Albanischer Thymian Thymus hirsutus
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"Albanischer Thymian – aromatischer Bodendecker für sonnige Plätze

Albanischer Thymian ist eine niedrig wachsende, intensiv duftende Thymian-Art aus den Bergen des Balkans. Er verbindet einen dichten, trittfesten Teppich mit typischem Würzaroma und zarten Blüten. Damit richtet sich diese Pflanze an Gartenbesitzer und Balkonfreunde, die eine robuste, aromatische und zugleich dekorative Pflanze für sonnige Standorte suchen – ohne täglich viel Zeit in die Pflege investieren zu müssen.

Wenn Sie gezielt eine dauerhafte, aromatische Fläche anlegen möchten – etwa zwischen Trittsteinen, am Beetrand oder in einem großen Kräutergefäß – ist Albanischer Thymian eine sehr passende Wahl. Die Pflanze eignet sich für alle, die:

  • einen niedrigen, möglichst geschlossenen Kräuter-Teppich wünschen,
  • die typische Thymian-Würze schätzen,
  • einen eher trockenen, sonnigen Platz sinnvoll nutzen wollen,
  • und realistisch mit einem langsam bis mittelstark wachsenden Kleinstrauch umgehen können.

Die Nutzenaussage ist klar: Albanischer Thymian bietet langfristig eine duftende, begehbare, optisch ruhige Fläche mit Mehrwert für die Küche – vorausgesetzt, der Standort passt und Staunässe wird konsequent vermieden.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie eine kräftige, gärtnerisch vorgezogene Pflanze des Albanischen Thymians, in der Regel im Topf. Es handelt sich nicht um ein kurzlebiges Saisonprodukt, sondern um einen mehrjährigen, winterharten Halbstrauch, der sich nach dem Einpflanzen über viele Jahre an einem geeigneten Platz etabliert.

Albanischer Thymian wird vor allem wegen drei Eigenschaften gekauft:

  • Aroma: Die Blätter besitzen ein typisches, würziges Thymianaroma, das für Küche und Tee genutzt werden kann.
  • Bodenbedeckung: Die Pflanze bildet einen dichten, niedrigen Teppich, der kleine Flächen zuverlässig begrünt und Unkraut unterdrücken kann.
  • Blütenwert: Im Sommer zeigen sich zahlreiche kleine, meist rosa bis violette Blüten, die Bienen und andere Insekten anziehen.

Im Online-Sortiment von Bakker grenzt sich Albanischer Thymian von anderen Thymian-Arten dadurch ab, dass er in der Regel kompakter und teppichbildender bleibt als klassische, aufrechten Küchenthymian-Formen. Er ist damit stärker als Bodendecker oder Fugenbepflanzung zu verstehen und weniger als hochwüchsiger Busch.

Bakker als spezialisierte Online-Gärtnerei liefert Ihnen Pflanzen in einer Qualität, die auf das Anwachsen im Privatgarten ausgelegt ist. Sie erhalten kein unkontrolliertes Wildsamengut, sondern sorgfältig kultivierte Ware, deren Wuchsform sich im Rahmen der sortentypischen Eigenschaften zuverlässig vorhersagen lässt.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Albanischer Thymian wächst kriechend bis leicht polsterbildend. Die Triebe liegen meist dicht über dem Boden und verholzen im älteren Teil. Die Pflanze wirkt insgesamt wie ein niedriger, flacher Teppich mit fein strukturierten Trieben. Im Alter entstehen leichte Wellen und Polster, die sich gut an Steine und Fugen anschmiegen.
  • Höhe und Breite: Im voll eingewachsenen Zustand erreicht Albanischer Thymian meist eine Höhe von etwa 5–10 cm, in der Blütezeit etwas mehr. Die Breite eines einzelnen Exemplars kann – je nach Boden und Pflege – vorsichtig geschätzt zwischen 20 und 40 cm liegen. Für dichte Flächen werden daher mehrere Pflanzen kombiniert.
  • Blattwerk: Die Blätter sind klein, meist nur wenige Millimeter lang, leicht ledrig und in der Regel graugrün bis mittelgrün. Sie sitzen dicht an den Trieben, was zu einer geschlossenen Oberfläche führt. Beim Darüberstreichen oder leichten Betreten verströmt das Laub einen deutlichen Thymian-Duft. Die Belaubung ist in milden Wintern teilweise immergrün.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in der Kombination aus Blütenteppich und Struktur des Laubs. Im späten Frühling bis Sommer erscheinen unzählige kleine Lippenblüten in Rosa- oder Violetttönen, die sich deutlich von dem feinen Laub abheben. In der Blüte wirkt der Teppich wie leicht überzuckert oder sanft gefärbt, ohne aufdringlich zu sein.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Albanischer Thymian wächst eher langsam bis mäßig schnell. Im ersten Standjahr schließt er Lücken noch nicht vollständig. Eine dichte Fläche entsteht meist innerhalb von zwei bis drei Jahren. Der Vorteil: Die Pflanze bleibt gut kontrollierbar und wuchert nicht in unerwünschte Bereiche.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Als Gebirgspflanze ist Albanischer Thymian im Allgemeinen gut frosthart, sofern der Boden durchlässig bleibt. In den meisten mitteleuropäischen Regionen übersteht er übliche Winter ohne besonderen Schutz. Bei sehr strengen Frösten ohne Schneedecke kann es zu Trockenschäden kommen – besonders in Töpfen. Dann trocknen Triebspitzen ein, die im Frühjahr zurückgeschnitten werden können.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit: Albanischer Thymian ist deutlich trockentolerant. Kurzfristige Trockenphasen übersteht er besser als viele andere Kräuter, solange er zuvor gut eingewurzelt war. Dauerhafte Nässe verträgt er dagegen schlecht. Länger anhaltende Staunässe oder schwere, dichte Böden führen leicht zu Wurzelfäule und Ausfällen.
  • Toleranz gegenüber Feuchtigkeit und ihre Grenzen: Normale, gleichmäßig frische Gartenböden sind unproblematisch, wenn sie locker und wasserdurchlässig sind. Problematisch sind dauerhaft nasse Standorte, Nordseiten mit wenig Sonne und Regenstaus, etwa an Hangfüßen ohne Drainage. Hier schwächelt der Thymian schnell und wird anfällig für Pilzkrankheiten.
  • Kultur im Freiland: Im Freiland eignet sich Albanischer Thymian besonders für Steingärten, Trockenmauern, Fugen zwischen Platten, sonnige Beetränder und als aromatische Rasenersatzfläche in wenig beanspruchten Bereichen. Wichtig ist immer ein mineralisch geprägter, durchlässiger Untergrund.
  • Kultur im Topf: Auch im Topf oder Balkonkasten ist die Kultur gut möglich, wenn das Gefäß ausreichend tief und breit ist und eine lockere, sandig-mineralische Kräutererde verwendet wird. Im Topf ist Albanischer Thymian etwas empfindlicher gegenüber Frost und Staunässe, da die Wurzeln weniger geschützt sind. Eine gute Drainageschicht im Gefäß ist hier entscheidend.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Der Erfolg mit Albanischem Thymian steht und fällt mit dem Standort. Wer hier sorgfältig auswählt, erspart sich später viel Pflegeaufwand und Frust.

Empfohlene Lage: Die Pflanze braucht einen vollsonnigen bis sehr hellen Platz. Mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag sind ein guter Richtwert. Halbschatten führt zu lockerem, langtriebigem Wuchs und schwächerem Aroma. In tieferem Schatten ist Albanischer Thymian nicht dauerhaft vital.

Bodentyp: Ideal sind:

  • lockere, gut drainierte, leicht kalkhaltige Böden,
  • sandig-lehmige Substrate mit hohem mineralischem Anteil,
  • Substrate, die eher mager als stark gedüngt sind.

Sehr schwere, tonige Böden sind problematisch. Hier empfiehlt sich eine gründliche Bodenverbesserung mit Sand, Kies oder feinem Splitt. Übermäßig nährstoffreiche, stark gedüngte Gartenböden fördern weichen, krankheitsanfälligen Wuchs und mindern die Winterhärte.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Wind wird im Allgemeinen gut toleriert, solange der Standort sonnig und nicht dauerhaft nass ist. Staunässe hingegen ist einer der häufigsten Ausfallgründe. Wasser darf im Wurzelbereich niemals längere Zeit stehen. Senken, in denen Regenwasser zusammenläuft, sind deshalb ungeeignet, sofern sie nicht durch Drainage baulich verbessert werden.

Pflanzabstand: Für eine geschlossene Fläche empfehlen sich – je nach gewünschter Geschwindigkeit – etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Pflanzen. Wer schneller einen geschlossenen Teppich möchte, pflanzt enger, muss dann jedoch anfangs häufiger kontrollieren, dass die Pflanzen sich nicht gegenseitig bedrängen. In Fugen oder am Beetrand können die Abstände etwas größer sein.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf Balkon und Terrasse gedeiht Albanischer Thymian gut, wenn:

  • das Gefäß Abzugslöcher und eine Drainageschicht hat,
  • der Standort möglichst sonnig ist (Süd- oder Westbalkon sind ideal),
  • Regenwasser nicht dauerhaft im Untersetzer steht,
  • und im Winter ein Schutz vor extremer Dauer-Nässe gegeben ist, z. B. durch Unterstellen an eine Hauswand.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in schwere, nasse Gartenerde ohne Auflockerung.
  • Dauerhaft gefüllte Untersetzer unter Töpfen.
  • Standort im Schatten von Mauern, Sträuchern oder hohen Gebäuden.
  • Übermäßige Stickstoffdüngung mit Rasendünger oder universalen Volldüngern.
  • Zu dichtes Pflanzen ohne späteren Korrekturschnitt, wodurch feuchte, schlecht belüftete Teppiche entstehen.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am zuverlässigsten gelingt die Pflanzung im Frühjahr, sobald keine strengen Fröste mehr drohen und der Boden abgetrocknet ist. Auch der frühe Herbst kann geeignet sein, wenn der Boden noch warm ist und die Pflanze genügend Zeit hat, vor dem Winter einzuwurzeln. Spätpflanzungen kurz vor starkem Frost sind zu vermeiden.

Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Lockern Sie den Boden mindestens spatenstichtief auf.
  • Arbeiten Sie je nach Bodentyp Sand, feinen Kies oder Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Entfernen Sie hartnäckige Wurzelunkräuter, da diese sich später schwer aus dem Teppich entfernen lassen.
  • Verzichten Sie auf frische, stark stickstoffhaltige Düngergaben im Pflanzloch; eine leichte Einarbeitung von reifem Kompost in kleinen Mengen ist in armen Böden möglich, aber nicht zwingend.

Für die Topfkultur:

  • Wählen Sie einen Topf mit Abzugslöchern, der etwas breiter als hoch ist.
  • Legen Sie eine 3–5 cm hohe Drainageschicht aus Blähton, Kies oder grobem Splitt ein.
  • Verwenden Sie eine durchlässige, eher magere Kräuter- oder Kakteenerde, die bei Bedarf mit Sand abgemagert wird.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Topfballen kurz in Wasser, bis sich die Oberfläche vollgesogen hat, ohne den Ballen völlig zu durchtränken.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist, aber nicht wesentlich tiefer.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Ballens etwa bodengleich abschließt oder ganz leicht erhöht liegt – nie deutlich tiefer.
  • Füllen Sie seitlich mit vorbereiteter Erde auf und drücken Sie diese behutsam an, um Hohlräume zu vermeiden.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie einmal gründlich an, damit sich die Erde gut an die Wurzeln anschmiegt. Danach lassen Sie die Oberfläche leicht abtrocknen, bevor erneut gewässert wird. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte die Erde gleichmäßig leicht feucht, aber nie nass sein.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Achten Sie auf Anzeichen von Staunässe (gelblich werdende Blätter, muffiger Geruch im Boden).
  • Prüfen Sie, ob sich die Pflanze stabil verwurzelt hat oder beim leichten Ziehen wackelt.
  • In sehr sonnigen, heißen Lagen kann Albanischer Thymian kurzzeitig schlaff wirken. Prüfen Sie dann, ob Wasser fehlt oder ob die Pflanze nur auf Hitze reagiert.
  • Neu austreibende, frische Blätter sind ein gutes Zeichen, dass die Pflanzung geglückt ist.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr beginnt Albanischer Thymian, neue Triebe zu bilden. Jetzt ist ein leichter Rückschnitt sinnvoll, vor allem nach strengen Wintern. Entfernen Sie trockene oder verholzte Teile vorsichtig, ohne zu tief ins alte Holz zu schneiden. Eine leichte, zurückhaltende Düngung mit einem speziellen Kräuterdünger in niedriger Dosierung ist bei sehr armen Böden möglich, aber eher die Ausnahme als die Regel.

Sommer: Im Sommer steht die Pflanze in voller Belaubung und Blüte. Gießen Sie nur dann, wenn längere Trockenphasen auftreten und der Boden bis in die Wurzelzone ausgetrocknet ist. Lieber seltener, dafür durchdringend wässern, anstatt häufig kleine Mengen zu geben. Ständiges „Anfeuchten“ führt eher zu flachen Wurzeln und Pilzproblemen. Verblühte Teile können leicht zurückgeschnitten werden, um den Teppich kompakt zu halten.

Herbst: Im Herbst beruhigt sich das Wachstum. Ein starker Rückschnitt ist jetzt nicht empfehlenswert; besser ist ein schonender Formschnitt, falls einzelne Triebe stark überhängen. In dieser Phase bereitet sich die Pflanze auf den Winter vor. Überdüngung zu diesem Zeitpunkt schwächt die Winterhärte.

Winter: Im Freiland benötigt Albanischer Thymian bei normaler Winterwitterung keinen aufwendigen Schutz, sofern der Standort durchlässig ist. In sehr rauen Lagen kann ein leichter, luftiger Schutz aus Reisig sinnvoll sein, vor allem auf exponierten, windigen Flächen mit wenig Schneebedeckung. Im Topf ist ein Standort nahe an der Hauswand, ggf. auf einer isolierenden Unterlage, hilfreich. Staunässe durch anhaltenden Winterregen ist unbedingt zu vermeiden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand eher gering, vorausgesetzt die Standortbedingungen stimmen. Hauptaufgaben sind:

  • gelegentliches, gezieltes Gießen in Trockenphasen,
  • ein bis zwei leichte Schnitte pro Jahr,
  • Kontrolle auf Staunässe und rechtzeitige Korrektur,
  • Entfernung einzelner Unkräuter, die sich durch den Teppich schieben.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Vergilbende Blätter, matschige Triebe: Häufig ein Zeichen für zu viel Nässe. Gießen reduzieren, Boden lockern, ggf. Drainage verbessern.
  • Gespannte, eingerollte Blätter bei Hitze: Kurzfristig normal. Prüfen Sie die Bodenfeuchte; ist der Boden tiefgründig ausgetrocknet, durchdringend wässern.
  • Stark verholzter, lückiger Teppich: Deutet auf Alter und fehlenden Rückschnitt hin. Im zeitigen Frühjahr kräftiger, aber nicht radikaler Rückschnitt in die jüngeren, grünen Partien.
  • Kümmerliches Wachstum im Schatten: Standort wahrscheinlich zu dunkel. Wenn möglich, umsetzen an eine sonnigere Stelle.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Albanischer Thymian ist ideal für Steingärten, Trockenmauern, Wegränder und sonnige Böschungen. Dort füllt er Lücken zwischen Steinen und sorgt für einen pflegeleichten, aromatischen Teppich. In Eingangsbereichen, wo gelegentlich darüber gelaufen wird, verströmt er bei Berührung einen angenehmen Duft – allerdings sollte die Belastung eher moderat bleiben.

Auf Terrasse oder Balkon: In Kästen, Schalen oder flachen Töpfen bietet die Pflanze einen dauerhaft attraktiven, niedrigen Belag. Sie eignet sich besonders für sonnige, windgeschützte Bereiche, in denen sie mit anderen trockenheitsverträglichen Kräutern kombiniert werden kann. So entsteht ein stimmiges, aromatisches Gesamtbild.

Im Beet: Am sonnigen Beetrand bildet Albanischer Thymian einen weichen Übergang zwischen Weg und Beet. Er verhindert, dass offene Erde sichtbar ist, und unterdrückt durch seinen dichten Wuchs viele unerwünschte Keimlinge. In Staudenbeeten mit mediterranem Charakter fügt er sich gut ein.

Als niedrige Einfassung oder Teppich: Als klassische Hecke ist der Wuchs zu niedrig, als Einfassung hingegen bestens nutzbar. Entlang von Wegen, um Sitzplätze, oder als niedrige Zierlinie vor höheren Stauden schafft Albanischer Thymian eine klare Abgrenzung, ohne die Sicht zu nehmen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Besonders stimmig ist die Kombination mit anderen trockenheitsliebenden Kräutern und Stauden wie:

  • Lavendel (für mehr Höhe und Farbe),
  • Salbei-Formen,
  • Oregano und Majoran,
  • Rosmarin in wärmeren Lagen oder im Topf,
  • kleinbleibende Gräser mit Vorliebe für trockene, sonnige Plätze.

Auch mit Steinen, Kiesflächen und zurückhaltenden Skulpturen harmoniert Albanischer Thymian sehr gut, da er eine ruhige, fein strukturierte Fläche bildet.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Stark beschattete Innenhöfe oder Nordseiten ohne direkte Sonne.
  • Flächen mit sehr hohem Trittaufkommen, etwa Kinder-Spielrasen oder häufig genutzte Zugangswege.
  • Standorte mit dauerhaft nassem, schweren Boden, der sich kaum verbessern lässt.
  • Gärten, in denen bewusst auf niedrig wachsende, trittempfindlichere Kräuter verzichtet werden soll, etwa wegen großer Hunde oder intensiver Nutzung.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Albanischer Thymian ist im Allgemeinen robust. Dennoch können bei ungünstigen Bedingungen folgende Probleme auftreten:

  • Pilzliche Wurzelfäulen bei Staunässe,
  • gelegentliche Blattfleckenpilze in sehr feuchten, schlecht belüfteten Lagen,
  • Wurzelschäden durch Engerlinge oder Wühlmäuse, je nach Region,
  • selten Blattläuse an sehr jungen Trieben, vor allem in geschützten Topfkulturen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dichter, schwerer Boden ohne Drainage,
  • ständig nasse Oberflächen, z. B. unter Tropfkanten oder in Senken,
  • zu eng gesetzte Pflanzen ohne Luftzirkulation,
  • überhöhte Stickstoffgaben, die weichen, anfälligen Wuchs fördern.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Von Anfang an auf durchlässige, leicht abtrocknende Böden achten.
  • Pflanzen nicht zu dicht setzen, damit Luft zwischen den Polstern zirkulieren kann.
  • Gießen bewusst dosieren, lieber seltener und dafür etwas mehr.
  • Bei ersten Anzeichen von Pilzbefall abgestorbene Teile entfernen und für bessere Belüftung sorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine hochwüchsige, stark ertragreiche Buschpflanze für große Erntemengen suchen, ist Albanischer Thymian nicht ideal. In diesem Fall passen klassische, aufrechte Thymian-Sorten besser. Auch für extrem feuchte Gärten oder reine Schattenlagen ist diese Art klar ungeeignet. Wer einen völlig pflegefreien, belastbaren „Rasenersatz“ erwartet, wird ebenfalls enttäuscht – Albanischer Thymian verträgt zwar leichten Tritt, ist aber kein vollwertiger Rasenersatz unter intensiver Nutzung.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf von Albanischem Thymian bei Bakker profitieren Sie von einer sorgfältigen Vorauswahl und einer Versandabwicklung, die auf lebende Pflanzen abgestimmt ist. Die Pflanzen werden so verpackt, dass sie den Transport gut überstehen und nach dem Auspacken schnell anwachsen können.

Ein praktischer Vorteil des Onlinekaufs: Sie müssen nicht selbst lange nach passenden, gesunden Exemplaren suchen. Stattdessen erhalten Sie Pflanzen, die in Größe und Qualität auf private Gärten, Terrassen und Balkone abgestimmt sind. Sie können in Ruhe zu Hause planen, wie viele Exemplare Sie für Ihre Fläche benötigen, und die Lieferung zeitlich passend in Ihre Gartensaison einbauen.

Bakker versteht sich nicht nur als Lieferant, sondern auch als Begleiter bei der Anlage und Pflege Ihrer Pflanzungen. Die Hinweise zu Standort, Pflanzung und Pflege helfen Ihnen, typische Fehler von Beginn an zu vermeiden. Dadurch steigt die Chance, dass sich Ihr Albanischer Thymian zu dem dichten, duftenden Teppich entwickelt, den Sie sich wünschen – sei es als Teil Ihrer Sammlung von Küchenkräuter oder als dekorativer Bodendecker mit zusätzlichem Nutzen.

Wenn Sie eine sonnenliebende, langlebige und vergleichsweise pflegeleichte Kräuterpflanze suchen, die aromatischen Nutzen mit flächiger Wirkung verbindet, ist Albanischer Thymian eine durchdachte Wahl. Mit einer Bestellung bei Bakker erhalten Sie die passende Qualität direkt nach Hause und können zeitnah mit der Anlage Ihres eigenen duftenden Thymianteppichs beginnen.

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Albanischer Thymian Thymus hirsutus

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Albanischer Thymian – aromatischer Bodendecker für sonnige Plätze

Albanischer Thymian ist eine niedrig wachsende, intensiv duftende Thymian-Art aus den Bergen des Balkans. Er verbindet einen dichten, trittfesten Teppich mit typischem Würzaroma und zarten Blüten. Damit richtet sich diese Pflanze an Gartenbesitzer und Balkonfreunde, die eine robuste, aromatische und zugleich dekorative Pflanze für sonnige Standorte suchen – ohne täglich viel Zeit in die Pflege investieren zu müssen.

Wenn Sie gezielt eine dauerhafte, aromatische Fläche anlegen möchten – etwa zwischen Trittsteinen, am Beetrand oder in einem großen Kräutergefäß – ist Albanischer Thymian eine sehr passende Wahl. Die Pflanze eignet sich für alle, die:

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Die Nutzenaussage ist klar: Albanischer Thymian bietet langfristig eine duftende, begehbare, optisch ruhige Fläche mit Mehrwert für die Küche – vorausgesetzt, der Standort passt und Staunässe wird konsequent vermieden.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie eine kräftige, gärtnerisch vorgezogene Pflanze des Albanischen Thymians, in der Regel im Topf. Es handelt sich nicht um ein kurzlebiges Saisonprodukt, sondern um einen mehrjährigen, winterharten Halbstrauch, der sich nach dem Einpflanzen über viele Jahre an einem geeigneten Platz etabliert.

Albanischer Thymian wird vor allem wegen drei Eigenschaften gekauft:

  • Aroma: Die Blätter besitzen ein typisches, würziges Thymianaroma, das für Küche und Tee genutzt werden kann.
  • Bodenbedeckung: Die Pflanze bildet einen dichten, niedrigen Teppich, der kleine Flächen zuverlässig begrünt und Unkraut unterdrücken kann.
  • Blütenwert: Im Sommer zeigen sich zahlreiche kleine, meist rosa bis violette Blüten, die Bienen und andere Insekten anziehen.

Im Online-Sortiment von Bakker grenzt sich Albanischer Thymian von anderen Thymian-Arten dadurch ab, dass er in der Regel kompakter und teppichbildender bleibt als klassische, aufrechten Küchenthymian-Formen. Er ist damit stärker als Bodendecker oder Fugenbepflanzung zu verstehen und weniger als hochwüchsiger Busch.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Albanischer Thymian wächst kriechend bis leicht polsterbildend. Die Triebe liegen meist dicht über dem Boden und verholzen im älteren Teil. Die Pflanze wirkt insgesamt wie ein niedriger, flacher Teppich mit fein strukturierten Trieben. Im Alter entstehen leichte Wellen und Polster, die sich gut an Steine und Fugen anschmiegen.
  • Höhe und Breite: Im voll eingewachsenen Zustand erreicht Albanischer Thymian meist eine Höhe von etwa 5–10 cm, in der Blütezeit etwas mehr. Die Breite eines einzelnen Exemplars kann – je nach Boden und Pflege – vorsichtig geschätzt zwischen 20 und 40 cm liegen. Für dichte Flächen werden daher mehrere Pflanzen kombiniert.
  • Blattwerk: Die Blätter sind klein, meist nur wenige Millimeter lang, leicht ledrig und in der Regel graugrün bis mittelgrün. Sie sitzen dicht an den Trieben, was zu einer geschlossenen Oberfläche führt. Beim Darüberstreichen oder leichten Betreten verströmt das Laub einen deutlichen Thymian-Duft. Die Belaubung ist in milden Wintern teilweise immergrün.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in der Kombination aus Blütenteppich und Struktur des Laubs. Im späten Frühling bis Sommer erscheinen unzählige kleine Lippenblüten in Rosa- oder Violetttönen, die sich deutlich von dem feinen Laub abheben. In der Blüte wirkt der Teppich wie leicht überzuckert oder sanft gefärbt, ohne aufdringlich zu sein.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Albanischer Thymian wächst eher langsam bis mäßig schnell. Im ersten Standjahr schließt er Lücken noch nicht vollständig. Eine dichte Fläche entsteht meist innerhalb von zwei bis drei Jahren. Der Vorteil: Die Pflanze bleibt gut kontrollierbar und wuchert nicht in unerwünschte Bereiche.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Als Gebirgspflanze ist Albanischer Thymian im Allgemeinen gut frosthart, sofern der Boden durchlässig bleibt. In den meisten mitteleuropäischen Regionen übersteht er übliche Winter ohne besonderen Schutz. Bei sehr strengen Frösten ohne Schneedecke kann es zu Trockenschäden kommen – besonders in Töpfen. Dann trocknen Triebspitzen ein, die im Frühjahr zurückgeschnitten werden können.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit: Albanischer Thymian ist deutlich trockentolerant. Kurzfristige Trockenphasen übersteht er besser als viele andere Kräuter, solange er zuvor gut eingewurzelt war. Dauerhafte Nässe verträgt er dagegen schlecht. Länger anhaltende Staunässe oder schwere, dichte Böden führen leicht zu Wurzelfäule und Ausfällen.
  • Toleranz gegenüber Feuchtigkeit und ihre Grenzen: Normale, gleichmäßig frische Gartenböden sind unproblematisch, wenn sie locker und wasserdurchlässig sind. Problematisch sind dauerhaft nasse Standorte, Nordseiten mit wenig Sonne und Regenstaus, etwa an Hangfüßen ohne Drainage. Hier schwächelt der Thymian schnell und wird anfällig für Pilzkrankheiten.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Der Erfolg mit Albanischem Thymian steht und fällt mit dem Standort. Wer hier sorgfältig auswählt, erspart sich später viel Pflegeaufwand und Frust.

Empfohlene Lage: Die Pflanze braucht einen vollsonnigen bis sehr hellen Platz. Mindestens sechs Stunden direkte Sonne pro Tag sind ein guter Richtwert. Halbschatten führt zu lockerem, langtriebigem Wuchs und schwächerem Aroma. In tieferem Schatten ist Albanischer Thymian nicht dauerhaft vital.

Bodentyp: Ideal sind:

  • lockere, gut drainierte, leicht kalkhaltige Böden,
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Sehr schwere, tonige Böden sind problematisch. Hier empfiehlt sich eine gründliche Bodenverbesserung mit Sand, Kies oder feinem Splitt. Übermäßig nährstoffreiche, stark gedüngte Gartenböden fördern weichen, krankheitsanfälligen Wuchs und mindern die Winterhärte.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Wind wird im Allgemeinen gut toleriert, solange der Standort sonnig und nicht dauerhaft nass ist. Staunässe hingegen ist einer der häufigsten Ausfallgründe. Wasser darf im Wurzelbereich niemals längere Zeit stehen. Senken, in denen Regenwasser zusammenläuft, sind deshalb ungeeignet, sofern sie nicht durch Drainage baulich verbessert werden.

Pflanzabstand: Für eine geschlossene Fläche empfehlen sich – je nach gewünschter Geschwindigkeit – etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Pflanzen. Wer schneller einen geschlossenen Teppich möchte, pflanzt enger, muss dann jedoch anfangs häufiger kontrollieren, dass die Pflanzen sich nicht gegenseitig bedrängen. In Fugen oder am Beetrand können die Abstände etwas größer sein.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf Balkon und Terrasse gedeiht Albanischer Thymian gut, wenn:

  • das Gefäß Abzugslöcher und eine Drainageschicht hat,
  • der Standort möglichst sonnig ist (Süd- oder Westbalkon sind ideal),
  • Regenwasser nicht dauerhaft im Untersetzer steht,
  • und im Winter ein Schutz vor extremer Dauer-Nässe gegeben ist, z. B. durch Unterstellen an eine Hauswand.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in schwere, nasse Gartenerde ohne Auflockerung.
  • Dauerhaft gefüllte Untersetzer unter Töpfen.
  • Standort im Schatten von Mauern, Sträuchern oder hohen Gebäuden.
  • Übermäßige Stickstoffdüngung mit Rasendünger oder universalen Volldüngern.
  • Zu dichtes Pflanzen ohne späteren Korrekturschnitt, wodurch feuchte, schlecht belüftete Teppiche entstehen.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am zuverlässigsten gelingt die Pflanzung im Frühjahr, sobald keine strengen Fröste mehr drohen und der Boden abgetrocknet ist. Auch der frühe Herbst kann geeignet sein, wenn der Boden noch warm ist und die Pflanze genügend Zeit hat, vor dem Winter einzuwurzeln. Spätpflanzungen kurz vor starkem Frost sind zu vermeiden.

Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Lockern Sie den Boden mindestens spatenstichtief auf.
  • Arbeiten Sie je nach Bodentyp Sand, feinen Kies oder Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Entfernen Sie hartnäckige Wurzelunkräuter, da diese sich später schwer aus dem Teppich entfernen lassen.
  • Verzichten Sie auf frische, stark stickstoffhaltige Düngergaben im Pflanzloch; eine leichte Einarbeitung von reifem Kompost in kleinen Mengen ist in armen Böden möglich, aber nicht zwingend.

Für die Topfkultur:

  • Wählen Sie einen Topf mit Abzugslöchern, der etwas breiter als hoch ist.
  • Legen Sie eine 3–5 cm hohe Drainageschicht aus Blähton, Kies oder grobem Splitt ein.
  • Verwenden Sie eine durchlässige, eher magere Kräuter- oder Kakteenerde, die bei Bedarf mit Sand abgemagert wird.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Topfballen kurz in Wasser, bis sich die Oberfläche vollgesogen hat, ohne den Ballen völlig zu durchtränken.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist, aber nicht wesentlich tiefer.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Ballens etwa bodengleich abschließt oder ganz leicht erhöht liegt – nie deutlich tiefer.
  • Füllen Sie seitlich mit vorbereiteter Erde auf und drücken Sie diese behutsam an, um Hohlräume zu vermeiden.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie einmal gründlich an, damit sich die Erde gut an die Wurzeln anschmiegt. Danach lassen Sie die Oberfläche leicht abtrocknen, bevor erneut gewässert wird. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte die Erde gleichmäßig leicht feucht, aber nie nass sein.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Achten Sie auf Anzeichen von Staunässe (gelblich werdende Blätter, muffiger Geruch im Boden).
  • Prüfen Sie, ob sich die Pflanze stabil verwurzelt hat oder beim leichten Ziehen wackelt.
  • In sehr sonnigen, heißen Lagen kann Albanischer Thymian kurzzeitig schlaff wirken. Prüfen Sie dann, ob Wasser fehlt oder ob die Pflanze nur auf Hitze reagiert.
  • Neu austreibende, frische Blätter sind ein gutes Zeichen, dass die Pflanzung geglückt ist.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr beginnt Albanischer Thymian, neue Triebe zu bilden. Jetzt ist ein leichter Rückschnitt sinnvoll, vor allem nach strengen Wintern. Entfernen Sie trockene oder verholzte Teile vorsichtig, ohne zu tief ins alte Holz zu schneiden. Eine leichte, zurückhaltende Düngung mit einem speziellen Kräuterdünger in niedriger Dosierung ist bei sehr armen Böden möglich, aber eher die Ausnahme als die Regel.

Sommer: Im Sommer steht die Pflanze in voller Belaubung und Blüte. Gießen Sie nur dann, wenn längere Trockenphasen auftreten und der Boden bis in die Wurzelzone ausgetrocknet ist. Lieber seltener, dafür durchdringend wässern, anstatt häufig kleine Mengen zu geben. Ständiges „Anfeuchten“ führt eher zu flachen Wurzeln und Pilzproblemen. Verblühte Teile können leicht zurückgeschnitten werden, um den Teppich kompakt zu halten.

Herbst: Im Herbst beruhigt sich das Wachstum. Ein starker Rückschnitt ist jetzt nicht empfehlenswert; besser ist ein schonender Formschnitt, falls einzelne Triebe stark überhängen. In dieser Phase bereitet sich die Pflanze auf den Winter vor. Überdüngung zu diesem Zeitpunkt schwächt die Winterhärte.

Winter: Im Freiland benötigt Albanischer Thymian bei normaler Winterwitterung keinen aufwendigen Schutz, sofern der Standort durchlässig ist. In sehr rauen Lagen kann ein leichter, luftiger Schutz aus Reisig sinnvoll sein, vor allem auf exponierten, windigen Flächen mit wenig Schneebedeckung. Im Topf ist ein Standort nahe an der Hauswand, ggf. auf einer isolierenden Unterlage, hilfreich. Staunässe durch anhaltenden Winterregen ist unbedingt zu vermeiden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand eher gering, vorausgesetzt die Standortbedingungen stimmen. Hauptaufgaben sind:

  • gelegentliches, gezieltes Gießen in Trockenphasen,
  • ein bis zwei leichte Schnitte pro Jahr,
  • Kontrolle auf Staunässe und rechtzeitige Korrektur,
  • Entfernung einzelner Unkräuter, die sich durch den Teppich schieben.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Vergilbende Blätter, matschige Triebe: Häufig ein Zeichen für zu viel Nässe. Gießen reduzieren, Boden lockern, ggf. Drainage verbessern.
  • Gespannte, eingerollte Blätter bei Hitze: Kurzfristig normal. Prüfen Sie die Bodenfeuchte; ist der Boden tiefgründig ausgetrocknet, durchdringend wässern.
  • Stark verholzter, lückiger Teppich: Deutet auf Alter und fehlenden Rückschnitt hin. Im zeitigen Frühjahr kräftiger, aber nicht radikaler Rückschnitt in die jüngeren, grünen Partien.
  • Kümmerliches Wachstum im Schatten: Standort wahrscheinlich zu dunkel. Wenn möglich, umsetzen an eine sonnigere Stelle.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Albanischer Thymian ist ideal für Steingärten, Trockenmauern, Wegränder und sonnige Böschungen. Dort füllt er Lücken zwischen Steinen und sorgt für einen pflegeleichten, aromatischen Teppich. In Eingangsbereichen, wo gelegentlich darüber gelaufen wird, verströmt er bei Berührung einen angenehmen Duft – allerdings sollte die Belastung eher moderat bleiben.

Auf Terrasse oder Balkon: In Kästen, Schalen oder flachen Töpfen bietet die Pflanze einen dauerhaft attraktiven, niedrigen Belag. Sie eignet sich besonders für sonnige, windgeschützte Bereiche, in denen sie mit anderen trockenheitsverträglichen Kräutern kombiniert werden kann. So entsteht ein stimmiges, aromatisches Gesamtbild.

Im Beet: Am sonnigen Beetrand bildet Albanischer Thymian einen weichen Übergang zwischen Weg und Beet. Er verhindert, dass offene Erde sichtbar ist, und unterdrückt durch seinen dichten Wuchs viele unerwünschte Keimlinge. In Staudenbeeten mit mediterranem Charakter fügt er sich gut ein.

Als niedrige Einfassung oder Teppich: Als klassische Hecke ist der Wuchs zu niedrig, als Einfassung hingegen bestens nutzbar. Entlang von Wegen, um Sitzplätze, oder als niedrige Zierlinie vor höheren Stauden schafft Albanischer Thymian eine klare Abgrenzung, ohne die Sicht zu nehmen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Besonders stimmig ist die Kombination mit anderen trockenheitsliebenden Kräutern und Stauden wie:

  • Lavendel (für mehr Höhe und Farbe),
  • Salbei-Formen,
  • Oregano und Majoran,
  • Rosmarin in wärmeren Lagen oder im Topf,
  • kleinbleibende Gräser mit Vorliebe für trockene, sonnige Plätze.

Auch mit Steinen, Kiesflächen und zurückhaltenden Skulpturen harmoniert Albanischer Thymian sehr gut, da er eine ruhige, fein strukturierte Fläche bildet.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Stark beschattete Innenhöfe oder Nordseiten ohne direkte Sonne.
  • Flächen mit sehr hohem Trittaufkommen, etwa Kinder-Spielrasen oder häufig genutzte Zugangswege.
  • Standorte mit dauerhaft nassem, schweren Boden, der sich kaum verbessern lässt.
  • Gärten, in denen bewusst auf niedrig wachsende, trittempfindlichere Kräuter verzichtet werden soll, etwa wegen großer Hunde oder intensiver Nutzung.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Albanischer Thymian ist im Allgemeinen robust. Dennoch können bei ungünstigen Bedingungen folgende Probleme auftreten:

  • Pilzliche Wurzelfäulen bei Staunässe,
  • gelegentliche Blattfleckenpilze in sehr feuchten, schlecht belüfteten Lagen,
  • Wurzelschäden durch Engerlinge oder Wühlmäuse, je nach Region,
  • selten Blattläuse an sehr jungen Trieben, vor allem in geschützten Topfkulturen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dichter, schwerer Boden ohne Drainage,
  • ständig nasse Oberflächen, z. B. unter Tropfkanten oder in Senken,
  • zu eng gesetzte Pflanzen ohne Luftzirkulation,
  • überhöhte Stickstoffgaben, die weichen, anfälligen Wuchs fördern.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Von Anfang an auf durchlässige, leicht abtrocknende Böden achten.
  • Pflanzen nicht zu dicht setzen, damit Luft zwischen den Polstern zirkulieren kann.
  • Gießen bewusst dosieren, lieber seltener und dafür etwas mehr.
  • Bei ersten Anzeichen von Pilzbefall abgestorbene Teile entfernen und für bessere Belüftung sorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine hochwüchsige, stark ertragreiche Buschpflanze für große Erntemengen suchen, ist Albanischer Thymian nicht ideal. In diesem Fall passen klassische, aufrechte Thymian-Sorten besser. Auch für extrem feuchte Gärten oder reine Schattenlagen ist diese Art klar ungeeignet. Wer einen völlig pflegefreien, belastbaren „Rasenersatz“ erwartet, wird ebenfalls enttäuscht – Albanischer Thymian verträgt zwar leichten Tritt, ist aber kein vollwertiger Rasenersatz unter intensiver Nutzung.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

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Bakker versteht sich nicht nur als Lieferant, sondern auch als Begleiter bei der Anlage und Pflege Ihrer Pflanzungen. Die Hinweise zu Standort, Pflanzung und Pflege helfen Ihnen, typische Fehler von Beginn an zu vermeiden. Dadurch steigt die Chance, dass sich Ihr Albanischer Thymian zu dem dichten, duftenden Teppich entwickelt, den Sie sich wünschen – sei es als Teil Ihrer Sammlung von Küchenkräuter oder als dekorativer Bodendecker mit zusätzlichem Nutzen.

Wenn Sie eine sonnenliebende, langlebige und vergleichsweise pflegeleichte Kräuterpflanze suchen, die aromatischen Nutzen mit flächiger Wirkung verbindet, ist Albanischer Thymian eine durchdachte Wahl. Mit einer Bestellung bei Bakker erhalten Sie die passende Qualität direkt nach Hause und können zeitnah mit der Anlage Ihres eigenen duftenden Thymianteppichs beginnen.

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Ref : 032965
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