwachsen können. Jede Pflanze bildet fein zerteilte, frischgrüne Blätter und im Laufe der Saison zahlreiche, kleine, margeritenartige Blüten mit weißem Rand und gelber Mitte.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der flächigen Begrünung niedriger Bereiche: Wegeinfassungen, Trittplattenzwischenräume, kleine Vorgärten, Staudenbeete im vorderen Bereich oder größere Gefäße. Im Vergleich zu klassischen Stauden mit stärkerer Höhenentwicklung bleibt diese Sorte deutlich niedriger und schmiegt sich eher an den Boden an. Das macht sie interessant für Standorte, an denen höhere Pflanzen optisch stören oder den Blick versperren würden.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments unterscheidet sich Römische Kamille Ligulosum von vielen anderen Stauden dadurch, dass sie:

  • nicht primär als reine Schnittblume, sondern als Teppichbildner gedacht ist,
  • optischen Zierwert und aromatische Nutzung kombiniert,
  • für flächige Pflanzungen in größerer Stückzahl interessant ist, ohne dabei „wuchernd“ zu werden,
  • in kleineren Gärten, Innenhöfen oder auf Balkonen auch in Gefäßen gut zur Geltung kommt.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen diese Staude passend vorbereitet, mit Wurzelballen im Topf und klaren Hinweisen zum Einpflanzen. So sparen Sie sich das Suchen nach geeigneten Pflanzen im stationären Handel und können gezielt die Sorte bestellen, die zu Ihrem Projekt passt.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Römische Kamille Ligulosum wächst polsterbildend bis teppichartig. Die Triebe verzweigen sich bodennah, liegen teilweise auf und können bei guten Bedingungen eine gleichmäßige, niedrig geschlossene Fläche bilden. Das Erscheinungsbild ist weich und filigran; beim Darüberstreichen verströmt das Laub einen aromatischen Duft.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand bleibt die Pflanze in der Regel deutlich unter 20 cm Höhe, oft eher im Bereich von etwa 5–15 cm, abhängig von Standort und Pflege. Die Breite einer Einzelpflanze kann sich im Laufe der Zeit deutlich ausdehnen, wobei ein dichter Teppich erst durch mehrere Pflanzen im passenden Abstand entsteht. Für eine geschlossene Fläche ist deshalb meist eine Pflanzung in Gruppen sinnvoll.
  • Blattwerk: Das Laub ist fein gefiedert, fast farnartig, und von frischem bis mittelgrünem Farbton. Es bleibt über die Saison hinweg attraktiv, sofern der Standort passt und keine Staunässe oder extreme Trockenheit auftreten. Die Blätter sitzen dicht an den Trieben und sorgen für den typischen, dichten Bodendecker-Effekt.
  • Blüten und Zierwert: Im Frühsommer bis in den Sommer hinein (der genaue Zeitraum kann je nach Witterung etwas schwanken) erscheinen zahlreiche kleine Blütenköpfchen mit weißem Strahlenkranz und gelbem Zentrum. Sie ähneln kleinen Margeriten, wirken aber feiner. Die Blüten stehen leicht über dem Laub und verleihen der Fläche einen hellen, freundlichen Charakter. Neben dem dekorativen Wert können einzelne Blüten für Tee oder einfache Hausanwendungen genutzt werden, sofern Sie dies wünschen und vertragen.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Sorte wächst eher mäßig schnell. Unter guten Bedingungen bildet sie innerhalb einer Saison bereits erkennbare Polster, benötigt aber in der Regel mehr als eine Saison, um größere Flächen vollständig zu schließen. Wer sehr zügig ganze Flächen begrünen will, sollte entsprechend mehr Pflanzen pro Quadratmeter setzen oder etwas Geduld mitbringen.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Römische Kamille gilt grundsätzlich als winterharte Staude in vielen gemäßigten Regionen. In normalen Wintern übersteht sie Frost ohne größeren Schaden, insbesondere in gut durchlässigen Böden. Bei langen, sehr strengen Frostperioden ohne Schneedecke oder bei Staunässe im Winter kann es jedoch zu Ausfällen kommen. Ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub kann in rauen Lagen sinnvoll sein, vor allem im ersten Standjahr.
  • Trockenheits- und Feuchtigkeitstoleranz: Die Pflanze bevorzugt frische, aber gut drainierte Böden. Kurzzeitige Trockenphasen übersteht sie in der Regel, vor allem, wenn sie bereits gut eingewurzelt ist. Längere Trockenheit führt allerdings zu reduziertem Wachstum, braunen Blattspitzen oder teilweisem Zurückziehen der Pflanze. Deutlich kritischer ist Staunässe: Stehendes Wasser im Wurzelbereich, insbesondere in den kühleren Monaten, begünstigt Wurzelfäule und kann ganze Polster schädigen. Daher ist ein durchlässiger Boden wichtiger als eine dauerhaft hohe Bodenfeuchte.
  • Kultur im Freiland: Im Freiland eignet sich Römische Kamille Ligulosum für Steingärten, sonnige bis halbschattige Beete, Vorgärten, Wegränder und Kräutergärten. Sie kommt besonders gut zur Geltung, wenn sie nicht von höherwüchsigen Pflanzen überwachsen wird. Auf schweren, staunassen Böden ist sie dagegen nur eingeschränkt empfehlenswert, es sei denn, der Boden wird gezielt verbessert.
  • Kultur im Topf oder Kübel: Die Sorte lässt sich auch in Töpfen, Schalen oder Kästen kultivieren. Wichtig sind ein ausreichend großes Gefäß, eine durchlässige Substratmischung und ein Ablaufloch, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Gefäße auf Balkon oder Terrasse trocknen schneller aus, daher ist hier ein etwas häufigeres Kontrollieren des Feuchtegrades nötig. Im Winter sollten Töpfe vor extremem Durchfrieren geschützt werden, zum Beispiel durch einen isolierenden Untersetzer oder einen geschützten Standort.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für einen dauerhaft gesunden und ansprechenden Bestand ist der Standort entscheidend. Römische Kamille Ligulosum bevorzugt eine eher sonnige Lage. Halbschatten wird in vielen Fällen noch toleriert, allerdings kann die Blühfreudigkeit dort geringer sein und der Teppich lockerer wirken. In tiefem Schatten ist die Pflanze in der Regel keine gute Wahl, da sie dort zu stark vergeilt und verarmt.

Beim Bodentyp gilt: möglichst durchlässig, eher leicht bis mittelschwer. Sandig-lehmige Böden sind günstig, sofern sie nicht dauerhaft nass sind. Auf sehr schweren Lehmböden empfiehlt es sich, vor der Pflanzung Sand, feinen Kies oder eine hochwertige, durchlässige Erde einzuarbeiten. Ein neutraler bis leicht saurer oder leicht kalkhaltiger Boden wird meist gut vertragen; extreme pH-Werte sollten vermieden werden.

Gegen Wind ist Römische Kamille Ligulosum im Allgemeinen unempfindlich, solange der Boden nicht zugleich stark austrocknet. Auf sehr exponierten, zugigen Flächen mit intensiver Sonneneinstrahlung müssen Sie in Trockenphasen etwas genauer auf die Wasserversorgung achten. Ein lockerer Windzug schadet aber nicht.

Staunässe ist der wichtigste Punkt, den Sie unbedingt vermeiden sollten. Wasser, das länger in Pflanzlöchern oder Untersetzern steht, schadet der Wurzel und kann zu Fäulnis führen. Achten Sie daher auf eine gute Entwässerung – sowohl im Beet als auch in Gefäßen.

Der notwendige Pflanzabstand hängt vom gewünschten Schließungszeitraum ab. Für eine relativ zügige Flächenbegrünung können etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Pflanzen sinnvoll sein. Möchten Sie langsamer schließen und anfangs mehr Boden sehen, können Sie den Abstand etwas erhöhen, müssen dann aber mit einer längeren Entwicklungsphase rechnen.

Auf Balkon oder Terrasse lässt sich die Sorte gut in flachen Schalen oder breiten Kästen einsetzen, ideal an sonnigen Plätzen. Dort ist sie ein angenehmer Partner für niedrige Stauden oder Kräuter. Achten Sie im Sommer auf ausreichende Wasserversorgung, da Töpfe schneller austrocknen als Gartenboden.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattiger Standort, was zu schwachem Wuchs und wenig Blüten führt,
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage, die Wurzelfäule begünstigen,
  • zu enger Pflanzabstand bei großen Flächen, der später schwer zu pflegen ist, wenn sich die Polster ineinanderdrücken,
  • übermäßige Bewässerung im Topf, insbesondere in kühlen Phasen.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt liegt in frostfreien Phasen des Frühjahrs oder Frühherbsts. Im Frühjahr hat die Pflanze die gesamte Wachstumsperiode vor sich, um gut einzuwurzeln. Im frühen Herbst kann der noch warme Boden das Anwachsen fördern, solange der Winter nicht unmittelbar vor der Tür steht.

1. Vorbereitung von Boden oder Gefäß

  • Im Beet lockern Sie den Boden mindestens spaten- oder grabgabeltief auf.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden Sand, feinen Kies oder eine durchlässige Pflanzerde ein.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter gründlich, damit sich diese später nicht durch den Kamillen-Teppich schieben.
  • In Töpfen oder Kästen legen Sie eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an und füllen dann mit gut durchlässigem Substrat auf.

2. Einpflanzen

  • Stellen Sie die gelieferten Töpfe vor dem Pflanzen kurz in Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist.
  • Heben Sie Pflanzlöcher aus, die etwas größer als der Topfballen sind.
  • Setzen Sie die Pflanze so, dass die Oberkante des Wurzelballens auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Füllen Sie die Zwischenräume mit Erde auf und drücken Sie den Boden rund um die Pflanze leicht an, damit keine größeren Hohlräume bleiben.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Gießen Sie unmittelbar nach dem Setzen gründlich, aber ohne den Boden zu verschlämmen.
  • Das Wasser sollte in den Boden einsickern, ohne längere Zeit an der Oberfläche zu stehen.
  • In den folgenden Tagen halten Sie den Boden leicht feucht, bis ein erstes Anwachsen sichtbar wird.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Pflanzen Anzeichen von Welke zeigen. Leichte Blattschäden nach dem Setzen sind möglich, sollten sich aber bald geben.
  • Bei stark wüchsigem Unkraut entfernen Sie dieses frühzeitig, damit es junge Pflanzen nicht verdrängt.
  • In sehr sonnigen, heißen Perioden ist ein zeitweiser leichter Schattenschutz in den allerersten Tagen nach dem Setzen hilfreich, vor allem bei Pflanzung im Hochsommer, die eher nur mit Erfahrung zu empfehlen ist.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Der tatsächliche Pflegeaufwand für Römische Kamille Ligulosum ist überschaubar, aber es gibt einige Punkte, die für ein dauerhaft gutes Ergebnis wichtig sind.

Frühling

  • Zu Beginn der Wachstumsperiode können Sie abgestorbene oder braune Pflanzenteile vorsichtig entfernen.
  • Ein leichter Rückschnitt der Polster hilft, sie kompakt und dicht zu halten.
  • Eine zurückhaltende, organische Düngung kann das Wachstum anregen, ist aber auf nährstoffreicheren Böden meist nicht zwingend nötig.

Sommer

  • In der Blütezeit profitieren Sie von der dekorativen Wirkung und dem leichten Duft.
  • Gießen Sie bei anhaltender Trockenheit, insbesondere bei Kultur in Gefäßen. Ziel ist ein gleichmäßig, aber nicht nasser Boden.
  • Entfernen Sie, wenn gewünscht, verblühte Blüten, um ein gepflegtes Bild zu erhalten. Ein Teil der Blüten darf ausreifen, wenn Sie eine natürliche Selbstaussaat tolerieren möchten.

Herbst

  • Gegen Ende der Saison verlangsamt sich das Wachstum deutlich.
  • Ein stärkerer Rückschnitt ist nur dann sinnvoll, wenn Polster stark unregelmäßig geworden sind oder Teile verkahlt wirken.
  • Düngung ist im Herbst in der Regel nicht nötig; sie könnte den Austrieb vor dem Winter zu sehr anregen.

Winter

  • In milden Wintern können Teile des Laubs grün bleiben, in härteren Wintern können Blätter zurückfrieren.
  • Vermeiden Sie Staunässe; sorgen Sie gegebenenfalls für einen leicht erhöhten Standort in Gefäßen, damit Regenwasser ablaufen kann.
  • In rauen Lagen kann ein leichter Winterschutz aus Reisig sinnvoll sein, vor allem im ersten Standjahr, um Frosttrocknis zu mindern.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Gelbliche oder blasse Blätter können auf Nährstoffmangel oder zu nassen Boden hinweisen. Prüfen Sie zuerst die Feuchtigkeit, dann ggf. sparsam nachdüngen.
  • Braune Blattspitzen und ein insgesamt schlaffer Eindruck deuten meist auf Trockenstress hin. In diesem Fall langsam, aber gründlich wässern.
  • Teilweise kahle Stellen in der Fläche können Folge von verdichtetem Boden, Staunässe oder Beschädigung durch Trittbelastung sein. Lockern Sie den Boden vorsichtig und setzen Sie bei Bedarf Ersatzpflanzen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten bietet Römische Kamille Ligulosum viele Optionen. Als niedriger Bodendecker ist sie ideal an Sitzplätzen, rund um niedrige Gehölze oder im Vorgarten. Sie passt gut in Naturgärten, cottageartige Gestaltungen und Kräuterecken. Durch ihre geringe Höhe stört sie Sichtachsen kaum und kann auch entlang von Gartenwegen verwendet werden.

Auf Terrasse oder Balkon eignet sich die Sorte gut für Schalen, Balkonkästen und flache Pflanzgefäße. Sie kann Töpfen eine grüne, blühende „Basis“ geben, aus der sich andere, höherwachsende Pflanzen erheben. Achten Sie in Gefäßen auf ausreichendes Volumen, damit die Erde nicht zu schnell austrocknet.

Im Beet wird Römische Kamille Ligulosum häufig im Vordergrund eingesetzt, wo sie den Übergang von Pflaster oder Rasenkante zum Staudenbeet gestaltet. Zwischen Steinen oder am Rand von Natursteinmauern kann sie einen weichen, lebendigen Rand bilden. Sie sollte dabei nicht von stark wuchernden Nachbarn überwachsen werden, da sie sonst an Vitalität verliert.

Als „grüne Fuge“ zwischen Trittsteinen oder Platten ist die Sorte eine interessante Option, wenn die Belastung durch Begehen moderat bleibt. Ständiges, intensives Begehen verträgt sie nur eingeschränkt, kurze Wege mit gelegentlichen Tritten sind meist unproblematisch, sofern der Boden nicht verdichtet.

Für sinnvolle Pflanzenkombinationen eignen sich:

  • niedrige Lavendel- oder Thymiansorten für mediterran angehauchte Pflanzungen,
  • kleine Ziergräser mit ähnlichen Standortansprüchen, die vertikale Akzente setzen,
  • andere sonnenliebende, niedrige Stauden wie Polsterstauden, sofern sie die Kamille nicht überwuchern.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • stark schattige, dauerfeuchte Lagen, zum Beispiel nordseitige, schwer lehmige Höfe,
  • Flächen mit starkem, täglichem Trittverkehr, etwa Haupteingänge ohne Ausweichflächen,
  • Standorte mit dauerhaft extrem trockenen, flachgründigen Böden ohne Bewässerungsmöglichkeit,
  • Gärten, in denen ausschließlich intensiv nutzbare Rasenflächen gewünscht sind, da die Pflegeanforderungen und Belastbarkeit anders sind.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Staude kann auch Römische Kamille Ligulosum von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Häufig spielen die Standortbedingungen dabei eine größere Rolle als der konkrete Erreger.

  • Pilzliche Probleme: In zu feuchten, schlecht durchlüfteten Beständen können Blattflecken oder Fäulnis auftreten. Besonders gefährlich ist länger stehende Nässe im Wurzelbereich, die Wurzelfäule begünstigt. Vorbeugend hilft ein durchlässiger Boden, ein nicht zu dichter Pflanzabstand und das Vermeiden von Dauerberegnung direkt auf die Polster.
  • Tierische Schädlinge: Gelegentlich können Blattläuse oder andere saugende Insekten auftreten, vor allem in Phasen geschwächter Pflanzen. In einem gesunden Gartenökosystem regulieren sich solche Populationen oft selbst, zum Beispiel durch Nützlinge. Bei starkem Befall kann ein frühzeitiges mechanisches Entfernen (Abstreifen, Abduschen bei Topfexemplaren) sinnvoll sein.
  • Unkrautkonkurrenz: In den Anfangsjahren, bevor sich ein dichter Teppich gebildet hat, ist die Fläche anfällig für Aufwuchs von Unkraut. Besonders tiefwurzelnde oder stark wuchernde Arten können die Kamille verdrängen. Eine sorgfältige Bodenvorbereitung und frühes Jäten sind daher wichtig, um Probleme zu vermeiden.
  • Bedingungen, die Probleme begünstigen: dauerhaft nasse Böden, schlecht entwässerte Pflanzgefäße, extreme Beschattung, starke Bodenverdichtung durch häufiges Betreten und unsachgemäße Bewässerung (sehr unregelmäßig, von trocken auf staunass).

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine hochwachsende Blühstaude für den hinteren Beetbereich suchen.
  • Wenn Sie eine intensiv belastbare, kurzgeschnittene Rasenfläche planen, die regelmäßig gemäht und stark betreten wird.
  • Wenn Sie in einer Region mit extrem harten Wintern ohne Schutzmöglichkeiten im Freiland wirtschaften und keinen angepassten Standort bieten können.
  • Wenn die Bewässerung grundsätzlich nicht sichergestellt werden kann und der Standort sehr heiß, trocken und flachgründig ist.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Römische Kamille Ligulosum bei Bakker profitieren Sie von einer gezielten Sortenauswahl und der Möglichkeit, die benötigte Stückzahl genau auf Ihr Projekt abzustimmen. Sie können in Ruhe planen, Abstände berechnen und die Pflanzen direkt nach Hause liefern lassen. So vermeiden Sie spontane Fehlkäufe von nicht passenden Arten und sparen Wege.

Die Pflanzen werden sicher verpackt und in einem Zustand geliefert, in dem sie nach kurzer Akklimatisierung direkt ausgepflanzt werden können. Begleitende Hinweise zur Pflanzung und Pflege unterstützen Sie dabei, typische Anfängerfehler zu vermeiden. Durch die klare Beschreibung wissen Sie bereits vor der Bestellung, welche Anforderungen die Pflanze stellt und was sie leisten kann – und was nicht.

Wenn Sie eine niedrige, duftende Staude suchen, die Flächen schließt, im Sommer mit feinen Blüten auftritt und sich sowohl im Garten als auch im Gefäß bewährt, ist Römische Kamille Ligulosum eine durchdachte Wahl. Bestellen Sie bequem online bei Bakker und legen Sie den Grundstein für einen dauerhaft ansprechenden, pflegeleichten Pflanzenteppich, der Ihre Flächen auf natürliche Weise belebt.

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Ref : 025933
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