Feinstrahl Sommerneuschnee Erigeron Sommerneuschnee
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"Feinstrahl Sommerneuschnee – zarter Dauerblüher für Beete, Schalen und Balkonkästen

Feinstrahl Sommerneuschnee ist eine filigrane, reich blühende Staude mit unzähligen weißen, gänseblümchenähnlichen Blüten, die über viele Wochen für einen leichten, fast schneeartigen Schleier im Garten sorgt. Sie eignet sich vor allem für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die

  • einen sehr langen, sommerlichen Blütenaspekt wünschen,
  • gerne mit leichten, luftigen Strukturen im Beet oder im Kübel arbeiten,
  • eine robuste, aber nicht wuchtige Pflanze für Vordergrund, Wegränder oder Balkonkästen suchen,
  • bereit sind, einfache Pflegearbeiten wie Rückschnitt und gelegentliche Düngung zu übernehmen.

Der Hauptnutzen dieser Sorte liegt in ihrem nahezu durchgehenden Blütenflor im warmen Halbjahr und der feinen Textur. Sie überlädt Beete nicht, sondern legt sich wie ein heller Schleier zwischen andere Stauden und Sommerblumen. Wer eine pflegeleichte, stark strukturierende Solitärstaude sucht, die mit einem einzigen Exemplar ein ganzes Beet dominiert, ist hier eher falsch. Wer dagegen gerne kombiniert, Lücken füllt und eine leicht zu handhabende, reich blühende Ergänzung wünscht, trifft mit Sommerneuschnee eine realistische, alltagstaugliche Wahl.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie eine lebende Staude, die in der Regel als gut durchwurzelte Jungpflanze im Topf geliefert wird. Je nach Saison und Produktionsstand kann die Höhe bei Lieferung variieren; sie liegt meist im Bereich von wenigen Zentimetern bis zu einer kompakten Jungpflanze, die bereit ist, im Beet oder im Gefäß weiterzuwachsen.

Der Hauptverwendungszweck von Feinstrahl Sommerneuschnee ist die zierende Blüte im Sommerhalbjahr. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Vordergrund von Staudenbeeten und Randbepflanzungen,
  • kleine Gruppen entlang von Wegen, Trockenmauern oder Böschungen,
  • Bepflanzung von Balkonkästen, Pflanzschalen und Kübeln in Kombination mit anderen Sommerpflanzen,
  • füllende Zwischenpflanzung, um Lücken im Beet leicht und hell wirken zu lassen.

Im E?Commerce-Sortiment von Bakker grenzt sich diese Sorte von rein einjährigen Sommerblumen dadurch ab, dass sie – je nach Region und Winterhärte – mehrjährig kultiviert werden kann oder sich zumindest durch Selbstaussaat und Robustheit länger im Garten hält als typische Saisonpflanzen. Gleichzeitig bleibt sie deutlich niedriger und feiner als viele klassische Stauden, die einen kräftigen, dominanten Horst bilden. Dadurch passt Sommerneuschnee besonders gut zu Kundinnen und Kunden, die zierliche, aber dennoch standfeste Blütenstauden suchen, ohne sich an komplizierte Spezialkulturen wagen zu müssen.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert diese Pflanze sorgfältig verpackt, damit sie den Transport gut übersteht. So können Sie sie ohne Umwege direkt in Ihrem Garten oder auf dem Balkon einpflanzen.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Sommerneuschnee bildet einen lockeren, buschigen Horst mit vielen verzweigten, schlanken Stielen. Die Blüten sitzen zahlreich an den Enden der Triebe und erzeugen insgesamt einen leichten, wolkigen Eindruck. Die Pflanze wirkt nie schwer oder massig, sondern eher transparent und luftig.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Im ausgewachsenen Zustand erreicht diese Sorte – je nach Standort, Bodenqualität und Pflege – in der Regel eine Höhe von etwa 40 bis 60 cm. Die Breite eines älteren Horstes kann ungefähr 30 bis 40 cm betragen. In nährstoffreicheren, warmen Lagen sind etwas kräftigere Dimensionen möglich, in kargen oder sehr windigen Situationen kann die Pflanze kompakter bleiben.

  • Blattwerk:

    Die Blätter sind eher schmal und länglich, meist mittelgrün bis frischgrün. Sie treten optisch hinter den zahlreichen Blüten zurück, sodass der Gesamteindruck vor allem von der hellen Blütenwolke geprägt wird. Das Laub bildet keinen dichten Blattteppich, sondern unterstützt die luftige Anmutung der gesamten Pflanze.

  • Blüte und Zierwert:

    Der hauptsächliche Zierwert liegt in der Vielzahl kleiner, weißer Blüten, die an feine Gänseblümchen erinnern. Sie besitzen meist ein gelbes Zentrum und helle, schmale Blütenblätter. Durch die Fülle an Einzelblüten entsteht der charakteristische „Sommerneuschnee“-Effekt. Die Blütezeit erstreckt sich – bei passendem Standort und ausreichender Versorgung – über einen langen Zeitraum im Sommer und kann bei guter Pflege bis in den Frühherbst hinein andauern.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Die Pflanze wächst vergleichsweise zügig an. Nach der Pflanzung im Frühjahr ist in der ersten Saison in der Regel bereits ein klarer, gut erkennbarer Blütenaspekt zu erwarten. Eine sprunghafte Wucherung bleibt jedoch aus, die Entwicklung ist berechenbar und gut kontrollierbar.

  • Winterhärte und Verhalten bei Frost:

    Feinstrahl Sommerneuschnee gilt als eher robust, sollte aber nicht mit stark verholzenden, vollkommen frostharten Stauden verwechselt werden. In vielen Regionen mit normalem mitteleuropäischem Klima kann die Pflanze mit einem leichten Winterschutz im Beet überdauern. In rauen, sehr kalten Lagen, bei Kahlfrost oder sehr nassen Wintern kann es jedoch zu Ausfällen kommen. Eine pauschale Garantie für vollständige Winterhärte in jeder Region ist nicht sinnvoll; in kälteren Gegenden ist die Kultur im Topf mit geschützter Überwinterung eine sinnvolle Option.

  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit:

    Sommerneuschnee bevorzugt einen gleichmäßig frischen, gut durchlässigen Boden. Kurzfristige Trockenphasen übersteht die Pflanze meist ohne bleibenden Schaden, sofern sie bereits gut eingewurzelt ist. Längere Trockenheit führt allerdings zu reduziertem Blütenansatz und schlapperem Laub. Anhaltende Staunässe ist deutlich problematischer: Ein häufiger Wechsel zwischen Durchnässung und Austrocknung begünstigt Wurzelprobleme. Ein Standort ohne Staunässe ist daher wichtig.

  • Kultur im Freiland oder im Topf:

    Die Sorte kann sowohl im Freilandbeet als auch in Gefäßen kultiviert werden. Im Beet profitiert sie von einem etwas tieferen Wurzelraum und einem ausreichend durchlässigen Substrat. Im Topf sollte eine hochwertige, strukturstabile Blumenerde mit Drainageschicht verwendet werden, damit überschüssiges Wasser schnell ablaufen kann. Kübel und Balkonkästen trocknen schneller aus als Gartenboden, daher ist hier eine etwas aufmerksamere Gießpraxis notwendig.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein überzeugendes Blühergebnis braucht Sommerneuschnee vor allem Licht. Ein Standort in voller Sonne bis hellem Halbschatten ist in der Regel ideal. Je sonniger, desto reicher fällt üblicherweise die Blüte aus, solange die Wasserversorgung stimmt.

Beim Bodentyp zeigen sich folgende Vorlieben:

  • leicht sandige bis lehmige Gartenböden,
  • gut durchlässige, eher humose Erde,
  • pH-Bereiche von schwach sauer bis schwach alkalisch sind meist gut toleriert, sofern die Nährstoffversorgung ausgeglichen ist.

Sehr schwere, dauerhaft nasse Böden sind ungünstig. Wer nur solche Verhältnisse im Garten hat, fährt besser mit einer Kultur im höheren, gut drainierten Hochbeet oder in einem großen Kübel.

In sehr windexponierten Lagen können die filigranen Stiele bei Sturm umknicken, vor allem wenn der Boden sehr locker oder frisch bearbeitet ist. Ein Standort mit leichtem Windschutz (Hecke, Zaun, Hauswand in einiger Entfernung) ist daher vorteilhaft, ohne die Pflanze in den tiefen Schatten zu setzen.

Für den Pflanzabstand im Beet hat sich – abhängig von der gewünschten Dichte – ein Richtwert von etwa 25 bis 30 cm bewährt. So können sich die Pflanzen zusammenschließen, ohne sich stark zu bedrängen. In Balkonkästen und Schalen können Abstände etwas enger ausfallen, wenn ein schneller, geschlossener Eindruck gewünscht ist. Wichtig ist dort, dass alle Pflanzen noch genug Raum für die Wurzelentwicklung haben.

Auf Balkon und Terrasse eignet sich Sommerneuschnee besonders für:

  • Sonnenbalkone, die ab dem späten Vormittag bis in den Nachmittag hinein Licht erhalten,
  • überdachte Terrassen, solange sie nicht dauerhaft im tiefen Schatten liegen,
  • Kombinationen mit anderen sonnenliebenden Sommerblühern im Kasten oder Kübel.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattiger Standort → schwacher Blütenansatz, weiches, instabiles Wachstum,
  • schwere, verdichtete Böden ohne Drainage → Gefahr von Wurzelfäule,
  • zu enge Bepflanzung ohne Luftzirkulation → begünstigt Pilzkrankheiten,
  • ständige Nässe im Untersetzer auf Balkon und Terrasse → Wurzelschäden.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignetste Pflanzzeitpunkt liegt – je nach Region – im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist. So hat die Pflanze die gesamte Vegetationsperiode Zeit, sich einzuwurzeln und einen belastbaren Horst zu entwickeln. In milden Gegenden ist auch eine Pflanzung im frühen Herbst möglich, sofern noch einige Wochen mit moderaten Temperaturen bevorstehen.

1. Vorbereitung von Boden oder Gefäß

  • Im Beet den Boden auflockern, grobe Steine und Wurzelreste entfernen.
  • Schwere Böden mit Sand oder feinerem Splitt lockern und mit etwas reifem Kompost anreichern.
  • Im Topf eine Abzugsschicht aus Tonscherben oder Blähton anlegen und eine hochwertige, strukturstabile Blumenerde verwenden.
  • Darauf achten, dass überschüssiges Wasser ungehindert ablaufen kann; geschlossene Gefäße ohne Abzugslöcher sind ungeeignet.

2. Einpflanzen

  • Pflanzloch im Beet etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ausheben, in der Tiefe etwas orientiert an der Ballenhöhe.
  • Den Topf vorsichtig lösen, den Wurzelballen bei starker Umwurzelung leicht auflockern.
  • Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens auf Bodenniveau liegt oder höchstens wenige Millimeter darunter.
  • Mit der vorbereiteten Erde auffüllen und diese sanft andrücken, damit keine größeren Luftlöcher bleiben.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Direkt nach dem Einsetzen gründlich angießen, damit sich Erde und Wurzelballen gut verbinden.
  • In den folgenden Tagen und Wochen für eine gleichmäßige Bodenfeuchte sorgen, ohne zu vernässen.
  • Auf Balkon und Terrasse Staunässe im Untersetzer vermeiden; überschüssiges Wasser nach einigen Minuten abgießen.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

In der Anwachsphase ist die Pflanze besonders empfindlich gegenüber extremen Schwankungen: Eine Kombination aus sehr starker Sonne und völlig trockener Erde kann zu Blatt- und Knospenfall führen. Ebenso problematisch ist anhaltender Regen auf frisch gepflanzten Exemplaren in schwerem Boden. Prüfen Sie in den ersten Wochen regelmäßig:

  • ob die Erde in 2–3 cm Tiefe noch leicht feucht ist,
  • ob die Pflanze stabil im Boden sitzt oder sich leicht herausziehen lässt (Hinweis auf zu lockeren Sitz),
  • ob sich neue Triebe oder Blätter bilden – ein Zeichen für erfolgreiches Anwachsen.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling

Im Frühling beginnt die Pflanze mit dem Neuaustrieb. Entfernen Sie abgestorbene, vertrocknete Stängel aus dem Vorjahr, damit neue Triebe ungehindert wachsen können. Eine vorsichtige Startdüngung mit einem organisch-mineralischen Langzeitdünger oder gut verrottetem Kompost kann den Austrieb unterstützen. Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Nährstoffangebot; zu starke Düngung fördert weiches, bruchanfälliges Wachstum.

Sommer

Im Sommer zeigt Sommerneuschnee seinen vollen Blütenreichtum. Jetzt ist ein gleichmäßiges Gießen besonders wichtig, vor allem im Topf. Lassen Sie die Erde nicht völlig austrocknen, vermeiden Sie aber ebenso permanent nasse Bedingungen. Verblühte Triebe können vorsichtig zurückgeschnitten werden, um den Gesamteindruck zu ordnen und die Bildung neuer Blüten zu begünstigen. In heißen Perioden ist es sinnvoll, morgens oder abends zu gießen, damit das Wasser besser aufgenommen wird.

Herbst

Je nach Witterung kann sich die Blüte bis in den Frühherbst ziehen. Mit sinkenden Temperaturen nimmt die Blühfreude langsam ab. Lassen Sie die Pflanze gegen Saisonende etwas zur Ruhe kommen. Ein kompletter Rasenschnitt bis bodennah ist nicht zwingend notwendig; ein moderater Rückschnitt über dem Neuaustriebspunkt erleichtert allerdings die Überwinterung und beugt Fäulnis an abgestorbenen Stängeln vor.

Winter

Im Beet empfiehlt es sich, den Wurzelbereich im Spätherbst mit einer leichten Mulchschicht aus Laub oder Reisig zu schützen, besonders in Regionen mit strengeren Wintern. Im Topf kultivierte Exemplare sollten möglichst an einen geschützten Ort – z. B. dicht an eine Hauswand – gerückt und das Gefäß selbst eventuell mit Vlies oder Jute umwickelt werden, um Durchfrieren zu mildern. Staunässen durch winterliche Dauernässe sollte man vermeiden, da sie die Frostempfindlichkeit verstärkt.

Tatsächlicher Pflegeaufwand

Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber nicht null. Sie sollten realistisch mit folgenden Aufgaben rechnen:

  • ein- bis zweimalige Düngung pro Saison (je nach Bodenqualität),
  • regelmäßiges Gießen bei Trockenheit, besonders im Kübel,
  • gelegentliches Entfernen verwelkter Blütentriebe,
  • leichter Rückschnitt im Herbst oder sehr zeitigen Frühjahr,
  • bei strengen Wintern einfacher Winterschutz.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Hängende, schlaffe Blätter bei trockener Erde: zügig, aber maßvoll durchdringend gießen, anschließend regelmäßiger gießen.
  • Gelbliche Blätter und wenig Blüten bei gleichzeitig kräftigem Blattwachstum: mögliche Überdüngung, Düngergabe reduzieren, auf ausgewogene Wasserführung achten.
  • Braune Flecken an Blättern in Kombination mit dauerhaft hoher Feuchtigkeit: mögliche Pilzprobleme, für bessere Luftzirkulation sorgen, eventuell dichter stehende Pflanzen auslichten.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten

Im Garten eignet sich Sommerneuschnee hervorragend für den sonnigen Vordergrund von Staudenbeeten. Er kann Lücken zwischen langsam wachsenden Stauden füllen, ohne diese zu bedrängen. Auch entlang von Gartenwegen oder vor niedrigen Sträuchern sorgt die Pflanze für einen hellen Saum, der andere Gewächse optisch verbindet.

Auf Terrasse oder Balkon

In Balkonkästen und Kübeln wirkt Sommerneuschnee besonders in längeren Gefäßen überzeugend, in denen sich die Pflanze etwas ausbreiten kann. Durch die Vielzahl kleiner Blüten entsteht hier ein feiner Kontrast zu robusteren Blattpflanzen oder farbintensiven Sommerblühern. Durch ihre moderate Höhe bleibt sie unterhalb der Sichtlinie im Sitzen, ohne den Blick zu versperren.

Im Beet

Als Beetpflanze macht Sommerneuschnee vor allem in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren Eindruck. So entsteht eine geschlossene, aber dennoch luftige Fläche, die sich harmonisch mit anderen Stauden verzahnt. An leicht geneigten Böschungen oder vor Trockenmauern kann sie – bei ausreichender Bodenführung – ebenfalls eingesetzt werden, solange der Standort nicht komplett austrocknet.

Hecke oder Solitärpflanze

Für klassische Heckenpflanzungen ist Sommerneuschnee nicht gedacht; dazu ist der Aufbau zu locker und die Gesamthöhe zu gering. Als reine Solitärpflanze kann sie in kleineren Gärten zwar einen Akzent setzen, wirkt aber in der Regel stärker in Gruppen oder Kombinationen. Wer eine streng strukturierte Sichtschutzlösung oder eine formale Einfassung sucht, sollte andere Gehölze oder Heckenstauden wählen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen

  • mit lavendelfarbenen oder rosafarbenen Stauden, die farblich weich mit dem Weiß harmonieren,
  • mit niedrigeren Gräsern, die die luftige Wirkung unterstreichen,
  • mit silberlaubigen Pflanzen, die den hellen Eindruck verstärken,
  • mit kompakteren Sommerblühern im Topf, die als farbliche Akzente zwischen den weißen Blüten dienen.

Wichtig ist, Partner zu wählen, die ähnliche Ansprüche an Sonne und Bodenfeuchte haben. Stark schattenliebende Stauden oder ausgeprägt feuchtigkeitsbedürftige Sumpfpflanzen sind keine gute Kombination.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

  • sehr schattige Innenhöfe oder Nordseiten ohne direkte Sonne,
  • extrem nasse Böden, etwa in Senken mit stehender Nässe,
  • Standorte, an denen absolut keine Zeit zum Gießen zur Verfügung steht (z. B. Ferienhäuser ohne regelmäßige Betreuung),
  • Gartenkonzepte, die ausschließlich auf immergrüne Strukturpflanzen setzen.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Sommerneuschnee ist im Allgemeinen robust, doch wie jede Gartenpflanze kann sie unter ungünstigen Bedingungen von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein.

Mögliche Krankheiten oder Schädlinge

  • Unter dauerhaft feuchten, schlecht belüfteten Bedingungen können pilzliche Blattflecken oder Mehltau auftreten.
  • Bei geschwächten Pflanzen – etwa durch starke Trockenheit oder falsche Düngung – sind gelegentlich Blattläuse oder andere saugende Insekten möglich.
  • In sehr nassen Böden kann es zu Wurzelfäulnis kommen, die sich durch Welken trotz feuchter Erde zeigt.

Bedingungen, die Probleme begünstigen

  • dauernde Bodennässe ohne Drainage,
  • enorme Pflanzdichte mit kaum Luftbewegung zwischen den Stängeln,
  • lange, ungünstige Wetterlagen mit viel Regen und wenig Sonne,
  • starke Nährstoffungleichgewichte, etwa sehr hohe Stickstoffgaben ohne Ausgleich.

Realistische Präventionsmaßnahmen

  • Standort sorgfältig wählen, besonders in Bezug auf Durchlässigkeit und Sonneneinstrahlung,
  • Pflanzabstände einhalten, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten,
  • regelmäßig, aber bedarfsgerecht gießen und Staunässe konsequent vermeiden,
  • besser zurückhaltend düngen und auf ausgewogene Präparate setzen,
  • geschwächte oder stark befallene Pflanzenteile frühzeitig entfernen und über den Restmüll entsorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist

Wenn Sie einen vollständig pflegefreien Garten anstreben, der ohne jedes Gießen und ohne Rückschnitt auskommen soll, ist Sommerneuschnee nicht ideal. Auch für sehr extreme Standorte – stark schattig, sehr nass oder dauerhaft extrem trocken – gibt es besser angepasste Arten. Wer ausschließlich großvolumige, hochwachsende Stauden sucht, um mit wenigen Exemplaren starke Strukturen zu schaffen, sollte ebenfalls andere Alternativen prüfen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker bietet Ihnen die Möglichkeit, Sommerneuschnee bequem online zu bestellen und sich eine sorgfältig kultivierte Pflanze direkt nach Hause liefern zu lassen. Dadurch sparen Sie Fahrwege, Zeit und die Unsicherheit, vor Ort nicht die gewünschte Sorte in passender Qualität zu finden.

Die Pflanzen werden so verpackt, dass sie den Transport gut überstehen und nach dem Auspacken zügig eingepflanzt werden können. Eine klare Produktbeschreibung und praxisnahe Hinweise helfen Ihnen, den richtigen Standort und die passende Verwendung zu wählen, bevor Sie bestellen. Das reduziert Enttäuschungen und unnötige Rücksendungen.

Während der Saison finden Sie bei Bakker zudem zahlreiche Ergänzungspflanzen, mit denen sich Sommerneuschnee stimmig kombinieren lässt – ob im Staudenbeet oder im Balkonkasten. So können Sie Ihr Pflanzkonzept aus einer Hand zusammenstellen und müssen nicht auf unterschiedliche Bezugsquellen ausweichen.

Wenn Sie eine zarte, lang blühende Staude suchen, die Beete, Schalen oder Balkonkästen mit einem hellen, leichten Blütenschleier überzieht, dabei überschaubare Pflege verlangt und sich gut mit anderen Gartenpflanzen kombinieren lässt, ist Feinstrahl Sommerneuschnee eine durchdachte, praxistaugliche Wahl für Ihren nächsten Einkauf bei Bakker.

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Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Blüte: Juni - September
Wachstumshöhe: 50 cm
Widerstandsfähigkeit: -22°C (zone 6a)
Beschreibung
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Feinstrahl Sommerneuschnee – zarter Dauerblüher für Beete, Schalen und Balkonkästen

Feinstrahl Sommerneuschnee ist eine filigrane, reich blühende Staude mit unzähligen weißen, gänseblümchenähnlichen Blüten, die über viele Wochen für einen leichten, fast schneeartigen Schleier im Garten sorgt. Sie eignet sich vor allem für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die

  • einen sehr langen, sommerlichen Blütenaspekt wünschen,
  • gerne mit leichten, luftigen Strukturen im Beet oder im Kübel arbeiten,
  • eine robuste, aber nicht wuchtige Pflanze für Vordergrund, Wegränder oder Balkonkästen suchen,
  • bereit sind, einfache Pflegearbeiten wie Rückschnitt und gelegentliche Düngung zu übernehmen.

Der Hauptnutzen dieser Sorte liegt in ihrem nahezu durchgehenden Blütenflor im warmen Halbjahr und der feinen Textur. Sie überlädt Beete nicht, sondern legt sich wie ein heller Schleier zwischen andere Stauden und Sommerblumen. Wer eine pflegeleichte, stark strukturierende Solitärstaude sucht, die mit einem einzigen Exemplar ein ganzes Beet dominiert, ist hier eher falsch. Wer dagegen gerne kombiniert, Lücken füllt und eine leicht zu handhabende, reich blühende Ergänzung wünscht, trifft mit Sommerneuschnee eine realistische, alltagstaugliche Wahl.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie eine lebende Staude, die in der Regel als gut durchwurzelte Jungpflanze im Topf geliefert wird. Je nach Saison und Produktionsstand kann die Höhe bei Lieferung variieren; sie liegt meist im Bereich von wenigen Zentimetern bis zu einer kompakten Jungpflanze, die bereit ist, im Beet oder im Gefäß weiterzuwachsen.

Der Hauptverwendungszweck von Feinstrahl Sommerneuschnee ist die zierende Blüte im Sommerhalbjahr. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Vordergrund von Staudenbeeten und Randbepflanzungen,
  • kleine Gruppen entlang von Wegen, Trockenmauern oder Böschungen,
  • Bepflanzung von Balkonkästen, Pflanzschalen und Kübeln in Kombination mit anderen Sommerpflanzen,
  • füllende Zwischenpflanzung, um Lücken im Beet leicht und hell wirken zu lassen.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Sommerneuschnee bildet einen lockeren, buschigen Horst mit vielen verzweigten, schlanken Stielen. Die Blüten sitzen zahlreich an den Enden der Triebe und erzeugen insgesamt einen leichten, wolkigen Eindruck. Die Pflanze wirkt nie schwer oder massig, sondern eher transparent und luftig.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Im ausgewachsenen Zustand erreicht diese Sorte – je nach Standort, Bodenqualität und Pflege – in der Regel eine Höhe von etwa 40 bis 60 cm. Die Breite eines älteren Horstes kann ungefähr 30 bis 40 cm betragen. In nährstoffreicheren, warmen Lagen sind etwas kräftigere Dimensionen möglich, in kargen oder sehr windigen Situationen kann die Pflanze kompakter bleiben.

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    Die Blätter sind eher schmal und länglich, meist mittelgrün bis frischgrün. Sie treten optisch hinter den zahlreichen Blüten zurück, sodass der Gesamteindruck vor allem von der hellen Blütenwolke geprägt wird. Das Laub bildet keinen dichten Blattteppich, sondern unterstützt die luftige Anmutung der gesamten Pflanze.

  • Blüte und Zierwert:

    Der hauptsächliche Zierwert liegt in der Vielzahl kleiner, weißer Blüten, die an feine Gänseblümchen erinnern. Sie besitzen meist ein gelbes Zentrum und helle, schmale Blütenblätter. Durch die Fülle an Einzelblüten entsteht der charakteristische „Sommerneuschnee“-Effekt. Die Blütezeit erstreckt sich – bei passendem Standort und ausreichender Versorgung – über einen langen Zeitraum im Sommer und kann bei guter Pflege bis in den Frühherbst hinein andauern.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Die Pflanze wächst vergleichsweise zügig an. Nach der Pflanzung im Frühjahr ist in der ersten Saison in der Regel bereits ein klarer, gut erkennbarer Blütenaspekt zu erwarten. Eine sprunghafte Wucherung bleibt jedoch aus, die Entwicklung ist berechenbar und gut kontrollierbar.

  • Winterhärte und Verhalten bei Frost:

    Feinstrahl Sommerneuschnee gilt als eher robust, sollte aber nicht mit stark verholzenden, vollkommen frostharten Stauden verwechselt werden. In vielen Regionen mit normalem mitteleuropäischem Klima kann die Pflanze mit einem leichten Winterschutz im Beet überdauern. In rauen, sehr kalten Lagen, bei Kahlfrost oder sehr nassen Wintern kann es jedoch zu Ausfällen kommen. Eine pauschale Garantie für vollständige Winterhärte in jeder Region ist nicht sinnvoll; in kälteren Gegenden ist die Kultur im Topf mit geschützter Überwinterung eine sinnvolle Option.

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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein überzeugendes Blühergebnis braucht Sommerneuschnee vor allem Licht. Ein Standort in voller Sonne bis hellem Halbschatten ist in der Regel ideal. Je sonniger, desto reicher fällt üblicherweise die Blüte aus, solange die Wasserversorgung stimmt.

Beim Bodentyp zeigen sich folgende Vorlieben:

  • leicht sandige bis lehmige Gartenböden,
  • gut durchlässige, eher humose Erde,
  • pH-Bereiche von schwach sauer bis schwach alkalisch sind meist gut toleriert, sofern die Nährstoffversorgung ausgeglichen ist.

Sehr schwere, dauerhaft nasse Böden sind ungünstig. Wer nur solche Verhältnisse im Garten hat, fährt besser mit einer Kultur im höheren, gut drainierten Hochbeet oder in einem großen Kübel.

In sehr windexponierten Lagen können die filigranen Stiele bei Sturm umknicken, vor allem wenn der Boden sehr locker oder frisch bearbeitet ist. Ein Standort mit leichtem Windschutz (Hecke, Zaun, Hauswand in einiger Entfernung) ist daher vorteilhaft, ohne die Pflanze in den tiefen Schatten zu setzen.

Für den Pflanzabstand im Beet hat sich – abhängig von der gewünschten Dichte – ein Richtwert von etwa 25 bis 30 cm bewährt. So können sich die Pflanzen zusammenschließen, ohne sich stark zu bedrängen. In Balkonkästen und Schalen können Abstände etwas enger ausfallen, wenn ein schneller, geschlossener Eindruck gewünscht ist. Wichtig ist dort, dass alle Pflanzen noch genug Raum für die Wurzelentwicklung haben.

Auf Balkon und Terrasse eignet sich Sommerneuschnee besonders für:

  • Sonnenbalkone, die ab dem späten Vormittag bis in den Nachmittag hinein Licht erhalten,
  • überdachte Terrassen, solange sie nicht dauerhaft im tiefen Schatten liegen,
  • Kombinationen mit anderen sonnenliebenden Sommerblühern im Kasten oder Kübel.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu schattiger Standort → schwacher Blütenansatz, weiches, instabiles Wachstum,
  • schwere, verdichtete Böden ohne Drainage → Gefahr von Wurzelfäule,
  • zu enge Bepflanzung ohne Luftzirkulation → begünstigt Pilzkrankheiten,
  • ständige Nässe im Untersetzer auf Balkon und Terrasse → Wurzelschäden.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignetste Pflanzzeitpunkt liegt – je nach Region – im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist. So hat die Pflanze die gesamte Vegetationsperiode Zeit, sich einzuwurzeln und einen belastbaren Horst zu entwickeln. In milden Gegenden ist auch eine Pflanzung im frühen Herbst möglich, sofern noch einige Wochen mit moderaten Temperaturen bevorstehen.

1. Vorbereitung von Boden oder Gefäß

  • Im Beet den Boden auflockern, grobe Steine und Wurzelreste entfernen.
  • Schwere Böden mit Sand oder feinerem Splitt lockern und mit etwas reifem Kompost anreichern.
  • Im Topf eine Abzugsschicht aus Tonscherben oder Blähton anlegen und eine hochwertige, strukturstabile Blumenerde verwenden.
  • Darauf achten, dass überschüssiges Wasser ungehindert ablaufen kann; geschlossene Gefäße ohne Abzugslöcher sind ungeeignet.

2. Einpflanzen

  • Pflanzloch im Beet etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ausheben, in der Tiefe etwas orientiert an der Ballenhöhe.
  • Den Topf vorsichtig lösen, den Wurzelballen bei starker Umwurzelung leicht auflockern.
  • Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens auf Bodenniveau liegt oder höchstens wenige Millimeter darunter.
  • Mit der vorbereiteten Erde auffüllen und diese sanft andrücken, damit keine größeren Luftlöcher bleiben.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Direkt nach dem Einsetzen gründlich angießen, damit sich Erde und Wurzelballen gut verbinden.
  • In den folgenden Tagen und Wochen für eine gleichmäßige Bodenfeuchte sorgen, ohne zu vernässen.
  • Auf Balkon und Terrasse Staunässe im Untersetzer vermeiden; überschüssiges Wasser nach einigen Minuten abgießen.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

In der Anwachsphase ist die Pflanze besonders empfindlich gegenüber extremen Schwankungen: Eine Kombination aus sehr starker Sonne und völlig trockener Erde kann zu Blatt- und Knospenfall führen. Ebenso problematisch ist anhaltender Regen auf frisch gepflanzten Exemplaren in schwerem Boden. Prüfen Sie in den ersten Wochen regelmäßig:

  • ob die Erde in 2–3 cm Tiefe noch leicht feucht ist,
  • ob die Pflanze stabil im Boden sitzt oder sich leicht herausziehen lässt (Hinweis auf zu lockeren Sitz),
  • ob sich neue Triebe oder Blätter bilden – ein Zeichen für erfolgreiches Anwachsen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling

Im Frühling beginnt die Pflanze mit dem Neuaustrieb. Entfernen Sie abgestorbene, vertrocknete Stängel aus dem Vorjahr, damit neue Triebe ungehindert wachsen können. Eine vorsichtige Startdüngung mit einem organisch-mineralischen Langzeitdünger oder gut verrottetem Kompost kann den Austrieb unterstützen. Übertreiben Sie es aber nicht mit dem Nährstoffangebot; zu starke Düngung fördert weiches, bruchanfälliges Wachstum.

Sommer

Im Sommer zeigt Sommerneuschnee seinen vollen Blütenreichtum. Jetzt ist ein gleichmäßiges Gießen besonders wichtig, vor allem im Topf. Lassen Sie die Erde nicht völlig austrocknen, vermeiden Sie aber ebenso permanent nasse Bedingungen. Verblühte Triebe können vorsichtig zurückgeschnitten werden, um den Gesamteindruck zu ordnen und die Bildung neuer Blüten zu begünstigen. In heißen Perioden ist es sinnvoll, morgens oder abends zu gießen, damit das Wasser besser aufgenommen wird.

Herbst

Je nach Witterung kann sich die Blüte bis in den Frühherbst ziehen. Mit sinkenden Temperaturen nimmt die Blühfreude langsam ab. Lassen Sie die Pflanze gegen Saisonende etwas zur Ruhe kommen. Ein kompletter Rasenschnitt bis bodennah ist nicht zwingend notwendig; ein moderater Rückschnitt über dem Neuaustriebspunkt erleichtert allerdings die Überwinterung und beugt Fäulnis an abgestorbenen Stängeln vor.

Winter

Im Beet empfiehlt es sich, den Wurzelbereich im Spätherbst mit einer leichten Mulchschicht aus Laub oder Reisig zu schützen, besonders in Regionen mit strengeren Wintern. Im Topf kultivierte Exemplare sollten möglichst an einen geschützten Ort – z. B. dicht an eine Hauswand – gerückt und das Gefäß selbst eventuell mit Vlies oder Jute umwickelt werden, um Durchfrieren zu mildern. Staunässen durch winterliche Dauernässe sollte man vermeiden, da sie die Frostempfindlichkeit verstärkt.

Tatsächlicher Pflegeaufwand

Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber nicht null. Sie sollten realistisch mit folgenden Aufgaben rechnen:

  • ein- bis zweimalige Düngung pro Saison (je nach Bodenqualität),
  • regelmäßiges Gießen bei Trockenheit, besonders im Kübel,
  • gelegentliches Entfernen verwelkter Blütentriebe,
  • leichter Rückschnitt im Herbst oder sehr zeitigen Frühjahr,
  • bei strengen Wintern einfacher Winterschutz.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Hängende, schlaffe Blätter bei trockener Erde: zügig, aber maßvoll durchdringend gießen, anschließend regelmäßiger gießen.
  • Gelbliche Blätter und wenig Blüten bei gleichzeitig kräftigem Blattwachstum: mögliche Überdüngung, Düngergabe reduzieren, auf ausgewogene Wasserführung achten.
  • Braune Flecken an Blättern in Kombination mit dauerhaft hoher Feuchtigkeit: mögliche Pilzprobleme, für bessere Luftzirkulation sorgen, eventuell dichter stehende Pflanzen auslichten.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten

Im Garten eignet sich Sommerneuschnee hervorragend für den sonnigen Vordergrund von Staudenbeeten. Er kann Lücken zwischen langsam wachsenden Stauden füllen, ohne diese zu bedrängen. Auch entlang von Gartenwegen oder vor niedrigen Sträuchern sorgt die Pflanze für einen hellen Saum, der andere Gewächse optisch verbindet.

Auf Terrasse oder Balkon

In Balkonkästen und Kübeln wirkt Sommerneuschnee besonders in längeren Gefäßen überzeugend, in denen sich die Pflanze etwas ausbreiten kann. Durch die Vielzahl kleiner Blüten entsteht hier ein feiner Kontrast zu robusteren Blattpflanzen oder farbintensiven Sommerblühern. Durch ihre moderate Höhe bleibt sie unterhalb der Sichtlinie im Sitzen, ohne den Blick zu versperren.

Im Beet

Als Beetpflanze macht Sommerneuschnee vor allem in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren Eindruck. So entsteht eine geschlossene, aber dennoch luftige Fläche, die sich harmonisch mit anderen Stauden verzahnt. An leicht geneigten Böschungen oder vor Trockenmauern kann sie – bei ausreichender Bodenführung – ebenfalls eingesetzt werden, solange der Standort nicht komplett austrocknet.

Hecke oder Solitärpflanze

Für klassische Heckenpflanzungen ist Sommerneuschnee nicht gedacht; dazu ist der Aufbau zu locker und die Gesamthöhe zu gering. Als reine Solitärpflanze kann sie in kleineren Gärten zwar einen Akzent setzen, wirkt aber in der Regel stärker in Gruppen oder Kombinationen. Wer eine streng strukturierte Sichtschutzlösung oder eine formale Einfassung sucht, sollte andere Gehölze oder Heckenstauden wählen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen

  • mit lavendelfarbenen oder rosafarbenen Stauden, die farblich weich mit dem Weiß harmonieren,
  • mit niedrigeren Gräsern, die die luftige Wirkung unterstreichen,
  • mit silberlaubigen Pflanzen, die den hellen Eindruck verstärken,
  • mit kompakteren Sommerblühern im Topf, die als farbliche Akzente zwischen den weißen Blüten dienen.

Wichtig ist, Partner zu wählen, die ähnliche Ansprüche an Sonne und Bodenfeuchte haben. Stark schattenliebende Stauden oder ausgeprägt feuchtigkeitsbedürftige Sumpfpflanzen sind keine gute Kombination.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

  • sehr schattige Innenhöfe oder Nordseiten ohne direkte Sonne,
  • extrem nasse Böden, etwa in Senken mit stehender Nässe,
  • Standorte, an denen absolut keine Zeit zum Gießen zur Verfügung steht (z. B. Ferienhäuser ohne regelmäßige Betreuung),
  • Gartenkonzepte, die ausschließlich auf immergrüne Strukturpflanzen setzen.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Sommerneuschnee ist im Allgemeinen robust, doch wie jede Gartenpflanze kann sie unter ungünstigen Bedingungen von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein.

Mögliche Krankheiten oder Schädlinge

  • Unter dauerhaft feuchten, schlecht belüfteten Bedingungen können pilzliche Blattflecken oder Mehltau auftreten.
  • Bei geschwächten Pflanzen – etwa durch starke Trockenheit oder falsche Düngung – sind gelegentlich Blattläuse oder andere saugende Insekten möglich.
  • In sehr nassen Böden kann es zu Wurzelfäulnis kommen, die sich durch Welken trotz feuchter Erde zeigt.

Bedingungen, die Probleme begünstigen

  • dauernde Bodennässe ohne Drainage,
  • enorme Pflanzdichte mit kaum Luftbewegung zwischen den Stängeln,
  • lange, ungünstige Wetterlagen mit viel Regen und wenig Sonne,
  • starke Nährstoffungleichgewichte, etwa sehr hohe Stickstoffgaben ohne Ausgleich.

Realistische Präventionsmaßnahmen

  • Standort sorgfältig wählen, besonders in Bezug auf Durchlässigkeit und Sonneneinstrahlung,
  • Pflanzabstände einhalten, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten,
  • regelmäßig, aber bedarfsgerecht gießen und Staunässe konsequent vermeiden,
  • besser zurückhaltend düngen und auf ausgewogene Präparate setzen,
  • geschwächte oder stark befallene Pflanzenteile frühzeitig entfernen und über den Restmüll entsorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist

Wenn Sie einen vollständig pflegefreien Garten anstreben, der ohne jedes Gießen und ohne Rückschnitt auskommen soll, ist Sommerneuschnee nicht ideal. Auch für sehr extreme Standorte – stark schattig, sehr nass oder dauerhaft extrem trocken – gibt es besser angepasste Arten. Wer ausschließlich großvolumige, hochwachsende Stauden sucht, um mit wenigen Exemplaren starke Strukturen zu schaffen, sollte ebenfalls andere Alternativen prüfen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker bietet Ihnen die Möglichkeit, Sommerneuschnee bequem online zu bestellen und sich eine sorgfältig kultivierte Pflanze direkt nach Hause liefern zu lassen. Dadurch sparen Sie Fahrwege, Zeit und die Unsicherheit, vor Ort nicht die gewünschte Sorte in passender Qualität zu finden.

Die Pflanzen werden so verpackt, dass sie den Transport gut überstehen und nach dem Auspacken zügig eingepflanzt werden können. Eine klare Produktbeschreibung und praxisnahe Hinweise helfen Ihnen, den richtigen Standort und die passende Verwendung zu wählen, bevor Sie bestellen. Das reduziert Enttäuschungen und unnötige Rücksendungen.

Während der Saison finden Sie bei Bakker zudem zahlreiche Ergänzungspflanzen, mit denen sich Sommerneuschnee stimmig kombinieren lässt – ob im Staudenbeet oder im Balkonkasten. So können Sie Ihr Pflanzkonzept aus einer Hand zusammenstellen und müssen nicht auf unterschiedliche Bezugsquellen ausweichen.

Wenn Sie eine zarte, lang blühende Staude suchen, die Beete, Schalen oder Balkonkästen mit einem hellen, leichten Blütenschleier überzieht, dabei überschaubare Pflege verlangt und sich gut mit anderen Gartenpflanzen kombinieren lässt, ist Feinstrahl Sommerneuschnee eine durchdachte, praxistaugliche Wahl für Ihren nächsten Einkauf bei Bakker.

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Ref : 024930
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