Apfel Ingrid Marie Malus domestica Ingrid Marie
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"Apfel Ingrid Marie – aromatischer Tafel- und Kuchenapfel für den Hausgarten Was Sie konkret kaufen

Mit dem Apfel Ingrid Marie erwerben Sie einen bewährten, aromatischen Apfelbaum, der sich besonders gut für den Hausgarten eignet. Je nach gewählter Unterlage erhalten Sie entweder einen mittelstark wachsenden Baum für den Gartenboden oder eine eher kompakt bleibende Form, die sich auch für größere Kübel eignet. Das Produkt ist ein lebender Obstbaum, kein kurzfristiges Saisonprodukt, sondern eine mehrjährige Pflanze, die über viele Jahre Erträge liefert.

Der Hauptverwendungszweck liegt klar im Genuss: Die Früchte sind für den Frischverzehr, für Apfelkuchen, Kompott und Saft sehr geschätzt. Die Sorte bringt ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure, mit einem eher festen, saftigen Fruchtfleisch. Im Vergleich zu sehr süßen Dessertäpfeln wirkt Geschmack und Textur etwas gehaltvoller und „klassischer“. Viele Hobbygärtner schätzen diese Sorte als robusten Familienapfel, der sich zum Naschen direkt vom Baum ebenso eignet wie für die Küche.

Innerhalb des E-Commerce-Sortiments unterscheidet sich diese Sorte vor allem durch:

  • ihren intensiven, alten Sortencharakter, der sich von modernen, sehr milden Sorten abhebt
  • eine eher mittlere Baumgröße, die für die meisten Hausgärten gut handhabbar bleibt
  • eine gute Eignung für gemäßigtes Klima mit deutlichen Jahreszeiten

Bakker liefert Ihnen den Apfelbaum fachgerecht vorbereitet zum Pflanzen, mit einer klar erkennbaren Veredelungsstelle. Sie erhalten keine anonyme Standardware, sondern eine benannte Obstsorte, die sich in vielen Gärten bewährt hat und deren Eigenschaften bekannt sind. So können Sie schon vor der Bestellung einschätzen, ob diese Sorte zu Ihrem Standort und Ihren Erwartungen passt.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Ingrid Marie bildet in der Regel eine eher rundliche bis breitpyramidale Krone. Die Äste verzweigen sich gut, sodass eine geschlossene Krone entsteht, die sich durch Schnitt relativ leicht formen lässt. Die Rinde ist im jüngeren Stadium glatt, später leicht rissig, wie bei klassischen Apfelbäumen üblich. Der Gesamteindruck ist eher kompakt, nicht extrem hochstrebend, was die Ernte erleichtert.
  • Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht der Baum im Gartenboden bei gängiger Unterlage meist eine Höhe von etwa 3 bis 4 Metern und eine ähnliche Kronenbreite. Auf schwächer wachsenden Unterlagen kann der Baum niedriger bleiben. In großen Kübeln bleibt das Wachstum allgemein etwas begrenzter. Exakte Maße hängen jedoch stark von Schnitt, Unterlage und Standort ab, daher sollte man bei normaler Gartenkultur mit einem mittelgroßen Obstbaum rechnen.
  • Blattwerk: Die Blätter sind typisch für Apfelbäume: oval bis leicht elliptisch, mit gesägtem Rand, sattgrün und in der Saison dicht belaubt. Das Laub bildet im Sommer einen guten Sichtschutz. Im Herbst verfärbt es sich je nach Witterung und Nährstoffsituation eher gelblich, bevor es abfällt. Die Belaubung ist ausreichend dicht, um den Früchten Schutz zu bieten, aber nicht so dicht, dass gar kein Licht in die Krone dringt – bei normalem Schnitt bleibt der Baum gut durchlüftet.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in der Blüte im Frühjahr und in der fruchtreichen Krone im Spätsommer und Herbst. Die Blüten erscheinen im Frühjahr weiß bis zart rosé, typisch für Apfelbäume. Sie sind ein Anziehungspunkt für Bienen und andere Bestäuber. Im Herbst hängen die rot gefärbten Früchte dekorativ im Baum. Rein als Ziergehölz würde man diese Sorte selten wählen, doch im Nutzgarten verbindet sie Nützlichkeit mit einem angenehmen Erscheinungsbild.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Der Wuchs ist als mittelstark zu bezeichnen. Der Baum baut seine Krone in den ersten Jahren recht stetig auf, ohne extrem stark zu schießen. Damit ist er gut zu kontrollieren und eignet sich für Hobbygärtner, die regelmäßig, aber nicht übermäßig viel schneiden möchten. Mit den ersten nennenswerten Erträgen ist je nach Pflanzgröße und Standort nach einigen Jahren zu rechnen, nicht sofort im ersten Jahr.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Ingrid Marie gilt in mitteleuropäischen Lagen als ausreichend winterhart. Gut eingewurzelte Bäume vertragen normale Winter ohne besonderen Schutz. Probleme können eher bei Spätfrösten im Frühjahr auftreten, wenn die Blüte schon weit entwickelt ist. Dann können Blüten und Jungfrüchte geschädigt werden. In kälteren Regionen ist ein Standort mit leichter Luftbewegung und ohne tiefe Frostsenken vorteilhaft, um Spätfrostschäden zu reduzieren.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Wie die meisten Apfelbäume benötigt Ingrid Marie einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden, ohne Staunässe. Kurzzeitige trockene Phasen übersteht ein gut eingewurzelter Baum meist ohne bleibende Schäden, der Fruchtansatz kann dann jedoch leiden. Längere Trockenperioden im Sommer sind ein möglicher Schwachpunkt, wenn gar nicht gegossen wird: Der Baum reagiert mit kleinem Fruchtwachstum oder frühem Fruchtfall. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigt und Krankheiten fördert.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Sorte ist in erster Linie für die Pflanzung im Gartenboden vorgesehen. In großen Kübeln ist eine Kultur möglich, erfordert jedoch mehr Pflege. Der Topf sollte ein ausreichendes Volumen haben, eine gute Drainage und eine strukturstabile Erde. In sehr kleinen Gefäßen oder auf extrem windigen Balkonen stößt die Sorte an Grenzen. Für einen dauerhaften Kübelstand sind robuste Gefäße, regelmäßiges Gießen und eine gute Nährstoffversorgung wichtig.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für einen gesunden, ertragsstarken Baum ist ein gut gewählter Standort entscheidend. Ingrid Marie bevorzugt eine sonnige Lage. Ein Platz mit mindestens einigen Stunden direkter Sonne täglich ist empfehlenswert, damit sich Aroma und Farbe der Früchte optimal entwickeln. Halbschatten ist in sehr hellen Gärten teilweise möglich, wirkt sich aber meist auf Ertrag und Ausfärbung aus.

Der Boden sollte locker, gut durchlüftet und humos sein. Ein mittelschwerer Gartenboden mit guter Wasserhaltefähigkeit ist ideal. Sehr sandige Böden können funktionieren, wenn sie mit Kompost verbessert und in Trockenzeiten zusätzlich bewässert werden. Sehr schwere Böden mit stauender Nässe sind problematisch. Hier ist eine Bodenverbesserung mit Sand, Kompost und möglichst auch eine leicht erhöhte Pflanzposition sinnvoll, um die Wurzeln vor Vernässung zu schützen.

Gegenüber Wind ist der Baum mäßig empfindlich. Ein völlig offener, sehr windiger Standort führt leicht zu trockenen Böden, beschädigten Jungtrieben und Fruchtfall bei starkem Wind. Ein windgeschützter, aber nicht völlig geschlossener Standort ist deshalb vorteilhaft. Leichte Luftbewegung hilft, das Laub nach Regen schneller abtrocknen zu lassen und kann so Pilzkrankheiten etwas vorbeugen.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass sich die Krone frei entwickeln kann. Für einen normal großen Gartenbaum ist ein Abstand von grob 3 bis 4 Metern zum nächsten Baum oder größeren Strauch oft sinnvoll. So bleiben Pflegewege und Platz für Licht und Luft im Kronenbereich. Wer mehrere Apfelbäume pflanzt, sollte darauf achten, dass sich die Kronen im Alter nicht komplett ineinander schieben, um die Pflege nicht unnötig zu erschweren.

Für Balkon oder Terrasse kommt die Kultur in großen Kübeln infrage. Hier gilt:

  • nur ausreichend große Pflanzgefäße verwenden
  • auf ein Standgewicht achten, damit der Kübel bei Wind nicht kippt
  • Staunässe strikt vermeiden und für freie Abzugslöcher sorgen
  • bei praller Südlage im Sommer regelmäßig und kontrolliert gießen

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in dauerhaft nassen Senken oder direkt an Stellen, an denen Regenwasser lange steht
  • zu dichter Pflanzabstand, der später zu Schatten und schwieriger Ernte führt
  • Kübelwahl, die viel zu klein ist, sodass der Baum schnell unter Wurzelmangel und Trockenstress leidet
  • rein schattige Lagen, etwa dicht unter größeren Bäumen oder direkt an nordseitigen Hauswänden
Pflanzung Schritt für Schritt

Der beste Pflanzzeitpunkt für wurzelnackte Ware liegt in der laubfreien Zeit, also im Herbst nach dem Blattfall oder im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb. Containerpflanzen können bei frostfreiem Boden auch in der übrigen Saison gesetzt werden, doch sind dann eine sorgfältige Wasserführung und ein guter Bodenkontakt besonders wichtig.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Wählen Sie den Standort und markieren Sie die ungefähre Pflanzstelle.
  • Lockern Sie den Boden im weiteren Umfeld gründlich, mindestens in Spatentiefe, bei schweren Böden gerne tiefer.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter und größere Steine.
  • Mischen Sie bei mageren oder schweren Böden etwas reifen Kompost unter, ohne die Erde zu „verkleben“.
  • Für Kübelkultur: Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugslöchern und verwenden Sie eine strukturstabile, gute Kübelpflanzenerde, die nicht nach kurzer Zeit vollständig zusammensackt.

2. Pflanzloch ausheben:

Das Pflanzloch sollte so tief und breit sein, dass der Wurzelballen oder das Wurzelwerk locker hineinpasst, ohne geknickt zu werden. Im Zweifel lieber etwas breiter als zu eng arbeiten. Die Veredelungsstelle des Baums (die kleine Verdickung am Stamm) sollte nach dem Pflanzen einige Zentimeter über dem Bodenniveau bleiben.

3. Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Baum probeweise ins Pflanzloch und prüfen Sie die Höhe.
  • Füllen Sie bei Bedarf etwas Erde nach, sodass die Oberkante des Ballens ungefähr auf dem späteren Bodenniveau liegt.
  • Richten Sie den Baum gerade aus.
  • Füllen Sie das Pflanzloch mit der ausgehobenen Erde wieder auf und treten Sie diese vorsichtig an, um Hohlräume zu vermeiden, ohne die Wurzeln zu stark zu verdichten.
  • Auf windexponierten Flächen ist ein stabiler Pfahl empfehlenswert, an dem der junge Baum locker, aber sicher befestigt wird.

4. Angießen nach der Pflanzung:

Eine ausgiebige Bewässerung direkt nach dem Pflanzen ist wichtig, um Bodenschluss herzustellen. Gießen Sie so, dass das Wasser bis in den Wurzelbereich vordringen kann. Bei leichter Erde sind mehrere kleinere Gießgänge sinnvoll, damit das Wasser nicht einfach durchrauscht.

5. Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob der Baum fest im Boden steht.
  • Achten Sie auf ausreichende Bodenfeuchte, ohne zu übergießen.
  • Bei starker Sonne und Wind zeigen frische Pflanzungen gelegentlich welkes Laub – hier hilft ein guter Wasserhaushalt und, wenn möglich, ein leichter Windschutz.
  • Unkrautwuchs im unmittelbaren Wurzelbereich sollte entfernt werden, damit keine Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe entsteht.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling:

Im Frühjahr beginnt der Austrieb. Achten Sie in dieser Zeit besonders auf ausreichende Bodenfeuchte, wenn der Winter eher trocken war. Ein moderater Erziehungsschnitt in den ersten Jahren hilft, eine stabile Krone aufzubauen. Dabei werden sich kreuzende oder steil nach innen wachsende Triebe entfernt. Während der Blütezeit ist auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten, die für Bienen problematisch sind, denn die Blüten sind ein wichtiger Nahrungslieferant für Bestäuber.

Sommer:

Im Sommer wachsen die Triebe und die Früchte entwickeln sich. Ein gleichmäßiger Wasserhaushalt ist gerade in trockenen Perioden wichtig, damit die Früchte nicht klein bleiben oder vorzeitig abfallen. Mulch im Wurzelbereich kann helfen, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Ein zu starker Blattverlust oder eingerollte Blätter weisen auf Stress hin, zum Beispiel durch Trockenheit oder Schädlinge. In solchen Fällen sollte die Ursache zeitnah geprüft und behutsam gegengesteuert werden.

Herbst:

Die Erntezeit hängt von Region und Witterung ab, liegt aber bei Ingrid Marie typischerweise im Spätherbst. Die Früchte sollten ausgereift, aber nicht überreif gepflückt werden. Ein zu langes Hängenlassen kann zu Druckstellen oder Fruchtfall führen. Nach der Ernte ist ein leichter Pflegeschnitt möglich, um beschädigte oder abgestorbene Äste zu entfernen. Starke Schnittmaßnahmen verschiebt man besser in die laubfreie Zeit. Das herabfallende Laub kann auf Krankheitsbefall kontrolliert werden, besonders wenn Blattflecken auffallen.

Winter:

Im Winter ruht der Baum. Ein Teil des Schnitts wird üblicherweise in dieser Zeit durchgeführt, da die Kronenstruktur dann gut sichtbar ist. Junge Bäume profitieren manchmal von einem leichten Stammschutz gegen starke Wintersonne und Rindenrisse, zum Beispiel durch einen Baumstamm-Schutz oder helle Stammanstriche, falls in Ihrer Region verbreitet. Kübelpflanzen benötigen in strengen Wintern zusätzlichen Wurzelschutz, etwa durch eine Isolierung des Gefäßes und ein etwas geschützteres Aufstellen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand:

Ingrid Marie ist kein komplett pflegefreier Baum, lässt sich aber mit einem überschaubaren Aufwand führen. Notwendig sind:

  • regelmäßiger, aber nicht übertriebener Schnitt, vor allem in der Aufbauphase
  • kontrolliertes Gießen in den ersten Jahren und bei längerer Trockenheit
  • Beobachtung auf Schaderreger, um bei Bedarf frühzeitig reagieren zu können

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlaffes, welkendes Laub im Sommer: häufig ein Hinweis auf Wassermangel; gründlich, aber nicht täglich kleine Mengen gießen, sondern durchdringend und dann wieder abtrocknen lassen.
  • starker Fruchtfall schon als kleine Frucht: kann eine natürliche Ausdünnung sein, bei extremen Mengen aber auch auf Trockenstress oder Nährstoffmangel hindeuten; Wasser- und Nährstoffsituation prüfen.
  • kahle Triebspitzen oder Fraßspuren: auf Insekten oder Raupen untersuchen; bei moderatem Befall reicht oft ein mechanisches Entfernen befallener Partien.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Garten:

Der klassische Einsatzort für Ingrid Marie ist der Hausgarten. Der Baum kann als einzelner Obstbaum auf dem Rasen, im Nutzgarten oder in einer gemischten Obstwiese stehen. Durch seinen mittelgroßen Wuchs lässt er sich gut in bestehende Strukturen integrieren, ohne den gesamten Garten zu dominieren. In Familiengärten wird er oft als „Naschbaum“ geschätzt, bei dem man im Herbst direkt vom Baum essen kann.

Terrasse oder Balkon:

Auf einer größeren Terrasse kann ein kräftiger Kübel mit einem Apfel Ingrid Marie ein markanter Blickfang sein. Er bietet im Sommer etwas Schatten und trägt im Herbst Früchte. Auf kleinen Balkonen ist die Sorte hingegen nur eingeschränkt zu empfehlen, da Baumhöhe und Wurzelraumansprüche dann schnell überhandnehmen. Wer nur sehr wenig Platz hat, sollte eher auf speziell schwachwüchsige oder Säulenformen ausweichen.

Beet:

In gemischten Beeten kann der Baum im Hintergrund oder als strukturgebendes Element stehen. Darunter lassen sich im lichten Schatten des Sommers Stauden pflanzen, die mit Obstbäumen harmonieren, etwa robuste, nicht zu konkurrenzschwache Arten. Wichtig ist, dass im unmittelbaren Stammumfeld keine Pflanzen stehen, die den Jungbaum in den ersten Jahren stark bedrängen.

Hecke oder Solitärpflanze:

Als Heckenpflanze ist Ingrid Marie nur begrenzt geeignet, da Apfelbäume in Reihe gepflanzt und eng gehalten eine sehr intensive Schnittpflege erfordern. Als Solitärpflanze hingegen, also als einzelner Baum mit Platz zur Entwicklung, spielt die Sorte ihre Stärken aus. Die Krone kann frei wachsen, die Ernte ist von allen Seiten möglich und der Baum strukturiert den Gartenraum.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • andere Apfelsorten mit ähnlicher Blütezeit als Bestäuber, um den Fruchtansatz zu verbessern
  • blühende Gehölze und Stauden mit hohem Wert für Bestäuber im Frühling
  • robuste Bodendecker oder niedrig wachsende Pflanzen, die nicht stark mit dem Baum konkurrieren, im weiteren Wurzelbereich

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • sehr kleine Stadtbalkone mit kaum Platz oder starkem Wind
  • extrem nasse oder sumpfige Gärten ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung
  • Standorte mit dauerhaft tiefem Schatten, etwa direkt zwischen hohen Gebäuden
  • Gärtner, die keinerlei Schnittarbeiten durchführen möchten und eine komplett pflegefreie Lösung suchen
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie alle Apfelbäume ist auch Ingrid Marie nicht völlig frei von potenziellen Schädlingen oder Krankheiten. Plausible Probleme sind vor allem pilzliche Erkrankungen, die bei ungünstiger Witterung und engem Stand begünstigt werden, sowie typische Obstbaumschädlinge.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Blattflecken und Pilzbefall: Feuchte Witterung und langsam abtrocknendes Laub fördern Pilzerkrankungen. Eine luftige Krone durch Schnitt und ein nicht zu dichter Pflanzabstand beugen vor.
  • Schädlingsbefall durch saugende oder fressende Insekten: Läuse oder Raupen können gelegentlich auftreten. Leichter Befall ist meist tolerierbar. Erst bei stärkerem Befall sollte eingegriffen werden, möglichst mit schonenden, auf den konkreten Schaderreger abgestimmten Maßnahmen.
  • Fruchtschäden: Witterungsbedingt oder durch Schädlinge können einzelne Früchte verformen oder Faulstellen entwickeln. Betroffene Früchte sollten entfernt und nicht am Baum belassen werden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dichte, schlecht geschnittene Kronen mit dauerhaft feuchtem Laub
  • sehr enge Pflanzabstände, bei denen kein Licht und Luft in den Baum gelangen
  • Dauerstress durch Trockenheit oder Nährstoffmangel, der den Baum anfälliger macht

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • regelmäßiger, zurückhaltender Schnitt, der für Luft und Licht in der Krone sorgt
  • ein ausgewogener Wasserhaushalt, ohne extreme Trocken- oder Nässephasen
  • aufmerksame Kontrolle im Jahresverlauf, um erste Symptome früh zu erkennen
  • die Verwendung von robusten, nicht überdüngten Böden; zu viel Stickstoff weiches, anfälliges Wachstum vermeiden

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie keinen Platz für einen mittelgroßen Baum haben und nur ein sehr kleines Gefäß stellen können.
  • Wenn Sie einen rein dekorativen, immergrünen Strauch ohne Schnitt- oder Pflegeaufwand wünschen.
  • Wenn Sie keine Bereitschaft haben, sich mit grundlegenden Pflegeschritten wie Schnitt und Kontrolle auf Schaderreger zu beschäftigen.
  • Wenn Ihr Grundstück ganzjährig sehr nass ist und sich der Boden kaum verbessern lässt.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Der Kauf von Apfelbäumen im Internet ist Vertrauenssache. Bei Bakker erhalten Sie eine klar benannte Sorte mit bekannten Eigenschaften, sodass Sie nicht „blind“ kaufen. Die Pflanzen werden für den Versand fachgerecht vorbereitet, damit sie während des Transports möglichst wenig gestresst werden und bei Ihnen zu Hause gut anwachsen können.

Ein weiterer praktischer Vorteil des Onlinekaufs liegt darin, dass Sie in Ruhe prüfen können, ob der Apfel Ingrid Marie zu Ihrem Standort, Ihrem Platzangebot und Ihren Nutzungswünschen passt. Die Produktbeschreibung hilft Ihnen, vorab realistische Erwartungen an Wuchs, Pflegeaufwand und Ertrag zu entwickeln. So lassen sich Fehlkäufe und spätere Enttäuschungen vermeiden.

Bakker stellt Ihnen neben der Pflanze auch praxisnahe Hinweise zur Verfügung, wie Sie den Baum erfolgreich pflanzen und pflegen. So können auch Einsteiger mit überschaubarer Vorerfahrung ein stabiles Grundverständnis aufbauen. Wenn Sie sich einen aromatischen, klassischen Apfelbaum wünschen, der im Hausgarten über Jahre hinweg verlässlich Äpfel liefert, bietet diese Sorte eine solide Option. Prüfen Sie Ihren Standort anhand der genannten Kriterien und treffen Sie dann bewusst die Entscheidung, den Apfel Ingrid Marie für Ihren Garten oder Ihre Terrasse zu bestellen.

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Apfel Ingrid Marie Malus domestica Ingrid Marie

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Spezifikationen
Beschreibung
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Apfel Ingrid Marie – aromatischer Tafel- und Kuchenapfel für den Hausgarten

Was Sie konkret kaufen

Mit dem Apfel Ingrid Marie erwerben Sie einen bewährten, aromatischen Apfelbaum, der sich besonders gut für den Hausgarten eignet. Je nach gewählter Unterlage erhalten Sie entweder einen mittelstark wachsenden Baum für den Gartenboden oder eine eher kompakt bleibende Form, die sich auch für größere Kübel eignet. Das Produkt ist ein lebender Obstbaum, kein kurzfristiges Saisonprodukt, sondern eine mehrjährige Pflanze, die über viele Jahre Erträge liefert.

Der Hauptverwendungszweck liegt klar im Genuss: Die Früchte sind für den Frischverzehr, für Apfelkuchen, Kompott und Saft sehr geschätzt. Die Sorte bringt ein ausgewogenes Verhältnis von Süße und Säure, mit einem eher festen, saftigen Fruchtfleisch. Im Vergleich zu sehr süßen Dessertäpfeln wirkt Geschmack und Textur etwas gehaltvoller und „klassischer“. Viele Hobbygärtner schätzen diese Sorte als robusten Familienapfel, der sich zum Naschen direkt vom Baum ebenso eignet wie für die Küche.

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  • ihren intensiven, alten Sortencharakter, der sich von modernen, sehr milden Sorten abhebt
  • eine eher mittlere Baumgröße, die für die meisten Hausgärten gut handhabbar bleibt
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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Ingrid Marie bildet in der Regel eine eher rundliche bis breitpyramidale Krone. Die Äste verzweigen sich gut, sodass eine geschlossene Krone entsteht, die sich durch Schnitt relativ leicht formen lässt. Die Rinde ist im jüngeren Stadium glatt, später leicht rissig, wie bei klassischen Apfelbäumen üblich. Der Gesamteindruck ist eher kompakt, nicht extrem hochstrebend, was die Ernte erleichtert.
  • Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht der Baum im Gartenboden bei gängiger Unterlage meist eine Höhe von etwa 3 bis 4 Metern und eine ähnliche Kronenbreite. Auf schwächer wachsenden Unterlagen kann der Baum niedriger bleiben. In großen Kübeln bleibt das Wachstum allgemein etwas begrenzter. Exakte Maße hängen jedoch stark von Schnitt, Unterlage und Standort ab, daher sollte man bei normaler Gartenkultur mit einem mittelgroßen Obstbaum rechnen.
  • Blattwerk: Die Blätter sind typisch für Apfelbäume: oval bis leicht elliptisch, mit gesägtem Rand, sattgrün und in der Saison dicht belaubt. Das Laub bildet im Sommer einen guten Sichtschutz. Im Herbst verfärbt es sich je nach Witterung und Nährstoffsituation eher gelblich, bevor es abfällt. Die Belaubung ist ausreichend dicht, um den Früchten Schutz zu bieten, aber nicht so dicht, dass gar kein Licht in die Krone dringt – bei normalem Schnitt bleibt der Baum gut durchlüftet.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in der Blüte im Frühjahr und in der fruchtreichen Krone im Spätsommer und Herbst. Die Blüten erscheinen im Frühjahr weiß bis zart rosé, typisch für Apfelbäume. Sie sind ein Anziehungspunkt für Bienen und andere Bestäuber. Im Herbst hängen die rot gefärbten Früchte dekorativ im Baum. Rein als Ziergehölz würde man diese Sorte selten wählen, doch im Nutzgarten verbindet sie Nützlichkeit mit einem angenehmen Erscheinungsbild.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Der Wuchs ist als mittelstark zu bezeichnen. Der Baum baut seine Krone in den ersten Jahren recht stetig auf, ohne extrem stark zu schießen. Damit ist er gut zu kontrollieren und eignet sich für Hobbygärtner, die regelmäßig, aber nicht übermäßig viel schneiden möchten. Mit den ersten nennenswerten Erträgen ist je nach Pflanzgröße und Standort nach einigen Jahren zu rechnen, nicht sofort im ersten Jahr.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Ingrid Marie gilt in mitteleuropäischen Lagen als ausreichend winterhart. Gut eingewurzelte Bäume vertragen normale Winter ohne besonderen Schutz. Probleme können eher bei Spätfrösten im Frühjahr auftreten, wenn die Blüte schon weit entwickelt ist. Dann können Blüten und Jungfrüchte geschädigt werden. In kälteren Regionen ist ein Standort mit leichter Luftbewegung und ohne tiefe Frostsenken vorteilhaft, um Spätfrostschäden zu reduzieren.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Wie die meisten Apfelbäume benötigt Ingrid Marie einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden, ohne Staunässe. Kurzzeitige trockene Phasen übersteht ein gut eingewurzelter Baum meist ohne bleibende Schäden, der Fruchtansatz kann dann jedoch leiden. Längere Trockenperioden im Sommer sind ein möglicher Schwachpunkt, wenn gar nicht gegossen wird: Der Baum reagiert mit kleinem Fruchtwachstum oder frühem Fruchtfall. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden, da sie die Wurzeln schädigt und Krankheiten fördert.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für einen gesunden, ertragsstarken Baum ist ein gut gewählter Standort entscheidend. Ingrid Marie bevorzugt eine sonnige Lage. Ein Platz mit mindestens einigen Stunden direkter Sonne täglich ist empfehlenswert, damit sich Aroma und Farbe der Früchte optimal entwickeln. Halbschatten ist in sehr hellen Gärten teilweise möglich, wirkt sich aber meist auf Ertrag und Ausfärbung aus.

Der Boden sollte locker, gut durchlüftet und humos sein. Ein mittelschwerer Gartenboden mit guter Wasserhaltefähigkeit ist ideal. Sehr sandige Böden können funktionieren, wenn sie mit Kompost verbessert und in Trockenzeiten zusätzlich bewässert werden. Sehr schwere Böden mit stauender Nässe sind problematisch. Hier ist eine Bodenverbesserung mit Sand, Kompost und möglichst auch eine leicht erhöhte Pflanzposition sinnvoll, um die Wurzeln vor Vernässung zu schützen.

Gegenüber Wind ist der Baum mäßig empfindlich. Ein völlig offener, sehr windiger Standort führt leicht zu trockenen Böden, beschädigten Jungtrieben und Fruchtfall bei starkem Wind. Ein windgeschützter, aber nicht völlig geschlossener Standort ist deshalb vorteilhaft. Leichte Luftbewegung hilft, das Laub nach Regen schneller abtrocknen zu lassen und kann so Pilzkrankheiten etwas vorbeugen.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass sich die Krone frei entwickeln kann. Für einen normal großen Gartenbaum ist ein Abstand von grob 3 bis 4 Metern zum nächsten Baum oder größeren Strauch oft sinnvoll. So bleiben Pflegewege und Platz für Licht und Luft im Kronenbereich. Wer mehrere Apfelbäume pflanzt, sollte darauf achten, dass sich die Kronen im Alter nicht komplett ineinander schieben, um die Pflege nicht unnötig zu erschweren.

Für Balkon oder Terrasse kommt die Kultur in großen Kübeln infrage. Hier gilt:

  • nur ausreichend große Pflanzgefäße verwenden
  • auf ein Standgewicht achten, damit der Kübel bei Wind nicht kippt
  • Staunässe strikt vermeiden und für freie Abzugslöcher sorgen
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Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in dauerhaft nassen Senken oder direkt an Stellen, an denen Regenwasser lange steht
  • zu dichter Pflanzabstand, der später zu Schatten und schwieriger Ernte führt
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  • rein schattige Lagen, etwa dicht unter größeren Bäumen oder direkt an nordseitigen Hauswänden

Pflanzung Schritt für Schritt

Der beste Pflanzzeitpunkt für wurzelnackte Ware liegt in der laubfreien Zeit, also im Herbst nach dem Blattfall oder im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb. Containerpflanzen können bei frostfreiem Boden auch in der übrigen Saison gesetzt werden, doch sind dann eine sorgfältige Wasserführung und ein guter Bodenkontakt besonders wichtig.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Wählen Sie den Standort und markieren Sie die ungefähre Pflanzstelle.
  • Lockern Sie den Boden im weiteren Umfeld gründlich, mindestens in Spatentiefe, bei schweren Böden gerne tiefer.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter und größere Steine.
  • Mischen Sie bei mageren oder schweren Böden etwas reifen Kompost unter, ohne die Erde zu „verkleben“.
  • Für Kübelkultur: Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugslöchern und verwenden Sie eine strukturstabile, gute Kübelpflanzenerde, die nicht nach kurzer Zeit vollständig zusammensackt.

2. Pflanzloch ausheben:

Das Pflanzloch sollte so tief und breit sein, dass der Wurzelballen oder das Wurzelwerk locker hineinpasst, ohne geknickt zu werden. Im Zweifel lieber etwas breiter als zu eng arbeiten. Die Veredelungsstelle des Baums (die kleine Verdickung am Stamm) sollte nach dem Pflanzen einige Zentimeter über dem Bodenniveau bleiben.

3. Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Baum probeweise ins Pflanzloch und prüfen Sie die Höhe.
  • Füllen Sie bei Bedarf etwas Erde nach, sodass die Oberkante des Ballens ungefähr auf dem späteren Bodenniveau liegt.
  • Richten Sie den Baum gerade aus.
  • Füllen Sie das Pflanzloch mit der ausgehobenen Erde wieder auf und treten Sie diese vorsichtig an, um Hohlräume zu vermeiden, ohne die Wurzeln zu stark zu verdichten.
  • Auf windexponierten Flächen ist ein stabiler Pfahl empfehlenswert, an dem der junge Baum locker, aber sicher befestigt wird.

4. Angießen nach der Pflanzung:

Eine ausgiebige Bewässerung direkt nach dem Pflanzen ist wichtig, um Bodenschluss herzustellen. Gießen Sie so, dass das Wasser bis in den Wurzelbereich vordringen kann. Bei leichter Erde sind mehrere kleinere Gießgänge sinnvoll, damit das Wasser nicht einfach durchrauscht.

5. Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob der Baum fest im Boden steht.
  • Achten Sie auf ausreichende Bodenfeuchte, ohne zu übergießen.
  • Bei starker Sonne und Wind zeigen frische Pflanzungen gelegentlich welkes Laub – hier hilft ein guter Wasserhaushalt und, wenn möglich, ein leichter Windschutz.
  • Unkrautwuchs im unmittelbaren Wurzelbereich sollte entfernt werden, damit keine Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe entsteht.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling:

Im Frühjahr beginnt der Austrieb. Achten Sie in dieser Zeit besonders auf ausreichende Bodenfeuchte, wenn der Winter eher trocken war. Ein moderater Erziehungsschnitt in den ersten Jahren hilft, eine stabile Krone aufzubauen. Dabei werden sich kreuzende oder steil nach innen wachsende Triebe entfernt. Während der Blütezeit ist auf Pflanzenschutzmittel zu verzichten, die für Bienen problematisch sind, denn die Blüten sind ein wichtiger Nahrungslieferant für Bestäuber.

Sommer:

Im Sommer wachsen die Triebe und die Früchte entwickeln sich. Ein gleichmäßiger Wasserhaushalt ist gerade in trockenen Perioden wichtig, damit die Früchte nicht klein bleiben oder vorzeitig abfallen. Mulch im Wurzelbereich kann helfen, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Ein zu starker Blattverlust oder eingerollte Blätter weisen auf Stress hin, zum Beispiel durch Trockenheit oder Schädlinge. In solchen Fällen sollte die Ursache zeitnah geprüft und behutsam gegengesteuert werden.

Herbst:

Die Erntezeit hängt von Region und Witterung ab, liegt aber bei Ingrid Marie typischerweise im Spätherbst. Die Früchte sollten ausgereift, aber nicht überreif gepflückt werden. Ein zu langes Hängenlassen kann zu Druckstellen oder Fruchtfall führen. Nach der Ernte ist ein leichter Pflegeschnitt möglich, um beschädigte oder abgestorbene Äste zu entfernen. Starke Schnittmaßnahmen verschiebt man besser in die laubfreie Zeit. Das herabfallende Laub kann auf Krankheitsbefall kontrolliert werden, besonders wenn Blattflecken auffallen.

Winter:

Im Winter ruht der Baum. Ein Teil des Schnitts wird üblicherweise in dieser Zeit durchgeführt, da die Kronenstruktur dann gut sichtbar ist. Junge Bäume profitieren manchmal von einem leichten Stammschutz gegen starke Wintersonne und Rindenrisse, zum Beispiel durch einen Baumstamm-Schutz oder helle Stammanstriche, falls in Ihrer Region verbreitet. Kübelpflanzen benötigen in strengen Wintern zusätzlichen Wurzelschutz, etwa durch eine Isolierung des Gefäßes und ein etwas geschützteres Aufstellen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand:

Ingrid Marie ist kein komplett pflegefreier Baum, lässt sich aber mit einem überschaubaren Aufwand führen. Notwendig sind:

  • regelmäßiger, aber nicht übertriebener Schnitt, vor allem in der Aufbauphase
  • kontrolliertes Gießen in den ersten Jahren und bei längerer Trockenheit
  • Beobachtung auf Schaderreger, um bei Bedarf frühzeitig reagieren zu können

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlaffes, welkendes Laub im Sommer: häufig ein Hinweis auf Wassermangel; gründlich, aber nicht täglich kleine Mengen gießen, sondern durchdringend und dann wieder abtrocknen lassen.
  • starker Fruchtfall schon als kleine Frucht: kann eine natürliche Ausdünnung sein, bei extremen Mengen aber auch auf Trockenstress oder Nährstoffmangel hindeuten; Wasser- und Nährstoffsituation prüfen.
  • kahle Triebspitzen oder Fraßspuren: auf Insekten oder Raupen untersuchen; bei moderatem Befall reicht oft ein mechanisches Entfernen befallener Partien.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Garten:

Der klassische Einsatzort für Ingrid Marie ist der Hausgarten. Der Baum kann als einzelner Obstbaum auf dem Rasen, im Nutzgarten oder in einer gemischten Obstwiese stehen. Durch seinen mittelgroßen Wuchs lässt er sich gut in bestehende Strukturen integrieren, ohne den gesamten Garten zu dominieren. In Familiengärten wird er oft als „Naschbaum“ geschätzt, bei dem man im Herbst direkt vom Baum essen kann.

Terrasse oder Balkon:

Auf einer größeren Terrasse kann ein kräftiger Kübel mit einem Apfel Ingrid Marie ein markanter Blickfang sein. Er bietet im Sommer etwas Schatten und trägt im Herbst Früchte. Auf kleinen Balkonen ist die Sorte hingegen nur eingeschränkt zu empfehlen, da Baumhöhe und Wurzelraumansprüche dann schnell überhandnehmen. Wer nur sehr wenig Platz hat, sollte eher auf speziell schwachwüchsige oder Säulenformen ausweichen.

Beet:

In gemischten Beeten kann der Baum im Hintergrund oder als strukturgebendes Element stehen. Darunter lassen sich im lichten Schatten des Sommers Stauden pflanzen, die mit Obstbäumen harmonieren, etwa robuste, nicht zu konkurrenzschwache Arten. Wichtig ist, dass im unmittelbaren Stammumfeld keine Pflanzen stehen, die den Jungbaum in den ersten Jahren stark bedrängen.

Hecke oder Solitärpflanze:

Als Heckenpflanze ist Ingrid Marie nur begrenzt geeignet, da Apfelbäume in Reihe gepflanzt und eng gehalten eine sehr intensive Schnittpflege erfordern. Als Solitärpflanze hingegen, also als einzelner Baum mit Platz zur Entwicklung, spielt die Sorte ihre Stärken aus. Die Krone kann frei wachsen, die Ernte ist von allen Seiten möglich und der Baum strukturiert den Gartenraum.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • andere Apfelsorten mit ähnlicher Blütezeit als Bestäuber, um den Fruchtansatz zu verbessern
  • blühende Gehölze und Stauden mit hohem Wert für Bestäuber im Frühling
  • robuste Bodendecker oder niedrig wachsende Pflanzen, die nicht stark mit dem Baum konkurrieren, im weiteren Wurzelbereich

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • sehr kleine Stadtbalkone mit kaum Platz oder starkem Wind
  • extrem nasse oder sumpfige Gärten ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung
  • Standorte mit dauerhaft tiefem Schatten, etwa direkt zwischen hohen Gebäuden
  • Gärtner, die keinerlei Schnittarbeiten durchführen möchten und eine komplett pflegefreie Lösung suchen

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie alle Apfelbäume ist auch Ingrid Marie nicht völlig frei von potenziellen Schädlingen oder Krankheiten. Plausible Probleme sind vor allem pilzliche Erkrankungen, die bei ungünstiger Witterung und engem Stand begünstigt werden, sowie typische Obstbaumschädlinge.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Blattflecken und Pilzbefall: Feuchte Witterung und langsam abtrocknendes Laub fördern Pilzerkrankungen. Eine luftige Krone durch Schnitt und ein nicht zu dichter Pflanzabstand beugen vor.
  • Schädlingsbefall durch saugende oder fressende Insekten: Läuse oder Raupen können gelegentlich auftreten. Leichter Befall ist meist tolerierbar. Erst bei stärkerem Befall sollte eingegriffen werden, möglichst mit schonenden, auf den konkreten Schaderreger abgestimmten Maßnahmen.
  • Fruchtschäden: Witterungsbedingt oder durch Schädlinge können einzelne Früchte verformen oder Faulstellen entwickeln. Betroffene Früchte sollten entfernt und nicht am Baum belassen werden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dichte, schlecht geschnittene Kronen mit dauerhaft feuchtem Laub
  • sehr enge Pflanzabstände, bei denen kein Licht und Luft in den Baum gelangen
  • Dauerstress durch Trockenheit oder Nährstoffmangel, der den Baum anfälliger macht

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • regelmäßiger, zurückhaltender Schnitt, der für Luft und Licht in der Krone sorgt
  • ein ausgewogener Wasserhaushalt, ohne extreme Trocken- oder Nässephasen
  • aufmerksame Kontrolle im Jahresverlauf, um erste Symptome früh zu erkennen
  • die Verwendung von robusten, nicht überdüngten Böden; zu viel Stickstoff weiches, anfälliges Wachstum vermeiden

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie keinen Platz für einen mittelgroßen Baum haben und nur ein sehr kleines Gefäß stellen können.
  • Wenn Sie einen rein dekorativen, immergrünen Strauch ohne Schnitt- oder Pflegeaufwand wünschen.
  • Wenn Sie keine Bereitschaft haben, sich mit grundlegenden Pflegeschritten wie Schnitt und Kontrolle auf Schaderreger zu beschäftigen.
  • Wenn Ihr Grundstück ganzjährig sehr nass ist und sich der Boden kaum verbessern lässt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Der Kauf von Apfelbäumen im Internet ist Vertrauenssache. Bei Bakker erhalten Sie eine klar benannte Sorte mit bekannten Eigenschaften, sodass Sie nicht „blind“ kaufen. Die Pflanzen werden für den Versand fachgerecht vorbereitet, damit sie während des Transports möglichst wenig gestresst werden und bei Ihnen zu Hause gut anwachsen können.

Ein weiterer praktischer Vorteil des Onlinekaufs liegt darin, dass Sie in Ruhe prüfen können, ob der Apfel Ingrid Marie zu Ihrem Standort, Ihrem Platzangebot und Ihren Nutzungswünschen passt. Die Produktbeschreibung hilft Ihnen, vorab realistische Erwartungen an Wuchs, Pflegeaufwand und Ertrag zu entwickeln. So lassen sich Fehlkäufe und spätere Enttäuschungen vermeiden.

Bakker stellt Ihnen neben der Pflanze auch praxisnahe Hinweise zur Verfügung, wie Sie den Baum erfolgreich pflanzen und pflegen. So können auch Einsteiger mit überschaubarer Vorerfahrung ein stabiles Grundverständnis aufbauen. Wenn Sie sich einen aromatischen, klassischen Apfelbaum wünschen, der im Hausgarten über Jahre hinweg verlässlich Äpfel liefert, bietet diese Sorte eine solide Option. Prüfen Sie Ihren Standort anhand der genannten Kriterien und treffen Sie dann bewusst die Entscheidung, den Apfel Ingrid Marie für Ihren Garten oder Ihre Terrasse zu bestellen.

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Ref : 032712
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