Gelbe Bete Burpees Golden Beta vulgaris Burpees Golden
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"Gelbe Bete Burpees Golden – mild-aromatische Rarität für Küche und Garten

Gelbe Bete Burpees Golden ist eine besondere Rübe für alle, die das klassische Aroma von Roter Bete mögen, aber eine mildere, süßere und farbschonende Alternative suchen. Diese Sorte ist ideal für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die eigenes, aromatisches Wurzelgemüse ernten möchten und Wert auf eine klare, leuchtend gelbe Schnittfarbe legen. Die Knollen färben Speisen kaum ab, lassen sich vielseitig verwenden und sind im Anbau vergleichsweise unkompliziert, sofern Standort und Pflege gut gewählt werden.

Die Pflanze eignet sich für Hausgärten, Hochbeete und größere Töpfe. Wer Freude daran hat, vom Samen bis zur Ernte alles selbst in der Hand zu haben, liegt mit dieser Sorte richtig. Gleichzeitig sollten Käufer wissen, dass Gelbe Bete eine Kulturpflanze mit bestimmten Ansprüchen an Boden, Wasser und Nährstoffe ist. Sie verzeiht einige Fehler, reagiert jedoch empfindlich auf Staunässe, anhaltende Trockenheit und sehr verdichtete Böden. Wenn Sie bereit sind, regelmäßig zu gießen, gelegentlich zu hacken und das Beet unkrautfrei zu halten, erhalten Sie mit Gelbe Bete Burpees Golden eine ergiebige und optisch auffällige Ernte für frische Küche, Lagerung und kreative Gerichte.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie Saatgut der Sorte Gelbe Bete Burpees Golden. Es handelt sich um eine bewährte, gelbfleischige Rübenform, die für den Anbau im privaten Gemüsegarten gezüchtet wurde. Die Pflanzen bilden runde bis leicht flachrunde Knollen mit goldgelber Schale und intensiv gelbem Fleisch. Der Hauptverwendungszweck ist der Verzehr der Knollen, frisch, gegart, eingelegt oder als Ofengemüse. Auch das junge Laub kann – in Maßen – als würzige Beigabe zu Salaten oder als Blattgemüse genutzt werden, wenngleich der Fokus klar auf den Rüben liegt.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments von Gemüsesamen grenzt sich Gelbe Bete Burpees Golden vor allem durch drei Merkmale ab:

  • die gelbe Farbe der Knollen, die Speisen kaum einfärbt,
  • den tendenziell milden, leicht süßlichen Geschmack,
  • und die vielseitige Verwendbarkeit von frischer Rohkost bis zum eingekochten Vorrat.

Bakker bietet Ihnen dieses Saatgut in geprüfter Qualität an, mit praxisnahen Hinweisen für Aussaat, Pflege und Ernte. So können Sie zu Hause schrittweise nachvollziehen, wie aus einzelnen Samen kräftige Pflanzen und schließlich aromatische Knollen entstehen. Im Vergleich zu vielen anderen Rübensorten ist Gelbe Bete Burpees Golden speziell interessant für alle, die im Gemüsegarten nicht nur Ertrag, sondern auch farbliche Vielfalt suchen, ohne auf eine allzu exotische oder empfindliche Spezialkultur ausweichen zu müssen.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Gelbe Bete Burpees Golden bildet eine rübenartige Speicherwurzel, die im Boden heranwächst. Über der Erde steht eine lockere Blattrosette aus länglichen, leicht gewellten Blättern, die an Mangold erinnern. Die Rüben sitzen relativ hoch, sodass die Schulter der Knolle häufig leicht aus dem Boden ragt.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Die Blattrosette erreicht meist eine Höhe von etwa 25–40 cm. Die einzelne Pflanze beansprucht in der Breite abhängig vom Pflanzabstand etwa 20–30 cm. Diese Werte sind Richtwerte; bei sehr nährstoffreichem Boden und guter Wasserversorgung können die Pflanzen etwas kräftiger ausfallen.
  • Blattwerk: Die Blätter sind grün, bei dieser Sorte ohne auffällig roten Adern. Sie wachsen aus einer zentralen Wurzel, sind relativ robust, können aber bei Schneckenfraß oder starkem Unkrautdruck geschwächt werden. Jüngere Blätter sind zarter und eignen sich, vorsichtig geerntet, auch als Küchenzutat.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Der Hauptwert dieser Sorte liegt klar in den Knollen. Die Pflanzen können im zweiten Jahr zu Hochblühern werden, wenn sie überwintert oder durch Kältereize zum Schossen angeregt werden. Im üblichen einjährigen Anbau steht allerdings die Wurzel im Mittelpunkt. Der Zierwert ergibt sich vor allem aus den leuchtenden, goldgelben Schnittflächen der Knollen und aus bunten Gemüsebeeten in Kombination mit anderen Kulturen.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Gelbe Bete Burpees Golden gehört zu den mittelfrühen bis mittellangen Kulturen. Je nach Aussaattermin, Bodentemperatur und Witterung ist von der Keimung bis zur erntereifen Knolle meist mit 60 bis etwa 110 Tagen zu rechnen. Früh gesäte Bestände bei günstiger Witterung können etwas schneller, spätere oder kühle Bestände etwas langsamer sein.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Sorte ist nicht wirklich winterhart im Sinne einer mehrjährigen Kultur im Freien. Leichte, kurzfristige Fröste können ältere Pflanzen mit gut entwickelten Knollen oft tolerieren, jedoch verschlechtert sich dann die Lagerfähigkeit. Sämlinge und Jungpflanzen reagieren empfindlich auf starke Nachtfröste. In strengen Wintern sollte die Ernte rechtzeitig vor dauerhaftem Frost eingebracht werden.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Gelbe Bete Burpees Golden bevorzugt gleichmäßig frische, leicht feuchte Böden. Kurze trockene Phasen werden meist überstanden, gehen aber oft mit zäheren Wurzeln und Rissbildungen einher. Längere Trockenheit kann zu stockigem Wachstum und geringeren Erträgen führen. Staunässe und dauerhaft nasse, sauerstoffarme Böden sind ungünstig; hier kommt es leicht zu Fäulnis an den Knollen und zu Blattkrankheiten.
  • Kultur im Freiland: Am besten gedeiht diese Sorte im Freilandbeet oder im Hochbeet. Dort bildet sie bei ausreichendem Platz und guter Bodenvorbereitung gleichmäßig geformte Knollen. In Gebieten mit sehr kurzer Vegetationsperiode sollte auf ausreichend frühe Aussaat und möglichst warme, lockere Böden geachtet werden.
  • Kultur im Topf oder Kübel: Eine Kultur im Topf ist möglich, wenn das Gefäß groß genug ist. Als grober Richtwert gelten Gefäße mit mindestens 25–30 cm Tiefe. Wichtig ist ein gut drainiertes Substrat, das nicht vernässt, aber Wasser speichern kann. Im Topf müssen Wasser- und Nährstoffversorgung sorgfältiger kontrolliert werden als im Beet.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für kräftige Knollen braucht Gelbe Bete Burpees Golden einen sonnigen bis leicht halbschattigen Standort. Volle Sonne ist meist von Vorteil, solange der Boden nicht völlig austrocknet. In sehr heißen Regionen mit starker Mittagssonne kann ein leichter Luftzug oder ein geringer Halbschatten die Pflanzen entlasten.

Der Boden sollte:

  • locker bis tiefgründig gelockert sein,
  • keine dauerhafte Verdichtung aufweisen,
  • humos bis mittelschwer sein,
  • und überschüssiges Wasser gut ableiten.

Sehr schwere, nasse Lehmböden führen häufig zu verformten Knollen und Fäulnis. Sehr leichte Sandböden trocknen schnell aus und erfordern mehr Pflege beim Gießen und Düngen. Ein mittelschwerer Gartenboden mit eingearbeitetem Kompost bietet meist einen guten Kompromiss.

Gegen normalen Wind ist die Kultur relativ unempfindlich. Langanhaltende starke Winde können jedoch die Blätter beschädigen und die Verdunstung erhöhen. Ein windoffener Standort ist also möglich, sollte aber nicht extrem exponiert sein.

Der Pflanz- beziehungsweise Reihenabstand ist wichtig, um gleichmäßig geformte Knollen zu erhalten. Ein praxisnaher Richtwert:

  • Reihenabstand etwa 25–30 cm,
  • Abstand in der Reihe nach dem Vereinzeln etwa 8–12 cm pro Pflanze.

Auf Balkon oder Terrasse können Sie Gelbe Bete Burpees Golden in großen Kästen oder Kübeln kultivieren. Wichtig ist eine ausreichende Topfgröße und ein Substrat, das nicht zu grob ist, aber trotzdem gut drainiert. Auf stark aufgeheizten Balkonen ist regelmäßiges Gießen unerlässlich, da das Substrat in Gefäßen wesentlich schneller austrocknet als im Gartenboden.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • zu dichter Stand – führt zu kleinen, verformten Knollen,
  • dauerhaft nasser Boden – begünstigt Fäulnis,
  • zu späte Aussaat in kühlen Lagen – beschränkt Ernteumfang,
  • schwerer, unvorbereiteter Boden – erschwert das Dickenwachstum der Knollen.
Pflanzung Schritt für Schritt

Gelbe Bete Burpees Golden wird in der Regel direkt ins Freiland gesät. Ein Vorziehen in Töpfen ist möglich, aber meist nicht notwendig und kann bei unsachgemäßer Behandlung zu beschädigten Wurzeln führen.

Geeigneter Pflanz- bzw. Aussaatzeitpunkt:
Sobald der Boden im Frühjahr abgetrocknet und einigermaßen erwärmt ist, kann mit der Aussaat begonnen werden. In vielen Lagen ist dies etwa ab April möglich. In kühleren Regionen lohnt es sich, bis Ende April oder Anfang Mai zu warten, um die empfindliche Keimphase nicht unnötig zu erschweren. Spätere Aussaaten bis in den Frühsommer sind in der Regel möglich, bringen dann spätere Ernten.

Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Beet tiefgründig lockern, grobe Steine und Wurzelreste entfernen.
  • Reifen Kompost oder einen mäßigen, ausgewogenen Gemüsedünger einarbeiten, jedoch keine frische, stark stickstoffhaltige organische Substanz direkt vor der Aussaat einbringen.
  • Bei Topfkultur ein hochwertiges Gemüse- oder Universalsubstrat verwenden, nach Bedarf mit etwas Sand oder Perlite für bessere Durchlässigkeit mischen.

Einpflanzen / Aussaat:

  • Rillen von etwa 2–3 cm Tiefe ziehen.
  • Die Samen mit leichtem Abstand in die Rillen geben. Da die Keimquote witterungsabhängig ist, kann zunächst etwas dichter gesät werden.
  • Mit feiner Erde bedecken und leicht andrücken.

Angießen nach der Aussaat:
Nach dem Schließen der Saatrillen vorsichtig, aber gründlich angießen. Ein feiner Brauseregen verhindert das Ausschwemmen der Samen. In den folgenden Tagen sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne zu vernässen, bis die Keimlinge erscheinen.

Beobachtung in den ersten Wochen:
Wenn die Jungpflanzen einige echte Blätter besitzen, wird vereinzelt. Dabei entfernen Sie schwächere Pflanzen, sodass der oben genannte Abstand von etwa 8–12 cm zwischen den verbleibenden Rüben entsteht. Gleichzeitig können Sie den Boden leicht hacken, um Unkraut zu unterdrücken und die Bodenoberfläche zu lockern. Achten Sie besonders in dieser Phase auf gleichmäßige Feuchtigkeit, da stark schwankende Wasserverfügbarkeit das spätere Wurzelwachstum negativ beeinflussen kann.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling:
Im Frühjahr steht die Keimung und Jugendentwicklung im Vordergrund. Die Hauptaufgaben sind:

  • gleichmäßiges Feuchthalten des Bodens,
  • Unkrautregulierung, da Jungpflanzen schnell beschattet werden,
  • gegebenenfalls ein erster, zurückhaltender Nachschub an Nährstoffen, wenn der Boden sehr arm ist.

Jungpflanzen reagieren besonders empfindlich auf Konkurrenz durch Unkraut und extreme Trockenheit. Auch Schnecken können früh Schaden anrichten. Hier ist eine passende, für Ihren Garten übliche Schneckenregulierung sinnvoll.

Sommer:
Im Sommer beginnt das kräftige Dickenwachstum der Rüben. Jetzt entscheidet sich, ob Sie eher kleine, zarte oder größere, lagerfähige Knollen erhalten. Wichtige Pflegeschritte:

  • regelmäßige Wasserversorgung ohne extreme Schwankungen,
  • weiterhin lockere, unkrautarme Bodenoberfläche,
  • bei Bedarf eine moderate Nachdüngung, vorzugsweise mit einem ausgewogenen Gemüsedünger.

Die ersten, kleineren Knollen können bereits im Sommer als feine Baby-Beten geerntet werden. Wer größere Rüben wünscht, lässt die Pflanzen weiter wachsen. Achten Sie darauf, dass die Knollenschultern im Boden bleiben oder nur leicht herausragen. Zu freiliegende Knollen können bei starkem Sonnenlicht etwas verholzen oder farblich nachlassen.

Herbst:
Im Spätsommer bis Herbst erreichen die Knollen ihre volle Größe. Je nach Aussaattermin ist jetzt Erntezeit. Gelbe Bete Burpees Golden eignet sich sowohl für den sofortigen Frischverzehr als auch, je nach Boden- und Witterungsbedingungen, für eine kürzere Lagerung. Im Herbst ist wichtig:

  • rechtzeitige Ernte vor stärkeren Frösten,
  • sorgfältiges Herausheben der Knollen, um Verletzungen zu vermeiden,
  • grobe Erde vorsichtig abschütteln, nicht abwaschen, wenn eine Lagerung geplant ist.

Winter:
Die Kultur wird meist einjährig angebaut. Im Winter stehen keine Pflegearbeiten an, sofern die Ernte abgeschlossen ist. Lagerfähige Knollen können kühl, frostfrei, dunkel und bei moderater Luftfeuchte aufbewahrt werden. Eine punktgenaue Lagerdauer hängt stark von Erntetemperatur, Knollengesundheit und Lagerbedingungen ab. Grundsätzlich sollte die Lagerung regelmäßig kontrolliert und beschädigte Knollen zügig verbraucht werden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand:
Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber kontinuierlich. Regelmäßiges Gießen in Trockenphasen, Unkrautregulierung und eine oder zwei moderate Düngergaben sind im Hobbygarten realistisch. Die Kultur erfordert keine komplizierten Maßnahmen, belohnt aber Aufmerksamkeit bei Wasser- und Bodenmanagement mit verlässlichen Erträgen.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Welkes Laub bei Trockenheit: umgehend durchdringend gießen, danach wieder etwas abtrocknen lassen.
  • Gelbe Blätter ohne Wassermangel: kann auf Nährstoffmangel oder Staunässe hindeuten; Bodenstruktur prüfen, vorsichtig nachdüngen oder für bessere Drainage sorgen.
  • Rissige Knollen: häufig Folge ungleichmäßiger Wasserversorgung; künftig gleichmäßiger gießen.
  • Schossende Pflanzen (Blütenbildung im ersten Jahr): meist Folge von Temperaturschwankungen oder Stress; solche Pflanzen möglichst frühzeitig ernten, da die Knollen härter werden können.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten:
Gelbe Bete Burpees Golden ist eine vielseitige Gemüsepflanze für klassische Gemüsebeete, Mischkulturen und Hochbeete. Sie lässt sich in Reihen oder in kleineren Gruppen anbauen und bringt mit den gelben Knollen einen besonderen Akzent in die Erntekiste. Sie ist kein Ziergemüse, kann aber optisch ansprechende Strukturen im Nutzgarten bilden.

Auf Terrasse oder Balkon:
In ausreichend großen Kübeln lässt sich diese Sorte auch auf Terrasse oder Balkon kultivieren, sofern genügend Sonne und eine verlässliche Wasserversorgung vorhanden sind. Besonders in Hochbeetkästen auf Balkonen ist die Kombination mit schnell wachsenden Vorkulturen wie Salat möglich, die geerntet werden, bevor die Bete viel Platz benötigt.

Im Beet:
Im klassischen Gemüsebeet passt Gelbe Bete Burpees Golden gut in Fruchtfolgen mit anderen Blatt- und Fruchtgemüsen. Sie eignet sich als Nachkultur nach frühen Salaten oder Spinat, sofern die Vegetationszeit in Ihrer Region dies zulässt. Wichtig ist, nicht jedes Jahr am selben Standort Rübenartige und andere Gänsefußgewächse anzubauen, um Krankheitsdruck zu reduzieren.

Hecke oder Solitärpflanze:
Als Heckenpflanze ist diese Sorte nicht geeignet. Die Kultur ist einjährig und nicht zur dauerhaften Strukturierung von Gartenräumen gedacht. Auch als klassische Solitärpflanze kommt sie weniger infrage; ihr Wert liegt klar im Nutzcharakter.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit niedrig wachsenden, frühen Salaten, die vor dem vollen Rübenwachstum geerntet werden,
  • mit Zwiebeln oder Knoblauch, die den Bestand etwas auflockern und teilweise Schädlinge abschrecken können,
  • mit Kräutern wie Dill oder Petersilie in benachbarten Reihen, um Vielfalt im Beet zu schaffen.

In Mischkulturen ist zu beachten, dass stark zehrende Kulturen wie Kohl oder Kürbis nicht unmittelbar gleichzeitig auf demselben Platz stehen, da sie Nährstoffe konkurrierend entziehen könnten. Besser sind Kombinationen mit mittelstark zehrenden oder frühen Kulturen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • sehr kleine Balkonkästen mit geringer Tiefe – die Knollen haben zu wenig Platz,
  • dauerhaft sehr nasse, kalte Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung,
  • Gärten ohne verlässliche Wasserversorgung in trockenen Sommern,
  • wenn der Geschmack von Bete grundsätzlich nicht gemocht wird, auch nicht in milderer Form, oder wenn ausdrücklich nur Rote Bete gefordert ist.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Gemüsekultur kann Gelbe Bete Burpees Golden von Krankheiten und Schädlingen betroffen sein. Eine gesunde Kulturführung reduziert das Risiko deutlich, ausschließen lässt es sich jedoch nicht.

Plausible Krankheiten oder Schädlinge:

  • Blattfleckenkrankheiten, begünstigt durch feuchtwarmes Wetter und dichte Bestände,
  • Fäulnis an den Knollen bei Staunässe oder sehr nassen Böden,
  • Schneckenfraß an Jungpflanzen,
  • gelegentlich Blattläuse oder andere saugende Insekten an den Blättern.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dichter Stand ohne ausreichende Durchlüftung,
  • übermäßige Stickstoffdüngung in Verbindung mit nasser Witterung,
  • monotone Anbauweise ohne Fruchtfolge,
  • anhalten­de Staunässe oder überflutete Beete.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Fruchtfolge einhalten und nicht Jahr für Jahr Rüben am selben Ort anbauen,
  • den Boden vorab lockern und mit organischem Material in Maßen verbessern,
  • den empfohlenen Pflanzabstand einhalten, um Luftzirkulation zu ermöglichen,
  • gleichmäßige, aber nicht übertriebene Wasserversorgung sicherstellen,
  • Schnecken frühzeitig kontrollieren und geeignete Gegenmaßnahmen treffen,
  • befallenes Laub nicht auf dem Beet liegen lassen, sondern aus dem Bestand entfernen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie keinerlei Zeit für regelmäßiges Gießen und Unkrautjäten aufbringen können,
  • wenn Ihre Gartenerde stark vernässt ist und sich nicht verbessern lässt,
  • wenn Sie nur dauerhafte, mehrjährige Pflanzen suchen, etwa für Staudenrabatten,
  • wenn ausschließlich extrem pflegeleichte Kulturen gewünscht sind, die auch lange Trockenperioden nahezu unbeachtet überstehen.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker bietet Ihnen Saatgut von Gelbe Bete Burpees Golden in einer Qualität, die auf den Anbau im Hausgarten abgestimmt ist. Durch die Bestellung im Online-Shop sparen Sie sich die Suche nach dieser vergleichsweise speziellen Sorte im stationären Handel und erhalten das Saatgut bequem nach Hause geliefert. So können Sie den Aussaatzeitpunkt ideal an Ihre regionale Witterung und Ihre freien Zeitfenster anpassen.

Mit den Informationen von Bakker und den hier beschriebenen Praxisempfehlungen wissen Sie bereits vor dem Kauf, welche Standortansprüche die Sorte hat, welcher Pflegeaufwand realistisch ist und welche Ertragschancen bestehen. Das unterstützt eine entschlossene und zugleich informierte Kaufentscheidung, reduziert Enttäuschungen und hilft, Fehlkäufe zu vermeiden.

Wenn Sie eine farblich besondere, mild-aromatische Bete-Sorte für Garten, Hochbeet oder große Kübel suchen und bereit sind, ihr in der Wachstumszeit regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken, ist Gelbe Bete Burpees Golden eine überzeugende Wahl. Bestellen Sie das Saatgut bei Bakker, planen Sie rechtzeitig die Aussaat – und legen Sie damit den Grundstein für eine reiche, goldgelbe Ernte aus dem eigenen Garten.

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Gelbe Bete Burpees Golden Beta vulgaris Burpees Golden

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Beschreibung
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Gelbe Bete Burpees Golden – mild-aromatische Rarität für Küche und Garten

Gelbe Bete Burpees Golden ist eine besondere Rübe für alle, die das klassische Aroma von Roter Bete mögen, aber eine mildere, süßere und farbschonende Alternative suchen. Diese Sorte ist ideal für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die eigenes, aromatisches Wurzelgemüse ernten möchten und Wert auf eine klare, leuchtend gelbe Schnittfarbe legen. Die Knollen färben Speisen kaum ab, lassen sich vielseitig verwenden und sind im Anbau vergleichsweise unkompliziert, sofern Standort und Pflege gut gewählt werden.

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Was Sie konkret kaufen

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  • die gelbe Farbe der Knollen, die Speisen kaum einfärbt,
  • den tendenziell milden, leicht süßlichen Geschmack,
  • und die vielseitige Verwendbarkeit von frischer Rohkost bis zum eingekochten Vorrat.

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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Gelbe Bete Burpees Golden bildet eine rübenartige Speicherwurzel, die im Boden heranwächst. Über der Erde steht eine lockere Blattrosette aus länglichen, leicht gewellten Blättern, die an Mangold erinnern. Die Rüben sitzen relativ hoch, sodass die Schulter der Knolle häufig leicht aus dem Boden ragt.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Die Blattrosette erreicht meist eine Höhe von etwa 25–40 cm. Die einzelne Pflanze beansprucht in der Breite abhängig vom Pflanzabstand etwa 20–30 cm. Diese Werte sind Richtwerte; bei sehr nährstoffreichem Boden und guter Wasserversorgung können die Pflanzen etwas kräftiger ausfallen.
  • Blattwerk: Die Blätter sind grün, bei dieser Sorte ohne auffällig roten Adern. Sie wachsen aus einer zentralen Wurzel, sind relativ robust, können aber bei Schneckenfraß oder starkem Unkrautdruck geschwächt werden. Jüngere Blätter sind zarter und eignen sich, vorsichtig geerntet, auch als Küchenzutat.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Der Hauptwert dieser Sorte liegt klar in den Knollen. Die Pflanzen können im zweiten Jahr zu Hochblühern werden, wenn sie überwintert oder durch Kältereize zum Schossen angeregt werden. Im üblichen einjährigen Anbau steht allerdings die Wurzel im Mittelpunkt. Der Zierwert ergibt sich vor allem aus den leuchtenden, goldgelben Schnittflächen der Knollen und aus bunten Gemüsebeeten in Kombination mit anderen Kulturen.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Gelbe Bete Burpees Golden gehört zu den mittelfrühen bis mittellangen Kulturen. Je nach Aussaattermin, Bodentemperatur und Witterung ist von der Keimung bis zur erntereifen Knolle meist mit 60 bis etwa 110 Tagen zu rechnen. Früh gesäte Bestände bei günstiger Witterung können etwas schneller, spätere oder kühle Bestände etwas langsamer sein.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Die Sorte ist nicht wirklich winterhart im Sinne einer mehrjährigen Kultur im Freien. Leichte, kurzfristige Fröste können ältere Pflanzen mit gut entwickelten Knollen oft tolerieren, jedoch verschlechtert sich dann die Lagerfähigkeit. Sämlinge und Jungpflanzen reagieren empfindlich auf starke Nachtfröste. In strengen Wintern sollte die Ernte rechtzeitig vor dauerhaftem Frost eingebracht werden.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Gelbe Bete Burpees Golden bevorzugt gleichmäßig frische, leicht feuchte Böden. Kurze trockene Phasen werden meist überstanden, gehen aber oft mit zäheren Wurzeln und Rissbildungen einher. Längere Trockenheit kann zu stockigem Wachstum und geringeren Erträgen führen. Staunässe und dauerhaft nasse, sauerstoffarme Böden sind ungünstig; hier kommt es leicht zu Fäulnis an den Knollen und zu Blattkrankheiten.
  • Kultur im Freiland: Am besten gedeiht diese Sorte im Freilandbeet oder im Hochbeet. Dort bildet sie bei ausreichendem Platz und guter Bodenvorbereitung gleichmäßig geformte Knollen. In Gebieten mit sehr kurzer Vegetationsperiode sollte auf ausreichend frühe Aussaat und möglichst warme, lockere Böden geachtet werden.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für kräftige Knollen braucht Gelbe Bete Burpees Golden einen sonnigen bis leicht halbschattigen Standort. Volle Sonne ist meist von Vorteil, solange der Boden nicht völlig austrocknet. In sehr heißen Regionen mit starker Mittagssonne kann ein leichter Luftzug oder ein geringer Halbschatten die Pflanzen entlasten.

Der Boden sollte:

  • locker bis tiefgründig gelockert sein,
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Sehr schwere, nasse Lehmböden führen häufig zu verformten Knollen und Fäulnis. Sehr leichte Sandböden trocknen schnell aus und erfordern mehr Pflege beim Gießen und Düngen. Ein mittelschwerer Gartenboden mit eingearbeitetem Kompost bietet meist einen guten Kompromiss.

Gegen normalen Wind ist die Kultur relativ unempfindlich. Langanhaltende starke Winde können jedoch die Blätter beschädigen und die Verdunstung erhöhen. Ein windoffener Standort ist also möglich, sollte aber nicht extrem exponiert sein.

Der Pflanz- beziehungsweise Reihenabstand ist wichtig, um gleichmäßig geformte Knollen zu erhalten. Ein praxisnaher Richtwert:

  • Reihenabstand etwa 25–30 cm,
  • Abstand in der Reihe nach dem Vereinzeln etwa 8–12 cm pro Pflanze.

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Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • zu dichter Stand – führt zu kleinen, verformten Knollen,
  • dauerhaft nasser Boden – begünstigt Fäulnis,
  • zu späte Aussaat in kühlen Lagen – beschränkt Ernteumfang,
  • schwerer, unvorbereiteter Boden – erschwert das Dickenwachstum der Knollen.

Pflanzung Schritt für Schritt

Gelbe Bete Burpees Golden wird in der Regel direkt ins Freiland gesät. Ein Vorziehen in Töpfen ist möglich, aber meist nicht notwendig und kann bei unsachgemäßer Behandlung zu beschädigten Wurzeln führen.

Geeigneter Pflanz- bzw. Aussaatzeitpunkt:
Sobald der Boden im Frühjahr abgetrocknet und einigermaßen erwärmt ist, kann mit der Aussaat begonnen werden. In vielen Lagen ist dies etwa ab April möglich. In kühleren Regionen lohnt es sich, bis Ende April oder Anfang Mai zu warten, um die empfindliche Keimphase nicht unnötig zu erschweren. Spätere Aussaaten bis in den Frühsommer sind in der Regel möglich, bringen dann spätere Ernten.

Vorbereitung des Bodens oder Gefäßes:

  • Beet tiefgründig lockern, grobe Steine und Wurzelreste entfernen.
  • Reifen Kompost oder einen mäßigen, ausgewogenen Gemüsedünger einarbeiten, jedoch keine frische, stark stickstoffhaltige organische Substanz direkt vor der Aussaat einbringen.
  • Bei Topfkultur ein hochwertiges Gemüse- oder Universalsubstrat verwenden, nach Bedarf mit etwas Sand oder Perlite für bessere Durchlässigkeit mischen.

Einpflanzen / Aussaat:

  • Rillen von etwa 2–3 cm Tiefe ziehen.
  • Die Samen mit leichtem Abstand in die Rillen geben. Da die Keimquote witterungsabhängig ist, kann zunächst etwas dichter gesät werden.
  • Mit feiner Erde bedecken und leicht andrücken.

Angießen nach der Aussaat:
Nach dem Schließen der Saatrillen vorsichtig, aber gründlich angießen. Ein feiner Brauseregen verhindert das Ausschwemmen der Samen. In den folgenden Tagen sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne zu vernässen, bis die Keimlinge erscheinen.

Beobachtung in den ersten Wochen:
Wenn die Jungpflanzen einige echte Blätter besitzen, wird vereinzelt. Dabei entfernen Sie schwächere Pflanzen, sodass der oben genannte Abstand von etwa 8–12 cm zwischen den verbleibenden Rüben entsteht. Gleichzeitig können Sie den Boden leicht hacken, um Unkraut zu unterdrücken und die Bodenoberfläche zu lockern. Achten Sie besonders in dieser Phase auf gleichmäßige Feuchtigkeit, da stark schwankende Wasserverfügbarkeit das spätere Wurzelwachstum negativ beeinflussen kann.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling:
Im Frühjahr steht die Keimung und Jugendentwicklung im Vordergrund. Die Hauptaufgaben sind:

  • gleichmäßiges Feuchthalten des Bodens,
  • Unkrautregulierung, da Jungpflanzen schnell beschattet werden,
  • gegebenenfalls ein erster, zurückhaltender Nachschub an Nährstoffen, wenn der Boden sehr arm ist.

Jungpflanzen reagieren besonders empfindlich auf Konkurrenz durch Unkraut und extreme Trockenheit. Auch Schnecken können früh Schaden anrichten. Hier ist eine passende, für Ihren Garten übliche Schneckenregulierung sinnvoll.

Sommer:
Im Sommer beginnt das kräftige Dickenwachstum der Rüben. Jetzt entscheidet sich, ob Sie eher kleine, zarte oder größere, lagerfähige Knollen erhalten. Wichtige Pflegeschritte:

  • regelmäßige Wasserversorgung ohne extreme Schwankungen,
  • weiterhin lockere, unkrautarme Bodenoberfläche,
  • bei Bedarf eine moderate Nachdüngung, vorzugsweise mit einem ausgewogenen Gemüsedünger.

Die ersten, kleineren Knollen können bereits im Sommer als feine Baby-Beten geerntet werden. Wer größere Rüben wünscht, lässt die Pflanzen weiter wachsen. Achten Sie darauf, dass die Knollenschultern im Boden bleiben oder nur leicht herausragen. Zu freiliegende Knollen können bei starkem Sonnenlicht etwas verholzen oder farblich nachlassen.

Herbst:
Im Spätsommer bis Herbst erreichen die Knollen ihre volle Größe. Je nach Aussaattermin ist jetzt Erntezeit. Gelbe Bete Burpees Golden eignet sich sowohl für den sofortigen Frischverzehr als auch, je nach Boden- und Witterungsbedingungen, für eine kürzere Lagerung. Im Herbst ist wichtig:

  • rechtzeitige Ernte vor stärkeren Frösten,
  • sorgfältiges Herausheben der Knollen, um Verletzungen zu vermeiden,
  • grobe Erde vorsichtig abschütteln, nicht abwaschen, wenn eine Lagerung geplant ist.

Winter:
Die Kultur wird meist einjährig angebaut. Im Winter stehen keine Pflegearbeiten an, sofern die Ernte abgeschlossen ist. Lagerfähige Knollen können kühl, frostfrei, dunkel und bei moderater Luftfeuchte aufbewahrt werden. Eine punktgenaue Lagerdauer hängt stark von Erntetemperatur, Knollengesundheit und Lagerbedingungen ab. Grundsätzlich sollte die Lagerung regelmäßig kontrolliert und beschädigte Knollen zügig verbraucht werden.

Tatsächlicher Pflegeaufwand:
Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber kontinuierlich. Regelmäßiges Gießen in Trockenphasen, Unkrautregulierung und eine oder zwei moderate Düngergaben sind im Hobbygarten realistisch. Die Kultur erfordert keine komplizierten Maßnahmen, belohnt aber Aufmerksamkeit bei Wasser- und Bodenmanagement mit verlässlichen Erträgen.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Welkes Laub bei Trockenheit: umgehend durchdringend gießen, danach wieder etwas abtrocknen lassen.
  • Gelbe Blätter ohne Wassermangel: kann auf Nährstoffmangel oder Staunässe hindeuten; Bodenstruktur prüfen, vorsichtig nachdüngen oder für bessere Drainage sorgen.
  • Rissige Knollen: häufig Folge ungleichmäßiger Wasserversorgung; künftig gleichmäßiger gießen.
  • Schossende Pflanzen (Blütenbildung im ersten Jahr): meist Folge von Temperaturschwankungen oder Stress; solche Pflanzen möglichst frühzeitig ernten, da die Knollen härter werden können.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten:
Gelbe Bete Burpees Golden ist eine vielseitige Gemüsepflanze für klassische Gemüsebeete, Mischkulturen und Hochbeete. Sie lässt sich in Reihen oder in kleineren Gruppen anbauen und bringt mit den gelben Knollen einen besonderen Akzent in die Erntekiste. Sie ist kein Ziergemüse, kann aber optisch ansprechende Strukturen im Nutzgarten bilden.

Auf Terrasse oder Balkon:
In ausreichend großen Kübeln lässt sich diese Sorte auch auf Terrasse oder Balkon kultivieren, sofern genügend Sonne und eine verlässliche Wasserversorgung vorhanden sind. Besonders in Hochbeetkästen auf Balkonen ist die Kombination mit schnell wachsenden Vorkulturen wie Salat möglich, die geerntet werden, bevor die Bete viel Platz benötigt.

Im Beet:
Im klassischen Gemüsebeet passt Gelbe Bete Burpees Golden gut in Fruchtfolgen mit anderen Blatt- und Fruchtgemüsen. Sie eignet sich als Nachkultur nach frühen Salaten oder Spinat, sofern die Vegetationszeit in Ihrer Region dies zulässt. Wichtig ist, nicht jedes Jahr am selben Standort Rübenartige und andere Gänsefußgewächse anzubauen, um Krankheitsdruck zu reduzieren.

Hecke oder Solitärpflanze:
Als Heckenpflanze ist diese Sorte nicht geeignet. Die Kultur ist einjährig und nicht zur dauerhaften Strukturierung von Gartenräumen gedacht. Auch als klassische Solitärpflanze kommt sie weniger infrage; ihr Wert liegt klar im Nutzcharakter.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit niedrig wachsenden, frühen Salaten, die vor dem vollen Rübenwachstum geerntet werden,
  • mit Zwiebeln oder Knoblauch, die den Bestand etwas auflockern und teilweise Schädlinge abschrecken können,
  • mit Kräutern wie Dill oder Petersilie in benachbarten Reihen, um Vielfalt im Beet zu schaffen.

In Mischkulturen ist zu beachten, dass stark zehrende Kulturen wie Kohl oder Kürbis nicht unmittelbar gleichzeitig auf demselben Platz stehen, da sie Nährstoffe konkurrierend entziehen könnten. Besser sind Kombinationen mit mittelstark zehrenden oder frühen Kulturen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • sehr kleine Balkonkästen mit geringer Tiefe – die Knollen haben zu wenig Platz,
  • dauerhaft sehr nasse, kalte Böden ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung,
  • Gärten ohne verlässliche Wasserversorgung in trockenen Sommern,
  • wenn der Geschmack von Bete grundsätzlich nicht gemocht wird, auch nicht in milderer Form, oder wenn ausdrücklich nur Rote Bete gefordert ist.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie jede Gemüsekultur kann Gelbe Bete Burpees Golden von Krankheiten und Schädlingen betroffen sein. Eine gesunde Kulturführung reduziert das Risiko deutlich, ausschließen lässt es sich jedoch nicht.

Plausible Krankheiten oder Schädlinge:

  • Blattfleckenkrankheiten, begünstigt durch feuchtwarmes Wetter und dichte Bestände,
  • Fäulnis an den Knollen bei Staunässe oder sehr nassen Böden,
  • Schneckenfraß an Jungpflanzen,
  • gelegentlich Blattläuse oder andere saugende Insekten an den Blättern.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • dichter Stand ohne ausreichende Durchlüftung,
  • übermäßige Stickstoffdüngung in Verbindung mit nasser Witterung,
  • monotone Anbauweise ohne Fruchtfolge,
  • anhalten­de Staunässe oder überflutete Beete.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Fruchtfolge einhalten und nicht Jahr für Jahr Rüben am selben Ort anbauen,
  • den Boden vorab lockern und mit organischem Material in Maßen verbessern,
  • den empfohlenen Pflanzabstand einhalten, um Luftzirkulation zu ermöglichen,
  • gleichmäßige, aber nicht übertriebene Wasserversorgung sicherstellen,
  • Schnecken frühzeitig kontrollieren und geeignete Gegenmaßnahmen treffen,
  • befallenes Laub nicht auf dem Beet liegen lassen, sondern aus dem Bestand entfernen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • wenn Sie keinerlei Zeit für regelmäßiges Gießen und Unkrautjäten aufbringen können,
  • wenn Ihre Gartenerde stark vernässt ist und sich nicht verbessern lässt,
  • wenn Sie nur dauerhafte, mehrjährige Pflanzen suchen, etwa für Staudenrabatten,
  • wenn ausschließlich extrem pflegeleichte Kulturen gewünscht sind, die auch lange Trockenperioden nahezu unbeachtet überstehen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker bietet Ihnen Saatgut von Gelbe Bete Burpees Golden in einer Qualität, die auf den Anbau im Hausgarten abgestimmt ist. Durch die Bestellung im Online-Shop sparen Sie sich die Suche nach dieser vergleichsweise speziellen Sorte im stationären Handel und erhalten das Saatgut bequem nach Hause geliefert. So können Sie den Aussaatzeitpunkt ideal an Ihre regionale Witterung und Ihre freien Zeitfenster anpassen.

Mit den Informationen von Bakker und den hier beschriebenen Praxisempfehlungen wissen Sie bereits vor dem Kauf, welche Standortansprüche die Sorte hat, welcher Pflegeaufwand realistisch ist und welche Ertragschancen bestehen. Das unterstützt eine entschlossene und zugleich informierte Kaufentscheidung, reduziert Enttäuschungen und hilft, Fehlkäufe zu vermeiden.

Wenn Sie eine farblich besondere, mild-aromatische Bete-Sorte für Garten, Hochbeet oder große Kübel suchen und bereit sind, ihr in der Wachstumszeit regelmäßig Aufmerksamkeit zu schenken, ist Gelbe Bete Burpees Golden eine überzeugende Wahl. Bestellen Sie das Saatgut bei Bakker, planen Sie rechtzeitig die Aussaat – und legen Sie damit den Grundstein für eine reiche, goldgelbe Ernte aus dem eigenen Garten.

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Ref : 032916
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