Kurzspornige Akelei Green Apples Aquilegia vulgaris stellata Green Apples
Einzigartige Ausstrahlung
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"Kurzspornige Akelei Green Apples

Die kurzspornige Sorte ‘Green Apples' ist eine außergewöhnliche Staude für alle, die frische, grünlich-weiße Blüten im Frühsommer lieben und gleichzeitig eine unkomplizierte, langlebige Pflanze suchen. Sie richtet sich an Gartenfreunde, die bewusst auswählen und genau wissen möchten, was sie pflanzen, wie viel Platz sie benötigt und welchen Pflegeaufwand sie realistisch mitbringt. Die Sorte eignet sich besonders für halbschattige Beete, naturnahe Pflanzungen, romantische Bauerngärten und stilvolle Schattenecken, in denen andere Blütenpflanzen oft schwächeln.

Der Nutzen ist klar: Sie erhalten eine robuste Staude mit ungewöhnlicher Blütenfarbe, die das Beet strukturiert, Lücken im Frühsommer füllt und gleichzeitig für ein natürliches, eher zurückhaltendes Gesamtbild sorgt. Dabei bleibt der Pflegeaufwand überschaubar, wenn Standort und Boden stimmen. Die Pflanze ist nicht für extrem heiße, vollständig trockene Kiesflächen gedacht, sondern für Gärten, in denen ein frischer bis mäßig feuchter Boden vorhanden ist oder hergestellt werden kann.

Was Sie konkret kaufen

Mit diesem Produkt erwerben Sie bei Bakker eine kurzspornige Staude der Sorte ‘Green Apples', in der Regel als gut durchwurzelte Jungpflanze im Topf, die nach Erhalt direkt ins Beet oder in ein ausreichend großes Gefäß gesetzt werden kann. Die Sorte zeichnet sich durch ihre grünlich-weißen, gefüllten bis halbgefüllten Blüten aus, die im späten Frühling bis frühen Sommer erscheinen. Anders als viele starkfarbige Akeleizüchtungen wirkt ‘Green Apples' bewusst dezent und elegant – ideal, wenn Sie eine Pflanze suchen, die sich harmonisch einfügt, anstatt laut zu dominieren.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Staudenbeet, im naturnahen Gartenbereich, im lichten Gehölzrand und in halbschattigen Rabatten. Dort bringt sie frische Farbnuancen ins Spiel, die hervorragend zu Weiß-, Grün- und Pastelltönen passen. Auch für größere Töpfe und Kübel ist sie geeignet, sofern der Boden nicht völlig austrocknet. Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker grenzt sich ‘Green Apples' klar von klassischen, hochwüchsigen Akeleisorten mit langen Sporen und intensiven Farbtönen ab: Sie bleibt kompakter, zeigt einen anderen Blütenaufbau und passt besonders zu eher feinen, modernen oder naturnahen Pflanzkonzepten.

Bakker liefert Ihnen eine kontrolliert kultivierte Pflanze, die für die weitere Entwicklung im Garten vorbereitet ist. Sie müssen sie nur noch richtig platzieren, einpflanzen und in den ersten Wochen etwas beobachten. Ziel ist, dass Sie mit realistischen Erwartungen bestellen und die Pflanze dort einsetzen, wo sie ihr volles Potenzial entfalten kann.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: ‘Green Apples' bildet einen locker aufrechten bis leicht buschigen Horst aus dünnen, verzweigten Stängeln. Die Blüten stehen über dem Laub und bilden eine zarte Wolke aus grünlich-weißen Blütenköpfen. Der Gesamteindruck ist elegant und leicht, nicht massiv.
  • Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pflanze je nach Standortbedingungen meist etwa 40–60 cm Höhe, gelegentlich auch etwas mehr. In der Breite bildet sie mit den Jahren einen Horst von ungefähr 30–40 cm. In sehr nährstoffarmen oder trockenen Böden kann sie etwas niedriger bleiben.
  • Blattwerk: Das Laub ist typisch akeleiartig, fein gegliedert, meist blaugrün bis frischgrün und in mehreren Ebenen aufgebaut. Es wirkt auch nach der Blüte dekorativ, solange es gesund bleibt. In trockenen oder sehr heißen Perioden kann das Laub etwas einziehen oder unansehnlich werden – das ist für diese Staudenform grundsätzlich normal.
  • Blüte und Zierwert: Der Hauptzierwert sind die außergewöhnlichen, grünlich-weißen, oft gefüllt wirkenden Blüten, die an kleine Pompons erinnern. Die Sorte hat im Vergleich zu stark gespornten Akeleien eher kurze Sporne, was dem Blütenbild ein besonderes, kompaktes Aussehen verleiht. Die Blütezeit liegt in der Regel im späten Frühjahr bis frühen Sommer. Damit schließt sie eine typische Lücke zwischen den frühblühenden Zwiebelpflanzen und vielen Sommerstauden.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: ‘Green Apples' wächst für eine Staude moderat bis zügig an. Im ersten Standjahr etabliert sie sich vor allem im Wurzelbereich, ab dem zweiten Jahr zeigt sie meist ihr volles Blühpotenzial. Eine zu schnelle Massenentwicklung durch Selbstaussaat ist bei dieser Sorte im Vergleich zu manchen Wildformen eher begrenzt, kann an günstigen Standorten aber vorkommen.
  • Winterhärte: Die Pflanze ist grundsätzlich winterhart und für die meisten mitteleuropäischen Gartenlagen geeignet. In normalen Wintern übersteht sie Frost ohne Winterschutz. In sehr exponierten, offenen Lagen mit strengem Frost und fehlender Schneedecke kann ein leichter Schutz durch Laub oder Reisig sinnvoll sein, besonders im ersten Winter nach der Pflanzung.
  • Verhalten bei Frost: Das oberirdische Laub zieht im Herbst ein. Die Pflanze überwintert im Wurzelbereich im Boden. Spätfröste im Frühjahr können empfindliche, bereits ausgetriebene Jungtriebe und Knospen schädigen; sie erholt sich davon in der Regel, der Blühaspekt kann aber etwas nachlassen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit: Kurzfristige Trockenphasen übersteht ‘Green Apples' meist problemlos, sofern der Boden nicht vollständig austrocknet. Längere, heiße Trockenperioden können jedoch zu Blattverlust und schwächerer Blüte führen. Ein mäßig feuchter, humoser Boden ist daher deutlich vorteilhaft. Staunässe dagegen wird schlecht vertragen und begünstigt Wurzelprobleme.
  • Toleranz gegenüber Feuchtigkeit: Ein frischer bis leicht feuchter Boden ist geeignet, wenn er gut drainiert ist. Dauerhaft nasser, schwerer Boden erhöht das Risiko von Fäulnis und sollte vermieden oder verbessert werden (z. B. durch Strukturmaterial, Drainage oder Hochbeete).
  • Kultur im Freiland: Am besten gedeiht ‘Green Apples' im Freilandbeet oder im lichten Schatten von Gehölzen. Dort kann sie sich in Ruhe etablieren, sich mit den Jahren leicht verbreiten und ein stimmiges Bild mit anderen Stauden bilden. In sehr offenen, prallsonnigen Lagen ohne Schutz neigt sie eher zu Trockenstress.
  • Kultur im Topf: Eine Kultur im größeren Topf oder Kübel ist möglich, erfordert aber eine zuverlässige Wasserversorgung und ein geeignetes Substrat. Der Topf sollte ausreichend tief sein, damit sich die Wurzeln entwickeln können. In Gefäßen ist die Pflanze stärker auf regelmäßige Pflege angewiesen als im Gartenboden.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit ‘Green Apples' ihr volles Potenzial entfaltet, ist ein passender Standort entscheidend. Optimal ist eine halbschattige Lage, etwa im lichten Schatten von Sträuchern, an einer Nord- oder Ostseite des Hauses oder zwischen höheren Stauden, die etwas Licht filtern. In kühleren Regionen kann auch ein Standort mit Morgen- und Spätsonne, aber ohne starke Mittagshitze, gut funktionieren.

Beim Bodentyp bevorzugt die Pflanze einen humosen, gut durchlässigen, eher frischen Boden. Leichte, sandige Böden sollten mit Kompost oder strukturreichem Substrat verbessert werden, damit Wasser besser gehalten wird. Schwere, tonige Böden profitieren von Sand, Splitt oder feinem Kies, um Staunässe zu reduzieren. Ein leicht neutraler bis schwach saurer oder schwach alkalischer Boden ist in der Regel unproblematisch, solange die Struktur stimmt.

Gegen Wind ist ‘Green Apples' moderat empfindlich: Die Stängel sind zwar nicht extrem brüchig, aber starke, ständige Winde können die Blüten umwerfen oder die Pflanze austrocknen. Ein leicht geschützter Standort – etwa durch andere Stauden oder eine Hecke im Hintergrund – ist vorteilhaft. Zugige Ecken mit gleichzeitig hoher Sonneneinstrahlung sind weniger empfehlenswert.

Staunässe ist ein klarer Problemfaktor. Wenn sich im Pflanzbereich nach Regen länger Pfützen halten oder das Wasser schlecht abläuft, sollte vor der Pflanzung unbedingt die Drainage verbessert werden. Im Topf ist ein Abzugsloch zwingend, idealerweise mit einer dünnen Drainageschicht (z. B. Blähton) über dem Loch.

Für den Pflanzabstand gilt: Rechnen Sie je Pflanze mit etwa 30–35 cm Raum, damit sich ein schöner Horst entwickeln kann. In Gruppenpflanzungen sind 5–7 Pflanzen pro Quadratmeter eine praktikable Orientierung, abhängig davon, wie geschlossen die Fläche erscheinen soll und welche Begleitpflanzen dazukommen.

Auf Balkon oder Terrasse kommt ‘Green Apples' vor allem in größeren Kübeln oder Kästen mit ausreichender Tiefe und guter Wasserspeicherfähigkeit zur Geltung. Südbalkone mit intensiver Hitze sind nur dann geeignet, wenn ausreichend Beschattung und regelmäßiges Gießen gewährleistet sind. Ost- oder Westbalkone sind meist deutlich besser geeignet.

Häufige Fehler sind:

  • zu trockener, heißer Vollsonnenstand ohne ausreichende Bodenfeuchte
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage, die zu Wurzelfäulnis führen können
  • zu enger Topf, der die Wurzelentwicklung dauerhaft einschränkt
  • fehlende Wasserversorgung im Kübel während Hitzeperioden
Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt

Empfehlenswert ist die Pflanzung im Frühjahr, sobald der Boden frostfrei und bearbeitbar ist, oder im frühen Herbst, damit die Pflanze vor dem Winter noch einwurzeln kann. Sommerpflanzungen sind möglich, erfordern aber besonders sorgfältiges Gießen.

2. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes

Lockern Sie den Boden im Beet mindestens spatenstichdeep auf und entfernen Sie Wurzelunkräuter und größere Steine. Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder eine geeignete Pflanzerde ein, um die Bodenstruktur zu verbessern. In schweren Böden kann etwas Sand oder feiner Kies untergemischt werden.

Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abzugsloch und ausreichender Tiefe. Eine hochwertige, strukturstabile Blumenerde, eventuell mit etwas Kompost gemischt, ist sinnvoll. Eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden verhindert stehende Nässe.

3. Einpflanzen

Stellen Sie den Topfballen vor dem Pflanzen kurz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Heben Sie im Beet ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze so tief, dass die Oberkante des Ballens ungefähr mit der umgebenden Erdoberfläche abschließt. Füllen Sie locker mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an, um Hohlräume zu vermeiden.

Im Topf verfahren Sie ähnlich: Pflanzen mittig einsetzen, seitlich mit Substrat auffüllen, leicht andrücken, dabei den Wurzelballen nicht zu hoch oder zu tief setzen.

4. Angießen nach der Pflanzung

Gießen Sie direkt nach dem Pflanzen gründlich, damit sich die Erde um die Wurzeln setzt. In den ersten Tagen nach der Pflanzung sollte der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden. Bei Topfpflanzung ist ein kontrolliertes, eher ruhiges Angießen ratsam, damit das Substrat nicht ausgespült wird.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

Kontrollieren Sie in den ersten Wochen regelmäßig die Bodenfeuchte. Besonders bei wärmerem Wetter können frisch gesetzte Pflanzen schnell austrocknen. Leichtes Welken tagsüber, das abends wieder nachlässt, ist anfänglich möglich, sollte aber nicht dauerhaft auftreten. Falls die Pflanze durch Wind oder Tiere gelockert wurde, drücken Sie die Erde wieder vorsichtig an. Gegebenenfalls kann eine dezente Stütze helfen, bis der Wurzelballen vollständig verankert ist.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt ‘Green Apples' neu aus. Entfernen Sie alte, abgestorbene Stängel aus dem Vorjahr knapp über dem Boden, damit der Neuaustrieb Luft und Licht erhält. Bei mageren Böden kann eine dünne Gabe eines organisch betonten Düngers oder etwas Kompost um die Pflanze herum hilfreich sein. Staunässe sollte vermieden werden, da junge Triebe empfindlich auf Fäulnis reagieren können.

Sommer: In der frühen Sommerphase steht die Blüte im Mittelpunkt. Verblühte Stängel können Sie wahlweise komplett zurückschneiden, um einen ordentlichen Eindruck zu wahren und Selbstaussaat zu begrenzen, oder teilweise stehen lassen, wenn eine gewisse Vermehrung gewünscht ist. Bei länger anhaltender Hitze ist regelmäßiges, durchdringendes Gießen wichtig, vor allem im Topf. Achten Sie darauf, lieber seltener und intensiver zu gießen, als nur oberflächlich zu benetzen.

Herbst: Im Spätsommer bis Herbst bereitet sich die Pflanze auf die Ruhephase vor. Das Laub kann allmählich unansehnlicher werden. Sie können abgestorbene oder stark geschädigte Blätter nach und nach entfernen. Ein vollständiger Rückschnitt ist meist erst zum Spätwinter sinnvoll, wenn das Laub vollständig eingezogen ist. Im Herbst kann bei Bedarf noch eine dünne Schicht Kompost oder Mulch aufgebracht werden, um den Boden vor Austrocknung und Erosion zu schützen.

Winter: Im Winter bleibt nur wenig über der Erde sichtbar. In rauen Lagen hilft eine dünne Mulchschicht, den Wurzelbereich vor stark schwankenden Temperaturen zu schützen. Im Topf sollte der Ballen vor starkem Durchfrieren bewahrt werden, etwa durch isolierende Unterlagen oder das Zusammenstellen mehrerer Gefäße an einer geschützten Hauswand.

Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand moderat. Entscheidend sind ein passender Standort, eine gute Startphase nach der Pflanzung und ein aufmerksamer Umgang mit Wasser in trockenen Perioden. Ein regelmäßiger, starker Rückschnitt ist nicht notwendig, ein einmaliger Pflegeeingriff im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr reicht meist aus.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • hängendes Laub bei Hitze und trockenem Boden: bewässern, Boden mulchen, ggf. leichten Schatten schaffen
  • blasse oder klein bleibende Blätter auf sehr armen Böden: maßvoll organisch nachdüngen
  • schwarze oder faulig wirkende Wurzelbereiche: auf Staunässe prüfen, Drainage verbessern, Gießmenge reduzieren
  • stark verformte Blätter oder Blüten ohne sichtbare Schädlinge: betroffene Pflanzenteile entfernen und entsorgen, Standortbedingungen überprüfen
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: ‘Green Apples' eignet sich hervorragend für halbschattige Gartenbereiche, den vorderen bis mittleren Beetbereich und Übergänge zu Gehölzflächen. Dort bringt sie einen frischen, leicht etwas ungewöhnlichen Akzent in Form von grünlich-weißen Blüten. Besonders in Gärten, die auf natürliche, eher subtile Farbnuancen setzen, fügt sie sich gut ein.

Auf Terrasse oder Balkon: In ausreichend großen Töpfen oder Kübeln kann sie auf Terrasse und Balkon als saisonaler Blickfang dienen, vor allem in Kombination mit anderen Stauden oder Gräsern. Sie ist kein typischer Dauerblüher für die gesamte Saison, sondern ein bewusst eingesetzter Frühlings- bis Frühsommerakzent. Danach spielt das strukturgebende Laub eine Rolle, bevor sich die Pflanze allmählich zurückzieht.

Im Beet: Besonders wirkungsvoll ist die Pflanzung in kleineren Gruppen. In Staudenbeeten passt ‘Green Apples' gut zu Funkien, kleineren Farnen, Astilben mit hellen Blüten, weißen oder zartrosa Storchschnäbeln und niedrigeren Ziergräsern. Die grünlich-weiße Farbgebung sorgt für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Blatttexturen und Farbstimmungen.

Als Solitär oder in Reihen: Als einzelner Solitär wirkt die Pflanze eher zurückhaltend; der Effekt ist subtil. In kleinen Gruppen, Reihen oder lockeren Bändern kommt die besondere Blütenform deutlich besser zur Geltung. Für formale Heckenstrukturen ist sie nicht geeignet, da ihr Wuchs eher locker und nicht streng ist.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • laubstarke Schattenstauden wie Funkien und Elfenblumen, die mit dem zarten Wuchs kontrastieren
  • zierliche Gräser, die den leicht schwebenden Blüten Charakter verleihen
  • früh blühende Zwiebelpflanzen wie Narzissen oder frühe Tulpen, die vor der Blüte von ‘Green Apples' Farbe ins Beet bringen
  • später blühende Stauden, die nach der Blüte die Aufmerksamkeit übernehmen und so die Saison optisch verlängern

Situationen, in denen die Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • extrem trockene, heiße Vollsonnenlagen ohne Bewässerungsmöglichkeit
  • Standorte mit dauerhaft staunassem, schweren Boden
  • Gärten, in denen ausschließlich knallige, durchgehend blühende Pflanzen gewünscht sind
  • sehr windoffene, exponierte Flächen ohne jeglichen Windschutz
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stauden kann auch ‘Green Apples' von bestimmten Krankheiten und Schädlingen betroffen sein, besonders wenn Standort und Pflege nicht optimal sind.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Blattfleckenkrankheiten bei sehr feuchter Witterung und dichter Bepflanzung
  • Mehltau bei starkem Trockenstress kombiniert mit Hitze
  • gelegentlicher Fraß durch Schnecken, vor allem bei jungen Trieben und in schattigen, feuchten Lagen

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • zu dichte Pflanzung ohne Luftzirkulation, vor allem in schattigen Lagen
  • dauerhaft feuchtes, schlecht drainiertes Substrat
  • starker Nährstoffüberschuss, der weiches, anfälliges Gewebe fördert
  • ständige Trockenheit, die die Pflanze schwächt und sie anfälliger für Pilzbefall macht

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • ausreichender Pflanzabstand für gute Luftzirkulation
  • ausgewogene, eher moderate Düngung statt starker Nährstoffgaben
  • Vermeidung von Staunässe durch Bodenverbesserung oder Wahl eines anderen Standorts
  • Entfernen und Entsorgen stark befallener Blätter, um eine Ausbreitung zu begrenzen
  • gezielte Schneckenabwehr im Frühjahr, etwa durch Barrieren oder achtsame Kontrolle

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie eine durchgehend über viele Monate blühende Sommerpflanze für den Vollsonnenbalkon suchen
  • wenn Sie keinen Einfluss auf Bewässerung haben und der Standort im Hochsommer extrem austrocknet
  • wenn Sie eine streng formale, schnittverträgliche Einfassungspflanze wünschen
  • wenn der Gartenboden dauerhaft sehr nass ist und nicht verbessert werden kann
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von ‘Green Apples' bei Bakker profitieren Sie davon, dass Sie eine sorgfältig ausgewählte, sortenechte Staude erhalten, die für den Versand vorbereitet ist. Die Pflanze kommt im Topf und kann nach kurzer Akklimatisierung direkt an ihren endgültigen Standort gesetzt werden. Dadurch sparen Sie sich die oft aufwendige eigene Anzucht aus Saatgut, bei der es leicht zu Sortenverwechslungen oder ungleichmäßigen Ergebnissen kommen kann.

Bakker unterstützt Sie zudem dabei, informierte Entscheidungen zu treffen: Mit den hier beschriebenen Standort-, Pflanz- und Pflegehinweisen können Sie bereits vor dem Kauf einschätzen, ob ‘Green Apples' zu Ihrem Garten, Balkon oder Beetkonzept passt. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und unnötigen Enttäuschungen. Wenn Sie eine besondere, aber dennoch gut handhabbare Staude für den halbschattigen Bereich suchen, die mit einem feinen, grünlich-weißen Blühaspekt überzeugt, ist diese kurzspornige Sorte eine überlegenswerte Ergänzung.

Wenn die Rahmenbedingungen in Ihrem Garten mit den beschriebenen Anforderungen übereinstimmen, können Sie ‘Green Apples' bei Bakker mit gutem Gefühl online bestellen und sich auf eine langlebige, charaktervolle Staude freuen, die Ihrem Beet im späten Frühjahr einen besonderen Akzent verleiht.

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Kurzspornige Akelei Green Apples Aquilegia vulgaris stellata Green Apples

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Sichere Bezahlung

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Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

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Spezifikationen
Blüte: Mai - Juli
Wachstumshöhe: 60 cm
Widerstandsfähigkeit: -28°C (zone 5a)
Beschreibung
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Kurzspornige Akelei Green Apples

Die kurzspornige Sorte ‘Green Apples' ist eine außergewöhnliche Staude für alle, die frische, grünlich-weiße Blüten im Frühsommer lieben und gleichzeitig eine unkomplizierte, langlebige Pflanze suchen. Sie richtet sich an Gartenfreunde, die bewusst auswählen und genau wissen möchten, was sie pflanzen, wie viel Platz sie benötigt und welchen Pflegeaufwand sie realistisch mitbringt. Die Sorte eignet sich besonders für halbschattige Beete, naturnahe Pflanzungen, romantische Bauerngärten und stilvolle Schattenecken, in denen andere Blütenpflanzen oft schwächeln.

Der Nutzen ist klar: Sie erhalten eine robuste Staude mit ungewöhnlicher Blütenfarbe, die das Beet strukturiert, Lücken im Frühsommer füllt und gleichzeitig für ein natürliches, eher zurückhaltendes Gesamtbild sorgt. Dabei bleibt der Pflegeaufwand überschaubar, wenn Standort und Boden stimmen. Die Pflanze ist nicht für extrem heiße, vollständig trockene Kiesflächen gedacht, sondern für Gärten, in denen ein frischer bis mäßig feuchter Boden vorhanden ist oder hergestellt werden kann.

Was Sie konkret kaufen

Mit diesem Produkt erwerben Sie bei Bakker eine kurzspornige Staude der Sorte ‘Green Apples', in der Regel als gut durchwurzelte Jungpflanze im Topf, die nach Erhalt direkt ins Beet oder in ein ausreichend großes Gefäß gesetzt werden kann. Die Sorte zeichnet sich durch ihre grünlich-weißen, gefüllten bis halbgefüllten Blüten aus, die im späten Frühling bis frühen Sommer erscheinen. Anders als viele starkfarbige Akeleizüchtungen wirkt ‘Green Apples' bewusst dezent und elegant – ideal, wenn Sie eine Pflanze suchen, die sich harmonisch einfügt, anstatt laut zu dominieren.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Staudenbeet, im naturnahen Gartenbereich, im lichten Gehölzrand und in halbschattigen Rabatten. Dort bringt sie frische Farbnuancen ins Spiel, die hervorragend zu Weiß-, Grün- und Pastelltönen passen. Auch für größere Töpfe und Kübel ist sie geeignet, sofern der Boden nicht völlig austrocknet. Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker grenzt sich ‘Green Apples' klar von klassischen, hochwüchsigen Akeleisorten mit langen Sporen und intensiven Farbtönen ab: Sie bleibt kompakter, zeigt einen anderen Blütenaufbau und passt besonders zu eher feinen, modernen oder naturnahen Pflanzkonzepten.

Bakker liefert Ihnen eine kontrolliert kultivierte Pflanze, die für die weitere Entwicklung im Garten vorbereitet ist. Sie müssen sie nur noch richtig platzieren, einpflanzen und in den ersten Wochen etwas beobachten. Ziel ist, dass Sie mit realistischen Erwartungen bestellen und die Pflanze dort einsetzen, wo sie ihr volles Potenzial entfalten kann.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: ‘Green Apples' bildet einen locker aufrechten bis leicht buschigen Horst aus dünnen, verzweigten Stängeln. Die Blüten stehen über dem Laub und bilden eine zarte Wolke aus grünlich-weißen Blütenköpfen. Der Gesamteindruck ist elegant und leicht, nicht massiv.
  • Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Pflanze je nach Standortbedingungen meist etwa 40–60 cm Höhe, gelegentlich auch etwas mehr. In der Breite bildet sie mit den Jahren einen Horst von ungefähr 30–40 cm. In sehr nährstoffarmen oder trockenen Böden kann sie etwas niedriger bleiben.
  • Blattwerk: Das Laub ist typisch akeleiartig, fein gegliedert, meist blaugrün bis frischgrün und in mehreren Ebenen aufgebaut. Es wirkt auch nach der Blüte dekorativ, solange es gesund bleibt. In trockenen oder sehr heißen Perioden kann das Laub etwas einziehen oder unansehnlich werden – das ist für diese Staudenform grundsätzlich normal.
  • Blüte und Zierwert: Der Hauptzierwert sind die außergewöhnlichen, grünlich-weißen, oft gefüllt wirkenden Blüten, die an kleine Pompons erinnern. Die Sorte hat im Vergleich zu stark gespornten Akeleien eher kurze Sporne, was dem Blütenbild ein besonderes, kompaktes Aussehen verleiht. Die Blütezeit liegt in der Regel im späten Frühjahr bis frühen Sommer. Damit schließt sie eine typische Lücke zwischen den frühblühenden Zwiebelpflanzen und vielen Sommerstauden.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: ‘Green Apples' wächst für eine Staude moderat bis zügig an. Im ersten Standjahr etabliert sie sich vor allem im Wurzelbereich, ab dem zweiten Jahr zeigt sie meist ihr volles Blühpotenzial. Eine zu schnelle Massenentwicklung durch Selbstaussaat ist bei dieser Sorte im Vergleich zu manchen Wildformen eher begrenzt, kann an günstigen Standorten aber vorkommen.
  • Winterhärte: Die Pflanze ist grundsätzlich winterhart und für die meisten mitteleuropäischen Gartenlagen geeignet. In normalen Wintern übersteht sie Frost ohne Winterschutz. In sehr exponierten, offenen Lagen mit strengem Frost und fehlender Schneedecke kann ein leichter Schutz durch Laub oder Reisig sinnvoll sein, besonders im ersten Winter nach der Pflanzung.
  • Verhalten bei Frost: Das oberirdische Laub zieht im Herbst ein. Die Pflanze überwintert im Wurzelbereich im Boden. Spätfröste im Frühjahr können empfindliche, bereits ausgetriebene Jungtriebe und Knospen schädigen; sie erholt sich davon in der Regel, der Blühaspekt kann aber etwas nachlassen.
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  • Kultur im Topf: Eine Kultur im größeren Topf oder Kübel ist möglich, erfordert aber eine zuverlässige Wasserversorgung und ein geeignetes Substrat. Der Topf sollte ausreichend tief sein, damit sich die Wurzeln entwickeln können. In Gefäßen ist die Pflanze stärker auf regelmäßige Pflege angewiesen als im Gartenboden.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit ‘Green Apples' ihr volles Potenzial entfaltet, ist ein passender Standort entscheidend. Optimal ist eine halbschattige Lage, etwa im lichten Schatten von Sträuchern, an einer Nord- oder Ostseite des Hauses oder zwischen höheren Stauden, die etwas Licht filtern. In kühleren Regionen kann auch ein Standort mit Morgen- und Spätsonne, aber ohne starke Mittagshitze, gut funktionieren.

Beim Bodentyp bevorzugt die Pflanze einen humosen, gut durchlässigen, eher frischen Boden. Leichte, sandige Böden sollten mit Kompost oder strukturreichem Substrat verbessert werden, damit Wasser besser gehalten wird. Schwere, tonige Böden profitieren von Sand, Splitt oder feinem Kies, um Staunässe zu reduzieren. Ein leicht neutraler bis schwach saurer oder schwach alkalischer Boden ist in der Regel unproblematisch, solange die Struktur stimmt.

Gegen Wind ist ‘Green Apples' moderat empfindlich: Die Stängel sind zwar nicht extrem brüchig, aber starke, ständige Winde können die Blüten umwerfen oder die Pflanze austrocknen. Ein leicht geschützter Standort – etwa durch andere Stauden oder eine Hecke im Hintergrund – ist vorteilhaft. Zugige Ecken mit gleichzeitig hoher Sonneneinstrahlung sind weniger empfehlenswert.

Staunässe ist ein klarer Problemfaktor. Wenn sich im Pflanzbereich nach Regen länger Pfützen halten oder das Wasser schlecht abläuft, sollte vor der Pflanzung unbedingt die Drainage verbessert werden. Im Topf ist ein Abzugsloch zwingend, idealerweise mit einer dünnen Drainageschicht (z. B. Blähton) über dem Loch.

Für den Pflanzabstand gilt: Rechnen Sie je Pflanze mit etwa 30–35 cm Raum, damit sich ein schöner Horst entwickeln kann. In Gruppenpflanzungen sind 5–7 Pflanzen pro Quadratmeter eine praktikable Orientierung, abhängig davon, wie geschlossen die Fläche erscheinen soll und welche Begleitpflanzen dazukommen.

Auf Balkon oder Terrasse kommt ‘Green Apples' vor allem in größeren Kübeln oder Kästen mit ausreichender Tiefe und guter Wasserspeicherfähigkeit zur Geltung. Südbalkone mit intensiver Hitze sind nur dann geeignet, wenn ausreichend Beschattung und regelmäßiges Gießen gewährleistet sind. Ost- oder Westbalkone sind meist deutlich besser geeignet.

Häufige Fehler sind:

  • zu trockener, heißer Vollsonnenstand ohne ausreichende Bodenfeuchte
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage, die zu Wurzelfäulnis führen können
  • zu enger Topf, der die Wurzelentwicklung dauerhaft einschränkt
  • fehlende Wasserversorgung im Kübel während Hitzeperioden

Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt

Empfehlenswert ist die Pflanzung im Frühjahr, sobald der Boden frostfrei und bearbeitbar ist, oder im frühen Herbst, damit die Pflanze vor dem Winter noch einwurzeln kann. Sommerpflanzungen sind möglich, erfordern aber besonders sorgfältiges Gießen.

2. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes

Lockern Sie den Boden im Beet mindestens spatenstichdeep auf und entfernen Sie Wurzelunkräuter und größere Steine. Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder eine geeignete Pflanzerde ein, um die Bodenstruktur zu verbessern. In schweren Böden kann etwas Sand oder feiner Kies untergemischt werden.

Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abzugsloch und ausreichender Tiefe. Eine hochwertige, strukturstabile Blumenerde, eventuell mit etwas Kompost gemischt, ist sinnvoll. Eine dünne Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden verhindert stehende Nässe.

3. Einpflanzen

Stellen Sie den Topfballen vor dem Pflanzen kurz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Heben Sie im Beet ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze so tief, dass die Oberkante des Ballens ungefähr mit der umgebenden Erdoberfläche abschließt. Füllen Sie locker mit Erde auf und drücken Sie diese leicht an, um Hohlräume zu vermeiden.

Im Topf verfahren Sie ähnlich: Pflanzen mittig einsetzen, seitlich mit Substrat auffüllen, leicht andrücken, dabei den Wurzelballen nicht zu hoch oder zu tief setzen.

4. Angießen nach der Pflanzung

Gießen Sie direkt nach dem Pflanzen gründlich, damit sich die Erde um die Wurzeln setzt. In den ersten Tagen nach der Pflanzung sollte der Boden gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden. Bei Topfpflanzung ist ein kontrolliertes, eher ruhiges Angießen ratsam, damit das Substrat nicht ausgespült wird.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

Kontrollieren Sie in den ersten Wochen regelmäßig die Bodenfeuchte. Besonders bei wärmerem Wetter können frisch gesetzte Pflanzen schnell austrocknen. Leichtes Welken tagsüber, das abends wieder nachlässt, ist anfänglich möglich, sollte aber nicht dauerhaft auftreten. Falls die Pflanze durch Wind oder Tiere gelockert wurde, drücken Sie die Erde wieder vorsichtig an. Gegebenenfalls kann eine dezente Stütze helfen, bis der Wurzelballen vollständig verankert ist.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt ‘Green Apples' neu aus. Entfernen Sie alte, abgestorbene Stängel aus dem Vorjahr knapp über dem Boden, damit der Neuaustrieb Luft und Licht erhält. Bei mageren Böden kann eine dünne Gabe eines organisch betonten Düngers oder etwas Kompost um die Pflanze herum hilfreich sein. Staunässe sollte vermieden werden, da junge Triebe empfindlich auf Fäulnis reagieren können.

Sommer: In der frühen Sommerphase steht die Blüte im Mittelpunkt. Verblühte Stängel können Sie wahlweise komplett zurückschneiden, um einen ordentlichen Eindruck zu wahren und Selbstaussaat zu begrenzen, oder teilweise stehen lassen, wenn eine gewisse Vermehrung gewünscht ist. Bei länger anhaltender Hitze ist regelmäßiges, durchdringendes Gießen wichtig, vor allem im Topf. Achten Sie darauf, lieber seltener und intensiver zu gießen, als nur oberflächlich zu benetzen.

Herbst: Im Spätsommer bis Herbst bereitet sich die Pflanze auf die Ruhephase vor. Das Laub kann allmählich unansehnlicher werden. Sie können abgestorbene oder stark geschädigte Blätter nach und nach entfernen. Ein vollständiger Rückschnitt ist meist erst zum Spätwinter sinnvoll, wenn das Laub vollständig eingezogen ist. Im Herbst kann bei Bedarf noch eine dünne Schicht Kompost oder Mulch aufgebracht werden, um den Boden vor Austrocknung und Erosion zu schützen.

Winter: Im Winter bleibt nur wenig über der Erde sichtbar. In rauen Lagen hilft eine dünne Mulchschicht, den Wurzelbereich vor stark schwankenden Temperaturen zu schützen. Im Topf sollte der Ballen vor starkem Durchfrieren bewahrt werden, etwa durch isolierende Unterlagen oder das Zusammenstellen mehrerer Gefäße an einer geschützten Hauswand.

Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand moderat. Entscheidend sind ein passender Standort, eine gute Startphase nach der Pflanzung und ein aufmerksamer Umgang mit Wasser in trockenen Perioden. Ein regelmäßiger, starker Rückschnitt ist nicht notwendig, ein einmaliger Pflegeeingriff im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr reicht meist aus.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • hängendes Laub bei Hitze und trockenem Boden: bewässern, Boden mulchen, ggf. leichten Schatten schaffen
  • blasse oder klein bleibende Blätter auf sehr armen Böden: maßvoll organisch nachdüngen
  • schwarze oder faulig wirkende Wurzelbereiche: auf Staunässe prüfen, Drainage verbessern, Gießmenge reduzieren
  • stark verformte Blätter oder Blüten ohne sichtbare Schädlinge: betroffene Pflanzenteile entfernen und entsorgen, Standortbedingungen überprüfen

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: ‘Green Apples' eignet sich hervorragend für halbschattige Gartenbereiche, den vorderen bis mittleren Beetbereich und Übergänge zu Gehölzflächen. Dort bringt sie einen frischen, leicht etwas ungewöhnlichen Akzent in Form von grünlich-weißen Blüten. Besonders in Gärten, die auf natürliche, eher subtile Farbnuancen setzen, fügt sie sich gut ein.

Auf Terrasse oder Balkon: In ausreichend großen Töpfen oder Kübeln kann sie auf Terrasse und Balkon als saisonaler Blickfang dienen, vor allem in Kombination mit anderen Stauden oder Gräsern. Sie ist kein typischer Dauerblüher für die gesamte Saison, sondern ein bewusst eingesetzter Frühlings- bis Frühsommerakzent. Danach spielt das strukturgebende Laub eine Rolle, bevor sich die Pflanze allmählich zurückzieht.

Im Beet: Besonders wirkungsvoll ist die Pflanzung in kleineren Gruppen. In Staudenbeeten passt ‘Green Apples' gut zu Funkien, kleineren Farnen, Astilben mit hellen Blüten, weißen oder zartrosa Storchschnäbeln und niedrigeren Ziergräsern. Die grünlich-weiße Farbgebung sorgt für fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Blatttexturen und Farbstimmungen.

Als Solitär oder in Reihen: Als einzelner Solitär wirkt die Pflanze eher zurückhaltend; der Effekt ist subtil. In kleinen Gruppen, Reihen oder lockeren Bändern kommt die besondere Blütenform deutlich besser zur Geltung. Für formale Heckenstrukturen ist sie nicht geeignet, da ihr Wuchs eher locker und nicht streng ist.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • laubstarke Schattenstauden wie Funkien und Elfenblumen, die mit dem zarten Wuchs kontrastieren
  • zierliche Gräser, die den leicht schwebenden Blüten Charakter verleihen
  • früh blühende Zwiebelpflanzen wie Narzissen oder frühe Tulpen, die vor der Blüte von ‘Green Apples' Farbe ins Beet bringen
  • später blühende Stauden, die nach der Blüte die Aufmerksamkeit übernehmen und so die Saison optisch verlängern

Situationen, in denen die Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • extrem trockene, heiße Vollsonnenlagen ohne Bewässerungsmöglichkeit
  • Standorte mit dauerhaft staunassem, schweren Boden
  • Gärten, in denen ausschließlich knallige, durchgehend blühende Pflanzen gewünscht sind
  • sehr windoffene, exponierte Flächen ohne jeglichen Windschutz

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Stauden kann auch ‘Green Apples' von bestimmten Krankheiten und Schädlingen betroffen sein, besonders wenn Standort und Pflege nicht optimal sind.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Blattfleckenkrankheiten bei sehr feuchter Witterung und dichter Bepflanzung
  • Mehltau bei starkem Trockenstress kombiniert mit Hitze
  • gelegentlicher Fraß durch Schnecken, vor allem bei jungen Trieben und in schattigen, feuchten Lagen

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • zu dichte Pflanzung ohne Luftzirkulation, vor allem in schattigen Lagen
  • dauerhaft feuchtes, schlecht drainiertes Substrat
  • starker Nährstoffüberschuss, der weiches, anfälliges Gewebe fördert
  • ständige Trockenheit, die die Pflanze schwächt und sie anfälliger für Pilzbefall macht

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • ausreichender Pflanzabstand für gute Luftzirkulation
  • ausgewogene, eher moderate Düngung statt starker Nährstoffgaben
  • Vermeidung von Staunässe durch Bodenverbesserung oder Wahl eines anderen Standorts
  • Entfernen und Entsorgen stark befallener Blätter, um eine Ausbreitung zu begrenzen
  • gezielte Schneckenabwehr im Frühjahr, etwa durch Barrieren oder achtsame Kontrolle

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie eine durchgehend über viele Monate blühende Sommerpflanze für den Vollsonnenbalkon suchen
  • wenn Sie keinen Einfluss auf Bewässerung haben und der Standort im Hochsommer extrem austrocknet
  • wenn Sie eine streng formale, schnittverträgliche Einfassungspflanze wünschen
  • wenn der Gartenboden dauerhaft sehr nass ist und nicht verbessert werden kann

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von ‘Green Apples' bei Bakker profitieren Sie davon, dass Sie eine sorgfältig ausgewählte, sortenechte Staude erhalten, die für den Versand vorbereitet ist. Die Pflanze kommt im Topf und kann nach kurzer Akklimatisierung direkt an ihren endgültigen Standort gesetzt werden. Dadurch sparen Sie sich die oft aufwendige eigene Anzucht aus Saatgut, bei der es leicht zu Sortenverwechslungen oder ungleichmäßigen Ergebnissen kommen kann.

Bakker unterstützt Sie zudem dabei, informierte Entscheidungen zu treffen: Mit den hier beschriebenen Standort-, Pflanz- und Pflegehinweisen können Sie bereits vor dem Kauf einschätzen, ob ‘Green Apples' zu Ihrem Garten, Balkon oder Beetkonzept passt. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen und unnötigen Enttäuschungen. Wenn Sie eine besondere, aber dennoch gut handhabbare Staude für den halbschattigen Bereich suchen, die mit einem feinen, grünlich-weißen Blühaspekt überzeugt, ist diese kurzspornige Sorte eine überlegenswerte Ergänzung.

Wenn die Rahmenbedingungen in Ihrem Garten mit den beschriebenen Anforderungen übereinstimmen, können Sie ‘Green Apples' bei Bakker mit gutem Gefühl online bestellen und sich auf eine langlebige, charaktervolle Staude freuen, die Ihrem Beet im späten Frühjahr einen besonderen Akzent verleiht.

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Ref : 024246
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