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Kiwi Solo ist eine selbstfruchtende Kiwipflanze, die ohne zweiten Bestäuber Früchte ansetzt und sich dadurch besonders für Hobbygärtner mit wenig Platz eignet. Sie richten sich mit dieser Sorte vor allem an Menschen, die aromatische Kiwis aus dem eigenen Anbau ernten möchten, aber keinen großen Obstgarten zur Verfügung haben. Der Schwerpunkt liegt auf einem klaren Nutzen: vergleichsweise kompakter Wuchs, kein kompliziertes Bestäubungssystem und ein Ertrag, der mit überschaubarem Pflegeaufwand erreichbar ist.
Wenn Sie gerne naschfrisches Obst im Spätsommer und Herbst genießen, dabei aber realistisch einschätzen möchten, welcher Aufwand im Garten oder auf dem Balkon auf Sie zukommt, ist Kiwi Solo eine gute, ehrliche Option. Sie bekommen kein exotisches „Wundergehölz“, das ohne Pflege Unmengen an Früchten trägt, sondern eine robuste, kletternde Obstart, die bei richtiger Standortwahl auch in Mitteleuropa zuverlässig gedeihen kann.
Was Sie konkret kaufenMit Kiwi Solo erwerben Sie eine einzelne, selbstfruchtende Kiwipflanze, in der Regel als junges, bereits verholztes Exemplar im Topf. Sie erhalten also keinen Mix aus männlichen und weiblichen Pflanzen, sondern eine Sorte, die sowohl Blüten als auch Früchte eigenständig ausbilden kann. Das ist ein wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Kiwis, bei denen Sie üblicherweise zwei passende Pflanzen benötigen.
Der Hauptverwendungszweck liegt im Anbau von essbaren Früchten, nicht in erster Linie in der Zierwirkung. Zwar wirkt das große, herzförmige Laub an einer Rankhilfe sehr dekorativ, im Fokus steht aber die praktische Ernte. Innerhalb des E-Commerce-Sortiments von Bakker ordnet sich Kiwi Solo eindeutig als Obstpflanze für Spaliere, Pergolen oder Balkonspaliere ein – also nicht als reine Kletterzierpflanze.
Als Online-Gärtnerei liefert Bakker die Pflanzen professionell vorbereitet im Topf, sodass sie nach einer kurzen Akklimatisierungsphase direkt ins Freiland oder in ein größeres Gefäß ausgepflanzt werden können. Der Artikel richtet sich sowohl an Einsteiger im Obstanbau als auch an erfahrene Gärtner, die bewusst eine kompaktere, selbstfruchtende Kiwi-Variante suchen.
Wesentliche Eigenschaften- Wuchsform und Erscheinungsbild: Kiwi Solo ist eine kletternde, rankende Schlingpflanze. Sie bildet lange, biegsame Triebe, die sich an einer stabilen Rankhilfe emporziehen. Ohne Führung wächst sie unkontrolliert und kann andere Pflanzen überwuchern. Mit einem Spalier, Drähten oder einem stabilen Balkonrahmen lässt sie sich gut in Form bringen und bleibt strukturiert.
- Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Bedingungen müssen Sie bei voller Entwicklung mit mehreren Metern Trieblänge rechnen. In gutem Boden und mit solider Rankhilfe kann sie etwa 3–4 m Höhe erreichen, seitlich ist eine Ausdehnung von rund 2–3 m realistisch. In Kübelkultur lässt sich der Wuchs durch Schnitt und Topfgröße begrenzen, dennoch bleibt sie deutlich stärker als klassische Balkonpflanzen.
- Blattwerk: Das Laub ist groß, breit und meist leicht herzförmig. Die Blätter bilden eine dichte, grüne Wand, die im Sommer einen wirksamen Sichtschutz erzeugen kann. Sie sollten jedoch einkalkulieren, dass die Pflanze im Herbst ihr Laub verliert und dann wieder durchsichtiger ist.
- Blüte und Zierwert: Die Blüten sind vergleichsweise klein, meist weißlich bis cremefarben, und erscheinen im späten Frühling oder Frühsommer. Optisch wirken sie dezent; ihr Hauptwert liegt darin, dass aus ihnen – bei passenden Bedingungen – die essbaren Früchte entstehen. Die eigentlichen Blickfänger sind daher eher die sich entwickelnden Kiwis und das gesunde Laub.
- Wachstumsgeschwindigkeit: Kiwi Solo wächst zügig. Bei gutem Standort und ausreichender Wasserversorgung legt sie pro Saison deutlich an Länge zu. Gerade junge Pflanzen können stark durchtreiben. Das ist gewünscht, um ein Spalier schnell zu begrünen, bedeutet aber auch, dass regelmäßiger Schnitt und Lenkung nötig sind, um die Pflanze im Zaum zu halten.
- Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Sorte ist auf mitteleuropäische Bedingungen ausgerichtet, erreicht aber je nach Region nicht dieselbe Winterhärte wie robuste heimische Beerensträucher. Der verholzte Stamm verträgt in der Regel leichtere bis mäßige Fröste. Spätfröste im Frühling können jedoch junge Austriebe und Blüten schädigen. In rauen Lagen oder exponierten Gärten sollten Sie mit Winterschutz arbeiten, vor allem in den ersten Jahren und in Kübeln.
- Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Die Wurzeln mögen weder dauerhaft nasse Erde noch lange Trockenphasen. Kurzfristige Trockenheit übersteht die Pflanze meist, stoppt dann aber das Wachstum und wirft im Extremfall junge Blätter ab. Staunässe kann Wurzelfäulnis fördern und ist unbedingt zu vermeiden. Eine gleichmäßig frische, durchlässige Erde ist ideal.
- Kultur im Freiland: Im Garten eignet sich Kiwi Solo besonders für geschützte, warme Wände, Pergolen oder freistehende Spaliere. Hier kann sie tiefer wurzeln und sich relativ großzügig entfalten. Entscheidend sind ein durchlässiger Boden, eine gute Rankhilfe und ein windgeschützter, möglichst sonnenexponierter Platz.
- Kultur im Topf: Im Kübel ist die Pflanze ebenfalls möglich, jedoch mit klaren Grenzen. Das Gefäß sollte unbedingt groß genug sein und über Abzugslöcher verfügen. Mit zunehmendem Alter wächst der Wasserbedarf deutlich. In heißen Sommern kann tägliches Gießen nötig werden. Für sehr kleine Balkone ist sie nur bedingt geeignet, weil sie Raum für Rankhilfe und Schnitt braucht.
Für reiche Fruchtbildung benötigt Kiwi Solo viel Licht und Wärme. Ein sonniger bis halbschattiger Standort, möglichst mit direkter Sonne über mehrere Stunden am Tag, ist empfehlenswert. Ideal sind Süd- oder Südwestlagen an einer Hauswand, die Wärme speichert und die Pflanze vor Wind schützt.
Beim Bodentyp bevorzugt die Pflanze einen humosen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Schwere, verdichtete Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand, Kompost oder feiner Rinde verbessert werden, damit Wasser nicht steht. Sehr sandige, magere Böden profitieren von reichlicher organischer Substanz, damit Feuchtigkeit besser gehalten wird.
Gegenüber starkem Wind ist Kiwi Solo eher empfindlich. Die großen Blätter reißen schnell ein, und lange Triebe können bei Sturm abbrechen. Ein Platz mit Windschutz, etwa vor einer Mauer oder einem Zaun, ist daher von Vorteil. Auf exponierten Dachterrassen sollte die Rankhilfe besonders stabil ausgeführt und die Pflanze gegebenenfalls zusätzlich angebunden werden.
Der Pflanzabstand spielt vor allem in Beeten und entlang von Spalieren eine Rolle. Planen Sie pro Pflanze mindestens 2 m Breite ein, damit sich die Triebe ausbreiten können, ohne Nachbarpflanzen zu bedrängen. Bei Pflanzung in der Nähe anderer Kletterer (z. B. Wein oder Clematis) sollte der Abstand größer ausfallen, um Konkurrenz zu vermeiden.
Auf Balkon oder Terrasse ist wichtig, dass das Gefäß nicht zu klein gewählt wird und die Pflanze ausreichend Halt hat. Ein schmaler, leichter Kübel mit hoher Rankhilfe kann bei Wind kippen. Besser sind breite, schwere Töpfe oder Pflanztröge, die sich beschweren lassen. Eng geschlossene, vollverglaste Balkone können im Hochsommer sehr heiß werden; achten Sie dann auf ausreichende Belüftung.
Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:
- Standort mit ständigem Schatten – hier leidet die Blüten- und Fruchtbildung deutlich.
- Pflanzung in Senken oder Bodenniederungen, in denen sich Wasser sammelt.
- Zu schwache oder provisorische Rankhilfen, die dem späteren Gewicht von Trieben und Früchten nicht standhalten.
- Zu nahes Setzen an Regenfallrohre oder Dachkanten, wo herabtropfendes Wasser einseitig auf den Wurzelbereich prasselt.
Der beste Pflanzzeitpunkt liegt in der frostfreien Zeit, vorzugsweise im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft erwärmt ist. So hat Kiwi Solo die gesamte Vegetationsperiode, um einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist in milderen Regionen ebenfalls möglich, verlangt dann aber einen guten Winterschutz.
Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:
- Lockern Sie den Boden im Bereich von mindestens 40–50 cm Durchmesser tiefgründig auf.
- Arbeiten Sie reifen Kompost oder eine hochwertige Pflanzerde ein, um Nährstoffe bereitzustellen.
- Sorgen Sie bei schweren Böden mit grobem Sand oder feinem Kies für bessere Durchlässigkeit.
- Für Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abzugslöchern und einer Startgröße von mindestens etwa 30–40 cm Durchmesser, besser größer.
- Legen Sie im Topf eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies an, bevor die Erde eingefüllt wird.
Einpflanzen:
- Stellen Sie die Pflanze vor dem Einsetzen kurz in Wasser, bis der Wurzelballen vollständig durchfeuchtet ist.
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter und tiefer ist als der Wurzelballen.
- Setzen Sie Kiwi Solo so ein, dass die Oberkante des Ballens auf Bodenniveau liegt; nicht zu tief pflanzen.
- Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber fest an, um Hohlräume zu vermeiden.
- Platzieren Sie die Pflanze direkt an der vorgesehenen Rankhilfe und binden Sie den Haupttrieb locker an.
Angießen nach der Pflanzung:
Gießen Sie gründlich, damit sich die Erde um die Wurzeln setzt. In den ersten Wochen sollte der Boden gleichmäßig feucht, aber nie nass sein. Besonders in Topfkultur ist hier Aufmerksamkeit gefragt, weil Substrate schneller austrocknen oder sich bei Regenfällen vollsaugen können.
Beobachtung in den ersten Wochen:
- Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Pflanze neue Blätter bildet – das ist ein Zeichen für gelungenes Anwachsen.
- Achten Sie auf hängende Triebe oder schlaffe Blätter; sie deuten entweder auf Wassermangel oder Staunässe hin.
- Stabilisieren Sie bei Bedarf die Rankhilfe und zusätzliche Bindestellen, wenn die Triebe an Länge zunehmen.
- In sehr sonnigen, heißen Perioden kann vorübergehender leichter Sonnenschutz sinnvoll sein, bis die Pflanze gut eingewurzelt ist.
Frühling: Im Frühjahr startet Kiwi Solo mit dem Austrieb. Kontrollieren Sie nach dem Winter, ob Triebe erfroren oder beschädigt sind, und schneiden Sie diese sauber zurück. Leichte Düngergaben mit einem organisch betonten Volldünger können das Wachstum anregen. Achten Sie auf Spätfröste – bei angekündigten Frostnächten sind Vlies oder ein Schutz an der Rankhilfe sinnvoll, besonders bei jungen Pflanzen.
Sommer: In der Wachstumsphase benötigt die Pflanze ausreichend Wasser und Nährstoffe. Der Boden sollte nie völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Grasschnitt hilft, Feuchtigkeit zu halten und Temperaturschwankungen abzufedern. Längere Triebe können Sie laufend an der Rankhilfe befestigen oder leicht einkürzen, um die Pflanze in Form zu halten und die Kraft auf fruchttragende Partien zu lenken.
Herbst: Gegen Ende des Sommers und im frühen Herbst steht die Ernte an, sofern die Pflanze alt genug und ausreichend kräftig ist. Rechnen Sie bei jungen Pflanzen eher mit einem allmählich steigenden Ertrag, nicht mit Vollertrag im ersten oder zweiten Jahr. Nach der Ernte können Sie überlange, unverholzte Triebe einkürzen und das Gerüst für das nächste Jahr ordnen. Das Laub verfärbt sich und fällt schließlich ab – das ist normal und kein Krankheitszeichen.
Winter: In der laubfreien Phase ruht Kiwi Solo. Im Freiland können ein leichter Wurzel- und Stammfußschutz aus Laub oder Reisig sowie ein Windschutz in rauen Lagen von Vorteil sein. Kübelpflanzen sollten nicht ungeschützt in strengen Frost geraten; ideal ist ein geschützter Platz dicht an einer Hauswand, eventuell mit isolierender Unterlage und Vlies um den Topf. Ganz junge Exemplare brauchen besonders sorgfältigen Schutz, bis der Hauptstamm stärker verholzt ist.
Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand mittel. Die Pflanze ist robust, verlangt aber Aufmerksamkeit bei Wasser, Schnitt und Winterschutz. Wer bereit ist, zumindest saisonal Zeit zu investieren, wird mit gesundem Wuchs und Erträgen belohnt. Wer eine vollkommen pflegefreie Obstpflanze erwartet, wird mit Kiwi Solo eher nicht glücklich.
Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:
- Schlappe Blätter trotz feuchter Erde: Mögliche Staunässe – Drainage prüfen, gegebenenfalls weniger gießen und Boden lockern.
- Blattränder trocknen ein und werden braun: Häufig ein Zeichen für Trockenstress oder sehr heißen, trockenen Wind – Gießrhythmus anpassen, gegebenenfalls schattieren.
- Sehr schwaches Wachstum: Bodenqualität, Topfgröße und Nährstoffversorgung überprüfen; bei Kübelpflanzen kann Umtopfen in frisches Substrat nötig werden.
- Ausbleibende Blüte bei grundsätzlich gesundem Wuchs: Oft zu schattiger Standort oder zu starker Rückschnitt in den fruchttragenden Bereichen; Schnittzeitpunkt und Standort kritisch prüfen.
Im Garten: Kiwi Solo eignet sich besonders gut für Spaliere an Hauswänden oder Zäunen. Dort nutzt sie die vertikale Fläche und braucht weniger Grundfläche. Als Begrünung von Pergolen kann sie im Sommer angenehmen Schatten spenden. Wichtig ist, dass in unmittelbarer Nähe keine empfindlichen, lichtbedürftigen Pflanzen durch den starken Wuchs bedrängt werden.
Auf Terrasse oder Balkon: In einem ausreichend großen Kübel mit stabiler Rankhilfe lässt sich die Pflanze als vertikale Obstquelle nutzen. Sie kann gleichzeitig als grüner Sichtschutz dienen. Achten Sie dabei auf die Statik des Balkons, denn große Pflanzgefäße, Erde, Wasser und eine ausgewachsene Kletterpflanze bringen einiges an Gewicht mit. Auf Nordbalkonen ist der Ertrag meist geringer; hier lohnt sie sich eher als dekorative Grünpflanze mit eventuell geringerer Fruchtmenge.
Im Beet: Als Randbepflanzung entlang eines Spaliers oder eines Zauns macht Kiwi Solo Sinn, sofern genügend Platz nach oben vorhanden ist. Im Staudenbeet sollten Sie einen gewissen Abstand einplanen, damit die wachsende Krone nicht zu viel Schatten auf niedrige Beetpflanzen wirft. Eine Kombination mit robusten, halbschattenverträglichen Stauden im Wurzelbereich ist oft sinnvoll.
Hecke oder Solitärpflanze: Im klassischen Heckensinn ist Kiwi Solo nicht geeignet, da sie eine stützende Struktur benötigt. Als solitäre Rankpflanze an einer einzelnen Pergola, einem Pavillon oder einem speziellen Spalier kann sie jedoch einen klaren Fokuspunkt im Garten bilden, der funktionale Ernte und Gestaltung miteinander verbindet.
Sinnvolle Pflanzenkombinationen:
- Unterpflanzung mit niedrig wachsenden, schatten- oder halbschattenverträglichen Stauden, die den Wurzelbereich beschatten und den Boden feucht halten.
- Kombination mit Kräutern oder Boden deckenden Pflanzen, die die Verdunstung reduzieren, ohne mit der Kiwi um Licht zu konkurrieren.
- In etwas weiterer Entfernung Obststräucher wie Johannisbeeren oder Stachelbeeren, sofern genügend Licht für alle vorhanden ist.
Situationen, in denen die Pflanze nicht empfehlenswert ist:
- Sehr enge, voll beschattete Innenhöfe oder schmale Nordseiten, in denen kaum direkte Sonne ankommt.
- Extrem windige, ungeschützte Standorte, an denen Rankhilfen schwer zu sichern sind.
- Kleine Balkone ohne ausreichend Platz für ein größeres Gefäß und eine sichere Rankstruktur.
- Gärten mit dauerhaft nassem, schwer zu drainierendem Boden.
Wie jede Obstpflanze kann auch Kiwi Solo von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Typisch sind vor allem Allgemeinerscheinungen, die bei feuchter, dichter Belaubung an Kletterpflanzen auftreten können.
Mögliche Probleme:
- Pilzliche Blattflecken oder Mehltau bei dauerhaft feucht-warmer Witterung und dichter, schlecht belüfteter Krone.
- Blattläuse an jungen Trieben, insbesondere im Frühjahr, wenn das Wachstum stark einsetzt.
- Wurzelprobleme durch Staunässe, vor allem in ungeeigneten Gefäßen ohne ausreichende Drainage.
Bedingungen, die Probleme begünstigen:
- Dauerhaft nasse Erde, etwa durch schlechte Entwässerung oder zu häufiges Gießen.
- Mangelnde Luftzirkulation im Laubbereich, wenn die Pflanze gar nicht geschnitten wird und dicht an einer Wand ohne Abstand wächst.
- Starke Stickstoffdüngung ohne Ausgleich, die zu weichem, anfälligem Laub führt.
Realistische Präventionsmaßnahmen:
- Standortwahl mit guter Luftbewegung, aber ohne extreme Zugluft.
- Regelmäßiger, mäßiger Schnitt, um Licht und Luft ins Innere der Pflanze zu bringen.
- Ausgewogene Düngung mit Fokus auf organische Nährstoffquellen und ohne Überversorgung mit Stickstoff.
- Gießen nach Bedarf, nicht nach Kalender – vor dem Gießen immer prüfen, ob der Boden tatsächlich abgetrocknet ist.
- Bei Schädlingsauftreten zunächst auf schonende Methoden setzen, zum Beispiel Abspritzen mit Wasserstrahl bei Blattläusen oder Förderung von Nützlingen.
Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:
- Wenn Sie eine völlig pflegefreie Obstpflanze suchen, die ohne Schnitt, Bewässerung und Winterschutz jedes Jahr hohe Erträge bringt.
- Wenn Sie weder Platz für eine solide Rankhilfe noch die Möglichkeit haben, diese sicher zu befestigen.
- Wenn Ihre Gartensituation keinerlei frostgeschützte oder sonnige Bereiche bietet.
- Wenn Sie ausschließlich dauergrüne Sichtschutzpflanzen suchen; Kiwi Solo wirft im Herbst das Laub ab.
Beim Kauf von Kiwi Solo über Bakker profitieren Sie von einer professionellen Vorauswahl und einer Lieferung, die speziell auf lebende Pflanzen abgestimmt ist. Die Pflanze wird in einem geeigneten Topf verschickt, sodass die Wurzeln während des Transports geschützt bleiben und Sie sie nach dem Auspacken in Ruhe an ihren neuen Standort gewöhnen können.
Sie erhalten eine Sorte, die gezielt für Hobbygärtner mit begrenztem Platz und ohne komplizierte Bestäubungsplanung ausgewählt wurde. Das reduziert das Risiko von Enttäuschungen, die bei nicht selbstfruchtenden Kiwipflanzen häufig auftreten, wenn kein passender Bestäuber vorhanden ist.
Bakker begleitet Sie darüber hinaus mit praxisnahen Hinweisen zur Pflanzung und Pflege, damit Sie realistisch einschätzen können, was mit Ihrem Standort möglich ist. So vermeiden Sie Fehlkäufe und haben eine fundierte Grundlage, um sich bewusst für oder gegen diese Pflanze zu entscheiden.
Wenn Sie eine robuste, selbstfruchtende Kiwipflanze suchen, bereit sind, ihr einen geeigneten Standort und eine stabile Rankhilfe zur Verfügung zu stellen und den regelmäßigen Pflegeaufwand einzuplanen, ist Kiwi Solo eine durchdachte Wahl. Über den Onlinekauf bei Bakker kommt sie direkt zu Ihnen nach Hause – fachgerecht vorkultiviert und bereit für den nächsten Schritt in Ihrem Garten, auf Ihrer Terrasse oder auf Ihrem Balkon.
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Das Produkt muss neu und in der Originalverpackung sein
Beschreibung
Kiwi Solo – selbstfruchtende Kiwi für kleine Gärten, Terrassen und Balkone
Kiwi Solo ist eine selbstfruchtende Kiwipflanze, die ohne zweiten Bestäuber Früchte ansetzt und sich dadurch besonders für Hobbygärtner mit wenig Platz eignet. Sie richten sich mit dieser Sorte vor allem an Menschen, die aromatische Kiwis aus dem eigenen Anbau ernten möchten, aber keinen großen Obstgarten zur Verfügung haben. Der Schwerpunkt liegt auf einem klaren Nutzen: vergleichsweise kompakter Wuchs, kein kompliziertes Bestäubungssystem und ein Ertrag, der mit überschaubarem Pflegeaufwand erreichbar ist.
Wenn Sie gerne naschfrisches Obst im Spätsommer und Herbst genießen, dabei aber realistisch einschätzen möchten, welcher Aufwand im Garten oder auf dem Balkon auf Sie zukommt, ist Kiwi Solo eine gute, ehrliche Option. Sie bekommen kein exotisches „Wundergehölz“, das ohne Pflege Unmengen an Früchten trägt, sondern eine robuste, kletternde Obstart, die bei richtiger Standortwahl auch in Mitteleuropa zuverlässig gedeihen kann.
Was Sie konkret kaufen
Mit Kiwi Solo erwerben Sie eine einzelne, selbstfruchtende Kiwipflanze, in der Regel als junges, bereits verholztes Exemplar im Topf. Sie erhalten also keinen Mix aus männlichen und weiblichen Pflanzen, sondern eine Sorte, die sowohl Blüten als auch Früchte eigenständig ausbilden kann. Das ist ein wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Kiwis, bei denen Sie üblicherweise zwei passende Pflanzen benötigen.
Der Hauptverwendungszweck liegt im Anbau von essbaren Früchten, nicht in erster Linie in der Zierwirkung. Zwar wirkt das große, herzförmige Laub an einer Rankhilfe sehr dekorativ, im Fokus steht aber die praktische Ernte. Innerhalb des E-Commerce-Sortiments von Bakker ordnet sich Kiwi Solo eindeutig als Obstpflanze für Spaliere, Pergolen oder Balkonspaliere ein – also nicht als reine Kletterzierpflanze.
Als Online-Gärtnerei liefert Bakker die Pflanzen professionell vorbereitet im Topf, sodass sie nach einer kurzen Akklimatisierungsphase direkt ins Freiland oder in ein größeres Gefäß ausgepflanzt werden können. Der Artikel richtet sich sowohl an Einsteiger im Obstanbau als auch an erfahrene Gärtner, die bewusst eine kompaktere, selbstfruchtende Kiwi-Variante suchen.
Wesentliche Eigenschaften
- Wuchsform und Erscheinungsbild: Kiwi Solo ist eine kletternde, rankende Schlingpflanze. Sie bildet lange, biegsame Triebe, die sich an einer stabilen Rankhilfe emporziehen. Ohne Führung wächst sie unkontrolliert und kann andere Pflanzen überwuchern. Mit einem Spalier, Drähten oder einem stabilen Balkonrahmen lässt sie sich gut in Form bringen und bleibt strukturiert.
- Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Bedingungen müssen Sie bei voller Entwicklung mit mehreren Metern Trieblänge rechnen. In gutem Boden und mit solider Rankhilfe kann sie etwa 3–4 m Höhe erreichen, seitlich ist eine Ausdehnung von rund 2–3 m realistisch. In Kübelkultur lässt sich der Wuchs durch Schnitt und Topfgröße begrenzen, dennoch bleibt sie deutlich stärker als klassische Balkonpflanzen.
- Blattwerk: Das Laub ist groß, breit und meist leicht herzförmig. Die Blätter bilden eine dichte, grüne Wand, die im Sommer einen wirksamen Sichtschutz erzeugen kann. Sie sollten jedoch einkalkulieren, dass die Pflanze im Herbst ihr Laub verliert und dann wieder durchsichtiger ist.
- Blüte und Zierwert: Die Blüten sind vergleichsweise klein, meist weißlich bis cremefarben, und erscheinen im späten Frühling oder Frühsommer. Optisch wirken sie dezent; ihr Hauptwert liegt darin, dass aus ihnen – bei passenden Bedingungen – die essbaren Früchte entstehen. Die eigentlichen Blickfänger sind daher eher die sich entwickelnden Kiwis und das gesunde Laub.
- Wachstumsgeschwindigkeit: Kiwi Solo wächst zügig. Bei gutem Standort und ausreichender Wasserversorgung legt sie pro Saison deutlich an Länge zu. Gerade junge Pflanzen können stark durchtreiben. Das ist gewünscht, um ein Spalier schnell zu begrünen, bedeutet aber auch, dass regelmäßiger Schnitt und Lenkung nötig sind, um die Pflanze im Zaum zu halten.
- Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Sorte ist auf mitteleuropäische Bedingungen ausgerichtet, erreicht aber je nach Region nicht dieselbe Winterhärte wie robuste heimische Beerensträucher. Der verholzte Stamm verträgt in der Regel leichtere bis mäßige Fröste. Spätfröste im Frühling können jedoch junge Austriebe und Blüten schädigen. In rauen Lagen oder exponierten Gärten sollten Sie mit Winterschutz arbeiten, vor allem in den ersten Jahren und in Kübeln.
- Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Die Wurzeln mögen weder dauerhaft nasse Erde noch lange Trockenphasen. Kurzfristige Trockenheit übersteht die Pflanze meist, stoppt dann aber das Wachstum und wirft im Extremfall junge Blätter ab. Staunässe kann Wurzelfäulnis fördern und ist unbedingt zu vermeiden. Eine gleichmäßig frische, durchlässige Erde ist ideal.
- Kultur im Freiland: Im Garten eignet sich Kiwi Solo besonders für geschützte, warme Wände, Pergolen oder freistehende Spaliere. Hier kann sie tiefer wurzeln und sich relativ großzügig entfalten. Entscheidend sind ein durchlässiger Boden, eine gute Rankhilfe und ein windgeschützter, möglichst sonnenexponierter Platz.
- Kultur im Topf: Im Kübel ist die Pflanze ebenfalls möglich, jedoch mit klaren Grenzen. Das Gefäß sollte unbedingt groß genug sein und über Abzugslöcher verfügen. Mit zunehmendem Alter wächst der Wasserbedarf deutlich. In heißen Sommern kann tägliches Gießen nötig werden. Für sehr kleine Balkone ist sie nur bedingt geeignet, weil sie Raum für Rankhilfe und Schnitt braucht.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis
Für reiche Fruchtbildung benötigt Kiwi Solo viel Licht und Wärme. Ein sonniger bis halbschattiger Standort, möglichst mit direkter Sonne über mehrere Stunden am Tag, ist empfehlenswert. Ideal sind Süd- oder Südwestlagen an einer Hauswand, die Wärme speichert und die Pflanze vor Wind schützt.
Beim Bodentyp bevorzugt die Pflanze einen humosen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Schwere, verdichtete Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand, Kompost oder feiner Rinde verbessert werden, damit Wasser nicht steht. Sehr sandige, magere Böden profitieren von reichlicher organischer Substanz, damit Feuchtigkeit besser gehalten wird.
Gegenüber starkem Wind ist Kiwi Solo eher empfindlich. Die großen Blätter reißen schnell ein, und lange Triebe können bei Sturm abbrechen. Ein Platz mit Windschutz, etwa vor einer Mauer oder einem Zaun, ist daher von Vorteil. Auf exponierten Dachterrassen sollte die Rankhilfe besonders stabil ausgeführt und die Pflanze gegebenenfalls zusätzlich angebunden werden.
Der Pflanzabstand spielt vor allem in Beeten und entlang von Spalieren eine Rolle. Planen Sie pro Pflanze mindestens 2 m Breite ein, damit sich die Triebe ausbreiten können, ohne Nachbarpflanzen zu bedrängen. Bei Pflanzung in der Nähe anderer Kletterer (z. B. Wein oder Clematis) sollte der Abstand größer ausfallen, um Konkurrenz zu vermeiden.
Auf Balkon oder Terrasse ist wichtig, dass das Gefäß nicht zu klein gewählt wird und die Pflanze ausreichend Halt hat. Ein schmaler, leichter Kübel mit hoher Rankhilfe kann bei Wind kippen. Besser sind breite, schwere Töpfe oder Pflanztröge, die sich beschweren lassen. Eng geschlossene, vollverglaste Balkone können im Hochsommer sehr heiß werden; achten Sie dann auf ausreichende Belüftung.
Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:
- Standort mit ständigem Schatten – hier leidet die Blüten- und Fruchtbildung deutlich.
- Pflanzung in Senken oder Bodenniederungen, in denen sich Wasser sammelt.
- Zu schwache oder provisorische Rankhilfen, die dem späteren Gewicht von Trieben und Früchten nicht standhalten.
- Zu nahes Setzen an Regenfallrohre oder Dachkanten, wo herabtropfendes Wasser einseitig auf den Wurzelbereich prasselt.
Pflanzung Schritt für Schritt
Der beste Pflanzzeitpunkt liegt in der frostfreien Zeit, vorzugsweise im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft erwärmt ist. So hat Kiwi Solo die gesamte Vegetationsperiode, um einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist in milderen Regionen ebenfalls möglich, verlangt dann aber einen guten Winterschutz.
Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:
- Lockern Sie den Boden im Bereich von mindestens 40–50 cm Durchmesser tiefgründig auf.
- Arbeiten Sie reifen Kompost oder eine hochwertige Pflanzerde ein, um Nährstoffe bereitzustellen.
- Sorgen Sie bei schweren Böden mit grobem Sand oder feinem Kies für bessere Durchlässigkeit.
- Für Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abzugslöchern und einer Startgröße von mindestens etwa 30–40 cm Durchmesser, besser größer.
- Legen Sie im Topf eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies an, bevor die Erde eingefüllt wird.
Einpflanzen:
- Stellen Sie die Pflanze vor dem Einsetzen kurz in Wasser, bis der Wurzelballen vollständig durchfeuchtet ist.
- Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter und tiefer ist als der Wurzelballen.
- Setzen Sie Kiwi Solo so ein, dass die Oberkante des Ballens auf Bodenniveau liegt; nicht zu tief pflanzen.
- Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber fest an, um Hohlräume zu vermeiden.
- Platzieren Sie die Pflanze direkt an der vorgesehenen Rankhilfe und binden Sie den Haupttrieb locker an.
Angießen nach der Pflanzung:
Gießen Sie gründlich, damit sich die Erde um die Wurzeln setzt. In den ersten Wochen sollte der Boden gleichmäßig feucht, aber nie nass sein. Besonders in Topfkultur ist hier Aufmerksamkeit gefragt, weil Substrate schneller austrocknen oder sich bei Regenfällen vollsaugen können.
Beobachtung in den ersten Wochen:
- Kontrollieren Sie regelmäßig, ob die Pflanze neue Blätter bildet – das ist ein Zeichen für gelungenes Anwachsen.
- Achten Sie auf hängende Triebe oder schlaffe Blätter; sie deuten entweder auf Wassermangel oder Staunässe hin.
- Stabilisieren Sie bei Bedarf die Rankhilfe und zusätzliche Bindestellen, wenn die Triebe an Länge zunehmen.
- In sehr sonnigen, heißen Perioden kann vorübergehender leichter Sonnenschutz sinnvoll sein, bis die Pflanze gut eingewurzelt ist.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf
Frühling: Im Frühjahr startet Kiwi Solo mit dem Austrieb. Kontrollieren Sie nach dem Winter, ob Triebe erfroren oder beschädigt sind, und schneiden Sie diese sauber zurück. Leichte Düngergaben mit einem organisch betonten Volldünger können das Wachstum anregen. Achten Sie auf Spätfröste – bei angekündigten Frostnächten sind Vlies oder ein Schutz an der Rankhilfe sinnvoll, besonders bei jungen Pflanzen.
Sommer: In der Wachstumsphase benötigt die Pflanze ausreichend Wasser und Nährstoffe. Der Boden sollte nie völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein. Eine Mulchschicht aus Rindenmulch oder Grasschnitt hilft, Feuchtigkeit zu halten und Temperaturschwankungen abzufedern. Längere Triebe können Sie laufend an der Rankhilfe befestigen oder leicht einkürzen, um die Pflanze in Form zu halten und die Kraft auf fruchttragende Partien zu lenken.
Herbst: Gegen Ende des Sommers und im frühen Herbst steht die Ernte an, sofern die Pflanze alt genug und ausreichend kräftig ist. Rechnen Sie bei jungen Pflanzen eher mit einem allmählich steigenden Ertrag, nicht mit Vollertrag im ersten oder zweiten Jahr. Nach der Ernte können Sie überlange, unverholzte Triebe einkürzen und das Gerüst für das nächste Jahr ordnen. Das Laub verfärbt sich und fällt schließlich ab – das ist normal und kein Krankheitszeichen.
Winter: In der laubfreien Phase ruht Kiwi Solo. Im Freiland können ein leichter Wurzel- und Stammfußschutz aus Laub oder Reisig sowie ein Windschutz in rauen Lagen von Vorteil sein. Kübelpflanzen sollten nicht ungeschützt in strengen Frost geraten; ideal ist ein geschützter Platz dicht an einer Hauswand, eventuell mit isolierender Unterlage und Vlies um den Topf. Ganz junge Exemplare brauchen besonders sorgfältigen Schutz, bis der Hauptstamm stärker verholzt ist.
Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand mittel. Die Pflanze ist robust, verlangt aber Aufmerksamkeit bei Wasser, Schnitt und Winterschutz. Wer bereit ist, zumindest saisonal Zeit zu investieren, wird mit gesundem Wuchs und Erträgen belohnt. Wer eine vollkommen pflegefreie Obstpflanze erwartet, wird mit Kiwi Solo eher nicht glücklich.
Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:
- Schlappe Blätter trotz feuchter Erde: Mögliche Staunässe – Drainage prüfen, gegebenenfalls weniger gießen und Boden lockern.
- Blattränder trocknen ein und werden braun: Häufig ein Zeichen für Trockenstress oder sehr heißen, trockenen Wind – Gießrhythmus anpassen, gegebenenfalls schattieren.
- Sehr schwaches Wachstum: Bodenqualität, Topfgröße und Nährstoffversorgung überprüfen; bei Kübelpflanzen kann Umtopfen in frisches Substrat nötig werden.
- Ausbleibende Blüte bei grundsätzlich gesundem Wuchs: Oft zu schattiger Standort oder zu starker Rückschnitt in den fruchttragenden Bereichen; Schnittzeitpunkt und Standort kritisch prüfen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen
Im Garten: Kiwi Solo eignet sich besonders gut für Spaliere an Hauswänden oder Zäunen. Dort nutzt sie die vertikale Fläche und braucht weniger Grundfläche. Als Begrünung von Pergolen kann sie im Sommer angenehmen Schatten spenden. Wichtig ist, dass in unmittelbarer Nähe keine empfindlichen, lichtbedürftigen Pflanzen durch den starken Wuchs bedrängt werden.
Auf Terrasse oder Balkon: In einem ausreichend großen Kübel mit stabiler Rankhilfe lässt sich die Pflanze als vertikale Obstquelle nutzen. Sie kann gleichzeitig als grüner Sichtschutz dienen. Achten Sie dabei auf die Statik des Balkons, denn große Pflanzgefäße, Erde, Wasser und eine ausgewachsene Kletterpflanze bringen einiges an Gewicht mit. Auf Nordbalkonen ist der Ertrag meist geringer; hier lohnt sie sich eher als dekorative Grünpflanze mit eventuell geringerer Fruchtmenge.
Im Beet: Als Randbepflanzung entlang eines Spaliers oder eines Zauns macht Kiwi Solo Sinn, sofern genügend Platz nach oben vorhanden ist. Im Staudenbeet sollten Sie einen gewissen Abstand einplanen, damit die wachsende Krone nicht zu viel Schatten auf niedrige Beetpflanzen wirft. Eine Kombination mit robusten, halbschattenverträglichen Stauden im Wurzelbereich ist oft sinnvoll.
Hecke oder Solitärpflanze: Im klassischen Heckensinn ist Kiwi Solo nicht geeignet, da sie eine stützende Struktur benötigt. Als solitäre Rankpflanze an einer einzelnen Pergola, einem Pavillon oder einem speziellen Spalier kann sie jedoch einen klaren Fokuspunkt im Garten bilden, der funktionale Ernte und Gestaltung miteinander verbindet.
Sinnvolle Pflanzenkombinationen:
- Unterpflanzung mit niedrig wachsenden, schatten- oder halbschattenverträglichen Stauden, die den Wurzelbereich beschatten und den Boden feucht halten.
- Kombination mit Kräutern oder Boden deckenden Pflanzen, die die Verdunstung reduzieren, ohne mit der Kiwi um Licht zu konkurrieren.
- In etwas weiterer Entfernung Obststräucher wie Johannisbeeren oder Stachelbeeren, sofern genügend Licht für alle vorhanden ist.
Situationen, in denen die Pflanze nicht empfehlenswert ist:
- Sehr enge, voll beschattete Innenhöfe oder schmale Nordseiten, in denen kaum direkte Sonne ankommt.
- Extrem windige, ungeschützte Standorte, an denen Rankhilfen schwer zu sichern sind.
- Kleine Balkone ohne ausreichend Platz für ein größeres Gefäß und eine sichere Rankstruktur.
- Gärten mit dauerhaft nassem, schwer zu drainierendem Boden.
Wichtige Hinweise und Grenzen
Wie jede Obstpflanze kann auch Kiwi Solo von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Typisch sind vor allem Allgemeinerscheinungen, die bei feuchter, dichter Belaubung an Kletterpflanzen auftreten können.
Mögliche Probleme:
- Pilzliche Blattflecken oder Mehltau bei dauerhaft feucht-warmer Witterung und dichter, schlecht belüfteter Krone.
- Blattläuse an jungen Trieben, insbesondere im Frühjahr, wenn das Wachstum stark einsetzt.
- Wurzelprobleme durch Staunässe, vor allem in ungeeigneten Gefäßen ohne ausreichende Drainage.
Bedingungen, die Probleme begünstigen:
- Dauerhaft nasse Erde, etwa durch schlechte Entwässerung oder zu häufiges Gießen.
- Mangelnde Luftzirkulation im Laubbereich, wenn die Pflanze gar nicht geschnitten wird und dicht an einer Wand ohne Abstand wächst.
- Starke Stickstoffdüngung ohne Ausgleich, die zu weichem, anfälligem Laub führt.
Realistische Präventionsmaßnahmen:
- Standortwahl mit guter Luftbewegung, aber ohne extreme Zugluft.
- Regelmäßiger, mäßiger Schnitt, um Licht und Luft ins Innere der Pflanze zu bringen.
- Ausgewogene Düngung mit Fokus auf organische Nährstoffquellen und ohne Überversorgung mit Stickstoff.
- Gießen nach Bedarf, nicht nach Kalender – vor dem Gießen immer prüfen, ob der Boden tatsächlich abgetrocknet ist.
- Bei Schädlingsauftreten zunächst auf schonende Methoden setzen, zum Beispiel Abspritzen mit Wasserstrahl bei Blattläusen oder Förderung von Nützlingen.
Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:
- Wenn Sie eine völlig pflegefreie Obstpflanze suchen, die ohne Schnitt, Bewässerung und Winterschutz jedes Jahr hohe Erträge bringt.
- Wenn Sie weder Platz für eine solide Rankhilfe noch die Möglichkeit haben, diese sicher zu befestigen.
- Wenn Ihre Gartensituation keinerlei frostgeschützte oder sonnige Bereiche bietet.
- Wenn Sie ausschließlich dauergrüne Sichtschutzpflanzen suchen; Kiwi Solo wirft im Herbst das Laub ab.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen
Beim Kauf von Kiwi Solo über Bakker profitieren Sie von einer professionellen Vorauswahl und einer Lieferung, die speziell auf lebende Pflanzen abgestimmt ist. Die Pflanze wird in einem geeigneten Topf verschickt, sodass die Wurzeln während des Transports geschützt bleiben und Sie sie nach dem Auspacken in Ruhe an ihren neuen Standort gewöhnen können.
Sie erhalten eine Sorte, die gezielt für Hobbygärtner mit begrenztem Platz und ohne komplizierte Bestäubungsplanung ausgewählt wurde. Das reduziert das Risiko von Enttäuschungen, die bei nicht selbstfruchtenden Kiwipflanzen häufig auftreten, wenn kein passender Bestäuber vorhanden ist.
Bakker begleitet Sie darüber hinaus mit praxisnahen Hinweisen zur Pflanzung und Pflege, damit Sie realistisch einschätzen können, was mit Ihrem Standort möglich ist. So vermeiden Sie Fehlkäufe und haben eine fundierte Grundlage, um sich bewusst für oder gegen diese Pflanze zu entscheiden.
Wenn Sie eine robuste, selbstfruchtende Kiwipflanze suchen, bereit sind, ihr einen geeigneten Standort und eine stabile Rankhilfe zur Verfügung zu stellen und den regelmäßigen Pflegeaufwand einzuplanen, ist Kiwi Solo eine durchdachte Wahl. Über den Onlinekauf bei Bakker kommt sie direkt zu Ihnen nach Hause – fachgerecht vorkultiviert und bereit für den nächsten Schritt in Ihrem Garten, auf Ihrer Terrasse oder auf Ihrem Balkon.
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