Papageien-Tulpe Flaming Parrot Tulipa Flaming Parrot
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"Papageien-Tulpe Flaming Parrot – auffällige Frühlingsblume für Liebhaber besonderer Sorten

Die Papageien-Tulpe Flaming Parrot ist eine auffallend gezeichnete Zwiebelblume für alle, die ihren Garten oder Balkon im Frühjahr bewusst in Szene setzen wollen. Mit ihren gefransten, stark gewellten Blütenblättern in Gelb- und Rottönen wirkt sie wie eine kleine Flamme im Beet. Sie eignet sich vor allem für Hobbygärtner, die gezielt ein Highlight pflanzen möchten, bereit sind, etwas sorgfältiger zu pflanzen, und sich über einige Jahre im Frühling an einer sehr markanten Sorte erfreuen wollen.

Sie ist weniger eine "Nebenbei-Blume", sondern eine Sorte, die man bewusst auswählt: für farbintensive Beete, besondere Gefäße und hochwertige Schnittblumen. Wer robuste Frühlingszwiebeln mit ungewöhnlicher Optik sucht, die sich gut mit anderen Sorten kombinieren lassen, findet in der Papageien-Tulpe Flaming Parrot eine passende Ergänzung – vorausgesetzt, der Standort stimmt und Staunässe wird vermieden.

Was Sie konkret kaufen

Bei der Papageien-Tulpe Flaming Parrot erhalten Sie blühfähige Blumenzwiebeln einer speziellen Papageienform. Diese Sorte gehört zu den später blühenden Tulpen und zeigt ihre gefüllten, stark gewellten Blüten in einem intensiven Gelb, das mit unregelmäßigen roten Flammen und Streifen überzogen ist. Jede Blüte fällt etwas anders aus, was im Beet einen lebendigen, aber dennoch harmonischen Eindruck erzeugt.

Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte liegt in der dekorativen Gestaltung von Frühlingsbeeten, Rabatten und hochwertigen Kübelbepflanzungen. Außerdem eignet sie sich gut als Schnittblume für die Vase, wenn Sie markante Frühlingssträuße schätzen. Im Vergleich zu schlichteren Sorten setzt Flaming Parrot einen deutlich stärkeren Akzent und wird schnell zum Blickfang – das sollte man bei der Planung der Pflanzfläche berücksichtigen.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments hebt sich diese Sorte durch ihre extravagante Blütenform und die flammende Zweifarbigkeit von einfachen, einfarbigen Frühlingsblühern ab. Bei Bakker bestellen Sie geprüfte, sortenreine Zwiebeln, die für den Versand geeignet sind und so verpackt werden, dass sie den Transport gut überstehen und bei richtiger Pflanzung zuverlässig austreiben können.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Die Papageien-Tulpe Flaming Parrot wächst aus einer unterirdischen Zwiebel und bildet einen eher stabilen, aufrechten Blütenstiel. Die Blüte ist groß, auffällig und durch die stark gewellten, teilweise eingeschnittenen Blütenblätter sehr charakteristisch. Im aufgeblühten Zustand wirkt sie fast wie eine kleine Flammenkrone – ideal, wenn ein bewusst dramatischer Effekt gewünscht ist.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Im ausgewachsenen Zustand erreicht diese Sorte in der Regel eine Höhe von etwa 40 bis 55 cm. Die genaue Höhe kann je nach Bodenqualität, Nährstoffversorgung und Witterung etwas variieren. Die einzelne Pflanze bleibt am Standort relativ schmal; der Durchmesser einer Tulpe liegt grob bei 10 bis 15 cm, wobei die Blattmasse und die Blüte das Volumen bestimmen. Im Beet entsteht die Wirkung vor allem über die Pflanzgruppe, nicht über die Einzelpflanze.

  • Blattwerk:

    Die Blätter sind, wie bei vielen Tulpen, lanzettlich, leicht fleischig und mittel- bis graugrün. Sie erscheinen vor der Blüte und bilden einen schlichten Rahmen, der die auffällige Blüte bewusst in den Vordergrund stellt. Das Blattwerk hat keinen besonderen Zierwert, ist aber wichtig für die Photosynthese und den Aufbau der Zwiebel für das nächste Jahr. Deshalb sollten die Blätter nach der Blüte nicht zu früh abgeschnitten werden.

  • Blüte und Zierwert:

    Der hauptsächliche Zierwert dieser Sorte liegt eindeutig in der Blüte: große, gefranste, stark gewellte Blütenblätter in einem leuchtenden Gelb mit unregelmäßigen roten Flammen. Die Blüten öffnen sich bei milder Witterung weit und schließen sich bei Kälte oder starker Bewölkung etwas. Flaming Parrot zählt zu den später blühenden Sorten im Tulpenjahr und kann, je nach Klima, meist im späten Frühjahr zur Geltung kommen. Die Blühdauer einzelner Blüten hängt stark vom Wetter ab; bei kühler, trockener Witterung hält die Blüte meist spürbar länger als bei sehr warmem, regnerischem Wetter.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Als Zwiebelpflanze legt Flaming Parrot den Großteil ihrer Entwicklung unsichtbar im Herbst und Winter an. Nach der Pflanzung im Herbst bilden sich Wurzeln; im Frühling treiben Blätter und Blütenstände zügig aus. Bei passenden Bedingungen erfolgt die Entwicklung im Frühjahr relativ schnell, innerhalb weniger Wochen von den ersten Spitzen bis zur vollen Blüte.

  • Winterhärte und Verhalten bei Frost:

    Die Sorte ist für mitteleuropäische Winterbedingungen im Boden in der Regel ausreichend winterhart, sofern der Standort gut drainiert ist. Langanhaltende Staunässe in Verbindung mit Frost kann die Zwiebeln jedoch gefährden. In rauen Lagen oder sehr nassen Böden empfiehlt sich ein besonders guter Wasserabzug oder im Zweifel die Kultur in Gefäßen mit kontrollierter Drainage.

  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit:

    Während der Wachstums- und Blütezeit benötigt Flaming Parrot einen gleichmäßig leicht feuchten, aber nicht nassen Boden. Kurzzeitige Trockenphasen im Frühjahr werden meist toleriert, können aber die Blütengröße oder -dauer beeinträchtigen. Deutlich problematischer ist anhaltende Nässe: Staunässe kann zu Fäulnis an der Zwiebel führen. Im Sommer, wenn das Laub eingezogen ist, verträgt die Zwiebel eher trockene Böden, solange sie nicht dauerhaft durchtrocknet und gleichzeitig großer Hitze ausgesetzt ist.

  • Kultur im Freiland oder im Topf:

    Flaming Parrot lässt sich sowohl im Freiland als auch in Töpfen und Kübeln kultivieren. Im Beet sollte der Boden gut durchlässig und nicht zu verdichtet sein. Für Gefäße reicht in der Regel eine qualitativ gute, locker strukturierte Blumenerde mit einer durchlässigen Drainageschicht am Topfboden. In Gefäßen ist die Zwiebel etwas stärker Frost- und Nässebelastungen ausgesetzt, sodass hier ein geschützter Standort (etwa nahe einer Hauswand) und ein Abflussloch im Topf wichtig sind.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein überzeugendes Ergebnis braucht Flaming Parrot einen gut gewählten Standort. Ideal ist ein Platz mit voller Sonne bis hellem Halbschatten. Je mehr direkte Sonne an kühlen Frühlingstagen zur Verfügung steht, desto intensiver wirken die Farben und desto besser wird die Blütenbildung unterstützt. Ein zu schattiger Standort führt häufig zu längeren, weicheren Stielen und weniger standfesten Blüten.

Der Boden sollte locker, humos und gut drainiert sein. Schwere, stark lehmige Böden neigen eher zu Staunässe und sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Splitt und reifem Kompost verbessert werden. Sehr sandige, magere Böden können mit organischem Material angereichert werden, damit die Zwiebeln genügend Nährstoffe zur Verfügung haben.

Gegen Wind ist die Sorte mäßig empfindlich: Die Stiele sind meist stabil, können bei starkem, böigem Wind jedoch umknicken, vor allem, wenn die Blüten bereits weit geöffnet sind. In sehr zugigen Lagen ist ein leichter Windschutz – etwa durch eine Hecke, einen Zaun oder etwas höhere Beetnachbarn – sinnvoll.

Staunässe sollte unbedingt vermieden werden. In Senken, in denen sich Regen- und Schmelzwasser sammelt, ist diese Sorte weniger geeignet. Auf Balkonen und Terrassen lassen sich diese Risiken besser kontrollieren, indem Gefäße mit Abflusslöchern, einer Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies und einer durchlässigen, nicht zu schweren Erde verwendet werden.

Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass sich die Zwiebeln nicht gegenseitig behindern, aber dennoch eine geschlossene Wirkung entsteht. In der Praxis haben sich etwa 10 bis 15 cm Abstand zwischen den Zwiebeln bewährt. In Gefäßen kann etwas dichter gepflanzt werden, um eine üppige Optik zu erzielen, solange jede Zwiebel noch ausreichend Platz nach unten hat.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Zu nasser Boden: führt leicht zu Fäulnis und Ausfall der Zwiebeln.
  • Zu frühes Abschneiden des Laubs: schwächt die Zwiebel und vermindert die Blühfreude im Folgejahr.
  • Extrem schattige Lagen: ergeben lange, instabile Stiele und kleinere Blüten.
  • Zu flache Pflanzung: kann die Standfestigkeit beeinträchtigen und die Zwiebel stärkeren Temperatur- und Trockenheitsschwankungen aussetzen.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für Flaming Parrot liegt im Herbst, typischerweise zwischen September und November, je nach Region. Die Bodentemperatur sollte bereits deutlich gesunken sein, der Boden aber noch frostfrei. So kann die Zwiebel vor dem Winter Wurzeln bilden und ist für den Austrieb im Frühjahr vorbereitet.

1. Boden oder Gefäß vorbereiten

  • Im Beet den Boden mindestens spatenstichtief lockern und Unkraut sowie grobe Steine entfernen.
  • Schwere Böden mit Sand oder feinem Splitt und reifem Kompost auflockern, sehr magere Böden mit Kompost anreichern.
  • In Gefäßen eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder grobem Sand auf dem Topfboden anlegen und darauf eine hochwertige, durchlässige Blumenerde einfüllen.

2. Zwiebeln einsetzen

  • Die Pflanztiefe liegt im Allgemeinen bei etwa der zwei- bis dreifachen Zwiebelhöhe. Für Flaming Parrot entspricht das meist rund 10 bis 15 cm.
  • Die Zwiebel mit der Spitze nach oben einsetzen. Die flachere Seite mit den Wurzelresten zeigt nach unten.
  • Zwiebeln im gewünschten Abstand von 10 bis 15 cm setzen. In gestalterisch wichtigen Bereichen lieber in Gruppen von 5, 7 oder mehr Zwiebeln pflanzen, statt sie einzeln zu verteilen.

3. Auffüllen und andrücken

  • Die Pflanzlöcher mit Erde auffüllen und den Boden leicht andrücken, damit ein guter Kontakt zwischen Zwiebel und Erde entsteht.
  • Darauf achten, dass keine größeren Luftlöcher verbleiben, da diese das Wurzelwachstum behindern können.

4. Angießen nach der Pflanzung

  • Nach dem Pflanzen einmalig gut angießen, damit sich die Erde setzt und die Wurzelbildung angeregt wird.
  • In regenreichen Herbstperioden ist meist kein weiteres Gießen nötig. In langen Trockenphasen kann mäßig nachgewässert werden, Staunässe aber vermeiden.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Im Herbst bleibt das Wachstum überwiegend im Boden. Sichtbare Triebe im Herbst sind eher die Ausnahme und kein Muss.
  • Im Winter ist keine aktive Pflege nötig. Bei Gefäßen an exponierten Standorten kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein, etwa durch das Zusammenrücken der Töpfe oder eine isolierende Unterlage.
  • Im sehr frühen Frühling sollten die ersten grünen Spitzen erscheinen. Bleibt der Austrieb ganz aus, lohnt sich eine vorsichtige Kontrolle des Bodens auf Staunässe oder Fraßschäden.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling

Im Frühling treibt Flaming Parrot aus und bildet zuerst Blätter, dann Knospen. In dieser Phase ist eine gleichmäßige, mäßige Bodenfeuchte wichtig. Bei trockenen Frühlingen kann gelegentliches, maßvolles Gießen sinnvoll sein, besonders bei Topfkultur. Eine vorsichtige Düngung mit einem organischen oder ausgewogenen Blumenzwiebeldünger zu Beginn des Austriebs kann die Blütenbildung unterstützen, sollte aber nicht übertrieben werden.

Sommer

Nach der Blüte beginnt das Laub zu vergilben und schließlich einzuziehen. Dieser Prozess ist wichtig, damit die Zwiebel Reservestoffe einlagern kann. Blütenstiele dürfen nach dem Verblühen knapp über dem Blattbereich entfernt werden, um keine Energie mehr in Samenbildung zu lenken. Das Laub selbst sollte erst entfernt werden, wenn es weitgehend eingetrocknet ist. Im Sommer benötigt die Zwiebel bei Beetpflanzung meist keine zusätzliche Bewässerung, solange der Boden nicht völlig austrocknet. In Töpfen ist sparsame, aber regelmäßige Kontrolle sinnvoll.

Herbst

Im Herbst liegt der Fokus eher auf der Planung: neue Zwiebeln der Papageien-Tulpe Flaming Parrot werden gesetzt, vorhandene Bestände können kontrolliert und bei Bedarf umgesetzt oder mit weiteren Sorten ergänzt werden. In Regionen mit sehr nassen Herbsten kann eine leichte Anhäufelung des Bodens oder das Einbringen zusätzlicher drainierender Materialien helfen, übermäßige Feuchtigkeit von den Zwiebeln fernzuhalten.

Winter

Im Beet überwintern die Zwiebeln im Boden und benötigen normalerweise keinen zusätzlichen Schutz, wenn der Boden nicht extrem nass ist. In sehr kalten Regionen mit wenig Schneedecke kann eine leichte Mulchschicht hilfreich sein, sofern sie nicht zu dicht ist und Feuchtigkeit nicht staut. Bei Topfkultur sind die Zwiebeln stärker der Kälte und Nässe ausgesetzt. Hier empfiehlt sich ein geschützter Standort, etwa dicht an einer Hauswand, und gegebenenfalls eine isolierende Unterlage oder das Zusammenstellen mehrerer Gefäße.

Pflegeaufwand und Stressanzeichen

Der tatsächliche Pflegeaufwand im Jahresverlauf ist moderat. Der Hauptaufwand liegt in der sorgfältigen Pflanzung, der Kontrolle der Bodenfeuchte in Gefäßen und der Geduld beim Einziehenlassen des Laubs. Stressanzeichen können sein:

  • kleine oder deformierte Blüten – möglicher Hinweis auf Nährstoffmangel oder zu trockenen Frühling, auch Viruserkrankungen können eine Rolle spielen;
  • weiche, faulig riechende Zwiebeln – meist Folge von Staunässe;
  • verfrühtes Vergilben des Laubs – kann auf Trockenheit, Nährstoffmangel oder Wurzelschäden hinweisen.

Gegenmaßnahmen umfassen vor allem die Anpassung des Standorts (besserer Wasserabzug), maßvollen Einsatz von Dünger und eine realistische Einschätzung, dass einzelne Zwiebeln im Laufe der Jahre an Kraft verlieren können und gelegentlich ersetzt werden müssen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten

Im Garten eignet sich Flaming Parrot hervorragend als Blickfang in Frühlingsbeeten und Rabatten. Durch die auffällige Zweifarbigkeit kommen Gruppenpflanzungen besonders gut zur Geltung. Ein typischer Einsatz ist im vorderen bis mittleren Beetbereich, wo die Blüten gut sichtbar sind, aber nicht von höheren Stauden überragt werden.

Auf Terrasse oder Balkon

Auf Terrasse oder Balkon wirkt diese Sorte besonders eindrucksvoll in größeren Töpfen oder Kästen in Augenhöhe, zum Beispiel auf Tischen, Podesten oder breiten Brüstungen. So lassen sich die Details der Blüten aus der Nähe betrachten. Bei der Topfkultur sollte das Gefäß ausreichend tief sein, damit die Zwiebeln genug Substrat über sich haben und nicht zu stark austrocknen.

Im Beet

Im klassischen Blumenbeet kann Flaming Parrot mit anderen spät blühenden Sorten kombiniert werden, die entweder ähnliche Farbtöne aufnehmen oder bewusst kontrastieren. Dezente Begleitpflanzen mit eher ruhiger Blattstruktur und gedeckteren Farben verhindern, dass der Gesamteindruck zu unruhig wirkt. Durch gestaffelte Pflanzung mit früh und spät blühenden Sorten lässt sich die Blütezeit des Beetes insgesamt verlängern.

Als Akzentpflanze

Als einzelne Gruppe, etwa nahe einem Gartenweg oder in der Nähe eines Sitzplatzes, eignet sich Flaming Parrot als gezielte Akzentpflanzung. Eine Heckenpflanzung im klassischen Sinn ist sie nicht; jedoch können niedrige Hecken oder formale Strukturen im Hintergrund die Wirkung der auffälligen Blüten gut rahmen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen

  • mit früh austreibenden, niedrigen Stauden, die nach der Tulpenblüte den Platz optisch übernehmen;
  • mit dezenten Gräsern, die im späteren Jahr Struktur bieten, ohne die Zwiebelblüte zu überlagern;
  • mit einfarbigen, weniger stark gefransten Sorten, um den Effekt der Flaming Parrot hervorzuheben und zugleich Ruheinseln im Beet zu schaffen.

Wann diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

Weniger geeignet ist Flaming Parrot für Standorte, an denen nur sehr wenig Sonnenlicht vorhanden ist, dauerhafte Nässe im Boden herrscht oder die Pflege komplett sich selbst überlassen werden soll. Wer ausschließlich sehr natürliche, zurückhaltende Pflanzbilder bevorzugt, wird mit der extrovertierten Optik dieser Sorte möglicherweise weniger glücklich. Ebenso ist sie für extrem windoffene Lagen ohne jeglichen Schutz nur eingeschränkt empfehlenswert.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Tulpen kann auch die Papageien-Tulpe Flaming Parrot von typischen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein. Dazu zählen unter anderem:

  • Grauschimmel (Botrytis): begünstigt durch dauerhaft nasses Wetter und schlechte Durchlüftung; äußert sich in fauligen Stellen und grauem Pilzbelag an Blättern oder Blüten.
  • Zwiebel- und Wurzelfäule: meist Folge von Staunässe oder stark verdichtetem Boden; die Zwiebeln werden weich und fallen aus.
  • Tierische Schädlinge: Wühlmäuse können Zwiebeln anfressen; in manchen Regionen kommen auch Schnecken an junge Austriebe.

Viruserkrankungen, die sich durch untypische Muster, stark verformte Blüten oder Wachstumsstörungen zeigen, können vorkommen. In solchen Fällen ist es ratsam, auffällige Pflanzen konsequent zu entfernen, um eine mögliche Weiterverbreitung im Bestand zu begrenzen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dauerhaft nasser oder schlecht drainierter Boden;
  • enge Pflanzung ohne Luftzirkulation, besonders in regenreichen Jahren;
  • Bereiche mit starkem Wühlmausaufkommen;
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die weiches, anfälliges Gewebe fördert.

Realistische Präventionsmaßnahmen umfassen:

  • sorgfältige Standortwahl mit guter Drainage;
  • Einsatz von Pflanzkörben im Boden, um Zwiebeln besser vor Wühlmäusen zu schützen;
  • luftige Pflanzabstände und das Vermeiden dichter, nasser Mulchschichten direkt über den Zwiebeln;
  • maßvolle Düngung und regelmäßige Kontrolle während der Wachstumszeit.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie einen völlig pflegefreien, naturbelassenen Bereich planen, in dem Pflanzen ohne jede Kontrolle sich selbst überlassen bleiben sollen, oder wenn Ihr Garten dauerhaft sehr nass und schattig ist. Ebenso ist Flaming Parrot nur eingeschränkt geeignet, wenn Sie ausschließlich extrem langlebige, sich stark selbst vermehrende Arten suchen; wie viele Zwiebelpflanzen benötigt sie eine gewisse Pflege und gelegentliche Auffrischung durch Nachpflanzungen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf der Papageien-Tulpe Flaming Parrot über Bakker profitieren Sie von der Erfahrung einer auf Pflanzen spezialisierten Online-Gärtnerei. Die Zwiebeln werden gezielt für den Versand ausgewählt und so verpackt, dass sie den Transport gut überstehen und in einem pflanzfähigen Zustand bei Ihnen eintreffen. Sie können in Ruhe zu Hause planen, wie viele Zwiebeln Sie für Beet, Balkon oder Terrasse benötigen, und die Mengen passend zu Ihrem Projekt bestellen.

Die Bestellung über den Online-Shop erspart Ihnen den Transport schwerer oder empfindlicher Ware und ermöglicht einen direkten Vergleich mit anderen Sorten, die Sie ergänzend einsetzen wollen. So lassen sich harmonische oder kontrastreiche Pflanzbilder präzise planen, ohne auf ein zufälliges Angebot vor Ort angewiesen zu sein.

Bakker stellt Ihnen praxisnahe Hinweise zu Pflanzung und Pflege zur Verfügung, sodass Sie auch ohne langjährige Gartenpraxis mit Flaming Parrot gute Ergebnisse erzielen können. Durch die sorgfältige Auswahl der Ware und die fachliche Begleitung verringert sich das Risiko von Fehlkäufen, und Sie können mit mehr Sicherheit entscheiden, ob diese auffällige Sorte zu Ihrem Garten- oder Balkonkonzept passt.

Wenn Sie eine markante, zweifarbige Papageien-Sorte suchen, die im späteren Frühling für starke Akzente sorgt, sich für Beete ebenso wie für hochwertige Gefäße eignet und bei richtiger Pflanzung mehrere Jahre Freude bereiten kann, ist die Papageien-Tulpe Flaming Parrot eine durchdachte Wahl. Mit einer Bestellung bei Bakker sichern Sie sich die passenden Zwiebeln in der benötigten Stückzahl – bereit für Ihren nächsten eindrucksvollen Frühlingsauftritt.

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Papageien-Tulpe Flaming Parrot Tulipa Flaming Parrot

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Papageien-Tulpe Flaming Parrot – auffällige Frühlingsblume für Liebhaber besonderer Sorten

Die Papageien-Tulpe Flaming Parrot ist eine auffallend gezeichnete Zwiebelblume für alle, die ihren Garten oder Balkon im Frühjahr bewusst in Szene setzen wollen. Mit ihren gefransten, stark gewellten Blütenblättern in Gelb- und Rottönen wirkt sie wie eine kleine Flamme im Beet. Sie eignet sich vor allem für Hobbygärtner, die gezielt ein Highlight pflanzen möchten, bereit sind, etwas sorgfältiger zu pflanzen, und sich über einige Jahre im Frühling an einer sehr markanten Sorte erfreuen wollen.

Sie ist weniger eine "Nebenbei-Blume", sondern eine Sorte, die man bewusst auswählt: für farbintensive Beete, besondere Gefäße und hochwertige Schnittblumen. Wer robuste Frühlingszwiebeln mit ungewöhnlicher Optik sucht, die sich gut mit anderen Sorten kombinieren lassen, findet in der Papageien-Tulpe Flaming Parrot eine passende Ergänzung – vorausgesetzt, der Standort stimmt und Staunässe wird vermieden.

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Der Hauptverwendungszweck dieser Sorte liegt in der dekorativen Gestaltung von Frühlingsbeeten, Rabatten und hochwertigen Kübelbepflanzungen. Außerdem eignet sie sich gut als Schnittblume für die Vase, wenn Sie markante Frühlingssträuße schätzen. Im Vergleich zu schlichteren Sorten setzt Flaming Parrot einen deutlich stärkeren Akzent und wird schnell zum Blickfang – das sollte man bei der Planung der Pflanzfläche berücksichtigen.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Die Papageien-Tulpe Flaming Parrot wächst aus einer unterirdischen Zwiebel und bildet einen eher stabilen, aufrechten Blütenstiel. Die Blüte ist groß, auffällig und durch die stark gewellten, teilweise eingeschnittenen Blütenblätter sehr charakteristisch. Im aufgeblühten Zustand wirkt sie fast wie eine kleine Flammenkrone – ideal, wenn ein bewusst dramatischer Effekt gewünscht ist.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Im ausgewachsenen Zustand erreicht diese Sorte in der Regel eine Höhe von etwa 40 bis 55 cm. Die genaue Höhe kann je nach Bodenqualität, Nährstoffversorgung und Witterung etwas variieren. Die einzelne Pflanze bleibt am Standort relativ schmal; der Durchmesser einer Tulpe liegt grob bei 10 bis 15 cm, wobei die Blattmasse und die Blüte das Volumen bestimmen. Im Beet entsteht die Wirkung vor allem über die Pflanzgruppe, nicht über die Einzelpflanze.

  • Blattwerk:

    Die Blätter sind, wie bei vielen Tulpen, lanzettlich, leicht fleischig und mittel- bis graugrün. Sie erscheinen vor der Blüte und bilden einen schlichten Rahmen, der die auffällige Blüte bewusst in den Vordergrund stellt. Das Blattwerk hat keinen besonderen Zierwert, ist aber wichtig für die Photosynthese und den Aufbau der Zwiebel für das nächste Jahr. Deshalb sollten die Blätter nach der Blüte nicht zu früh abgeschnitten werden.

  • Blüte und Zierwert:

    Der hauptsächliche Zierwert dieser Sorte liegt eindeutig in der Blüte: große, gefranste, stark gewellte Blütenblätter in einem leuchtenden Gelb mit unregelmäßigen roten Flammen. Die Blüten öffnen sich bei milder Witterung weit und schließen sich bei Kälte oder starker Bewölkung etwas. Flaming Parrot zählt zu den später blühenden Sorten im Tulpenjahr und kann, je nach Klima, meist im späten Frühjahr zur Geltung kommen. Die Blühdauer einzelner Blüten hängt stark vom Wetter ab; bei kühler, trockener Witterung hält die Blüte meist spürbar länger als bei sehr warmem, regnerischem Wetter.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Als Zwiebelpflanze legt Flaming Parrot den Großteil ihrer Entwicklung unsichtbar im Herbst und Winter an. Nach der Pflanzung im Herbst bilden sich Wurzeln; im Frühling treiben Blätter und Blütenstände zügig aus. Bei passenden Bedingungen erfolgt die Entwicklung im Frühjahr relativ schnell, innerhalb weniger Wochen von den ersten Spitzen bis zur vollen Blüte.

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    Die Sorte ist für mitteleuropäische Winterbedingungen im Boden in der Regel ausreichend winterhart, sofern der Standort gut drainiert ist. Langanhaltende Staunässe in Verbindung mit Frost kann die Zwiebeln jedoch gefährden. In rauen Lagen oder sehr nassen Böden empfiehlt sich ein besonders guter Wasserabzug oder im Zweifel die Kultur in Gefäßen mit kontrollierter Drainage.

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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

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Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass sich die Zwiebeln nicht gegenseitig behindern, aber dennoch eine geschlossene Wirkung entsteht. In der Praxis haben sich etwa 10 bis 15 cm Abstand zwischen den Zwiebeln bewährt. In Gefäßen kann etwas dichter gepflanzt werden, um eine üppige Optik zu erzielen, solange jede Zwiebel noch ausreichend Platz nach unten hat.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Zu nasser Boden: führt leicht zu Fäulnis und Ausfall der Zwiebeln.
  • Zu frühes Abschneiden des Laubs: schwächt die Zwiebel und vermindert die Blühfreude im Folgejahr.
  • Extrem schattige Lagen: ergeben lange, instabile Stiele und kleinere Blüten.
  • Zu flache Pflanzung: kann die Standfestigkeit beeinträchtigen und die Zwiebel stärkeren Temperatur- und Trockenheitsschwankungen aussetzen.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für Flaming Parrot liegt im Herbst, typischerweise zwischen September und November, je nach Region. Die Bodentemperatur sollte bereits deutlich gesunken sein, der Boden aber noch frostfrei. So kann die Zwiebel vor dem Winter Wurzeln bilden und ist für den Austrieb im Frühjahr vorbereitet.

1. Boden oder Gefäß vorbereiten

  • Im Beet den Boden mindestens spatenstichtief lockern und Unkraut sowie grobe Steine entfernen.
  • Schwere Böden mit Sand oder feinem Splitt und reifem Kompost auflockern, sehr magere Böden mit Kompost anreichern.
  • In Gefäßen eine Drainageschicht aus Blähton, Kies oder grobem Sand auf dem Topfboden anlegen und darauf eine hochwertige, durchlässige Blumenerde einfüllen.

2. Zwiebeln einsetzen

  • Die Pflanztiefe liegt im Allgemeinen bei etwa der zwei- bis dreifachen Zwiebelhöhe. Für Flaming Parrot entspricht das meist rund 10 bis 15 cm.
  • Die Zwiebel mit der Spitze nach oben einsetzen. Die flachere Seite mit den Wurzelresten zeigt nach unten.
  • Zwiebeln im gewünschten Abstand von 10 bis 15 cm setzen. In gestalterisch wichtigen Bereichen lieber in Gruppen von 5, 7 oder mehr Zwiebeln pflanzen, statt sie einzeln zu verteilen.

3. Auffüllen und andrücken

  • Die Pflanzlöcher mit Erde auffüllen und den Boden leicht andrücken, damit ein guter Kontakt zwischen Zwiebel und Erde entsteht.
  • Darauf achten, dass keine größeren Luftlöcher verbleiben, da diese das Wurzelwachstum behindern können.

4. Angießen nach der Pflanzung

  • Nach dem Pflanzen einmalig gut angießen, damit sich die Erde setzt und die Wurzelbildung angeregt wird.
  • In regenreichen Herbstperioden ist meist kein weiteres Gießen nötig. In langen Trockenphasen kann mäßig nachgewässert werden, Staunässe aber vermeiden.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Im Herbst bleibt das Wachstum überwiegend im Boden. Sichtbare Triebe im Herbst sind eher die Ausnahme und kein Muss.
  • Im Winter ist keine aktive Pflege nötig. Bei Gefäßen an exponierten Standorten kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein, etwa durch das Zusammenrücken der Töpfe oder eine isolierende Unterlage.
  • Im sehr frühen Frühling sollten die ersten grünen Spitzen erscheinen. Bleibt der Austrieb ganz aus, lohnt sich eine vorsichtige Kontrolle des Bodens auf Staunässe oder Fraßschäden.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling

Im Frühling treibt Flaming Parrot aus und bildet zuerst Blätter, dann Knospen. In dieser Phase ist eine gleichmäßige, mäßige Bodenfeuchte wichtig. Bei trockenen Frühlingen kann gelegentliches, maßvolles Gießen sinnvoll sein, besonders bei Topfkultur. Eine vorsichtige Düngung mit einem organischen oder ausgewogenen Blumenzwiebeldünger zu Beginn des Austriebs kann die Blütenbildung unterstützen, sollte aber nicht übertrieben werden.

Sommer

Nach der Blüte beginnt das Laub zu vergilben und schließlich einzuziehen. Dieser Prozess ist wichtig, damit die Zwiebel Reservestoffe einlagern kann. Blütenstiele dürfen nach dem Verblühen knapp über dem Blattbereich entfernt werden, um keine Energie mehr in Samenbildung zu lenken. Das Laub selbst sollte erst entfernt werden, wenn es weitgehend eingetrocknet ist. Im Sommer benötigt die Zwiebel bei Beetpflanzung meist keine zusätzliche Bewässerung, solange der Boden nicht völlig austrocknet. In Töpfen ist sparsame, aber regelmäßige Kontrolle sinnvoll.

Herbst

Im Herbst liegt der Fokus eher auf der Planung: neue Zwiebeln der Papageien-Tulpe Flaming Parrot werden gesetzt, vorhandene Bestände können kontrolliert und bei Bedarf umgesetzt oder mit weiteren Sorten ergänzt werden. In Regionen mit sehr nassen Herbsten kann eine leichte Anhäufelung des Bodens oder das Einbringen zusätzlicher drainierender Materialien helfen, übermäßige Feuchtigkeit von den Zwiebeln fernzuhalten.

Winter

Im Beet überwintern die Zwiebeln im Boden und benötigen normalerweise keinen zusätzlichen Schutz, wenn der Boden nicht extrem nass ist. In sehr kalten Regionen mit wenig Schneedecke kann eine leichte Mulchschicht hilfreich sein, sofern sie nicht zu dicht ist und Feuchtigkeit nicht staut. Bei Topfkultur sind die Zwiebeln stärker der Kälte und Nässe ausgesetzt. Hier empfiehlt sich ein geschützter Standort, etwa dicht an einer Hauswand, und gegebenenfalls eine isolierende Unterlage oder das Zusammenstellen mehrerer Gefäße.

Pflegeaufwand und Stressanzeichen

Der tatsächliche Pflegeaufwand im Jahresverlauf ist moderat. Der Hauptaufwand liegt in der sorgfältigen Pflanzung, der Kontrolle der Bodenfeuchte in Gefäßen und der Geduld beim Einziehenlassen des Laubs. Stressanzeichen können sein:

  • kleine oder deformierte Blüten – möglicher Hinweis auf Nährstoffmangel oder zu trockenen Frühling, auch Viruserkrankungen können eine Rolle spielen;
  • weiche, faulig riechende Zwiebeln – meist Folge von Staunässe;
  • verfrühtes Vergilben des Laubs – kann auf Trockenheit, Nährstoffmangel oder Wurzelschäden hinweisen.

Gegenmaßnahmen umfassen vor allem die Anpassung des Standorts (besserer Wasserabzug), maßvollen Einsatz von Dünger und eine realistische Einschätzung, dass einzelne Zwiebeln im Laufe der Jahre an Kraft verlieren können und gelegentlich ersetzt werden müssen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten

Im Garten eignet sich Flaming Parrot hervorragend als Blickfang in Frühlingsbeeten und Rabatten. Durch die auffällige Zweifarbigkeit kommen Gruppenpflanzungen besonders gut zur Geltung. Ein typischer Einsatz ist im vorderen bis mittleren Beetbereich, wo die Blüten gut sichtbar sind, aber nicht von höheren Stauden überragt werden.

Auf Terrasse oder Balkon

Auf Terrasse oder Balkon wirkt diese Sorte besonders eindrucksvoll in größeren Töpfen oder Kästen in Augenhöhe, zum Beispiel auf Tischen, Podesten oder breiten Brüstungen. So lassen sich die Details der Blüten aus der Nähe betrachten. Bei der Topfkultur sollte das Gefäß ausreichend tief sein, damit die Zwiebeln genug Substrat über sich haben und nicht zu stark austrocknen.

Im Beet

Im klassischen Blumenbeet kann Flaming Parrot mit anderen spät blühenden Sorten kombiniert werden, die entweder ähnliche Farbtöne aufnehmen oder bewusst kontrastieren. Dezente Begleitpflanzen mit eher ruhiger Blattstruktur und gedeckteren Farben verhindern, dass der Gesamteindruck zu unruhig wirkt. Durch gestaffelte Pflanzung mit früh und spät blühenden Sorten lässt sich die Blütezeit des Beetes insgesamt verlängern.

Als Akzentpflanze

Als einzelne Gruppe, etwa nahe einem Gartenweg oder in der Nähe eines Sitzplatzes, eignet sich Flaming Parrot als gezielte Akzentpflanzung. Eine Heckenpflanzung im klassischen Sinn ist sie nicht; jedoch können niedrige Hecken oder formale Strukturen im Hintergrund die Wirkung der auffälligen Blüten gut rahmen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen

  • mit früh austreibenden, niedrigen Stauden, die nach der Tulpenblüte den Platz optisch übernehmen;
  • mit dezenten Gräsern, die im späteren Jahr Struktur bieten, ohne die Zwiebelblüte zu überlagern;
  • mit einfarbigen, weniger stark gefransten Sorten, um den Effekt der Flaming Parrot hervorzuheben und zugleich Ruheinseln im Beet zu schaffen.

Wann diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

Weniger geeignet ist Flaming Parrot für Standorte, an denen nur sehr wenig Sonnenlicht vorhanden ist, dauerhafte Nässe im Boden herrscht oder die Pflege komplett sich selbst überlassen werden soll. Wer ausschließlich sehr natürliche, zurückhaltende Pflanzbilder bevorzugt, wird mit der extrovertierten Optik dieser Sorte möglicherweise weniger glücklich. Ebenso ist sie für extrem windoffene Lagen ohne jeglichen Schutz nur eingeschränkt empfehlenswert.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele Tulpen kann auch die Papageien-Tulpe Flaming Parrot von typischen Krankheiten und Schädlingen betroffen sein. Dazu zählen unter anderem:

  • Grauschimmel (Botrytis): begünstigt durch dauerhaft nasses Wetter und schlechte Durchlüftung; äußert sich in fauligen Stellen und grauem Pilzbelag an Blättern oder Blüten.
  • Zwiebel- und Wurzelfäule: meist Folge von Staunässe oder stark verdichtetem Boden; die Zwiebeln werden weich und fallen aus.
  • Tierische Schädlinge: Wühlmäuse können Zwiebeln anfressen; in manchen Regionen kommen auch Schnecken an junge Austriebe.

Viruserkrankungen, die sich durch untypische Muster, stark verformte Blüten oder Wachstumsstörungen zeigen, können vorkommen. In solchen Fällen ist es ratsam, auffällige Pflanzen konsequent zu entfernen, um eine mögliche Weiterverbreitung im Bestand zu begrenzen.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dauerhaft nasser oder schlecht drainierter Boden;
  • enge Pflanzung ohne Luftzirkulation, besonders in regenreichen Jahren;
  • Bereiche mit starkem Wühlmausaufkommen;
  • übermäßige Stickstoffdüngung, die weiches, anfälliges Gewebe fördert.

Realistische Präventionsmaßnahmen umfassen:

  • sorgfältige Standortwahl mit guter Drainage;
  • Einsatz von Pflanzkörben im Boden, um Zwiebeln besser vor Wühlmäusen zu schützen;
  • luftige Pflanzabstände und das Vermeiden dichter, nasser Mulchschichten direkt über den Zwiebeln;
  • maßvolle Düngung und regelmäßige Kontrolle während der Wachstumszeit.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie einen völlig pflegefreien, naturbelassenen Bereich planen, in dem Pflanzen ohne jede Kontrolle sich selbst überlassen bleiben sollen, oder wenn Ihr Garten dauerhaft sehr nass und schattig ist. Ebenso ist Flaming Parrot nur eingeschränkt geeignet, wenn Sie ausschließlich extrem langlebige, sich stark selbst vermehrende Arten suchen; wie viele Zwiebelpflanzen benötigt sie eine gewisse Pflege und gelegentliche Auffrischung durch Nachpflanzungen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf der Papageien-Tulpe Flaming Parrot über Bakker profitieren Sie von der Erfahrung einer auf Pflanzen spezialisierten Online-Gärtnerei. Die Zwiebeln werden gezielt für den Versand ausgewählt und so verpackt, dass sie den Transport gut überstehen und in einem pflanzfähigen Zustand bei Ihnen eintreffen. Sie können in Ruhe zu Hause planen, wie viele Zwiebeln Sie für Beet, Balkon oder Terrasse benötigen, und die Mengen passend zu Ihrem Projekt bestellen.

Die Bestellung über den Online-Shop erspart Ihnen den Transport schwerer oder empfindlicher Ware und ermöglicht einen direkten Vergleich mit anderen Sorten, die Sie ergänzend einsetzen wollen. So lassen sich harmonische oder kontrastreiche Pflanzbilder präzise planen, ohne auf ein zufälliges Angebot vor Ort angewiesen zu sein.

Bakker stellt Ihnen praxisnahe Hinweise zu Pflanzung und Pflege zur Verfügung, sodass Sie auch ohne langjährige Gartenpraxis mit Flaming Parrot gute Ergebnisse erzielen können. Durch die sorgfältige Auswahl der Ware und die fachliche Begleitung verringert sich das Risiko von Fehlkäufen, und Sie können mit mehr Sicherheit entscheiden, ob diese auffällige Sorte zu Ihrem Garten- oder Balkonkonzept passt.

Wenn Sie eine markante, zweifarbige Papageien-Sorte suchen, die im späteren Frühling für starke Akzente sorgt, sich für Beete ebenso wie für hochwertige Gefäße eignet und bei richtiger Pflanzung mehrere Jahre Freude bereiten kann, ist die Papageien-Tulpe Flaming Parrot eine durchdachte Wahl. Mit einer Bestellung bei Bakker sichern Sie sich die passenden Zwiebeln in der benötigten Stückzahl – bereit für Ihren nächsten eindrucksvollen Frühlingsauftritt.

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Ref : 032865
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