Federgras Palomino Stipa trichotoma Palomino
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"Federgras Palomino – feine Eleganz für moderne, pflegeleichte Gärten

Federgras Palomino ist ein zart wirkendes, aber erstaunlich robustes Ziergras, das besonders für Gartenbesitzer geeignet ist, die mit wenig Pflegeaufwand einen modernen, natürlichen Look erzielen möchten. Die feinen, überhängenden Halme bewegen sich schon beim kleinsten Windhauch und bringen Leben in Beete, Rabatten und Gefäße. Durch seine dezente, helle Färbung fügt sich dieses Gras harmonisch in viele Gartenstile ein – von naturnah bis klar strukturiert.

Diese Pflanze passt zu Ihnen, wenn Sie:

  • wirkungsvolle, aber nicht aufdringliche Akzente im Garten oder auf der Terrasse setzen möchten,
  • eine pflegeleichte, überwiegend anspruchslose Staude suchen,
  • gern mit Strukturen, Licht und Bewegung im Pflanzbild arbeiten,
  • auch im Spätsommer und Herbst noch attraktive Pflanzen im Garten haben wollen.

Gleichzeitig ist Federgras Palomino nicht für jede Situation ideal. Wenn Ihr Gartenboden sehr lange nass bleibt oder Sie einen immergrünen Sichtschutz erwarten, ist dieses Gras eher ungeeignet. Es punktet dort, wo ein sonniger Platz, durchlässiger Boden und ein natürlicher, lockerer Gartenstil gefragt sind.

Was Sie konkret kaufen

Mit Federgras Palomino erwerben Sie bei Bakker eine mehrjährige Ziergrasstaude, die speziell für den Einsatz in Beeten, gemischten Rabatten und Pflanzgefäßen kultiviert wird. Geliefert wird die Pflanze – je nach gewählter Variante – in einer gängigen Topfgröße, kräftig durchwurzelt und bereit zum Einpflanzen in Garten oder Kübel. Ziel ist, dass sie sich in der ersten Saison gut etabliert und ab dem zweiten Jahr ihr volles Zierpotenzial zeigt.

Der Hauptverwendungszweck liegt eindeutig im dekorativen Bereich: Federgras Palomino strukturiert Flächen, rahmt Blühstauden ein und sorgt durch seine beweglichen Halme für einen weichen Übergang zwischen verschiedenen Pflanzbereichen. Im Gegensatz zu klassischen Blühstauden ist der Zierwert hier weniger die Blüte, sondern die Gesamtwirkung von Laub, Halmen und Ähren, besonders bei seitlichem Licht.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments unterscheidet sich diese Sorte von kräftigen, raumgreifenden Gräsern deutlich. Sie bleibt vergleichsweise schlank, wirkt leicht und überlädt kleine Flächen nicht. Während große Grasarten schnell dominieren, eignet sich Federgras Palomino besonders für mittlere und kleinere Gärten, Vorgärten und elegante Kübelbepflanzungen.

Bakker als Online-Gärtnerei legt Wert darauf, dass Sie eine Sorte erhalten, die in gängigen Gartenbedingungen gut zurechtkommt und nicht übermäßig pflegeintensiv ist. Zudem bekommen Sie eine Pflanze, die mit einer realistischen Erwartung an Wuchshöhe und Standortansprüche beschrieben wird – wichtig, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Federgras Palomino bildet dichte Horste aus feinen, grazilen Halmen, die sich leicht nach außen neigen. Die Form erinnert an einen lockeren Schopf, der sich im Wind bewegt. Die Pflanze wächst aufrecht bis leicht überhängend und wirkt nicht steif, sondern fließend.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter normalen Gartenbedingungen erreicht sie in der Saison eine Höhe von etwa 50–80 cm inklusive der Blütenhalme. Die Breite eines ausgereiften Horstes liegt meist zwischen 40 und 60 cm. In sehr nährstoffreichen Böden oder besonders sonnigen Lagen kann sie etwas kräftiger ausfallen; in kühlen, schattigeren Lagen bleibt sie eher kompakt.
  • Blattwerk: Die Blätter sind schmal, linealisch und bilden die Grundstruktur. Sie zeigen in der Wachstumszeit frische, eher helle bis mittelgrüne Töne, häufig mit einem leicht gelblich-warmen Einschlag, der die Sorte besonders macht. Im Jahresverlauf können sich je nach Witterung dezente gelbliche oder strohfarbene Schattierungen entwickeln, die dem Gras die typische, „palomino“-artige Anmutung verleihen.
  • Blüte bzw. hauptsächlicher Zierwert: Der eigentliche Blickfang sind die feinen Blütenrispen bzw. Ähren, die sich meist ab Spätfrühling bis Sommer zeigen. Sie stehen leicht über dem Laub und wirken wie kleine Federn oder Schleier. Die Färbung reicht – abhängig von Standort und Jahreszeit – von hellen, fast silbrigen bis zu leicht beigen Tönen. Der Gesamteindruck ist weich und luftig, besonders im Gegenlicht.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Pflanze wächst in der Regel moderat. Sie legt pro Jahr an Umfang zu, überwuchert aber nicht schnell große Flächen. In den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung sollten Sie ihr Zeit geben, um einen stabilen Horst aufzubauen; danach bleibt der Zuwachs meist gut kalkulierbar.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Federgras Palomino ist für mitteleuropäische Gärten in vielen Regionen ausreichend winterhart, sofern der Boden nicht dauerhaft nass und frostig zugleich ist. In rauen Lagen oder bei extremen Wintern können die Halme stärker zurückfrieren. Meist bleibt der trockene Horst über Winter stehen und bietet auch in der kalten Jahreszeit Struktur, bevor er im Spätwinter zurückgeschnitten wird.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit: Nach der Anwachsphase zeigt sich das Gras vergleichsweise tolerant gegenüber vorübergehender Trockenheit. Es bevorzugt zwar frische, durchlässige Böden, kommt aber mit normalen sommerlichen Trockenperioden gut zurecht, solange der Boden nicht dauerhaft austrocknet. Längere Trockenphasen ohne jede Bewässerung können zu braunen Blattspitzen und insgesamt schwächerem Wuchs führen.
  • Verhalten bei Feuchtigkeit: Dauerhafte Nässe und Staunässe werden schlecht vertragen. In sehr schweren, nassen Böden steigt das Risiko von Fäulnis an der Basis des Horstes deutlich. Für solche Standorte ist Federgras Palomino nur bedingt geeignet und benötigt dann zwingend Drainage oder eine erhöhte Pflanzposition.
  • Kultur im Freiland: Im Beet und in gemischten Rabatten zeigt diese Sorte ihr volles Potenzial. Durchlässige, lockere Gartenböden sind ideal. In Kombination mit Stauden und anderen Ziergräsern entstehen lebendige, strukturreiche Pflanzungen.
  • Kultur im Topf: Auch in größeren Töpfen oder Pflanzkübeln lässt sich Federgras Palomino gut halten, sofern das Gefäß eine ausreichend gute Drainage besitzt. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiges Substrat mit hohem Anteil an mineralischen Bestandteilen (z. B. Blähton, Sand oder Lavagranulat), damit das Wasser schnell ablaufen kann. Kübelkultur erfordert im Sommer etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Bewässerung und im Winter einen gewissen Schutz vor übermäßiger Nässe und strengem Frost.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine dauerhaft ansprechende Entwicklung ist der Standort entscheidend. Federgras Palomino bevorzugt einen Platz, an dem es viele Stunden Licht bekommt und der Boden nicht zu schwer ist.

Empfohlene Lage: Ideal ist eine vollsonnige bis leicht halbschattige Lage. Je sonnenreicher der Standort, desto luftiger und standfester entwickeln sich die Halme und Blütenrispen. In deutlichem Schatten leidet die Standfestigkeit, die Pflanze bleibt schwächer und kann vergeilen.

Bodentyp: Am besten geeignet sind:

  • durchlässige, humose Gartenböden,
  • leichter bis mittelschwerer Boden mit guter Struktur,
  • Substrate, die Wasser speichern, aber nicht lange stauen.

Sehr schwere, tonige Böden sollten vor der Pflanzung gelockert und mit Sand, Kies oder grobem Kompost verbessert werden. In reinen Sandböden ist regelmäßige Bewässerung und eine ausgewogene Düngung hilfreich, da Nährstoffe dort schneller ausgewaschen werden.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Federgras Palomino verträgt Wind gut und wirkt in offenen Lagen sogar besonders lebendig. Problematischer ist Staunässe. Ein Standort, an dem Wasser nach Regen länger als einen Tag sichtbar stehen bleibt, ist ungeeignet, sofern keine wirksame Drainage geschaffen wird.

Notwendiger Pflanzabstand: Für eine ausgewogene Entwicklung empfiehlt sich im Beet ein Abstand von etwa 40–50 cm zur nächsten Pflanze ähnlicher Größe. In Kombination mit niedrigeren Stauden darf es etwas dichter stehen, mit größeren Begleitpflanzen auch etwas weiter. Wichtig ist, dass der Horst sich in den ersten Jahren frei entfalten kann, ohne bedrängt zu werden.

Balkon- oder Terrassensituation: In Gefäßen auf Balkon oder Terrasse fühlt sich die Pflanze wohl, wenn:

  • das Gefäß tief genug ist (mindestens ca. 25–30 cm Substrattiefe),
  • es mehrere Abzugslöcher hat,
  • der Platz möglichst sonnig ist und nicht dauerhaft im Schatten liegt,
  • Sie im Sommer auf ausreichende, aber nicht übermäßige Bewässerung achten.

Sehr zugige Hochbalkone sind grundsätzlich möglich, erfordern aber eine ausreichend schwere Topfgröße, damit die Pflanze nicht umkippt.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in dauerfeuchten, schweren Böden ohne Drainage – dies führt häufig zu Ausfällen im Winter.
  • Deutlich zu schattiger Standort – die Halme werden weich, lagern sich und der Zierwert sinkt.
  • Zu kleine Töpfe bei Kübelkultur – der Wurzelballen trocknet dann sehr schnell aus und die Pflanze leidet.
  • Dauerhafte, sehr nährstoffreiche Düngung – das Gras treibt dann zu weich und verliert an Standfestigkeit.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist die Pflanzung im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist. Dann hat die Pflanze eine komplette Saison Zeit, um einzuwurzeln. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist ebenfalls möglich, sofern die Temperaturen moderat bleiben und der Boden noch warm ist. In sehr rauen Regionen ist eine Spätherbstpflanzung riskanter.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich mindestens zwei Spatenstiche tief.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter so gründlich wie möglich.
  • Verbessern Sie schwere Böden mit Sand, Splitt oder grobem Kompost, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Bei Kübelkultur: Legen Sie eine Drainageschicht aus z. B. Blähton oder grobem Kies über die Abzugslöcher und verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde, gerne mit mineralischem Zusatz.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen für einige Minuten in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Graben Sie ein Pflanzloch, das etwas breiter als der Topfballen ist; die Tiefe sollte so bemessen sein, dass der Ballen später auf Bodenniveau sitzt.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Ballens bündig mit der umgebenden Erdoberfläche abschließt – nicht tiefer.
  • Füllen Sie die Hohlräume mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber gründlich an, um Luftlöcher zu vermeiden.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie im Anschluss durchdringend, bis der Boden gut durchfeuchtet ist. In den folgenden Wochen sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, ohne dass sich Staunässe bildet. Bei Topfkultur kann anfangs etwas häufiger gegossen werden, da Substrate dort schneller abtrocknen.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Kontrollieren Sie die Pflanze regelmäßig auf Anzeichen von Trockenstress (schlaffe Halme, matte Blattfarbe) und passen Sie die Wassergaben entsprechend an.
  • Achten Sie darauf, dass neu austreibende Halme nicht durch Trittschäden oder Haustiere beschädigt werden.
  • In Regionen mit späten Spätfrösten können frisch ausgetriebene Halme bei starkem Frost leicht geschädigt werden; in solchen Fällen ist ein kurzfristiger Schutz, z. B. mit Vlies, sinnvoll.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im zeitigen Frühjahr, bevor der frische Austrieb einsetzt, sollten die alten, vertrockneten Halme auf etwa 5–10 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. So schaffen Sie Platz für neue Triebe und erhalten ein ordentliches Erscheinungsbild. Anschließend zeigt sich der Austrieb meist zügig, sofern der Boden sich erwärmt. Eine mäßige, ausgewogene Düngergabe (z. B. ein organischer Langzeitdünger) kann im Frühjahr hilfreich sein, ist aber auf normal nährstoffreichen Böden nicht zwingend nötig.

Sommer: Im Sommer zeigt Federgras Palomino seinen Hauptzierwert. Die Halme stehen voll im Saft, die Blütenrispen bilden sich aus. In dieser Zeit ist die Wasserversorgung bei Trockenperioden wichtig, vor allem in Töpfen. Gießen Sie lieber durchdringend und seltener, als ständig kleine Mengen zu geben. Staunässe ist nach wie vor zu vermeiden. In der Regel ist kein weiterer Rückschnitt notwendig; welke Halme können bei Bedarf vorsichtig herausgezupft werden.

Herbst: Im Herbst verfärben sich die Halme und Blütenstände allmählich strohig. Das ist normal und Teil des Zierwertes. Viele Gartenbesitzer lassen den trockenen Horst bewusst bis in den Winter stehen, da er Struktur bietet und mit Raureif oder leichtem Schnee sehr dekorativ wirkt. Düngung ist ab Spätsommer meist nicht mehr erforderlich; zu späte Stickstoffgaben würden weiches, frostempfindliches Wachstum fördern.

Winter: Im Winter bleibt der Horst in den meisten Lagen aufrecht und trocken stehen. Nur bei sehr starker Schneelast kann er umknicken. In offenen, feuchten Lagen ist es wichtig, dass Wasser gut ablaufen kann, damit die Basis nicht verfault. In Töpfen empfiehlt sich ein geschützter Standort, z. B. nahe einer Hauswand, und ggf. eine leichte Isolierung des Gefäßes, um starke Frostwechsel im Wurzelbereich zu mildern.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand überschaubar:

  • ein Rückschnitt pro Jahr im Spätwinter oder frühen Frühling,
  • bei Bedarf etwas organischer Dünger im Frühjahr,
  • kontrolliertes Gießen bei Trockenheit, vor allem im Topf,
  • gelegentliches Entfernen einzelner abgestorbener Halme.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Braune Blattspitzen im Sommer: Meist Hinweis auf Trockenstress oder heiße, trockene Winde. Maßnahme: gleichmäßiger gießen, ggf. leichten Mulch aufbringen, um Verdunstung zu reduzieren.
  • Weicher, lagernder Wuchs: Kann durch zu nährstoffreichen Boden oder zu schattige Lage verursacht werden. Maßnahme: nicht zusätzlich düngen, langfristig helleren Standort wählen.
  • Ausfälle im Winter: Häufig Folge von Staunässe oder sehr nassem Boden bei Frost. Maßnahme: künftig bessere Drainage, ggf. auf einen Hochbeetbereich oder Topfkultur mit kontrollierter Entwässerung ausweichen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Federgras Palomino eignet sich besonders für moderne, naturnahe Pflanzungen. Es passt gut in Staudenbeete, Kiesgärten und Übergangsbereiche zwischen Rasen und Beet. Durch seine feinen Halme schafft es weiche Übergänge und lockert strenge Kanten auf, ohne die Fläche zu „verwildern“.

Auf Terrasse oder Balkon: In Gefäßen wird dieses Gras zum Blickfang, vor allem, wenn es in größeren Töpfen als Solitär oder in gemischten Bepflanzungen eingesetzt wird. Es harmoniert gut mit zurückhaltenden, modernen Gefäßen aus Beton, Keramik oder Metall. In Kombination mit blühenden Stauden in Töpfen sorgt es für Höhe und Bewegung.

Im Beet: Im gemischten Staudenbeet hilft Federgras Palomino, Blühphasen zu verbinden. Es wirkt zwischen Frühjahrs- und Sommerblühern sowie zusammen mit Herbststauden. Die feinen Rispen legen sich dabei sanft über Nachbarpflanzen, ohne sie zu bedrängen, sofern der Pflanzabstand stimmt.

Als Solitär oder in Gruppen: Als Einzelexemplar kommt die Struktur besonders klar zur Geltung, etwa in einem Kiesbereich oder neben Trittsteinen. In kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen entsteht ein ruhiger, aber eindrucksvoller Effekt, der sich sehr gut als wiederkehrendes Gestaltungselement durch den Garten ziehen lässt. Für eine dichte Heckenwirkung ist diese Sorte weniger geeignet; sie bleibt eher transparent.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit sonnenliebenden Stauden wie z. B. purpurfarbenen oder weißen Blühern, die durch den feinen Flor des Grases optisch „eingebettet“ werden.
  • Mit anderen Ziergräsern ähnlicher Höhe, um feine Abstufungen in Farbe und Textur zu erzeugen, ohne dass starke Konkurrenz entsteht.
  • Mit niedrigeren Polsterstauden oder bodendeckenden Arten, die den Fuß des Horstes umspielen und den Boden beschatten.
  • In Kombination mit strukturierten Elementen wie Naturstein, Kiesflächen oder schlichten Metallkanten, wo das Gras den harten Linien etwas Weichheit verleiht.

In diesem Zusammenhang passt Federgras Palomino besonders gut in Pflanzkonzepte, in denen Ziergräser als zentrales Gestaltungsmerkmal genutzt werden.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr feuchte, sumpfartige Gärten oder Senken, in denen Wasser oft stehen bleibt.
  • Sehr schattige Innenhöfe oder Nordseiten, an denen kaum direktes Sonnenlicht ankommt.
  • Standorte, an denen eine immergrüne, blickdichte Hecke oder ein hoher Sichtschutz erwartet wird – dafür ist Federgras Palomino zu transparent und saisonal.
  • Extrem pflegearme Konzepte, bei denen auch das jährliche Zurückschneiden im Frühjahr nicht möglich oder nicht gewünscht ist.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Bei Ziergräsern wie Federgras Palomino treten in der Regel nur wenige spezifische Krankheiten oder Schädlinge auf. Möglich, aber eher selten sind:

  • Wurzelfäulnis bei dauerhafter Staunässe,
  • Schimmelbildung im Bereich des Horstes bei schlecht durchlüfteten, sehr dichten Pflanzungen,
  • vereinzelt saugende Insekten wie Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne gravierende Schäden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Übermäßig dichter Bestand ohne ausreichende Luftzirkulation,
  • ständig feuchter Boden, vor allem in Kombination mit winterlicher Kälte,
  • sehr schattige und zugleich feuchte Standorte, an denen das Laub schlecht abtrocknet.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Standort mit guter Luftbewegung wählen und nicht zu dicht pflanzen.
  • Bodenstruktur vor der Pflanzung verbessern und Staunässe vermeiden.
  • Pflanzenreste im Spätwinter vollständig zurückschneiden, um dem frischen Austrieb einen gesunden Start zu ermöglichen.
  • Bei Topfkultur auf eine Kombination aus ausreichend großem Gefäß und gut drainierendem Substrat achten.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine Pflanze suchen, die das ganze Jahr über sattgrün und blickdicht ist, oder wenn Ihr Garten überwiegend aus sehr schweren, anhaltend nassen Böden besteht, ist Federgras Palomino nicht die optimale Lösung. Auch für stark beschattete Stadtbalkone, auf denen kaum Sonne ankommt, gibt es geeignetere Arten. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sich gezielt nach Alternativen beraten zu lassen, um spätere Enttäuschungen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Pflanzen ist es entscheidend, eine Sorte zu wählen, die verlässlich beschrieben ist und zu Ihren Bedingungen vor Ort passt. Bakker legt Wert darauf, Ihnen genau diese Sicherheit zu geben. Sie erhalten Federgras Palomino in einer gärtnerisch gut vorbereiteten Qualität, die für das Anwachsen in heimischen Gärten geeignet ist.

Praktische Vorteile des Onlinekaufs bei Bakker:

  • Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Boden und Pflegebereitschaft zu dieser Sorte passen.
  • Die Pflanze wird so verpackt, dass sie den Transport in der Regel unbeschadet übersteht.
  • Sie sparen sich den Transport größerer Töpfe im eigenen Auto und bekommen alles direkt nach Hause geliefert.
  • Mit der produktspezifischen Beschreibung können Sie gezielt planen, wo im Garten oder auf der Terrasse Sie das Gras einsetzen.

Beratung und Begleitung: Die detaillierten Hinweise zu Standort, Pflanzung und Pflege sollen Ihnen ermöglichen, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen. So verringern Sie das Risiko von Fehlkäufen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Federgras Palomino sich langfristig zu einer stabilen, attraktiven Strukturpflanze in Ihrem Garten entwickelt.

Wenn Sie ein feines, zart wirkendes, aber im Alltag gut handhabbares Gras suchen, das Beete, Wege und Terrassen mit Leichtigkeit und Bewegung aufwertet, bietet Federgras Palomino eine überzeugende Option. Auf dieser Basis können Sie nun entscheiden, ob diese Sorte zu Ihren Standortbedingungen und Ihren gestalterischen Vorstellungen passt – und sie bei Bakker direkt für Ihren Garten oder Balkon bestellen.

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Federgras Palomino Stipa trichotoma Palomino

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Spezifikationen
Beschreibung
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Federgras Palomino – feine Eleganz für moderne, pflegeleichte Gärten

Federgras Palomino ist ein zart wirkendes, aber erstaunlich robustes Ziergras, das besonders für Gartenbesitzer geeignet ist, die mit wenig Pflegeaufwand einen modernen, natürlichen Look erzielen möchten. Die feinen, überhängenden Halme bewegen sich schon beim kleinsten Windhauch und bringen Leben in Beete, Rabatten und Gefäße. Durch seine dezente, helle Färbung fügt sich dieses Gras harmonisch in viele Gartenstile ein – von naturnah bis klar strukturiert.

Diese Pflanze passt zu Ihnen, wenn Sie:

  • wirkungsvolle, aber nicht aufdringliche Akzente im Garten oder auf der Terrasse setzen möchten,
  • eine pflegeleichte, überwiegend anspruchslose Staude suchen,
  • gern mit Strukturen, Licht und Bewegung im Pflanzbild arbeiten,
  • auch im Spätsommer und Herbst noch attraktive Pflanzen im Garten haben wollen.

Gleichzeitig ist Federgras Palomino nicht für jede Situation ideal. Wenn Ihr Gartenboden sehr lange nass bleibt oder Sie einen immergrünen Sichtschutz erwarten, ist dieses Gras eher ungeeignet. Es punktet dort, wo ein sonniger Platz, durchlässiger Boden und ein natürlicher, lockerer Gartenstil gefragt sind.

Was Sie konkret kaufen

Mit Federgras Palomino erwerben Sie bei Bakker eine mehrjährige Ziergrasstaude, die speziell für den Einsatz in Beeten, gemischten Rabatten und Pflanzgefäßen kultiviert wird. Geliefert wird die Pflanze – je nach gewählter Variante – in einer gängigen Topfgröße, kräftig durchwurzelt und bereit zum Einpflanzen in Garten oder Kübel. Ziel ist, dass sie sich in der ersten Saison gut etabliert und ab dem zweiten Jahr ihr volles Zierpotenzial zeigt.

Der Hauptverwendungszweck liegt eindeutig im dekorativen Bereich: Federgras Palomino strukturiert Flächen, rahmt Blühstauden ein und sorgt durch seine beweglichen Halme für einen weichen Übergang zwischen verschiedenen Pflanzbereichen. Im Gegensatz zu klassischen Blühstauden ist der Zierwert hier weniger die Blüte, sondern die Gesamtwirkung von Laub, Halmen und Ähren, besonders bei seitlichem Licht.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments unterscheidet sich diese Sorte von kräftigen, raumgreifenden Gräsern deutlich. Sie bleibt vergleichsweise schlank, wirkt leicht und überlädt kleine Flächen nicht. Während große Grasarten schnell dominieren, eignet sich Federgras Palomino besonders für mittlere und kleinere Gärten, Vorgärten und elegante Kübelbepflanzungen.

Bakker als Online-Gärtnerei legt Wert darauf, dass Sie eine Sorte erhalten, die in gängigen Gartenbedingungen gut zurechtkommt und nicht übermäßig pflegeintensiv ist. Zudem bekommen Sie eine Pflanze, die mit einer realistischen Erwartung an Wuchshöhe und Standortansprüche beschrieben wird – wichtig, um spätere Enttäuschungen zu vermeiden.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Federgras Palomino bildet dichte Horste aus feinen, grazilen Halmen, die sich leicht nach außen neigen. Die Form erinnert an einen lockeren Schopf, der sich im Wind bewegt. Die Pflanze wächst aufrecht bis leicht überhängend und wirkt nicht steif, sondern fließend.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter normalen Gartenbedingungen erreicht sie in der Saison eine Höhe von etwa 50–80 cm inklusive der Blütenhalme. Die Breite eines ausgereiften Horstes liegt meist zwischen 40 und 60 cm. In sehr nährstoffreichen Böden oder besonders sonnigen Lagen kann sie etwas kräftiger ausfallen; in kühlen, schattigeren Lagen bleibt sie eher kompakt.
  • Blattwerk: Die Blätter sind schmal, linealisch und bilden die Grundstruktur. Sie zeigen in der Wachstumszeit frische, eher helle bis mittelgrüne Töne, häufig mit einem leicht gelblich-warmen Einschlag, der die Sorte besonders macht. Im Jahresverlauf können sich je nach Witterung dezente gelbliche oder strohfarbene Schattierungen entwickeln, die dem Gras die typische, „palomino“-artige Anmutung verleihen.
  • Blüte bzw. hauptsächlicher Zierwert: Der eigentliche Blickfang sind die feinen Blütenrispen bzw. Ähren, die sich meist ab Spätfrühling bis Sommer zeigen. Sie stehen leicht über dem Laub und wirken wie kleine Federn oder Schleier. Die Färbung reicht – abhängig von Standort und Jahreszeit – von hellen, fast silbrigen bis zu leicht beigen Tönen. Der Gesamteindruck ist weich und luftig, besonders im Gegenlicht.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Die Pflanze wächst in der Regel moderat. Sie legt pro Jahr an Umfang zu, überwuchert aber nicht schnell große Flächen. In den ersten ein bis zwei Jahren nach der Pflanzung sollten Sie ihr Zeit geben, um einen stabilen Horst aufzubauen; danach bleibt der Zuwachs meist gut kalkulierbar.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Federgras Palomino ist für mitteleuropäische Gärten in vielen Regionen ausreichend winterhart, sofern der Boden nicht dauerhaft nass und frostig zugleich ist. In rauen Lagen oder bei extremen Wintern können die Halme stärker zurückfrieren. Meist bleibt der trockene Horst über Winter stehen und bietet auch in der kalten Jahreszeit Struktur, bevor er im Spätwinter zurückgeschnitten wird.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit: Nach der Anwachsphase zeigt sich das Gras vergleichsweise tolerant gegenüber vorübergehender Trockenheit. Es bevorzugt zwar frische, durchlässige Böden, kommt aber mit normalen sommerlichen Trockenperioden gut zurecht, solange der Boden nicht dauerhaft austrocknet. Längere Trockenphasen ohne jede Bewässerung können zu braunen Blattspitzen und insgesamt schwächerem Wuchs führen.
  • Verhalten bei Feuchtigkeit: Dauerhafte Nässe und Staunässe werden schlecht vertragen. In sehr schweren, nassen Böden steigt das Risiko von Fäulnis an der Basis des Horstes deutlich. Für solche Standorte ist Federgras Palomino nur bedingt geeignet und benötigt dann zwingend Drainage oder eine erhöhte Pflanzposition.
  • Kultur im Freiland: Im Beet und in gemischten Rabatten zeigt diese Sorte ihr volles Potenzial. Durchlässige, lockere Gartenböden sind ideal. In Kombination mit Stauden und anderen Ziergräsern entstehen lebendige, strukturreiche Pflanzungen.
  • Kultur im Topf: Auch in größeren Töpfen oder Pflanzkübeln lässt sich Federgras Palomino gut halten, sofern das Gefäß eine ausreichend gute Drainage besitzt. Wichtig ist ein qualitativ hochwertiges Substrat mit hohem Anteil an mineralischen Bestandteilen (z. B. Blähton, Sand oder Lavagranulat), damit das Wasser schnell ablaufen kann. Kübelkultur erfordert im Sommer etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Bewässerung und im Winter einen gewissen Schutz vor übermäßiger Nässe und strengem Frost.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für eine dauerhaft ansprechende Entwicklung ist der Standort entscheidend. Federgras Palomino bevorzugt einen Platz, an dem es viele Stunden Licht bekommt und der Boden nicht zu schwer ist.

Empfohlene Lage: Ideal ist eine vollsonnige bis leicht halbschattige Lage. Je sonnenreicher der Standort, desto luftiger und standfester entwickeln sich die Halme und Blütenrispen. In deutlichem Schatten leidet die Standfestigkeit, die Pflanze bleibt schwächer und kann vergeilen.

Bodentyp: Am besten geeignet sind:

  • durchlässige, humose Gartenböden,
  • leichter bis mittelschwerer Boden mit guter Struktur,
  • Substrate, die Wasser speichern, aber nicht lange stauen.

Sehr schwere, tonige Böden sollten vor der Pflanzung gelockert und mit Sand, Kies oder grobem Kompost verbessert werden. In reinen Sandböden ist regelmäßige Bewässerung und eine ausgewogene Düngung hilfreich, da Nährstoffe dort schneller ausgewaschen werden.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Federgras Palomino verträgt Wind gut und wirkt in offenen Lagen sogar besonders lebendig. Problematischer ist Staunässe. Ein Standort, an dem Wasser nach Regen länger als einen Tag sichtbar stehen bleibt, ist ungeeignet, sofern keine wirksame Drainage geschaffen wird.

Notwendiger Pflanzabstand: Für eine ausgewogene Entwicklung empfiehlt sich im Beet ein Abstand von etwa 40–50 cm zur nächsten Pflanze ähnlicher Größe. In Kombination mit niedrigeren Stauden darf es etwas dichter stehen, mit größeren Begleitpflanzen auch etwas weiter. Wichtig ist, dass der Horst sich in den ersten Jahren frei entfalten kann, ohne bedrängt zu werden.

Balkon- oder Terrassensituation: In Gefäßen auf Balkon oder Terrasse fühlt sich die Pflanze wohl, wenn:

  • das Gefäß tief genug ist (mindestens ca. 25–30 cm Substrattiefe),
  • es mehrere Abzugslöcher hat,
  • der Platz möglichst sonnig ist und nicht dauerhaft im Schatten liegt,
  • Sie im Sommer auf ausreichende, aber nicht übermäßige Bewässerung achten.

Sehr zugige Hochbalkone sind grundsätzlich möglich, erfordern aber eine ausreichend schwere Topfgröße, damit die Pflanze nicht umkippt.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Pflanzung in dauerfeuchten, schweren Böden ohne Drainage – dies führt häufig zu Ausfällen im Winter.
  • Deutlich zu schattiger Standort – die Halme werden weich, lagern sich und der Zierwert sinkt.
  • Zu kleine Töpfe bei Kübelkultur – der Wurzelballen trocknet dann sehr schnell aus und die Pflanze leidet.
  • Dauerhafte, sehr nährstoffreiche Düngung – das Gras treibt dann zu weich und verliert an Standfestigkeit.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Am sichersten ist die Pflanzung im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei ist. Dann hat die Pflanze eine komplette Saison Zeit, um einzuwurzeln. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist ebenfalls möglich, sofern die Temperaturen moderat bleiben und der Boden noch warm ist. In sehr rauen Regionen ist eine Spätherbstpflanzung riskanter.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Lockern Sie den Boden im Pflanzbereich mindestens zwei Spatenstiche tief.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter so gründlich wie möglich.
  • Verbessern Sie schwere Böden mit Sand, Splitt oder grobem Kompost, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Bei Kübelkultur: Legen Sie eine Drainageschicht aus z. B. Blähton oder grobem Kies über die Abzugslöcher und verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Pflanzerde, gerne mit mineralischem Zusatz.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen für einige Minuten in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Graben Sie ein Pflanzloch, das etwas breiter als der Topfballen ist; die Tiefe sollte so bemessen sein, dass der Ballen später auf Bodenniveau sitzt.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Ballens bündig mit der umgebenden Erdoberfläche abschließt – nicht tiefer.
  • Füllen Sie die Hohlräume mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie diese vorsichtig, aber gründlich an, um Luftlöcher zu vermeiden.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie im Anschluss durchdringend, bis der Boden gut durchfeuchtet ist. In den folgenden Wochen sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, ohne dass sich Staunässe bildet. Bei Topfkultur kann anfangs etwas häufiger gegossen werden, da Substrate dort schneller abtrocknen.

Beobachtung in den ersten Wochen:

  • Kontrollieren Sie die Pflanze regelmäßig auf Anzeichen von Trockenstress (schlaffe Halme, matte Blattfarbe) und passen Sie die Wassergaben entsprechend an.
  • Achten Sie darauf, dass neu austreibende Halme nicht durch Trittschäden oder Haustiere beschädigt werden.
  • In Regionen mit späten Spätfrösten können frisch ausgetriebene Halme bei starkem Frost leicht geschädigt werden; in solchen Fällen ist ein kurzfristiger Schutz, z. B. mit Vlies, sinnvoll.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im zeitigen Frühjahr, bevor der frische Austrieb einsetzt, sollten die alten, vertrockneten Halme auf etwa 5–10 cm über dem Boden zurückgeschnitten werden. So schaffen Sie Platz für neue Triebe und erhalten ein ordentliches Erscheinungsbild. Anschließend zeigt sich der Austrieb meist zügig, sofern der Boden sich erwärmt. Eine mäßige, ausgewogene Düngergabe (z. B. ein organischer Langzeitdünger) kann im Frühjahr hilfreich sein, ist aber auf normal nährstoffreichen Böden nicht zwingend nötig.

Sommer: Im Sommer zeigt Federgras Palomino seinen Hauptzierwert. Die Halme stehen voll im Saft, die Blütenrispen bilden sich aus. In dieser Zeit ist die Wasserversorgung bei Trockenperioden wichtig, vor allem in Töpfen. Gießen Sie lieber durchdringend und seltener, als ständig kleine Mengen zu geben. Staunässe ist nach wie vor zu vermeiden. In der Regel ist kein weiterer Rückschnitt notwendig; welke Halme können bei Bedarf vorsichtig herausgezupft werden.

Herbst: Im Herbst verfärben sich die Halme und Blütenstände allmählich strohig. Das ist normal und Teil des Zierwertes. Viele Gartenbesitzer lassen den trockenen Horst bewusst bis in den Winter stehen, da er Struktur bietet und mit Raureif oder leichtem Schnee sehr dekorativ wirkt. Düngung ist ab Spätsommer meist nicht mehr erforderlich; zu späte Stickstoffgaben würden weiches, frostempfindliches Wachstum fördern.

Winter: Im Winter bleibt der Horst in den meisten Lagen aufrecht und trocken stehen. Nur bei sehr starker Schneelast kann er umknicken. In offenen, feuchten Lagen ist es wichtig, dass Wasser gut ablaufen kann, damit die Basis nicht verfault. In Töpfen empfiehlt sich ein geschützter Standort, z. B. nahe einer Hauswand, und ggf. eine leichte Isolierung des Gefäßes, um starke Frostwechsel im Wurzelbereich zu mildern.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist der Pflegeaufwand überschaubar:

  • ein Rückschnitt pro Jahr im Spätwinter oder frühen Frühling,
  • bei Bedarf etwas organischer Dünger im Frühjahr,
  • kontrolliertes Gießen bei Trockenheit, vor allem im Topf,
  • gelegentliches Entfernen einzelner abgestorbener Halme.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Braune Blattspitzen im Sommer: Meist Hinweis auf Trockenstress oder heiße, trockene Winde. Maßnahme: gleichmäßiger gießen, ggf. leichten Mulch aufbringen, um Verdunstung zu reduzieren.
  • Weicher, lagernder Wuchs: Kann durch zu nährstoffreichen Boden oder zu schattige Lage verursacht werden. Maßnahme: nicht zusätzlich düngen, langfristig helleren Standort wählen.
  • Ausfälle im Winter: Häufig Folge von Staunässe oder sehr nassem Boden bei Frost. Maßnahme: künftig bessere Drainage, ggf. auf einen Hochbeetbereich oder Topfkultur mit kontrollierter Entwässerung ausweichen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Federgras Palomino eignet sich besonders für moderne, naturnahe Pflanzungen. Es passt gut in Staudenbeete, Kiesgärten und Übergangsbereiche zwischen Rasen und Beet. Durch seine feinen Halme schafft es weiche Übergänge und lockert strenge Kanten auf, ohne die Fläche zu „verwildern“.

Auf Terrasse oder Balkon: In Gefäßen wird dieses Gras zum Blickfang, vor allem, wenn es in größeren Töpfen als Solitär oder in gemischten Bepflanzungen eingesetzt wird. Es harmoniert gut mit zurückhaltenden, modernen Gefäßen aus Beton, Keramik oder Metall. In Kombination mit blühenden Stauden in Töpfen sorgt es für Höhe und Bewegung.

Im Beet: Im gemischten Staudenbeet hilft Federgras Palomino, Blühphasen zu verbinden. Es wirkt zwischen Frühjahrs- und Sommerblühern sowie zusammen mit Herbststauden. Die feinen Rispen legen sich dabei sanft über Nachbarpflanzen, ohne sie zu bedrängen, sofern der Pflanzabstand stimmt.

Als Solitär oder in Gruppen: Als Einzelexemplar kommt die Struktur besonders klar zur Geltung, etwa in einem Kiesbereich oder neben Trittsteinen. In kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen entsteht ein ruhiger, aber eindrucksvoller Effekt, der sich sehr gut als wiederkehrendes Gestaltungselement durch den Garten ziehen lässt. Für eine dichte Heckenwirkung ist diese Sorte weniger geeignet; sie bleibt eher transparent.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • Mit sonnenliebenden Stauden wie z. B. purpurfarbenen oder weißen Blühern, die durch den feinen Flor des Grases optisch „eingebettet“ werden.
  • Mit anderen Ziergräsern ähnlicher Höhe, um feine Abstufungen in Farbe und Textur zu erzeugen, ohne dass starke Konkurrenz entsteht.
  • Mit niedrigeren Polsterstauden oder bodendeckenden Arten, die den Fuß des Horstes umspielen und den Boden beschatten.
  • In Kombination mit strukturierten Elementen wie Naturstein, Kiesflächen oder schlichten Metallkanten, wo das Gras den harten Linien etwas Weichheit verleiht.

In diesem Zusammenhang passt Federgras Palomino besonders gut in Pflanzkonzepte, in denen Ziergräser als zentrales Gestaltungsmerkmal genutzt werden.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Sehr feuchte, sumpfartige Gärten oder Senken, in denen Wasser oft stehen bleibt.
  • Sehr schattige Innenhöfe oder Nordseiten, an denen kaum direktes Sonnenlicht ankommt.
  • Standorte, an denen eine immergrüne, blickdichte Hecke oder ein hoher Sichtschutz erwartet wird – dafür ist Federgras Palomino zu transparent und saisonal.
  • Extrem pflegearme Konzepte, bei denen auch das jährliche Zurückschneiden im Frühjahr nicht möglich oder nicht gewünscht ist.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge: Bei Ziergräsern wie Federgras Palomino treten in der Regel nur wenige spezifische Krankheiten oder Schädlinge auf. Möglich, aber eher selten sind:

  • Wurzelfäulnis bei dauerhafter Staunässe,
  • Schimmelbildung im Bereich des Horstes bei schlecht durchlüfteten, sehr dichten Pflanzungen,
  • vereinzelt saugende Insekten wie Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne gravierende Schäden.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Übermäßig dichter Bestand ohne ausreichende Luftzirkulation,
  • ständig feuchter Boden, vor allem in Kombination mit winterlicher Kälte,
  • sehr schattige und zugleich feuchte Standorte, an denen das Laub schlecht abtrocknet.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Standort mit guter Luftbewegung wählen und nicht zu dicht pflanzen.
  • Bodenstruktur vor der Pflanzung verbessern und Staunässe vermeiden.
  • Pflanzenreste im Spätwinter vollständig zurückschneiden, um dem frischen Austrieb einen gesunden Start zu ermöglichen.
  • Bei Topfkultur auf eine Kombination aus ausreichend großem Gefäß und gut drainierendem Substrat achten.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist: Wenn Sie eine Pflanze suchen, die das ganze Jahr über sattgrün und blickdicht ist, oder wenn Ihr Garten überwiegend aus sehr schweren, anhaltend nassen Böden besteht, ist Federgras Palomino nicht die optimale Lösung. Auch für stark beschattete Stadtbalkone, auf denen kaum Sonne ankommt, gibt es geeignetere Arten. In solchen Fällen ist es sinnvoll, sich gezielt nach Alternativen beraten zu lassen, um spätere Enttäuschungen und unnötige Ausgaben zu vermeiden.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Pflanzen ist es entscheidend, eine Sorte zu wählen, die verlässlich beschrieben ist und zu Ihren Bedingungen vor Ort passt. Bakker legt Wert darauf, Ihnen genau diese Sicherheit zu geben. Sie erhalten Federgras Palomino in einer gärtnerisch gut vorbereiteten Qualität, die für das Anwachsen in heimischen Gärten geeignet ist.

Praktische Vorteile des Onlinekaufs bei Bakker:

  • Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Boden und Pflegebereitschaft zu dieser Sorte passen.
  • Die Pflanze wird so verpackt, dass sie den Transport in der Regel unbeschadet übersteht.
  • Sie sparen sich den Transport größerer Töpfe im eigenen Auto und bekommen alles direkt nach Hause geliefert.
  • Mit der produktspezifischen Beschreibung können Sie gezielt planen, wo im Garten oder auf der Terrasse Sie das Gras einsetzen.

Beratung und Begleitung: Die detaillierten Hinweise zu Standort, Pflanzung und Pflege sollen Ihnen ermöglichen, von Anfang an die richtigen Entscheidungen zu treffen. So verringern Sie das Risiko von Fehlkäufen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Federgras Palomino sich langfristig zu einer stabilen, attraktiven Strukturpflanze in Ihrem Garten entwickelt.

Wenn Sie ein feines, zart wirkendes, aber im Alltag gut handhabbares Gras suchen, das Beete, Wege und Terrassen mit Leichtigkeit und Bewegung aufwertet, bietet Federgras Palomino eine überzeugende Option. Auf dieser Basis können Sie nun entscheiden, ob diese Sorte zu Ihren Standortbedingungen und Ihren gestalterischen Vorstellungen passt – und sie bei Bakker direkt für Ihren Garten oder Balkon bestellen.

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Ref : 032747
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