Montbretie Emily McKenzie Crocosmia crocosmiiflora Emily McKenzie
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"Montbretie Emily McKenzie – leuchtende Sommerfarbe für sonnige Beete und Töpfe

Die Montbretie Emily McKenzie ist eine auffallend blühende Knollenpflanze für sonnige Beete, Rabatten und große Töpfe. Sie bildet im Sommer zahlreiche, warm orangefarbene Blüten mit auffälligen rotbraunen Zeichnungen und bringt dadurch intensive Farbe in den Garten, wenn viele andere Stauden bereits nachlassen. Die Sorte eignet sich besonders für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die

  • ein farbintensives, aber dennoch relativ pflegeleichtes Sommerhighlight suchen,
  • gern schnittgeeignete Blüten für die Vase ernten,
  • in eher sonnigen, warmen Lagen gärtnern und
  • bereit sind, die Knollen in rauen Lagen vor starkem Frost zu schützen.

Diese Montbretie richtet sich an Gartenfreunde, die einen strukturierten, aber zugleich natürlichen Eindruck im Beet mögen: Die schmalen, aufrechten Blätter bilden lockere Büschel, aus denen im Hochsommer die leuchtenden Blütenrispen herausragen. Wer sich einen klar definierten Zeitraum intensiver Blüte wünscht, dafür aber keinen hohen Pflegeaufwand über das ganze Jahr hinweg, findet in dieser Sorte eine realistische Option.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie Knollen bzw. Rhizome der Sorte Emily McKenzie, also das unterirdische Speicherorgan, aus dem die Pflanzen jedes Jahr neu austreiben. Die Lieferung erfolgt in gärtnerisch üblicher Qualität, bereit zum Einpflanzen ins Freiland oder in ein geeignetes Gefäß. Die Pflanze ist in der Nutzung flexibel: Sie kann entweder dauerhaft im Gartenbeet etabliert oder als saisonale Kübelpflanze verwendet werden, deren Knollen im Herbst frostfrei eingelagert werden.

Ihr hauptsächlicher Verwendungszweck liegt in der sommerlichen Farbwirkung und in der Verwendung als Schnittblume. Die Blüten stehen an aufrechten Stielen, sind relativ standfest und eignen sich, je nach Witterung, mehrere Tage für die Vase. Im Beet setzt die Sorte klare Farbakzente in orangen bis kupferfarbenen Tönen, die sich von vielen üblichen Sommerstauden abheben.

Innerhalb eines breiten E?Commerce-Sortiments hebt sich Emily McKenzie dadurch ab, dass sie

  • eine sehr spezifische, warme Farbkombination aus Orange und Rotbraun bietet,
  • einen eher lockeren, natürlichen Wuchs mit filigranen Blättern zeigt und
  • als Knollenpflanze einen anderen Pflegezyklus hat als klassische Stauden oder reine Sommerblumen.

Bakker als Online-Gärtnerei stellt sicher, dass Sie eine Sorte erhalten, die sich im Hobbygarten bewährt hat und deren Ansprüche für private Gärten nachvollziehbar und umsetzbar sind. Die gelieferte Größe der Knollen kann leicht variieren, liegt aber im üblichen Rahmen, der einen zuverlässigen Austrieb ermöglicht.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Emily McKenzie wächst horstig, also aus einer Basis heraus, ohne sich unkontrolliert im Garten auszubreiten. Aus schmalen, schwertförmigen Blättern wachsen im Sommer aufrechte Blütenstiele, die leicht bogig überhängen können. Der Gesamteindruck ist leichter und feiner als bei vielen klassischen Stauden.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Sorte in der Regel etwa 60–80 cm Höhe. Unter sehr günstigen, warmen Bedingungen sind leicht höhere Blütenstiele möglich, die dann etwas windanfälliger sein können. Der Durchmesser eines gut etablierten Horstes liegt meist zwischen 30 und 40 cm, kann sich mit den Jahren aber durch Teilung der Knollen langsam vergrößern.
  • Blattwerk: Das Laub ist schmal, aufrecht und sattgrün. Es erinnert im Aufbau etwas an eine sehr feine Schwertlilie, bleibt aber insgesamt zarter. Die Blätter sind nicht wintergrün, sie ziehen im Herbst ein. Das bedeutet, dass die sichtbare Blattmasse vor allem in der Vegetationszeit von Frühling bis Herbst vorhanden ist.
  • Blüte und Zierwert: Die Blüten der Sorte sind auffallend orange mit dunkleren, oft rotbraunen oder mahagonifarbenen Flecken im Inneren. Sie erscheinen in lockeren Rispen an den Stielen und öffnen sich nacheinander, sodass sich die Blütezeit über mehrere Wochen erstreckt. Die Hauptblüte liegt typischerweise im Hoch- bis Spätsommer, also etwa von Juli bis in den September hinein, abhängig von Pflanzzeitpunkt und Standort.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Pflanzung bildet die Pflanze in der ersten Saison meist eine überschaubare Anzahl an Blütenstielen. In den Folgejahren, sofern die Knollen im Boden verbleiben oder fachgerecht überwintert werden, nimmt die Anzahl der Stiele zu. Man kann von einer moderaten Zunahme ausgehen, ohne dass die Pflanze zur wuchernden Art wird. Eine starke Massenvermehrung ist unter üblichen Gartenbedingungen eher nicht zu erwarten.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Knollen sind nur bedingt winterhart. In wintermilden Gegenden mit gut drainiertem Boden und einer schützenden Mulchschicht können sie im Boden überdauern. In Regionen mit strengen, länger anhaltenden Frösten ist das Risiko eines Ausfalls deutlich erhöht, vor allem in schweren, nassen Böden. In solchen Lagen ist es sinnvoll, die Knollen im Herbst auszugraben und frostfrei, aber kühl zu lagern.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Emily McKenzie bevorzugt gleichmäßig frische, gut durchlässige Böden. Kurzfristige Trockenphasen im Sommer werden meist toleriert, führen jedoch zu reduzierter Blütenzahl. Dauerhaft nasse, staunasse oder sehr schwere Böden sind problematisch, da sie Fäulnis an den Knollen begünstigen können. Eine dauerhaft sehr trockene und heiße Lage, kombiniert mit sandigem Boden, kann die Blüte deutlich einschränken.
  • Kultur im Freiland: Im Beet fühlt sich die Pflanze am wohlsten, wenn der Boden locker, humos und gut drainiert ist. Eine leichte Hanglage oder ein Beet, das nicht im tiefsten Geländeteil liegt, ist von Vorteil, um Staunässe zu vermeiden. In wintermilden Klimazonen kann eine dauerhafte Freilandkultur gut funktionieren, in kälteren Regionen ist etwas mehr Aufwand nötig.
  • Kultur im Topf: Die Sorte eignet sich gut für große Töpfe oder Kübel, sofern diese tief genug sind und ein Abzugsloch besitzen. Töpfe ermöglichen es, die Pflanze im Spätherbst in ein geschütztes Quartier zu stellen, ohne die Knollen jedes Jahr ausgraben zu müssen. Wichtig ist eine hochwertige, durchlässige Kübelpflanzenerde, die nicht zum Verschlammen neigt.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Ein passender Standort ist entscheidend, damit Emily McKenzie ihre volle Blühkraft entfalten kann. Die Pflanze bevorzugt eine vollsonnige bis zumindest sehr helle Lage. Leichter Halbschatten ist möglich, führt aber meist zu etwas geringerer Blütenfülle. In dauerhaften Schattenlagen wirkt sie schwach und blühfaul.

Beim Bodentyp ist ein lockerer, humoser Gartenboden ideal, der Wasser gut durchlässt, aber nicht sofort austrocknet. Sandige Böden können mit Kompost verbessert werden, schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung gründlich gelockert und mit grobem Sand oder feinem Kies strukturverbessert werden. Staunässe – insbesondere im Winter – ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Knollen nicht wieder austreiben.

Gegen Wind ist Emily McKenzie mäßig empfindlich. Die Blätter sind flexibel, doch lang aufgewachsene Blütenstiele können in stark windigen Lagen umknicken oder schief wachsen. Ein Standort mit etwas Windschutz, zum Beispiel vor einer Hauswand oder in der Nähe höherer Stauden, sorgt für ein stabileres Erscheinungsbild.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass sich die Horste entwickeln können, ohne sich zu bedrängen. Eine vorsichtige Empfehlung sind etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Knollen, abhängig von der geplanten Gesamtwirkung. Für dichte Gruppen im Beet kann man etwas enger pflanzen, sollte allerdings bedenken, dass die Pflanzen sich im Laufe der Jahre leicht verbreitern.

Auf Balkon oder Terrasse ist ein Platz mit mindestens einigen Stunden direkter Sonne pro Tag nötig. In komplett überdachten Loggien mit sehr wenig Licht bleibt die Pflanze meist schwach. Töpfe sollten stabil stehen, damit hohe Blütenstiele nicht durch Windböen umgeworfen werden.

Häufige Fehler sind:

  • zu schattige Standorte, die die Blüte stark reduzieren,
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage, besonders im Winter,
  • zu kleine oder zu flache Gefäße, in denen Knollen austrocknen oder durchfrieren,
  • unregelmäßiges Gießen im Topf, mit Wechsel aus Staunässe und starkem Austrocknen.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt liegt, je nach Region, im Frühjahr, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind. In vielen Gebieten ist dies etwa von April bis Mai der Fall. In sehr milden Lagen kann eine etwas frühere Pflanzung funktionieren, solange der Boden nicht durchnässt oder gefroren ist.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes

  • Beetfläche gründlich von Wurzelunkräutern befreien.
  • Den Boden mit einer Grabegabel oder einem Spaten lockern, mindestens in Spatentiefe.
  • Je nach Ausgangsboden Kompost oder gut verrotteten organischen Dünger einarbeiten, um die Versorgung zu verbessern.
  • Bei schweren Böden zusätzlich groben Sand oder feinen Kies einarbeiten, um Staunässe zu vermeiden.
  • Für die Topfkultur ein Gefäß mit Abzugsloch wählen und eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden anlegen.

2. Einpflanzen der Knollen

  • Die Knollen mit der spitzeren Seite nach oben einpflanzen. Wenn die Orientierung nicht eindeutig erkennbar ist, die Knolle einfach waagerecht setzen; der Austrieb findet in der Regel seinen Weg.
  • Die Pflanztiefe liegt üblicherweise in einem Bereich von einigen Zentimetern Erdüberdeckung; nicht extrem tief setzen, damit die Knollen sich im Frühjahr rasch erwärmen können.
  • Den empfohlenen Pflanzabstand von etwa 20–25 cm beachten, damit sich die Horste entwickeln können.
  • In Töpfen etwas dichter pflanzen, wenn ein kompakterer Eindruck erwünscht ist, aber noch ausreichendes Erdvolumen um die Knollen herum lassen.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Nach dem Einsetzen die Erde vorsichtig andrücken, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Gründlich, aber nicht übermäßig wässern, sodass die Erde gleichmäßig feucht wird.
  • In schweren Böden besser mehrfach moderat wässern als einmal sehr stark, um Staunässe zu verhindern.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

Der Austrieb erfolgt je nach Bodentemperatur und Witterung oft mit etwas Verzögerung. Es ist normal, wenn wochenlang zunächst nichts zu sehen ist. In dieser Phase sollte die Erde gleichmäßig leicht feucht, aber nicht nass gehalten werden. Starke Trockenheit unmittelbar nach der Pflanzung kann den Austrieb verzögern oder abschwächen. In der Topfkultur ist die Kontrolle einfacher, da das Gießverhalten besser steuerbar ist.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treiben die Knollen aus. Sobald die ersten grünen Spitzen sichtbar sind, ist es sinnvoll, ein Gleichgewicht zwischen Feuchtigkeit und Durchlüftung des Bodens zu halten. In kälteren Regionen kann ein leichter, luftiger Winterschutz wie Mulch schrittweise entfernt werden, um den Boden zu erwärmen. Eine erste, maßvolle Düngergabe mit einem organischen oder ausgewogenen Volldünger kann die Entwicklung unterstützen.

Sommer: Im Sommer entfaltet sich der volle Zierwert. Die Blätter bilden das grüne Gerüst, aus dem die Blütenstiele herauswachsen. Eine Versorgung mit ausreichend Wasser ist jetzt wichtig, insbesondere bei Hitze oder in Töpfen. Der Boden sollte nicht völlig austrocknen. Bei lang anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen reagiert die Pflanze teilweise mit reduzierter Blüte oder kleineren Blütenständen. Verblühte Stiele können nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um die Energie in die Knollenbildung zu lenken.

Herbst: Nach dem Ende der Blüte beginnt die Pflanze, sich langsam zurückzuziehen. Die Blätter vergilben und sterben ab. In dieser Phase fotosynthesiert das Blattwerk noch, um Reservestoffe in die Knollen einzulagern. Deshalb ist es sinnvoll, das Laub erst zu entfernen, wenn es weitgehend abgestorben ist. In wintermilden Regionen kann nun eine schützende Mulchschicht aufgebracht werden. In kälteren Lagen ist jetzt der Zeitpunkt, die Knollen auszugraben, vorsichtig zu reinigen und an einem frostfreien, eher trockenen Ort zu lagern.

Winter: Im Freiland überdauern die Knollen, wenn die Witterung nicht zu hart ist und der Boden nicht vernässt. Ein Schutz durch Laub, Rindenmulch oder Reisig kann helfen, Temperaturspitzen abzupuffern. Im Topf ist das Durchfrieren des Ballens ein größeres Risiko; in rauen Regionen sollten Gefäße in einen frostgeschützten Bereich gestellt oder gut isoliert werden. In ausgegrabener Form ist während des Winters vor allem darauf zu achten, dass die Knollen trocken, luftig und kühl, aber frostfrei lagern, damit sie weder austrocknen noch schimmeln.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Der laufende Pflegeaufwand während der Vegetationszeit ist moderat. Regelmäßiges Gießen, gelegentliches Düngen und das Entfernen verblühter Stiele reichen meist aus. Der zusätzliche Aufwand entsteht vor allem in kälteren Regionen durch das Ausgraben und Überwintern der Knollen. Wer dazu nicht bereit ist, sollte die Pflanze nur in wintermilden Lagen dauerhaft im Freiland verwenden oder mit dem Risiko leben, dass sie strenge Winter nicht übersteht.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Blätter werden frühzeitig gelb und welken: Mögliche Ursache sind Staunässe oder Wurzelfäule; Boden lockern, Gießmenge reduzieren, bei Topfpflanzen ggf. umtopfen.
  • Schwache oder ausbleibende Blüte: Häufig zu wenig Sonne, nährstoffarmer Boden oder zu dichte Pflanzung; Standort prüfen, bei Bedarf versetzen oder mäßig nachdüngen.
  • Blütenstiele kippen um: Möglicherweise zu windiger Standort oder sehr hoher Wuchs durch nährstoffreichen Boden; etwas Windschutz schaffen oder auf mäßige Düngung achten.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Emily McKenzie eignet sich hervorragend für sonnige Stauden- und Sommerblumenbeete, besonders in Kombination mit Gräsern oder zurückhaltend blühenden Stauden. Ihre warme Blütenfarbe kommt vor neutralen Hintergründen – etwa vor einer Hecke, Mauer oder einem Gehölzrand – besonders gut zur Geltung.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln wirkt die Pflanze wie ein vertikaler Farbakzent. Sie passt gut zu mediterranen oder modernen Terrassenkonzepten, sofern ausreichend Sonne vorhanden ist. Wichtig ist, dass die Gefäße groß genug sind und nicht in dunklen Ecken stehen.

Im Beet: Im gemischten Staudenbeet kann Emily McKenzie in der mittleren Reihe platziert werden, sodass die Blüten über niedrigeren Pflanzen schweben, ohne höher wachsende Partner zu verdecken. Gut geeignet sind Kombinationen mit:

  • zarten Ziergräsern, die die leichte Struktur der Blütenstiele aufnehmen,
  • später blühenden Stauden in zurückhaltenden Farben, etwa Weiß- oder Creme-Tönen,
  • Frühjahrsblühern in derselben Fläche, die ihre Vegetationsspitze vor der Montbretie haben.

Als Solitär oder in Gruppen: Ein einzelner Horst kann eine kleine Fläche betonen, etwa an einem Wegrand oder in der Nähe eines Sitzplatzes. In Gruppenpflanzung von mehreren Knollen entsteht ein harmonischer Farbblock, der die Wirkung noch verstärkt.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Besonders interessant sind Kombinationen mit Pfahlwurzelstauden oder Pflanzen, die einen etwas anderen Wasserbedarf haben, solange der Standort insgesamt ausgewogen bleibt. Farbkombinationen mit Blau- oder Violetttönen ergeben einen lebhaften Kontrast, während Partner in Gelb- und Cremefarben eine eher warme, abgestimmte Wirkung erzeugen.

Situationen, in denen die Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr schattige Gärten ohne sonnige Beete,
  • Gärten mit dauerhaft hohem Grundwasserstand oder regelmäßig überfluteten Flächen,
  • Balkone in extrem zugigen Hochhauslagen mit sehr wenig Sonne,
  • Gärten, in denen kein zusätzlicher Aufwand für Überwinterung betrieben werden soll, aber regelmäßig strenge Fröste auftreten.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Knollenpflanzen kann auch Emily McKenzie von Krankheiten und Schädlingen betroffen sein, wenn Standort und Pflege nicht passen. Besonders problematisch sind Bedingungen, die zu weichen, geschwächten Pflanzen führen.

Plausible Krankheiten oder Schädlinge:

  • Fäulnis an den Knollen bei dauerhafter Nässe, vor allem im Winter,
  • vereinzelt Blattfleckenkrankheiten bei dauerhaft feuchtem Laub,
  • Schneckenfraß an jungen Trieben in sehr feuchten Frühjahrsperioden,
  • gelegentliche Sauginsekten wie Blattläuse an den Blütenstielen, welche die Pflanze meist nur bei starkem Befall schwächen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • schwere, schlecht drainierte Böden ohne Sand- oder Kiesanteil,
  • dichte Bepflanzung ohne Luftzirkulation, die das Laub lange feucht hält,
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die sehr weiches, anfälliges Gewebe fördert,
  • wiederholtes Gießen auf das Laub statt direkt auf den Boden.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bereits bei der Pflanzung für durchlässigen Boden und gute Drainage sorgen,
  • bei anhaltend feuchtem Wetter Staunässe insbesondere in Töpfen vermeiden,
  • kranke oder stark geschädigte Pflanzenteile rechtzeitig entfernen und nicht auf dem Beet liegen lassen,
  • bei Schneckendruck frühzeitig geeignete, gärtnerisch bewährte Schutzmaßnahmen einsetzen,
  • bei starkem Blattlausbefall rechtzeitig eingreifen, etwa mit schonenden Methoden, um Stress für die Pflanze zu verringern.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen Garten mit langanhaltender Winternässe, häufigen Spätfrösten und ohne Möglichkeit zu Schutz oder Überwinterung haben, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht. Ebenso, wenn Sie eine Pflanze suchen, die ohne jegliche Pflege über Jahre hinweg zuverlässig blüht und auch starke Vernachlässigung toleriert, sind robustere Staudenarten möglicherweise geeigneter. Emily McKenzie belohnt passende Bedingungen durchaus mit eindrucksvoller Blüte, verzeiht aber extreme Standortfehler nur begrenzt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Wer sich für die Sorte Emily McKenzie entscheidet, möchte in der Regel eine gezielte Farbwirkung mit klar definiertem Blütezeitraum. Beim Onlinekauf über Bakker erhalten Sie Knollen, die für den Hobbygarten ausgewählt wurden und deren Eigenschaften transparent beschrieben sind. Dadurch lässt sich schon vor der Bestellung realistisch einschätzen, ob diese Sorte zu Ihrem Standort und zu Ihrer Bereitschaft, sich um Pflanzung und Überwinterung zu kümmern, passt.

Der praktische Vorteil des Onlinekaufs liegt darin, dass Sie die gewünschte Menge bequem planen, verschiedene geeignete Begleitpflanzen gleich mitbestellen und sich die Kombination in Ruhe zusammenstellen können. Ergänzend dazu bieten die Informationen von Bakker Orientierung zu Pflanzzeitpunkt, Standortwahl und Pflege, sodass auch weniger erfahrene Gartenfreunde eine reale Chance auf ein gutes Ergebnis haben.

Wenn Sie einen sonnigen Standort bieten können, Freude an intensiven Sommerfarben haben und bereit sind, in kälteren Regionen etwas Schutz oder eine frostfreie Überwinterung zu organisieren, ist Emily McKenzie eine durchdachte Ergänzung für Ihr Beet oder Ihren Kübel. Mit der Bestellung bei Bakker sichern Sie sich eine bewährte Sorte, die bei passender Behandlung viele Jahre wiederkehrende Blüten liefern kann und Ihrem Garten ein unverwechselbares, warmes Farbthema im Spätsommer verleiht.

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Montbretie Emily McKenzie Crocosmia crocosmiiflora Emily McKenzie

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Montbretie Emily McKenzie – leuchtende Sommerfarbe für sonnige Beete und Töpfe

Die Montbretie Emily McKenzie ist eine auffallend blühende Knollenpflanze für sonnige Beete, Rabatten und große Töpfe. Sie bildet im Sommer zahlreiche, warm orangefarbene Blüten mit auffälligen rotbraunen Zeichnungen und bringt dadurch intensive Farbe in den Garten, wenn viele andere Stauden bereits nachlassen. Die Sorte eignet sich besonders für Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, die

  • ein farbintensives, aber dennoch relativ pflegeleichtes Sommerhighlight suchen,
  • gern schnittgeeignete Blüten für die Vase ernten,
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  • bereit sind, die Knollen in rauen Lagen vor starkem Frost zu schützen.

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Bei Bakker erwerben Sie Knollen bzw. Rhizome der Sorte Emily McKenzie, also das unterirdische Speicherorgan, aus dem die Pflanzen jedes Jahr neu austreiben. Die Lieferung erfolgt in gärtnerisch üblicher Qualität, bereit zum Einpflanzen ins Freiland oder in ein geeignetes Gefäß. Die Pflanze ist in der Nutzung flexibel: Sie kann entweder dauerhaft im Gartenbeet etabliert oder als saisonale Kübelpflanze verwendet werden, deren Knollen im Herbst frostfrei eingelagert werden.

Ihr hauptsächlicher Verwendungszweck liegt in der sommerlichen Farbwirkung und in der Verwendung als Schnittblume. Die Blüten stehen an aufrechten Stielen, sind relativ standfest und eignen sich, je nach Witterung, mehrere Tage für die Vase. Im Beet setzt die Sorte klare Farbakzente in orangen bis kupferfarbenen Tönen, die sich von vielen üblichen Sommerstauden abheben.

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  • eine sehr spezifische, warme Farbkombination aus Orange und Rotbraun bietet,
  • einen eher lockeren, natürlichen Wuchs mit filigranen Blättern zeigt und
  • als Knollenpflanze einen anderen Pflegezyklus hat als klassische Stauden oder reine Sommerblumen.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Emily McKenzie wächst horstig, also aus einer Basis heraus, ohne sich unkontrolliert im Garten auszubreiten. Aus schmalen, schwertförmigen Blättern wachsen im Sommer aufrechte Blütenstiele, die leicht bogig überhängen können. Der Gesamteindruck ist leichter und feiner als bei vielen klassischen Stauden.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht die Sorte in der Regel etwa 60–80 cm Höhe. Unter sehr günstigen, warmen Bedingungen sind leicht höhere Blütenstiele möglich, die dann etwas windanfälliger sein können. Der Durchmesser eines gut etablierten Horstes liegt meist zwischen 30 und 40 cm, kann sich mit den Jahren aber durch Teilung der Knollen langsam vergrößern.
  • Blattwerk: Das Laub ist schmal, aufrecht und sattgrün. Es erinnert im Aufbau etwas an eine sehr feine Schwertlilie, bleibt aber insgesamt zarter. Die Blätter sind nicht wintergrün, sie ziehen im Herbst ein. Das bedeutet, dass die sichtbare Blattmasse vor allem in der Vegetationszeit von Frühling bis Herbst vorhanden ist.
  • Blüte und Zierwert: Die Blüten der Sorte sind auffallend orange mit dunkleren, oft rotbraunen oder mahagonifarbenen Flecken im Inneren. Sie erscheinen in lockeren Rispen an den Stielen und öffnen sich nacheinander, sodass sich die Blütezeit über mehrere Wochen erstreckt. Die Hauptblüte liegt typischerweise im Hoch- bis Spätsommer, also etwa von Juli bis in den September hinein, abhängig von Pflanzzeitpunkt und Standort.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Pflanzung bildet die Pflanze in der ersten Saison meist eine überschaubare Anzahl an Blütenstielen. In den Folgejahren, sofern die Knollen im Boden verbleiben oder fachgerecht überwintert werden, nimmt die Anzahl der Stiele zu. Man kann von einer moderaten Zunahme ausgehen, ohne dass die Pflanze zur wuchernden Art wird. Eine starke Massenvermehrung ist unter üblichen Gartenbedingungen eher nicht zu erwarten.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Knollen sind nur bedingt winterhart. In wintermilden Gegenden mit gut drainiertem Boden und einer schützenden Mulchschicht können sie im Boden überdauern. In Regionen mit strengen, länger anhaltenden Frösten ist das Risiko eines Ausfalls deutlich erhöht, vor allem in schweren, nassen Böden. In solchen Lagen ist es sinnvoll, die Knollen im Herbst auszugraben und frostfrei, aber kühl zu lagern.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Emily McKenzie bevorzugt gleichmäßig frische, gut durchlässige Böden. Kurzfristige Trockenphasen im Sommer werden meist toleriert, führen jedoch zu reduzierter Blütenzahl. Dauerhaft nasse, staunasse oder sehr schwere Böden sind problematisch, da sie Fäulnis an den Knollen begünstigen können. Eine dauerhaft sehr trockene und heiße Lage, kombiniert mit sandigem Boden, kann die Blüte deutlich einschränken.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

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Beim Bodentyp ist ein lockerer, humoser Gartenboden ideal, der Wasser gut durchlässt, aber nicht sofort austrocknet. Sandige Böden können mit Kompost verbessert werden, schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung gründlich gelockert und mit grobem Sand oder feinem Kies strukturverbessert werden. Staunässe – insbesondere im Winter – ist einer der häufigsten Gründe, weshalb Knollen nicht wieder austreiben.

Gegen Wind ist Emily McKenzie mäßig empfindlich. Die Blätter sind flexibel, doch lang aufgewachsene Blütenstiele können in stark windigen Lagen umknicken oder schief wachsen. Ein Standort mit etwas Windschutz, zum Beispiel vor einer Hauswand oder in der Nähe höherer Stauden, sorgt für ein stabileres Erscheinungsbild.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass sich die Horste entwickeln können, ohne sich zu bedrängen. Eine vorsichtige Empfehlung sind etwa 20–25 cm Abstand zwischen den Knollen, abhängig von der geplanten Gesamtwirkung. Für dichte Gruppen im Beet kann man etwas enger pflanzen, sollte allerdings bedenken, dass die Pflanzen sich im Laufe der Jahre leicht verbreitern.

Auf Balkon oder Terrasse ist ein Platz mit mindestens einigen Stunden direkter Sonne pro Tag nötig. In komplett überdachten Loggien mit sehr wenig Licht bleibt die Pflanze meist schwach. Töpfe sollten stabil stehen, damit hohe Blütenstiele nicht durch Windböen umgeworfen werden.

Häufige Fehler sind:

  • zu schattige Standorte, die die Blüte stark reduzieren,
  • schwere, nasse Böden ohne Drainage, besonders im Winter,
  • zu kleine oder zu flache Gefäße, in denen Knollen austrocknen oder durchfrieren,
  • unregelmäßiges Gießen im Topf, mit Wechsel aus Staunässe und starkem Austrocknen.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt liegt, je nach Region, im Frühjahr, wenn keine stärkeren Fröste mehr zu erwarten sind. In vielen Gebieten ist dies etwa von April bis Mai der Fall. In sehr milden Lagen kann eine etwas frühere Pflanzung funktionieren, solange der Boden nicht durchnässt oder gefroren ist.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes

  • Beetfläche gründlich von Wurzelunkräutern befreien.
  • Den Boden mit einer Grabegabel oder einem Spaten lockern, mindestens in Spatentiefe.
  • Je nach Ausgangsboden Kompost oder gut verrotteten organischen Dünger einarbeiten, um die Versorgung zu verbessern.
  • Bei schweren Böden zusätzlich groben Sand oder feinen Kies einarbeiten, um Staunässe zu vermeiden.
  • Für die Topfkultur ein Gefäß mit Abzugsloch wählen und eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden anlegen.

2. Einpflanzen der Knollen

  • Die Knollen mit der spitzeren Seite nach oben einpflanzen. Wenn die Orientierung nicht eindeutig erkennbar ist, die Knolle einfach waagerecht setzen; der Austrieb findet in der Regel seinen Weg.
  • Die Pflanztiefe liegt üblicherweise in einem Bereich von einigen Zentimetern Erdüberdeckung; nicht extrem tief setzen, damit die Knollen sich im Frühjahr rasch erwärmen können.
  • Den empfohlenen Pflanzabstand von etwa 20–25 cm beachten, damit sich die Horste entwickeln können.
  • In Töpfen etwas dichter pflanzen, wenn ein kompakterer Eindruck erwünscht ist, aber noch ausreichendes Erdvolumen um die Knollen herum lassen.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Nach dem Einsetzen die Erde vorsichtig andrücken, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Gründlich, aber nicht übermäßig wässern, sodass die Erde gleichmäßig feucht wird.
  • In schweren Böden besser mehrfach moderat wässern als einmal sehr stark, um Staunässe zu verhindern.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

Der Austrieb erfolgt je nach Bodentemperatur und Witterung oft mit etwas Verzögerung. Es ist normal, wenn wochenlang zunächst nichts zu sehen ist. In dieser Phase sollte die Erde gleichmäßig leicht feucht, aber nicht nass gehalten werden. Starke Trockenheit unmittelbar nach der Pflanzung kann den Austrieb verzögern oder abschwächen. In der Topfkultur ist die Kontrolle einfacher, da das Gießverhalten besser steuerbar ist.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treiben die Knollen aus. Sobald die ersten grünen Spitzen sichtbar sind, ist es sinnvoll, ein Gleichgewicht zwischen Feuchtigkeit und Durchlüftung des Bodens zu halten. In kälteren Regionen kann ein leichter, luftiger Winterschutz wie Mulch schrittweise entfernt werden, um den Boden zu erwärmen. Eine erste, maßvolle Düngergabe mit einem organischen oder ausgewogenen Volldünger kann die Entwicklung unterstützen.

Sommer: Im Sommer entfaltet sich der volle Zierwert. Die Blätter bilden das grüne Gerüst, aus dem die Blütenstiele herauswachsen. Eine Versorgung mit ausreichend Wasser ist jetzt wichtig, insbesondere bei Hitze oder in Töpfen. Der Boden sollte nicht völlig austrocknen. Bei lang anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen reagiert die Pflanze teilweise mit reduzierter Blüte oder kleineren Blütenständen. Verblühte Stiele können nach der Blüte zurückgeschnitten werden, um die Energie in die Knollenbildung zu lenken.

Herbst: Nach dem Ende der Blüte beginnt die Pflanze, sich langsam zurückzuziehen. Die Blätter vergilben und sterben ab. In dieser Phase fotosynthesiert das Blattwerk noch, um Reservestoffe in die Knollen einzulagern. Deshalb ist es sinnvoll, das Laub erst zu entfernen, wenn es weitgehend abgestorben ist. In wintermilden Regionen kann nun eine schützende Mulchschicht aufgebracht werden. In kälteren Lagen ist jetzt der Zeitpunkt, die Knollen auszugraben, vorsichtig zu reinigen und an einem frostfreien, eher trockenen Ort zu lagern.

Winter: Im Freiland überdauern die Knollen, wenn die Witterung nicht zu hart ist und der Boden nicht vernässt. Ein Schutz durch Laub, Rindenmulch oder Reisig kann helfen, Temperaturspitzen abzupuffern. Im Topf ist das Durchfrieren des Ballens ein größeres Risiko; in rauen Regionen sollten Gefäße in einen frostgeschützten Bereich gestellt oder gut isoliert werden. In ausgegrabener Form ist während des Winters vor allem darauf zu achten, dass die Knollen trocken, luftig und kühl, aber frostfrei lagern, damit sie weder austrocknen noch schimmeln.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Der laufende Pflegeaufwand während der Vegetationszeit ist moderat. Regelmäßiges Gießen, gelegentliches Düngen und das Entfernen verblühter Stiele reichen meist aus. Der zusätzliche Aufwand entsteht vor allem in kälteren Regionen durch das Ausgraben und Überwintern der Knollen. Wer dazu nicht bereit ist, sollte die Pflanze nur in wintermilden Lagen dauerhaft im Freiland verwenden oder mit dem Risiko leben, dass sie strenge Winter nicht übersteht.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Blätter werden frühzeitig gelb und welken: Mögliche Ursache sind Staunässe oder Wurzelfäule; Boden lockern, Gießmenge reduzieren, bei Topfpflanzen ggf. umtopfen.
  • Schwache oder ausbleibende Blüte: Häufig zu wenig Sonne, nährstoffarmer Boden oder zu dichte Pflanzung; Standort prüfen, bei Bedarf versetzen oder mäßig nachdüngen.
  • Blütenstiele kippen um: Möglicherweise zu windiger Standort oder sehr hoher Wuchs durch nährstoffreichen Boden; etwas Windschutz schaffen oder auf mäßige Düngung achten.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Emily McKenzie eignet sich hervorragend für sonnige Stauden- und Sommerblumenbeete, besonders in Kombination mit Gräsern oder zurückhaltend blühenden Stauden. Ihre warme Blütenfarbe kommt vor neutralen Hintergründen – etwa vor einer Hecke, Mauer oder einem Gehölzrand – besonders gut zur Geltung.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Kübeln wirkt die Pflanze wie ein vertikaler Farbakzent. Sie passt gut zu mediterranen oder modernen Terrassenkonzepten, sofern ausreichend Sonne vorhanden ist. Wichtig ist, dass die Gefäße groß genug sind und nicht in dunklen Ecken stehen.

Im Beet: Im gemischten Staudenbeet kann Emily McKenzie in der mittleren Reihe platziert werden, sodass die Blüten über niedrigeren Pflanzen schweben, ohne höher wachsende Partner zu verdecken. Gut geeignet sind Kombinationen mit:

  • zarten Ziergräsern, die die leichte Struktur der Blütenstiele aufnehmen,
  • später blühenden Stauden in zurückhaltenden Farben, etwa Weiß- oder Creme-Tönen,
  • Frühjahrsblühern in derselben Fläche, die ihre Vegetationsspitze vor der Montbretie haben.

Als Solitär oder in Gruppen: Ein einzelner Horst kann eine kleine Fläche betonen, etwa an einem Wegrand oder in der Nähe eines Sitzplatzes. In Gruppenpflanzung von mehreren Knollen entsteht ein harmonischer Farbblock, der die Wirkung noch verstärkt.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Besonders interessant sind Kombinationen mit Pfahlwurzelstauden oder Pflanzen, die einen etwas anderen Wasserbedarf haben, solange der Standort insgesamt ausgewogen bleibt. Farbkombinationen mit Blau- oder Violetttönen ergeben einen lebhaften Kontrast, während Partner in Gelb- und Cremefarben eine eher warme, abgestimmte Wirkung erzeugen.

Situationen, in denen die Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr schattige Gärten ohne sonnige Beete,
  • Gärten mit dauerhaft hohem Grundwasserstand oder regelmäßig überfluteten Flächen,
  • Balkone in extrem zugigen Hochhauslagen mit sehr wenig Sonne,
  • Gärten, in denen kein zusätzlicher Aufwand für Überwinterung betrieben werden soll, aber regelmäßig strenge Fröste auftreten.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Knollenpflanzen kann auch Emily McKenzie von Krankheiten und Schädlingen betroffen sein, wenn Standort und Pflege nicht passen. Besonders problematisch sind Bedingungen, die zu weichen, geschwächten Pflanzen führen.

Plausible Krankheiten oder Schädlinge:

  • Fäulnis an den Knollen bei dauerhafter Nässe, vor allem im Winter,
  • vereinzelt Blattfleckenkrankheiten bei dauerhaft feuchtem Laub,
  • Schneckenfraß an jungen Trieben in sehr feuchten Frühjahrsperioden,
  • gelegentliche Sauginsekten wie Blattläuse an den Blütenstielen, welche die Pflanze meist nur bei starkem Befall schwächen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • schwere, schlecht drainierte Böden ohne Sand- oder Kiesanteil,
  • dichte Bepflanzung ohne Luftzirkulation, die das Laub lange feucht hält,
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die sehr weiches, anfälliges Gewebe fördert,
  • wiederholtes Gießen auf das Laub statt direkt auf den Boden.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bereits bei der Pflanzung für durchlässigen Boden und gute Drainage sorgen,
  • bei anhaltend feuchtem Wetter Staunässe insbesondere in Töpfen vermeiden,
  • kranke oder stark geschädigte Pflanzenteile rechtzeitig entfernen und nicht auf dem Beet liegen lassen,
  • bei Schneckendruck frühzeitig geeignete, gärtnerisch bewährte Schutzmaßnahmen einsetzen,
  • bei starkem Blattlausbefall rechtzeitig eingreifen, etwa mit schonenden Methoden, um Stress für die Pflanze zu verringern.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie einen Garten mit langanhaltender Winternässe, häufigen Spätfrösten und ohne Möglichkeit zu Schutz oder Überwinterung haben, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht. Ebenso, wenn Sie eine Pflanze suchen, die ohne jegliche Pflege über Jahre hinweg zuverlässig blüht und auch starke Vernachlässigung toleriert, sind robustere Staudenarten möglicherweise geeigneter. Emily McKenzie belohnt passende Bedingungen durchaus mit eindrucksvoller Blüte, verzeiht aber extreme Standortfehler nur begrenzt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Wer sich für die Sorte Emily McKenzie entscheidet, möchte in der Regel eine gezielte Farbwirkung mit klar definiertem Blütezeitraum. Beim Onlinekauf über Bakker erhalten Sie Knollen, die für den Hobbygarten ausgewählt wurden und deren Eigenschaften transparent beschrieben sind. Dadurch lässt sich schon vor der Bestellung realistisch einschätzen, ob diese Sorte zu Ihrem Standort und zu Ihrer Bereitschaft, sich um Pflanzung und Überwinterung zu kümmern, passt.

Der praktische Vorteil des Onlinekaufs liegt darin, dass Sie die gewünschte Menge bequem planen, verschiedene geeignete Begleitpflanzen gleich mitbestellen und sich die Kombination in Ruhe zusammenstellen können. Ergänzend dazu bieten die Informationen von Bakker Orientierung zu Pflanzzeitpunkt, Standortwahl und Pflege, sodass auch weniger erfahrene Gartenfreunde eine reale Chance auf ein gutes Ergebnis haben.

Wenn Sie einen sonnigen Standort bieten können, Freude an intensiven Sommerfarben haben und bereit sind, in kälteren Regionen etwas Schutz oder eine frostfreie Überwinterung zu organisieren, ist Emily McKenzie eine durchdachte Ergänzung für Ihr Beet oder Ihren Kübel. Mit der Bestellung bei Bakker sichern Sie sich eine bewährte Sorte, die bei passender Behandlung viele Jahre wiederkehrende Blüten liefern kann und Ihrem Garten ein unverwechselbares, warmes Farbthema im Spätsommer verleiht.

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Ref : 032863
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