Präriegras Wildwest Schizachyrium scoparium Wildwest
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"Präriegras Wildwest – natürlicher Steppenzauber für pflegeleichte Beete

Präriegras Wildwest bringt den Charakter nordamerikanischer Prärien in Ihren Garten – robust, trockenheitsverträglich und mit einer klaren, aufrechten Silhouette. Es richtet sich an Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die wenig Zeit für Pflege haben, aber Wert auf eine natürliche, strukturgebende Bepflanzung legen. Besonders geeignet ist es für Staudenbeete im Prärie- oder Steppstil, sonnige Rabatten, Kiesgärten und größere Pflanzgefäße auf Terrasse oder Balkon.

Wenn Sie eine Ziergrasart suchen, die im Sommer und Herbst für lebendige Struktur sorgt, den Winter über einen stabilen Stand zeigt und mit Hitze besser zurechtkommt als viele Blütenstauden, ist dieses Präriegras eine realistische Option. Es ist vor allem für Kundinnen und Kunden gedacht, die mit einem dauerhaften Gräsergerüst arbeiten möchten, klare Linien im Beet schätzen und bereit sind, dem Gras einen dauerhaft sonnigen Platz zu geben. Wer dagegen eine stark blühende, kurzlebige Bepflanzung wünscht, wird mit dieser Pflanze eher nicht glücklich.

Was Sie konkret kaufen

Mit Präriegras Wildwest erwerben Sie ein mehrjähriges, sommergrünes Ziergras mit aufrechten Halmen und lockerer, federiger Wirkung. Es bildet büschelige Horste, die sich im Wind bewegen und dem Garten Struktur, Bewegung und saisonalen Wandel geben. Der Hauptverwendungszweck liegt in der Gestaltung naturnaher Staudenpflanzungen, modernen Steppengärten und pflegearmen Beeten, in denen nicht jede Woche gegossen oder geschnitten werden soll.

Bakker liefert Ihnen kräftige, gärtnerisch vorgezogene Jungpflanzen, die sich nach dem Einpflanzen zügig etablieren. Im Online-Sortiment von Bakker grenzt sich Präriegras Wildwest von filigraneren Gräsern wie feinen Schwingeln oder bodendeckenden Gräserarten dadurch ab, dass es eine deutliche vertikale Struktur bietet und im Beet stärker als architektonisches Element wirkt. Es ist kein Rasengras, sondern ein deutlich höher wachsendes, dekoratives Ziergras mit Fokus auf Struktur statt flächigem Trittbelag.

Im Gegensatz zu stark wuchernden Grasarten bleibt dieses Präriegras in der Regel horstbildend. Das bedeutet: Es breitet sich nicht über Ausläufer in kurzer Zeit unkontrolliert aus, sondern wächst vorwiegend dort, wo Sie es pflanzen. Dadurch lässt es sich besser planen und in Staudenkompositionen integrieren. Gleichzeitig benötigt es einige Jahre, um seine volle Wirkung zu entfalten – ein Punkt, den Sie bei der Planung berücksichtigen sollten.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Präriegras Wildwest wächst horstig, mit aufrechten bis leicht überhängenden Halmen, die einen klaren, senkrechten Akzent im Beet setzen. Die Halme stehen dicht beieinander, ohne dabei steif zu wirken. Im Lauf des Jahres entwickeln sich über den Blättern filigrane Blütenrispen, die das Gesamtbild lockern. Die Wirkung ist weniger „buschig“, sondern eher als strukturgebende Säule oder lockere, aufrechte Wolke zu verstehen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand kann dieses Gras – je nach Standortbedingungen wie Sonne, Boden und Wasserangebot – ungefähr 80 bis 140 cm hoch werden, einschließlich Blütenrispen. Die Breite eines etablierten Horstes liegt meist im Bereich von 40 bis etwa 70 cm. In sehr nährstoffreichen, feuchteren Lagen kann es etwas kräftiger ausfallen, in trockenen Kiesbeeten eher kompakter bleiben.
  • Blattwerk: Das Laub ist schmal, eher länglich und bildet dichte Büschel. Die Färbung bewegt sich in einem Spektrum von mittelgrün bis leicht bläulich-grün, je nach Standort und Jahreszeit. Im Verlauf des Sommers und besonders im Herbst kann das Blattwerk einen warmen Ton annehmen, etwa gelblich bis bräunlich. Der Zierwert des Grases liegt vor allem in dieser Laubstruktur, der Halmfarbe und den sich im Jahreslauf verändernden Tönen.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Die Blütenstände erscheinen in der Regel ab Hochsommer bis Frühherbst. Sie stehen locker über dem Laub und geben dem Gras zusätzliche Höhe und Leichtigkeit. Die Farbwirkung der Blütenrispen ist dezent und eher natürlich – sie dominieren das Beet nicht, sondern fügen sich harmonisch ein. Der hauptsächliche Zierwert liegt daher in der Kombination aus Halmstruktur, Blattfarbe und den sich im Wind bewegenden Rispen, nicht in auffälligen Blütenfarben.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach dem Auspflanzen wächst Präriegras Wildwest moderat. Im ersten Jahr konzentriert sich das Gras auf die Wurzelbildung und bildet noch keinen voll entwickelten Horst. Ab dem zweiten bis dritten Standjahr wird die Pflanze deutlich kräftiger und erreicht nach einigen Jahren ihre endgültige Größe. Für Kundinnen und Kunden, die einen „Sofort-Effekt“ wie bei einjährigen Sommerblumen erwarten, ist das wichtig zu wissen.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Dieses Präriegras ist für mitteleuropäische Gärten gedacht und in der Regel ausreichend winterhart, sofern es einen durchlässigen Standort bekommt. Der oberirdische Teil zieht im Winter weitgehend ein oder bleibt als trockene Halme stehen, die erst im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten werden. In sehr strengen Wintern können besonders junge Pflanzen von starken Frösten betroffen sein; ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig im ersten Jahr kann hier sinnvoll sein.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Typisch für ein Präriegras ist eine gute Toleranz gegenüber Trockenheit, sobald es gut eingewurzelt ist. Kurzzeitige Trockenphasen im Sommer übersteht es meist problemlos. Dauerhaft nasse, staunasse Böden verträgt das Gras dagegen schlecht; hier drohen Wurzelfäule und Ausfälle. In sehr trockenen Standorten ohne jede Zusatzbewässerung kann das Wachstum kompakter ausfallen, bleibt aber in der Regel stabil.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Am wohlsten fühlt sich Präriegras Wildwest im Freiland, in sonnigen Beeten oder Kiesgärten. Eine Kultur im Topf oder Kübel auf Balkon und Terrasse ist ebenfalls möglich, wenn auf ausreichend große Gefäße, durchlässiges Substrat und eine angepasste Bewässerung geachtet wird. Im Topf ist das Gras etwas empfindlicher gegenüber Trockenstress und starkem Frost, da der Wurzelbereich weniger isoliert ist. In rauen Lagen ist ein geschützter Standplatz oder das Umwickeln des Topfes im Winter empfehlenswert.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit Präriegras Wildwest sein volles Potenzial entfalten kann, ist ein geeigneter Standort entscheidend. Grundregel: viel Licht, wenig Staunässe. Ein Platz in voller Sonne ist in den meisten Gärten ideal. Ein sehr heller Halbschatten kann funktionieren, führt aber häufig zu etwas lockerem Wuchs und geringerem Blütenansatz. Für schattige Lagen ist dieses Gras nicht geeignet.

Beim Bodentyp ist ein durchlässiger, mäßig nährstoffreicher Boden vorteilhaft. Sandige bis sandig-lehmige Böden, die Wasser gut abführen, sind besonders geeignet. In schweren, tonigen Böden sollte vor der Pflanzung mit Sand, Kies oder feinem Splitt aufgelockert werden. Dauerfeuchte oder staunasse Bereiche, etwa am Fuß von Hängen ohne Drainage oder in Senken, sind zu vermeiden, da hier ein erhöhtes Risiko für Wurzelprobleme besteht.

Gegenüber Wind ist Präriegras Wildwest im Allgemeinen robust. Ein freier Stand in windexponierten Gärten ist meist kein Problem; die Halme bewegen sich dabei nur stärker. In sehr zugigen Lagen kann es jedoch zu Umknicken einzelner, sehr langer Halme kommen, insbesondere bei nährstoffreichem Boden und hohem Wuchs. Ein Wechsel aus sonnigen und windgeschützten Bereichen im Garten kann helfen, den idealen Platz zu finden.

Der Pflanzabstand richtet sich nach der geplanten Wirkung. Für eine Einzelpflanzung oder kleine Gruppe empfiehlt sich ein Abstand von etwa 40 bis 60 cm zur nächsten Staude oder zum nächsten Gras. Für größere Flächenpflanzungen können 3–5 Pflanzen pro Quadratmeter als grobe Orientierung dienen, je nachdem, ob Sie eine eher luftige oder eine dichtere Bepflanzung wünschen. Bedenken Sie, dass das Gras einige Jahre braucht, um die Fläche vollständig auszufüllen.

Auf Balkon und Terrasse sollte der Standort möglichst sonnig sein, idealerweise mit zumindest einigen Stunden direkter Sonne täglich. Der Kübel braucht ein Abzugsloch und eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Auf geschlossenen Untersetzern darf kein Wasser dauerhaft stehen bleiben.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Pflanzung in Staunässe oder dauerhaft nasse, schwere Böden
  • zu schattiger Standort, der zu weichem, instabilem Wuchs führt
  • zu enger Pflanzabstand, der eine natürliche Horstbildung behindert
  • fehlende Drainage im Kübel, was zu Wurzelproblemen führen kann
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignetste Pflanzzeitpunkt für Präriegras Wildwest liegt im Frühjahr bis Frühherbst, sobald der Boden frostfrei ist. Eine Pflanzung im Frühjahr hat den Vorteil, dass das Gras eine komplette Vegetationsperiode zur Wurzelbildung nutzt. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich, sollte aber in kälteren Regionen nicht zu spät erfolgen, damit die Pflanzen vor dem Winter noch anwachsen können.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich etwa spatenstief tief auf.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter gründlich, damit diese später nicht durch den Horst wachsen.
  • Verbessern Sie schwere Böden mit Sand, Kies oder feinem Splitt, bis sie deutlich krümeliger und wasserabführender wirken.
  • Bei sehr mageren Sandböden kann eine moderate Einarbeitung von gut verrottetem Kompost sinnvoll sein, um den Start zu erleichtern. Übermäßige Düngung ist nicht nötig.
  • Für Kübelpflanzung: Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugsloch, legen Sie eine 3–5 cm hohe Drainageschicht an und füllen Sie ein durchlässiges Substrat aus Blumenerde, mineralischem Anteil (z. B. Sand, Lava, Bims) und etwas Kompost ein.

2. Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen einige Minuten in Wasser, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. So ist die Pflanze gut durchfeuchtet.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens so tief und doppelt so breit ist wie der Wurzelballen.
  • Setzen Sie das Präriegras so ein, dass der obere Rand des Ballens auf Bodenniveau liegt. Zu tiefes Setzen sollte vermieden werden.
  • Füllen Sie das Loch mit der ausgehobenen Erde, eventuell verbessert mit Sand oder Kompost, und drücken Sie die Erde leicht an, um Hohlräume zu schließen.
  • Achten Sie auf den geplanten Abstand zu Nachbarpflanzen, damit das Gras sich zu einem vollständigen Horst entwickeln kann.

3. Angießen nach der Pflanzung:

  • Gießen Sie das Gras direkt nach der Pflanzung gründlich an, sodass der Boden im Wurzelbereich gut durchfeuchtet ist.
  • In den folgenden Wochen gilt: lieber seltener, dafür durchdringend gießen, statt häufig kleine Wassermengen zu geben.
  • Bei Kübelpflanzen ist anfangs eine regelmäßigere Kontrolle sinnvoll, da das Substrat schneller austrocknet.

4. Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Kontrollieren Sie, ob der Boden gleichmäßig leicht feucht bleibt, ohne zu vernässen.
  • Leichter Blattverlust oder eine kurze „Standphase“ nach der Pflanzung sind normal, solange die Pflanze nicht vollständig einzieht.
  • Bei deutlichen Trockenheitssymptomen (einrollende Blätter, schlappe Halme) sollte zeitnah gegossen werden.
  • In sehr sonnigen, heißen Perioden direkt nach der Pflanzung kann ein leichter temporärer Schattenschutz (z. B. Vlies) hilfreich sein.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Spätwinter oder frühen Frühjahr ist der beste Zeitpunkt, um die vertrockneten Halme des Vorjahres bodennah zurückzuschneiden. So schaffen Sie Platz für den neuen Austrieb. Der Schnitt sollte erfolgen, bevor die frischen Triebe deutlich sichtbar sind, um diese nicht zu verletzen. Eine leichte Gabe von organischem Dünger oder etwas reifem Kompost kann gegeben werden, ist aber nicht zwingend erforderlich, wenn der Boden bereits mäßig nährstoffreich ist.

Sommer: Im Sommer zeigt Präriegras Wildwest seinen Hauptzieraspekt: aufrechte Halme, sich entwickelnde Blütenrispen und eine zunehmend kräftige Erscheinung. Bei normaler Witterung ist der Pflegeaufwand gering. In sehr trockenen Phasen, insbesondere im Topf, sollte bewässert werden, bevor das Gras deutlich welkt. Staunässe ist weiter zu vermeiden. Unkräuter, die näher an den Horst heranrücken, sollten frühzeitig entfernt werden, damit die Grasbüschel nicht verdrängt werden.

Herbst: Im Herbst gewinnt das Gras häufig eine warme Tönung und behält seine Struktur. Ein Rückschnitt ist zu diesem Zeitpunkt nicht nötig und meist auch nicht sinnvoll, da die trockenen Halme im Winter einen dekorativen und schützenden Effekt haben. Sie bieten zudem einigen Insektenarten Rückzugsmöglichkeiten. Nur stark umgeknickte, störende Halme können vorsichtig entfernt werden. Im Kübel sollten Sie daran denken, die Gießmenge langsam zu reduzieren, ohne das Substrat komplett austrocknen zu lassen.

Winter: Im Beet kann Präriegras Wildwest mit seinem trockenen Halmbestand über den Winter stehen bleiben. Die Halme brechen bei Schneelast eventuell teilweise um, erfüllen aber noch eine Schutzfunktion für den Wurzelbereich. Junge oder neu gepflanzte Exemplare können von einer leichten Abdeckung mit Laub oder Reisig profitieren, besonders in Regionen mit starkem Frost ohne schützende Schneedecke. Kübelpflanzen sollten möglichst an eine geschützte Hauswand gestellt und der Topf gegen Durchfrieren isoliert werden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist dieses Präriegras pflegearm. Der wichtigste jährliche Arbeitsgang ist der Rückschnitt im späten Winter oder zeitigen Frühjahr. Dazu kommen gelegentliche Wassergaben in Trockenperioden und eine eventuelle Korrektur der Pflanzung (z. B. Entfernen von Unkräutern, Auflockern des Bodens im Randbereich). Eine dauerhafte Düngung oder häufiges Umpflanzen ist nicht nötig.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Blätter werden plötzlich gelblich und weich: oft Hinweis auf Staunässe oder zu nassen Boden – Gießmenge reduzieren, Drainage prüfen.
  • Blätter rollen sich ein, Halme wirken schlaff: eher Zeichen von Wassermangel – durchdringend gießen und den Standort im Kübel prüfen.
  • Sehr weicher, lichter Wuchs, Halme kippen um: häufig Folge von zu schattigem Standort oder übermäßigem Nährstoffangebot – Standort prüfen, gegebenenfalls umpflanzen oder Düngung einstellen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Präriegras Wildwest eignet sich besonders für sonnige, naturnahe Gärten, Steppenbeete, moderne Kies- oder Schottergärten und als strukturgebender Partner in Staudenmischpflanzungen. Es kann in kleinen Gruppen von 3–5 Pflanzen oder als wiederkehrendes Element entlang eines Beetes gesetzt werden, um Rhythmus und Ruhe zu schaffen. Auch an Wegrändern oder im Übergang von Garten zur offenen Landschaft kommt seine natürliche Wirkung gut zur Geltung.

Auf Terrasse oder Balkon: In größeren Kübeln kann dieses Gras einen modernen, klaren Akzent setzen. Es passt gut zu geradliniger Architektur und reduziertem Design, lässt sich aber auch in naturnahen Kübeln mit Stauden kombinieren. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß, damit die Wurzeln sich entwickeln können. In sehr kleinen Töpfen bleibt das Gras eher kümmerlich und neigt schneller zu Trockenstress.

Im Beet: Im Staudenbeet dient Präriegras Wildwest als vertikales Gerüst, um niedrige, flächige Stauden zu gliedern. Es harmoniert mit trockenheitsverträglichen Nachbarn wie Sonnenhut, Salbei, Schafgarbe, Sonnenhutstauden, Katzenminze oder Gaura. Durch den Wechsel von blühenden Stauden und ruhigen Grasstrukturen entsteht ein ausgewogenes Bild. Das Gras sollte so platziert werden, dass es nicht dauerhaft durch wuchernde Stauden beschattet wird.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist Präriegras Wildwest nicht gedacht, da es saisonal einzieht und keine geschlossene, immergrüne Wand bildet. Es kann aber in einer lockeren, durchlässigen Gräserreihe verwendet werden, um Bereiche optisch zu trennen, ohne sie zu verschließen. Als Solitär ist es vor allem dann interessant, wenn es frei steht und von allen Seiten einsehbar ist, beispielsweise in einem Kiesfeld oder als Mittelpunkt eines kleineren Beetes.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit trockenheitsliebenden Stauden wie Salbei, Katzenminze, Schafgarbe, Steppenkerzen und sonnenliebenden Präriestauden
  • Mit anderen, niedriger bleibenden Gräsern, um unterschiedliche Höhenebenen zu schaffen
  • Mit spätblühenden Stauden, die die Hauptwirkung des Grases im Spätsommer und Herbst ergänzen
  • In Kombination mit Kies, Splitt oder Naturstein, um den Präriecharakter zu unterstreichen

Weniger empfehlenswert ist dieses Präriegras in stark schattigen Waldgärten, in dauerhaft nassen Bachufern oder in stark gedüngten, sehr üppigen Blumenbeeten, in denen es von hochwüchsigen, breitlagernden Stauden überdeckt würde. Ebenso ist es keine gute Wahl für Gartenbereiche, in denen eine ganzjährig immergrüne, blickdichte Hecke erwünscht ist.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie alle Gartenpflanzen kann auch Präriegras Wildwest von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein, wobei gut etablierte Pflanzen an geeigneten Standorten meist robust bleiben. Mögliche Probleme können in geschwächten Beständen auftreten, etwa durch falschen Standort oder Pflegefehler.

Plausible Krankheiten und Schädlinge:

  • Fäulniserscheinungen im Wurzelbereich bei dauerhaft nassen, schlecht drainierten Böden
  • Vereinzelt Pilzbefall an Blättern oder Halmen in sehr dichten Beständen bei feuchtwarmer Witterung
  • Gelegentlich Fraßschäden durch Schnecken an jungen Austrieben im Frühjahr, vor allem in feuchten Gärten

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Staunässe im Winter und Frühjahr
  • zu schattiger Standort mit langsam abtrocknendem Boden
  • sehr dichter Pflanzverband ohne ausreichende Luftzirkulation
  • starke, einseitige Düngung, die zu weichem, anfälligem Gewebe führt

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • von Anfang an einen durchlässigen Boden schaffen, gegebenenfalls mit Drainage
  • den empfohlenen Pflanzabstand einhalten, damit Luft und Licht an die Halme kommen
  • Rückschnitt im Spätwinter, um alten, geschwächten Halmbestand zu entfernen
  • in sehr feuchten Lagen eher auf erhöhte Beete oder Kiesflächen ausweichen

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie einen sattgrünen, trittfesten Rasen anlegen möchten
  • wenn der gewünschte Standort überwiegend schattig oder sehr feucht ist
  • wenn Sie eine immergrüne, blickdichte Hecke planen
  • wenn in Ihrem Garten ausschließlich nährstoffhungrige, stark wachsende Stauden dominieren und kaum sonnige Freiflächen vorhanden sind

Eine weitere Grenze: Wer bereits weiß, dass er keinerlei Rückschnittarbeiten im Spätwinter übernehmen möchte, sollte bedenken, dass der jährliche Schnitt für einen gepflegten Eindruck wichtig ist. Das Gras ist pflegearm, aber nicht komplett pflegefrei.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf von Präriegras Wildwest bei Bakker erhalten Sie gärtnerisch vorgezogene Pflanzen, die speziell für den Versand vorbereitet sind. Die Pflanzen werden sorgfältig verpackt, damit sie während des Transports stabil bleiben und bei Ihnen in gutem Zustand ankommen. So können Sie das Gras direkt nach Erhalt in den vorbereiteten Boden oder Kübel setzen, ohne es lange zwischenlagern zu müssen.

Der Onlinekauf bietet Ihnen die Möglichkeit, in Ruhe abzuwägen, ob dieses Gras zu Ihrem Gartenstil passt. Die Beschreibung hilft Ihnen dabei, Standort, Pflegeaufwand und Einsatzmöglichkeiten realistisch einzuschätzen. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen. Wenn Sie naturnahe, strukturbetonte Bepflanzungen schätzen oder schon immer ein robustes Präriegras – etwa aus der Gruppe um Andropogon – in Ihrem Garten etablieren wollten, ist diese Sorte eine überlegenswerte Option.

Mit jeder Bestellung bei Bakker profitieren Sie von der Erfahrung einer spezialisierten Online-Gärtnerei. Sie erhalten Pflanzen, die für die Kultur im Hobbygarten geeignet sind und klare Hinweise zu Standort und Pflege. Wenn Sie sich für Präriegras Wildwest entscheiden, kaufen Sie eine langlebige, strukturgebende Pflanze, die mit vertretbarem Pflegeaufwand über Jahre hinweg einen stabilen Rahmen in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse schafft.

Wenn Sie also ein robustes, standfestes Ziergras suchen, das sonnige Plätze mit trockeneren Böden liebt, wenig Pflege erfordert und gleichzeitig Ihrem Garten eine natürliche Prärie-Atmosphäre verleiht, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Präriegras Wildwest bei Bakker zu bestellen und Ihren Beetplan damit gezielt zu ergänzen.

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Präriegras Wildwest Schizachyrium scoparium Wildwest

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3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Wachstumshöhe: 60 cm
Widerstandsfähigkeit: 0°C (zone 10a)
Beschreibung
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Präriegras Wildwest – natürlicher Steppenzauber für pflegeleichte Beete

Präriegras Wildwest bringt den Charakter nordamerikanischer Prärien in Ihren Garten – robust, trockenheitsverträglich und mit einer klaren, aufrechten Silhouette. Es richtet sich an Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die wenig Zeit für Pflege haben, aber Wert auf eine natürliche, strukturgebende Bepflanzung legen. Besonders geeignet ist es für Staudenbeete im Prärie- oder Steppstil, sonnige Rabatten, Kiesgärten und größere Pflanzgefäße auf Terrasse oder Balkon.

Wenn Sie eine Ziergrasart suchen, die im Sommer und Herbst für lebendige Struktur sorgt, den Winter über einen stabilen Stand zeigt und mit Hitze besser zurechtkommt als viele Blütenstauden, ist dieses Präriegras eine realistische Option. Es ist vor allem für Kundinnen und Kunden gedacht, die mit einem dauerhaften Gräsergerüst arbeiten möchten, klare Linien im Beet schätzen und bereit sind, dem Gras einen dauerhaft sonnigen Platz zu geben. Wer dagegen eine stark blühende, kurzlebige Bepflanzung wünscht, wird mit dieser Pflanze eher nicht glücklich.

Was Sie konkret kaufen

Mit Präriegras Wildwest erwerben Sie ein mehrjähriges, sommergrünes Ziergras mit aufrechten Halmen und lockerer, federiger Wirkung. Es bildet büschelige Horste, die sich im Wind bewegen und dem Garten Struktur, Bewegung und saisonalen Wandel geben. Der Hauptverwendungszweck liegt in der Gestaltung naturnaher Staudenpflanzungen, modernen Steppengärten und pflegearmen Beeten, in denen nicht jede Woche gegossen oder geschnitten werden soll.

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Im Gegensatz zu stark wuchernden Grasarten bleibt dieses Präriegras in der Regel horstbildend. Das bedeutet: Es breitet sich nicht über Ausläufer in kurzer Zeit unkontrolliert aus, sondern wächst vorwiegend dort, wo Sie es pflanzen. Dadurch lässt es sich besser planen und in Staudenkompositionen integrieren. Gleichzeitig benötigt es einige Jahre, um seine volle Wirkung zu entfalten – ein Punkt, den Sie bei der Planung berücksichtigen sollten.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Präriegras Wildwest wächst horstig, mit aufrechten bis leicht überhängenden Halmen, die einen klaren, senkrechten Akzent im Beet setzen. Die Halme stehen dicht beieinander, ohne dabei steif zu wirken. Im Lauf des Jahres entwickeln sich über den Blättern filigrane Blütenrispen, die das Gesamtbild lockern. Die Wirkung ist weniger „buschig“, sondern eher als strukturgebende Säule oder lockere, aufrechte Wolke zu verstehen.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand kann dieses Gras – je nach Standortbedingungen wie Sonne, Boden und Wasserangebot – ungefähr 80 bis 140 cm hoch werden, einschließlich Blütenrispen. Die Breite eines etablierten Horstes liegt meist im Bereich von 40 bis etwa 70 cm. In sehr nährstoffreichen, feuchteren Lagen kann es etwas kräftiger ausfallen, in trockenen Kiesbeeten eher kompakter bleiben.
  • Blattwerk: Das Laub ist schmal, eher länglich und bildet dichte Büschel. Die Färbung bewegt sich in einem Spektrum von mittelgrün bis leicht bläulich-grün, je nach Standort und Jahreszeit. Im Verlauf des Sommers und besonders im Herbst kann das Blattwerk einen warmen Ton annehmen, etwa gelblich bis bräunlich. Der Zierwert des Grases liegt vor allem in dieser Laubstruktur, der Halmfarbe und den sich im Jahreslauf verändernden Tönen.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Die Blütenstände erscheinen in der Regel ab Hochsommer bis Frühherbst. Sie stehen locker über dem Laub und geben dem Gras zusätzliche Höhe und Leichtigkeit. Die Farbwirkung der Blütenrispen ist dezent und eher natürlich – sie dominieren das Beet nicht, sondern fügen sich harmonisch ein. Der hauptsächliche Zierwert liegt daher in der Kombination aus Halmstruktur, Blattfarbe und den sich im Wind bewegenden Rispen, nicht in auffälligen Blütenfarben.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach dem Auspflanzen wächst Präriegras Wildwest moderat. Im ersten Jahr konzentriert sich das Gras auf die Wurzelbildung und bildet noch keinen voll entwickelten Horst. Ab dem zweiten bis dritten Standjahr wird die Pflanze deutlich kräftiger und erreicht nach einigen Jahren ihre endgültige Größe. Für Kundinnen und Kunden, die einen „Sofort-Effekt“ wie bei einjährigen Sommerblumen erwarten, ist das wichtig zu wissen.
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  • Kultur im Freiland oder im Topf: Am wohlsten fühlt sich Präriegras Wildwest im Freiland, in sonnigen Beeten oder Kiesgärten. Eine Kultur im Topf oder Kübel auf Balkon und Terrasse ist ebenfalls möglich, wenn auf ausreichend große Gefäße, durchlässiges Substrat und eine angepasste Bewässerung geachtet wird. Im Topf ist das Gras etwas empfindlicher gegenüber Trockenstress und starkem Frost, da der Wurzelbereich weniger isoliert ist. In rauen Lagen ist ein geschützter Standplatz oder das Umwickeln des Topfes im Winter empfehlenswert.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit Präriegras Wildwest sein volles Potenzial entfalten kann, ist ein geeigneter Standort entscheidend. Grundregel: viel Licht, wenig Staunässe. Ein Platz in voller Sonne ist in den meisten Gärten ideal. Ein sehr heller Halbschatten kann funktionieren, führt aber häufig zu etwas lockerem Wuchs und geringerem Blütenansatz. Für schattige Lagen ist dieses Gras nicht geeignet.

Beim Bodentyp ist ein durchlässiger, mäßig nährstoffreicher Boden vorteilhaft. Sandige bis sandig-lehmige Böden, die Wasser gut abführen, sind besonders geeignet. In schweren, tonigen Böden sollte vor der Pflanzung mit Sand, Kies oder feinem Splitt aufgelockert werden. Dauerfeuchte oder staunasse Bereiche, etwa am Fuß von Hängen ohne Drainage oder in Senken, sind zu vermeiden, da hier ein erhöhtes Risiko für Wurzelprobleme besteht.

Gegenüber Wind ist Präriegras Wildwest im Allgemeinen robust. Ein freier Stand in windexponierten Gärten ist meist kein Problem; die Halme bewegen sich dabei nur stärker. In sehr zugigen Lagen kann es jedoch zu Umknicken einzelner, sehr langer Halme kommen, insbesondere bei nährstoffreichem Boden und hohem Wuchs. Ein Wechsel aus sonnigen und windgeschützten Bereichen im Garten kann helfen, den idealen Platz zu finden.

Der Pflanzabstand richtet sich nach der geplanten Wirkung. Für eine Einzelpflanzung oder kleine Gruppe empfiehlt sich ein Abstand von etwa 40 bis 60 cm zur nächsten Staude oder zum nächsten Gras. Für größere Flächenpflanzungen können 3–5 Pflanzen pro Quadratmeter als grobe Orientierung dienen, je nachdem, ob Sie eine eher luftige oder eine dichtere Bepflanzung wünschen. Bedenken Sie, dass das Gras einige Jahre braucht, um die Fläche vollständig auszufüllen.

Auf Balkon und Terrasse sollte der Standort möglichst sonnig sein, idealerweise mit zumindest einigen Stunden direkter Sonne täglich. Der Kübel braucht ein Abzugsloch und eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Auf geschlossenen Untersetzern darf kein Wasser dauerhaft stehen bleiben.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Pflanzung in Staunässe oder dauerhaft nasse, schwere Böden
  • zu schattiger Standort, der zu weichem, instabilem Wuchs führt
  • zu enger Pflanzabstand, der eine natürliche Horstbildung behindert
  • fehlende Drainage im Kübel, was zu Wurzelproblemen führen kann

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignetste Pflanzzeitpunkt für Präriegras Wildwest liegt im Frühjahr bis Frühherbst, sobald der Boden frostfrei ist. Eine Pflanzung im Frühjahr hat den Vorteil, dass das Gras eine komplette Vegetationsperiode zur Wurzelbildung nutzt. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich, sollte aber in kälteren Regionen nicht zu spät erfolgen, damit die Pflanzen vor dem Winter noch anwachsen können.

1. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich etwa spatenstief tief auf.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter gründlich, damit diese später nicht durch den Horst wachsen.
  • Verbessern Sie schwere Böden mit Sand, Kies oder feinem Splitt, bis sie deutlich krümeliger und wasserabführender wirken.
  • Bei sehr mageren Sandböden kann eine moderate Einarbeitung von gut verrottetem Kompost sinnvoll sein, um den Start zu erleichtern. Übermäßige Düngung ist nicht nötig.
  • Für Kübelpflanzung: Wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Abzugsloch, legen Sie eine 3–5 cm hohe Drainageschicht an und füllen Sie ein durchlässiges Substrat aus Blumenerde, mineralischem Anteil (z. B. Sand, Lava, Bims) und etwas Kompost ein.

2. Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen einige Minuten in Wasser, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. So ist die Pflanze gut durchfeuchtet.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das mindestens so tief und doppelt so breit ist wie der Wurzelballen.
  • Setzen Sie das Präriegras so ein, dass der obere Rand des Ballens auf Bodenniveau liegt. Zu tiefes Setzen sollte vermieden werden.
  • Füllen Sie das Loch mit der ausgehobenen Erde, eventuell verbessert mit Sand oder Kompost, und drücken Sie die Erde leicht an, um Hohlräume zu schließen.
  • Achten Sie auf den geplanten Abstand zu Nachbarpflanzen, damit das Gras sich zu einem vollständigen Horst entwickeln kann.

3. Angießen nach der Pflanzung:

  • Gießen Sie das Gras direkt nach der Pflanzung gründlich an, sodass der Boden im Wurzelbereich gut durchfeuchtet ist.
  • In den folgenden Wochen gilt: lieber seltener, dafür durchdringend gießen, statt häufig kleine Wassermengen zu geben.
  • Bei Kübelpflanzen ist anfangs eine regelmäßigere Kontrolle sinnvoll, da das Substrat schneller austrocknet.

4. Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Kontrollieren Sie, ob der Boden gleichmäßig leicht feucht bleibt, ohne zu vernässen.
  • Leichter Blattverlust oder eine kurze „Standphase“ nach der Pflanzung sind normal, solange die Pflanze nicht vollständig einzieht.
  • Bei deutlichen Trockenheitssymptomen (einrollende Blätter, schlappe Halme) sollte zeitnah gegossen werden.
  • In sehr sonnigen, heißen Perioden direkt nach der Pflanzung kann ein leichter temporärer Schattenschutz (z. B. Vlies) hilfreich sein.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Spätwinter oder frühen Frühjahr ist der beste Zeitpunkt, um die vertrockneten Halme des Vorjahres bodennah zurückzuschneiden. So schaffen Sie Platz für den neuen Austrieb. Der Schnitt sollte erfolgen, bevor die frischen Triebe deutlich sichtbar sind, um diese nicht zu verletzen. Eine leichte Gabe von organischem Dünger oder etwas reifem Kompost kann gegeben werden, ist aber nicht zwingend erforderlich, wenn der Boden bereits mäßig nährstoffreich ist.

Sommer: Im Sommer zeigt Präriegras Wildwest seinen Hauptzieraspekt: aufrechte Halme, sich entwickelnde Blütenrispen und eine zunehmend kräftige Erscheinung. Bei normaler Witterung ist der Pflegeaufwand gering. In sehr trockenen Phasen, insbesondere im Topf, sollte bewässert werden, bevor das Gras deutlich welkt. Staunässe ist weiter zu vermeiden. Unkräuter, die näher an den Horst heranrücken, sollten frühzeitig entfernt werden, damit die Grasbüschel nicht verdrängt werden.

Herbst: Im Herbst gewinnt das Gras häufig eine warme Tönung und behält seine Struktur. Ein Rückschnitt ist zu diesem Zeitpunkt nicht nötig und meist auch nicht sinnvoll, da die trockenen Halme im Winter einen dekorativen und schützenden Effekt haben. Sie bieten zudem einigen Insektenarten Rückzugsmöglichkeiten. Nur stark umgeknickte, störende Halme können vorsichtig entfernt werden. Im Kübel sollten Sie daran denken, die Gießmenge langsam zu reduzieren, ohne das Substrat komplett austrocknen zu lassen.

Winter: Im Beet kann Präriegras Wildwest mit seinem trockenen Halmbestand über den Winter stehen bleiben. Die Halme brechen bei Schneelast eventuell teilweise um, erfüllen aber noch eine Schutzfunktion für den Wurzelbereich. Junge oder neu gepflanzte Exemplare können von einer leichten Abdeckung mit Laub oder Reisig profitieren, besonders in Regionen mit starkem Frost ohne schützende Schneedecke. Kübelpflanzen sollten möglichst an eine geschützte Hauswand gestellt und der Topf gegen Durchfrieren isoliert werden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist dieses Präriegras pflegearm. Der wichtigste jährliche Arbeitsgang ist der Rückschnitt im späten Winter oder zeitigen Frühjahr. Dazu kommen gelegentliche Wassergaben in Trockenperioden und eine eventuelle Korrektur der Pflanzung (z. B. Entfernen von Unkräutern, Auflockern des Bodens im Randbereich). Eine dauerhafte Düngung oder häufiges Umpflanzen ist nicht nötig.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Blätter werden plötzlich gelblich und weich: oft Hinweis auf Staunässe oder zu nassen Boden – Gießmenge reduzieren, Drainage prüfen.
  • Blätter rollen sich ein, Halme wirken schlaff: eher Zeichen von Wassermangel – durchdringend gießen und den Standort im Kübel prüfen.
  • Sehr weicher, lichter Wuchs, Halme kippen um: häufig Folge von zu schattigem Standort oder übermäßigem Nährstoffangebot – Standort prüfen, gegebenenfalls umpflanzen oder Düngung einstellen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Präriegras Wildwest eignet sich besonders für sonnige, naturnahe Gärten, Steppenbeete, moderne Kies- oder Schottergärten und als strukturgebender Partner in Staudenmischpflanzungen. Es kann in kleinen Gruppen von 3–5 Pflanzen oder als wiederkehrendes Element entlang eines Beetes gesetzt werden, um Rhythmus und Ruhe zu schaffen. Auch an Wegrändern oder im Übergang von Garten zur offenen Landschaft kommt seine natürliche Wirkung gut zur Geltung.

Auf Terrasse oder Balkon: In größeren Kübeln kann dieses Gras einen modernen, klaren Akzent setzen. Es passt gut zu geradliniger Architektur und reduziertem Design, lässt sich aber auch in naturnahen Kübeln mit Stauden kombinieren. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß, damit die Wurzeln sich entwickeln können. In sehr kleinen Töpfen bleibt das Gras eher kümmerlich und neigt schneller zu Trockenstress.

Im Beet: Im Staudenbeet dient Präriegras Wildwest als vertikales Gerüst, um niedrige, flächige Stauden zu gliedern. Es harmoniert mit trockenheitsverträglichen Nachbarn wie Sonnenhut, Salbei, Schafgarbe, Sonnenhutstauden, Katzenminze oder Gaura. Durch den Wechsel von blühenden Stauden und ruhigen Grasstrukturen entsteht ein ausgewogenes Bild. Das Gras sollte so platziert werden, dass es nicht dauerhaft durch wuchernde Stauden beschattet wird.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist Präriegras Wildwest nicht gedacht, da es saisonal einzieht und keine geschlossene, immergrüne Wand bildet. Es kann aber in einer lockeren, durchlässigen Gräserreihe verwendet werden, um Bereiche optisch zu trennen, ohne sie zu verschließen. Als Solitär ist es vor allem dann interessant, wenn es frei steht und von allen Seiten einsehbar ist, beispielsweise in einem Kiesfeld oder als Mittelpunkt eines kleineren Beetes.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit trockenheitsliebenden Stauden wie Salbei, Katzenminze, Schafgarbe, Steppenkerzen und sonnenliebenden Präriestauden
  • Mit anderen, niedriger bleibenden Gräsern, um unterschiedliche Höhenebenen zu schaffen
  • Mit spätblühenden Stauden, die die Hauptwirkung des Grases im Spätsommer und Herbst ergänzen
  • In Kombination mit Kies, Splitt oder Naturstein, um den Präriecharakter zu unterstreichen

Weniger empfehlenswert ist dieses Präriegras in stark schattigen Waldgärten, in dauerhaft nassen Bachufern oder in stark gedüngten, sehr üppigen Blumenbeeten, in denen es von hochwüchsigen, breitlagernden Stauden überdeckt würde. Ebenso ist es keine gute Wahl für Gartenbereiche, in denen eine ganzjährig immergrüne, blickdichte Hecke erwünscht ist.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie alle Gartenpflanzen kann auch Präriegras Wildwest von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein, wobei gut etablierte Pflanzen an geeigneten Standorten meist robust bleiben. Mögliche Probleme können in geschwächten Beständen auftreten, etwa durch falschen Standort oder Pflegefehler.

Plausible Krankheiten und Schädlinge:

  • Fäulniserscheinungen im Wurzelbereich bei dauerhaft nassen, schlecht drainierten Böden
  • Vereinzelt Pilzbefall an Blättern oder Halmen in sehr dichten Beständen bei feuchtwarmer Witterung
  • Gelegentlich Fraßschäden durch Schnecken an jungen Austrieben im Frühjahr, vor allem in feuchten Gärten

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Staunässe im Winter und Frühjahr
  • zu schattiger Standort mit langsam abtrocknendem Boden
  • sehr dichter Pflanzverband ohne ausreichende Luftzirkulation
  • starke, einseitige Düngung, die zu weichem, anfälligem Gewebe führt

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • von Anfang an einen durchlässigen Boden schaffen, gegebenenfalls mit Drainage
  • den empfohlenen Pflanzabstand einhalten, damit Luft und Licht an die Halme kommen
  • Rückschnitt im Spätwinter, um alten, geschwächten Halmbestand zu entfernen
  • in sehr feuchten Lagen eher auf erhöhte Beete oder Kiesflächen ausweichen

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie einen sattgrünen, trittfesten Rasen anlegen möchten
  • wenn der gewünschte Standort überwiegend schattig oder sehr feucht ist
  • wenn Sie eine immergrüne, blickdichte Hecke planen
  • wenn in Ihrem Garten ausschließlich nährstoffhungrige, stark wachsende Stauden dominieren und kaum sonnige Freiflächen vorhanden sind

Eine weitere Grenze: Wer bereits weiß, dass er keinerlei Rückschnittarbeiten im Spätwinter übernehmen möchte, sollte bedenken, dass der jährliche Schnitt für einen gepflegten Eindruck wichtig ist. Das Gras ist pflegearm, aber nicht komplett pflegefrei.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf von Präriegras Wildwest bei Bakker erhalten Sie gärtnerisch vorgezogene Pflanzen, die speziell für den Versand vorbereitet sind. Die Pflanzen werden sorgfältig verpackt, damit sie während des Transports stabil bleiben und bei Ihnen in gutem Zustand ankommen. So können Sie das Gras direkt nach Erhalt in den vorbereiteten Boden oder Kübel setzen, ohne es lange zwischenlagern zu müssen.

Der Onlinekauf bietet Ihnen die Möglichkeit, in Ruhe abzuwägen, ob dieses Gras zu Ihrem Gartenstil passt. Die Beschreibung hilft Ihnen dabei, Standort, Pflegeaufwand und Einsatzmöglichkeiten realistisch einzuschätzen. So reduzieren Sie das Risiko von Fehlkäufen. Wenn Sie naturnahe, strukturbetonte Bepflanzungen schätzen oder schon immer ein robustes Präriegras – etwa aus der Gruppe um Andropogon – in Ihrem Garten etablieren wollten, ist diese Sorte eine überlegenswerte Option.

Mit jeder Bestellung bei Bakker profitieren Sie von der Erfahrung einer spezialisierten Online-Gärtnerei. Sie erhalten Pflanzen, die für die Kultur im Hobbygarten geeignet sind und klare Hinweise zu Standort und Pflege. Wenn Sie sich für Präriegras Wildwest entscheiden, kaufen Sie eine langlebige, strukturgebende Pflanze, die mit vertretbarem Pflegeaufwand über Jahre hinweg einen stabilen Rahmen in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse schafft.

Wenn Sie also ein robustes, standfestes Ziergras suchen, das sonnige Plätze mit trockeneren Böden liebt, wenig Pflege erfordert und gleichzeitig Ihrem Garten eine natürliche Prärie-Atmosphäre verleiht, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Präriegras Wildwest bei Bakker zu bestellen und Ihren Beetplan damit gezielt zu ergänzen.

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Ref : 026963
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