Schopflilie Sparkling Burgundy Eucomis comosa Sparkling Burgundy®
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"Schopflilie Sparkling Burgundy – exotischer Blickfang mit dunklem Laub für sonnige Plätze

Die Schopflilie Sparkling Burgundy ist eine auffällige Zwiebelpflanze mit tief dunkelrotem bis purpurnem Laub und einem außergewöhnlichen Blütenstand, der an eine kleine, dekorative Ananas erinnert. Sie eignet sich für Gartenliebhaber, die gezielt einen besonderen Akzent setzen möchten – im Beet, im Kübel auf der Terrasse oder auf einem sonnigen Balkon. Diese Sorte ist vor allem für Menschen interessant, die bereits etwas Pflanzerfahrung besitzen oder bereit sind, sich mit den Bedürfnissen einer wärmeliebenden Zwiebelpflanze auseinanderzusetzen. Ihr größter Nutzen liegt im markanten Zierwert: dunkles Laub, exotisch wirkende Blüten und eine klare saisonale Wirkung vom späten Frühjahr bis zum Herbst.

Gleichzeitig ist wichtig zu wissen: Die Schopflilie Sparkling Burgundy ist keine klassische „Pflanze und vergiss mich“-Art. Sie braucht einen warmen, möglichst sonnigen Standort, durchlässigen Boden und – je nach Region – Schutz vor starkem Frost. Wer diese Punkte berücksichtigt, erhält eine langlebige, wiederkehrende Strukturpflanze, die im Sommer zuverlässig für Aufmerksamkeit sorgt und Beete oder Gefäße aufwertet.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker kaufen Sie mit der Schopflilie Sparkling Burgundy in der Regel eine hochwertige Zwiebel bzw. mehrere Zwiebeln, aus denen sich im Laufe der Saison kräftige Pflanzen mit dunklem Laub entwickeln. Aus diesen Zwiebeln entsteht eine kompakte, aufrechte Staude mit einem markanten Mitteltrieb, auf dem sich der charakteristische Blütenstand bildet. Diese Schopflilie ist damit deutlich anders als klassische Sommerblüher wie Dahlien oder Geranien: Sie wirkt moderner, architektonischer und setzt einen fast tropischen Akzent.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der dekorativen Wirkung:

  • als auffälliger Mittelpunkt in sonnigen Beeten
  • als strukturgebende Kübelpflanze auf Terrasse oder Balkon
  • als Ergänzung zu Pflanzen mit grünem oder silbrigem Laub, um klare Kontraste zu schaffen

Im E-Commerce-Sortiment von Bakker hebt sich die Schopflilie Sparkling Burgundy von vielen anderen Zwiebel- und Staudenpflanzen durch die Kombination aus dunkel gefärbtem Laub und dem an eine Ananas erinnernden Blütenstand ab. Sie ist keine „Massenpflanze“, sondern eher eine gezielt gesetzte Besonderheit. Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen geprüfte Qualität, passend vorbereitet für die Pflanzung in Ihrem Garten oder in Gefäßen. Sie erhalten keine anonyme Zwiebel, sondern ein klar beschriebenes Produkt, zu dem Sie hier die passenden Pflegehinweise finden.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Schopflilie Sparkling Burgundy bildet eine dichte Rosette aus schmalen, leicht überhängenden Blättern, aus der sich ein kräftiger Blütenstiel nach oben schiebt. Der Gesamteindruck ist aufrecht und zugleich etwas exotisch. Im Vergleich zu vielen Stauden wirkt sie eher „architektonisch“, also stark formgebend.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter guten Bedingungen erreicht die Pflanze im Laufe des Sommers ungefähr 50–80 cm Höhe, abhängig von Standort, Boden und Pflege. Die Breite einer etablierten Pflanze liegt meist im Bereich von etwa 30–40 cm. Bei optimaler Kultur und mehreren Zwiebeln im Verband kann der Gesamteindruck etwas größer ausfallen.
  • Blattwerk: Das Laub ist das markanteste Merkmal dieser Sorte: überwiegend dunkelrot bis burgunderfarben, teils mit leichtem Grünschimmer an der Blattbasis. Die Blätter sind lanzettlich, glatt und bilden einen dekorativen, fast grasartigen Horst. Je sonniger der Standort und je nährstoffreicher der Boden (ohne Überdüngung), desto intensiver tritt die dunkle Färbung in Erscheinung.
  • Blüten und Zierwert: Die Blüten der Schopflilie Sparkling Burgundy sitzen dicht an dicht an einem mittelhohen Stiel. Sie sind eher klein, in der Menge aber sehr wirkungsvoll. Oberhalb des Blütenstandes bildet sich ein Blattschopf, der die typische „Schopf“-Optik erzeugt. Farblich passt die Blüte meist in das rot-grüne Gesamtbild, teilweise mit grünlichen oder rötlichen Nuancen. Der eigentliche Zierwert entsteht aus der Kombination von dunklem Laub, kompaktem Wuchs und dem auffälligen Blütenschaft.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Aus der Zwiebel entwickelt sich im Frühjahr zunächst das Laub, anschließend der Blütenstand. Im Jahresvergleich wächst die Pflanze eher moderat. Im ersten Jahr nach der Pflanzung bleibt sie nicht selten etwas kompakter. Ab dem zweiten oder dritten Jahr kann sie an Umfang und Blütenzahl zulegen, sofern sie jedes Jahr passende Bedingungen vorfindet.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Winterhärte der Schopflilie Sparkling Burgundy ist begrenzt. In milden Regionen mit gut drainiertem Boden kann die Zwiebel im Freiland überdauern, vor allem wenn sie mit einer Laub- oder Mulchschicht abgedeckt wird. In kälteren Lagen oder bei sehr nassen Wintern ist es sicherer, die Zwiebeln im Herbst auszugraben und frostfrei, aber kühl und trocken zu überwintern. Ein ungeschützter Stand in stark frostgefährdeten Regionen ist mit einem spürbaren Risiko für Ausfälle verbunden.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Während der Wachstumsphase schätzt die Pflanze eine gleichmäßig leicht feuchte, aber nie nasse Erde. Kurzzeitige Trockenphasen werden meist besser vertragen als dauerhafte Staunässe, die zu Fäulnis an der Zwiebel führen kann. In Gefäßen ist darauf zu achten, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Längere Trockenperioden im Hochsommer können zu schwächerem Wachstum und eingeschränkter Blüte führen.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Die Schopflilie Sparkling Burgundy lässt sich sowohl im Beet als auch in ausreichend großen Töpfen kultivieren. Im Freiland profitiert sie von einem warmen, sonnigen Platz mit durchlässigem Boden. Im Topf können Sie ihr besonders gut einen warmen Standort und kontrollierte Feuchtigkeit bieten. Gleichzeitig ermöglicht die Topfkultur eine sichere Überwinterung, da die Zwiebeln im Herbst einfach mitsamt Topf in ein frostfreies Quartier gebracht werden können.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für einen überzeugenden Auftritt braucht die Schopflilie Sparkling Burgundy vor allem eines: viel Licht und Wärme. Ein vollsonniger bis sehr heller, halbschattiger Platz ist ideal. Je mehr direkte Sonne die Pflanze erhält, desto intensiver kann sich das burgunderfarbene Laub ausfärben. In zu stark schattigen Lagen bleibt die Färbung deutlich schwächer, und die gesamte Pflanze wirkt „verzogen“ und weniger kompakt.

Beim Bodentyp ist Durchlässigkeit entscheidend. Empfohlen wird ein lockerer, humoser Substratmix, der Wasser gut hält, aber überschüssige Feuchtigkeit schnell abführt. Schwere, tonige Böden sollten vor der Pflanzung mit viel Sand oder feinem Kies verbessert werden, um Staunässe rund um die Zwiebel zu vermeiden. Für Topfkultur eignet sich eine hochwertige, strukturstabile Blumenerde, die mit etwas Sand oder Perlite aufgelockert wird.

Gegen normalen Wind ist die Schopflilie Sparkling Burgundy relativ unempfindlich, solange der Boden nicht ständig austrocknet. In sehr zugigen Lagen mit starkem Wind kann der Blütenstiel gelegentlich in Schieflage geraten oder bei Extremwetter knicken. Ein geschützter Stand, zum Beispiel vor einer Mauer oder Hecke, ist daher vorteilhaft, vor allem in exponierten Gärten oder auf hohen Balkonen.

Der Pflanzabstand richtet sich nach der geplanten Wirkung. Für eine Einzelpflanze reichen in der Regel 30–40 cm Abstand zu anderen mittelhohen Stauden. Wer ein dichteres Bild möchte, kann mehrere Zwiebeln in Gruppen pflanzen, jeweils etwa 20–25 cm voneinander entfernt. Im Topf sollte pro mittelgroßem Gefäß (ca. 25–30 cm Durchmesser) nur eine bis wenige Zwiebeln eingesetzt werden, damit jede Pflanze genügend Raum zur Entwicklung hat.

Für Balkon oder Terrasse empfiehlt sich ein besonders sonniger Platz, zum Beispiel eine Süd- oder Westausrichtung. Wichtig ist eine stabile Unterlage, da ein hoch wachsender Blütenstiel im Wind als „Segel“ wirken kann. Gefäße sollten Drainagelöcher besitzen, und eine Schicht Blähton oder Kies am Topfboden hilft, Staunässe zu vermeiden.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt:

  • zu dunkler Standort – führt zu schwacher Laubfärbung und geringerer Blütenbildung
  • schwerer, nasser Boden ohne Drainage – erhöht das Risiko von Zwiebel- und Wurzelfäule
  • zu kleine Töpfe – trocknen schnell aus und begrenzen das Wachstum deutlich
  • ungeschützter Freilandstand in sehr frostgefährdeten Regionen ohne Winterschutz – kann zu Verlusten führen
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für die Schopflilie Sparkling Burgundy liegt in der Regel im Frühjahr, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. In vielen Regionen ist dies etwa von April bis Mai der Fall. In Gegenden mit spätem Frost ist es sinnvoll, etwas abzuwarten oder zunächst in Töpfen vorzuziehen und erst später auszupflanzen.

1. Vorbereitung von Boden oder Gefäß

  • Im Beet den Boden tiefgründig lockern, Steine und grobe Wurzelreste entfernen.
  • Schwere Böden mit Sand, feinem Kies oder strukturstarker Erde verbessern.
  • Im Topf eine Schicht Drainagematerial einfüllen, darüber lockere Blumenerde geben.
  • Eine mäßige Grunddüngung mit einem organisch betonten Langzeitdünger ist sinnvoll, aber vorsichtig dosiert, um die Zwiebel nicht zu „verbrennen“.

2. Einpflanzen

  • Die Pflanztiefe richtet sich nach der Größe der Zwiebel. Eine vorsichtige Faustregel ist, die Zwiebel etwa zwei- bis dreimal so tief zu setzen, wie sie hoch ist.
  • Die Zwiebel mit der flacheren Seite nach unten, der spitzen Seite nach oben einlegen.
  • Mit Erde bedecken und leicht andrücken, damit keine großen Hohlräume bleiben.
  • Auf ausreichenden Abstand zu anderen Zwiebeln oder Stauden achten, um Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe zu begrenzen.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Nach dem Einsetzen gründlich, aber nicht übermäßig gießen, sodass die Erde gut an die Zwiebel anschließt.
  • In den folgenden Tagen auf gleichmäßige, leichte Feuchtigkeit achten, ohne Staunässe zu verursachen.
  • Im Topf besonders darauf achten, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Die Austriebszeit kann je nach Bodentemperatur variieren. Bei kühlem Frühjahr dauert es länger, bis der erste Austrieb sichtbar wird.
  • Erste Blätter sollten kräftig, aufrecht und farblich klar erkennbar sein. Blasse, schlaffe oder fleckige Blätter können auf suboptimale Bedingungen (z. B. zu nass, zu schattig) hindeuten.
  • Junge Triebe sind empfindlich gegenüber Spätfrösten. Bei angekündigten Nachtfrösten empfiehlt sich ein leichter Schutz, z. B. mit Vlies.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr beginnt die Schopflilie Sparkling Burgundy mit dem Austrieb. In dieser Phase sollte der Boden mäßig feucht gehalten werden. Bei Containerpflanzen im Frühjahr kann ein erster, zurückhaltender Dünger-Einsatz erfolgen, am besten mit einem ausgewogenen, eher langsam wirkenden Dünger. Wichtig ist, Staunässe zu vermeiden, da die Zwiebel nach dem Winter noch empfindlich sein kann.

Sommer: Dies ist die Hauptwachstums- und Blütezeit. Jetzt braucht die Pflanze ausreichend Wasser, vor allem im Topf und bei heißem Wetter. Der Boden darf leicht abtrocknen, sollte aber nicht dauerhaft trocken sein. Eine gelegentliche Gabe von Flüssigdünger im Gießwasser (etwa alle 3–4 Wochen während der Hauptsaison) kann das Wachstum unterstützen, ohne die Pflanze zu überfordern. Im Sommer wird die dekorative Wirkung der dunklen Blätter und des Blütenstandes am deutlichsten.

Typische Stressanzeichen im Sommer:

  • hängende oder eingerollte Blätter – Hinweis auf Trockenstress oder zu große Hitze ohne ausreichende Wasserversorgung
  • gelbliche Blattspitzen – können auf Nährstoffmangel oder zeitweise Staunässe hindeuten
  • ausbleibende oder sehr schwache Blüte – oft Folge von unzureichendem Licht oder Nährstoffmangel

Gegenmaßnahmen: Gießverhalten anpassen, für etwas mehr Schatten in der Mittagshitze sorgen (z. B. auf Süd-Balkonen), gegebenenfalls moderat nachdüngen.

Herbst: Gegen Ende der Saison beginnt die Pflanze langsam einzuziehen. Die Blätter können nach und nach welken und sich verfärben. Dies ist ein natürlicher Prozess. Jetzt wird die Wasserzufuhr langsam reduziert. Im Freiland können Sie das abgeknickte Laub, wenn es vollständig vertrocknet ist, bodennah entfernen. Die Zwiebel bleibt im Boden oder wird – je nach Winterhärte in Ihrer Region – ausgegraben.

Winter: In milden Regionen kann die Zwiebel mit einem deutlichen Winterschutz (z. B. Laubschicht, Reisig) im Boden überwintern. In frostgefährdeten Gebieten ist das Ausgraben im späten Herbst sinnvoll. Überschüssige Erde vorsichtig entfernen und die Zwiebel kühl, frostfrei und trocken lagern, z. B. in einer Kiste mit etwas trockenem Substrat. Im Topf kann die Schopflilie Sparkling Burgundy ebenfalls frostfrei überwintert werden. Dabei wird kaum gegossen – der Boden darf eher trocken sein, um Fäulnis zu vermeiden.

Der tatsächliche Pflegeaufwand ist insgesamt moderat, aber nicht minimal. Die Pflanze erfordert regelmäßige Aufmerksamkeit bezüglich Wasser, Standort und Überwinterung, vor allem in Regionen mit stärkerem Frost. Wer bereit ist, diese Aufgaben zu übernehmen, wird mit einer stabilen, wiederkehrenden Wirkung im Garten oder auf der Terrasse belohnt.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Beet eignet sich die Schopflilie Sparkling Burgundy besonders als Blickfang im vorderen bis mittleren Bereich, sofern der Standort sonnig und warm ist. Durch ihre besondere Laubfarbe setzt sie markante Akzente. Ideal ist die Kombination mit hellblättrigen oder silbriglaubigen Stauden, die den dunklen Ton des Laubes hervorheben. Auch in modernen, reduzierten Pflanzkonzepten, etwa mit Gräsern und wenigen ausgewählten Blütenpflanzen, kann sie gut eingesetzt werden.

Auf Terrasse oder Balkon: In Kübeln zeigt die Pflanze ihre Wirkung oft besonders gut. Sie lässt sich in größere Töpfe setzen, wo sie mit ihrem aufrechten Wuchs und dunklen Laub eine klare Struktur schafft. Für sonnige Terrassen ist sie daher sehr geeignet. Auf Balkonen mit begrenzter Fläche sollte auf die Windexposition geachtet werden. Eine stabile Topfgröße und eventuell ein etwas geschützter Platz verhindern, dass die Pflanze bei starkem Wind umkippt.

Im Beet: Innerhalb gemischter Staudenbeete passt die Schopflilie Sparkling Burgundy gut als wiederkehrendes Element, zum Beispiel in Gruppen von drei bis fünf Zwiebeln, die im Beet verteilt werden. So ergeben sich wiederkehrende dunkle „Punkte“, die dem Beet Tiefe geben. In formalen Beeten – etwa mit klaren Linien und Strukturen – kann sie als rhythmisches Element entlang eines Weges verwendet werden.

Als Solitärpflanze: Durch ihren eigenständigen Charakter eignet sich die Schopflilie Sparkling Burgundy gut als Solitär in einem Kübel oder an einer exponierten Stelle im Garten, etwa in der Nähe eines Sitzplatzes. Dort kommt die besondere Form und Färbung am besten zur Geltung. In Kombination mit anderen exotisch wirkenden Pflanzen, etwa mit dezent eingesetzter Ananaslilie oder ausgewählten Gräsern, ergibt sich ein stimmiges, aber dennoch klar strukturiertes Bild.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit silbriglaubigen Stauden (z. B. Arten mit grauem Laub) zur Betonung des dunklen Farbtons
  • mit hell blühenden Sommerstauden, um einen farblichen Kontrast zur dunklen Basis zu schaffen
  • mit strukturbildenden Gräsern, um den architektonischen Charakter zu unterstützen
  • in Töpfen zusammen mit niedrigeren, polsterbildenden Pflanzen, die den Topfrand begrünen und die Schopflilie als „Hauptfigur“ in den Mittelpunkt rücken

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Gärten mit überwiegend schattigen Bereichen, in denen kaum direkte Sonne vorhanden ist
  • Standorte mit dauerhaft nassem, schlecht drainiertem Boden
  • Regionen mit starkem Frost, wenn keine Möglichkeit besteht, die Zwiebel zu schützen oder frostfrei zu überwintern
  • Balkone, auf denen extreme Windverhältnisse herrschen und die Töpfe nicht ausreichend gesichert werden können
  • Nutzer, die eine völlig pflegefreie Pflanze suchen, ohne sich um Überwinterung und Standortfragen kümmern zu wollen
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie alle Zwiebelpflanzen kann auch die Schopflilie Sparkling Burgundy unter bestimmten Bedingungen von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Besonders anfällig ist der Bereich der Zwiebel, wenn der Boden dauerhaft zu feucht ist. Hier kann es zu Fäulnis kommen, die sich durch weiche, übel riechende Partien an der Zwiebel und nachlassendes Wachstum äußert. Ein befallener Wurzelbereich kann dazu führen, dass die Pflanze im Frühjahr gar nicht mehr austreibt oder sehr schwach bleibt.

Mögliche Probleme sind außerdem:

  • Schnecken, die junge Triebe und Blätter anfressen, insbesondere bei feuchtem Wetter im Frühjahr
  • Blattflecken oder Verfärbungen, wenn die Pflanze an einem ungünstigen Standort steht (zu schattig, zu nass)
  • Schwach ausgeprägter Blütenstand, wenn die Pflanze über mehrere Jahre keinen Nährstoffnachschub erhält oder zu dicht mit anderen kräftig wachsenden Stauden konkurrieren muss

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • schwerer Boden ohne Drainage – erhöht das Risiko von Zwiebel- und Wurzelfäule
  • sehr enge Pflanzabstände – fördern Konkurrenz und mindern die Luftzirkulation
  • ständiger Schatten oder halbdunkle Ecken – führen zu schwachem Wachstum und erhöhter Anfälligkeit
  • Überdüngung, insbesondere mit schnell wirkenden, stark stickstoffbetonten Düngern – kann zu üppigem, aber instabilem Laub und geringerer Blühfreude führen

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Standort mit durchlässigem Boden wählen und bei Bedarf verbessern
  • Topfkultur mit zuverlässiger Drainage und kontrolliertem Gießen
  • vorsichtige, aber regelmäßige Düngung während der Wachstumszeit
  • ausreichend Abstand zu anderen Pflanzen für gute Luftzirkulation
  • Schnecken frühzeitig kontrollieren, zum Beispiel mit Barrieren oder zugelassenen Schneckenmitteln

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie in einer Region mit sehr strengen Wintern ohne geschützte Überwinterungsmöglichkeit gärtnern.
  • Wenn Sie eine Pflanze wünschen, die ganzjährig grün bleibt und im Winter keine Pflege oder Maßnahmen benötigt.
  • Wenn Ihnen eine sehr pflegeleichte, anspruchslose Gartenpflanze wichtiger ist als ein ausgeprägter, saisonaler Zierwert.
  • Wenn Sie überwiegend schattige Flächen haben und keinen ausreichend sonnigen Standort anbieten können.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Kauf der Schopflilie Sparkling Burgundy bei Bakker profitieren Sie von sorgfältig ausgewähltem Pflanzmaterial, das für die Kultur im Garten und in Gefäßen geeignet ist. Als spezialisierte Online-Gärtnerei legt Bakker Wert auf gesunde Zwiebeln und eine klare Produktbeschreibung, damit Sie von Anfang an wissen, was Sie erwartet. Dies reduziert das Risiko von Fehlkäufen und hilft, unnötige Enttäuschungen zu vermeiden.

Die Bestellung über den Online-Shop bietet Ihnen praktische Vorteile:

  • Sie erhalten die Zwiebeln zur passenden Pflanzzeit direkt nach Hause geliefert.
  • Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Boden und Temperaturbedingungen in Ihrem Garten passen.
  • Sie bekommen gebündelte Informationen zu Pflanzung, Pflege und Überwinterung, ohne lange recherchieren zu müssen.
  • Sie haben die Möglichkeit, mehrere passende Pflanzen zu kombinieren und sich ein harmonisches Gesamtbild zu planen, bevor Sie bestellen.

Bakker begleitet Sie nicht nur mit dem Produkt, sondern auch mit praxisnahen Hinweisen zur Kultur. So können Sie besser einschätzen, ob die Schopflilie Sparkling Burgundy zu Ihrem Gartenstil, Ihrem Standort und Ihrem Pflegewunsch passt. Wenn Sie bewusst eine besondere, saisonal wirkende Strukturpflanze mit dunklem Laub und außergewöhnlichem Blütenstand suchen – und bereit sind, ihr die nötige Aufmerksamkeit bei Standortwahl und Überwinterung zu schenken – ist diese Schopflilie eine durchdachte Ergänzung für Ihr Sortiment an Garten- oder Balkonpflanzen. Kaufen Sie sie gezielt ein, setzen Sie sie an einen gut passenden Platz, und Sie schaffen damit einen klaren, modernen Hingucker, der Ihren Außenbereich wirkungsvoll aufwertet.

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Schopflilie Sparkling Burgundy Eucomis comosa Sparkling Burgundy®

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Spezifikationen
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Schopflilie Sparkling Burgundy – exotischer Blickfang mit dunklem Laub für sonnige Plätze

Die Schopflilie Sparkling Burgundy ist eine auffällige Zwiebelpflanze mit tief dunkelrotem bis purpurnem Laub und einem außergewöhnlichen Blütenstand, der an eine kleine, dekorative Ananas erinnert. Sie eignet sich für Gartenliebhaber, die gezielt einen besonderen Akzent setzen möchten – im Beet, im Kübel auf der Terrasse oder auf einem sonnigen Balkon. Diese Sorte ist vor allem für Menschen interessant, die bereits etwas Pflanzerfahrung besitzen oder bereit sind, sich mit den Bedürfnissen einer wärmeliebenden Zwiebelpflanze auseinanderzusetzen. Ihr größter Nutzen liegt im markanten Zierwert: dunkles Laub, exotisch wirkende Blüten und eine klare saisonale Wirkung vom späten Frühjahr bis zum Herbst.

Gleichzeitig ist wichtig zu wissen: Die Schopflilie Sparkling Burgundy ist keine klassische „Pflanze und vergiss mich“-Art. Sie braucht einen warmen, möglichst sonnigen Standort, durchlässigen Boden und – je nach Region – Schutz vor starkem Frost. Wer diese Punkte berücksichtigt, erhält eine langlebige, wiederkehrende Strukturpflanze, die im Sommer zuverlässig für Aufmerksamkeit sorgt und Beete oder Gefäße aufwertet.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker kaufen Sie mit der Schopflilie Sparkling Burgundy in der Regel eine hochwertige Zwiebel bzw. mehrere Zwiebeln, aus denen sich im Laufe der Saison kräftige Pflanzen mit dunklem Laub entwickeln. Aus diesen Zwiebeln entsteht eine kompakte, aufrechte Staude mit einem markanten Mitteltrieb, auf dem sich der charakteristische Blütenstand bildet. Diese Schopflilie ist damit deutlich anders als klassische Sommerblüher wie Dahlien oder Geranien: Sie wirkt moderner, architektonischer und setzt einen fast tropischen Akzent.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der dekorativen Wirkung:

  • als auffälliger Mittelpunkt in sonnigen Beeten
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Im E-Commerce-Sortiment von Bakker hebt sich die Schopflilie Sparkling Burgundy von vielen anderen Zwiebel- und Staudenpflanzen durch die Kombination aus dunkel gefärbtem Laub und dem an eine Ananas erinnernden Blütenstand ab. Sie ist keine „Massenpflanze“, sondern eher eine gezielt gesetzte Besonderheit. Bakker als Online-Gärtnerei liefert Ihnen geprüfte Qualität, passend vorbereitet für die Pflanzung in Ihrem Garten oder in Gefäßen. Sie erhalten keine anonyme Zwiebel, sondern ein klar beschriebenes Produkt, zu dem Sie hier die passenden Pflegehinweise finden.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Die Schopflilie Sparkling Burgundy bildet eine dichte Rosette aus schmalen, leicht überhängenden Blättern, aus der sich ein kräftiger Blütenstiel nach oben schiebt. Der Gesamteindruck ist aufrecht und zugleich etwas exotisch. Im Vergleich zu vielen Stauden wirkt sie eher „architektonisch“, also stark formgebend.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter guten Bedingungen erreicht die Pflanze im Laufe des Sommers ungefähr 50–80 cm Höhe, abhängig von Standort, Boden und Pflege. Die Breite einer etablierten Pflanze liegt meist im Bereich von etwa 30–40 cm. Bei optimaler Kultur und mehreren Zwiebeln im Verband kann der Gesamteindruck etwas größer ausfallen.
  • Blattwerk: Das Laub ist das markanteste Merkmal dieser Sorte: überwiegend dunkelrot bis burgunderfarben, teils mit leichtem Grünschimmer an der Blattbasis. Die Blätter sind lanzettlich, glatt und bilden einen dekorativen, fast grasartigen Horst. Je sonniger der Standort und je nährstoffreicher der Boden (ohne Überdüngung), desto intensiver tritt die dunkle Färbung in Erscheinung.
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  • Wachstumsgeschwindigkeit: Aus der Zwiebel entwickelt sich im Frühjahr zunächst das Laub, anschließend der Blütenstand. Im Jahresvergleich wächst die Pflanze eher moderat. Im ersten Jahr nach der Pflanzung bleibt sie nicht selten etwas kompakter. Ab dem zweiten oder dritten Jahr kann sie an Umfang und Blütenzahl zulegen, sofern sie jedes Jahr passende Bedingungen vorfindet.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Winterhärte der Schopflilie Sparkling Burgundy ist begrenzt. In milden Regionen mit gut drainiertem Boden kann die Zwiebel im Freiland überdauern, vor allem wenn sie mit einer Laub- oder Mulchschicht abgedeckt wird. In kälteren Lagen oder bei sehr nassen Wintern ist es sicherer, die Zwiebeln im Herbst auszugraben und frostfrei, aber kühl und trocken zu überwintern. Ein ungeschützter Stand in stark frostgefährdeten Regionen ist mit einem spürbaren Risiko für Ausfälle verbunden.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

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Gegen normalen Wind ist die Schopflilie Sparkling Burgundy relativ unempfindlich, solange der Boden nicht ständig austrocknet. In sehr zugigen Lagen mit starkem Wind kann der Blütenstiel gelegentlich in Schieflage geraten oder bei Extremwetter knicken. Ein geschützter Stand, zum Beispiel vor einer Mauer oder Hecke, ist daher vorteilhaft, vor allem in exponierten Gärten oder auf hohen Balkonen.

Der Pflanzabstand richtet sich nach der geplanten Wirkung. Für eine Einzelpflanze reichen in der Regel 30–40 cm Abstand zu anderen mittelhohen Stauden. Wer ein dichteres Bild möchte, kann mehrere Zwiebeln in Gruppen pflanzen, jeweils etwa 20–25 cm voneinander entfernt. Im Topf sollte pro mittelgroßem Gefäß (ca. 25–30 cm Durchmesser) nur eine bis wenige Zwiebeln eingesetzt werden, damit jede Pflanze genügend Raum zur Entwicklung hat.

Für Balkon oder Terrasse empfiehlt sich ein besonders sonniger Platz, zum Beispiel eine Süd- oder Westausrichtung. Wichtig ist eine stabile Unterlage, da ein hoch wachsender Blütenstiel im Wind als „Segel“ wirken kann. Gefäße sollten Drainagelöcher besitzen, und eine Schicht Blähton oder Kies am Topfboden hilft, Staunässe zu vermeiden.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt:

  • zu dunkler Standort – führt zu schwacher Laubfärbung und geringerer Blütenbildung
  • schwerer, nasser Boden ohne Drainage – erhöht das Risiko von Zwiebel- und Wurzelfäule
  • zu kleine Töpfe – trocknen schnell aus und begrenzen das Wachstum deutlich
  • ungeschützter Freilandstand in sehr frostgefährdeten Regionen ohne Winterschutz – kann zu Verlusten führen

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für die Schopflilie Sparkling Burgundy liegt in der Regel im Frühjahr, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. In vielen Regionen ist dies etwa von April bis Mai der Fall. In Gegenden mit spätem Frost ist es sinnvoll, etwas abzuwarten oder zunächst in Töpfen vorzuziehen und erst später auszupflanzen.

1. Vorbereitung von Boden oder Gefäß

  • Im Beet den Boden tiefgründig lockern, Steine und grobe Wurzelreste entfernen.
  • Schwere Böden mit Sand, feinem Kies oder strukturstarker Erde verbessern.
  • Im Topf eine Schicht Drainagematerial einfüllen, darüber lockere Blumenerde geben.
  • Eine mäßige Grunddüngung mit einem organisch betonten Langzeitdünger ist sinnvoll, aber vorsichtig dosiert, um die Zwiebel nicht zu „verbrennen“.

2. Einpflanzen

  • Die Pflanztiefe richtet sich nach der Größe der Zwiebel. Eine vorsichtige Faustregel ist, die Zwiebel etwa zwei- bis dreimal so tief zu setzen, wie sie hoch ist.
  • Die Zwiebel mit der flacheren Seite nach unten, der spitzen Seite nach oben einlegen.
  • Mit Erde bedecken und leicht andrücken, damit keine großen Hohlräume bleiben.
  • Auf ausreichenden Abstand zu anderen Zwiebeln oder Stauden achten, um Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe zu begrenzen.

3. Angießen nach der Pflanzung

  • Nach dem Einsetzen gründlich, aber nicht übermäßig gießen, sodass die Erde gut an die Zwiebel anschließt.
  • In den folgenden Tagen auf gleichmäßige, leichte Feuchtigkeit achten, ohne Staunässe zu verursachen.
  • Im Topf besonders darauf achten, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

4. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Die Austriebszeit kann je nach Bodentemperatur variieren. Bei kühlem Frühjahr dauert es länger, bis der erste Austrieb sichtbar wird.
  • Erste Blätter sollten kräftig, aufrecht und farblich klar erkennbar sein. Blasse, schlaffe oder fleckige Blätter können auf suboptimale Bedingungen (z. B. zu nass, zu schattig) hindeuten.
  • Junge Triebe sind empfindlich gegenüber Spätfrösten. Bei angekündigten Nachtfrösten empfiehlt sich ein leichter Schutz, z. B. mit Vlies.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr beginnt die Schopflilie Sparkling Burgundy mit dem Austrieb. In dieser Phase sollte der Boden mäßig feucht gehalten werden. Bei Containerpflanzen im Frühjahr kann ein erster, zurückhaltender Dünger-Einsatz erfolgen, am besten mit einem ausgewogenen, eher langsam wirkenden Dünger. Wichtig ist, Staunässe zu vermeiden, da die Zwiebel nach dem Winter noch empfindlich sein kann.

Sommer: Dies ist die Hauptwachstums- und Blütezeit. Jetzt braucht die Pflanze ausreichend Wasser, vor allem im Topf und bei heißem Wetter. Der Boden darf leicht abtrocknen, sollte aber nicht dauerhaft trocken sein. Eine gelegentliche Gabe von Flüssigdünger im Gießwasser (etwa alle 3–4 Wochen während der Hauptsaison) kann das Wachstum unterstützen, ohne die Pflanze zu überfordern. Im Sommer wird die dekorative Wirkung der dunklen Blätter und des Blütenstandes am deutlichsten.

Typische Stressanzeichen im Sommer:

  • hängende oder eingerollte Blätter – Hinweis auf Trockenstress oder zu große Hitze ohne ausreichende Wasserversorgung
  • gelbliche Blattspitzen – können auf Nährstoffmangel oder zeitweise Staunässe hindeuten
  • ausbleibende oder sehr schwache Blüte – oft Folge von unzureichendem Licht oder Nährstoffmangel

Gegenmaßnahmen: Gießverhalten anpassen, für etwas mehr Schatten in der Mittagshitze sorgen (z. B. auf Süd-Balkonen), gegebenenfalls moderat nachdüngen.

Herbst: Gegen Ende der Saison beginnt die Pflanze langsam einzuziehen. Die Blätter können nach und nach welken und sich verfärben. Dies ist ein natürlicher Prozess. Jetzt wird die Wasserzufuhr langsam reduziert. Im Freiland können Sie das abgeknickte Laub, wenn es vollständig vertrocknet ist, bodennah entfernen. Die Zwiebel bleibt im Boden oder wird – je nach Winterhärte in Ihrer Region – ausgegraben.

Winter: In milden Regionen kann die Zwiebel mit einem deutlichen Winterschutz (z. B. Laubschicht, Reisig) im Boden überwintern. In frostgefährdeten Gebieten ist das Ausgraben im späten Herbst sinnvoll. Überschüssige Erde vorsichtig entfernen und die Zwiebel kühl, frostfrei und trocken lagern, z. B. in einer Kiste mit etwas trockenem Substrat. Im Topf kann die Schopflilie Sparkling Burgundy ebenfalls frostfrei überwintert werden. Dabei wird kaum gegossen – der Boden darf eher trocken sein, um Fäulnis zu vermeiden.

Der tatsächliche Pflegeaufwand ist insgesamt moderat, aber nicht minimal. Die Pflanze erfordert regelmäßige Aufmerksamkeit bezüglich Wasser, Standort und Überwinterung, vor allem in Regionen mit stärkerem Frost. Wer bereit ist, diese Aufgaben zu übernehmen, wird mit einer stabilen, wiederkehrenden Wirkung im Garten oder auf der Terrasse belohnt.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Beet eignet sich die Schopflilie Sparkling Burgundy besonders als Blickfang im vorderen bis mittleren Bereich, sofern der Standort sonnig und warm ist. Durch ihre besondere Laubfarbe setzt sie markante Akzente. Ideal ist die Kombination mit hellblättrigen oder silbriglaubigen Stauden, die den dunklen Ton des Laubes hervorheben. Auch in modernen, reduzierten Pflanzkonzepten, etwa mit Gräsern und wenigen ausgewählten Blütenpflanzen, kann sie gut eingesetzt werden.

Auf Terrasse oder Balkon: In Kübeln zeigt die Pflanze ihre Wirkung oft besonders gut. Sie lässt sich in größere Töpfe setzen, wo sie mit ihrem aufrechten Wuchs und dunklen Laub eine klare Struktur schafft. Für sonnige Terrassen ist sie daher sehr geeignet. Auf Balkonen mit begrenzter Fläche sollte auf die Windexposition geachtet werden. Eine stabile Topfgröße und eventuell ein etwas geschützter Platz verhindern, dass die Pflanze bei starkem Wind umkippt.

Im Beet: Innerhalb gemischter Staudenbeete passt die Schopflilie Sparkling Burgundy gut als wiederkehrendes Element, zum Beispiel in Gruppen von drei bis fünf Zwiebeln, die im Beet verteilt werden. So ergeben sich wiederkehrende dunkle „Punkte“, die dem Beet Tiefe geben. In formalen Beeten – etwa mit klaren Linien und Strukturen – kann sie als rhythmisches Element entlang eines Weges verwendet werden.

Als Solitärpflanze: Durch ihren eigenständigen Charakter eignet sich die Schopflilie Sparkling Burgundy gut als Solitär in einem Kübel oder an einer exponierten Stelle im Garten, etwa in der Nähe eines Sitzplatzes. Dort kommt die besondere Form und Färbung am besten zur Geltung. In Kombination mit anderen exotisch wirkenden Pflanzen, etwa mit dezent eingesetzter Ananaslilie oder ausgewählten Gräsern, ergibt sich ein stimmiges, aber dennoch klar strukturiertes Bild.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit silbriglaubigen Stauden (z. B. Arten mit grauem Laub) zur Betonung des dunklen Farbtons
  • mit hell blühenden Sommerstauden, um einen farblichen Kontrast zur dunklen Basis zu schaffen
  • mit strukturbildenden Gräsern, um den architektonischen Charakter zu unterstützen
  • in Töpfen zusammen mit niedrigeren, polsterbildenden Pflanzen, die den Topfrand begrünen und die Schopflilie als „Hauptfigur“ in den Mittelpunkt rücken

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Gärten mit überwiegend schattigen Bereichen, in denen kaum direkte Sonne vorhanden ist
  • Standorte mit dauerhaft nassem, schlecht drainiertem Boden
  • Regionen mit starkem Frost, wenn keine Möglichkeit besteht, die Zwiebel zu schützen oder frostfrei zu überwintern
  • Balkone, auf denen extreme Windverhältnisse herrschen und die Töpfe nicht ausreichend gesichert werden können
  • Nutzer, die eine völlig pflegefreie Pflanze suchen, ohne sich um Überwinterung und Standortfragen kümmern zu wollen

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie alle Zwiebelpflanzen kann auch die Schopflilie Sparkling Burgundy unter bestimmten Bedingungen von Krankheiten oder Schädlingen betroffen sein. Besonders anfällig ist der Bereich der Zwiebel, wenn der Boden dauerhaft zu feucht ist. Hier kann es zu Fäulnis kommen, die sich durch weiche, übel riechende Partien an der Zwiebel und nachlassendes Wachstum äußert. Ein befallener Wurzelbereich kann dazu führen, dass die Pflanze im Frühjahr gar nicht mehr austreibt oder sehr schwach bleibt.

Mögliche Probleme sind außerdem:

  • Schnecken, die junge Triebe und Blätter anfressen, insbesondere bei feuchtem Wetter im Frühjahr
  • Blattflecken oder Verfärbungen, wenn die Pflanze an einem ungünstigen Standort steht (zu schattig, zu nass)
  • Schwach ausgeprägter Blütenstand, wenn die Pflanze über mehrere Jahre keinen Nährstoffnachschub erhält oder zu dicht mit anderen kräftig wachsenden Stauden konkurrieren muss

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • schwerer Boden ohne Drainage – erhöht das Risiko von Zwiebel- und Wurzelfäule
  • sehr enge Pflanzabstände – fördern Konkurrenz und mindern die Luftzirkulation
  • ständiger Schatten oder halbdunkle Ecken – führen zu schwachem Wachstum und erhöhter Anfälligkeit
  • Überdüngung, insbesondere mit schnell wirkenden, stark stickstoffbetonten Düngern – kann zu üppigem, aber instabilem Laub und geringerer Blühfreude führen

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Standort mit durchlässigem Boden wählen und bei Bedarf verbessern
  • Topfkultur mit zuverlässiger Drainage und kontrolliertem Gießen
  • vorsichtige, aber regelmäßige Düngung während der Wachstumszeit
  • ausreichend Abstand zu anderen Pflanzen für gute Luftzirkulation
  • Schnecken frühzeitig kontrollieren, zum Beispiel mit Barrieren oder zugelassenen Schneckenmitteln

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie in einer Region mit sehr strengen Wintern ohne geschützte Überwinterungsmöglichkeit gärtnern.
  • Wenn Sie eine Pflanze wünschen, die ganzjährig grün bleibt und im Winter keine Pflege oder Maßnahmen benötigt.
  • Wenn Ihnen eine sehr pflegeleichte, anspruchslose Gartenpflanze wichtiger ist als ein ausgeprägter, saisonaler Zierwert.
  • Wenn Sie überwiegend schattige Flächen haben und keinen ausreichend sonnigen Standort anbieten können.

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Ref : 032864
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