Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® Farfugium japonicum Giganteum Articjungle®
Exotische Atmosphäre
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"Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® – exotische Strukturpflanze für schattige bis halbschattige Bereiche

Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® ist eine besondere Auslese für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die strukturstarke, ungewöhnliche Blattpflanzen schätzen und gezielt schattige oder halbschattige Flächen gestalten möchten. Diese Sorte wurde für ihre dekorative, waldartige Wirkung im Garten ausgewählt und eignet sich vor allem für alle, die eine robuste, aber nicht völlig anspruchslose Blattschmuckpflanze mit klar definierten Standortansprüchen suchen. Sie ist weniger eine klassische Blütenstaude als vielmehr eine charakterstarke Blattpflanze, die dem Garten Tiefe und eine fast urwaldartige Stimmung verleiht.

Articjungle® richtet sich an Gartenfreunde, die

  • gezielt schattige und luftfeuchte Gartenbereiche aufwerten möchten, statt sie sich selbst zu überlassen,
  • eine auffällige Blattstruktur bevorzugen und nicht in erster Linie Wert auf auffällige Blüten legen,
  • bereit sind, auf Bodenfeuchtigkeit und Standort etwas zu achten, statt eine völlig pflegefreie Lösung zu erwarten,
  • eine Pflanze suchen, die sich in naturnahe Pflanzungen, Gehölzränder und schattige Beete einfügt.

Die Nutzenaussage bleibt nüchtern: Sie erhalten mit Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® eine charaktervolle, blattschmückende Gartenpflanze, die bei gut gewähltem Standort langlebig sein kann, aber auf schwere Staunässe, extreme Trockenheit und volle Sonne empfindlich reagiert. Wer diese Grenzen respektiert, bekommt eine markante Strukturpflanze, die eher durch ihr Laub als durch ihre Blüte überzeugt.

Was Sie konkret kaufen

Mit Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® erwerben Sie eine ausgewählte Sorte des Japanischen Scheingoldkolbens, die besonders wegen ihres auffälligen, dicht wirkenden Blattwerks geschätzt wird. Im Lieferzustand erhalten Sie bei Bakker eine junge, bereits gut durchwurzelte Pflanze im Anzuchttopf. Sie ist zum Einpflanzen im Gartenbeet oder in ein ausreichend großes Gefäß für die Terrasse oder einen halbschattigen Balkon geeignet.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte ist die Gestaltung von halbschattigen bis schattigen Gartenbereichen mit stabilem, nicht zu trockenem Boden. Dort eignet sich Articjungle® als:

  • Strukturpflanze zwischen Gehölzen oder vor Hecken,
  • Blattschmuckpflanze in Gehölzrabatten,
  • kontrastbetonende Partnerin zu filigraneren Pflanzen oder farbigen Blattschmuckarten,
  • markanter Hingucker in größeren Kübeln im geschützten Außenbereich.

Im E-Commerce-Sortiment von Bakker grenzt sie sich klar sowohl von klassischen Blütenstauden als auch von üblichen Ziergräsern ab. Die Pflanze wirkt nicht grasartig, sondern eher wie eine kompakt wirkende, bodennahe Blattschmuckpflanze, die durch ihr eigenständiges Wuchsbild auffällt. Während viele Schattenpflanzen eher weich und bodendeckend wachsen, bildet Articjungle® eine deutlichere, aufrechte Struktur und vermittelt ein klar umrissenes Pflanzenbild.

Als Online-Gärtnerei liefert Bakker den Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® so, dass Sie ihn direkt nach Erhalt – je nach Witterung – in den vorbereiteten Boden oder einen geeigneten Topf setzen können. Sie erhalten keine trockene Wurzelware, sondern eine lebende Pflanze, deren Wurzelsystem bereits begonnen hat, sich im Topf zu etablieren.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Articjungle® wächst horstig bis leicht ausbreitend. Die Triebe stehen relativ dicht beieinander, sodass mit der Zeit ein geschlossener Pflanzhorst entsteht. Die Pflanze wirkt kompakt und gibt dem Beet eine klar erkennbare Struktur. Der Gesamteindruck ist eher waldig-exotisch als klassisch-gartenhaft.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand ist bei guter Pflege und geeignetem Standort mit einer ungefähren Höhe im Bereich von mehreren Dezimetern zu rechnen; besonders hohe Wuchsleistungen wie bei Großstauden sind nicht zu erwarten. Die Breite eines einzelnen Horstes kann sich mit den Jahren allmählich ausdehnen. Für eine dichte Wirkung empfehlen sich mehrere Pflanzen.
  • Blattwerk: Der Zierwert liegt überwiegend im Laub. Die Blätter stehen aufrecht bis leicht gebogen, wirken stabil und verleihen der Pflanze ihre besondere Erscheinung. Je nach Standort und Nährstoffversorgung zeigt das Laub eine frische, eher kühle Grünfärbung, die gut mit dunkleren Hintergründen harmoniert. Das Blattwerk bleibt über die Saison hinweg der wichtigste Blickfang.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® wird primär wegen seiner Blattschmuckwirkung kultiviert. Eine mögliche Blüte bleibt meist dezent und tritt optisch hinter das Laub zurück. Wer eine Pflanze mit spektakulösen, weit sichtbaren Blüten sucht, ist mit dieser Sorte weniger gut beraten. Für Liebhaber von eigenwilligen Blattformen und texturierten Beeten ist sie dagegen sehr interessant.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Das Wachstum ist als moderat einzustufen. Articjungle® legt nicht explosionsartig zu, sondern baut sich über mehrere Jahre auf. Das ist vorteilhaft in kleineren Gärten und Beeten, weil die Pflanze nicht rasch alles überwuchert. Gleichzeitig bedeutet es, dass etwas Geduld nötig ist, bis die endgültige Wirkung erzielt wird.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Unter durchschnittlichen mitteleuropäischen Gartenbedingungen zeigt sich der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® überwiegend winterhart, sofern der Standort stimmt und der Boden im Winter nicht vernässt. Starke, anhaltende Fröste ohne schützende Schneedecke können insbesondere bei Topfkultur zu Schäden führen. Im Beet sind gut durchlässige, nicht zu nasse Böden vorteilhaft, damit die Wurzeln nicht durch Kälte in Verbindung mit Staunässe geschädigt werden.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Articjungle® bevorzugt frische bis leicht feuchte Böden, die niemals völlig austrocknen. Kurze Trockenphasen übersteht er bei eingewurzelten Pflanzen meist, doch dauerhaft trockene und sehr sandige Standorte sind ungünstig und führen zu geschwächtem Wuchs, eingerollten Blättern und braunen Blatträndern. Ebenso problematisch ist dauerhaft nasse, schwere Erde, insbesondere in Mulden, in denen sich Wasser sammelt. Hier steigt das Risiko von Wurzelproblemen.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Pflanze eignet sich in erster Linie für die Freilandkultur im Beet, vor allem in halbschattigen Gartenecken oder an Gehölzrändern. Eine Kultur im Topf ist möglich, erfordert aber etwas mehr Aufmerksamkeit hinsichtlich Bewässerung und Frostschutz. In großen, tiefen Gefäßen mit gut durchlässiger, humoser Erde fühlt sich Articjungle® eher wohl als in sehr kleinen Töpfen, die im Sommer schnell austrocknen.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein zufriedenstellendes Wachstum braucht der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® einen passenden Standort. Die Lichtverhältnisse sind entscheidend:

  • Lage: Ideal ist Halbschatten, etwa der lichter Schatten von Gehölzen oder ein Standort, der nur morgens oder abends Sonne bekommt. Im Vollschatten mit sehr dunklen Bedingungen kann das Wachstum verlangsamt sein. In voller, heißer Mittagssonne reagiert die Pflanze eher gestresst, die Blätter können aufhellen oder verbräunen.
  • Bodentyp: Ein humoser, leicht feuchter, dennoch gut drainierter Gartenboden ist optimal. Lehmige Böden können geeignet sein, sofern sie mit organischem Material und etwas Sand verbessert werden, damit Wasser besser abläuft. Sehr schwere, verdichtete Substrate sind ungünstig, vor allem in niederschlagsreichen Wintern. Auf sehr leichten, sandigen Böden sollten Sie vor der Pflanzung reichlich Kompost und strukturstabile Erde einarbeiten.
  • Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Gegen normalen Wind ist Articjungle® im Beet in der Regel unproblematisch, doch sehr zugige, exponierte Standorte, insbesondere in Kombination mit Wintersonne und Frost, können die Blätter schädigen. Wesentlich kritischer ist Staunässe. Diese führt leicht zu Wurzelproblemen. Vermeiden Sie Senken im Garten und sorgen Sie im Zweifelsfall für eine leichte Erhöhung des Pflanzplatzes.
  • Notwendiger Pflanzabstand: Damit sich ein harmonischer Horst entwickeln kann, sollte zu anderen Pflanzen ein Abstand von mindestens 40–50 cm eingehalten werden. Bei Gruppenpflanzung können Sie mehrere Exemplare im Abstand von etwa einem halben Meter setzen, um nach einigen Jahren eine geschlossene, aber nicht überfüllte Pflanzung zu erhalten.
  • Balkon- oder Terrassensituation: In Kübeln sollte der Standort hell, aber nicht vollsonnig sein, zum Beispiel ein Ost- oder Westbalkon, der nur begrenzt direkte Sonne erhält. Auf Südbalkonen ist ein Schatten spendender Nachbar (z. B. ein größeres Gehölz im Kübel) sinnvoll. Windgeschützte Ecken sind hilfreich, um die Blätter vor austrocknenden Winden zu bewahren.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu sonnige Lage mit praller Mittagssonne,
  • Pflanzung in ständig nassen, schweren Boden,
  • zu kleine Töpfe mit rasch austrocknendem Substrat,
  • fehlende Bodenverbesserung bei sehr mageren oder sehr verdichteten Böden,
  • falsche Erwartungen: Die Pflanze ist eher eine Struktur- und Blattpflanze, keine üppig blühende Gartenattraktion.
Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt

Der beste Zeitraum zur Pflanzung des Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® liegt im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist. So hat die Pflanze eine ganze Vegetationsperiode Zeit, um einzuwurzeln. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist ebenfalls möglich, sofern der Boden noch warm ist und keine lang anhaltenden Fröste unmittelbar bevorstehen. Hochsommerliche Hitzeperioden eignen sich nur bedingt, da das Anwachsen dann mehr Gießaufwand erfordert.

2. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich gründlich auf, mindestens zwei Spatenstiche tief.
  • Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder eine hochwertige Pflanzerde ein, um die Humusversorgung zu verbessern.
  • Auf schweren Böden empfiehlt sich die Beimischung von grobem Sand oder feinem Kies, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abflusslöchern und einer Tiefe, die dem Wurzelraum ausreichend Platz gibt. Eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden verhindert Staunässe.

3. Einpflanzen

  • Stellen Sie den Topf mit der Pflanze vor dem Einsetzen kurz in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. So ist der Wurzelballen gut durchfeuchtet.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens doppelt so breit und etwas tiefer ist als der Topfballen.
  • Setzen Sie den Wurzelballen so ein, dass die Oberkante des Ballens ungefähr mit der umliegenden Bodenniveau abschließt.
  • Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde wieder auf und drücken Sie den Boden vorsichtig, aber gründlich an, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Formen Sie bei Beetpflanzungen einen leichten Gießrand, damit Wasser nicht sofort abläuft.

4. Angießen nach der Pflanzung

Gießen Sie den frisch gesetzten Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® gründlich an, bis der Boden um den Wurzelbereich vollständig durchfeuchtet ist. In den folgenden Wochen sollte die Erde nie völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass stehen. Gerade bei Frühjahrspflanzungen hilft eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost, die Bodenfeuchte zu halten.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Pflanze Anzeichen von Stress zeigt, etwa schlaffe oder eingerollte Blätter.
  • Prüfen Sie mit dem Finger die Bodenfeuchte. Bei Trockenheit nachgießen, bei sehr nasser Erde gegebenenfalls weniger gießen und für bessere Drainage sorgen.
  • Frisch gepflanzte Exemplare sollten in den ersten Wochen keiner extremen Mittagssonne ausgesetzt sein. Bei unerwarteten Hitzeperioden kann ein vorübergehender Schattenspender sinnvoll sein.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling

Im Frühjahr beginnt der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® mit dem aktiven Wachstum. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile vom Vorjahr vorsichtig, ohne frische Triebe zu verletzen. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen, vorzugsweise organischen Düngers kann das Wachstum unterstützen. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, vor allem bei Frühjahrspflanzungen.

Sommer

In den Sommermonaten entwickelt die Pflanze ihr volles Blattvolumen. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist die Wasserversorgung. Besonders Topfpflanzen können rasch austrocknen, wenn sie windig oder sonnig stehen. Gießen Sie besser seltener, dafür durchdringend, statt täglich kleine Mengen zu geben. Bei sehr heißen Perioden kann ein leichter, luftiger Schattenschutz für Topfkulturen sinnvoll sein, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

Herbst

Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um die Pflanze zu kontrollieren und gegebenenfalls abgestorbene oder beschädigte Blätter zu entfernen. Bei Beetpflanzen kann eine dünne Mulchschicht aus Laub den Boden über Winter schützen und später zu Humus werden. Vermeiden Sie allerdings eine zu dicke und luftdichte Schicht direkt am Pflanzenstock, damit die Basis nicht vernässt.

Winter

Im Beet kommt Articjungle® mit üblichen Winterbedingungen meist zurecht, sofern der Boden nicht dauerhaft durchnässt ist. In Regionen mit sehr strengen, langen Frösten kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein, etwa eine dünne Abdeckung mit Laub oder Reisig, vor allem in den ersten Standjahren. Topfpflanzen sind stärker gefährdet: Die Wurzeln befinden sich über Bodenniveau und sind Frost stärker ausgesetzt. Stellen Sie Kübel geschützt an eine Hauswand, nutzen Sie isolierende Materialien um den Topf oder bringen Sie ihn an einen kühlen, frostfreien, aber hellen Ort, wenn die Winter an Ihrem Standort sehr streng sind.

Tatsächlicher Pflegeaufwand

Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® ist kein Hochpflegefall, aber auch keine völlig anspruchslose Pflanze. Wer bereit ist, den Standort sorgfältig zu wählen und auf Bodenfeuchte zu achten, wird mit einer relativ zuverlässigen, mehrjährigen Strukturpflanze belohnt. Vernachlässigung bei Wasser und Boden führt hingegen schnell zu einem geschwächten Erscheinungsbild.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Blattränder werden braun und rollen sich ein: Häufiges Zeichen für Trockenstress oder zu starke Sonneneinstrahlung. Abhilfe: Schattigerer Standort, gleichmäßigere Bewässerung.
  • Blätter wirken blass oder vergilbt: Kann auf Nährstoffmangel oder dauerhaft zu nasse Wurzeln hindeuten. Prüfen Sie die Drainage und erwägen Sie eine maßvolle Düngung im Frühjahr.
  • Pflanze stagniert im Wachstum: Möglicherweise ist der Boden zu mager, zu dicht oder der Standort zu dunkel. Gegebenenfalls umpflanzen oder Boden verbessern.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten

Im Garten macht sich der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® vor allem in halbschattigen Lagen gut, etwa im Übergang von Rasenflächen zu Gehölzbereichen. Er kann als markanter Blickpunkt vor immergrünen Sträuchern oder lockeren Hecken gepflanzt werden und sorgt dort für einen spannenden Kontrast zwischen Blattstruktur und Hintergrund.

Auf Terrasse oder Balkon

In großen Kübeln wird Articjungle® zum besonderen Element auf Terrasse oder Balkon, sofern diese nicht ganztägig in der prallen Sonne liegen. In Kombination mit schattenverträglichen Begleitpflanzen, die etwas niedriger bleiben oder hängend wachsen, entsteht ein vielschichtiges Bild. Wichtig ist hier die regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte und ein angemessener Winterschutz.

Im Beet

In Staudenpflanzungen lässt sich Articjungle® als ruhiger, strukturgebender Pol einsetzen, der zwischen blütenbetonten Arten für Ordnung sorgt. Er harmoniert gut mit Pflanzen, die feineres Laub haben oder farblich kontrastieren. Platzieren Sie ihn nicht zu dicht an wuchernden Arten, die ihn überwuchern könnten.

Als Solitär oder in Gruppen

Als Solitärpflanze wirkt der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® vor dunklen Hintergründen oder auf locker bepflanzten Flächen besonders gut, wo sein besonderes Blattwerk deutlich zur Geltung kommt. In Gruppen von drei oder fünf Exemplaren entsteht eine stärkere Flächenwirkung mit rhythmischer Wiederholung des charakteristischen Wuchstyps.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen

  • mit schattenverträglichen Blattschmuckpflanzen, die kontrastierende Blattgrößen oder -farben bieten,
  • mit filigranen, eher lockeren Arten, die seine kompaktere Form betonen,
  • mit niedrigen Bodendeckern, die den Boden abdecken und Unkrautwuchs bremsen, ohne Articjungle® zu bedrängen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

  • vollsonnige, trockene Standorte, insbesondere auf Südlagen ohne Bewässerungsmöglichkeit,
  • Gärten mit extrem schweren, dauervernässten Böden, in denen Wasser regelmäßig stehen bleibt,
  • Besitzer, die eine Pflanze mit kräftiger, weithin sichtbarer Blüte erwarten,
  • sehr kleine Töpfe oder Balkonkästen ohne ausreichende Tiefe und Speichervolumen für Wasser.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge

Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® gilt nicht als besonders anfällig für einen spezifischen Schädling, kann aber – wie viele Gartenpflanzen – bei ungünstigen Bedingungen geschwächt werden und dann leichter von allgemeinen Schädlingen befallen werden. Gelegentlich können Blattläuse oder Schnecken auftreten, vor allem an jungen Trieben. In sehr feuchten Sommern ist ein erhöhtes Risiko für pilzliche Blattflecken nicht auszuschließen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen

  • dicht geschlossene, schlecht durchlüftete Pflanzungen, in denen das Laub nach Regen lange feucht bleibt,
  • sehr starke Beschattung ohne Luftbewegung, die das Abtrocknen von Blättern verzögert,
  • dauerhaft nasse Erde, insbesondere im Winter, die Wurzelschäden verursacht,
  • ständige Trockenheit und Nährstoffmangel, die die Pflanze schwächen.

Realistische Präventionsmaßnahmen

  • Sorgen Sie für einen luftigen Pflanzabstand, damit Blätter nach Regen rasch abtrocknen.
  • Vermeiden Sie Staunässe, indem Sie den Boden lockern und Bestehendes gegebenenfalls verbessern.
  • Kontrollieren Sie junge Pflanzen regelmäßig auf Schneckenfrass und schützen Sie sie bei Bedarf.
  • Setzen Sie auf maßvolle Düngung und eine ausgewogene Bewässerung, anstatt die Pflanze zu überversorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist

Wenn Sie eine absolut anspruchslose Gartenpflanze suchen, die sowohl extreme Trockenheit als auch staunasse Böden und volle Sonne problemlos toleriert, ist der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® nicht die passendste Wahl. Ebenso ungeeignet ist er, wenn es Ihnen ausschließlich um eine auffällige Blüte geht oder Sie nur sehr wenig Zeit für Beobachtung und situatives Gießen aufbringen können. In solchen Fällen sind robustere Alternativen sinnvoller, die stärker verzeihen, wenn Standort und Pflege nicht optimal sind.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf des Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® bei Bakker profitieren Sie von der Spezialisierung einer Online-Gärtnerei, die sich auf lebende Pflanzen und ihre sichere Versendung konzentriert. Die Pflanzen werden so verpackt, dass sie den Transport gut überstehen und in einem Zustand bei Ihnen ankommen, in dem sie zügig weiterwachsen können.

Der Onlinekauf ermöglicht Ihnen, in Ruhe zu prüfen, ob diese Sorte wirklich zu Ihren Standortbedingungen und Erwartungen passt. Die hier beschriebenen Eigenschaften, Grenzen und Anforderungen unterstützen Sie dabei, Fehlentscheidungen zu vermeiden. Sie können die Pflanze gezielt dort einsetzen, wo ihre Stärken – die besondere Blattstruktur, der Nutzen für halbschattige Lagen und die strukturgebende Wirkung – wirklich gefragt sind.

Mit der Bestellung bei Bakker erhalten Sie eine klar definierte Sorte, deren Eigenschaften getestet und beschrieben sind. So wissen Sie, womit Sie rechnen können und welche Bedingungen Sie bereitstellen sollten. Wenn Sie eine charaktervolle Blattschmuckpflanze suchen, die schattige Gartenbereiche aufwertet und Ihnen über Jahre hinweg ein markantes, strukturbetontes Bild liefert, ist der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® eine überlegenswerte Option für Ihren Garten oder Ihre Terrasse.

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Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® Farfugium japonicum Giganteum Articjungle®

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Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Feuchter Boden, Reichhaltiger Boden, Frischer Boden
Bewässerungshäufigkeit: Hoch
Blüte: Oktober - November
Riechend
Standort: Halber Schatten
Standort: Voller Schatten
Verwendung: Beet, Topf oder Kübel, Unterholz
Wachstumshöhe: 60 cm
Widerstandsfähigkeit: -11°C (zone 8a)
Beschreibung
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Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® – exotische Strukturpflanze für schattige bis halbschattige Bereiche

Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® ist eine besondere Auslese für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die strukturstarke, ungewöhnliche Blattpflanzen schätzen und gezielt schattige oder halbschattige Flächen gestalten möchten. Diese Sorte wurde für ihre dekorative, waldartige Wirkung im Garten ausgewählt und eignet sich vor allem für alle, die eine robuste, aber nicht völlig anspruchslose Blattschmuckpflanze mit klar definierten Standortansprüchen suchen. Sie ist weniger eine klassische Blütenstaude als vielmehr eine charakterstarke Blattpflanze, die dem Garten Tiefe und eine fast urwaldartige Stimmung verleiht.

Articjungle® richtet sich an Gartenfreunde, die

  • gezielt schattige und luftfeuchte Gartenbereiche aufwerten möchten, statt sie sich selbst zu überlassen,
  • eine auffällige Blattstruktur bevorzugen und nicht in erster Linie Wert auf auffällige Blüten legen,
  • bereit sind, auf Bodenfeuchtigkeit und Standort etwas zu achten, statt eine völlig pflegefreie Lösung zu erwarten,
  • eine Pflanze suchen, die sich in naturnahe Pflanzungen, Gehölzränder und schattige Beete einfügt.

Die Nutzenaussage bleibt nüchtern: Sie erhalten mit Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® eine charaktervolle, blattschmückende Gartenpflanze, die bei gut gewähltem Standort langlebig sein kann, aber auf schwere Staunässe, extreme Trockenheit und volle Sonne empfindlich reagiert. Wer diese Grenzen respektiert, bekommt eine markante Strukturpflanze, die eher durch ihr Laub als durch ihre Blüte überzeugt.

Was Sie konkret kaufen

Mit Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® erwerben Sie eine ausgewählte Sorte des Japanischen Scheingoldkolbens, die besonders wegen ihres auffälligen, dicht wirkenden Blattwerks geschätzt wird. Im Lieferzustand erhalten Sie bei Bakker eine junge, bereits gut durchwurzelte Pflanze im Anzuchttopf. Sie ist zum Einpflanzen im Gartenbeet oder in ein ausreichend großes Gefäß für die Terrasse oder einen halbschattigen Balkon geeignet.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte ist die Gestaltung von halbschattigen bis schattigen Gartenbereichen mit stabilem, nicht zu trockenem Boden. Dort eignet sich Articjungle® als:

  • Strukturpflanze zwischen Gehölzen oder vor Hecken,
  • Blattschmuckpflanze in Gehölzrabatten,
  • kontrastbetonende Partnerin zu filigraneren Pflanzen oder farbigen Blattschmuckarten,
  • markanter Hingucker in größeren Kübeln im geschützten Außenbereich.

Im E-Commerce-Sortiment von Bakker grenzt sie sich klar sowohl von klassischen Blütenstauden als auch von üblichen Ziergräsern ab. Die Pflanze wirkt nicht grasartig, sondern eher wie eine kompakt wirkende, bodennahe Blattschmuckpflanze, die durch ihr eigenständiges Wuchsbild auffällt. Während viele Schattenpflanzen eher weich und bodendeckend wachsen, bildet Articjungle® eine deutlichere, aufrechte Struktur und vermittelt ein klar umrissenes Pflanzenbild.

Als Online-Gärtnerei liefert Bakker den Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® so, dass Sie ihn direkt nach Erhalt – je nach Witterung – in den vorbereiteten Boden oder einen geeigneten Topf setzen können. Sie erhalten keine trockene Wurzelware, sondern eine lebende Pflanze, deren Wurzelsystem bereits begonnen hat, sich im Topf zu etablieren.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Articjungle® wächst horstig bis leicht ausbreitend. Die Triebe stehen relativ dicht beieinander, sodass mit der Zeit ein geschlossener Pflanzhorst entsteht. Die Pflanze wirkt kompakt und gibt dem Beet eine klar erkennbare Struktur. Der Gesamteindruck ist eher waldig-exotisch als klassisch-gartenhaft.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand ist bei guter Pflege und geeignetem Standort mit einer ungefähren Höhe im Bereich von mehreren Dezimetern zu rechnen; besonders hohe Wuchsleistungen wie bei Großstauden sind nicht zu erwarten. Die Breite eines einzelnen Horstes kann sich mit den Jahren allmählich ausdehnen. Für eine dichte Wirkung empfehlen sich mehrere Pflanzen.
  • Blattwerk: Der Zierwert liegt überwiegend im Laub. Die Blätter stehen aufrecht bis leicht gebogen, wirken stabil und verleihen der Pflanze ihre besondere Erscheinung. Je nach Standort und Nährstoffversorgung zeigt das Laub eine frische, eher kühle Grünfärbung, die gut mit dunkleren Hintergründen harmoniert. Das Blattwerk bleibt über die Saison hinweg der wichtigste Blickfang.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein zufriedenstellendes Wachstum braucht der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® einen passenden Standort. Die Lichtverhältnisse sind entscheidend:

  • Lage: Ideal ist Halbschatten, etwa der lichter Schatten von Gehölzen oder ein Standort, der nur morgens oder abends Sonne bekommt. Im Vollschatten mit sehr dunklen Bedingungen kann das Wachstum verlangsamt sein. In voller, heißer Mittagssonne reagiert die Pflanze eher gestresst, die Blätter können aufhellen oder verbräunen.
  • Bodentyp: Ein humoser, leicht feuchter, dennoch gut drainierter Gartenboden ist optimal. Lehmige Böden können geeignet sein, sofern sie mit organischem Material und etwas Sand verbessert werden, damit Wasser besser abläuft. Sehr schwere, verdichtete Substrate sind ungünstig, vor allem in niederschlagsreichen Wintern. Auf sehr leichten, sandigen Böden sollten Sie vor der Pflanzung reichlich Kompost und strukturstabile Erde einarbeiten.
  • Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Gegen normalen Wind ist Articjungle® im Beet in der Regel unproblematisch, doch sehr zugige, exponierte Standorte, insbesondere in Kombination mit Wintersonne und Frost, können die Blätter schädigen. Wesentlich kritischer ist Staunässe. Diese führt leicht zu Wurzelproblemen. Vermeiden Sie Senken im Garten und sorgen Sie im Zweifelsfall für eine leichte Erhöhung des Pflanzplatzes.
  • Notwendiger Pflanzabstand: Damit sich ein harmonischer Horst entwickeln kann, sollte zu anderen Pflanzen ein Abstand von mindestens 40–50 cm eingehalten werden. Bei Gruppenpflanzung können Sie mehrere Exemplare im Abstand von etwa einem halben Meter setzen, um nach einigen Jahren eine geschlossene, aber nicht überfüllte Pflanzung zu erhalten.
  • Balkon- oder Terrassensituation: In Kübeln sollte der Standort hell, aber nicht vollsonnig sein, zum Beispiel ein Ost- oder Westbalkon, der nur begrenzt direkte Sonne erhält. Auf Südbalkonen ist ein Schatten spendender Nachbar (z. B. ein größeres Gehölz im Kübel) sinnvoll. Windgeschützte Ecken sind hilfreich, um die Blätter vor austrocknenden Winden zu bewahren.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • zu sonnige Lage mit praller Mittagssonne,
  • Pflanzung in ständig nassen, schweren Boden,
  • zu kleine Töpfe mit rasch austrocknendem Substrat,
  • fehlende Bodenverbesserung bei sehr mageren oder sehr verdichteten Böden,
  • falsche Erwartungen: Die Pflanze ist eher eine Struktur- und Blattpflanze, keine üppig blühende Gartenattraktion.

Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt

Der beste Zeitraum zur Pflanzung des Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® liegt im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist. So hat die Pflanze eine ganze Vegetationsperiode Zeit, um einzuwurzeln. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist ebenfalls möglich, sofern der Boden noch warm ist und keine lang anhaltenden Fröste unmittelbar bevorstehen. Hochsommerliche Hitzeperioden eignen sich nur bedingt, da das Anwachsen dann mehr Gießaufwand erfordert.

2. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich gründlich auf, mindestens zwei Spatenstiche tief.
  • Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder eine hochwertige Pflanzerde ein, um die Humusversorgung zu verbessern.
  • Auf schweren Böden empfiehlt sich die Beimischung von grobem Sand oder feinem Kies, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abflusslöchern und einer Tiefe, die dem Wurzelraum ausreichend Platz gibt. Eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden verhindert Staunässe.

3. Einpflanzen

  • Stellen Sie den Topf mit der Pflanze vor dem Einsetzen kurz in einen Eimer Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. So ist der Wurzelballen gut durchfeuchtet.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens doppelt so breit und etwas tiefer ist als der Topfballen.
  • Setzen Sie den Wurzelballen so ein, dass die Oberkante des Ballens ungefähr mit der umliegenden Bodenniveau abschließt.
  • Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde wieder auf und drücken Sie den Boden vorsichtig, aber gründlich an, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Formen Sie bei Beetpflanzungen einen leichten Gießrand, damit Wasser nicht sofort abläuft.

4. Angießen nach der Pflanzung

Gießen Sie den frisch gesetzten Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® gründlich an, bis der Boden um den Wurzelbereich vollständig durchfeuchtet ist. In den folgenden Wochen sollte die Erde nie völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass stehen. Gerade bei Frühjahrspflanzungen hilft eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost, die Bodenfeuchte zu halten.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Pflanze Anzeichen von Stress zeigt, etwa schlaffe oder eingerollte Blätter.
  • Prüfen Sie mit dem Finger die Bodenfeuchte. Bei Trockenheit nachgießen, bei sehr nasser Erde gegebenenfalls weniger gießen und für bessere Drainage sorgen.
  • Frisch gepflanzte Exemplare sollten in den ersten Wochen keiner extremen Mittagssonne ausgesetzt sein. Bei unerwarteten Hitzeperioden kann ein vorübergehender Schattenspender sinnvoll sein.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling

Im Frühjahr beginnt der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® mit dem aktiven Wachstum. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile vom Vorjahr vorsichtig, ohne frische Triebe zu verletzen. Eine leichte Gabe eines ausgewogenen, vorzugsweise organischen Düngers kann das Wachstum unterstützen. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, vor allem bei Frühjahrspflanzungen.

Sommer

In den Sommermonaten entwickelt die Pflanze ihr volles Blattvolumen. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist die Wasserversorgung. Besonders Topfpflanzen können rasch austrocknen, wenn sie windig oder sonnig stehen. Gießen Sie besser seltener, dafür durchdringend, statt täglich kleine Mengen zu geben. Bei sehr heißen Perioden kann ein leichter, luftiger Schattenschutz für Topfkulturen sinnvoll sein, um Blattverbrennungen zu vermeiden.

Herbst

Im Herbst verlangsamt sich das Wachstum. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um die Pflanze zu kontrollieren und gegebenenfalls abgestorbene oder beschädigte Blätter zu entfernen. Bei Beetpflanzen kann eine dünne Mulchschicht aus Laub den Boden über Winter schützen und später zu Humus werden. Vermeiden Sie allerdings eine zu dicke und luftdichte Schicht direkt am Pflanzenstock, damit die Basis nicht vernässt.

Winter

Im Beet kommt Articjungle® mit üblichen Winterbedingungen meist zurecht, sofern der Boden nicht dauerhaft durchnässt ist. In Regionen mit sehr strengen, langen Frösten kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein, etwa eine dünne Abdeckung mit Laub oder Reisig, vor allem in den ersten Standjahren. Topfpflanzen sind stärker gefährdet: Die Wurzeln befinden sich über Bodenniveau und sind Frost stärker ausgesetzt. Stellen Sie Kübel geschützt an eine Hauswand, nutzen Sie isolierende Materialien um den Topf oder bringen Sie ihn an einen kühlen, frostfreien, aber hellen Ort, wenn die Winter an Ihrem Standort sehr streng sind.

Tatsächlicher Pflegeaufwand

Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® ist kein Hochpflegefall, aber auch keine völlig anspruchslose Pflanze. Wer bereit ist, den Standort sorgfältig zu wählen und auf Bodenfeuchte zu achten, wird mit einer relativ zuverlässigen, mehrjährigen Strukturpflanze belohnt. Vernachlässigung bei Wasser und Boden führt hingegen schnell zu einem geschwächten Erscheinungsbild.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Blattränder werden braun und rollen sich ein: Häufiges Zeichen für Trockenstress oder zu starke Sonneneinstrahlung. Abhilfe: Schattigerer Standort, gleichmäßigere Bewässerung.
  • Blätter wirken blass oder vergilbt: Kann auf Nährstoffmangel oder dauerhaft zu nasse Wurzeln hindeuten. Prüfen Sie die Drainage und erwägen Sie eine maßvolle Düngung im Frühjahr.
  • Pflanze stagniert im Wachstum: Möglicherweise ist der Boden zu mager, zu dicht oder der Standort zu dunkel. Gegebenenfalls umpflanzen oder Boden verbessern.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten

Im Garten macht sich der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® vor allem in halbschattigen Lagen gut, etwa im Übergang von Rasenflächen zu Gehölzbereichen. Er kann als markanter Blickpunkt vor immergrünen Sträuchern oder lockeren Hecken gepflanzt werden und sorgt dort für einen spannenden Kontrast zwischen Blattstruktur und Hintergrund.

Auf Terrasse oder Balkon

In großen Kübeln wird Articjungle® zum besonderen Element auf Terrasse oder Balkon, sofern diese nicht ganztägig in der prallen Sonne liegen. In Kombination mit schattenverträglichen Begleitpflanzen, die etwas niedriger bleiben oder hängend wachsen, entsteht ein vielschichtiges Bild. Wichtig ist hier die regelmäßige Kontrolle der Bodenfeuchte und ein angemessener Winterschutz.

Im Beet

In Staudenpflanzungen lässt sich Articjungle® als ruhiger, strukturgebender Pol einsetzen, der zwischen blütenbetonten Arten für Ordnung sorgt. Er harmoniert gut mit Pflanzen, die feineres Laub haben oder farblich kontrastieren. Platzieren Sie ihn nicht zu dicht an wuchernden Arten, die ihn überwuchern könnten.

Als Solitär oder in Gruppen

Als Solitärpflanze wirkt der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® vor dunklen Hintergründen oder auf locker bepflanzten Flächen besonders gut, wo sein besonderes Blattwerk deutlich zur Geltung kommt. In Gruppen von drei oder fünf Exemplaren entsteht eine stärkere Flächenwirkung mit rhythmischer Wiederholung des charakteristischen Wuchstyps.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen

  • mit schattenverträglichen Blattschmuckpflanzen, die kontrastierende Blattgrößen oder -farben bieten,
  • mit filigranen, eher lockeren Arten, die seine kompaktere Form betonen,
  • mit niedrigen Bodendeckern, die den Boden abdecken und Unkrautwuchs bremsen, ohne Articjungle® zu bedrängen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

  • vollsonnige, trockene Standorte, insbesondere auf Südlagen ohne Bewässerungsmöglichkeit,
  • Gärten mit extrem schweren, dauervernässten Böden, in denen Wasser regelmäßig stehen bleibt,
  • Besitzer, die eine Pflanze mit kräftiger, weithin sichtbarer Blüte erwarten,
  • sehr kleine Töpfe oder Balkonkästen ohne ausreichende Tiefe und Speichervolumen für Wasser.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge

Der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® gilt nicht als besonders anfällig für einen spezifischen Schädling, kann aber – wie viele Gartenpflanzen – bei ungünstigen Bedingungen geschwächt werden und dann leichter von allgemeinen Schädlingen befallen werden. Gelegentlich können Blattläuse oder Schnecken auftreten, vor allem an jungen Trieben. In sehr feuchten Sommern ist ein erhöhtes Risiko für pilzliche Blattflecken nicht auszuschließen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen

  • dicht geschlossene, schlecht durchlüftete Pflanzungen, in denen das Laub nach Regen lange feucht bleibt,
  • sehr starke Beschattung ohne Luftbewegung, die das Abtrocknen von Blättern verzögert,
  • dauerhaft nasse Erde, insbesondere im Winter, die Wurzelschäden verursacht,
  • ständige Trockenheit und Nährstoffmangel, die die Pflanze schwächen.

Realistische Präventionsmaßnahmen

  • Sorgen Sie für einen luftigen Pflanzabstand, damit Blätter nach Regen rasch abtrocknen.
  • Vermeiden Sie Staunässe, indem Sie den Boden lockern und Bestehendes gegebenenfalls verbessern.
  • Kontrollieren Sie junge Pflanzen regelmäßig auf Schneckenfrass und schützen Sie sie bei Bedarf.
  • Setzen Sie auf maßvolle Düngung und eine ausgewogene Bewässerung, anstatt die Pflanze zu überversorgen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist

Wenn Sie eine absolut anspruchslose Gartenpflanze suchen, die sowohl extreme Trockenheit als auch staunasse Böden und volle Sonne problemlos toleriert, ist der Japanischen Scheingoldkolbens Articjungle® nicht die passendste Wahl. Ebenso ungeeignet ist er, wenn es Ihnen ausschließlich um eine auffällige Blüte geht oder Sie nur sehr wenig Zeit für Beobachtung und situatives Gießen aufbringen können. In solchen Fällen sind robustere Alternativen sinnvoller, die stärker verzeihen, wenn Standort und Pflege nicht optimal sind.

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Ref : 032789
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