Pflaume Victoria Prunus domestica victoria
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"Pflaume Victoria – ertragreicher Klassiker für den Hausgarten

Die Pflaume Victoria ist eine der bekanntesten und zuverlässigsten Sorten für den privaten Obstgarten. Sie eignet sich besonders für Gartenbesitzer, die eigene, süße Früchte ernten möchten, ohne sich mit extrem empfindlichen oder sehr anspruchsvollen Sorten auseinandersetzen zu müssen. Diese Sorte passt gut zu Menschen, die einen robusten, bewährten Obstbaum suchen, der bei richtigem Standort und solider Pflege über viele Jahre verlässlich trägt.

Sie ist vor allem interessant für Hobbygärtner mit einem kleinen bis mittelgroßen Garten, Familien, die Wert auf frisches Obst aus dem eigenen Anbau legen, und alle, die eine Pflaume mit vielseitiger Verwendung wünschen – vom Naschen direkt vom Baum bis zur Verarbeitung in Kuchen, Mus oder Konfitüre. Sie sollten aber bereit sein, etwas Zeit in Pflanzung, Schnitt und Pflege zu investieren, denn nur dann kann dieser Baum sein volles Potenzial entfalten.

Was Sie konkret kaufen

Mit der Pflaume Victoria erwerben Sie bei Bakker einen Laubbaum, der speziell für den Fruchtertrag im Hausgarten gezüchtet und ausgewählt wurde. Es handelt sich nicht um einen Zierbaum, bei dem ausschließlich die Blüte im Vordergrund steht, sondern um einen echten Obstbaum, dessen Hauptzweck die Produktion von aromatischen, süßen Früchten ist.

Die Früchte sind in der Regel mittelgroß bis groß, länglich bis oval und färben sich bei Reife rötlich bis violett. Das gelbliche Fruchtfleisch ist saftig und süß mit leichtem Säurespiel, typischerweise gut steinlösend. Damit eignet sich diese Sorte sowohl zum Frischverzehr als auch für Kuchen, Kompott, Mus oder zum Einfrieren.

Im E-Commerce-Sortiment von Bakker hebt sich die Pflaume Victoria durch folgende Punkte ab:

  • Bewährte Sorte: Seit vielen Jahren im Anbau erprobt, daher gut einschätzbares Verhalten.
  • Hoher Ertrag bei passendem Standort: Geeignet für Gärtner, die auf eine regelmäßige, reiche Obsternte abzielen.
  • Relativ pflegeleicht im Vergleich zu empfindlichen Spezialsorten: Keine extremen Ansprüche, wenn Grundbedingungen stimmen.
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet: Auch für den ersten Obstbaum im Garten sinnvoll, sofern etwas Lernbereitschaft für Schnitt und Pflege vorhanden ist.

Bakker liefert diesen Obstbaum als sorgfältig kultivierte Jungpflanze, die für die Weiterkultur im Garten oder in einem ausreichend großen Kübel vorgesehen ist. Sie erhalten also kein kurzfristiges Wegwerfprodukt, sondern einen langfristigen Gartenpartner, der – bei guter Pflege – viele Jahre im Garten steht.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Pflaume Victoria wächst als mittelstarker Baum mit eher aufrechter bis breit ausladender Krone. Im Lauf der Jahre bildet sich eine strukturierte Krone mit Hauptästen, an denen kurze und längere Fruchtholztriebe sitzen. Die Rinde ist anfangs glatt, später leicht rissig-grau, typisch für Steinobstbäume.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht dieser Obstbaum im Garten je nach Unterlage und Standort in der Regel etwa 3 bis 4 Meter Höhe und eine ähnliche Kronenbreite. In sehr guten Lagen und ohne Rückschnitt kann er auch etwas höher werden. Wer die Höhe begrenzen möchte, sollte von Anfang an durch Schnitt steuernd eingreifen.
  • Blattwerk: Das Laub ist sommergrün, leicht glänzend, mittelgrün und eiförmig. Die Blätter sitzen wechselständig an den Trieben und bilden im Sommer eine relativ dichte Belaubung, die auch als leichter Sichtschutz fungieren kann. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist unspektakulär gelblich bis bräunlich, bevor es abfällt.
  • Blüte und Zierwert: Die weißen Blüten erscheinen im Frühjahr, meist vor oder mit dem Blattaustrieb. Sie sind relativ zahlreich, jedoch eher klein und wirken insgesamt natürlich und zurückhaltend. Der Hauptzierwert liegt also in der Kombination aus Frühlingsblüte und späterem Fruchtbehang mit reifen, farbigen Früchten.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Pflaume Victoria wächst mittelstark. In den ersten Jahren nach der Pflanzung legt sie deutlich an Höhe und Breite zu, später verlangsamt sich das Wachstum. Unter durchschnittlichen Gartenbedingungen können Sie mit mehreren Dezimetern Zuwachs pro Jahr rechnen, abhängig von Boden, Wasser und Schnitt.
  • Winterhärte: Diese Sorte gilt im Allgemeinen als ausreichend winterhart für die meisten Lagen in Mitteleuropa. Normale Winter übersteht sie gut, vor allem, wenn der Baum etabliert ist. In rauen, sehr frostigen Lagen oder bei extremen Spätfrösten können jedoch Blütenknospen oder junge Triebe Schaden nehmen. Junge Bäume sind etwas empfindlicher und profitieren in den ersten Wintern von einem leichten Stammschutz.
  • Verhalten bei Frost: Problematisch sind vor allem Spätfröste während oder kurz nach der Blüte. Sie können Blüten und junge Fruchtansätze schädigen und damit die Ernte reduzieren. Der Baum selbst übersteht solche Ereignisse meist, aber der Fruchtertrag im betreffenden Jahr kann deutlich sinken.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit: Etablierte Bäume kommen mit vorübergehender Trockenheit eher zurecht als junge Pflanzen. Dennoch bevorzugt die Pflaume Victoria einen gleichmäßig frischen bis leicht feuchten Boden. Längere Trockenphasen, besonders während Blüte und Fruchtansatz, können zu kleineren Früchten, Fruchtfall oder Rissen in der Schale führen. Eine gelegentliche Bewässerung in trockenen Sommern ist daher sinnvoll.
  • Toleranz gegenüber Feuchtigkeit: Ein gut durchlässiger Boden ist wichtig. Kurzfristige Staunässe übersteht die Pflanze unter Umständen, doch dauerhafte Nässe im Wurzelbereich führt leicht zu Wurzelschäden und fördert Krankheiten. Besonders schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung verbessert werden.
  • Kultur im Freiland: Die Pflaume Victoria ist klar für die Pflanzung im Gartenboden ausgelegt. Dort kann sie ihre Wurzeln tief entwickeln und stabil wachsen. In sonnigen bis leicht geschützten Lagen zeigt sie ihr bestes Ertragspotenzial.
  • Kultur im Topf: Eine Kübelhaltung ist eher eine Übergangslösung oder für wenige Jahre möglich, etwa auf einer großen Terrasse. Entscheidend sind ein ausreichend großes Gefäß, sehr gute Drainage und regelmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung. Langfristig ist die Pflanzung ins Freiland jedoch meist sinnvoller, weil der Baum dort stabiler und weniger pflegeintensiv wird.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine erfolgreiche Kultur der Pflaume Victoria ist die Standortwahl entscheidend. Diese Sorte dankt Ihnen einen warmen, hellen Platz mit gutem Boden durch besseren Fruchtansatz und süßere Früchte.

Lage: Bevorzugt werden sonnige bis vollsonnige Plätze. Je mehr Sonne, desto besser reifen die Früchte aus und desto intensiver ist der Geschmack. Ein leicht geschützter Standort, zum Beispiel vor einer Hauswand oder nahe einer Hecke, kann zusätzlich von Vorteil sein, da er Winddruck reduziert und Spätfrost etwas abmildern kann.

Bodentyp: Ideal sind tiefgründige, humose, nährstoffreiche Gartenböden, die Wasser gut halten, aber nicht staunass werden. Leichte Sandböden sollten mit Kompost und strukturstabilem Material verbessert werden, damit sie Wasser länger halten. Schwere Lehmböden profitieren von einer Auflockerung mit Sand, grobem Material und organischer Substanz, damit Wasser besser ablaufen kann.

Empfindlichkeit gegenüber Wind: Mittelstarker Wind ist meist unproblematisch, starke, dauerhafte Winde können jedoch zu Astbruch oder zum Abfallen von Früchten führen. Außerdem trocknet Wind den Boden rascher aus. Ein völlig ungeschützter, sturmoffener Standort ist daher nicht optimal.

Staunässe: Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. In Senken oder sehr schweren Böden sammelt sich oft Wasser. Hier sollte der Boden gründlich verbessert oder gegebenenfalls auf eine leichte Erhöhung gepflanzt werden. Wer diese Schwäche ignoriert, riskiert Wurzelprobleme und schlechte Entwicklung.

Pflanzabstand: Damit sich die Krone frei entwickeln kann, sollten Sie zu anderen Bäumen und größeren Sträuchern mindestens 3 bis 4 Meter Abstand einplanen. Zu Gebäuden ist ein ähnlicher Abstand sinnvoll, um später genug Raum für Krone und Wurzeln zu haben und eine gute Belichtung zu sichern.

Balkon- oder Terrassensituation: Für kleine Balkone ist die Pflaume Victoria meist zu groß. Auf einer großzügigen Terrasse kann ein junger Baum einige Jahre in einem großen Kübel stehen, vorausgesetzt, das Gewicht und die mögliche Höhe sind statisch unproblematisch und die Pflege ist gewährleistet. Langfristig sollte man aber mit einer Auspflanzung in den Garten rechnen.

Häufige Fehler:

  • Pflanzung in schwere, nasse Böden ohne Drainage.
  • Standorte mit zu viel Schatten, z.B. an der Nordseite hoher Gebäude.
  • Zu enger Pflanzabstand zu anderen Bäumen, was zu Lichtmangel und Konkurrenz führt.
  • Vernachlässigung der Bewässerung in den ersten Standjahren und in trockenen Sommern.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Die beste Pflanzzeit liegt in der laubfreien Periode, also im Herbst nach Laubfall oder im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb. Herbstpflanzungen haben den Vorteil, dass der Baum vor dem nächsten Sommer bereits erste Wurzeln bilden kann. Containerpflanzen können im Prinzip auch in der Vegetationszeit gesetzt werden, dann ist aber eine sorgfältige Bewässerung Pflicht.

Vorbereitung des Bodens:

  • Wählen Sie den endgültigen Standort mit ausreichend Abstand und guter Sonneneinstrahlung.
  • Lockern Sie den Boden in einem größeren Bereich rund um die Pflanzstelle tiefgründig, mindestens spatenstich- bis zweispatenstichtief.
  • Arbeiten Sie reifen Kompost oder gut verrotteten organischen Dünger in die obere Bodenschicht ein, um Nährstoffe und Bodenstruktur zu verbessern.
  • Bei sehr schweren Böden sorgen Sie durch Beimischung von Sand oder feinem Kies für bessere Drainage.

Einpflanzen:

  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das deutlich breiter und etwas tiefer als der Wurzelballen ist.
  • Lockern Sie den Boden am Lochgrund leicht auf.
  • Setzen Sie den Baum so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt. Veredlungsstelle sollte deutlich über dem Boden bleiben.
  • Richten Sie den Baum gerade aus.
  • Füllen Sie das Pflanzloch mit der vorbereiteten Erde auf und treten Sie sie vorsichtig, aber fest an, damit keine größeren Hohlräume bleiben.
  • Ein Pflanzpfahl kann sinnvoll sein, um den jungen Baum vor Windbewegung zu schützen. Binden Sie den Stamm mit einem geeigneten, nicht einschneidenden Material an.

Angießen: Bilden Sie einen Gießrand um den Stamm und wässern Sie den frisch gepflanzten Baum gründlich ein. Das Wasser hilft, den Bodenschluss an die Wurzeln herzustellen und erste Luftlöcher zu schließen. In den folgenden Wochen ist regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung besonders wichtig, vor allem bei trockener Witterung.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie den Baum regelmäßig. Achten Sie auf welkes Laub, trockene Triebspitzen oder lockeren Stand. Solche Anzeichen weisen auf Wasser- oder Standprobleme hin. Im ersten Jahr ist es besser, ein wenig zu vorsichtig mit dem Wässern zu sein und den Boden regelmäßig zu überprüfen, statt den Baum sich selbst zu überlassen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühling treibt die Pflaume Victoria aus und setzt Blüten an. In dieser Phase ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, vor allem bei trockener Witterung. Ein maßvoller Startdünger, zum Beispiel in Form von Kompost, kann helfen, den Baum mit Nährstoffen zu versorgen. Achten Sie darauf, dass die Blüte möglichst nicht von starken Spätfrösten getroffen wird; in gefährdeten Regionen kann ein leichter Vlies-Schutz in Frostnächten helfen, soweit dies praktikabel ist.

Sommer: Im Sommer bilden sich Früchte und reifen heran. Der Wasserbedarf steigt, besonders bei voller Belaubung und hoher Sonneneinstrahlung. In langen Trockenphasen sollten Sie den Baum regelmäßig durchdringend wässern, anstatt nur häufig kleine Mengen zu geben. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Rindenmulch im Wurzelbereich reduziert die Verdunstung und hält den Boden länger feucht. Achten Sie jedoch darauf, den Stamm nicht direkt dick zu überdecken, um Fäulnis zu vermeiden.

Je nach Standortbedingungen kann es sinnvoll sein, einen Teil der Fruchtansätze frühzeitig zu entfernen, wenn der Behang extrem dicht ist. So beugen Sie Astbruch vor und fördern eine bessere Fruchtgröße und Qualität.

Herbst: Im Spätsommer bis Herbst erfolgt in der Regel die Ernte. Reife Früchte lassen sich leicht vom Stiel lösen und haben eine sortentypische Färbung. Ernten Sie regelmäßig, um Überreife und Fruchtfall zu vermeiden. Nach der Ernte können Sie bei Bedarf einen ersten leichten Korrekturschnitt durchführen, bevorzugt jedoch in einer frostarmen Zeit. Fegende Winde mit voll beladenen Ästen sollte man vermeiden, indem man schwere Äste gegebenenfalls stützt oder rechtzeitig auslichtet.

Winter: Im Winter befindet sich der Baum in der Ruhephase. Ein Erhaltungsschnitt wird häufig im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr durchgeführt, wenn keine starken Fröste mehr erwartet werden. Dabei werden abgestorbene, sich kreuzende oder nach innen wachsende Triebe entfernt. Größere Rückschnitte sollten mit Bedacht erfolgen, da starke Eingriffe zu starkem Neuaustrieb führen können, der wieder gepflegt werden muss. Junge Bäume lassen sich zum Schutz vor Frostrissen und Wildverbiss mit einem Stammschutz versehen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Die Pflaume Victoria ist kein völlig wartungsfreier Baum. Ein gewisser Aufwand für Schnitt, Bewässerung in Trockenphasen, Nährstoffversorgung und Kontrolle auf Krankheiten und Schädlinge ist realistisch. Wer dazu nicht bereit ist, sollte den Kauf überdenken. Für engagierte Hobbygärtner hält sich der Aufwand aber in vernünftigen Grenzen und ist gut planbar.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Gelbe Blätter in der Wachstumszeit: Kann auf Nährstoffmangel oder zu nasse/zu trockene Böden hindeuten. Boden prüfen, vorsichtig düngen, Bewässerung anpassen.
  • Vertrocknete Triebspitzen: Mögliche Folge von Trockenstress, Wurzelschäden oder Frostschäden. Betroffene Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden.
  • Starker Fruchtfall: Oft natürliche Ausdünnung, kann aber durch Wassermangel oder Spätfrost verstärkt werden. Bessere Wasserversorgung und geschützterer Standort helfen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Die klassische Verwendung der Pflaume Victoria ist der Einzelstand im Obstgarten oder als Obstbaum im Hausgarten. Sie eignet sich gut als Solitärbaum im Rasen oder am Rand eines Beetes, wo sie genügend Licht und Raum erhält. Hier kann sie ihre Krone frei entfalten und die Ernte ist gut zugänglich.

Terrasse oder Balkon: Auf einer größeren Terrasse kann die Pflaume Victoria einige Jahre im Kübel gehalten werden. Dabei ist ein möglichst großes Gefäß mit ausreichend Drainagelöchern notwendig. Rechnen Sie mit häufigerer Bewässerung und regelmäßiger Düngung, da das Volumen begrenzt ist. Für kleine Balkone ist sie aufgrund der möglichen Endgröße und des Gewichts eher ungeeignet.

Beet: In einem größeren Mischbeet kann der Baum an der hinteren oder seitlichen Begrenzung platziert werden. Unterpflanzungen mit niedrig wachsenden Stauden oder Bodendeckern sind möglich, sollten aber die Wasserversorgung des Baumes nicht konkurrenzieren. Besonders nützlich sind Pflanzen, die den Boden bedecken und das Austrocknen verringern, ohne zu dicht an den Stamm zu wachsen.

Hecke oder Solitärpflanze: Als formale Heckenpflanze ist die Pflaume Victoria nur bedingt geeignet, da sie als Baum eine eigene Krone ausbildet. Sie ist daher eher als Solitär oder als Teil einer locker strukturierten Obstwiese sinnvoll. Wer eine Obsthecke plant, sollte stattdessen auf kleinwüchsige oder speziell erzogene Formen zurückgreifen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Unterpflanzung mit genügsamen, schattenverträglichen Stauden, die den Boden bedecken.
  • Kombination mit früh blühenden Stauden oder Zwiebelpflanzen, die Blütenaspekte liefern, bevor der Baum voll belaubt ist.
  • Integration in einen Obstgarten mit anderen Obstbäumen, wobei auf ausreichenden Abstand und Mischpflanzung geachtet wird.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr kleine Gärten oder Innenhöfe, in denen kein ausreichender Abstand zu Gebäuden oder Nachbargrundstücken möglich ist.
  • Standorte mit dauerhaft sehr nassen, schweren Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung.
  • Gartenbesitzer, die keine Zeit oder Motivation für regelmäßigen Schnitt und grundlegende Pflege haben.
  • Lagen mit extremen, wiederkehrenden Spätfrösten, bei denen regelmäßig die Blüte erfriert und ein verlässlicher Ertrag kaum möglich ist.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Pflaumensorte ist auch die Pflaume Victoria nicht völlig frei von Risiken bezüglich Krankheiten und Schädlingen. Es ist sinnvoll, sich dieser Grenzen bewusst zu sein, um Enttäuschungen und unnötige Behandlungen zu vermeiden.

Mögliche Krankheiten:

  • Pilzliche Blattkrankheiten: Unter ungünstigen Bedingungen können pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten. Sie werden begünstigt durch dauerhaft feuchte Blätter und dichte, schlecht durchlüftete Kronen.
  • Monilia-Fruchtfäule: Bei feuchter Witterung während der Reife können einzelne Früchte faulen. Befallene Früchte sollten konsequent entfernt werden, um die Ausbreitung zu begrenzen.
  • Holzkrankheiten: Wunden durch Schnitt oder Frost können Eintrittspforten für Holzpilze sein. Saubere Schnittführung und das Vermeiden unnötig großer Wunden sind daher wichtig.

Schädlinge:

  • Blattläuse: Gelegentliche Blattlauskolonien an jungen Triebspitzen sind möglich. Leichter Befall ist meist tolerierbar, da er sich oft von selbst reguliert.
  • Raupen oder andere Insekten: Einzelne Fraßschäden sind in einem naturnahen Garten normal. Erst bei starkem Fraß sollten Gegenmaßnahmen überlegt werden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhaft nasse Böden, die Wurzeln schwächen und Krankheiten fördern.
  • Zu dichte Kronen ohne regelmäßigen Auslichtungsschnitt, in denen Blätter und Früchte nach Regen schlecht abtrocknen.
  • Nährstoffmangel oder Überdüngung mit stark stickstoffbetonten Düngern, die zu weichem, anfälligem Gewebe führen.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Standort von Anfang an sorgfältig wählen und Boden anpassen.
  • Regelmäßiger, maßvoller Erhaltungsschnitt zur Belichtung und Belüftung der Krone.
  • Bewusste, zurückhaltende Düngung mit organischem Material statt rein mineralischer Überversorgung.
  • Entfernen von stark befallenem Fallobst und kranken Früchten, um Infektionsdruck im nächsten Jahr zu senken.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine vollkommen pflegefreie Pflanze wünschen, die ohne Schnitt, Bewässerung und gelegentliche Kontrolle zuverlässig Höchsterträge liefert, ist die Pflaume Victoria nicht die richtige Entscheidung. Auch wenn Sie nur sehr begrenzten Platz haben oder in einer Lage mit regelmäßig extremen Spätfrösten gärtnern, sollten Sie genau abwägen, ob ein solcher Obstbaum Ihren Rahmenbedingungen entspricht.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker als Online-Gärtnerei bietet Ihnen den Vorteil, eine sorgfältig kultivierte Pflaume Victoria bequem nach Hause geliefert zu bekommen, ohne selbst Baumschulen vor Ort abklappern zu müssen. Sie erhalten eine Pflanze, die für den Versand vorbereitet ist und bei sachgemäßer Pflanzung gute Startbedingungen im Garten hat.

Der Onlinekauf spart Zeit und ermöglicht eine ruhige Planung: Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Platzbedarf und Pflegeaufwand zu Ihrem Garten und Ihrem Alltag passen. Detaillierte Produktinformationen helfen, Fehlentscheidungen zu vermeiden. Bei Bedarf können Sie weitere passende Obstgehölze, Unterpflanzungen oder Gartenzubehör gleich mitbestellen und als abgestimmtes Gesamtpaket liefern lassen.

Bakker begleitet Sie darüber hinaus mit praxisorientierten Hinweisen: von der Auswahl des Standorts über die Pflanzung bis zur Pflege im Jahreslauf. Das Ziel ist, dass Sie den Baum nicht nur kaufen, sondern langfristig erfolgreich kultivieren und viele Jahre ernten. Wenn Sie sich bewusst für diese Sorte entscheiden, den beschriebenen Standort bereitstellen und die grundlegenden Pflegeempfehlungen beachten, legen Sie mit der Pflaume Victoria eine solide Basis für zukünftige Ernten eigener Pflaumen im Hausgarten.

Wenn Sie also auf der Suche nach einem bewährten, ertragreichen Pflaumenbaum sind, der sich gut in einen privaten Garten integrieren lässt und mit überschaubarem Pflegeaufwand viele Jahre Freude bereitet, ist dieses Produkt bei Bakker eine durchdachte Wahl.

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Pflaume Victoria Prunus domestica victoria

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Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

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Spezifikationen
Pflanzzeit: Februar - Dezember
Wachstumshöhe: 4 m
Zeitraum der Ernte: August - September
Beschreibung
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Pflaume Victoria – ertragreicher Klassiker für den Hausgarten

Die Pflaume Victoria ist eine der bekanntesten und zuverlässigsten Sorten für den privaten Obstgarten. Sie eignet sich besonders für Gartenbesitzer, die eigene, süße Früchte ernten möchten, ohne sich mit extrem empfindlichen oder sehr anspruchsvollen Sorten auseinandersetzen zu müssen. Diese Sorte passt gut zu Menschen, die einen robusten, bewährten Obstbaum suchen, der bei richtigem Standort und solider Pflege über viele Jahre verlässlich trägt.

Sie ist vor allem interessant für Hobbygärtner mit einem kleinen bis mittelgroßen Garten, Familien, die Wert auf frisches Obst aus dem eigenen Anbau legen, und alle, die eine Pflaume mit vielseitiger Verwendung wünschen – vom Naschen direkt vom Baum bis zur Verarbeitung in Kuchen, Mus oder Konfitüre. Sie sollten aber bereit sein, etwas Zeit in Pflanzung, Schnitt und Pflege zu investieren, denn nur dann kann dieser Baum sein volles Potenzial entfalten.

Was Sie konkret kaufen

Mit der Pflaume Victoria erwerben Sie bei Bakker einen Laubbaum, der speziell für den Fruchtertrag im Hausgarten gezüchtet und ausgewählt wurde. Es handelt sich nicht um einen Zierbaum, bei dem ausschließlich die Blüte im Vordergrund steht, sondern um einen echten Obstbaum, dessen Hauptzweck die Produktion von aromatischen, süßen Früchten ist.

Die Früchte sind in der Regel mittelgroß bis groß, länglich bis oval und färben sich bei Reife rötlich bis violett. Das gelbliche Fruchtfleisch ist saftig und süß mit leichtem Säurespiel, typischerweise gut steinlösend. Damit eignet sich diese Sorte sowohl zum Frischverzehr als auch für Kuchen, Kompott, Mus oder zum Einfrieren.

Im E-Commerce-Sortiment von Bakker hebt sich die Pflaume Victoria durch folgende Punkte ab:

  • Bewährte Sorte: Seit vielen Jahren im Anbau erprobt, daher gut einschätzbares Verhalten.
  • Hoher Ertrag bei passendem Standort: Geeignet für Gärtner, die auf eine regelmäßige, reiche Obsternte abzielen.
  • Relativ pflegeleicht im Vergleich zu empfindlichen Spezialsorten: Keine extremen Ansprüche, wenn Grundbedingungen stimmen.
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet: Auch für den ersten Obstbaum im Garten sinnvoll, sofern etwas Lernbereitschaft für Schnitt und Pflege vorhanden ist.

Bakker liefert diesen Obstbaum als sorgfältig kultivierte Jungpflanze, die für die Weiterkultur im Garten oder in einem ausreichend großen Kübel vorgesehen ist. Sie erhalten also kein kurzfristiges Wegwerfprodukt, sondern einen langfristigen Gartenpartner, der – bei guter Pflege – viele Jahre im Garten steht.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Pflaume Victoria wächst als mittelstarker Baum mit eher aufrechter bis breit ausladender Krone. Im Lauf der Jahre bildet sich eine strukturierte Krone mit Hauptästen, an denen kurze und längere Fruchtholztriebe sitzen. Die Rinde ist anfangs glatt, später leicht rissig-grau, typisch für Steinobstbäume.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht dieser Obstbaum im Garten je nach Unterlage und Standort in der Regel etwa 3 bis 4 Meter Höhe und eine ähnliche Kronenbreite. In sehr guten Lagen und ohne Rückschnitt kann er auch etwas höher werden. Wer die Höhe begrenzen möchte, sollte von Anfang an durch Schnitt steuernd eingreifen.
  • Blattwerk: Das Laub ist sommergrün, leicht glänzend, mittelgrün und eiförmig. Die Blätter sitzen wechselständig an den Trieben und bilden im Sommer eine relativ dichte Belaubung, die auch als leichter Sichtschutz fungieren kann. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist unspektakulär gelblich bis bräunlich, bevor es abfällt.
  • Blüte und Zierwert: Die weißen Blüten erscheinen im Frühjahr, meist vor oder mit dem Blattaustrieb. Sie sind relativ zahlreich, jedoch eher klein und wirken insgesamt natürlich und zurückhaltend. Der Hauptzierwert liegt also in der Kombination aus Frühlingsblüte und späterem Fruchtbehang mit reifen, farbigen Früchten.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Pflaume Victoria wächst mittelstark. In den ersten Jahren nach der Pflanzung legt sie deutlich an Höhe und Breite zu, später verlangsamt sich das Wachstum. Unter durchschnittlichen Gartenbedingungen können Sie mit mehreren Dezimetern Zuwachs pro Jahr rechnen, abhängig von Boden, Wasser und Schnitt.
  • Winterhärte: Diese Sorte gilt im Allgemeinen als ausreichend winterhart für die meisten Lagen in Mitteleuropa. Normale Winter übersteht sie gut, vor allem, wenn der Baum etabliert ist. In rauen, sehr frostigen Lagen oder bei extremen Spätfrösten können jedoch Blütenknospen oder junge Triebe Schaden nehmen. Junge Bäume sind etwas empfindlicher und profitieren in den ersten Wintern von einem leichten Stammschutz.
  • Verhalten bei Frost: Problematisch sind vor allem Spätfröste während oder kurz nach der Blüte. Sie können Blüten und junge Fruchtansätze schädigen und damit die Ernte reduzieren. Der Baum selbst übersteht solche Ereignisse meist, aber der Fruchtertrag im betreffenden Jahr kann deutlich sinken.
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  • Kultur im Freiland: Die Pflaume Victoria ist klar für die Pflanzung im Gartenboden ausgelegt. Dort kann sie ihre Wurzeln tief entwickeln und stabil wachsen. In sonnigen bis leicht geschützten Lagen zeigt sie ihr bestes Ertragspotenzial.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

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Lage: Bevorzugt werden sonnige bis vollsonnige Plätze. Je mehr Sonne, desto besser reifen die Früchte aus und desto intensiver ist der Geschmack. Ein leicht geschützter Standort, zum Beispiel vor einer Hauswand oder nahe einer Hecke, kann zusätzlich von Vorteil sein, da er Winddruck reduziert und Spätfrost etwas abmildern kann.

Bodentyp: Ideal sind tiefgründige, humose, nährstoffreiche Gartenböden, die Wasser gut halten, aber nicht staunass werden. Leichte Sandböden sollten mit Kompost und strukturstabilem Material verbessert werden, damit sie Wasser länger halten. Schwere Lehmböden profitieren von einer Auflockerung mit Sand, grobem Material und organischer Substanz, damit Wasser besser ablaufen kann.

Empfindlichkeit gegenüber Wind: Mittelstarker Wind ist meist unproblematisch, starke, dauerhafte Winde können jedoch zu Astbruch oder zum Abfallen von Früchten führen. Außerdem trocknet Wind den Boden rascher aus. Ein völlig ungeschützter, sturmoffener Standort ist daher nicht optimal.

Staunässe: Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. In Senken oder sehr schweren Böden sammelt sich oft Wasser. Hier sollte der Boden gründlich verbessert oder gegebenenfalls auf eine leichte Erhöhung gepflanzt werden. Wer diese Schwäche ignoriert, riskiert Wurzelprobleme und schlechte Entwicklung.

Pflanzabstand: Damit sich die Krone frei entwickeln kann, sollten Sie zu anderen Bäumen und größeren Sträuchern mindestens 3 bis 4 Meter Abstand einplanen. Zu Gebäuden ist ein ähnlicher Abstand sinnvoll, um später genug Raum für Krone und Wurzeln zu haben und eine gute Belichtung zu sichern.

Balkon- oder Terrassensituation: Für kleine Balkone ist die Pflaume Victoria meist zu groß. Auf einer großzügigen Terrasse kann ein junger Baum einige Jahre in einem großen Kübel stehen, vorausgesetzt, das Gewicht und die mögliche Höhe sind statisch unproblematisch und die Pflege ist gewährleistet. Langfristig sollte man aber mit einer Auspflanzung in den Garten rechnen.

Häufige Fehler:

  • Pflanzung in schwere, nasse Böden ohne Drainage.
  • Standorte mit zu viel Schatten, z.B. an der Nordseite hoher Gebäude.
  • Zu enger Pflanzabstand zu anderen Bäumen, was zu Lichtmangel und Konkurrenz führt.
  • Vernachlässigung der Bewässerung in den ersten Standjahren und in trockenen Sommern.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Die beste Pflanzzeit liegt in der laubfreien Periode, also im Herbst nach Laubfall oder im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb. Herbstpflanzungen haben den Vorteil, dass der Baum vor dem nächsten Sommer bereits erste Wurzeln bilden kann. Containerpflanzen können im Prinzip auch in der Vegetationszeit gesetzt werden, dann ist aber eine sorgfältige Bewässerung Pflicht.

Vorbereitung des Bodens:

  • Wählen Sie den endgültigen Standort mit ausreichend Abstand und guter Sonneneinstrahlung.
  • Lockern Sie den Boden in einem größeren Bereich rund um die Pflanzstelle tiefgründig, mindestens spatenstich- bis zweispatenstichtief.
  • Arbeiten Sie reifen Kompost oder gut verrotteten organischen Dünger in die obere Bodenschicht ein, um Nährstoffe und Bodenstruktur zu verbessern.
  • Bei sehr schweren Böden sorgen Sie durch Beimischung von Sand oder feinem Kies für bessere Drainage.

Einpflanzen:

  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das deutlich breiter und etwas tiefer als der Wurzelballen ist.
  • Lockern Sie den Boden am Lochgrund leicht auf.
  • Setzen Sie den Baum so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt. Veredlungsstelle sollte deutlich über dem Boden bleiben.
  • Richten Sie den Baum gerade aus.
  • Füllen Sie das Pflanzloch mit der vorbereiteten Erde auf und treten Sie sie vorsichtig, aber fest an, damit keine größeren Hohlräume bleiben.
  • Ein Pflanzpfahl kann sinnvoll sein, um den jungen Baum vor Windbewegung zu schützen. Binden Sie den Stamm mit einem geeigneten, nicht einschneidenden Material an.

Angießen: Bilden Sie einen Gießrand um den Stamm und wässern Sie den frisch gepflanzten Baum gründlich ein. Das Wasser hilft, den Bodenschluss an die Wurzeln herzustellen und erste Luftlöcher zu schließen. In den folgenden Wochen ist regelmäßige, gleichmäßige Bewässerung besonders wichtig, vor allem bei trockener Witterung.

Beobachtung in den ersten Wochen: Kontrollieren Sie den Baum regelmäßig. Achten Sie auf welkes Laub, trockene Triebspitzen oder lockeren Stand. Solche Anzeichen weisen auf Wasser- oder Standprobleme hin. Im ersten Jahr ist es besser, ein wenig zu vorsichtig mit dem Wässern zu sein und den Boden regelmäßig zu überprüfen, statt den Baum sich selbst zu überlassen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühling treibt die Pflaume Victoria aus und setzt Blüten an. In dieser Phase ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, vor allem bei trockener Witterung. Ein maßvoller Startdünger, zum Beispiel in Form von Kompost, kann helfen, den Baum mit Nährstoffen zu versorgen. Achten Sie darauf, dass die Blüte möglichst nicht von starken Spätfrösten getroffen wird; in gefährdeten Regionen kann ein leichter Vlies-Schutz in Frostnächten helfen, soweit dies praktikabel ist.

Sommer: Im Sommer bilden sich Früchte und reifen heran. Der Wasserbedarf steigt, besonders bei voller Belaubung und hoher Sonneneinstrahlung. In langen Trockenphasen sollten Sie den Baum regelmäßig durchdringend wässern, anstatt nur häufig kleine Mengen zu geben. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt oder Rindenmulch im Wurzelbereich reduziert die Verdunstung und hält den Boden länger feucht. Achten Sie jedoch darauf, den Stamm nicht direkt dick zu überdecken, um Fäulnis zu vermeiden.

Je nach Standortbedingungen kann es sinnvoll sein, einen Teil der Fruchtansätze frühzeitig zu entfernen, wenn der Behang extrem dicht ist. So beugen Sie Astbruch vor und fördern eine bessere Fruchtgröße und Qualität.

Herbst: Im Spätsommer bis Herbst erfolgt in der Regel die Ernte. Reife Früchte lassen sich leicht vom Stiel lösen und haben eine sortentypische Färbung. Ernten Sie regelmäßig, um Überreife und Fruchtfall zu vermeiden. Nach der Ernte können Sie bei Bedarf einen ersten leichten Korrekturschnitt durchführen, bevorzugt jedoch in einer frostarmen Zeit. Fegende Winde mit voll beladenen Ästen sollte man vermeiden, indem man schwere Äste gegebenenfalls stützt oder rechtzeitig auslichtet.

Winter: Im Winter befindet sich der Baum in der Ruhephase. Ein Erhaltungsschnitt wird häufig im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr durchgeführt, wenn keine starken Fröste mehr erwartet werden. Dabei werden abgestorbene, sich kreuzende oder nach innen wachsende Triebe entfernt. Größere Rückschnitte sollten mit Bedacht erfolgen, da starke Eingriffe zu starkem Neuaustrieb führen können, der wieder gepflegt werden muss. Junge Bäume lassen sich zum Schutz vor Frostrissen und Wildverbiss mit einem Stammschutz versehen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Die Pflaume Victoria ist kein völlig wartungsfreier Baum. Ein gewisser Aufwand für Schnitt, Bewässerung in Trockenphasen, Nährstoffversorgung und Kontrolle auf Krankheiten und Schädlinge ist realistisch. Wer dazu nicht bereit ist, sollte den Kauf überdenken. Für engagierte Hobbygärtner hält sich der Aufwand aber in vernünftigen Grenzen und ist gut planbar.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Gelbe Blätter in der Wachstumszeit: Kann auf Nährstoffmangel oder zu nasse/zu trockene Böden hindeuten. Boden prüfen, vorsichtig düngen, Bewässerung anpassen.
  • Vertrocknete Triebspitzen: Mögliche Folge von Trockenstress, Wurzelschäden oder Frostschäden. Betroffene Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden.
  • Starker Fruchtfall: Oft natürliche Ausdünnung, kann aber durch Wassermangel oder Spätfrost verstärkt werden. Bessere Wasserversorgung und geschützterer Standort helfen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Die klassische Verwendung der Pflaume Victoria ist der Einzelstand im Obstgarten oder als Obstbaum im Hausgarten. Sie eignet sich gut als Solitärbaum im Rasen oder am Rand eines Beetes, wo sie genügend Licht und Raum erhält. Hier kann sie ihre Krone frei entfalten und die Ernte ist gut zugänglich.

Terrasse oder Balkon: Auf einer größeren Terrasse kann die Pflaume Victoria einige Jahre im Kübel gehalten werden. Dabei ist ein möglichst großes Gefäß mit ausreichend Drainagelöchern notwendig. Rechnen Sie mit häufigerer Bewässerung und regelmäßiger Düngung, da das Volumen begrenzt ist. Für kleine Balkone ist sie aufgrund der möglichen Endgröße und des Gewichts eher ungeeignet.

Beet: In einem größeren Mischbeet kann der Baum an der hinteren oder seitlichen Begrenzung platziert werden. Unterpflanzungen mit niedrig wachsenden Stauden oder Bodendeckern sind möglich, sollten aber die Wasserversorgung des Baumes nicht konkurrenzieren. Besonders nützlich sind Pflanzen, die den Boden bedecken und das Austrocknen verringern, ohne zu dicht an den Stamm zu wachsen.

Hecke oder Solitärpflanze: Als formale Heckenpflanze ist die Pflaume Victoria nur bedingt geeignet, da sie als Baum eine eigene Krone ausbildet. Sie ist daher eher als Solitär oder als Teil einer locker strukturierten Obstwiese sinnvoll. Wer eine Obsthecke plant, sollte stattdessen auf kleinwüchsige oder speziell erzogene Formen zurückgreifen.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Unterpflanzung mit genügsamen, schattenverträglichen Stauden, die den Boden bedecken.
  • Kombination mit früh blühenden Stauden oder Zwiebelpflanzen, die Blütenaspekte liefern, bevor der Baum voll belaubt ist.
  • Integration in einen Obstgarten mit anderen Obstbäumen, wobei auf ausreichenden Abstand und Mischpflanzung geachtet wird.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr kleine Gärten oder Innenhöfe, in denen kein ausreichender Abstand zu Gebäuden oder Nachbargrundstücken möglich ist.
  • Standorte mit dauerhaft sehr nassen, schweren Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung.
  • Gartenbesitzer, die keine Zeit oder Motivation für regelmäßigen Schnitt und grundlegende Pflege haben.
  • Lagen mit extremen, wiederkehrenden Spätfrösten, bei denen regelmäßig die Blüte erfriert und ein verlässlicher Ertrag kaum möglich ist.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Pflaumensorte ist auch die Pflaume Victoria nicht völlig frei von Risiken bezüglich Krankheiten und Schädlingen. Es ist sinnvoll, sich dieser Grenzen bewusst zu sein, um Enttäuschungen und unnötige Behandlungen zu vermeiden.

Mögliche Krankheiten:

  • Pilzliche Blattkrankheiten: Unter ungünstigen Bedingungen können pilzliche Blattfleckenkrankheiten auftreten. Sie werden begünstigt durch dauerhaft feuchte Blätter und dichte, schlecht durchlüftete Kronen.
  • Monilia-Fruchtfäule: Bei feuchter Witterung während der Reife können einzelne Früchte faulen. Befallene Früchte sollten konsequent entfernt werden, um die Ausbreitung zu begrenzen.
  • Holzkrankheiten: Wunden durch Schnitt oder Frost können Eintrittspforten für Holzpilze sein. Saubere Schnittführung und das Vermeiden unnötig großer Wunden sind daher wichtig.

Schädlinge:

  • Blattläuse: Gelegentliche Blattlauskolonien an jungen Triebspitzen sind möglich. Leichter Befall ist meist tolerierbar, da er sich oft von selbst reguliert.
  • Raupen oder andere Insekten: Einzelne Fraßschäden sind in einem naturnahen Garten normal. Erst bei starkem Fraß sollten Gegenmaßnahmen überlegt werden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhaft nasse Böden, die Wurzeln schwächen und Krankheiten fördern.
  • Zu dichte Kronen ohne regelmäßigen Auslichtungsschnitt, in denen Blätter und Früchte nach Regen schlecht abtrocknen.
  • Nährstoffmangel oder Überdüngung mit stark stickstoffbetonten Düngern, die zu weichem, anfälligem Gewebe führen.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Standort von Anfang an sorgfältig wählen und Boden anpassen.
  • Regelmäßiger, maßvoller Erhaltungsschnitt zur Belichtung und Belüftung der Krone.
  • Bewusste, zurückhaltende Düngung mit organischem Material statt rein mineralischer Überversorgung.
  • Entfernen von stark befallenem Fallobst und kranken Früchten, um Infektionsdruck im nächsten Jahr zu senken.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine vollkommen pflegefreie Pflanze wünschen, die ohne Schnitt, Bewässerung und gelegentliche Kontrolle zuverlässig Höchsterträge liefert, ist die Pflaume Victoria nicht die richtige Entscheidung. Auch wenn Sie nur sehr begrenzten Platz haben oder in einer Lage mit regelmäßig extremen Spätfrösten gärtnern, sollten Sie genau abwägen, ob ein solcher Obstbaum Ihren Rahmenbedingungen entspricht.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker als Online-Gärtnerei bietet Ihnen den Vorteil, eine sorgfältig kultivierte Pflaume Victoria bequem nach Hause geliefert zu bekommen, ohne selbst Baumschulen vor Ort abklappern zu müssen. Sie erhalten eine Pflanze, die für den Versand vorbereitet ist und bei sachgemäßer Pflanzung gute Startbedingungen im Garten hat.

Der Onlinekauf spart Zeit und ermöglicht eine ruhige Planung: Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Platzbedarf und Pflegeaufwand zu Ihrem Garten und Ihrem Alltag passen. Detaillierte Produktinformationen helfen, Fehlentscheidungen zu vermeiden. Bei Bedarf können Sie weitere passende Obstgehölze, Unterpflanzungen oder Gartenzubehör gleich mitbestellen und als abgestimmtes Gesamtpaket liefern lassen.

Bakker begleitet Sie darüber hinaus mit praxisorientierten Hinweisen: von der Auswahl des Standorts über die Pflanzung bis zur Pflege im Jahreslauf. Das Ziel ist, dass Sie den Baum nicht nur kaufen, sondern langfristig erfolgreich kultivieren und viele Jahre ernten. Wenn Sie sich bewusst für diese Sorte entscheiden, den beschriebenen Standort bereitstellen und die grundlegenden Pflegeempfehlungen beachten, legen Sie mit der Pflaume Victoria eine solide Basis für zukünftige Ernten eigener Pflaumen im Hausgarten.

Wenn Sie also auf der Suche nach einem bewährten, ertragreichen Pflaumenbaum sind, der sich gut in einen privaten Garten integrieren lässt und mit überschaubarem Pflegeaufwand viele Jahre Freude bereitet, ist dieses Produkt bei Bakker eine durchdachte Wahl.

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Ref : 032706
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