Schlafmohn Black Peony Papaver somniferum Black Peony
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"Schlafmohn Black Peony – tiefdunkle, gefüllte Blüten für charakterstarke Sommerbeete

Schlafmohn Black Peony ist ein einjähriger Ziermohn mit auffallend dunklen, stark gefüllten Blüten, der Ihrem Garten eine ausdrucksstarke, fast dramatische Note verleiht. Er eignet sich für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die bewusst Akzente setzen möchten, wenig Angst vor Selbstaussaat haben und bereit sind, einen sonnigen Platz für diese besondere Sommerblume zu reservieren. Wenn Sie gezielt eine kurzlebige, aber intensive Blütenpracht suchen, ist dieser Schmuckmohn eine überlegenswerte Wahl.

Die Pflanze richtet sich vor allem an Personen, die

  • einen auffälligen, dunklen Hingucker im Staudenbeet oder Sommerblumenbeet wünschen,
  • gerne mit romantischen, gefüllten Blütenformen arbeiten,
  • einen relativ unkomplizierten Saisonblüher für sonnige Standorte suchen,
  • für einige Wochen im Jahr eine starke Wirkung bevorzugen – und akzeptieren, dass die Pflanze nach Samenreife wieder verschwindet,
  • gegebenenfalls bereit sind, die natürliche Selbstaussaat zuzulassen oder gezielt zu lenken.

Der Nutzen liegt nicht in dauerhafter Begrünung, sondern in der intensiven, saisonalen Blütenwirkung: Schlafmohn Black Peony bringt besondere Farbe und Struktur in den Garten, eignet sich für markante Gruppenpflanzungen und kann – mit etwas Vorsicht beim Schneiden – auch als kurzlebige Schnittblume in üppigen Sommersträußen eingesetzt werden.

Was Sie konkret kaufen

Bei Schlafmohn Black Peony handelt es sich um eine einjährige Zierform des Schlafmohns mit stark gefüllten, fransig wirkenden Blütenblättern, die in dunklem Purpur bis nahezu Schwarz erscheinen. Sie erwerben Samen einer Saisonblume, die im Jahr der Aussaat keimt, wächst, blüht, Samen bildet und danach wieder eingeht. Eine Überwinterung der ausgewachsenen Pflanzen ist im Normalfall nicht vorgesehen.

Der Hauptverwendungszweck ist die dekorative Gestaltung von Sommerbeeten, Rabatten und sonnigen Gartenbereichen. Häufig wird dieser Mohn auch in naturnahen Gärten oder romantischen Cottage-Beeten eingesetzt, wo er sich mit anderen Sommerblumen und Stauden mischt. Als Topfpflanze ist er nur eingeschränkt geeignet, meist eher in größeren Kübeln mit ausreichend Tiefe.

Im Online-Sortiment von Bakker grenzt sich Schlafmohn Black Peony von einfachen, ungefüllten Mohnsorten ab, indem er:

  • deutlich stärkere, dicht gefüllte Blütenköpfe ausbildet,
  • mit seiner sehr dunklen Blütenfarbe eine spezielle, eher ungewöhnliche Farbwirkung erzeugt,
  • im Beet weniger luftig wirkt, sondern ein pralles, opulentes Erscheinungsbild bietet.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen dazu passend ausgewählte Blumensaat in geprüfter Qualität, sodass Sie mit durchdachter Vorbereitung und Anleitung eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Kultur dieser speziellen Mohnsorte haben.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Schlafmohn Black Peony wächst aufrecht mit meist unverzweigten oder nur leicht verzweigten Stängeln. Die Pflanze wirkt im unteren Bereich eher locker, die Aufmerksamkeit liegt klar auf den großen, kugelig erscheinenden, gefüllten Blüten. Die Knospen hängen zunächst leicht über und richten sich zur Blüte auf.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht diese Sorte in der Regel etwa 70–90 cm Wuchshöhe. In sehr günstiger, warmer und windgeschützter Lage können einzelne Pflanzen etwas höher werden. Die Breite einer Einzelpflanze ist meist moderat und liegt oft bei rund 25–35 cm, abhängig von Bodenfruchtbarkeit und Wasserversorgung.
  • Blattwerk: Die Blätter sind typisch für Schlafmohn: graugrün bis blaugrün, leicht bereift, eher weich und mit gelapptem, etwas gezahntem Rand. Das Laub bildet keine dichte Bodendecke, sondern eine aufrechte Rosette mit anschließenden Stängeln. Dadurch bleibt zwischen den Pflanzen Boden sichtbar, was für die Kombination mit niedrigeren Begleitpflanzen wichtig ist.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert von Black Peony sind die stark gefüllten Blüten mit vielen, leicht gefransten Petalen. Die Farbe wird je nach Standort, Wetter und Boden etwas variieren, liegt aber im Bereich tiefes Purpur bis sehr dunkles Bordeaux, das aus der Entfernung fast schwarz wahrgenommen werden kann. Jede Blüte hält nur wenige Tage, die Pflanze bildet jedoch mehrere Blüten nacheinander, sodass über mehrere Wochen Farbe im Beet vorhanden ist.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Aussaat im Frühling oder Spätwinter keimen die Samen bei ausreichend Wärme meist zügig. Bis zur Blüte vergehen im Allgemeinen einige Wochen bis wenige Monate. Da es sich um eine einjährige Pflanze handelt, verläuft das Wachstum in dieser Zeit vergleichsweise schnell.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Ausgewachsene Pflanzen sind nicht winterhart angelegt. Leichte Spätfröste können junge Sämlinge unter Umständen vertragen, starke Fröste hingegen schädigen oder vernichten sie. In rauen Lagen ist eine spätere Aussaat oder ein geschützter Keimstandort sinnvoll, damit die Jungpflanzen nicht durch Kälteverluste ausfallen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Schlafmohn Black Peony kommt mit leicht trockenen Phasen besser zurecht als mit dauerhafter Nässe. Kurzzeitige Trockenheit im gut eingewurzelten Zustand wird meist toleriert, anhaltende Staunässe führt dagegen schnell zu Wurzelproblemen und schwachem Wuchs. Eine gleichmäßige, aber eher mäßige Bodenfeuchte ohne Wasserstau ist ideal.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Kultur im Freilandbeet ist für diese Sorte am zuverlässigsten. In ausreichend großen Kübeln ist eine Kultur durchaus möglich, sofern die Erde tiefgründig, gut drainiert und nicht dauerhaft durchnässt ist. Kleine Töpfe oder sehr flache Gefäße sind ungeeignet, weil die Pflanzen dort schnell kümmern und umfallen können.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine überzeugende Blüte braucht Schlafmohn Black Peony einen vollsonnigen bis zumindest sehr hellen Standort. Je mehr direkte Sonne, desto besser entwickeln sich Blütenfarbe und Standfestigkeit. Halbschattige Bereiche führen häufig zu langem, weichem Wuchs und geringerer Blütenzahl.

Beim Boden bevorzugt die Pflanze:

  • einen gut durchlässigen, eher nährstoffreichen,
  • nicht zu schweren,
  • möglichst kalkhaltigen bis neutralen Untergrund.

Sehr schwere, lehmige Böden sollten mit Sand oder feinem Splitt aufgelockert werden. Rein sandige, nährstoffarme Böden brauchen dagegen eine Aufwertung mit gut verrottetem Kompost, damit die Pflanzen stabil wachsen und Blüten in akzeptabler Größe ausbilden.

Empfindlichkeit gegenüber Wind: Durch die relativ hohen, weichen Stängel kann starker Wind die Pflanzen knicken oder die großen Blütenköpfe schief werden lassen. Ein leichter Windschutz ist sinnvoll, ohne die Pflanzen in den Schatten zu stellen. In sehr windexponierten Lagen können einzelne, besonders hoch gewachsene Exemplare eine Stütze benötigen.

Empfindlichkeit gegenüber Staunässe: Staunässe ist problematisch. Besonders in tiefen Senken, an denen Wasser nach Regen längere Zeit steht, geraten Wurzeln schnell unter Stress. In solchen Bereichen ist eine Pflanzung nicht ratsam, es sei denn, der Boden wird maßgeblich verbessert und entwässert.

Pflanzabstand: Ein zu enger Stand führt zu schwachem Wuchs, Pilzproblemen und starkem Konkurrenzdruck. Je nach gewünschter Wirkung empfiehlt sich ein Abstand von etwa 25–30 cm zwischen den Pflanzen. In lockeren Beeten können einzelne Exemplare auch etwas weiter gesetzt werden, damit jede Pflanze ihren vollen Blütenumfang zeigen kann.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf dem Balkon oder der Terrasse ist eine Kultur vor allem in größeren Kübeln möglich. Wichtig sind:

  • ein sonniger Standort,
  • eine stabile Verankerung des Topfes gegen Wind,
  • eine ausreichend tiefe Substratschicht (kein flacher Balkonkasten für hohe Pflanzen),
  • Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Zu schattige Standorte wählen – das führt zu schwacher Blüte und instabilen Stängeln.
  • Die Pflanzen in schweren, nassen Boden setzen – das fördert Fäulnis und Krankheitsdruck.
  • Zu dicht säen oder pflanzen – erhöhte Pilzanfälligkeit und unzureichende Entwicklung einzelner Exemplare.
  • Sehr kleine Töpfe nutzen – dadurch trocknet das Substrat schnell aus und die Pflanzen kippen leicht um.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanz- bzw. Aussaatzeitpunkt: Der optimale Zeitraum für die Direktaussaat ins Freiland liegt – je nach Region – meist im frühen Frühling, wenn der Boden nicht mehr dauerhaft gefroren ist. In milderen Gegenden kann eine Aussaat unter Umständen auch etwas früher gelingen, während in rauen Lagen ein späterer Start sinnvoll ist, um Spätfrostschäden an den Sämlingen zu vermeiden. Eine Spätsommer- oder Herbstaussaat ist theoretisch denkbar, birgt aber ein höheres Risiko durch Wintereinflüsse und wird eher erfahrenen Gärtnern empfohlen.

Vorbereitung des Bodens:

  • Die Fläche gründlich von Unkraut, Wurzelresten und groben Steinen befreien.
  • Den Boden lockern, eventuell Sand oder feinen Kies einarbeiten, wenn er sehr schwer ist.
  • Bei sehr mageren Böden etwas reifen Kompost flach einarbeiten, aber nicht überdüngen.
  • Eine feinkrümelige, ebene Oberfläche herstellen, damit die feinen Samen guten Bodenkontakt erhalten.

Einpflanzen bzw. Aussäen: Schlafmohn wird in der Praxis häufig direkt an Ort und Stelle gesät, da er das Umpflanzen im Jugendstadium nicht besonders gut verträgt. Die Samen werden dünn auf das vorbereitete Beet gestreut und nur leicht angedrückt; eine dicke Erdschicht darüber ist nicht nötig, eher genügt ein sehr hauchdünnes Abdecken mit feiner Erde oder Sand. Zu dichte Saat sollte bereits bei der Aussaat vermieden werden, da starkes Auslichten später aufwendiger ist.

Angießen nach der Aussaat: Nach der Aussaat vorsichtig wässern, ohne die Samen wegzuspülen. Eine feine Brause oder ein sehr sanfter Wasserstrahl ist sinnvoll. Anschließend den Boden während der Keimphase gleichmäßig leicht feucht halten, aber nicht vernässen.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Regelmäßig auflaufende Unkräuter zwischen den Jungpflanzen entfernen, möglichst ohne die noch kleinen Mohnsämlinge zu beschädigen.
  • Bei zu dichtem Stand behutsam auslichten, indem überschüssige Sämlinge frühzeitig entfernt werden, sodass die übrigen sich kräftig entwickeln können.
  • Auf Schnecken achten, insbesondere in feuchten Frühjahrsphasen; sie können Jungpflanzen stark dezimieren.
  • Auf gleichmäßige Feuchtigkeit achten, Staunässe und extremes Austrocknen der obersten Bodenschicht möglichst vermeiden.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Nach der Keimung bildet Schlafmohn Black Peony zunächst eine Blattrosette. In dieser Phase ist Unkrautkontrolle besonders wichtig, damit die Jungpflanzen nicht überwuchert werden. Eine zusätzliche Düngung ist bei zuvor gut vorbereiteten Böden meist nicht nötig. In sehr mageren Beeten kann eine maßvolle Gabe eines organischen Düngers sinnvoll sein, allerdings sparsam, um überbordendes Blattwachstum ohne stabile Stängel zu vermeiden.

Sommer: Je nach Aussaatzeit und Witterung beginnt die Blüte im späten Frühling bis zum Frühsommer und kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Die Pflege konzentriert sich dann auf:

  • angemessenes Gießen bei Trockenheit,
  • gegebenenfalls das Entfernen umgeknickter oder kranker Stängel,
  • eine mögliche, vorsichtige Stützung sehr hoher Exemplare an exponierten Standorten.

Wer die Bildung von Samenständen verhindern oder einschränken möchte, kann verblühte Köpfe teilweise zurückschneiden. Beachten Sie dabei aber, dass ein völliges Entfernen aller Samenstände auch die Chance auf natürliche Selbstaussaat im nächsten Jahr mindert.

Herbst: Die Pflanzen haben ihren Lebenszyklus in der Regel bereits früher abgeschlossen. Die abgestorbenen Reste können nun entfernt und kompostiert werden, sofern keine offensichtlichen Krankheitsanzeichen vorliegen. Wenn Sie die natürliche Vermehrung durch Selbstaussaat wünschen, lassen Sie einige trockene Samenkapseln bis zur vollständigen Reife an der Pflanze und streuen den Samen anschließend an passenden Stellen aus oder belassen ihn im Boden.

Winter: Da es sich um eine einjährige Pflanze handelt, ist im Winter keine Pflege an abgestorbenen Pflanzen nötig. Lediglich eventuell verbliebene Pflanzenreste können vor der neuen Saison abgeräumt werden. In Regionen mit sehr milden Wintern können eventuell spontan Jungpflanzen aus Herbstsaat überleben, diese entwickeln sich dann im Folgejahr nochmals, sind aber auf Frostereignisse empfindlich.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Im Vergleich zu vielen mehrjährigen Stauden ist der Pflegeaufwand eher gering, konzentriert sich aber auf die richtige Aussaat, Unkrautkontrolle in der Jugendphase und eine angepasste Wasserversorgung. Aufwendige Schnittmaßnahmen oder intensive Düngergaben sind nicht erforderlich. Wer die Pflanze sich teilweise selbst aussäen lässt, hat in den Folgejahren meist weniger Arbeit, sollte aber dennoch kontrollieren, wo sie sich ansiedelt.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Sehr weicher, umfallender Wuchs: Hinweis auf zu wenig Licht oder zu hohe Nährstoffversorgung; Abhilfe durch sonnigeren Standort in der nächsten Saison und maßvollere Düngung.
  • Vergilbende Blätter bei gleichzeitig nassem Boden: Mögliche Folge von Staunässe; Verbesserung der Drainage und sparsameres Gießen.
  • Stark gehemmtes Wachstum und kleine Blüten: Häufig Zeichen eines sehr mageren Bodens oder starker Wurzelkonkurrenz; nächstes Jahr Bereich lockern und organisch aufwerten.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Schlafmohn Black Peony eignet sich gut für sonnige Stauden- und Sommerblumenbeete. Besonders wirkungsvoll ist er in kleinen Gruppen von mehreren Pflanzen, damit die gefüllten, dunklen Blüten eine Fläche bilden und nicht vereinzelt im Beet untergehen. Er harmoniert mit hellen, kontrastierenden Blütenfarben wie Weiß, Creme oder zarten Pastelltönen.

Auf Terrasse oder Balkon: In größeren Kübeln kann dieser Mohn ein saisonaler Blickfang sein, vor allem in Kombination mit niedrigeren, eher zurückhaltenden Begleitpflanzen. Aufgrund der Wuchshöhe sollten die Gefäße stabil stehen und nicht in engen Durchgangsbereichen platziert werden, wo die langen Stängel leicht beschädigt werden können.

Im Beet: Besonders interessant ist die Pflanzung in gemischten Beeten mit Stauden, die später im Jahr ihre Hauptwirkung entfalten. Schlafmohn Black Peony übernimmt dann die frühe bis mittlere Saison, während später blühende Stauden im Hochsommer und Herbst das Bild übernehmen. So entstehen über den Jahresverlauf mehrere Höhepunkte.

Hecke oder Solitärpflanze: Für eine streng formale Hecke ist diese einjährige Mohnsorte ungeeignet, da sie ein relativ kurzes Leben hat und sich in der Höhe nicht exakt einpassen lässt. Als solitärer Blickfang im vorderen bis mittleren Beetbereich kann sie jedoch einzelne Gartenpartien optisch aufwerten, besonders wenn sie vor einem ruhigen, grünen Hintergrund steht.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit hellen Lupinen, weißen oder cremefarbenen Fingerhüten, die die dunkle Farbe des Mohns hervorheben.
  • Mit silbriglaubigen Pflanzen, deren helles Laub einen ruhigen Hintergrund bildet.
  • Mit zarten Gräsern, die den etwas dramatischen Blütenabschlag auflockern.
  • Mit später blühenden Stauden, die nach dem Absterben des Mohns entstehende Lücken füllen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr schattige, feuchte Bereiche, z. B. Nordseiten von Gebäuden oder tief im Schatten großer Bäume.
  • Gärten, in denen eine absolut pflegefreie, dauerhafte Bepflanzung ohne jährliche Aussaat gewünscht ist.
  • Sehr windige, ungeschützte Standorte auf exponierten Hügeln oder Hochhausbalkonen, wo die Stängel ständig umknicken würden.
  • Flächen mit strenger Geometrie und dauerhaftem Schnitt, bei denen einjährige, frei wachsende Pflanzen nicht ins Konzept passen.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Wie viele Mohnarten kann auch Schlafmohn Black Peony unter ungünstigen Bedingungen anfällig für Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Blattflecken sein. Dichte, schlecht durchlüftete Bestände und dauerhafte Blattnässe begünstigen solche Probleme. Vereinzelt können Blattläuse an jungen Trieben auftreten, und Schnecken können Jungpflanzen anfressen, insbesondere in sehr feuchten Perioden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Zu enge Aussaat, wodurch sich die Pflanzen gegenseitig beschatten und die Luft schlecht zirkuliert.
  • Längere Nässeperioden bei gleichzeitig schweren Böden.
  • Überdüngung, die zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe führt.
  • Unzureichende Entfernung von stark befallenem Pflanzenmaterial aus der Vorjahressaison.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bereits bei der Aussaat auf ausreichende Abstände achten.
  • Den Boden strukturstabil und durchlässig halten, Staunässe vermeiden.
  • Nur maßvoll und vorzugsweise organisch düngen, besonders auf leichtem Boden.
  • Erkrankte Pflanzenteile möglichst zeitnah entfernen und nicht über den Winter stehen lassen.
  • Bei Blattläusen zunächst auf mechanische Maßnahmen setzen, etwa das gezielte Abspülen mit Wasser, bevor stärkere Mittel in Betracht gezogen werden.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine mehrjährige, frostharte Staude erwarten, die jahrelang ohne Neuaussaat wiederkommt.
  • Wenn ein Garten weitgehend sich selbst überlassen werden soll und jährliche Saat- oder Pflegemaßnahmen nicht eingeplant sind.
  • Wenn im Garten sehr junge Kinder oder Haustiere unterwegs sind und Sie generell keine Schlafmohn-Arten kultivieren möchten.
  • Wenn nur sehr geringe Sonnenstunden am vorgesehenen Platz vorhanden sind und sich ein Standortwechsel nicht realisieren lässt.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Schlafmohn Black Peony erhalten Sie bei Bakker eine sorgfältig ausgewählte Ziermohnsorte, deren dunkle, gefüllte Blüten in dieser Form nicht an jeder Ecke zu finden sind. Der Onlinekauf bietet Ihnen den Vorteil, gezielt genau diese spezielle Variante zu bestellen, ohne auf das eventuell begrenzte, saisonale Angebot im stationären Handel angewiesen zu sein.

Bakker achtet bei der Zusammenstellung des Sortiments auf Sorten mit klar erkennbarem Zierwert und praktikabler Kulturführung für Hobbygärtner. Dadurch können Sie Ihre Beete gezielt planen: Sie wissen vorab, dass Sie hier eine einjährige, sonnenliebende Schmuckpflanze erwerben, die für eine begrenzte, aber intensive Blühsaison sorgt.

Über die Produktinformationen und praxisnahen Hinweise erhalten Sie eine nachvollziehbare Orientierung zu Standortwahl, Aussaat, Pflege und Grenzen dieser Sorte. Das senkt das Risiko von Fehlentscheidungen und hilft Ihnen, realistische Erwartungen an die Pflanze zu haben.

Wenn Sie Ihren Garten mit einem charakterstarken, tiefdunklen Sommerblüher bereichern möchten, der für einige Wochen die Blicke auf sich zieht und sich bei guter Behandlung zuverlässig aus Samen entwickeln kann, unterstützt Sie Bakker mit geeignetem Saatgut, klaren Hinweisen und der bequemen Lieferung nach Hause. So können Sie bewusst entscheiden, ob Schlafmohn Black Peony zu Ihrem Gartenkonzept passt – und ihn anschließend gezielt als besonderen Akzent in Ihrem Beet einsetzen.

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Schlafmohn Black Peony Papaver somniferum Black Peony

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Schlafmohn Black Peony – tiefdunkle, gefüllte Blüten für charakterstarke Sommerbeete

Schlafmohn Black Peony ist ein einjähriger Ziermohn mit auffallend dunklen, stark gefüllten Blüten, der Ihrem Garten eine ausdrucksstarke, fast dramatische Note verleiht. Er eignet sich für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die bewusst Akzente setzen möchten, wenig Angst vor Selbstaussaat haben und bereit sind, einen sonnigen Platz für diese besondere Sommerblume zu reservieren. Wenn Sie gezielt eine kurzlebige, aber intensive Blütenpracht suchen, ist dieser Schmuckmohn eine überlegenswerte Wahl.

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  • gegebenenfalls bereit sind, die natürliche Selbstaussaat zuzulassen oder gezielt zu lenken.

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Bei Schlafmohn Black Peony handelt es sich um eine einjährige Zierform des Schlafmohns mit stark gefüllten, fransig wirkenden Blütenblättern, die in dunklem Purpur bis nahezu Schwarz erscheinen. Sie erwerben Samen einer Saisonblume, die im Jahr der Aussaat keimt, wächst, blüht, Samen bildet und danach wieder eingeht. Eine Überwinterung der ausgewachsenen Pflanzen ist im Normalfall nicht vorgesehen.

Der Hauptverwendungszweck ist die dekorative Gestaltung von Sommerbeeten, Rabatten und sonnigen Gartenbereichen. Häufig wird dieser Mohn auch in naturnahen Gärten oder romantischen Cottage-Beeten eingesetzt, wo er sich mit anderen Sommerblumen und Stauden mischt. Als Topfpflanze ist er nur eingeschränkt geeignet, meist eher in größeren Kübeln mit ausreichend Tiefe.

Im Online-Sortiment von Bakker grenzt sich Schlafmohn Black Peony von einfachen, ungefüllten Mohnsorten ab, indem er:

  • deutlich stärkere, dicht gefüllte Blütenköpfe ausbildet,
  • mit seiner sehr dunklen Blütenfarbe eine spezielle, eher ungewöhnliche Farbwirkung erzeugt,
  • im Beet weniger luftig wirkt, sondern ein pralles, opulentes Erscheinungsbild bietet.

Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen dazu passend ausgewählte Blumensaat in geprüfter Qualität, sodass Sie mit durchdachter Vorbereitung und Anleitung eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Kultur dieser speziellen Mohnsorte haben.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Schlafmohn Black Peony wächst aufrecht mit meist unverzweigten oder nur leicht verzweigten Stängeln. Die Pflanze wirkt im unteren Bereich eher locker, die Aufmerksamkeit liegt klar auf den großen, kugelig erscheinenden, gefüllten Blüten. Die Knospen hängen zunächst leicht über und richten sich zur Blüte auf.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht diese Sorte in der Regel etwa 70–90 cm Wuchshöhe. In sehr günstiger, warmer und windgeschützter Lage können einzelne Pflanzen etwas höher werden. Die Breite einer Einzelpflanze ist meist moderat und liegt oft bei rund 25–35 cm, abhängig von Bodenfruchtbarkeit und Wasserversorgung.
  • Blattwerk: Die Blätter sind typisch für Schlafmohn: graugrün bis blaugrün, leicht bereift, eher weich und mit gelapptem, etwas gezahntem Rand. Das Laub bildet keine dichte Bodendecke, sondern eine aufrechte Rosette mit anschließenden Stängeln. Dadurch bleibt zwischen den Pflanzen Boden sichtbar, was für die Kombination mit niedrigeren Begleitpflanzen wichtig ist.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert von Black Peony sind die stark gefüllten Blüten mit vielen, leicht gefransten Petalen. Die Farbe wird je nach Standort, Wetter und Boden etwas variieren, liegt aber im Bereich tiefes Purpur bis sehr dunkles Bordeaux, das aus der Entfernung fast schwarz wahrgenommen werden kann. Jede Blüte hält nur wenige Tage, die Pflanze bildet jedoch mehrere Blüten nacheinander, sodass über mehrere Wochen Farbe im Beet vorhanden ist.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Nach der Aussaat im Frühling oder Spätwinter keimen die Samen bei ausreichend Wärme meist zügig. Bis zur Blüte vergehen im Allgemeinen einige Wochen bis wenige Monate. Da es sich um eine einjährige Pflanze handelt, verläuft das Wachstum in dieser Zeit vergleichsweise schnell.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Ausgewachsene Pflanzen sind nicht winterhart angelegt. Leichte Spätfröste können junge Sämlinge unter Umständen vertragen, starke Fröste hingegen schädigen oder vernichten sie. In rauen Lagen ist eine spätere Aussaat oder ein geschützter Keimstandort sinnvoll, damit die Jungpflanzen nicht durch Kälteverluste ausfallen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Schlafmohn Black Peony kommt mit leicht trockenen Phasen besser zurecht als mit dauerhafter Nässe. Kurzzeitige Trockenheit im gut eingewurzelten Zustand wird meist toleriert, anhaltende Staunässe führt dagegen schnell zu Wurzelproblemen und schwachem Wuchs. Eine gleichmäßige, aber eher mäßige Bodenfeuchte ohne Wasserstau ist ideal.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine überzeugende Blüte braucht Schlafmohn Black Peony einen vollsonnigen bis zumindest sehr hellen Standort. Je mehr direkte Sonne, desto besser entwickeln sich Blütenfarbe und Standfestigkeit. Halbschattige Bereiche führen häufig zu langem, weichem Wuchs und geringerer Blütenzahl.

Beim Boden bevorzugt die Pflanze:

  • einen gut durchlässigen, eher nährstoffreichen,
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Empfindlichkeit gegenüber Staunässe: Staunässe ist problematisch. Besonders in tiefen Senken, an denen Wasser nach Regen längere Zeit steht, geraten Wurzeln schnell unter Stress. In solchen Bereichen ist eine Pflanzung nicht ratsam, es sei denn, der Boden wird maßgeblich verbessert und entwässert.

Pflanzabstand: Ein zu enger Stand führt zu schwachem Wuchs, Pilzproblemen und starkem Konkurrenzdruck. Je nach gewünschter Wirkung empfiehlt sich ein Abstand von etwa 25–30 cm zwischen den Pflanzen. In lockeren Beeten können einzelne Exemplare auch etwas weiter gesetzt werden, damit jede Pflanze ihren vollen Blütenumfang zeigen kann.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf dem Balkon oder der Terrasse ist eine Kultur vor allem in größeren Kübeln möglich. Wichtig sind:

  • ein sonniger Standort,
  • eine stabile Verankerung des Topfes gegen Wind,
  • eine ausreichend tiefe Substratschicht (kein flacher Balkonkasten für hohe Pflanzen),
  • Abzugslöcher, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Zu schattige Standorte wählen – das führt zu schwacher Blüte und instabilen Stängeln.
  • Die Pflanzen in schweren, nassen Boden setzen – das fördert Fäulnis und Krankheitsdruck.
  • Zu dicht säen oder pflanzen – erhöhte Pilzanfälligkeit und unzureichende Entwicklung einzelner Exemplare.
  • Sehr kleine Töpfe nutzen – dadurch trocknet das Substrat schnell aus und die Pflanzen kippen leicht um.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanz- bzw. Aussaatzeitpunkt: Der optimale Zeitraum für die Direktaussaat ins Freiland liegt – je nach Region – meist im frühen Frühling, wenn der Boden nicht mehr dauerhaft gefroren ist. In milderen Gegenden kann eine Aussaat unter Umständen auch etwas früher gelingen, während in rauen Lagen ein späterer Start sinnvoll ist, um Spätfrostschäden an den Sämlingen zu vermeiden. Eine Spätsommer- oder Herbstaussaat ist theoretisch denkbar, birgt aber ein höheres Risiko durch Wintereinflüsse und wird eher erfahrenen Gärtnern empfohlen.

Vorbereitung des Bodens:

  • Die Fläche gründlich von Unkraut, Wurzelresten und groben Steinen befreien.
  • Den Boden lockern, eventuell Sand oder feinen Kies einarbeiten, wenn er sehr schwer ist.
  • Bei sehr mageren Böden etwas reifen Kompost flach einarbeiten, aber nicht überdüngen.
  • Eine feinkrümelige, ebene Oberfläche herstellen, damit die feinen Samen guten Bodenkontakt erhalten.

Einpflanzen bzw. Aussäen: Schlafmohn wird in der Praxis häufig direkt an Ort und Stelle gesät, da er das Umpflanzen im Jugendstadium nicht besonders gut verträgt. Die Samen werden dünn auf das vorbereitete Beet gestreut und nur leicht angedrückt; eine dicke Erdschicht darüber ist nicht nötig, eher genügt ein sehr hauchdünnes Abdecken mit feiner Erde oder Sand. Zu dichte Saat sollte bereits bei der Aussaat vermieden werden, da starkes Auslichten später aufwendiger ist.

Angießen nach der Aussaat: Nach der Aussaat vorsichtig wässern, ohne die Samen wegzuspülen. Eine feine Brause oder ein sehr sanfter Wasserstrahl ist sinnvoll. Anschließend den Boden während der Keimphase gleichmäßig leicht feucht halten, aber nicht vernässen.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Regelmäßig auflaufende Unkräuter zwischen den Jungpflanzen entfernen, möglichst ohne die noch kleinen Mohnsämlinge zu beschädigen.
  • Bei zu dichtem Stand behutsam auslichten, indem überschüssige Sämlinge frühzeitig entfernt werden, sodass die übrigen sich kräftig entwickeln können.
  • Auf Schnecken achten, insbesondere in feuchten Frühjahrsphasen; sie können Jungpflanzen stark dezimieren.
  • Auf gleichmäßige Feuchtigkeit achten, Staunässe und extremes Austrocknen der obersten Bodenschicht möglichst vermeiden.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Nach der Keimung bildet Schlafmohn Black Peony zunächst eine Blattrosette. In dieser Phase ist Unkrautkontrolle besonders wichtig, damit die Jungpflanzen nicht überwuchert werden. Eine zusätzliche Düngung ist bei zuvor gut vorbereiteten Böden meist nicht nötig. In sehr mageren Beeten kann eine maßvolle Gabe eines organischen Düngers sinnvoll sein, allerdings sparsam, um überbordendes Blattwachstum ohne stabile Stängel zu vermeiden.

Sommer: Je nach Aussaatzeit und Witterung beginnt die Blüte im späten Frühling bis zum Frühsommer und kann sich über mehrere Wochen erstrecken. Die Pflege konzentriert sich dann auf:

  • angemessenes Gießen bei Trockenheit,
  • gegebenenfalls das Entfernen umgeknickter oder kranker Stängel,
  • eine mögliche, vorsichtige Stützung sehr hoher Exemplare an exponierten Standorten.

Wer die Bildung von Samenständen verhindern oder einschränken möchte, kann verblühte Köpfe teilweise zurückschneiden. Beachten Sie dabei aber, dass ein völliges Entfernen aller Samenstände auch die Chance auf natürliche Selbstaussaat im nächsten Jahr mindert.

Herbst: Die Pflanzen haben ihren Lebenszyklus in der Regel bereits früher abgeschlossen. Die abgestorbenen Reste können nun entfernt und kompostiert werden, sofern keine offensichtlichen Krankheitsanzeichen vorliegen. Wenn Sie die natürliche Vermehrung durch Selbstaussaat wünschen, lassen Sie einige trockene Samenkapseln bis zur vollständigen Reife an der Pflanze und streuen den Samen anschließend an passenden Stellen aus oder belassen ihn im Boden.

Winter: Da es sich um eine einjährige Pflanze handelt, ist im Winter keine Pflege an abgestorbenen Pflanzen nötig. Lediglich eventuell verbliebene Pflanzenreste können vor der neuen Saison abgeräumt werden. In Regionen mit sehr milden Wintern können eventuell spontan Jungpflanzen aus Herbstsaat überleben, diese entwickeln sich dann im Folgejahr nochmals, sind aber auf Frostereignisse empfindlich.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Im Vergleich zu vielen mehrjährigen Stauden ist der Pflegeaufwand eher gering, konzentriert sich aber auf die richtige Aussaat, Unkrautkontrolle in der Jugendphase und eine angepasste Wasserversorgung. Aufwendige Schnittmaßnahmen oder intensive Düngergaben sind nicht erforderlich. Wer die Pflanze sich teilweise selbst aussäen lässt, hat in den Folgejahren meist weniger Arbeit, sollte aber dennoch kontrollieren, wo sie sich ansiedelt.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Sehr weicher, umfallender Wuchs: Hinweis auf zu wenig Licht oder zu hohe Nährstoffversorgung; Abhilfe durch sonnigeren Standort in der nächsten Saison und maßvollere Düngung.
  • Vergilbende Blätter bei gleichzeitig nassem Boden: Mögliche Folge von Staunässe; Verbesserung der Drainage und sparsameres Gießen.
  • Stark gehemmtes Wachstum und kleine Blüten: Häufig Zeichen eines sehr mageren Bodens oder starker Wurzelkonkurrenz; nächstes Jahr Bereich lockern und organisch aufwerten.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Schlafmohn Black Peony eignet sich gut für sonnige Stauden- und Sommerblumenbeete. Besonders wirkungsvoll ist er in kleinen Gruppen von mehreren Pflanzen, damit die gefüllten, dunklen Blüten eine Fläche bilden und nicht vereinzelt im Beet untergehen. Er harmoniert mit hellen, kontrastierenden Blütenfarben wie Weiß, Creme oder zarten Pastelltönen.

Auf Terrasse oder Balkon: In größeren Kübeln kann dieser Mohn ein saisonaler Blickfang sein, vor allem in Kombination mit niedrigeren, eher zurückhaltenden Begleitpflanzen. Aufgrund der Wuchshöhe sollten die Gefäße stabil stehen und nicht in engen Durchgangsbereichen platziert werden, wo die langen Stängel leicht beschädigt werden können.

Im Beet: Besonders interessant ist die Pflanzung in gemischten Beeten mit Stauden, die später im Jahr ihre Hauptwirkung entfalten. Schlafmohn Black Peony übernimmt dann die frühe bis mittlere Saison, während später blühende Stauden im Hochsommer und Herbst das Bild übernehmen. So entstehen über den Jahresverlauf mehrere Höhepunkte.

Hecke oder Solitärpflanze: Für eine streng formale Hecke ist diese einjährige Mohnsorte ungeeignet, da sie ein relativ kurzes Leben hat und sich in der Höhe nicht exakt einpassen lässt. Als solitärer Blickfang im vorderen bis mittleren Beetbereich kann sie jedoch einzelne Gartenpartien optisch aufwerten, besonders wenn sie vor einem ruhigen, grünen Hintergrund steht.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit hellen Lupinen, weißen oder cremefarbenen Fingerhüten, die die dunkle Farbe des Mohns hervorheben.
  • Mit silbriglaubigen Pflanzen, deren helles Laub einen ruhigen Hintergrund bildet.
  • Mit zarten Gräsern, die den etwas dramatischen Blütenabschlag auflockern.
  • Mit später blühenden Stauden, die nach dem Absterben des Mohns entstehende Lücken füllen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr schattige, feuchte Bereiche, z. B. Nordseiten von Gebäuden oder tief im Schatten großer Bäume.
  • Gärten, in denen eine absolut pflegefreie, dauerhafte Bepflanzung ohne jährliche Aussaat gewünscht ist.
  • Sehr windige, ungeschützte Standorte auf exponierten Hügeln oder Hochhausbalkonen, wo die Stängel ständig umknicken würden.
  • Flächen mit strenger Geometrie und dauerhaftem Schnitt, bei denen einjährige, frei wachsende Pflanzen nicht ins Konzept passen.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Wie viele Mohnarten kann auch Schlafmohn Black Peony unter ungünstigen Bedingungen anfällig für Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Blattflecken sein. Dichte, schlecht durchlüftete Bestände und dauerhafte Blattnässe begünstigen solche Probleme. Vereinzelt können Blattläuse an jungen Trieben auftreten, und Schnecken können Jungpflanzen anfressen, insbesondere in sehr feuchten Perioden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Zu enge Aussaat, wodurch sich die Pflanzen gegenseitig beschatten und die Luft schlecht zirkuliert.
  • Längere Nässeperioden bei gleichzeitig schweren Böden.
  • Überdüngung, die zu weichem, krankheitsanfälligem Gewebe führt.
  • Unzureichende Entfernung von stark befallenem Pflanzenmaterial aus der Vorjahressaison.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bereits bei der Aussaat auf ausreichende Abstände achten.
  • Den Boden strukturstabil und durchlässig halten, Staunässe vermeiden.
  • Nur maßvoll und vorzugsweise organisch düngen, besonders auf leichtem Boden.
  • Erkrankte Pflanzenteile möglichst zeitnah entfernen und nicht über den Winter stehen lassen.
  • Bei Blattläusen zunächst auf mechanische Maßnahmen setzen, etwa das gezielte Abspülen mit Wasser, bevor stärkere Mittel in Betracht gezogen werden.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine mehrjährige, frostharte Staude erwarten, die jahrelang ohne Neuaussaat wiederkommt.
  • Wenn ein Garten weitgehend sich selbst überlassen werden soll und jährliche Saat- oder Pflegemaßnahmen nicht eingeplant sind.
  • Wenn im Garten sehr junge Kinder oder Haustiere unterwegs sind und Sie generell keine Schlafmohn-Arten kultivieren möchten.
  • Wenn nur sehr geringe Sonnenstunden am vorgesehenen Platz vorhanden sind und sich ein Standortwechsel nicht realisieren lässt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Schlafmohn Black Peony erhalten Sie bei Bakker eine sorgfältig ausgewählte Ziermohnsorte, deren dunkle, gefüllte Blüten in dieser Form nicht an jeder Ecke zu finden sind. Der Onlinekauf bietet Ihnen den Vorteil, gezielt genau diese spezielle Variante zu bestellen, ohne auf das eventuell begrenzte, saisonale Angebot im stationären Handel angewiesen zu sein.

Bakker achtet bei der Zusammenstellung des Sortiments auf Sorten mit klar erkennbarem Zierwert und praktikabler Kulturführung für Hobbygärtner. Dadurch können Sie Ihre Beete gezielt planen: Sie wissen vorab, dass Sie hier eine einjährige, sonnenliebende Schmuckpflanze erwerben, die für eine begrenzte, aber intensive Blühsaison sorgt.

Über die Produktinformationen und praxisnahen Hinweise erhalten Sie eine nachvollziehbare Orientierung zu Standortwahl, Aussaat, Pflege und Grenzen dieser Sorte. Das senkt das Risiko von Fehlentscheidungen und hilft Ihnen, realistische Erwartungen an die Pflanze zu haben.

Wenn Sie Ihren Garten mit einem charakterstarken, tiefdunklen Sommerblüher bereichern möchten, der für einige Wochen die Blicke auf sich zieht und sich bei guter Behandlung zuverlässig aus Samen entwickeln kann, unterstützt Sie Bakker mit geeignetem Saatgut, klaren Hinweisen und der bequemen Lieferung nach Hause. So können Sie bewusst entscheiden, ob Schlafmohn Black Peony zu Ihrem Gartenkonzept passt – und ihn anschließend gezielt als besonderen Akzent in Ihrem Beet einsetzen.

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Ref : 032948
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