Blut-Weiderich Blush Lythrum salicaria Blush
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"Blut-Weiderich Blush – farbstarker Blickfang für feuchte Standorte

Blut-Weiderich Blush ist eine ausdrucksstarke Staude für alle, die einen natürlich wirkenden, aber klar strukturierten Garten schätzen. Mit ihren aufrechten Blütenkerzen bringt sie Farbe an Teichränder, in feuchte Beete und an naturnahe Bereiche, ohne komplizierte Pflege zu verlangen. Diese Sorte richtet sich an Gartenbesitzer, die gezielt eine Staude für eher feuchte, sonnige bis halbschattige Plätze suchen – und die bereit sind, ihr diesen Standort gezielt zu bieten.

Der Fokus liegt auf stabiler Blüte, guter Winterhärte und einem harmonischen Wuchs, nicht auf Extremgrößen oder exotischen Ansprüchen. Wer eine robuste, mehrjährige Staude mit klarer vertikaler Struktur und langer Blütezeit sucht, trifft mit Blut-Weiderich Blush eine überlegte Wahl. Wer dagegen einen trockenheitsliebenden Dauerblüher für vollsonnige, magere Standorte braucht, sollte eher zu einer anderen Art greifen.

Was Sie konkret kaufen

Mit Blut-Weiderich Blush erwerben Sie bei Bakker eine winterharte, mehrjährige Staude, die sich besonders gut für Gartenbereiche mit ausreichender Bodenfeuchte eignet. Im Gegensatz zu kurzlebigen Saisonpflanzen baut sich diese Staude über mehrere Jahre hinweg zu einem stabilen Horst auf und kehrt jedes Jahr zuverlässig zurück.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Einsatz an Teichrändern, feuchten Rabatten und naturhaft gestalteten Gartenteilen. Dort setzt Blut-Weiderich Blush mit seinen kerzenförmigen Blütenständen einen deutlichen Farbakzent und lockert durch seine aufrechte Wuchsform flächige Pflanzungen auf. Zudem wird die Pflanze häufig eingesetzt, um Übergänge zwischen Wasser- und Landbereich weich zu gestalten oder längliche Flächen, wie schmale Beete entlang von Zäunen, vertikal zu strukturieren.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments unterscheidet sich Blut-Weiderich Blush klar von klassischen Beetstauden, die trockene Standorte bevorzugen. Während viele Sommerstauden mit Trockenphasen zurechtkommen müssen, fühlt sich diese Pflanze dann wohl, wenn der Boden regelmäßig feucht, aber nicht dauerhaft staunass ist. Sie ist deshalb keine universelle Staude für jeden Platz, sondern ein gezielter Problemlöser für feuchtere Bereiche im Garten.

Als Online-Gärtnerei legt Bakker Wert darauf, dass Sie eine kräftige, gut durchwurzelte Pflanze erhalten. Je nach Saison liefern wir Blut-Weiderich Blush in einem passenden Topf, der ein sicheres Anwachsen erleichtert. Die Größe kann je nach Lieferzeitraum leicht variieren, entscheidend ist jedoch ein gesundes Wurzelsystem – darauf achten unsere Gärtner besonders.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Blut-Weiderich Blush bildet aufrechte, straff stehende Stängel, die sich zu einem lockeren Horst zusammenschließen. Die Pflanze wirkt klar vertikal und bringt Struktur in flächige Bepflanzungen. Sie neigt in einem passenden, feuchten Boden dazu, sich über die Jahre leicht zu verbreitern, ohne unmittelbar wuchernd zu sein. Die Anmutung ist eher natürlich und passt gut in naturnahe Gärten.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter durchschnittlichen Gartenbedingungen entwickelt Blut-Weiderich Blush im Laufe der Saison eine Höhe von etwa 80 bis 120 cm. Die Breite eines etablierten Horstes liegt häufig im Bereich von etwa 40 bis 60 cm, je nach Bodenqualität und Pflege. In sehr nährstoffreichen, feuchteren Böden kann die Pflanze tendenziell etwas höher und breiter ausfallen, während sie in trockeneren Lagen kompakter bleibt.
  • Blattwerk: Das Blattwerk ist lanzettlich bis schmal, entlang der Stängel angeordnet und bildet einen grünen Hintergrund für die Blütenähren. Die Blätter sind eher schmal als großflächig, sodass die Gesamtwirkung filigran bleibt. Dieser Aufbau sorgt für eine gute Kombination mit Stauden, die größere Blätter besitzen, da sich die Optik dann gegenseitig ergänzt, statt zu konkurrieren.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in den aufrechten Blütenständen, die aus zahlreichen kleinen, rosa bis purpurfarbenen Einzelblüten bestehen. Sie erscheinen in der Regel im Hochsommer und können sich – je nach Standort, Witterung und Sortenausprägung – über mehrere Wochen halten. Die Blütenkerzen zeichnen sich durch ihre klare vertikale Linie aus, wodurch die Pflanze auch aus einiger Entfernung gut wahrnehmbar ist.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Blut-Weiderich Blush wächst zügig, aber nicht übermäßig schnell. Nach der Pflanzung bildet sich innerhalb der ersten Saison ein stabiler Stock. Der volle Horstumfang wird meist in zwei bis drei Jahren erreicht, vorausgesetzt, die Bodenfeuchte und Nährstoffversorgung stimmen. Das erlaubt eine realistische Planung für Beete, in denen die Staude sich in Ruhe etablieren darf.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Diese Staude ist in mitteleuropäischen Gärten in der Regel zuverlässig winterhart. Die oberirdischen Teile ziehen im Spätherbst oder Winter ein, die Pflanze überdauert als Wurzelstock im Boden und treibt im Frühjahr neu aus. Zusätzlicher Winterschutz ist in normalen Gartenlagen meist nicht erforderlich. In sehr exponierten oder besonders kalten Regionen kann eine dünne Mulchschicht im Winter dennoch hilfreich sein, vor allem bei frisch gepflanzten Exemplaren.
  • Toleranz gegenüber Feuchtigkeit: Blut-Weiderich Blush bevorzugt deutlich feuchte Böden, vor allem während der Hauptwachstumszeit. Die Pflanze verträgt Perioden mit hoher Bodenfeuchte gut und wird häufig in der Nähe von Wasserflächen eingesetzt. Dauerhafte Staunässe direkt an den Wurzeln, vor allem im Winter, kann jedoch problematisch sein und Fäulnis begünstigen. Trockenheit wird nur begrenzt toleriert: Kurzfristige Trockenphasen werden häufig überstanden, längere Trockenperioden führen aber zu reduziertem Wuchs und weniger Blüten.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Am besten gedeiht Blut-Weiderich Blush im Freiland, wo sich die Wurzeln frei entfalten und ausreichend Feuchtigkeit nutzen können. Eine Topfkultur ist prinzipiell möglich, verlangt aber eine sorgfältige, gleichmäßige Wasserversorgung und ein ausreichend großes Pflanzgefäß. In einem zu kleinen oder schnell austrocknenden Topf leidet die Pflanze sichtbar und bleibt in der Entwicklung zurück. Wer einen naturnahen Wasserbereich im Garten hat, profitiert daher am stärksten von der Pflanzung ins Erdreich.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit Blut-Weiderich Blush sein volles Potenzial entfalten kann, ist der passende Standort entscheidend. Diese Staude ist keine typische Trockenheitskünstlerin, sondern fühlt sich dort wohl, wo der Boden zuverlässig frisch bis feucht ist. Ideal ist ein Platz in voller Sonne bis hellem Halbschatten. Volle Sonne führt meist zu einer besonders intensiven Blüte, sofern die Bodenfeuchte gesichert ist. Im lichten Halbschatten bleibt die Pflanze etwas lockerer im Wuchs, profitiert aber von gleichmäßigeren Bodenbedingungen.

Beim Bodentyp verträgt Blut-Weiderich Blush verschiedene Strukturen, solange der Boden Wasser gut hält und nicht dauerhaft verdichtet ist. Lehmige, humusreiche Böden, die nicht zur ausgeprägten Staunässe neigen, sind besonders geeignet. Auf sandigen Böden ist eine deutliche Verbesserung mit Kompost oder anderen humusreichen Materialien empfehlenswert, damit Wasser besser gehalten wird. Schwere, nasse Lehmböden sollten vor der Pflanzung strukturell verbessert werden, um Wasserstau an den Wurzeln zu vermeiden.

Gegenüber Wind zeigt sich die Pflanze im Allgemeinen robust, solange die Stängel nicht regelmäßig extremen Böen ausgesetzt sind. An sehr zugigen Standorten empfiehlt sich eine Kombination mit niedrigeren Stauden oder Gräsern, die den Fußbereich beschatten und den Wind etwas brechen. So bleiben die Blütenkerzen aufrecht und knicken seltener um.

Beim Pflanzabstand sollten Sie mit etwa 35 bis 50 cm rechnen, abhängig davon, wie schnell Sie eine geschlossene Pflanzung wünschen. Für einen solitären Eindruck darf der Abstand größer sein, in einer Gruppenpflanzung mit mehreren Exemplaren sind engere Abstände möglich, um eine geschlossene, flächige Wirkung zu erzeugen.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich Blut-Weiderich Blush in erster Linie für größere Kübel an eher schattigen oder halbschattigen Randbereichen, die nicht zu schnell austrocknen. Direkt an einer südexponierten Wand, womöglich in einem kleinen Topf, leidet die Pflanze stark unter Hitze und Trockenheit und ist dort nur mit hohem Gießaufwand zufriedenstellend zu kultivieren.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Zu trockener Standort: Ein dauerhaft trockener Boden führt zu kümmerlichem Wuchs, braunen Blattspitzen und deutlich reduzierter Blüte.
  • Dauerhafte Staunässe im Winter: Sehr nasse, schlecht drainierte Böden, die im Winter überschwemmt sind, können Wurzelschäden und Ausfälle verursachen.
  • Zu kleiner Pflanzkübel: In sehr kleinen Töpfen trocknet das Substrat zu schnell aus, die Pflanze kann ihr Wachstumspotenzial nicht entfalten.
  • Überbelegung im Beet: Wird Blut-Weiderich Blush zu dicht mit stark wachsenden Stauden kombiniert, verliert er rasch Platz und wirkt dann unterdrückt.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für Blut-Weiderich Blush liegt, je nach Lieferform, im Frühjahr oder frühen Herbst. Im Frühjahr gepflanzte Stauden haben die ganze Saison Zeit, Wurzeln zu bilden. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich, sofern der Boden noch warm ist und keine anhaltenden starken Fröste unmittelbar bevorstehen.

1. Boden oder Gefäß vorbereiten

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich gründlich bis in eine Tiefe von etwa 25 bis 30 cm.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden etwas groben Sand oder Kies in die untere Schicht ein, um Staunässe zu vermeiden. In die obere Schicht mischen Sie hochwertigen Kompost oder humusreiche Erde.
  • In sandigen Böden erhöhen Sie den Humusanteil, damit Wasser besser gespeichert wird.
  • Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abzugsloch und einem Volumen, das der Pflanze Raum zur Entwicklung bietet – je größer, desto stabiler die Feuchte.

2. Pflanze wässern

Stellen Sie den Wurzelballen vor der Pflanzung für einige Minuten in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. So ist der Ballen gut durchfeuchtet und verbindet sich später leichter mit dem umgebenden Boden.

3. Einpflanzen

  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist.
  • Setzen Sie Blut-Weiderich Blush so ein, dass die Oberkante des Ballens ungefähr auf Bodenniveau liegt.
  • Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber ausreichend fest an, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Achten Sie auf den empfohlenen Pflanzabstand zu Nachbarpflanzen, damit sich der Horst ungestört entwickeln kann.

4. Angießen nach der Pflanzung

Gießen Sie die Pflanze nach dem Einsetzen gründlich an. Das Wasser hilft, den Bodenschluss um die Wurzeln sicherzustellen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne dass die Wurzeln im Wasser stehen.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

In der Anwachsphase ist eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll. Zeigen sich schlaffe Triebe oder matte Blätter, kontrollieren Sie die Bodenfeuchte. Bei Trockenheit erhöhen Sie die Gießmenge und -häufigkeit; bei zu nassem Boden sorgen Sie für bessere Drainage. Ein leichter Rückschnitt beschädigter Triebe unterstützt die Pflanze beim Aufbau neuer, gesunder Sprosse.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt Blut-Weiderich Blush aus dem Wurzelstock neu aus. Entfernen Sie alte, vertrocknete Stängel vom Vorjahr bodennah, sobald keine strengeren Fröste mehr zu erwarten sind. Eine leichte Gabe von Kompost oder einem ausgewogenen, eher zurückhaltend dosierten Stauden-Dünger unterstützt den Neuaustrieb, ohne ein übermäßiges Längenwachstum zu fördern.

Sommer: In der Hauptwachstums- und Blütezeit ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte besonders wichtig. Kontrollieren Sie, ob der Boden nicht austrocknet, vor allem in längeren Hitzeperioden. Ein Mulch aus organischem Material hilft, Verdunstung zu reduzieren und hält die Feuchtigkeit besser im Boden. Verblühte Blütenstände können Sie nach und nach herausschneiden, wenn Sie einen gepflegteren Eindruck bevorzugen. In manchen Fällen können so weitere Blüten nachgeschoben werden, auch wenn der Hauptblühzeitraum im Hochsommer liegt.

Herbst: Im Herbst beginnt die Pflanze langsam, sich zurückzuziehen. Das Laub verliert an Kraft, die Stängel werden trockener. Sie können diese über den Winter stehen lassen, um Struktur im Beet zu erhalten, oder sie bereits im späten Herbst zurückschneiden. Wenn Sie eher frostgefährdete Lagen haben, kann es sinnvoll sein, das alte Laub bis zum zeitigen Frühjahr zu belassen, da es einen gewissen Schutz für den Wurzelbereich darstellt.

Winter: Der Wurzelstock ruht im Boden. Eine dicke Schneedecke ist in der Regel unproblematisch. In sehr offenen Lagen ohne Schneedecke können starke Kahlfröste den Wurzelbereich stärker beanspruchen. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Temperatur etwas zu puffern. Staunasse Böden hingegen sind im Winter eher kritisch, da sie die Wurzeln schädigen können.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Unter passenden Standortbedingungen ist der Pflegeaufwand für Blut-Weiderich Blush moderat. Wichtig ist, dass Sie von Anfang an einen geeigneten, ausreichend feuchten Standort wählen. Dann beschränkt sich die Pflege auf gelegentliches Gießen in trockenen Phasen, das Entfernen verblühter Stängel und den jährlichen Rückschnitt. Auf extrem trockenen Standorten steigt der Pflegeaufwand deutlich, da dann sehr regelmäßiges Gießen notwendig wird.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende, schlaffe Triebe bei Hitze deuten meist auf Wassermangel hin. Gießen Sie durchdringend und prüfen Sie, ob der Boden langfristig verbessert werden sollte.
  • Vergilbte Blätter bei sehr nassen Böden können auf mangelnde Durchlüftung der Wurzeln hinweisen. Verbessern Sie Drainage und Bodenstruktur.
  • Schwacher Wuchs und wenige Blüten können auf zu nährstoffarme, ausgetrocknete Böden oder zu dichten Schatten zurückzuführen sein. In diesem Fall helfen Bodenverbesserung, Düngung in Maßen und gegebenenfalls eine leicht sonnigere Lage.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Blut-Weiderich Blush spielt seine Stärken besonders an Wasserflächen, in feuchten Senken oder in dauerhaft frischen Beeten aus. Er eignet sich, um Übergänge zwischen Rasen und Wasser zu betonen oder schmale Streifen entlang von Bachläufen zu strukturieren. Durch die aufrechte Wuchsform lässt sich die Pflanze gut vor einen ruhigen Hintergrund, etwa eine Hecke oder einen Zaun, setzen, um die Blüten noch deutlicher hervorzuheben.

Auf Terrasse oder Balkon: In größeren Gefäßen kann Blut-Weiderich Blush auch auf Terrasse oder Balkon eingesetzt werden, vorzugsweise dort, wo nicht die pralle Mittagssonne auf das Gefäß trifft. Wichtig ist in diesem Fall ein ausreichend großes Volumen und eine sorgfältige Wasserversorgung. Eine Kombination mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden oder Gräsern im selben Kübel ist möglich, sofern alle Arten ähnliche Ansprüche an Wasser und Nährstoffe haben.

Im Beet: In Staudenbeeten eignet sich Blut-Weiderich Blush als hoch aufragendes Element in der Mittel- bis Hintergrundfläche. Er lässt sich mit Stauden kombinieren, die breite Blätter oder andere Blütenformen beitragen, zum Beispiel mit horstbildenden Gräsern oder flächig blühenden Bodendeckern. So entsteht eine abwechslungsreiche, aber dennoch harmonische Pflanzung.

Hecke oder Solitärpflanze: Für eine klassische, geschnittene Hecke ist Blut-Weiderich Blush nicht geeignet. Die Staude zieht im Winter ein und bietet dann keine geschlossene Struktur. Als einzelne Solitärpflanze oder in kleineren Gruppen wirkt sie dagegen sehr gut, besonders vor ruhigen Hintergründen oder in naturnahen Gartenpartien.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden, die unterschiedliche Blütezeiten haben, um den Bereich über einen längeren Zeitraum attraktiv zu halten.
  • Mit Gräsern, die feuchte Standorte tolerieren, um Bewegung und Struktur zu ergänzen.
  • Mit niedrigeren Uferstauden, die den Fußbereich abdecken und den Übergang zum Wasser zusätzlich gliedern.

In sehr trockenen, steinreichen Anlagen oder in extrem sonnigen, heißen Beeten ohne Bewässerungsmöglichkeit ist Blut-Weiderich Blush dagegen nur bedingt empfehlenswert. In solchen Situationen kann die Pflanze nicht zeigen, was in ihr steckt, und erfordert einen zu hohen Pflegeaufwand, um dauerhaft gesund zu bleiben. Für Gärtner, die gezielt Uferpflanzen für einen ausreichend feuchten Bereich suchen, fügt sich diese Staude dagegen gut in entsprechende Konzepte ein.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Staude reagiert auch Blut-Weiderich Blush auf ungünstige Bedingungen mit einem höheren Krankheits- oder Schädlingsrisiko. Plausible Probleme betreffen vor allem Situationen mit dauerhaft nassen, schlecht durchlüfteten Böden oder deutlichem Nährstoffmangel.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Unter sehr feuchten, luftarmen Bedingungen kann es zu Wurzelfäulnis kommen. Dies äußert sich in schlaffen Trieben und schlechtem Wiederaustrieb.
  • Gelegentlich können Blattfleckenkrankheiten auftreten, wenn das Laub über längere Zeit feucht bleibt und wenig Luftbewegung herrscht. Meist sind diese optisch störend, aber selten existenzbedrohend.
  • Allgemeine Garten-Schädlinge wie Schnecken können junge Triebe in feuchten Jahren anfressen, wobei Blut-Weiderich in der Regel nicht zu den bevorzugten Arten zählt. Eine Kontrolle zu Beginn der Saison ist dennoch sinnvoll.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhaft staunasse Standorte ohne Drainage, besonders im Winter.
  • Starke Verdichtung des Bodens, etwa durch häufiges Betreten oder schwere Geräte.
  • Zu enger Stand zu anderen, stark wachsenden Stauden, sodass kaum Luftbewegung durch den Bestand möglich ist.

Realistische Prävention:

  • Wählen Sie einen passenden, gut vorbereiteten Standort mit lockerem, humosem Boden.
  • Vermeiden Sie ständige Staunässe, insbesondere in der kalten Jahreszeit.
  • Halten Sie den empfohlenen Pflanzabstand ein, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.
  • Entfernen Sie auffällig erkrankte Pflanzenteile zeitnah und entsorgen Sie sie über den Hausmüll, nicht auf dem Kompost.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie einen pflegeleichten Dauerblüher für sehr trockene, sonnige Standorte ohne zusätzliche Bewässerung suchen.
  • Wenn Sie eine immergrüne, strukturstarke Heckenpflanze benötigen, die ganzjährig Sichtschutz bietet.
  • Wenn in Ihrem Garten ausschließlich extrem nährstoffarme, sandige Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung vorhanden sind.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Blut-Weiderich Blush entscheiden Sie sich für eine spezialisierte Staude, die ihre Stärken in feuchteren Gartenbereichen ausspielt. Beim Onlinekauf über Bakker profitieren Sie davon, dass die Pflanzen von erfahrenen Gärtnern kultiviert und sorgfältig für den Versand vorbereitet werden. So erhalten Sie ein vitales Exemplar, das am richtigen Standort gute Voraussetzungen für ein langfristig stabiles Wachstum hat.

Der Onlinekauf bietet Ihnen die Möglichkeit, in Ruhe zu prüfen, ob die Anforderungen der Pflanze mit den Gegebenheiten in Ihrem Garten übereinstimmen. Die detaillierten Informationen unterstützen Sie dabei, Fehlkäufe zu vermeiden und von Anfang an realistische Erwartungen an Wuchs, Standort und Pflege zu haben.

Bakker begleitet Sie nicht nur mit der Lieferung der Pflanze, sondern auch mit praxisorientierten Hinweisen zu Pflanzung und Pflege. Wenn Sie bewusst einen feuchten Bereich Ihres Gartens gestalten oder bestehende Pflanzungen sinnvoll ergänzen möchten, ist Blut-Weiderich Blush eine überlegte Option. Treffen Sie jetzt Ihre Auswahl und nutzen Sie die Vorteile der bequemen Onlinebestellung, um Ihren Garten gezielt und fachlich fundiert zu bereichern.

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Blut-Weiderich Blush Lythrum salicaria Blush

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Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

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Spezifikationen
Wachstumshöhe: 80 cm
Widerstandsfähigkeit: -16°C (zone 7a)
Beschreibung
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Blut-Weiderich Blush – farbstarker Blickfang für feuchte Standorte

Blut-Weiderich Blush ist eine ausdrucksstarke Staude für alle, die einen natürlich wirkenden, aber klar strukturierten Garten schätzen. Mit ihren aufrechten Blütenkerzen bringt sie Farbe an Teichränder, in feuchte Beete und an naturnahe Bereiche, ohne komplizierte Pflege zu verlangen. Diese Sorte richtet sich an Gartenbesitzer, die gezielt eine Staude für eher feuchte, sonnige bis halbschattige Plätze suchen – und die bereit sind, ihr diesen Standort gezielt zu bieten.

Der Fokus liegt auf stabiler Blüte, guter Winterhärte und einem harmonischen Wuchs, nicht auf Extremgrößen oder exotischen Ansprüchen. Wer eine robuste, mehrjährige Staude mit klarer vertikaler Struktur und langer Blütezeit sucht, trifft mit Blut-Weiderich Blush eine überlegte Wahl. Wer dagegen einen trockenheitsliebenden Dauerblüher für vollsonnige, magere Standorte braucht, sollte eher zu einer anderen Art greifen.

Was Sie konkret kaufen

Mit Blut-Weiderich Blush erwerben Sie bei Bakker eine winterharte, mehrjährige Staude, die sich besonders gut für Gartenbereiche mit ausreichender Bodenfeuchte eignet. Im Gegensatz zu kurzlebigen Saisonpflanzen baut sich diese Staude über mehrere Jahre hinweg zu einem stabilen Horst auf und kehrt jedes Jahr zuverlässig zurück.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Einsatz an Teichrändern, feuchten Rabatten und naturhaft gestalteten Gartenteilen. Dort setzt Blut-Weiderich Blush mit seinen kerzenförmigen Blütenständen einen deutlichen Farbakzent und lockert durch seine aufrechte Wuchsform flächige Pflanzungen auf. Zudem wird die Pflanze häufig eingesetzt, um Übergänge zwischen Wasser- und Landbereich weich zu gestalten oder längliche Flächen, wie schmale Beete entlang von Zäunen, vertikal zu strukturieren.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Blut-Weiderich Blush bildet aufrechte, straff stehende Stängel, die sich zu einem lockeren Horst zusammenschließen. Die Pflanze wirkt klar vertikal und bringt Struktur in flächige Bepflanzungen. Sie neigt in einem passenden, feuchten Boden dazu, sich über die Jahre leicht zu verbreitern, ohne unmittelbar wuchernd zu sein. Die Anmutung ist eher natürlich und passt gut in naturnahe Gärten.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter durchschnittlichen Gartenbedingungen entwickelt Blut-Weiderich Blush im Laufe der Saison eine Höhe von etwa 80 bis 120 cm. Die Breite eines etablierten Horstes liegt häufig im Bereich von etwa 40 bis 60 cm, je nach Bodenqualität und Pflege. In sehr nährstoffreichen, feuchteren Böden kann die Pflanze tendenziell etwas höher und breiter ausfallen, während sie in trockeneren Lagen kompakter bleibt.
  • Blattwerk: Das Blattwerk ist lanzettlich bis schmal, entlang der Stängel angeordnet und bildet einen grünen Hintergrund für die Blütenähren. Die Blätter sind eher schmal als großflächig, sodass die Gesamtwirkung filigran bleibt. Dieser Aufbau sorgt für eine gute Kombination mit Stauden, die größere Blätter besitzen, da sich die Optik dann gegenseitig ergänzt, statt zu konkurrieren.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert liegt in den aufrechten Blütenständen, die aus zahlreichen kleinen, rosa bis purpurfarbenen Einzelblüten bestehen. Sie erscheinen in der Regel im Hochsommer und können sich – je nach Standort, Witterung und Sortenausprägung – über mehrere Wochen halten. Die Blütenkerzen zeichnen sich durch ihre klare vertikale Linie aus, wodurch die Pflanze auch aus einiger Entfernung gut wahrnehmbar ist.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Blut-Weiderich Blush wächst zügig, aber nicht übermäßig schnell. Nach der Pflanzung bildet sich innerhalb der ersten Saison ein stabiler Stock. Der volle Horstumfang wird meist in zwei bis drei Jahren erreicht, vorausgesetzt, die Bodenfeuchte und Nährstoffversorgung stimmen. Das erlaubt eine realistische Planung für Beete, in denen die Staude sich in Ruhe etablieren darf.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit Blut-Weiderich Blush sein volles Potenzial entfalten kann, ist der passende Standort entscheidend. Diese Staude ist keine typische Trockenheitskünstlerin, sondern fühlt sich dort wohl, wo der Boden zuverlässig frisch bis feucht ist. Ideal ist ein Platz in voller Sonne bis hellem Halbschatten. Volle Sonne führt meist zu einer besonders intensiven Blüte, sofern die Bodenfeuchte gesichert ist. Im lichten Halbschatten bleibt die Pflanze etwas lockerer im Wuchs, profitiert aber von gleichmäßigeren Bodenbedingungen.

Beim Bodentyp verträgt Blut-Weiderich Blush verschiedene Strukturen, solange der Boden Wasser gut hält und nicht dauerhaft verdichtet ist. Lehmige, humusreiche Böden, die nicht zur ausgeprägten Staunässe neigen, sind besonders geeignet. Auf sandigen Böden ist eine deutliche Verbesserung mit Kompost oder anderen humusreichen Materialien empfehlenswert, damit Wasser besser gehalten wird. Schwere, nasse Lehmböden sollten vor der Pflanzung strukturell verbessert werden, um Wasserstau an den Wurzeln zu vermeiden.

Gegenüber Wind zeigt sich die Pflanze im Allgemeinen robust, solange die Stängel nicht regelmäßig extremen Böen ausgesetzt sind. An sehr zugigen Standorten empfiehlt sich eine Kombination mit niedrigeren Stauden oder Gräsern, die den Fußbereich beschatten und den Wind etwas brechen. So bleiben die Blütenkerzen aufrecht und knicken seltener um.

Beim Pflanzabstand sollten Sie mit etwa 35 bis 50 cm rechnen, abhängig davon, wie schnell Sie eine geschlossene Pflanzung wünschen. Für einen solitären Eindruck darf der Abstand größer sein, in einer Gruppenpflanzung mit mehreren Exemplaren sind engere Abstände möglich, um eine geschlossene, flächige Wirkung zu erzeugen.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich Blut-Weiderich Blush in erster Linie für größere Kübel an eher schattigen oder halbschattigen Randbereichen, die nicht zu schnell austrocknen. Direkt an einer südexponierten Wand, womöglich in einem kleinen Topf, leidet die Pflanze stark unter Hitze und Trockenheit und ist dort nur mit hohem Gießaufwand zufriedenstellend zu kultivieren.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Zu trockener Standort: Ein dauerhaft trockener Boden führt zu kümmerlichem Wuchs, braunen Blattspitzen und deutlich reduzierter Blüte.
  • Dauerhafte Staunässe im Winter: Sehr nasse, schlecht drainierte Böden, die im Winter überschwemmt sind, können Wurzelschäden und Ausfälle verursachen.
  • Zu kleiner Pflanzkübel: In sehr kleinen Töpfen trocknet das Substrat zu schnell aus, die Pflanze kann ihr Wachstumspotenzial nicht entfalten.
  • Überbelegung im Beet: Wird Blut-Weiderich Blush zu dicht mit stark wachsenden Stauden kombiniert, verliert er rasch Platz und wirkt dann unterdrückt.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt für Blut-Weiderich Blush liegt, je nach Lieferform, im Frühjahr oder frühen Herbst. Im Frühjahr gepflanzte Stauden haben die ganze Saison Zeit, Wurzeln zu bilden. Eine Herbstpflanzung ist ebenfalls möglich, sofern der Boden noch warm ist und keine anhaltenden starken Fröste unmittelbar bevorstehen.

1. Boden oder Gefäß vorbereiten

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich gründlich bis in eine Tiefe von etwa 25 bis 30 cm.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden etwas groben Sand oder Kies in die untere Schicht ein, um Staunässe zu vermeiden. In die obere Schicht mischen Sie hochwertigen Kompost oder humusreiche Erde.
  • In sandigen Böden erhöhen Sie den Humusanteil, damit Wasser besser gespeichert wird.
  • Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Abzugsloch und einem Volumen, das der Pflanze Raum zur Entwicklung bietet – je größer, desto stabiler die Feuchte.

2. Pflanze wässern

Stellen Sie den Wurzelballen vor der Pflanzung für einige Minuten in einen Eimer mit Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. So ist der Ballen gut durchfeuchtet und verbindet sich später leichter mit dem umgebenden Boden.

3. Einpflanzen

  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist.
  • Setzen Sie Blut-Weiderich Blush so ein, dass die Oberkante des Ballens ungefähr auf Bodenniveau liegt.
  • Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber ausreichend fest an, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Achten Sie auf den empfohlenen Pflanzabstand zu Nachbarpflanzen, damit sich der Horst ungestört entwickeln kann.

4. Angießen nach der Pflanzung

Gießen Sie die Pflanze nach dem Einsetzen gründlich an. Das Wasser hilft, den Bodenschluss um die Wurzeln sicherzustellen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne dass die Wurzeln im Wasser stehen.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

In der Anwachsphase ist eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll. Zeigen sich schlaffe Triebe oder matte Blätter, kontrollieren Sie die Bodenfeuchte. Bei Trockenheit erhöhen Sie die Gießmenge und -häufigkeit; bei zu nassem Boden sorgen Sie für bessere Drainage. Ein leichter Rückschnitt beschädigter Triebe unterstützt die Pflanze beim Aufbau neuer, gesunder Sprosse.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr treibt Blut-Weiderich Blush aus dem Wurzelstock neu aus. Entfernen Sie alte, vertrocknete Stängel vom Vorjahr bodennah, sobald keine strengeren Fröste mehr zu erwarten sind. Eine leichte Gabe von Kompost oder einem ausgewogenen, eher zurückhaltend dosierten Stauden-Dünger unterstützt den Neuaustrieb, ohne ein übermäßiges Längenwachstum zu fördern.

Sommer: In der Hauptwachstums- und Blütezeit ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte besonders wichtig. Kontrollieren Sie, ob der Boden nicht austrocknet, vor allem in längeren Hitzeperioden. Ein Mulch aus organischem Material hilft, Verdunstung zu reduzieren und hält die Feuchtigkeit besser im Boden. Verblühte Blütenstände können Sie nach und nach herausschneiden, wenn Sie einen gepflegteren Eindruck bevorzugen. In manchen Fällen können so weitere Blüten nachgeschoben werden, auch wenn der Hauptblühzeitraum im Hochsommer liegt.

Herbst: Im Herbst beginnt die Pflanze langsam, sich zurückzuziehen. Das Laub verliert an Kraft, die Stängel werden trockener. Sie können diese über den Winter stehen lassen, um Struktur im Beet zu erhalten, oder sie bereits im späten Herbst zurückschneiden. Wenn Sie eher frostgefährdete Lagen haben, kann es sinnvoll sein, das alte Laub bis zum zeitigen Frühjahr zu belassen, da es einen gewissen Schutz für den Wurzelbereich darstellt.

Winter: Der Wurzelstock ruht im Boden. Eine dicke Schneedecke ist in der Regel unproblematisch. In sehr offenen Lagen ohne Schneedecke können starke Kahlfröste den Wurzelbereich stärker beanspruchen. Eine dünne Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Temperatur etwas zu puffern. Staunasse Böden hingegen sind im Winter eher kritisch, da sie die Wurzeln schädigen können.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Unter passenden Standortbedingungen ist der Pflegeaufwand für Blut-Weiderich Blush moderat. Wichtig ist, dass Sie von Anfang an einen geeigneten, ausreichend feuchten Standort wählen. Dann beschränkt sich die Pflege auf gelegentliches Gießen in trockenen Phasen, das Entfernen verblühter Stängel und den jährlichen Rückschnitt. Auf extrem trockenen Standorten steigt der Pflegeaufwand deutlich, da dann sehr regelmäßiges Gießen notwendig wird.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Hängende, schlaffe Triebe bei Hitze deuten meist auf Wassermangel hin. Gießen Sie durchdringend und prüfen Sie, ob der Boden langfristig verbessert werden sollte.
  • Vergilbte Blätter bei sehr nassen Böden können auf mangelnde Durchlüftung der Wurzeln hinweisen. Verbessern Sie Drainage und Bodenstruktur.
  • Schwacher Wuchs und wenige Blüten können auf zu nährstoffarme, ausgetrocknete Böden oder zu dichten Schatten zurückzuführen sein. In diesem Fall helfen Bodenverbesserung, Düngung in Maßen und gegebenenfalls eine leicht sonnigere Lage.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Blut-Weiderich Blush spielt seine Stärken besonders an Wasserflächen, in feuchten Senken oder in dauerhaft frischen Beeten aus. Er eignet sich, um Übergänge zwischen Rasen und Wasser zu betonen oder schmale Streifen entlang von Bachläufen zu strukturieren. Durch die aufrechte Wuchsform lässt sich die Pflanze gut vor einen ruhigen Hintergrund, etwa eine Hecke oder einen Zaun, setzen, um die Blüten noch deutlicher hervorzuheben.

Auf Terrasse oder Balkon: In größeren Gefäßen kann Blut-Weiderich Blush auch auf Terrasse oder Balkon eingesetzt werden, vorzugsweise dort, wo nicht die pralle Mittagssonne auf das Gefäß trifft. Wichtig ist in diesem Fall ein ausreichend großes Volumen und eine sorgfältige Wasserversorgung. Eine Kombination mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden oder Gräsern im selben Kübel ist möglich, sofern alle Arten ähnliche Ansprüche an Wasser und Nährstoffe haben.

Im Beet: In Staudenbeeten eignet sich Blut-Weiderich Blush als hoch aufragendes Element in der Mittel- bis Hintergrundfläche. Er lässt sich mit Stauden kombinieren, die breite Blätter oder andere Blütenformen beitragen, zum Beispiel mit horstbildenden Gräsern oder flächig blühenden Bodendeckern. So entsteht eine abwechslungsreiche, aber dennoch harmonische Pflanzung.

Hecke oder Solitärpflanze: Für eine klassische, geschnittene Hecke ist Blut-Weiderich Blush nicht geeignet. Die Staude zieht im Winter ein und bietet dann keine geschlossene Struktur. Als einzelne Solitärpflanze oder in kleineren Gruppen wirkt sie dagegen sehr gut, besonders vor ruhigen Hintergründen oder in naturnahen Gartenpartien.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden, die unterschiedliche Blütezeiten haben, um den Bereich über einen längeren Zeitraum attraktiv zu halten.
  • Mit Gräsern, die feuchte Standorte tolerieren, um Bewegung und Struktur zu ergänzen.
  • Mit niedrigeren Uferstauden, die den Fußbereich abdecken und den Übergang zum Wasser zusätzlich gliedern.

In sehr trockenen, steinreichen Anlagen oder in extrem sonnigen, heißen Beeten ohne Bewässerungsmöglichkeit ist Blut-Weiderich Blush dagegen nur bedingt empfehlenswert. In solchen Situationen kann die Pflanze nicht zeigen, was in ihr steckt, und erfordert einen zu hohen Pflegeaufwand, um dauerhaft gesund zu bleiben. Für Gärtner, die gezielt Uferpflanzen für einen ausreichend feuchten Bereich suchen, fügt sich diese Staude dagegen gut in entsprechende Konzepte ein.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Staude reagiert auch Blut-Weiderich Blush auf ungünstige Bedingungen mit einem höheren Krankheits- oder Schädlingsrisiko. Plausible Probleme betreffen vor allem Situationen mit dauerhaft nassen, schlecht durchlüfteten Böden oder deutlichem Nährstoffmangel.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge:

  • Unter sehr feuchten, luftarmen Bedingungen kann es zu Wurzelfäulnis kommen. Dies äußert sich in schlaffen Trieben und schlechtem Wiederaustrieb.
  • Gelegentlich können Blattfleckenkrankheiten auftreten, wenn das Laub über längere Zeit feucht bleibt und wenig Luftbewegung herrscht. Meist sind diese optisch störend, aber selten existenzbedrohend.
  • Allgemeine Garten-Schädlinge wie Schnecken können junge Triebe in feuchten Jahren anfressen, wobei Blut-Weiderich in der Regel nicht zu den bevorzugten Arten zählt. Eine Kontrolle zu Beginn der Saison ist dennoch sinnvoll.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhaft staunasse Standorte ohne Drainage, besonders im Winter.
  • Starke Verdichtung des Bodens, etwa durch häufiges Betreten oder schwere Geräte.
  • Zu enger Stand zu anderen, stark wachsenden Stauden, sodass kaum Luftbewegung durch den Bestand möglich ist.

Realistische Prävention:

  • Wählen Sie einen passenden, gut vorbereiteten Standort mit lockerem, humosem Boden.
  • Vermeiden Sie ständige Staunässe, insbesondere in der kalten Jahreszeit.
  • Halten Sie den empfohlenen Pflanzabstand ein, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten.
  • Entfernen Sie auffällig erkrankte Pflanzenteile zeitnah und entsorgen Sie sie über den Hausmüll, nicht auf dem Kompost.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie einen pflegeleichten Dauerblüher für sehr trockene, sonnige Standorte ohne zusätzliche Bewässerung suchen.
  • Wenn Sie eine immergrüne, strukturstarke Heckenpflanze benötigen, die ganzjährig Sichtschutz bietet.
  • Wenn in Ihrem Garten ausschließlich extrem nährstoffarme, sandige Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung vorhanden sind.

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Ref : 026093
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