Die Tomatillo ist eine wärmeliebende, einjährige Gemüsepflanze mit dekorativen Lampion-Hüllen und fruchtigem, leicht säuerlichem Geschmack. Sie eignet sich für Hobbygärtner, die mehr wollen als klassische Tomaten, und Lust haben, eigene Zutaten für Salsa, Chutneys und kreative Küche zu ernten. Diese Pflanze ist besonders passend, wenn Sie einen sonnigen Platz im Garten oder auf Balkon und Terrasse haben und bereit sind, ihr während der Saison regelmäßig Wasser und etwas Pflege zu geben.
Für Einsteiger ist die Tomatillo interessant, weil sie robust und oft etwas weniger empfindlich als viele Tomatensorten ist. Für erfahrene Selbstversorger ist sie spannend, weil sie den Speiseplan erweitert und in mitteleuropäischen Gärten noch eher selten anzutreffen ist. Wichtig ist: Tomatillos brauchen meist mindestens zwei Pflanzen zur Sicherung der Bestäubung, damit Sie ausreichend Früchte ernten können. Wer das berücksichtigt und einen warmen, hellen Standort bieten kann, wird mit reicher Ernte und besonderen Früchten belohnt.
Was Sie konkret kaufenBei Bakker kaufen Sie Tomatillo als sorgfältig ausgewähltes Saatgut, das für den Anbau in Hausgärten, Hochbeeten und größeren Töpfen geeignet ist. Sie erhalten eine definierte Portion Saatgut, mit der Sie – bei sachgemäßer Aussaat und Pflege – mehrere kräftige Pflanzen heranziehen können. Der Hauptzweck dieser Pflanze ist der Nutzwert: Sie bauen eine essbare Kultur an, deren Früchte sich vor allem für Salsas, Eintöpfe, Saucen und Einmachrezepte eignen.
Tomatillos gehören botanisch zu den Nachtschattengewächsen und erinnern im Wuchs entfernt an Tomaten, haben jedoch einen klaren Unterschied: Die Früchte sitzen in papierartigen Hüllen, die wie kleine Lampions wirken. Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker grenzt sich die Tomatillo von klassischen Tomaten, Paprika oder Auberginen dadurch ab, dass sie geschmacklich eine eigenständige Rolle spielt und in vielen mitteleuropäischen Küchen noch ein Geheimtipp ist. Damit eignet sie sich besonders für Kundinnen und Kunden, die gezielt Neues ausprobieren und ihre Gemüsevielfalt erweitern möchten.
Bakker als Online-Gärtnerei achtet auf sortentypische Keimfähigkeit und liefert Ihnen das Saatgut in einer praktischen Verpackung mit grundlegenden Angaben zu Aussaat und Kultur. So können Sie direkt nach Erhalt mit der Planung Ihrer Anzucht beginnen und die Tomatillos passend zum Saisonverlauf in Ihren Garten oder auf Ihren Balkon integrieren.
Wesentliche Eigenschaften- Wuchsform und Erscheinungsbild: Tomatillo-Pflanzen wachsen buschig bis leicht aufrecht verzweigt. Die Triebe können bei guter Versorgung und Stütze standfest bleiben, neigen aber bei hoher Fruchtlast zum Überhängen. Das macht sie ideal für Beete oder große Kübel, in denen sie sich frei entfalten können.
- Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht eine gut gepflegte Tomatillo meist eine Höhe von etwa 80 bis 150 cm. In der Breite sind 60 bis 90 cm pro Pflanze ein realistischer Orientierungswert. Diese Maße können je nach Standort, Witterung und Nährstoffversorgung etwas nach oben oder unten abweichen.
- Blattwerk: Die Blätter sind mittelgroß, weich und leicht behaart, mit einer typischen Nachtschatten-Struktur. Sie bilden relativ dichtes Laub und schützen die Früchte teilweise vor direkter Sonneneinstrahlung. Durch das Laub wirkt die Pflanze im Beet füllig und bietet etwas Sichtschutz.
- Blüte und Zierwert: Tomatillos bilden kleine, meist gelbliche Blüten mit dunkleren Flecken im Inneren. Optisch sind sie dezent, aber in der Menge attraktiv für Insekten. Der eigentliche Zierwert liegt in den grünen bis strohfarbenen Hüllen, die sich um die Früchte bilden. Diese Lampion-Hüllen geben der Pflanze einen besonderen Charakter, der klar von typischen Tomatenkulturen abweicht.
- Wachstumsgeschwindigkeit: Unter warmen Bedingungen wachsen Tomatillos zügig. Aus vorgezogenen Jungpflanzen entwickeln sich innerhalb weniger Wochen kräftige, blühende Pflanzen. Vom Auspflanzen bis zur ersten Ernte der ausgereiften Früchte vergehen im Normalfall einige Sommerwochen, abhängig von Aussaatzeitpunkt und Witterung.
- Winterhärte und Verhalten bei Frost: Tomatillos sind nicht winterhart. Schon leichte Fröste können Blätter und Triebe nachhaltig schädigen oder die Pflanze absterben lassen. Sie werden daher in unseren Breiten als einjährige Kultur geführt. Alle Kulturmaßnahmen im Freiland sollten erst erfolgen, wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind.
- Toleranz gegenüber Trockenheit: Die Pflanzen mögen gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde. Kurzzeitige, leichte Trockenphasen werden meist besser toleriert als bei sehr empfindlichen Tomatensorten. Längere Trockenheit führt jedoch zu Wachstumsstockungen, kleineren Früchten und möglicherweise zu Fruchtfall. Ein regelmäßiges, angepasstes Gießen ist daher wichtig.
- Toleranz gegenüber Feuchtigkeit: Stauende Nässe ist ungünstig. Dauerhaft zu nasser Boden begünstigt Wurzelprobleme und Pilzerkrankungen. Oberirdische Nässe durch lang anhaltenden Regen wird etwas besser verkraftet, kann aber – wie bei anderen Nachtschattengewächsen – Blattkrankheiten fördern. Ein luftiger Standort, der nach Regen rasch abtrocknet, ist von Vorteil.
- Kultur im Freiland: Im geschützten Gartenbeet oder Hochbeet fühlen sich Tomatillos wohl, sofern der Boden gut durchlässig, humos und ausreichend warm ist. In klimatisch günstigeren Regionen kann die Freilandkultur ohne Überdachung funktionieren. In regenreichen Lagen ist ein leichter Regenschutz vorteilhaft, um Blattnässe zu reduzieren.
- Kultur im Topf: Tomatillos lassen sich in ausreichend großen Gefäßen kultivieren. Empfehlenswert sind Töpfe ab etwa 15–20 Litern Volumen je Pflanze, damit sich ein stabiler Wurzelballen bilden kann. Wichtig ist eine hochwertige, nährstoffreiche Gemüse- oder Tomatenerde mit guter Drainage. Im Topf trocknet das Substrat schneller aus, daher ist hier die Bewässerung besonders sorgfältig zu steuern.
Für eine erfolgreiche Kultur benötigt die Tomatillo einen warmen, vollsonnigen bis sehr hellen Standort. Mindestens mehrere Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag sind empfehlenswert, damit die Pflanzen kräftig wachsen und die Früchte gut ausreifen. Halbschattige Plätze führen oft zu weniger Blüten, geringerer Fruchtzahl und verzögerter Reife.
Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein. Ein mäßig nährstoffreicher Gartenboden, der vor dem Pflanzen mit Kompost verbessert wurde, ist in vielen Fällen ausreichend. Sehr schwere, lehmige Böden können durch die Einarbeitung von Sand oder strukturstabilem Material aufgelockert werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie die Wurzeln schädigen kann.
Hinsichtlich Wind ist ein leicht geschützter Standort sinnvoll. Kräftiger, dauerhafter Wind kann Blätter beschädigen, Blüten abbrechen und das Ausbrechen von Trieben begünstigen. In exponierten Lagen empfiehlt sich ein Platz nahe einer Hauswand, Hecke oder einem Windschutz, der dennoch genügend Licht durchlässt.
Beim Pflanzabstand sollten Sie einplanen, dass sich jede Pflanze buschig entwickelt. Ein Abstand von ungefähr 60 bis 80 cm zwischen den Pflanzen ist ein praktikabler Richtwert. So haben die Triebe ausreichend Platz, die Luft kann gut zirkulieren, und die Früchte sind später leichter zugänglich. Zu eng gesetzte Pflanzen begünstigen Feuchtigkeit im Bestand und damit mögliche Blattkrankheiten.
Auf Balkon oder Terrasse eignen sich sonnige Südlagen besonders. Ost- oder Westbalkone können ebenfalls funktionieren, wenn die tägliche Lichtmenge hoch genug ist. In sehr geschützten, heißen Innenhöfen ist auf ausreichende Bewässerung zu achten, damit die Pflanzen nicht unter Hitzestress leiden.
Häufige Fehler sind: eine zu frühe Auspflanzung vor den letzten Frösten, zu schattige Standorte, schwere, nasse Böden ohne Drainage und zu kleine Töpfe. Auch ein Einzelstand ohne zweite Tomatillo-Pflanze kann zu deutlich schlechterem Fruchtansatz führen, da sich die meisten Sorten nur unzureichend selbst befruchten.
Pflanzung Schritt für Schritt1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt
Tomatillos werden in mitteleuropäischen Klimazonen meist ab späten Winter- bis frühen Frühlingsmonaten im Haus oder im Gewächshaus vorgezogen. Ein üblicher Zeitraum für die Aussaat liegt grob einige Wochen vor dem letzten Frosttermin. Nach den Eisheiligen oder sobald keine Nachtfröste mehr drohen, können die Jungpflanzen ins Freiland oder in Kübel gesetzt werden. Wer kein Risiko eingehen möchte, wartet lieber ein bis zwei Wochen länger, bis sich das Wetter stabil warm zeigt.
2. Vorbereitung von Boden oder Gefäß
Im Beet lockern Sie die Erde gründlich auf einer Tiefe von mindestens 20 bis 30 cm. Entfernen Sie Wurzelunkräuter und grobe Steine. Anschließend können Sie reifen Kompost oder eine geeignete organische Düngergabe oberflächlich einarbeiten. So stehen der jungen Tomatillo von Anfang an Nährstoffe zur Verfügung.
Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Wasserabzugslöchern und legen bei Bedarf eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an. Füllen Sie eine hochwertige Gemüse- oder Tomatenerde ein, die locker und gut durchlässig ist. Vermeiden Sie reine Gartenerde im Topf, da diese leicht verdichtet und zur Staunässe neigt.
3. Einpflanzen
Setzen Sie die vorgezogenen Jungpflanzen nicht zu früh ins Freiland. Härten Sie sie zuvor einige Tage ab, indem Sie sie tagsüber an einen geschützten Außenplatz stellen und die Dauer nach und nach verlängern. Beim Einpflanzen achten Sie darauf, das Wurzelwerk möglichst wenig zu verletzen. Die Pflanze wird in etwa der gleichen Tiefe gesetzt, in der sie auch im Anzuchttopf stand. Der vorbereitete Pflanzabstand sollte eingehalten werden.
In Töpfen können Sie pro Gefäß je nach Größe ein bis zwei Pflanzen setzen. Werden zwei Exemplare kombiniert, ist ein deutlich größeres Volumen notwendig, damit beide ausreichend Platz und Nährstoffe haben.
4. Angießen nach der Pflanzung
Nach dem Setzen drücken Sie die Erde vorsichtig, aber gründlich an, sodass keine größeren Hohlräume verbleiben. Gießen Sie anschließend durchdringend, bis der Wurzelbereich gleichmäßig durchfeuchtet ist. Im Beet ist ein Gießrand rund um die Pflanze hilfreich, damit das Wasser nicht abläuft. Im Topf wird so lange gegossen, bis das Wasser an den Abzugslöchern erscheint.
5. Beobachtung in den ersten Wochen
In der Anwachsphase ist ein gleichmäßig feuchter Boden wichtig, ohne Staunässe zu erzeugen. Kontrollieren Sie regelmäßig den Feuchtegrad. In kühleren Phasen sollten Sie etwas sparsamer gießen, bei Hitze entsprechend häufiger. Achten Sie auf Anzeichen von Stress wie schlaffe Blätter, Gelbfärbungen oder Wachstumsstillstand. Leichte Anpassungsreaktionen nach dem Auspflanzen sind normal, sollten sich jedoch innerhalb weniger Tage bessern.
Pflege und Entwicklung im JahresverlaufFrühling
Im Frühling steht die Anzucht und das Anwachsen im Mittelpunkt. Die Pflanzen bilden ihr Grundgerüst aus Trieben und Blättern. In dieser Zeit ist vor allem auf stabile Temperaturen und eine ausgewogene Wasserversorgung zu achten. Starke Düngergaben sind noch nicht nötig; ein Start mit humoser Erde ist meist ausreichend. Kälteeinbrüche sollten vermieden oder mit Vlies und Schutzabdeckungen abgefangen werden.
Sommer
Im Sommer erreicht die Tomatillo ihre Hauptwachstumsphase. Die Pflanzen verzweigen sich, bilden zahlreiche Blüten und beginnen mit der Fruchtbildung. Jetzt ist der Pflegeaufwand am höchsten: Regelmäßiges Gießen, insbesondere im Topf, ist entscheidend. Der Boden sollte nie völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein.
Eine zusätzliche Düngung in Form von organischem Flüssigdünger oder langsamlöslichem Gemüsedünger kann im Sommer sinnvoll sein, vor allem in nährstoffärmeren Böden und in Kübeln. Ziel ist ein kontinuierliches Wachstum ohne übermäßige Stickstoffgaben, die zu viel Blattmasse auf Kosten der Früchte fördern würden.
Je nach Witterung und Sorte reifen die Früchte im späteren Sommer. Die Hüllen färben sich von grün nach hell, werden etwas papierartig und können sich leicht öffnen, wenn die Frucht ausgereift ist. In diesem Stadium sind sie in der Küche besonders aromatisch. Wichtig ist, die Früchte nicht zu lange an der Pflanze zu lassen, da vollreife Exemplare bei Nässe aufplatzen oder faulen können.
Herbst
Im frühen Herbst kann die Ernte bei länger warmem Wetter fortgesetzt werden. Sobald die Temperaturen jedoch deutlich sinken, verlangsamt sich die Reife. Tomatillos vertragen kurzfristig leicht kühlere Nächte besser als manche Tomaten, auf Dauer führen Kälte und Feuchtigkeit jedoch zu Stress und erhöhtem Krankheitsrisiko.
Später im Herbst, vor stärkerem Frost, sollten alle noch brauchbaren Früchte geerntet werden. Teilweise lassen sich mittelreife Früchte auch nachreifen, sofern sie bereits gut entwickelt sind. Die Pflanzen selbst sterben mit den ersten ernsthaften Frösten ab.
Winter
In unseren Breiten wird die Tomatillo nicht überwintert. Die abgeernteten Pflanzenreste werden entfernt und können – sofern keine Krankheiten sichtbar sind – kompostiert werden. Wer im Folgejahr wieder anbauen möchte, plant rechtzeitig die neue Aussaat. Eine direkte Überwinterung im Freien ist nicht möglich, und eine aufwendige Kultur im beheizten Innenraum ist für die meisten Hobbygärtner wenig sinnvoll.
Tatsächlicher Pflegeaufwand
Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber kontinuierlich: regelmäßiges Gießen, bei Bedarf gezielte Düngung und gelegentliches Auslichten von übermäßig dichtem Laub sind die Hauptaufgaben. Im Vergleich zu empfindlichen Tomatensorten gelten Tomatillos oft als etwas robust, dennoch sind sie auf stabile Bedingungen angewiesen. Wer bereit ist, in den Sommermonaten mehrmals pro Woche nach den Pflanzen zu sehen, wird gut zurechtkommen.
Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen
Hängende, weiche Blätter deuten häufig auf Wassermangel hin. In diesem Fall sollten Sie durchdringend gießen und zukünftig auf kürzere Gießintervalle achten. Gelbe Blätter können auf Nährstoffmangel, insbesondere Stickstoff, oder auf übermäßige Nässe zurückzuführen sein. Prüfen Sie in beiden Fällen Bodenfeuchte und Düngung.
Bleiben Blüten ohne Fruchtansatz, kann dies an zu kühlen Temperaturen, unzureichender Bestäubung oder dem Fehlen eines zweiten Pflanzenexemplars liegen. In geschützten Lagen kann ein leichtes Schütteln der Pflanzen an trockenen Tagen die Pollenverteilung unterstützen, ersetzt aber langfristig meist nicht die Vorteile mehrerer Pflanzen.
Einsatzmöglichkeiten und KombinationenIm Garten
Im Gemüsegarten lässt sich Tomatillo gut in Mischkultur integrieren. Sie passt ideal in sonnige Beete, in denen bereits andere wärmeliebende Kulturen wachsen. Durch ihre Lampion-Hüllen bringt sie Struktur in die Pflanzung und hebt sich optisch von klassischen Fruchtgemüsen ab. In Bauerngärten oder Selbstversorgerbeeten fügt sie sich harmonisch in eine artenreiche Bepflanzung ein.
Auf Terrasse oder Balkon
In größeren Kübeln ist Tomatillo eine gute Wahl für Sonnenbalkone oder Terrassen. Sie liefert nicht nur Ertrag, sondern bringt mit ihren Hüllen auch einen besonderen Blickfang. Auf Terrassen kann sie in Kombination mit anderen Kübelgemüsen und Kräutern ein kleines, produktives Arrangement bilden. Wichtig ist, dass das Gefäß ausreichend groß ist und Sie regelmäßig gießen können.
Im Beet
In Hochbeeten mit warmem Mikroklima kann Tomatillo ihre Stärken besonders gut ausspielen. Die erhöhte Lage begünstigt die Erwärmung des Bodens, und die Pflege ist rückenschonend. In klassischen Flachbeeten können Sie die Pflanzen an den Rand setzen, um einen guten Zugriff zur Ernte zu haben. Eine leichte Stütze der Triebe kann hilfreich sein, wenn die Pflanzen stark fruchten.
Hecke oder Solitärpflanze
Als Hecke ist Tomatillo aufgrund ihrer einjährigen Kultur und der eher mittleren Wuchshöhe nicht geeignet. Als Solitärpflanze im Gemüsebeet oder im großen Kübel macht sie hingegen eine sehr gute Figur. Eine einzelne Tomatillo, idealerweise mit einer zweiten Pflanze in ihrer Nähe, kann einen Schwerpunkt innerhalb Ihres Nutzgartens bilden.
Sinnvolle Pflanzenkombinationen
Gute Nachbarn sind andere wärmeliebende Kulturen mit ähnlichen Ansprüchen, zum Beispiel Paprika, Chilis oder Buschtomaten in ausreichendem Abstand, damit die Luft gut zirkuliert. Kräuter wie Basilikum oder Bohnenkraut können in benachbarten Bereichen stehen und ziehen zusätzlich Bestäuber an. Auch niedrige Salate oder Ringelblumen vor den Tomatillos sind möglich, solange sie die Wurzeln nicht zu sehr bedrängen.
Weniger geeignet sind direkte Kombinationen mit sehr stark wachsenden, rankenden Kulturen wie Kürbis, die die Tomatillo rasch überwuchern könnten. Auch eine zu dichte Pflanzung vieler Nachtschattengewächse auf engem Raum kann bei anfälligen Standorten das Risiko für gemeinsame Krankheiten erhöhen.
Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist
Wenn Sie nur sehr schattige Flächen zur Verfügung haben, zum Beispiel einen Nordbalkon ohne direkte Sonne, ist Tomatillo keine gute Wahl. Ebenfalls ungünstig ist ein Standort mit dauerhaft nassem, kaltem Boden. Wer zudem nur selten zu Hause ist und in der heißen Jahreszeit nicht sicherstellen kann, dass die Töpfe regelmäßig gegossen werden, sollte über andere, trockenheitsverträglichere Kulturen nachdenken.
Wichtige Hinweise und GrenzenPlausible Krankheiten und Schädlinge
Wie andere Nachtschattengewächse kann auch die Tomatillo in feuchten Jahren von Pilzkrankheiten betroffen sein, beispielsweise Blattflecken oder Fäulnis an Früchten und Stängeln. An sehr nassen Standorten oder in schlecht belüfteten Beständen erhöht sich dieses Risiko. Typische Schädlinge können Blattläuse sein, die junge Triebe und Blattunterseiten besiedeln, sowie gelegentlich Weiße Fliege oder Spinnmilben, vor allem in geschützten, warmen Lagen wie Gewächshäusern.
Bedingungen, die Probleme begünstigen
Dauerhafte Blattnässe durch Regen ohne ausreichende Abtrocknung, zu enger Pflanzabstand und hohe Luftfeuchtigkeit fördern Pilzinfektionen. Nährstoffarme Böden ohne organische Substanz können die Pflanzen schwächen und sie anfälliger machen. In geschlossenen Räumen ohne Luftbewegung steigt die Wahrscheinlichkeit von Schädlingsbefall.
Realistische Präventionsmaßnahmen
Eine vorbeugende Kulturführung ist der beste Schutz: ausreichender Abstand, luftiger Standort, keine Staunässe, bedarfsgerechte Düngung und regelmäßige Kontrollen der Pflanzen. Entfernen Sie befallene Blätter frühzeitig und entsorgen Sie sie über den Hausmüll statt auf dem Kompost, wenn deutliche Krankheiten sichtbar sind. Bei leichtem Blattlausbefall können oft schon ein kräftiger Wasserstrahl oder der Einsatz nützlingsschonender Mittel ausreichen.
Sorten, die im Hobbybereich angeboten werden, sind meist auf eine möglichst stabile Kultur unter privaten Bedingungen ausgerichtet. Eine komplette Immunität gegen alle Krankheiten darf man allerdings nicht erwarten. Mit guter Gartenhygiene und aufmerksamer Beobachtung lassen sich viele Probleme rechtzeitig erkennen und abmildern.
Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist
Die Anschaffung von Tomatillo-Saatgut ist weniger sinnvoll, wenn Sie weder über ein sonniges Plätzchen noch über die Möglichkeit zur Anzucht im Haus verfügen. Auch wer sich einen ganzjährigen, winterharten Sichtschutz erhofft, wird mit dieser einjährigen Kultur nicht glücklich. Wenn Sie eine Kultur bevorzugen, die fast ohne Gießen auskommt oder auch in tiefem Schatten zuverlässig trägt, sollten Sie eher andere Obstsamen in Betracht ziehen.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufenDer Kauf von Tomatillo-Saatgut bei Bakker bietet Ihnen den Vorteil einer bequemen, planbaren Bestellung direkt nach Hause. Sie müssen nicht auf ein wechselndes Angebot im stationären Handel hoffen, sondern können rechtzeitig vor der Saison bestellen und Ihre Aussaat entsprechend vorbereiten. Die Samen werden sorgfältig verpackt, sodass sie auf dem Transport gut geschützt sind.
Bakker als Online-Gärtnerei konzentriert sich auf Sorten, die sich für Hobbygärtner bewährt haben. So erhalten Sie Saatgut, das für den Einsatz im Hausgarten und auf dem Balkon geeignet ist, ohne dass Sie selbst lange nach passenden Varianten suchen müssen. Ergänzend zu den Verpackungshinweisen können Sie unsere gärtnerische Beratung nutzen, um offene Fragen zur Kultur, zum Standort oder zur Kombination mit anderen Pflanzen zu klären.
Die Online-Bestellung ermöglicht es Ihnen außerdem, Ihre gesamte Saisonplanung strukturiert aufzubauen: Sie können Tomatillo zusammen mit anderen Gemüsekulturen, Kräutern und Zierpflanzen auswählen und alles in einem Schritt bestellen. Das spart Wege und hilft, die Pflanzzeiten sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Wenn Sie eine besondere, essbare Kultur suchen, die sich von klassischen Tomaten unterscheidet, einen sonnigen Platz bieten können und bereit sind, sich während der Saison regelmäßig um Gieß- und Pflegeaufgaben zu kümmern, ist Tomatillo aus dem Bakker-Sortiment eine durchdachte Wahl. So schaffen Sie die Grundlage für eine erfolgreiche Ernte und bereichern Ihre Küche um eine vielseitig verwendbare Zutat, die Sie mit gutem Gefühl aus eigener Kultur gewinnen.
"|Tomatillo Physalis ixocarpa
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Beschreibung
Tomatillo
Die Tomatillo ist eine wärmeliebende, einjährige Gemüsepflanze mit dekorativen Lampion-Hüllen und fruchtigem, leicht säuerlichem Geschmack. Sie eignet sich für Hobbygärtner, die mehr wollen als klassische Tomaten, und Lust haben, eigene Zutaten für Salsa, Chutneys und kreative Küche zu ernten. Diese Pflanze ist besonders passend, wenn Sie einen sonnigen Platz im Garten oder auf Balkon und Terrasse haben und bereit sind, ihr während der Saison regelmäßig Wasser und etwas Pflege zu geben.
Für Einsteiger ist die Tomatillo interessant, weil sie robust und oft etwas weniger empfindlich als viele Tomatensorten ist. Für erfahrene Selbstversorger ist sie spannend, weil sie den Speiseplan erweitert und in mitteleuropäischen Gärten noch eher selten anzutreffen ist. Wichtig ist: Tomatillos brauchen meist mindestens zwei Pflanzen zur Sicherung der Bestäubung, damit Sie ausreichend Früchte ernten können. Wer das berücksichtigt und einen warmen, hellen Standort bieten kann, wird mit reicher Ernte und besonderen Früchten belohnt.
Was Sie konkret kaufen
Bei Bakker kaufen Sie Tomatillo als sorgfältig ausgewähltes Saatgut, das für den Anbau in Hausgärten, Hochbeeten und größeren Töpfen geeignet ist. Sie erhalten eine definierte Portion Saatgut, mit der Sie – bei sachgemäßer Aussaat und Pflege – mehrere kräftige Pflanzen heranziehen können. Der Hauptzweck dieser Pflanze ist der Nutzwert: Sie bauen eine essbare Kultur an, deren Früchte sich vor allem für Salsas, Eintöpfe, Saucen und Einmachrezepte eignen.
Tomatillos gehören botanisch zu den Nachtschattengewächsen und erinnern im Wuchs entfernt an Tomaten, haben jedoch einen klaren Unterschied: Die Früchte sitzen in papierartigen Hüllen, die wie kleine Lampions wirken. Im Sortiment einer Online-Gärtnerei wie Bakker grenzt sich die Tomatillo von klassischen Tomaten, Paprika oder Auberginen dadurch ab, dass sie geschmacklich eine eigenständige Rolle spielt und in vielen mitteleuropäischen Küchen noch ein Geheimtipp ist. Damit eignet sie sich besonders für Kundinnen und Kunden, die gezielt Neues ausprobieren und ihre Gemüsevielfalt erweitern möchten.
Bakker als Online-Gärtnerei achtet auf sortentypische Keimfähigkeit und liefert Ihnen das Saatgut in einer praktischen Verpackung mit grundlegenden Angaben zu Aussaat und Kultur. So können Sie direkt nach Erhalt mit der Planung Ihrer Anzucht beginnen und die Tomatillos passend zum Saisonverlauf in Ihren Garten oder auf Ihren Balkon integrieren.
Wesentliche Eigenschaften
- Wuchsform und Erscheinungsbild: Tomatillo-Pflanzen wachsen buschig bis leicht aufrecht verzweigt. Die Triebe können bei guter Versorgung und Stütze standfest bleiben, neigen aber bei hoher Fruchtlast zum Überhängen. Das macht sie ideal für Beete oder große Kübel, in denen sie sich frei entfalten können.
- Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht eine gut gepflegte Tomatillo meist eine Höhe von etwa 80 bis 150 cm. In der Breite sind 60 bis 90 cm pro Pflanze ein realistischer Orientierungswert. Diese Maße können je nach Standort, Witterung und Nährstoffversorgung etwas nach oben oder unten abweichen.
- Blattwerk: Die Blätter sind mittelgroß, weich und leicht behaart, mit einer typischen Nachtschatten-Struktur. Sie bilden relativ dichtes Laub und schützen die Früchte teilweise vor direkter Sonneneinstrahlung. Durch das Laub wirkt die Pflanze im Beet füllig und bietet etwas Sichtschutz.
- Blüte und Zierwert: Tomatillos bilden kleine, meist gelbliche Blüten mit dunkleren Flecken im Inneren. Optisch sind sie dezent, aber in der Menge attraktiv für Insekten. Der eigentliche Zierwert liegt in den grünen bis strohfarbenen Hüllen, die sich um die Früchte bilden. Diese Lampion-Hüllen geben der Pflanze einen besonderen Charakter, der klar von typischen Tomatenkulturen abweicht.
- Wachstumsgeschwindigkeit: Unter warmen Bedingungen wachsen Tomatillos zügig. Aus vorgezogenen Jungpflanzen entwickeln sich innerhalb weniger Wochen kräftige, blühende Pflanzen. Vom Auspflanzen bis zur ersten Ernte der ausgereiften Früchte vergehen im Normalfall einige Sommerwochen, abhängig von Aussaatzeitpunkt und Witterung.
- Winterhärte und Verhalten bei Frost: Tomatillos sind nicht winterhart. Schon leichte Fröste können Blätter und Triebe nachhaltig schädigen oder die Pflanze absterben lassen. Sie werden daher in unseren Breiten als einjährige Kultur geführt. Alle Kulturmaßnahmen im Freiland sollten erst erfolgen, wenn keine Spätfröste mehr zu erwarten sind.
- Toleranz gegenüber Trockenheit: Die Pflanzen mögen gleichmäßig feuchte, aber nicht nasse Erde. Kurzzeitige, leichte Trockenphasen werden meist besser toleriert als bei sehr empfindlichen Tomatensorten. Längere Trockenheit führt jedoch zu Wachstumsstockungen, kleineren Früchten und möglicherweise zu Fruchtfall. Ein regelmäßiges, angepasstes Gießen ist daher wichtig.
- Toleranz gegenüber Feuchtigkeit: Stauende Nässe ist ungünstig. Dauerhaft zu nasser Boden begünstigt Wurzelprobleme und Pilzerkrankungen. Oberirdische Nässe durch lang anhaltenden Regen wird etwas besser verkraftet, kann aber – wie bei anderen Nachtschattengewächsen – Blattkrankheiten fördern. Ein luftiger Standort, der nach Regen rasch abtrocknet, ist von Vorteil.
- Kultur im Freiland: Im geschützten Gartenbeet oder Hochbeet fühlen sich Tomatillos wohl, sofern der Boden gut durchlässig, humos und ausreichend warm ist. In klimatisch günstigeren Regionen kann die Freilandkultur ohne Überdachung funktionieren. In regenreichen Lagen ist ein leichter Regenschutz vorteilhaft, um Blattnässe zu reduzieren.
- Kultur im Topf: Tomatillos lassen sich in ausreichend großen Gefäßen kultivieren. Empfehlenswert sind Töpfe ab etwa 15–20 Litern Volumen je Pflanze, damit sich ein stabiler Wurzelballen bilden kann. Wichtig ist eine hochwertige, nährstoffreiche Gemüse- oder Tomatenerde mit guter Drainage. Im Topf trocknet das Substrat schneller aus, daher ist hier die Bewässerung besonders sorgfältig zu steuern.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis
Für eine erfolgreiche Kultur benötigt die Tomatillo einen warmen, vollsonnigen bis sehr hellen Standort. Mindestens mehrere Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag sind empfehlenswert, damit die Pflanzen kräftig wachsen und die Früchte gut ausreifen. Halbschattige Plätze führen oft zu weniger Blüten, geringerer Fruchtzahl und verzögerter Reife.
Der Boden sollte locker, humos und gut durchlässig sein. Ein mäßig nährstoffreicher Gartenboden, der vor dem Pflanzen mit Kompost verbessert wurde, ist in vielen Fällen ausreichend. Sehr schwere, lehmige Böden können durch die Einarbeitung von Sand oder strukturstabilem Material aufgelockert werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie die Wurzeln schädigen kann.
Hinsichtlich Wind ist ein leicht geschützter Standort sinnvoll. Kräftiger, dauerhafter Wind kann Blätter beschädigen, Blüten abbrechen und das Ausbrechen von Trieben begünstigen. In exponierten Lagen empfiehlt sich ein Platz nahe einer Hauswand, Hecke oder einem Windschutz, der dennoch genügend Licht durchlässt.
Beim Pflanzabstand sollten Sie einplanen, dass sich jede Pflanze buschig entwickelt. Ein Abstand von ungefähr 60 bis 80 cm zwischen den Pflanzen ist ein praktikabler Richtwert. So haben die Triebe ausreichend Platz, die Luft kann gut zirkulieren, und die Früchte sind später leichter zugänglich. Zu eng gesetzte Pflanzen begünstigen Feuchtigkeit im Bestand und damit mögliche Blattkrankheiten.
Auf Balkon oder Terrasse eignen sich sonnige Südlagen besonders. Ost- oder Westbalkone können ebenfalls funktionieren, wenn die tägliche Lichtmenge hoch genug ist. In sehr geschützten, heißen Innenhöfen ist auf ausreichende Bewässerung zu achten, damit die Pflanzen nicht unter Hitzestress leiden.
Häufige Fehler sind: eine zu frühe Auspflanzung vor den letzten Frösten, zu schattige Standorte, schwere, nasse Böden ohne Drainage und zu kleine Töpfe. Auch ein Einzelstand ohne zweite Tomatillo-Pflanze kann zu deutlich schlechterem Fruchtansatz führen, da sich die meisten Sorten nur unzureichend selbst befruchten.
Pflanzung Schritt für Schritt
1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt
Tomatillos werden in mitteleuropäischen Klimazonen meist ab späten Winter- bis frühen Frühlingsmonaten im Haus oder im Gewächshaus vorgezogen. Ein üblicher Zeitraum für die Aussaat liegt grob einige Wochen vor dem letzten Frosttermin. Nach den Eisheiligen oder sobald keine Nachtfröste mehr drohen, können die Jungpflanzen ins Freiland oder in Kübel gesetzt werden. Wer kein Risiko eingehen möchte, wartet lieber ein bis zwei Wochen länger, bis sich das Wetter stabil warm zeigt.
2. Vorbereitung von Boden oder Gefäß
Im Beet lockern Sie die Erde gründlich auf einer Tiefe von mindestens 20 bis 30 cm. Entfernen Sie Wurzelunkräuter und grobe Steine. Anschließend können Sie reifen Kompost oder eine geeignete organische Düngergabe oberflächlich einarbeiten. So stehen der jungen Tomatillo von Anfang an Nährstoffe zur Verfügung.
Für die Topfkultur wählen Sie ein Gefäß mit Wasserabzugslöchern und legen bei Bedarf eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an. Füllen Sie eine hochwertige Gemüse- oder Tomatenerde ein, die locker und gut durchlässig ist. Vermeiden Sie reine Gartenerde im Topf, da diese leicht verdichtet und zur Staunässe neigt.
3. Einpflanzen
Setzen Sie die vorgezogenen Jungpflanzen nicht zu früh ins Freiland. Härten Sie sie zuvor einige Tage ab, indem Sie sie tagsüber an einen geschützten Außenplatz stellen und die Dauer nach und nach verlängern. Beim Einpflanzen achten Sie darauf, das Wurzelwerk möglichst wenig zu verletzen. Die Pflanze wird in etwa der gleichen Tiefe gesetzt, in der sie auch im Anzuchttopf stand. Der vorbereitete Pflanzabstand sollte eingehalten werden.
In Töpfen können Sie pro Gefäß je nach Größe ein bis zwei Pflanzen setzen. Werden zwei Exemplare kombiniert, ist ein deutlich größeres Volumen notwendig, damit beide ausreichend Platz und Nährstoffe haben.
4. Angießen nach der Pflanzung
Nach dem Setzen drücken Sie die Erde vorsichtig, aber gründlich an, sodass keine größeren Hohlräume verbleiben. Gießen Sie anschließend durchdringend, bis der Wurzelbereich gleichmäßig durchfeuchtet ist. Im Beet ist ein Gießrand rund um die Pflanze hilfreich, damit das Wasser nicht abläuft. Im Topf wird so lange gegossen, bis das Wasser an den Abzugslöchern erscheint.
5. Beobachtung in den ersten Wochen
In der Anwachsphase ist ein gleichmäßig feuchter Boden wichtig, ohne Staunässe zu erzeugen. Kontrollieren Sie regelmäßig den Feuchtegrad. In kühleren Phasen sollten Sie etwas sparsamer gießen, bei Hitze entsprechend häufiger. Achten Sie auf Anzeichen von Stress wie schlaffe Blätter, Gelbfärbungen oder Wachstumsstillstand. Leichte Anpassungsreaktionen nach dem Auspflanzen sind normal, sollten sich jedoch innerhalb weniger Tage bessern.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf
Frühling
Im Frühling steht die Anzucht und das Anwachsen im Mittelpunkt. Die Pflanzen bilden ihr Grundgerüst aus Trieben und Blättern. In dieser Zeit ist vor allem auf stabile Temperaturen und eine ausgewogene Wasserversorgung zu achten. Starke Düngergaben sind noch nicht nötig; ein Start mit humoser Erde ist meist ausreichend. Kälteeinbrüche sollten vermieden oder mit Vlies und Schutzabdeckungen abgefangen werden.
Sommer
Im Sommer erreicht die Tomatillo ihre Hauptwachstumsphase. Die Pflanzen verzweigen sich, bilden zahlreiche Blüten und beginnen mit der Fruchtbildung. Jetzt ist der Pflegeaufwand am höchsten: Regelmäßiges Gießen, insbesondere im Topf, ist entscheidend. Der Boden sollte nie völlig austrocknen, aber auch nicht dauerhaft nass sein.
Eine zusätzliche Düngung in Form von organischem Flüssigdünger oder langsamlöslichem Gemüsedünger kann im Sommer sinnvoll sein, vor allem in nährstoffärmeren Böden und in Kübeln. Ziel ist ein kontinuierliches Wachstum ohne übermäßige Stickstoffgaben, die zu viel Blattmasse auf Kosten der Früchte fördern würden.
Je nach Witterung und Sorte reifen die Früchte im späteren Sommer. Die Hüllen färben sich von grün nach hell, werden etwas papierartig und können sich leicht öffnen, wenn die Frucht ausgereift ist. In diesem Stadium sind sie in der Küche besonders aromatisch. Wichtig ist, die Früchte nicht zu lange an der Pflanze zu lassen, da vollreife Exemplare bei Nässe aufplatzen oder faulen können.
Herbst
Im frühen Herbst kann die Ernte bei länger warmem Wetter fortgesetzt werden. Sobald die Temperaturen jedoch deutlich sinken, verlangsamt sich die Reife. Tomatillos vertragen kurzfristig leicht kühlere Nächte besser als manche Tomaten, auf Dauer führen Kälte und Feuchtigkeit jedoch zu Stress und erhöhtem Krankheitsrisiko.
Später im Herbst, vor stärkerem Frost, sollten alle noch brauchbaren Früchte geerntet werden. Teilweise lassen sich mittelreife Früchte auch nachreifen, sofern sie bereits gut entwickelt sind. Die Pflanzen selbst sterben mit den ersten ernsthaften Frösten ab.
Winter
In unseren Breiten wird die Tomatillo nicht überwintert. Die abgeernteten Pflanzenreste werden entfernt und können – sofern keine Krankheiten sichtbar sind – kompostiert werden. Wer im Folgejahr wieder anbauen möchte, plant rechtzeitig die neue Aussaat. Eine direkte Überwinterung im Freien ist nicht möglich, und eine aufwendige Kultur im beheizten Innenraum ist für die meisten Hobbygärtner wenig sinnvoll.
Tatsächlicher Pflegeaufwand
Der Pflegeaufwand ist überschaubar, aber kontinuierlich: regelmäßiges Gießen, bei Bedarf gezielte Düngung und gelegentliches Auslichten von übermäßig dichtem Laub sind die Hauptaufgaben. Im Vergleich zu empfindlichen Tomatensorten gelten Tomatillos oft als etwas robust, dennoch sind sie auf stabile Bedingungen angewiesen. Wer bereit ist, in den Sommermonaten mehrmals pro Woche nach den Pflanzen zu sehen, wird gut zurechtkommen.
Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen
Hängende, weiche Blätter deuten häufig auf Wassermangel hin. In diesem Fall sollten Sie durchdringend gießen und zukünftig auf kürzere Gießintervalle achten. Gelbe Blätter können auf Nährstoffmangel, insbesondere Stickstoff, oder auf übermäßige Nässe zurückzuführen sein. Prüfen Sie in beiden Fällen Bodenfeuchte und Düngung.
Bleiben Blüten ohne Fruchtansatz, kann dies an zu kühlen Temperaturen, unzureichender Bestäubung oder dem Fehlen eines zweiten Pflanzenexemplars liegen. In geschützten Lagen kann ein leichtes Schütteln der Pflanzen an trockenen Tagen die Pollenverteilung unterstützen, ersetzt aber langfristig meist nicht die Vorteile mehrerer Pflanzen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen
Im Garten
Im Gemüsegarten lässt sich Tomatillo gut in Mischkultur integrieren. Sie passt ideal in sonnige Beete, in denen bereits andere wärmeliebende Kulturen wachsen. Durch ihre Lampion-Hüllen bringt sie Struktur in die Pflanzung und hebt sich optisch von klassischen Fruchtgemüsen ab. In Bauerngärten oder Selbstversorgerbeeten fügt sie sich harmonisch in eine artenreiche Bepflanzung ein.
Auf Terrasse oder Balkon
In größeren Kübeln ist Tomatillo eine gute Wahl für Sonnenbalkone oder Terrassen. Sie liefert nicht nur Ertrag, sondern bringt mit ihren Hüllen auch einen besonderen Blickfang. Auf Terrassen kann sie in Kombination mit anderen Kübelgemüsen und Kräutern ein kleines, produktives Arrangement bilden. Wichtig ist, dass das Gefäß ausreichend groß ist und Sie regelmäßig gießen können.
Im Beet
In Hochbeeten mit warmem Mikroklima kann Tomatillo ihre Stärken besonders gut ausspielen. Die erhöhte Lage begünstigt die Erwärmung des Bodens, und die Pflege ist rückenschonend. In klassischen Flachbeeten können Sie die Pflanzen an den Rand setzen, um einen guten Zugriff zur Ernte zu haben. Eine leichte Stütze der Triebe kann hilfreich sein, wenn die Pflanzen stark fruchten.
Hecke oder Solitärpflanze
Als Hecke ist Tomatillo aufgrund ihrer einjährigen Kultur und der eher mittleren Wuchshöhe nicht geeignet. Als Solitärpflanze im Gemüsebeet oder im großen Kübel macht sie hingegen eine sehr gute Figur. Eine einzelne Tomatillo, idealerweise mit einer zweiten Pflanze in ihrer Nähe, kann einen Schwerpunkt innerhalb Ihres Nutzgartens bilden.
Sinnvolle Pflanzenkombinationen
Gute Nachbarn sind andere wärmeliebende Kulturen mit ähnlichen Ansprüchen, zum Beispiel Paprika, Chilis oder Buschtomaten in ausreichendem Abstand, damit die Luft gut zirkuliert. Kräuter wie Basilikum oder Bohnenkraut können in benachbarten Bereichen stehen und ziehen zusätzlich Bestäuber an. Auch niedrige Salate oder Ringelblumen vor den Tomatillos sind möglich, solange sie die Wurzeln nicht zu sehr bedrängen.
Weniger geeignet sind direkte Kombinationen mit sehr stark wachsenden, rankenden Kulturen wie Kürbis, die die Tomatillo rasch überwuchern könnten. Auch eine zu dichte Pflanzung vieler Nachtschattengewächse auf engem Raum kann bei anfälligen Standorten das Risiko für gemeinsame Krankheiten erhöhen.
Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist
Wenn Sie nur sehr schattige Flächen zur Verfügung haben, zum Beispiel einen Nordbalkon ohne direkte Sonne, ist Tomatillo keine gute Wahl. Ebenfalls ungünstig ist ein Standort mit dauerhaft nassem, kaltem Boden. Wer zudem nur selten zu Hause ist und in der heißen Jahreszeit nicht sicherstellen kann, dass die Töpfe regelmäßig gegossen werden, sollte über andere, trockenheitsverträglichere Kulturen nachdenken.
Wichtige Hinweise und Grenzen
Plausible Krankheiten und Schädlinge
Wie andere Nachtschattengewächse kann auch die Tomatillo in feuchten Jahren von Pilzkrankheiten betroffen sein, beispielsweise Blattflecken oder Fäulnis an Früchten und Stängeln. An sehr nassen Standorten oder in schlecht belüfteten Beständen erhöht sich dieses Risiko. Typische Schädlinge können Blattläuse sein, die junge Triebe und Blattunterseiten besiedeln, sowie gelegentlich Weiße Fliege oder Spinnmilben, vor allem in geschützten, warmen Lagen wie Gewächshäusern.
Bedingungen, die Probleme begünstigen
Dauerhafte Blattnässe durch Regen ohne ausreichende Abtrocknung, zu enger Pflanzabstand und hohe Luftfeuchtigkeit fördern Pilzinfektionen. Nährstoffarme Böden ohne organische Substanz können die Pflanzen schwächen und sie anfälliger machen. In geschlossenen Räumen ohne Luftbewegung steigt die Wahrscheinlichkeit von Schädlingsbefall.
Realistische Präventionsmaßnahmen
Eine vorbeugende Kulturführung ist der beste Schutz: ausreichender Abstand, luftiger Standort, keine Staunässe, bedarfsgerechte Düngung und regelmäßige Kontrollen der Pflanzen. Entfernen Sie befallene Blätter frühzeitig und entsorgen Sie sie über den Hausmüll statt auf dem Kompost, wenn deutliche Krankheiten sichtbar sind. Bei leichtem Blattlausbefall können oft schon ein kräftiger Wasserstrahl oder der Einsatz nützlingsschonender Mittel ausreichen.
Sorten, die im Hobbybereich angeboten werden, sind meist auf eine möglichst stabile Kultur unter privaten Bedingungen ausgerichtet. Eine komplette Immunität gegen alle Krankheiten darf man allerdings nicht erwarten. Mit guter Gartenhygiene und aufmerksamer Beobachtung lassen sich viele Probleme rechtzeitig erkennen und abmildern.
Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist
Die Anschaffung von Tomatillo-Saatgut ist weniger sinnvoll, wenn Sie weder über ein sonniges Plätzchen noch über die Möglichkeit zur Anzucht im Haus verfügen. Auch wer sich einen ganzjährigen, winterharten Sichtschutz erhofft, wird mit dieser einjährigen Kultur nicht glücklich. Wenn Sie eine Kultur bevorzugen, die fast ohne Gießen auskommt oder auch in tiefem Schatten zuverlässig trägt, sollten Sie eher andere Obstsamen in Betracht ziehen.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen
Der Kauf von Tomatillo-Saatgut bei Bakker bietet Ihnen den Vorteil einer bequemen, planbaren Bestellung direkt nach Hause. Sie müssen nicht auf ein wechselndes Angebot im stationären Handel hoffen, sondern können rechtzeitig vor der Saison bestellen und Ihre Aussaat entsprechend vorbereiten. Die Samen werden sorgfältig verpackt, sodass sie auf dem Transport gut geschützt sind.
Bakker als Online-Gärtnerei konzentriert sich auf Sorten, die sich für Hobbygärtner bewährt haben. So erhalten Sie Saatgut, das für den Einsatz im Hausgarten und auf dem Balkon geeignet ist, ohne dass Sie selbst lange nach passenden Varianten suchen müssen. Ergänzend zu den Verpackungshinweisen können Sie unsere gärtnerische Beratung nutzen, um offene Fragen zur Kultur, zum Standort oder zur Kombination mit anderen Pflanzen zu klären.
Die Online-Bestellung ermöglicht es Ihnen außerdem, Ihre gesamte Saisonplanung strukturiert aufzubauen: Sie können Tomatillo zusammen mit anderen Gemüsekulturen, Kräutern und Zierpflanzen auswählen und alles in einem Schritt bestellen. Das spart Wege und hilft, die Pflanzzeiten sinnvoll aufeinander abzustimmen.
Wenn Sie eine besondere, essbare Kultur suchen, die sich von klassischen Tomaten unterscheidet, einen sonnigen Platz bieten können und bereit sind, sich während der Saison regelmäßig um Gieß- und Pflegeaufgaben zu kümmern, ist Tomatillo aus dem Bakker-Sortiment eine durchdachte Wahl. So schaffen Sie die Grundlage für eine erfolgreiche Ernte und bereichern Ihre Küche um eine vielseitig verwendbare Zutat, die Sie mit gutem Gefühl aus eigener Kultur gewinnen.
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