Rotblühendes Spaltkörbchen Schisandra grandiflora
Sehr besondere Kletterpflanze
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"Rotblühendes Spaltkörbchen – kletternde Blütenfülle für durchdachte Gärten und Balkone

Das rotblühende Spaltkörbchen ist eine kletternde Zierpflanze mit auffallend gefärbten Blüten, die sich besonders für alle eignet, die eine lebendige, aber kontrollierbare Begrünung suchen. Es ist interessant für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die gerne vertikale Flächen nutzen, etwa Zäune, Rankgitter, Pergolen oder Balkonbrüstungen, ohne sich gleich eine stark wuchernde Kletterpflanze in den Garten zu holen. Die Pflanze setzt auffällige Farbakzente, bleibt aber im Rahmen, wenn man ihren Standort und die Pflegebedingungen bewusst auswählt.

Der Nutzen liegt vor allem in der Kombination aus dekorativem Blütenaspekt und der Fähigkeit, in die Höhe zu wachsen. So können auch kleine Gärten und schmale Beete optisch aufgewertet werden. Wer eine gezielte Ergänzung zu bestehenden Sträuchern, Stauden oder niedrigen Bodendeckern sucht, findet im rotblühenden Spaltkörbchen eine Speziallösung: Es erweitert den Garten nach oben, anstatt zusätzliche Bodenfläche zu beanspruchen. Gleichzeitig ist es keine Pflanze für extreme Bedingungen oder völlige Vernachlässigung – ein gewisses Interesse an Beobachtung und Pflege ist sinnvoll, damit Sie an ihr lange Freude haben.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie ein rotblühendes Spaltkörbchen als sorgfältig kultivierte Jungpflanze, die für die weitere Anzucht im Freiland oder im großen Topf geeignet ist. Je nach Saison bieten wir in der Regel entweder bereits angetriebene Pflanzen im Topf oder gut bewurzelte Jungpflanzen an, die sich nach dem Einpflanzen rasch weiterentwickeln können. Der Lieferzustand ist so gewählt, dass sich die Pflanze gut an ihren neuen Standort eingewöhnt, wenn die grundlegenden Standortbedingungen stimmen.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Einsatz als blühende Kletterpflanze. Sie kann an Rankhilfen emporgeleitet werden und bildet dann ein senkrechtes, rot betontes Blütenband. Das ist besonders interessant:

  • an Zäunen zur optischen Auflockerung,
  • an Obelisken oder Rankgittern als Blickfang im Staudenbeet,
  • in großen Kübeln auf Balkon oder Terrasse, geführt an Spalieren,
  • zur Betonung von Eingangsbereichen oder Sitzplätzen.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments ist das rotblühende Spaltkörbchen kein universelles Massenprodukt, sondern eher eine gezielt gewählte Besonderheit für Liebhaber von Kletterpflanzen, die Wert auf eine charakteristische Blütenfarbe und eine gut führbare Wuchsform legen. Es ist weniger als robuste „Alles-kann-nichts-muss“-Pflanze zu verstehen, sondern als kleine Spezialistin, die ihre Stärken an einem passenden Standort sehr deutlich zeigt.

Als Online-Gärtnerei legt Bakker Wert darauf, dass Sie nicht nur eine Pflanze erhalten, sondern ausreichend Informationen, um sie erfolgreich zu etablieren. Die nachfolgenden Hinweise sind darauf ausgerichtet, Fehlentscheidungen zu vermeiden und Ihnen vor dem Kauf ein realistisches Bild zu vermitteln.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Das rotblühende Spaltkörbchen wächst rankend bis kletternd. Es bildet schlanke Triebe, die sich an einer Stütze emporleiten lassen oder locker überhängen können. Ohne Hilfe bleibt die Pflanze eher niederliegend, mit Rankhilfe kann sie in die Höhe gezogen werden. Der Gesamteindruck ist luftig, nicht massiv – ideal, wenn Sie keine schwere, dichte Wandbegrünung möchten, sondern eine filigrane Struktur mit klar sichtbaren Blüten.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Je nach Standort, Boden und Pflege sind im Garten in der Regel Wuchshöhen von etwa 1,5 bis 2,5 Metern erreichbar. In sehr günstigen Lagen kann die Pflanze etwas höher werden, während sie im Topf oder bei kühleren Bedingungen eher kompakt bleibt. In der Breite rechnet man ungefähr mit 40 bis 60 Zentimetern pro Pflanze, sofern sie an einer Rankhilfe nach oben geleitet wird. Diese Werte sind als Orientierungsrahmen zu verstehen und können lokal etwas abweichen.

  • Blattwerk:

    Das Laub ist in der Regel fein bis mittelgroß, je nach Sorte leicht gelappt oder schmal. Die Blätter dienen vor allem als dezenter Hintergrund für die roten Blüten. Sie bilden keinen schweren Schatten, sondern lassen noch Licht durch. Damit eignet sich die Pflanze gut zur Kombination mit lichthungrigen Stauden am Boden, die durch den lockeren Schatten nicht stark beeinträchtigt werden.

  • Blüte als Hauptzierwert:

    Der auffälligste Schmuck sind die roten Blüten, die sich – je nach Witterung – vom späten Frühling oder Frühsommer bis in den Sommer hinein zeigen können. Die genaue Blütezeit hängt stark von Klima, Standort und Pflege ab. Die Blüten stehen meist in lockeren Gruppen, sind gut sichtbar und setzen deutliche Farbakzente. Sie eignen sich hervorragend, um monotone Grünflächen oder schlichte Holzzäune lebendiger wirken zu lassen. Der Zierwert liegt weniger in einzelnen riesigen Blüten, sondern in der Summe vieler kleinerer Blüten, die eine geschlossene, farbige Fläche erzeugen können.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Das rotblühende Spaltkörbchen gehört eher zu den mäßig bis zügig wachsenden Kletterpflanzen. Es legt – bei ausreichend Wasser und Nährstoffen – während der Vegetationsperiode kontinuierlich zu, ohne sofort alles zu überwuchern. Damit eignet es sich gut für Gärtnerinnen und Gärtner, die die Entwicklung der Pflanze kontrollieren und beobachten wollen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung steht die Wurzelbildung im Vordergrund, das Wachstum über der Erde nimmt dann sichtbar zu, sobald die Pflanze gut eingewachsen ist.

  • Winterhärte und Verhalten bei Frost:

    Die Frostverträglichkeit des rotblühenden Spaltkörbchens ist begrenzt und hängt von der Region ab. In milderen Gegenden können die Wurzeln leichten Frost tolerieren, in strengen Wintern empfiehlt sich ein Winterschutz oder eine Kultur im Topf, der frostfrei oder zumindest geschützt überwintert wird. Werden im Freiland regelmäßig Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt erreicht, ist die Pflanze eher als Saison- oder Wechselbepflanzung zu betrachten. Wer in einer kälteren Region lebt, sollte sie wie eine empfindlichere Kletterpflanze behandeln und nicht auf voll winterharte Eigenschaften vertrauen.

  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit:

    Das rotblühende Spaltkörbchen bevorzugt gleichmäßig frische bis leicht feuchte Erde. Kurzfristige Trockenphasen werden meist besser toleriert als Staunässe. Länger anhaltende Trockenheit äußert sich in schlaffen oder eingerollten Blättern und einer reduzierten Blütenbildung; Staunässe kann Wurzelprobleme begünstigen. Eine gleichmäßige, aber nicht übertriebene Bewässerung ist deshalb wichtig. Für sehr sandige, extrem trockene Standorte ohne zusätzliche Bewässerung ist die Pflanze nur bedingt geeignet.

  • Kultur im Freiland oder im Topf:

    Das rotblühende Spaltkörbchen lässt sich sowohl im Gartenboden als auch in großen Töpfen kultivieren. Im Freiland profitiert es von einem tiefgründig gelockerten, nährstoffreichen Boden. Im Topf ist ein hochwertiges Substrat wichtig, das Wasser gut hält, aber überschüssige Feuchtigkeit abführt. Achten Sie im Gefäß unbedingt auf eine Drainageschicht und Abzugslöcher. Die Topfkultur bietet sich vor allem in raueren Klimazonen und auf Balkon oder Terrasse an, da man den Standort und Schutz besser steuern kann.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit das rotblühende Spaltkörbchen seine Blüten in voller Pracht zeigen kann, ist ein gut gewählter Standort entscheidend. Ideal ist ein Platz mit viel Licht und einigen Stunden direkter Sonne pro Tag. In sehr heißen Regionen kann ein leichter Schutz vor der prallen Mittagssonne sinnvoll sein, um Hitzestress in Töpfen zu vermeiden.

Beim Bodentyp sind lockere, humose Gartenböden mit guter Durchlüftung im Vorteil. Schwere, stark verdichtete Lehmböden sollten vor der Pflanzung gründlich verbessert werden, zum Beispiel durch die Einarbeitung von Kompost und etwas grobem Material zur Strukturauflockerung. Rein sandige Böden trocknen zu schnell aus und benötigen mehr Aufmerksamkeit beim Gießen.

Gegen normalen Wind zeigt sich die Pflanze in der Regel tolerant, direkte, ständig stark zugige Standorte sind aber weniger geeignet, vor allem im Topf. Die Triebe können an Windlast brechen oder sich an der Rankhilfe lösen. Besonders exponierte Lagen, etwa auf sehr windigen Dachterrassen, erfordern eine stabile Rankhilfe und einen gut beschwerten Topf.

Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. In Senken, in denen sich Wasser sammelt, oder auf nicht drainierten Flächen drohen Wurzelprobleme. Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass jede Pflanze ausreichend Licht und Luft bekommt. Rechnen Sie im Garten mit etwa 40 bis 60 Zentimetern Abstand zwischen zwei rotblühenden Spaltkörbchen; bei dichterer Pflanzung steigt das Risiko für feuchte, schlecht abtrocknende Bereiche im Laub.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich ein heller Standort, möglichst mit Morgen- oder Abendsonne. Achten Sie auf genügend Platz für Topf und Rankhilfe, damit die Pflanze weder eingequetscht noch ständig im Weg ist. Häufige Fehler sind:

  • zu kleine Töpfe, in denen die Wurzeln schnell austrocknen,
  • vollschattige Ecken, in denen die Blüte deutlich nachlässt,
  • fehlende oder instabile Rankhilfen, wodurch die Triebe knicken,
  • ständige Nässe im Untersetzer, die Wurzelfäulnis begünstigt.
Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt liegt – je nach Region – im späten Frühjahr, wenn die Gefahr starker Fröste weitgehend vorüber ist. In milden Gegenden kann etwas früher gepflanzt werden, in rauen Lagen eher später. Ziel ist, dass die Pflanze in eine sich erwärmende, aber nicht ausgetrocknete Erde gesetzt wird.

1. Boden oder Gefäß vorbereiten

  • Im Garten den Boden auf eine Tiefe von mindestens 25 bis 30 Zentimetern lockern.
  • Pflanzstelle von Wurzelunkräutern befreien.
  • Kompost oder eine gute Pflanzerde einarbeiten, um Nährstoffe und Struktur zu verbessern.
  • Bei schweren Böden etwas groben Sand oder feinen Kies zugeben, damit überschüssiges Wasser besser ablaufen kann.
  • Im Topf eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies über den Abzugslöchern anlegen, dann hochwertige Kübelpflanzenerde einfüllen.

2. Pflanze vorbereiten

  • Den Topfballen vor der Pflanzung gründlich wässern, bis er sich vollständig vollgesogen hat.
  • Falls die Wurzeln sehr dicht am Rand kreisen, diese vorsichtig mit den Fingern etwas lockern.
  • Beschädigte oder vertrocknete Pflanzenteile behutsam entfernen.

3. Einpflanzen

  • Ein Pflanzloch ausheben, das etwas größer als der Wurzelballen ist.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Seitlich mit vorbereiteter Erde auffüllen und diese leicht andrücken, um Hohlräume zu schließen.
  • Eine Rankhilfe direkt beim Pflanzen mit einbringen oder die Pflanze in die Nähe eines vorhandenen Gitters setzen.

4. Angießen

  • Die Pflanze nach dem Einsetzen gründlich wässern, damit sich Boden und Wurzelballen gut verbinden.
  • In den ersten Tagen darauf achten, dass der Boden nicht völlig austrocknet, aber auch nicht matschig ist.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Die Pflanze regelmäßig kontrollieren: Wirkt sie schlaff, braucht sie wahrscheinlich Wasser oder steht zu sonnig.
  • Neue Triebe vorsichtig an der Rankhilfe befestigen, damit sie in die gewünschte Richtung wachsen.
  • Auf erste Schädlinge achten; frühe Gegenmaßnahmen sind meist einfacher als spätere Korrekturen.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die Pflanze mit dem Austrieb. Jetzt ist ein kontrollierter Rückschnitt möglich, falls Triebe abgestorben oder zu lang geworden sind. Eine erste Gabe organischen Düngers oder ein Langzeitdünger im Topf unterstützt den Start. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, besonders bei windigem Frühlingswetter.

Sommer: Im Sommer steht das Wachstum und die Blüte im Vordergrund. Regelmäßiges Gießen ist entscheidend, vor allem in Gefäßen. Die Oberfläche darf antrocknen, der Wurzelbereich sollte nicht vollständig durchtrocknen. Eine gelegentliche Nachdüngung mit einem milden Blühpflanzendünger kann die Blühfreude unterstützen, sofern der Boden nicht bereits sehr nährstoffreich ist. Entfernen Sie verblühte Teile, falls diese unansehnlich sind – so bleibt die Pflanze gepflegt und kann ihre Energie besser verteilen.

Stressanzeichen im Sommer sind schlaffe, matt wirkende Blätter, verbräunte Ränder oder ein deutliches Nachlassen der Blüte. Ursachen können Trockenstress, zu hohe Temperaturen im Topf oder Nährstoffmangel sein. In solchen Fällen hilft meist ein schrittweises Anpassen von Gießmenge und Standort; ein abruptes Übergießen nach längerer Trockenheit sollte vermieden werden.

Herbst: Gegen Ende der Saison lässt die Blüte nach, das Wachstum verlangsamt sich. Im Freiland können Sie nach und nach weniger gießen, ohne den Boden völlig austrocknen zu lassen. Im Topf ist weiterhin ein Mindestmaß an Feuchtigkeit nötig. Starke Düngergaben sind jetzt nicht mehr sinnvoll, da die Pflanze sich auf die Ruhephase vorbereitet. Vertrocknete oder kranke Triebe können nun entfernt werden. In kälteren Regionen empfiehlt es sich, rechtzeitig an einen geeigneten Überwinterungsplatz für Topfpflanzen zu denken.

Winter: Je nach Region wird das rotblühende Spaltkörbchen unterschiedlich behandelt. In milden Lagen kann es mit leichtem Winterschutz im Freiland verbleiben; ein Abdecken der Wurzelzone mit Laub oder Mulch reduziert Frostschäden. In Gegenden mit starkem Frost ist die Topfkultur von Vorteil, da man die Pflanzen in einen hellen, mäßig kühlen, frostfreien Raum bringen kann. Gießen Sie im Winter nur sparsam, gerade so viel, dass der Wurzelballen nicht komplett austrocknet.

Insgesamt ist der Pflegeaufwand als moderat zu beschreiben. Wer bereit ist, den Wasserhaushalt zu kontrollieren, gelegentlich zu düngen und die Triebe zu führen, wird gut zurechtkommen. Als völlig pflegefreie Lösung ist das rotblühende Spaltkörbchen jedoch nicht geeignet.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Freiland ist das rotblühende Spaltkörbchen eine interessante Wahl für schmale Beete entlang von Zäunen oder Mauern. Es nutzt die Höhe aus und braucht unten nur relativ wenig Platz. Besonders dekorativ ist die Kombination mit niedrigen, eher ruhig wirkenden Stauden oder Gräsern, die das lebhafte Rot der Blüten betonen. Auch in der Nähe eines Sitzplatzes wirkt die Pflanze attraktiv, da die Blüten auf Augenhöhe gebracht werden können.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Töpfen oder Kübeln kann die Pflanze zum „grünen Vorhang“ werden, der Sichtschutz und Blütenschmuck miteinander verbindet. Sie ist eine Option für alle, die Kletterpflanzen mit Blüten bevorzugen, bei denen sich die Höhe begrenzen und die Triebe lenken lassen. Achten Sie auf ausreichend große Gefäße – zu enge Töpfe trocknen sehr schnell aus und schränken die Entwicklung ein.

Im Beet: In gemischten Beeten kann das rotblühende Spaltkörbchen an Obelisken oder Rankstäben hochgeleitet werden und bildet so einen vertikalen Akzent zwischen Stauden. Diese Art der Bepflanzung eignet sich gut, um monotone Flächen aufzulockern. Sinnvoll ist eine Kombination mit Pflanzen, die einen etwas späteren Austrieb haben oder deren Blütezeit sich mit der des Spaltkörbchens ergänzend überschneidet, damit das Beet über einen längeren Zeitraum attraktiv bleibt.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist das rotblühende Spaltkörbchen nicht gedacht. Es eignet sich eher als Solitär an einer Rankhilfe oder in zweiter Reihe vor einer Hecke, wo es durch seine Blüten für zusätzliche Farbtupfer sorgt. Mehrere Pflanzen können an einem langen Zaun eingesetzt werden, sollten aber nicht zu dicht gepflanzt werden, damit jede einzelne sich gut entwickeln kann.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit dezenten, hellgrünen Gräsern, die die Rotfärbung hervorheben,
  • mit weißen oder cremefarbenen Stauden, die einen harmonischen Kontrast bilden,
  • mit niedrigeren Polsterstauden, die den Wurzelbereich beschatten und den Boden länger feucht halten.

Wann die Pflanze nicht empfehlenswert ist: Wer sehr wenig Zeit für Pflege hat, einen stark schattigen Garten besitzt oder extrem frostige Winter mit wenig Schutzmöglichkeiten erlebt, wird an dieser Pflanze wahrscheinlich weniger Freude haben. Auch für stark beanspruchte Bereiche, in denen Kinder oder Haustiere häufig gegen Rankhilfen stoßen, ist sie nur bedingt geeignet, da zarte Triebe abbrechen können.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele zierliche Kletterpflanzen kann auch das rotblühende Spaltkörbchen von einigen typischen Problemen betroffen sein. Dazu gehören:

  • Blattläuse: Besonders an jungen Trieben und Knospen können sich Blattläuse ansiedeln. Begünstigt wird dies durch einen sehr weichen, stickstoffreichen Neuzuwachs. Vorbeugend hilft eine ausgewogene Düngung, nicht zu reichlich Stickstoff, sowie das regelmäßige Kontrollieren der Triebe. Bei leichtem Befall reicht es oft, die Läuse mit Wasserstrahl abzuspülen oder geeignete, pflanzenverträgliche Mittel einzusetzen.
  • Pilzliche Blattflecken: In sehr feuchten Sommern oder an schlecht belüfteten Standorten können Verfärbungen oder Flecken an den Blättern auftreten. Fördern Sie eine gute Luftzirkulation, indem Sie die Pflanze nicht zu dicht pflanzen und abgestorbenes Laub entfernen. Gießen Sie eher bodennah und vermeiden Sie häufiges Übergießen des Laubs.
  • Wurzelprobleme durch Staunässe: Steht die Pflanze dauerhaft im Wasser, kann es zu Wurzelfäulnis kommen. Vorbeugend sind ein gut drainierter Boden bzw. Töpfe mit Abzugslöchern und eine kontrollierte Bewässerung wichtig. Erste Anzeichen sind schlaffe Blätter trotz feuchtem Boden und ein muffiger Geruch im Substrat.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie eine absolut unkomplizierte, standorttolerante Mehrzweckpflanze suchen, die ohne Bewässerung und Pflege in nahezu jedem Garten zuverlässig wächst. Das rotblühende Spaltkörbchen braucht Licht, eine durchdachte Wasserführung und eine gewisse Aufmerksamkeit. Wer diese Rahmenbedingungen bieten kann oder möchte, bekommt dafür eine charaktervolle Kletterpflanze mit besonderem Blütenaspekt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Pflanzen ist Vertrauen in Herkunft, Zustand und Beratung entscheidend. Bakker liefert Ihnen das rotblühende Spaltkörbchen in einem entwicklungsfähigen Zustand, der auf eine gute Weiterkultur ausgelegt ist. Sie profitieren davon, dass die Pflanze während der Kultur fachgerecht betreut wurde und erst zum bestmöglichen Lieferzeitpunkt auf den Versandweg geht.

Der praktische Vorteil des Onlinekaufs liegt auch darin, dass Sie die Pflanze in Ruhe planen können: Sie vergleichen Standorte in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon, prüfen, welche Rankhilfen vorhanden sind oder ergänzt werden müssen, und entscheiden dann bewusst. So vermeiden Sie Spontankäufe, die später nicht zum Standort passen.

Bakker unterstützt Sie nicht nur beim Versand, sondern auch mit praxisnahen Hinweisen. Die hier gegebenen Informationen sollen Ihnen helfen, schon vor dem Kauf realistisch einzuschätzen, ob das rotblühende Spaltkörbchen zu Ihren Bedingungen passt. Wenn Sie einen hellen Standort, eine gute Rankhilfe und eine moderate Pflegebereitschaft bieten können, ist diese Pflanze eine lohnende Ergänzung für Garten oder Balkon.

Wenn Sie also eine kontrollierbare, zierliche Kletterpflanze mit ausdrucksstarken roten Blüten suchen und bereit sind, ihr einen geeigneten Platz zu sichern, ist das rotblühende Spaltkörbchen aus dem Sortiment von Bakker eine durchdachte Wahl für Ihren nächsten Onlinekauf.

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Rotblühendes Spaltkörbchen Schisandra grandiflora

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Sichere Bezahlung

3x oder 4x Zahlung ohne zusätzliche Kosten mit Klarna und Paypal

Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Saurer Boden, Reichhaltiger Boden, Frischer Boden
Blüte: Mai - Juni
Riechend
Standort: Halber Schatten
Verwendung: Kletterpflanze
Wachstumshöhe: 5 m
Widerstandsfähigkeit: -19°C (zone 6b)
Beschreibung
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Rotblühendes Spaltkörbchen – kletternde Blütenfülle für durchdachte Gärten und Balkone

Das rotblühende Spaltkörbchen ist eine kletternde Zierpflanze mit auffallend gefärbten Blüten, die sich besonders für alle eignet, die eine lebendige, aber kontrollierbare Begrünung suchen. Es ist interessant für Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die gerne vertikale Flächen nutzen, etwa Zäune, Rankgitter, Pergolen oder Balkonbrüstungen, ohne sich gleich eine stark wuchernde Kletterpflanze in den Garten zu holen. Die Pflanze setzt auffällige Farbakzente, bleibt aber im Rahmen, wenn man ihren Standort und die Pflegebedingungen bewusst auswählt.

Der Nutzen liegt vor allem in der Kombination aus dekorativem Blütenaspekt und der Fähigkeit, in die Höhe zu wachsen. So können auch kleine Gärten und schmale Beete optisch aufgewertet werden. Wer eine gezielte Ergänzung zu bestehenden Sträuchern, Stauden oder niedrigen Bodendeckern sucht, findet im rotblühenden Spaltkörbchen eine Speziallösung: Es erweitert den Garten nach oben, anstatt zusätzliche Bodenfläche zu beanspruchen. Gleichzeitig ist es keine Pflanze für extreme Bedingungen oder völlige Vernachlässigung – ein gewisses Interesse an Beobachtung und Pflege ist sinnvoll, damit Sie an ihr lange Freude haben.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie ein rotblühendes Spaltkörbchen als sorgfältig kultivierte Jungpflanze, die für die weitere Anzucht im Freiland oder im großen Topf geeignet ist. Je nach Saison bieten wir in der Regel entweder bereits angetriebene Pflanzen im Topf oder gut bewurzelte Jungpflanzen an, die sich nach dem Einpflanzen rasch weiterentwickeln können. Der Lieferzustand ist so gewählt, dass sich die Pflanze gut an ihren neuen Standort eingewöhnt, wenn die grundlegenden Standortbedingungen stimmen.

Der Hauptverwendungszweck liegt im Einsatz als blühende Kletterpflanze. Sie kann an Rankhilfen emporgeleitet werden und bildet dann ein senkrechtes, rot betontes Blütenband. Das ist besonders interessant:

  • an Zäunen zur optischen Auflockerung,
  • an Obelisken oder Rankgittern als Blickfang im Staudenbeet,
  • in großen Kübeln auf Balkon oder Terrasse, geführt an Spalieren,
  • zur Betonung von Eingangsbereichen oder Sitzplätzen.

Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments ist das rotblühende Spaltkörbchen kein universelles Massenprodukt, sondern eher eine gezielt gewählte Besonderheit für Liebhaber von Kletterpflanzen, die Wert auf eine charakteristische Blütenfarbe und eine gut führbare Wuchsform legen. Es ist weniger als robuste „Alles-kann-nichts-muss“-Pflanze zu verstehen, sondern als kleine Spezialistin, die ihre Stärken an einem passenden Standort sehr deutlich zeigt.

Als Online-Gärtnerei legt Bakker Wert darauf, dass Sie nicht nur eine Pflanze erhalten, sondern ausreichend Informationen, um sie erfolgreich zu etablieren. Die nachfolgenden Hinweise sind darauf ausgerichtet, Fehlentscheidungen zu vermeiden und Ihnen vor dem Kauf ein realistisches Bild zu vermitteln.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Das rotblühende Spaltkörbchen wächst rankend bis kletternd. Es bildet schlanke Triebe, die sich an einer Stütze emporleiten lassen oder locker überhängen können. Ohne Hilfe bleibt die Pflanze eher niederliegend, mit Rankhilfe kann sie in die Höhe gezogen werden. Der Gesamteindruck ist luftig, nicht massiv – ideal, wenn Sie keine schwere, dichte Wandbegrünung möchten, sondern eine filigrane Struktur mit klar sichtbaren Blüten.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Je nach Standort, Boden und Pflege sind im Garten in der Regel Wuchshöhen von etwa 1,5 bis 2,5 Metern erreichbar. In sehr günstigen Lagen kann die Pflanze etwas höher werden, während sie im Topf oder bei kühleren Bedingungen eher kompakt bleibt. In der Breite rechnet man ungefähr mit 40 bis 60 Zentimetern pro Pflanze, sofern sie an einer Rankhilfe nach oben geleitet wird. Diese Werte sind als Orientierungsrahmen zu verstehen und können lokal etwas abweichen.

  • Blattwerk:

    Das Laub ist in der Regel fein bis mittelgroß, je nach Sorte leicht gelappt oder schmal. Die Blätter dienen vor allem als dezenter Hintergrund für die roten Blüten. Sie bilden keinen schweren Schatten, sondern lassen noch Licht durch. Damit eignet sich die Pflanze gut zur Kombination mit lichthungrigen Stauden am Boden, die durch den lockeren Schatten nicht stark beeinträchtigt werden.

  • Blüte als Hauptzierwert:

    Der auffälligste Schmuck sind die roten Blüten, die sich – je nach Witterung – vom späten Frühling oder Frühsommer bis in den Sommer hinein zeigen können. Die genaue Blütezeit hängt stark von Klima, Standort und Pflege ab. Die Blüten stehen meist in lockeren Gruppen, sind gut sichtbar und setzen deutliche Farbakzente. Sie eignen sich hervorragend, um monotone Grünflächen oder schlichte Holzzäune lebendiger wirken zu lassen. Der Zierwert liegt weniger in einzelnen riesigen Blüten, sondern in der Summe vieler kleinerer Blüten, die eine geschlossene, farbige Fläche erzeugen können.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Das rotblühende Spaltkörbchen gehört eher zu den mäßig bis zügig wachsenden Kletterpflanzen. Es legt – bei ausreichend Wasser und Nährstoffen – während der Vegetationsperiode kontinuierlich zu, ohne sofort alles zu überwuchern. Damit eignet es sich gut für Gärtnerinnen und Gärtner, die die Entwicklung der Pflanze kontrollieren und beobachten wollen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung steht die Wurzelbildung im Vordergrund, das Wachstum über der Erde nimmt dann sichtbar zu, sobald die Pflanze gut eingewachsen ist.

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    Die Frostverträglichkeit des rotblühenden Spaltkörbchens ist begrenzt und hängt von der Region ab. In milderen Gegenden können die Wurzeln leichten Frost tolerieren, in strengen Wintern empfiehlt sich ein Winterschutz oder eine Kultur im Topf, der frostfrei oder zumindest geschützt überwintert wird. Werden im Freiland regelmäßig Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt erreicht, ist die Pflanze eher als Saison- oder Wechselbepflanzung zu betrachten. Wer in einer kälteren Region lebt, sollte sie wie eine empfindlichere Kletterpflanze behandeln und nicht auf voll winterharte Eigenschaften vertrauen.

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    Das rotblühende Spaltkörbchen bevorzugt gleichmäßig frische bis leicht feuchte Erde. Kurzfristige Trockenphasen werden meist besser toleriert als Staunässe. Länger anhaltende Trockenheit äußert sich in schlaffen oder eingerollten Blättern und einer reduzierten Blütenbildung; Staunässe kann Wurzelprobleme begünstigen. Eine gleichmäßige, aber nicht übertriebene Bewässerung ist deshalb wichtig. Für sehr sandige, extrem trockene Standorte ohne zusätzliche Bewässerung ist die Pflanze nur bedingt geeignet.

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    Das rotblühende Spaltkörbchen lässt sich sowohl im Gartenboden als auch in großen Töpfen kultivieren. Im Freiland profitiert es von einem tiefgründig gelockerten, nährstoffreichen Boden. Im Topf ist ein hochwertiges Substrat wichtig, das Wasser gut hält, aber überschüssige Feuchtigkeit abführt. Achten Sie im Gefäß unbedingt auf eine Drainageschicht und Abzugslöcher. Die Topfkultur bietet sich vor allem in raueren Klimazonen und auf Balkon oder Terrasse an, da man den Standort und Schutz besser steuern kann.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit das rotblühende Spaltkörbchen seine Blüten in voller Pracht zeigen kann, ist ein gut gewählter Standort entscheidend. Ideal ist ein Platz mit viel Licht und einigen Stunden direkter Sonne pro Tag. In sehr heißen Regionen kann ein leichter Schutz vor der prallen Mittagssonne sinnvoll sein, um Hitzestress in Töpfen zu vermeiden.

Beim Bodentyp sind lockere, humose Gartenböden mit guter Durchlüftung im Vorteil. Schwere, stark verdichtete Lehmböden sollten vor der Pflanzung gründlich verbessert werden, zum Beispiel durch die Einarbeitung von Kompost und etwas grobem Material zur Strukturauflockerung. Rein sandige Böden trocknen zu schnell aus und benötigen mehr Aufmerksamkeit beim Gießen.

Gegen normalen Wind zeigt sich die Pflanze in der Regel tolerant, direkte, ständig stark zugige Standorte sind aber weniger geeignet, vor allem im Topf. Die Triebe können an Windlast brechen oder sich an der Rankhilfe lösen. Besonders exponierte Lagen, etwa auf sehr windigen Dachterrassen, erfordern eine stabile Rankhilfe und einen gut beschwerten Topf.

Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. In Senken, in denen sich Wasser sammelt, oder auf nicht drainierten Flächen drohen Wurzelprobleme. Der Pflanzabstand sollte so gewählt werden, dass jede Pflanze ausreichend Licht und Luft bekommt. Rechnen Sie im Garten mit etwa 40 bis 60 Zentimetern Abstand zwischen zwei rotblühenden Spaltkörbchen; bei dichterer Pflanzung steigt das Risiko für feuchte, schlecht abtrocknende Bereiche im Laub.

Auf Balkon oder Terrasse eignet sich ein heller Standort, möglichst mit Morgen- oder Abendsonne. Achten Sie auf genügend Platz für Topf und Rankhilfe, damit die Pflanze weder eingequetscht noch ständig im Weg ist. Häufige Fehler sind:

  • zu kleine Töpfe, in denen die Wurzeln schnell austrocknen,
  • vollschattige Ecken, in denen die Blüte deutlich nachlässt,
  • fehlende oder instabile Rankhilfen, wodurch die Triebe knicken,
  • ständige Nässe im Untersetzer, die Wurzelfäulnis begünstigt.

Pflanzung Schritt für Schritt

Der geeignete Pflanzzeitpunkt liegt – je nach Region – im späten Frühjahr, wenn die Gefahr starker Fröste weitgehend vorüber ist. In milden Gegenden kann etwas früher gepflanzt werden, in rauen Lagen eher später. Ziel ist, dass die Pflanze in eine sich erwärmende, aber nicht ausgetrocknete Erde gesetzt wird.

1. Boden oder Gefäß vorbereiten

  • Im Garten den Boden auf eine Tiefe von mindestens 25 bis 30 Zentimetern lockern.
  • Pflanzstelle von Wurzelunkräutern befreien.
  • Kompost oder eine gute Pflanzerde einarbeiten, um Nährstoffe und Struktur zu verbessern.
  • Bei schweren Böden etwas groben Sand oder feinen Kies zugeben, damit überschüssiges Wasser besser ablaufen kann.
  • Im Topf eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies über den Abzugslöchern anlegen, dann hochwertige Kübelpflanzenerde einfüllen.

2. Pflanze vorbereiten

  • Den Topfballen vor der Pflanzung gründlich wässern, bis er sich vollständig vollgesogen hat.
  • Falls die Wurzeln sehr dicht am Rand kreisen, diese vorsichtig mit den Fingern etwas lockern.
  • Beschädigte oder vertrocknete Pflanzenteile behutsam entfernen.

3. Einpflanzen

  • Ein Pflanzloch ausheben, das etwas größer als der Wurzelballen ist.
  • Die Pflanze so einsetzen, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt, nicht tiefer.
  • Seitlich mit vorbereiteter Erde auffüllen und diese leicht andrücken, um Hohlräume zu schließen.
  • Eine Rankhilfe direkt beim Pflanzen mit einbringen oder die Pflanze in die Nähe eines vorhandenen Gitters setzen.

4. Angießen

  • Die Pflanze nach dem Einsetzen gründlich wässern, damit sich Boden und Wurzelballen gut verbinden.
  • In den ersten Tagen darauf achten, dass der Boden nicht völlig austrocknet, aber auch nicht matschig ist.

5. Beobachtung in den ersten Wochen

  • Die Pflanze regelmäßig kontrollieren: Wirkt sie schlaff, braucht sie wahrscheinlich Wasser oder steht zu sonnig.
  • Neue Triebe vorsichtig an der Rankhilfe befestigen, damit sie in die gewünschte Richtung wachsen.
  • Auf erste Schädlinge achten; frühe Gegenmaßnahmen sind meist einfacher als spätere Korrekturen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die Pflanze mit dem Austrieb. Jetzt ist ein kontrollierter Rückschnitt möglich, falls Triebe abgestorben oder zu lang geworden sind. Eine erste Gabe organischen Düngers oder ein Langzeitdünger im Topf unterstützt den Start. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, besonders bei windigem Frühlingswetter.

Sommer: Im Sommer steht das Wachstum und die Blüte im Vordergrund. Regelmäßiges Gießen ist entscheidend, vor allem in Gefäßen. Die Oberfläche darf antrocknen, der Wurzelbereich sollte nicht vollständig durchtrocknen. Eine gelegentliche Nachdüngung mit einem milden Blühpflanzendünger kann die Blühfreude unterstützen, sofern der Boden nicht bereits sehr nährstoffreich ist. Entfernen Sie verblühte Teile, falls diese unansehnlich sind – so bleibt die Pflanze gepflegt und kann ihre Energie besser verteilen.

Stressanzeichen im Sommer sind schlaffe, matt wirkende Blätter, verbräunte Ränder oder ein deutliches Nachlassen der Blüte. Ursachen können Trockenstress, zu hohe Temperaturen im Topf oder Nährstoffmangel sein. In solchen Fällen hilft meist ein schrittweises Anpassen von Gießmenge und Standort; ein abruptes Übergießen nach längerer Trockenheit sollte vermieden werden.

Herbst: Gegen Ende der Saison lässt die Blüte nach, das Wachstum verlangsamt sich. Im Freiland können Sie nach und nach weniger gießen, ohne den Boden völlig austrocknen zu lassen. Im Topf ist weiterhin ein Mindestmaß an Feuchtigkeit nötig. Starke Düngergaben sind jetzt nicht mehr sinnvoll, da die Pflanze sich auf die Ruhephase vorbereitet. Vertrocknete oder kranke Triebe können nun entfernt werden. In kälteren Regionen empfiehlt es sich, rechtzeitig an einen geeigneten Überwinterungsplatz für Topfpflanzen zu denken.

Winter: Je nach Region wird das rotblühende Spaltkörbchen unterschiedlich behandelt. In milden Lagen kann es mit leichtem Winterschutz im Freiland verbleiben; ein Abdecken der Wurzelzone mit Laub oder Mulch reduziert Frostschäden. In Gegenden mit starkem Frost ist die Topfkultur von Vorteil, da man die Pflanzen in einen hellen, mäßig kühlen, frostfreien Raum bringen kann. Gießen Sie im Winter nur sparsam, gerade so viel, dass der Wurzelballen nicht komplett austrocknet.

Insgesamt ist der Pflegeaufwand als moderat zu beschreiben. Wer bereit ist, den Wasserhaushalt zu kontrollieren, gelegentlich zu düngen und die Triebe zu führen, wird gut zurechtkommen. Als völlig pflegefreie Lösung ist das rotblühende Spaltkörbchen jedoch nicht geeignet.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Freiland ist das rotblühende Spaltkörbchen eine interessante Wahl für schmale Beete entlang von Zäunen oder Mauern. Es nutzt die Höhe aus und braucht unten nur relativ wenig Platz. Besonders dekorativ ist die Kombination mit niedrigen, eher ruhig wirkenden Stauden oder Gräsern, die das lebhafte Rot der Blüten betonen. Auch in der Nähe eines Sitzplatzes wirkt die Pflanze attraktiv, da die Blüten auf Augenhöhe gebracht werden können.

Auf Terrasse oder Balkon: In großen Töpfen oder Kübeln kann die Pflanze zum „grünen Vorhang“ werden, der Sichtschutz und Blütenschmuck miteinander verbindet. Sie ist eine Option für alle, die Kletterpflanzen mit Blüten bevorzugen, bei denen sich die Höhe begrenzen und die Triebe lenken lassen. Achten Sie auf ausreichend große Gefäße – zu enge Töpfe trocknen sehr schnell aus und schränken die Entwicklung ein.

Im Beet: In gemischten Beeten kann das rotblühende Spaltkörbchen an Obelisken oder Rankstäben hochgeleitet werden und bildet so einen vertikalen Akzent zwischen Stauden. Diese Art der Bepflanzung eignet sich gut, um monotone Flächen aufzulockern. Sinnvoll ist eine Kombination mit Pflanzen, die einen etwas späteren Austrieb haben oder deren Blütezeit sich mit der des Spaltkörbchens ergänzend überschneidet, damit das Beet über einen längeren Zeitraum attraktiv bleibt.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist das rotblühende Spaltkörbchen nicht gedacht. Es eignet sich eher als Solitär an einer Rankhilfe oder in zweiter Reihe vor einer Hecke, wo es durch seine Blüten für zusätzliche Farbtupfer sorgt. Mehrere Pflanzen können an einem langen Zaun eingesetzt werden, sollten aber nicht zu dicht gepflanzt werden, damit jede einzelne sich gut entwickeln kann.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • mit dezenten, hellgrünen Gräsern, die die Rotfärbung hervorheben,
  • mit weißen oder cremefarbenen Stauden, die einen harmonischen Kontrast bilden,
  • mit niedrigeren Polsterstauden, die den Wurzelbereich beschatten und den Boden länger feucht halten.

Wann die Pflanze nicht empfehlenswert ist: Wer sehr wenig Zeit für Pflege hat, einen stark schattigen Garten besitzt oder extrem frostige Winter mit wenig Schutzmöglichkeiten erlebt, wird an dieser Pflanze wahrscheinlich weniger Freude haben. Auch für stark beanspruchte Bereiche, in denen Kinder oder Haustiere häufig gegen Rankhilfen stoßen, ist sie nur bedingt geeignet, da zarte Triebe abbrechen können.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Wie viele zierliche Kletterpflanzen kann auch das rotblühende Spaltkörbchen von einigen typischen Problemen betroffen sein. Dazu gehören:

  • Blattläuse: Besonders an jungen Trieben und Knospen können sich Blattläuse ansiedeln. Begünstigt wird dies durch einen sehr weichen, stickstoffreichen Neuzuwachs. Vorbeugend hilft eine ausgewogene Düngung, nicht zu reichlich Stickstoff, sowie das regelmäßige Kontrollieren der Triebe. Bei leichtem Befall reicht es oft, die Läuse mit Wasserstrahl abzuspülen oder geeignete, pflanzenverträgliche Mittel einzusetzen.
  • Pilzliche Blattflecken: In sehr feuchten Sommern oder an schlecht belüfteten Standorten können Verfärbungen oder Flecken an den Blättern auftreten. Fördern Sie eine gute Luftzirkulation, indem Sie die Pflanze nicht zu dicht pflanzen und abgestorbenes Laub entfernen. Gießen Sie eher bodennah und vermeiden Sie häufiges Übergießen des Laubs.
  • Wurzelprobleme durch Staunässe: Steht die Pflanze dauerhaft im Wasser, kann es zu Wurzelfäulnis kommen. Vorbeugend sind ein gut drainierter Boden bzw. Töpfe mit Abzugslöchern und eine kontrollierte Bewässerung wichtig. Erste Anzeichen sind schlaffe Blätter trotz feuchtem Boden und ein muffiger Geruch im Substrat.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie eine absolut unkomplizierte, standorttolerante Mehrzweckpflanze suchen, die ohne Bewässerung und Pflege in nahezu jedem Garten zuverlässig wächst. Das rotblühende Spaltkörbchen braucht Licht, eine durchdachte Wasserführung und eine gewisse Aufmerksamkeit. Wer diese Rahmenbedingungen bieten kann oder möchte, bekommt dafür eine charaktervolle Kletterpflanze mit besonderem Blütenaspekt.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Beim Onlinekauf von Pflanzen ist Vertrauen in Herkunft, Zustand und Beratung entscheidend. Bakker liefert Ihnen das rotblühende Spaltkörbchen in einem entwicklungsfähigen Zustand, der auf eine gute Weiterkultur ausgelegt ist. Sie profitieren davon, dass die Pflanze während der Kultur fachgerecht betreut wurde und erst zum bestmöglichen Lieferzeitpunkt auf den Versandweg geht.

Der praktische Vorteil des Onlinekaufs liegt auch darin, dass Sie die Pflanze in Ruhe planen können: Sie vergleichen Standorte in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon, prüfen, welche Rankhilfen vorhanden sind oder ergänzt werden müssen, und entscheiden dann bewusst. So vermeiden Sie Spontankäufe, die später nicht zum Standort passen.

Bakker unterstützt Sie nicht nur beim Versand, sondern auch mit praxisnahen Hinweisen. Die hier gegebenen Informationen sollen Ihnen helfen, schon vor dem Kauf realistisch einzuschätzen, ob das rotblühende Spaltkörbchen zu Ihren Bedingungen passt. Wenn Sie einen hellen Standort, eine gute Rankhilfe und eine moderate Pflegebereitschaft bieten können, ist diese Pflanze eine lohnende Ergänzung für Garten oder Balkon.

Wenn Sie also eine kontrollierbare, zierliche Kletterpflanze mit ausdrucksstarken roten Blüten suchen und bereit sind, ihr einen geeigneten Platz zu sichern, ist das rotblühende Spaltkörbchen aus dem Sortiment von Bakker eine durchdachte Wahl für Ihren nächsten Onlinekauf.

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Ref : 032860
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