Roselle Hibiscus sabdariffa
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"Roselle

Roselle ist die richtige Wahl für Gartenfreunde und Genießer, die eine dekorative, aber zugleich nutzbare Pflanze suchen. Sie bringt Farbe ins Beet oder in den Kübel und liefert zugleich aromatische Kelche für Tee und Küche. Wer bereit ist, der Pflanze einen warmen, hellen Platz zu geben und sie im Jahresverlauf aufmerksam zu begleiten, wird mit einem außergewöhnlichen Anblick und einem besonderen Ernteerlebnis belohnt. Für sehr pflegeleichte, dauerhaft winterharte Lösungen ist sie dagegen nur eingeschränkt geeignet.

Was Sie konkret kaufen

Mit Roselle erhalten Sie eine wärmeliebende Hibiskus-Art, die vor allem wegen ihrer fleischigen Kelche geschätzt wird. Diese werden nach der Blüte geerntet und können, je nach Sorte und persönlichem Geschmack, beispielsweise für Tee, Sirup oder als Küchenzutat genutzt werden. Zugleich wirkt die Pflanze mit ihrem aufrechten Wuchs und dem oft rötlich gefärbten Laub und Stängeln sehr dekorativ, sodass sie sowohl im Nutzgarten als auch im Zierbeet oder im großen Kübel eine markante Rolle einnimmt.

Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker unterscheidet sich Roselle deutlich von klassischen Stauden oder Ziersträuchern: Sie ist in unseren Breiten in der Regel nicht dauerhaft winterhart und wird eher ein- bis mehrjährig als Saisonpflanze kultiviert. Damit richtet sie sich an Kundinnen und Kunden, die bereit sind, jedes Jahr bewusst neu zu pflanzen oder die Pflanze frostfrei zu überwintern. Sie kaufen also keine „pflanzen und vergessen“-Lösung, sondern ein Produkt, das Sie aktiv begleiten und nutzen.

Bakker liefert Ihnen kräftiges Pflanzmaterial, das Sie entweder ins Freiland setzen oder in geeignete Gefäße pflanzen können. Ziel ist, dass Sie unter normalen Bedingungen im Laufe einer Saison eine gesunde, dekorative Pflanze aufbauen, die bei warmer Witterung und guter Pflege ihren typischen Wuchs und – je nach Standort und Länge der Saison – Kelche zur Ernte ausbildet.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Roselle wächst in der Regel aufrecht und leicht buschig mit klar erkennbaren, meist etwas rötlich gefärbten Stängeln. Je nach Kulturbedingungen kann sie einen eher schlanken, hochgewachsenen Eindruck machen oder sich kompakter verzweigen. Die Pflanze wirkt im Beet wie ein kleiner Strauch und setzt durch ihre Färbung einen deutlichen Akzent.
  • Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Freilandbedingungen erreicht Roselle häufig eine Höhe von etwa 1–1,5 m. In sehr warmen, langen Sommern oder im geschützten Gewächshaus können auch höhere Werte möglich sein. Die Breite liegt meist im Bereich von etwa 60–90 cm, wenn die Pflanze gut verzweigt und ausreichend Platz erhält. Diese Angaben verstehen sich als Richtwerte und können je nach Witterung, Standort und Pflege spürbar schwanken.
  • Blattwerk: Die Blätter sind meist mittelgroß, leicht gelappt und sitzen wechselständig an den Stängeln. Je nach Sorte und Lichtmenge zeigen sie grüne bis rötlich überhauchte Töne. Bei starker Sonne erscheinen die Farben oft intensiver. Die Blätter bilden einen dichten, leicht exotischen Hintergrund, der sich gut mit anderen sonnenliebenden Arten kombinieren lässt.
  • Blüte und Zierwert: Roselle bildet hibiskusähnliche Blüten, die je nach Bedingungen in der zweiten Sommerhälfte oder im Frühherbst erscheinen können. Der eigentliche Hauptwert für viele Nutzer liegt jedoch in den sich nach der Blüte entwickelnden, fleischigen Kelchen. Diese sind in der Regel dekorativ rot gefärbt und sorgen sowohl im Beet als auch im Erntekorb für einen auffälligen Anblick. Wo die Saison zu kurz oder zu kühl ist, bleibt die Blüte und Kelchbildung möglicherweise schwächer – ein wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Bei ausreichend Wärme, Licht und gleichmäßiger Wasserversorgung wächst Roselle zügig und kann innerhalb einer Saison stattliche Höhen erreichen. In kühlen Sommern oder an zu schattigen Plätzen bleibt sie deutlich kompakter und kann unter Umständen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wer vorzieht oder im Gewächshaus startet, verschafft der Pflanze einen Vorsprung.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Roselle ist in Mitteleuropa im Freiland üblicherweise nicht winterhart. Bereits leichte Fröste können die Pflanze deutlich schädigen oder absterben lassen. Sie sollte daher erst nach den Eisheiligen ins Freie gepflanzt werden und zum Saisonende vor Nachtfrösten geschützt oder rechtzeitig abgeerntet werden. Eine Überwinterung ist nur in frostfreien, hellen Innenräumen oder Gewächshäusern mit ausreichender Temperatur sinnvoll, und auch dann nicht in jedem Fall einfach.
  • Wasserbedarf und Toleranzen: Die Pflanze mag einen gleichmäßig leicht feuchten Boden, verträgt aber kurzfristige Trockenphasen besser als Staunässe. Staunässe führt leicht zu Wurzelproblemen und beeinträchtigt das Wachstum. Im Kübel trocknet das Substrat schneller aus, sodass dort eine regelmäßige Kontrolle notwendig ist. Besonders in der Hauptwachstumszeit und bei warmem Sommerwetter sollten Sie nicht zu lange warten, bis Sie erneut gießen.
  • Kultur im Freiland oder Topf: Roselle lässt sich gut im sonnigen Beet kultivieren, sofern der Boden locker, durchlässig und nährstoffreich ist. Ebenso ist die Kultur im großen Topf oder Kübel möglich, was auf Balkon und Terrasse attraktiv ist und gleichzeitig das Einholen bei Kälteeinbrüchen erleichtert. Wichtig sind im Gefäß ein geeignetes Volumen und eine zuverlässige Drainage, damit sich keine Staunässe bildet.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Roselle reagiert sehr deutlich auf Standortbedingungen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist ein möglichst warmer, sonniger Platz entscheidend. Idealerweise erhält die Pflanze mehrere Stunden direkte Sonne am Tag. Halbschattige Lagen sind zwar möglich, führen aber meist zu weniger kräftigem Wuchs und geringerer Blüte- und Kelchbildung.

Beim Bodentyp bevorzugt die Pflanze einen humosen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Untergrund. Schwere, verdichtete Lehmböden müssen vor der Pflanzung aufgelockert und mit organischem Material wie Kompost verbessert werden. Sandige Böden profitieren von humosen Zuschlägen, um Wasser und Nährstoffe besser halten zu können. Im Topf empfiehlt sich eine qualitativ hochwertige, strukturstabile Blumenerde mit einigem Grobanteil für eine gute Belüftung.

Windverträglichkeit: Roselle verträgt leichten bis mäßigen Wind, kann bei starken Böen mit ihrer aufrechten Form jedoch schnell umknicken oder schief wachsen. Ein leicht geschützter Standort, etwa vor einer Hauswand oder Hecke, ist daher oft vorteilhaft. In sehr windigen Gärten empfiehlt sich gegebenenfalls eine dezente Stütze.

Staunässe ist ein zentrales Risiko: Ein Standort, an dem sich Wasser stauen kann, ist ungeeignet. Achten Sie besonders in Senken oder auf schweren Böden auf eine gute Entwässerung. Im Topf müssen Ablauflöcher frei bleiben; ein Untersetzer sollte nicht dauerhaft mit Wasser gefüllt sein.

Als Pflanzabstand im Beet hat sich ein Richtwert von etwa 60–80 cm zwischen den Pflanzen bewährt. So hat jede Roselle genügend Raum, um sich zu verzweigen, ohne von Nachbarpflanzen bedrängt zu werden. Im Kübel sollte für eine einzelne Pflanze ein ausreichend großes Gefäß eingeplant werden, damit Wurzeln und Substratvolumen im Sommer nicht zu schnell an ihre Grenzen stoßen.

Für Balkon und Terrasse eignet sich ein möglichst warmer, vollsonniger Platz, etwa eine Süd- oder Westseite. Auf sehr heißen, trockenen Südbalkonen ist eine etwas häufigere Kontrolle des Wasserbedarfs notwendig. Auf Nordbalkonen mit wenig Licht ist die Pflanze hingegen nur bedingt empfehlenswert.

Häufige Fehler sind:

  • zu frühes Auspflanzen vor den letzten Spätfrösten,
  • ein zu schattiger Standort, der zu schwachem Wuchs führt,
  • Staunässe durch schwere Böden oder geschlossene Gefäße,
  • zu kleine Töpfe, die im Hochsommer stark austrocknen.
Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Setzen Sie Roselle ins Freiland, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. In vielen Regionen ist dies nach den Eisheiligen ab Mitte Mai der Fall. Wer die Pflanze vorgezogen erhält oder selbst aus Blumensaat kultiviert, kann ihr in Haus oder Gewächshaus schon zuvor einen guten Start geben und sie später abhärten.

2. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes: Lockern Sie den Gartenboden tiefgründig und entfernen Sie Wurzelunkräuter und Steine. Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder eine andere organische Nährstoffquelle ein, ohne zu überdüngen. Im Topf legen Sie zunächst eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Material an, darüber kommt eine hochwertige, leicht strukturierte Erde.

3. Einpflanzen: Graben Sie im Beet ein Pflanzloch, das etwas breiter und tief genug ist, um den Wurzelballen bequem aufzunehmen. Stellen Sie die Roselle so ein, dass der obere Rand des Ballens ungefähr auf Bodenniveau liegt. Füllen Sie mit Erde auf und drücken Sie vorsichtig an, damit keine größeren Hohlräume verbleiben. Im Kübel gilt: Der Ballen sollte an allen Seiten von Erde umgeben sein, nach oben sollten einige Zentimeter Gießrand frei bleiben.

4. Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie sorgfältig an, bis der Ballen gut durchfeuchtet ist und sich die Erde leicht setzt. So entsteht ein enger Bodenschluss, der das Anwachsen erleichtert. In den ersten Tagen ist ein etwas häufiger Blick auf die Feuchtigkeit sinnvoll, da der Wurzelbereich noch nicht so weit ins Umfeld ausgreift.

5. Beobachtung in den ersten Wochen: In der Anwachphase sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • welkt die Pflanze bei Sonne deutlich, obwohl die Erde noch feucht ist, kann dies ein Hinweis auf Wurzelschäden oder einen Übergangsschock sein,
  • werden die Blätter sehr hell, könnte ein Nährstoffmangel oder ein zu kühler Standort vorliegen,
  • zeigen sich braune Ränder nach kühlen Nächten, war die Temperatur eventuell zu niedrig.

Eine leichte Eingewöhnungsphase nach dem Auspflanzen ist normal. Stärkere Probleme deuten jedoch darauf hin, dass Standort, Boden oder Pflege angepasst werden sollten.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühling geht es darum, die Basis für eine gesunde Saison zu legen. Wer Jungpflanzen erhält, kann sie zunächst hell und frostfrei stellen und nur tagsüber an wärmeren Tagen bereits ins Freie gewöhnen. Nach dem Auspflanzen Mitte bis Ende Frühling stehen Wurzelbildung und erste Triebe im Vordergrund. Eine mäßige, ausgewogene Düngung unterstützt den Start, stark stickstoffbetonte Gaben sollten vermieden werden, um übermäßiges Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung zu verhindern.

Sommer: In den Sommermonaten zeigt Roselle ihr Hauptwachstum. Je wärmer und sonniger der Standort, desto stärker treibt die Pflanze durch. Gießen Sie regelmäßig, aber vermeiden Sie dauerhaft nasse Erde. Im Beet reicht häufig eine gründliche Bewässerung in größeren Abständen, im Kübel müssen Sie besonders an heißen Tagen öfter kontrollieren. Eine dünne Mulchschicht im Beet hilft, die Feuchtigkeit zu halten.

Eine zusätzliche Düngung in der frühen bis mittleren Sommerphase – beispielsweise mit einem organischen, eher ausgewogenen Dünger – kann sinnvoll sein, wenn der Boden eher mager ist oder die Pflanze im Kübel steht. Achten Sie darauf, die empfohlene Menge nicht zu überschreiten, da übermäßige Nährstoffgaben die Pflanze anfälliger für Schädlinge machen können.

Herbst: Je nach Witterung und Pflanzzeit beginnt im Spätsommer oder Herbst die Phase, in der sich Blüten und die charakteristischen Kelche entwickeln. In Regionen mit kurzem Sommer kann diese Entwicklung eingeschränkt sein. Es lohnt sich dann, besonders auf einen warmen, möglichst geschützten Standort zu achten. Weiterhin ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, jedoch nimmt der Bedarf mit sinkenden Temperaturen langsam ab. In dieser Zeit planen viele Gärtner die Ernte der Kelche und lassen nur einen Teil der Blüten für Samenbildung stehen, falls dies gewünscht ist.

Winter: Im Freiland ist Roselle bei Frost in der Regel nicht zu halten. Die Pflanze wird spätestens mit den ersten stärkeren Frösten absterben. Daher sollte rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch geerntet werden. Wer versucht, die Pflanze zu überwintern, benötigt einen frostfreien, möglichst hellen Raum. Dort wird nur sehr sparsam gegossen, da die Pflanze bei niedrigerem Licht und geringerer Verdunstung kaum Wasser verbraucht. Selbst bei sorgfältiger Überwinterung gelingt nicht in jedem Fall eine kompakte Weiterkultur im Folgejahr – das sollten Interessenten berücksichtigen.

Pflegerischer Gesamtaufwand: Der Aufwand ist mittel: Roselle stellt höhere Ansprüche an Wärme, Licht und Wassersteuerung als viele robuste Gartenstauden, bleibt aber überschaubar, wenn Sie ohnehin regelmäßig im Garten oder auf dem Balkon aktiv sind. Wer sich eher eine völlig anspruchslose, winterharte Lösung wünscht, für den ist diese Art weniger passend.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlaffe, hängende Blätter bei trockenem Boden: zügig, aber nicht abrupt zu viel gießen; künftig frühzeitiger wässern.
  • Gelbliche Blätter bei noch feuchter Erde: Erde auf Staunässe prüfen, gegebenenfalls Drainage verbessern oder seltener gießen.
  • Sehr schwacher Wuchs und wenige Blüten: möglichen Lichtmangel prüfen; falls der Standort zu schattig ist, die Pflanze nach Möglichkeit an einen helleren Platz umsetzen.
  • Verfärbte oder verkrüppelte Triebspitzen: auf Schädlingsbefall (z.B. Blattläuse) kontrollieren und bei Bedarf frühzeitig eingreifen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Roselle eignet sich gut für sonnige, warme Beete, in denen sowohl Zier- als auch Nutzpflanzen eine Rolle spielen. Sie kann im hinteren oder mittleren Beetbereich stehen und höheren Stauden oder Gemüsearten eine dekorative Kulisse bieten. Wegen ihrer Höhe ist sie auch für gemischte Rabatten interessant, in denen einzelne, auffällige Pflanzen Akzente setzen.

Auf Terrasse und Balkon: Im Kübel wird Roselle zum Blickfang, insbesondere, wenn die rötlichen Stängel und Kelche mit passenden Gefäßen und Nachbarpflanzen kombiniert werden. Auf sonnigen Terrassen lässt sie sich gut mit anderen wärmeliebenden Kräutern oder Gemüsearten arrangieren, etwa mit Chili, Basilikum oder kompakten Tomaten. Auf Balkonen ist vor allem ausreichend Licht wichtig. In kleinen, schattigen Höfen bleibt ihr Potenzial oft ungenutzt.

Im Beet: In Nutz- und Mischbeeten kann die Pflanze mit ringelblumenartigen Begleitern, Kräutern oder niedrigeren Zierpflanzen kombiniert werden. Ihre aufrechte Form und Färbung heben sich gut von feiner strukturierten Arten ab. Achten Sie darauf, keine sehr niedrig bleibenden, schattenscheuen Pflanzen direkt zu Füßen zu setzen, da diese unter dem Laub weniger Licht erhalten.

As Solitär oder Teil einer lockeren „Hecke“: Einzelpflanzen können als Solitäre wirken, insbesondere in der Nähe von Sitzplätzen oder Wegen, wo Sie die Kelche später bequem ernten können. Mehrere Exemplare in Reihe ergeben eine saisonale, lockere „Hecke“, die ab Spätsommer ihren besonderen Reiz entfaltet. Da die Pflanze nicht wintergrün ist und im Herbst abstirbt, sollte sie nicht als dauerhafter Sichtschutz eingeplant werden.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit anderen wärmeliebenden Arten, die ähnliche Boden- und Lichtansprüche haben,
  • mit Blühpflanzen, die in anderen Farben als Rot oder Dunkelrot blühen, um Kontraste zu schaffen,
  • mit bodendeckenden Kräutern oder niedrigen Blumen, die den Wurzelbereich beschatten, ohne zu dicht zu stehen.

Situationen, in denen Roselle nicht empfehlenswert ist:

  • in sehr schattigen Gärten oder auf Nordbalkonen,
  • in extrem windoffenen Lagen ohne Möglichkeit der Abstützung,
  • wo kein frostfreier Platz vorhanden ist, Sie aber eine mehrjährige, winterharte Lösung erwarten,
  • wenn Sie möglichst wenig gießen möchten und sehr trockene, sandige Böden nicht gezielt verbessern können.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele wärmeliebende Kulturen kann Roselle anfällig für bestimmte Krankheiten oder Schädlinge sein, vor allem, wenn Standort und Pflege nicht optimal passen. Unter feucht-warmer Witterung können pilzliche Blattkrankheiten begünstigt werden, die sich durch Flecken oder Vergilbungen äußern. Eine gute Luftzirkulation, ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen und eine nicht zu dichte Bepflanzung reduzieren dieses Risiko deutlich.

Blattläuse oder andere saugende Insekten können junge Triebe ansiedeln, insbesondere, wenn die Pflanze mit sehr stickstoffbetontem Dünger überversorgt ist oder durch Trockenstress geschwächt wurde. Durch regelmäßige Kontrolle, vor allem im frühen Sommer, lassen sich erste Befallsnester früh erkennen und mit schonenden Maßnahmen eindämmen. Im Haus oder Gewächshaus ist zudem auf typische Gewächshausschädlinge zu achten.

Staunässe fördert Wurzelfäule und allgemein ein schlechtes Wachstum. Besonders im Kübel sind geschlossene Gefäße ohne Abfluss ein häufiger Fehler. Ein klarer Hinweis ist, wenn die Erde dauerhaft nass wirkt, die Pflanze aber trotzdem schwach und blass bleibt. In diesem Fall ist es sinnvoll, das Substrat zu prüfen und gegebenenfalls in einen Topf mit funktionierender Drainage umzusetzen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine pflegeleichte, winterharte Staude suchen, die jahrelang ohne großen Aufwand im Beet bleibt.
  • Wenn in Ihrem Garten fast ausschließlich kühle, neblige Sommer vorkommen und Sie kaum sonnige Tage erwarten können.
  • Wenn Sie weder Zeit noch Möglichkeit haben, regelmäßig zu gießen, besonders im Hochsommer.
  • Wenn Sie stark allergisch auf Hibiskusgewächse reagieren oder grundsätzlich keine essbaren Pflanzenteile verarbeiten möchten.

Wer dagegen Freude daran hat, besondere, wärmeliebende Pflanzen zu kultivieren, sie aufmerksam zu pflegen und im Spätsommer oder Herbst von der Ernte zu profitieren, trifft mit Roselle eine stimmige Wahl – vorausgesetzt, die genannten Rahmenbedingungen passen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Roselle über Bakker profitieren Sie davon, dass Sie gezielt eine Pflanze erhalten, die für die Kultur in Hausgarten, Kübel oder Kleingarten vorgesehen ist. Sie müssen nicht selbst nach passendem Pflanzmaterial suchen, sondern bekommen eine sorgfältig ausgewählte Lösung direkt nach Hause geliefert. Das spart Ihnen Wege und Zeit und ermöglicht, den optimalen Pflanzzeitpunkt flexibel zu nutzen.

Bakker achtet darauf, dass die Pflanzen während Transport und Lagerung schonend behandelt werden. So kommen sie in einem Zustand bei Ihnen an, der ein gutes Anwachsen unter normalen Bedingungen unterstützt. Die Produktinformationen helfen Ihnen, schon vor dem Kauf realistisch einzuschätzen, ob Roselle zu Ihrem Standort, Ihrer Zeit und Ihren Erwartungen passt.

Wenn Sie sich für diese Pflanze entscheiden, erhalten Sie nicht nur einen dekorativen Blickfang, sondern auch eine Kultur, mit der Sie experimentieren können – sei es mit der Verwendung der Kelche oder der Kombination im Zier- und Nutzgarten. Durch die klaren Hinweise zu Standort, Pflanzung und Pflege können Sie typische Fehler vermeiden und die Chancen auf eine erfolgreiche Saison deutlich erhöhen.

Wenn Sie eine wärmeliebende, auffällige Pflanze suchen, bereit sind, ihr einen sonnigen Platz und eine regelmäßige, aber gut handhabbare Pflege zu geben, und sich auf eine nicht winterharte Kultur einstellen können, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Roselle bei Bakker zu bestellen und Ihre nächste Gartensaison bewusst zu planen.

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Roselle Hibiscus sabdariffa

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Roselle

Roselle ist die richtige Wahl für Gartenfreunde und Genießer, die eine dekorative, aber zugleich nutzbare Pflanze suchen. Sie bringt Farbe ins Beet oder in den Kübel und liefert zugleich aromatische Kelche für Tee und Küche. Wer bereit ist, der Pflanze einen warmen, hellen Platz zu geben und sie im Jahresverlauf aufmerksam zu begleiten, wird mit einem außergewöhnlichen Anblick und einem besonderen Ernteerlebnis belohnt. Für sehr pflegeleichte, dauerhaft winterharte Lösungen ist sie dagegen nur eingeschränkt geeignet.

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Mit Roselle erhalten Sie eine wärmeliebende Hibiskus-Art, die vor allem wegen ihrer fleischigen Kelche geschätzt wird. Diese werden nach der Blüte geerntet und können, je nach Sorte und persönlichem Geschmack, beispielsweise für Tee, Sirup oder als Küchenzutat genutzt werden. Zugleich wirkt die Pflanze mit ihrem aufrechten Wuchs und dem oft rötlich gefärbten Laub und Stängeln sehr dekorativ, sodass sie sowohl im Nutzgarten als auch im Zierbeet oder im großen Kübel eine markante Rolle einnimmt.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Roselle wächst in der Regel aufrecht und leicht buschig mit klar erkennbaren, meist etwas rötlich gefärbten Stängeln. Je nach Kulturbedingungen kann sie einen eher schlanken, hochgewachsenen Eindruck machen oder sich kompakter verzweigen. Die Pflanze wirkt im Beet wie ein kleiner Strauch und setzt durch ihre Färbung einen deutlichen Akzent.
  • Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Freilandbedingungen erreicht Roselle häufig eine Höhe von etwa 1–1,5 m. In sehr warmen, langen Sommern oder im geschützten Gewächshaus können auch höhere Werte möglich sein. Die Breite liegt meist im Bereich von etwa 60–90 cm, wenn die Pflanze gut verzweigt und ausreichend Platz erhält. Diese Angaben verstehen sich als Richtwerte und können je nach Witterung, Standort und Pflege spürbar schwanken.
  • Blattwerk: Die Blätter sind meist mittelgroß, leicht gelappt und sitzen wechselständig an den Stängeln. Je nach Sorte und Lichtmenge zeigen sie grüne bis rötlich überhauchte Töne. Bei starker Sonne erscheinen die Farben oft intensiver. Die Blätter bilden einen dichten, leicht exotischen Hintergrund, der sich gut mit anderen sonnenliebenden Arten kombinieren lässt.
  • Blüte und Zierwert: Roselle bildet hibiskusähnliche Blüten, die je nach Bedingungen in der zweiten Sommerhälfte oder im Frühherbst erscheinen können. Der eigentliche Hauptwert für viele Nutzer liegt jedoch in den sich nach der Blüte entwickelnden, fleischigen Kelchen. Diese sind in der Regel dekorativ rot gefärbt und sorgen sowohl im Beet als auch im Erntekorb für einen auffälligen Anblick. Wo die Saison zu kurz oder zu kühl ist, bleibt die Blüte und Kelchbildung möglicherweise schwächer – ein wichtiger Punkt für die Kaufentscheidung.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Bei ausreichend Wärme, Licht und gleichmäßiger Wasserversorgung wächst Roselle zügig und kann innerhalb einer Saison stattliche Höhen erreichen. In kühlen Sommern oder an zu schattigen Plätzen bleibt sie deutlich kompakter und kann unter Umständen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Wer vorzieht oder im Gewächshaus startet, verschafft der Pflanze einen Vorsprung.
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  • Wasserbedarf und Toleranzen: Die Pflanze mag einen gleichmäßig leicht feuchten Boden, verträgt aber kurzfristige Trockenphasen besser als Staunässe. Staunässe führt leicht zu Wurzelproblemen und beeinträchtigt das Wachstum. Im Kübel trocknet das Substrat schneller aus, sodass dort eine regelmäßige Kontrolle notwendig ist. Besonders in der Hauptwachstumszeit und bei warmem Sommerwetter sollten Sie nicht zu lange warten, bis Sie erneut gießen.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

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Staunässe ist ein zentrales Risiko: Ein Standort, an dem sich Wasser stauen kann, ist ungeeignet. Achten Sie besonders in Senken oder auf schweren Böden auf eine gute Entwässerung. Im Topf müssen Ablauflöcher frei bleiben; ein Untersetzer sollte nicht dauerhaft mit Wasser gefüllt sein.

Als Pflanzabstand im Beet hat sich ein Richtwert von etwa 60–80 cm zwischen den Pflanzen bewährt. So hat jede Roselle genügend Raum, um sich zu verzweigen, ohne von Nachbarpflanzen bedrängt zu werden. Im Kübel sollte für eine einzelne Pflanze ein ausreichend großes Gefäß eingeplant werden, damit Wurzeln und Substratvolumen im Sommer nicht zu schnell an ihre Grenzen stoßen.

Für Balkon und Terrasse eignet sich ein möglichst warmer, vollsonniger Platz, etwa eine Süd- oder Westseite. Auf sehr heißen, trockenen Südbalkonen ist eine etwas häufigere Kontrolle des Wasserbedarfs notwendig. Auf Nordbalkonen mit wenig Licht ist die Pflanze hingegen nur bedingt empfehlenswert.

Häufige Fehler sind:

  • zu frühes Auspflanzen vor den letzten Spätfrösten,
  • ein zu schattiger Standort, der zu schwachem Wuchs führt,
  • Staunässe durch schwere Böden oder geschlossene Gefäße,
  • zu kleine Töpfe, die im Hochsommer stark austrocknen.

Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Setzen Sie Roselle ins Freiland, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. In vielen Regionen ist dies nach den Eisheiligen ab Mitte Mai der Fall. Wer die Pflanze vorgezogen erhält oder selbst aus Blumensaat kultiviert, kann ihr in Haus oder Gewächshaus schon zuvor einen guten Start geben und sie später abhärten.

2. Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes: Lockern Sie den Gartenboden tiefgründig und entfernen Sie Wurzelunkräuter und Steine. Arbeiten Sie gut verrotteten Kompost oder eine andere organische Nährstoffquelle ein, ohne zu überdüngen. Im Topf legen Sie zunächst eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Material an, darüber kommt eine hochwertige, leicht strukturierte Erde.

3. Einpflanzen: Graben Sie im Beet ein Pflanzloch, das etwas breiter und tief genug ist, um den Wurzelballen bequem aufzunehmen. Stellen Sie die Roselle so ein, dass der obere Rand des Ballens ungefähr auf Bodenniveau liegt. Füllen Sie mit Erde auf und drücken Sie vorsichtig an, damit keine größeren Hohlräume verbleiben. Im Kübel gilt: Der Ballen sollte an allen Seiten von Erde umgeben sein, nach oben sollten einige Zentimeter Gießrand frei bleiben.

4. Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie sorgfältig an, bis der Ballen gut durchfeuchtet ist und sich die Erde leicht setzt. So entsteht ein enger Bodenschluss, der das Anwachsen erleichtert. In den ersten Tagen ist ein etwas häufiger Blick auf die Feuchtigkeit sinnvoll, da der Wurzelbereich noch nicht so weit ins Umfeld ausgreift.

5. Beobachtung in den ersten Wochen: In der Anwachphase sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • welkt die Pflanze bei Sonne deutlich, obwohl die Erde noch feucht ist, kann dies ein Hinweis auf Wurzelschäden oder einen Übergangsschock sein,
  • werden die Blätter sehr hell, könnte ein Nährstoffmangel oder ein zu kühler Standort vorliegen,
  • zeigen sich braune Ränder nach kühlen Nächten, war die Temperatur eventuell zu niedrig.

Eine leichte Eingewöhnungsphase nach dem Auspflanzen ist normal. Stärkere Probleme deuten jedoch darauf hin, dass Standort, Boden oder Pflege angepasst werden sollten.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühling geht es darum, die Basis für eine gesunde Saison zu legen. Wer Jungpflanzen erhält, kann sie zunächst hell und frostfrei stellen und nur tagsüber an wärmeren Tagen bereits ins Freie gewöhnen. Nach dem Auspflanzen Mitte bis Ende Frühling stehen Wurzelbildung und erste Triebe im Vordergrund. Eine mäßige, ausgewogene Düngung unterstützt den Start, stark stickstoffbetonte Gaben sollten vermieden werden, um übermäßiges Blattwachstum auf Kosten der Blütenbildung zu verhindern.

Sommer: In den Sommermonaten zeigt Roselle ihr Hauptwachstum. Je wärmer und sonniger der Standort, desto stärker treibt die Pflanze durch. Gießen Sie regelmäßig, aber vermeiden Sie dauerhaft nasse Erde. Im Beet reicht häufig eine gründliche Bewässerung in größeren Abständen, im Kübel müssen Sie besonders an heißen Tagen öfter kontrollieren. Eine dünne Mulchschicht im Beet hilft, die Feuchtigkeit zu halten.

Eine zusätzliche Düngung in der frühen bis mittleren Sommerphase – beispielsweise mit einem organischen, eher ausgewogenen Dünger – kann sinnvoll sein, wenn der Boden eher mager ist oder die Pflanze im Kübel steht. Achten Sie darauf, die empfohlene Menge nicht zu überschreiten, da übermäßige Nährstoffgaben die Pflanze anfälliger für Schädlinge machen können.

Herbst: Je nach Witterung und Pflanzzeit beginnt im Spätsommer oder Herbst die Phase, in der sich Blüten und die charakteristischen Kelche entwickeln. In Regionen mit kurzem Sommer kann diese Entwicklung eingeschränkt sein. Es lohnt sich dann, besonders auf einen warmen, möglichst geschützten Standort zu achten. Weiterhin ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig, jedoch nimmt der Bedarf mit sinkenden Temperaturen langsam ab. In dieser Zeit planen viele Gärtner die Ernte der Kelche und lassen nur einen Teil der Blüten für Samenbildung stehen, falls dies gewünscht ist.

Winter: Im Freiland ist Roselle bei Frost in der Regel nicht zu halten. Die Pflanze wird spätestens mit den ersten stärkeren Frösten absterben. Daher sollte rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch geerntet werden. Wer versucht, die Pflanze zu überwintern, benötigt einen frostfreien, möglichst hellen Raum. Dort wird nur sehr sparsam gegossen, da die Pflanze bei niedrigerem Licht und geringerer Verdunstung kaum Wasser verbraucht. Selbst bei sorgfältiger Überwinterung gelingt nicht in jedem Fall eine kompakte Weiterkultur im Folgejahr – das sollten Interessenten berücksichtigen.

Pflegerischer Gesamtaufwand: Der Aufwand ist mittel: Roselle stellt höhere Ansprüche an Wärme, Licht und Wassersteuerung als viele robuste Gartenstauden, bleibt aber überschaubar, wenn Sie ohnehin regelmäßig im Garten oder auf dem Balkon aktiv sind. Wer sich eher eine völlig anspruchslose, winterharte Lösung wünscht, für den ist diese Art weniger passend.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Schlaffe, hängende Blätter bei trockenem Boden: zügig, aber nicht abrupt zu viel gießen; künftig frühzeitiger wässern.
  • Gelbliche Blätter bei noch feuchter Erde: Erde auf Staunässe prüfen, gegebenenfalls Drainage verbessern oder seltener gießen.
  • Sehr schwacher Wuchs und wenige Blüten: möglichen Lichtmangel prüfen; falls der Standort zu schattig ist, die Pflanze nach Möglichkeit an einen helleren Platz umsetzen.
  • Verfärbte oder verkrüppelte Triebspitzen: auf Schädlingsbefall (z.B. Blattläuse) kontrollieren und bei Bedarf frühzeitig eingreifen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Roselle eignet sich gut für sonnige, warme Beete, in denen sowohl Zier- als auch Nutzpflanzen eine Rolle spielen. Sie kann im hinteren oder mittleren Beetbereich stehen und höheren Stauden oder Gemüsearten eine dekorative Kulisse bieten. Wegen ihrer Höhe ist sie auch für gemischte Rabatten interessant, in denen einzelne, auffällige Pflanzen Akzente setzen.

Auf Terrasse und Balkon: Im Kübel wird Roselle zum Blickfang, insbesondere, wenn die rötlichen Stängel und Kelche mit passenden Gefäßen und Nachbarpflanzen kombiniert werden. Auf sonnigen Terrassen lässt sie sich gut mit anderen wärmeliebenden Kräutern oder Gemüsearten arrangieren, etwa mit Chili, Basilikum oder kompakten Tomaten. Auf Balkonen ist vor allem ausreichend Licht wichtig. In kleinen, schattigen Höfen bleibt ihr Potenzial oft ungenutzt.

Im Beet: In Nutz- und Mischbeeten kann die Pflanze mit ringelblumenartigen Begleitern, Kräutern oder niedrigeren Zierpflanzen kombiniert werden. Ihre aufrechte Form und Färbung heben sich gut von feiner strukturierten Arten ab. Achten Sie darauf, keine sehr niedrig bleibenden, schattenscheuen Pflanzen direkt zu Füßen zu setzen, da diese unter dem Laub weniger Licht erhalten.

As Solitär oder Teil einer lockeren „Hecke“: Einzelpflanzen können als Solitäre wirken, insbesondere in der Nähe von Sitzplätzen oder Wegen, wo Sie die Kelche später bequem ernten können. Mehrere Exemplare in Reihe ergeben eine saisonale, lockere „Hecke“, die ab Spätsommer ihren besonderen Reiz entfaltet. Da die Pflanze nicht wintergrün ist und im Herbst abstirbt, sollte sie nicht als dauerhafter Sichtschutz eingeplant werden.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit anderen wärmeliebenden Arten, die ähnliche Boden- und Lichtansprüche haben,
  • mit Blühpflanzen, die in anderen Farben als Rot oder Dunkelrot blühen, um Kontraste zu schaffen,
  • mit bodendeckenden Kräutern oder niedrigen Blumen, die den Wurzelbereich beschatten, ohne zu dicht zu stehen.

Situationen, in denen Roselle nicht empfehlenswert ist:

  • in sehr schattigen Gärten oder auf Nordbalkonen,
  • in extrem windoffenen Lagen ohne Möglichkeit der Abstützung,
  • wo kein frostfreier Platz vorhanden ist, Sie aber eine mehrjährige, winterharte Lösung erwarten,
  • wenn Sie möglichst wenig gießen möchten und sehr trockene, sandige Böden nicht gezielt verbessern können.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele wärmeliebende Kulturen kann Roselle anfällig für bestimmte Krankheiten oder Schädlinge sein, vor allem, wenn Standort und Pflege nicht optimal passen. Unter feucht-warmer Witterung können pilzliche Blattkrankheiten begünstigt werden, die sich durch Flecken oder Vergilbungen äußern. Eine gute Luftzirkulation, ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen und eine nicht zu dichte Bepflanzung reduzieren dieses Risiko deutlich.

Blattläuse oder andere saugende Insekten können junge Triebe ansiedeln, insbesondere, wenn die Pflanze mit sehr stickstoffbetontem Dünger überversorgt ist oder durch Trockenstress geschwächt wurde. Durch regelmäßige Kontrolle, vor allem im frühen Sommer, lassen sich erste Befallsnester früh erkennen und mit schonenden Maßnahmen eindämmen. Im Haus oder Gewächshaus ist zudem auf typische Gewächshausschädlinge zu achten.

Staunässe fördert Wurzelfäule und allgemein ein schlechtes Wachstum. Besonders im Kübel sind geschlossene Gefäße ohne Abfluss ein häufiger Fehler. Ein klarer Hinweis ist, wenn die Erde dauerhaft nass wirkt, die Pflanze aber trotzdem schwach und blass bleibt. In diesem Fall ist es sinnvoll, das Substrat zu prüfen und gegebenenfalls in einen Topf mit funktionierender Drainage umzusetzen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine pflegeleichte, winterharte Staude suchen, die jahrelang ohne großen Aufwand im Beet bleibt.
  • Wenn in Ihrem Garten fast ausschließlich kühle, neblige Sommer vorkommen und Sie kaum sonnige Tage erwarten können.
  • Wenn Sie weder Zeit noch Möglichkeit haben, regelmäßig zu gießen, besonders im Hochsommer.
  • Wenn Sie stark allergisch auf Hibiskusgewächse reagieren oder grundsätzlich keine essbaren Pflanzenteile verarbeiten möchten.

Wer dagegen Freude daran hat, besondere, wärmeliebende Pflanzen zu kultivieren, sie aufmerksam zu pflegen und im Spätsommer oder Herbst von der Ernte zu profitieren, trifft mit Roselle eine stimmige Wahl – vorausgesetzt, die genannten Rahmenbedingungen passen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Roselle über Bakker profitieren Sie davon, dass Sie gezielt eine Pflanze erhalten, die für die Kultur in Hausgarten, Kübel oder Kleingarten vorgesehen ist. Sie müssen nicht selbst nach passendem Pflanzmaterial suchen, sondern bekommen eine sorgfältig ausgewählte Lösung direkt nach Hause geliefert. Das spart Ihnen Wege und Zeit und ermöglicht, den optimalen Pflanzzeitpunkt flexibel zu nutzen.

Bakker achtet darauf, dass die Pflanzen während Transport und Lagerung schonend behandelt werden. So kommen sie in einem Zustand bei Ihnen an, der ein gutes Anwachsen unter normalen Bedingungen unterstützt. Die Produktinformationen helfen Ihnen, schon vor dem Kauf realistisch einzuschätzen, ob Roselle zu Ihrem Standort, Ihrer Zeit und Ihren Erwartungen passt.

Wenn Sie sich für diese Pflanze entscheiden, erhalten Sie nicht nur einen dekorativen Blickfang, sondern auch eine Kultur, mit der Sie experimentieren können – sei es mit der Verwendung der Kelche oder der Kombination im Zier- und Nutzgarten. Durch die klaren Hinweise zu Standort, Pflanzung und Pflege können Sie typische Fehler vermeiden und die Chancen auf eine erfolgreiche Saison deutlich erhöhen.

Wenn Sie eine wärmeliebende, auffällige Pflanze suchen, bereit sind, ihr einen sonnigen Platz und eine regelmäßige, aber gut handhabbare Pflege zu geben, und sich auf eine nicht winterharte Kultur einstellen können, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Roselle bei Bakker zu bestellen und Ihre nächste Gartensaison bewusst zu planen.

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