Perlgras Atropurpurea Melica altissima atropurpurea
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"Perlgras Atropurpurea – feines Strukturgras mit dunklem Laub für moderne Gärten

Perlgras Atropurpurea ist ein zartes, aber auffälliges Ziergras für alle, die ihren Garten, das Staudenbeet oder Gefäße auf Balkon und Terrasse mit einer dunkellaubigen, ruhig wirkenden Strukturpflanze ergänzen möchten. Es richtet sich an Gartenbesitzer und Balkonpflanzer, die

  • gezielt einen farblichen Kontrast zu grünen oder bunt blühenden Pflanzen suchen,
  • ein feines, leicht überhängendes Gras mit hoher Zierwirkung schätzen,
  • bereit sind, einen eher frischen, humosen Boden zu bieten und Staunässe zu vermeiden,
  • den Pflegeaufwand realistisch einschätzen möchten und keine „Pflanze für jede Situation“ erwarten.

Dieses Perlgras ist keine robuste Allzwecklösung, sondern eine bewusst gewählte Ergänzung für strukturierte Pflanzungen. Der Nutzen liegt weniger in einer auffälligen Blüte als in der dauerhaften, dunklen Blattfärbung und der feinen Textur, die Beete, Wegeinfassungen und Kübel ruhiger und gleichzeitig spannender wirken lässt.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie ein lebendes Perlgras Atropurpurea in hochwertiger Gärtnerqualität, in einem Topf kultiviert. Es handelt sich um ein mehrjähriges Gras mit eher lockerer, horstbildender Wuchsform. Das Gras wird vor dem Versand kontrolliert, fachgerecht verpackt und ist für die direkte Pflanzung im Garten oder im Gefäß geeignet.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der Gestaltung von:

  • kleinen Gruppenpflanzungen im Stauden- oder Gräserbeet,
  • Randleisten entlang von Wegen oder Sitzplätzen,
  • Gefäßen auf Balkon und Terrasse, in Kombination mit Stauden oder niedrigeren Gräsern.

Innerhalb eines typischen E-Commerce-Sortiments hebt sich Perlgras Atropurpurea durch seine dunklen, rötlich bis purpur getönten Blätter von vielen anderen, meist grünlaubigen Gräsern ab. Es ist feiner und dezenter als hohe Präriegräser und zugleich auffälliger gefärbt als klassische, rein grüne Bodendeckergräser. Bakker als spezialisierte Online-Gärtnerei liefert Ihnen Pflanzen, die für den Versand vorbereitet sind und nach dem Einpflanzen zügig weiterwachsen können, sofern Standort und Pflege stimmen.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Perlgras Atropurpurea wächst locker horstig mit feinen, schmalen Blättern. Die Halme stehen zunächst eher aufrecht und neigen sich im Laufe der Saison leicht über, sodass ein weicher, fließender Eindruck entsteht. Im Gesamtbild wirkt es nicht massiv, sondern leicht und strukturierend.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Im ausgewachsenen Zustand ist bei geeigneten Bedingungen in der Regel mit etwa 30–40 cm Höhe zu rechnen, in Einzel­fällen auch leicht darüber. Die Breite eines Horstes liegt meist im Bereich von rund 25–35 cm. Die Pflanze breitet sich eher langsam aus und bleibt damit gut kontrollierbar.

  • Blattwerk:

    Das Blattwerk ist der Hauptzierwert. Die Blätter sind schmal, grasartig und zeigen – je nach Licht und Bodensituation – eine dunkle, rötlich bis purpurbraune Tönung, die sich im Laufe des Jahres verstärken oder leicht abschwächen kann. In eher lichtärmeren oder sehr nährstoffreichen Lagen kann der Purpurton etwas ins dunkle Grünliche übergehen. Wer die intensive Färbung erhalten möchte, sollte auf ausreichend Licht und einen nicht zu stickstoffreichen Boden achten.

  • Blüte oder Zierwert:

    Perlgras bildet feine, rispige Blütenstände, die je nach Jahr und Bedingungen unterschiedlich zahlreich sein können. Sie sind dekorativ, aber nicht der Hauptgrund für den Kauf. Der eigentliche Zierwert liegt in der dauerhaften Blattstruktur und der dunklen Färbung, die andere Pflanzen optisch hervorhebt und Pflanzflächen „ruhig bindet“.

  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Die Wuchsleistung lässt sich als moderat bis eher langsam beschreiben. Nach der Pflanzung benötigt das Gras eine Saison, um sich gut zu etablieren. In den Folgejahren sind leichte Umfangszunahmen zu erwarten, ohne dass die Pflanze wuchert. Für größere Flächen empfiehlt es sich, mehrere Exemplare zu setzen, statt auf starke Ausläuferbildung zu hoffen.

  • Winterhärte und Verhalten bei Frost:

    Unter mitteleuropäischen Gartenbedingungen ist Perlgras Atropurpurea im Freiland in aller Regel ausreichend winterhart, sofern der Standort nicht staunass und im Winter dauerhaft durchweicht ist. Bei strengem Frost kann das Laub einziehen oder teilweise zurückfrieren. Das ist normal, die Pflanze treibt im Frühjahr in der Regel zuverlässig wieder aus. In rauen, windoffenen Lagen ist ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig sinnvoll, insbesondere bei jungen Pflanzen oder Topfkulturen.

  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit:

    Perlgras bevorzugt einen frischen, leicht feuchten, aber durchlässigen Boden. Kurze Trockenphasen werden nach der Etablierung meist toleriert, können jedoch zu gedrosseltem Wachstum und etwas matterer Färbung führen. Längere Trockenperioden ohne Bewässerung sind nicht empfehlenswert. Deutlich kritischer ist Staunässe: Steht die Pflanze längere Zeit im Wasser, kommt es leicht zu Wurzelproblemen und Ausfällen.

  • Kultur im Freiland oder im Topf:

    Im Freiland fühlt sich Perlgras besonders wohl, wenn der Boden locker und humos ist. In Gefäßen ist die Kultur ebenfalls gut möglich, sofern Sie eine hochwertige, strukturstabile Erde nutzen, Wasserabzug sicherstellen und auf regelmäßige, aber kontrollierte Wassergaben achten. In Töpfen ist der Wurzelraum begrenzt, daher friert die Erde schneller durch und trocknet schneller aus. Beides erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit als im Beet.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein dauerhaft überzeugendes Erscheinungsbild ist der Standort entscheidend. Viele Probleme lassen sich durch eine gute Planung vor dem Kauf vermeiden.

Empfohlene Lage: Ein Platz in voller Sonne bis hellem Halbschatten ist in den meisten Gärten sinnvoll. Je sonniger, desto intensiver kann sich die dunkle Laubfärbung ausprägen, sofern die Wasserversorgung stimmt. In tiefem Schatten nimmt die Färbung erfahrungsgemäß ab, und der Wuchs kann weicher und lockerer werden.

Bodentyp: Ideal ist ein humoser, locker-lehmiger Boden, der Feuchtigkeit hält, aber nicht zur Staunässe neigt. Reine Sandböden sollten vor der Pflanzung mit Kompost oder guter Gartenerde verbessert werden. Sehr schwere, tonige Böden sollten mit Sand, Splitt oder grobem Kompost gelockert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Gegen normalen Gartenwind ist Perlgras unempfindlich. Langanhaltende, starke Winde können die Halme etwas niederdrücken, schädigen sie aber im Normalfall nicht dauerhaft. Stark windoffene Lagen trocknen jedoch schneller aus, was bei der Bewässerung zu berücksichtigen ist. Staunässe sollte konsequent vermieden werden. Senken im Gelände, in denen sich Regenwasser sammelt, sind kein geeigneter Platz.

Notwendiger Pflanzabstand: Für eine natürliche, geschlossene Wirkung empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 25–30 cm zwischen den Horsten. In Gefäßen können zwei bis drei Pflanzen in einen größeren Kübel gesetzt werden, wenn genügend Volumen vorhanden ist. Zu dicht gepflanzte Bestände werden schneller konkurrenzstark, was die Einzelpflanzen schwächt.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf Balkon und Terrasse eignet sich Perlgras Atropurpurea besonders als Strukturgeber in modernen Pflanzgefäßen. Achten Sie auf:

  • ausreichend große Gefäße mit Abzugslöchern,
  • einen Untersetzer, der zwar Wasser auffängt, aber nicht dauerhaft gefüllt bleibt,
  • einen Standort ohne dauerhafte Vollbeschattung,
  • Schutz vor Dauerregen, wenn das Gefäß keinen sehr guten Wasserablauf bietet.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Zu nasser Boden: Pflanzung in Senken oder in schlecht drainierten Gefäßen führt oft zu Wurzelfäulnis.
  • Zu dunkler Standort: Führt zu schwacher Färbung und weniger kompakter Wuchsform.
  • Dauerhafte Trockenheit im Topf: Besonders im Sommer trocknen Kübel schnell aus; unregelmäßiges Gießen schwächt das Gras.
  • Zu hoher Stickstoffdünger: Fördert weiches, stark grünes Blattwerk und mindert die typische Purpurfärbung.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Der sicherste Zeitpunkt für die Pflanzung im Freiland liegt im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei und leicht erwärmt ist. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist ebenfalls möglich, wenn die Pflanze noch ausreichend Zeit hat, vor dem Winter einzuwurzeln. In raue Lagen oder bei Topfkultur ist die Frühjahrspflanzung meist die risikoärmere Wahl.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Lockern Sie den Boden auf eine Tiefe von etwa 20–25 cm.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter und Steine.
  • Arbeiten Sie bei sandigen Böden gut verrotteten Kompost ein, um Wasserhaltevermögen und Nährstoffversorgung zu verbessern.
  • Bei sehr schweren Böden mischen Sie Sand oder feinen Splitt zu, um die Durchlüftung zu erhöhen.
  • Für Gefäße wählen Sie eine stabile, hochwertige Pflanzerde und legen eine dünne Drainageschicht (z.B. Tonscherben oder Blähton) über das Abzugsloch.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Topf mit dem Perlgras kurz in einen Eimer mit Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt – nicht zu tief, nicht zu hoch.
  • Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie vorsichtig an, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Bei Pflanzung mehrerer Exemplare den empfohlenen Abstand einhalten.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie nach dem Setzen gründlich, damit sich Erde und Wurzeln gut verbinden. In den ersten Wochen sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, ohne zu vernässen. Besonders bei sonnigen Frühlingstagen ist ein regelmäßiger Kontrollblick sinnvoll.

Beobachtung in den ersten Wochen: Nach der Pflanzung können die Halme zunächst etwas schlapp wirken, bis das Gras neue Wurzeln bildet. Das ist normal, solange kein starker Blattverlust auftritt. Achten Sie auf:

  • heller werdende oder vertrocknende Blattspitzen – Hinweis auf Trockenstress,
  • gelblich-weiche Blätter und muffigen Geruch im Boden – Hinweis auf Staunässe,
  • Frischgrüne oder dunkel durchgefärbte Neutriebe – Hinweis auf erfolgreiches Anwachsen.
Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Der tatsächliche Pflegeaufwand ist überschaubar, erfordert aber Aufmerksamkeit für Wasserhaushalt und Standortbedingungen. Das Gras ist kein „Einsetzen und Vergessen“-Produkt, belohnt aber regelmäßige, maßvolle Pflege mit stabiler Wirkung.

Frühling:

  • Entfernen Sie abgestorbene Halme vorsichtig mit der Hand oder einer Schere.
  • Ein radikaler Rückschnitt bis knapp über den Boden ist in vielen Fällen nicht zwingend nötig, kann aber bei stark vergreisten Horsten sinnvoll sein.
  • Eine leichte Gabe eines organischen, eher langsam wirkenden Düngers im Wurzelbereich genügt für den Start in die Saison.
  • Achten Sie in Trockenphasen auf ausreichend Wasser, aber nicht auf staunasse Erde.

Sommer:

  • Halten Sie den Boden gleichmäßig leicht feucht, besonders bei Topfkultur und an sehr sonnigen Standorten.
  • Kontrollieren Sie Pflanzen in Gefäßen regelmäßig auf durchwurzelte Töpfe; bei sehr beengtem Wurzelraum kann Umtopfen oder Teilen nötig werden.
  • Vermeiden Sie starke Spät­sommerdüngung, um weiche, frostempfindliche Triebe zu verhindern.
  • Beobachten Sie die Färbung: Eine nachlassende Purpurfarbe kann ein Hinweis auf Lichtmangel oder sehr nährstoffreiche Böden sein.

Herbst:

  • Die Laubfärbung kann sich zum Herbst hin verändern; einzelne Halme trocknen ein.
  • Starke Rückschnitte sind zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend nötig. Viele Gartenbesitzer lassen die Halme über den Winter stehen, da sie Struktur im Beet geben.
  • In Töpfen können Sie das Gefäß etwas näher an die Hauswand rücken, um es vor Durchfrieren und Starkregen zu schützen.

Winter:

  • Im Freiland ist meist kein umfangreicher Winterschutz erforderlich, sofern der Standort nicht extrem windoffen und nass ist.
  • Topfpflanzen sollten auf Füße gestellt werden, damit Wasser abfließen kann, und können bei sehr starkem Frost vorübergehend geschützter gestellt oder mit Vlies umwickelt werden.
  • Gießen Sie an frostfreien Tagen sparsam, wenn die Erde völlig ausgetrocknet ist, besonders im Kübel.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Vertrocknete Blattspitzen: Hinweis auf Wassermangel oder sehr trockene Luft. Maßvoll, aber regelmäßig gießen.
  • Blätter kippen um oder werden matschig: Kann auf Staunässe hinweisen. Drainage verbessern, gegebenenfalls umpflanzen.
  • Sehr spärlicher Austrieb nach dem Winter: Eventuell zu tief sitzender Wurzelballen oder geschwächte Pflanze. Boden lockern, gegebenenfalls im Frühjahr teilen und den vitalsten Teil neu setzen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Garten eignet sich Perlgras Atropurpurea besonders für kleine Gruppen in Staudenbeeten, an Wegrändern und in der Nähe von Sitzplätzen, wo seine feine Struktur gut wahrgenommen wird. Es passt gut in moderne, klare Pflanzkonzepte, aber auch in locker-naturnahe Arrangements, solange die Bodenverhältnisse stimmen.

Auf Terrasse oder Balkon: In Gefäßen bringt das Gras Ruhe in Pflanzungen, die sonst stark durch Blüten dominiert werden. Es eignet sich als Mittelpflanze in runden Töpfen oder als Randpflanze in länglichen Kübeln. In Kombination mit anderen Ziergräser kann eine harmonische, bewegte Pflanzung entstehen, die auch bei Wind lebendig wirkt, ohne unruhig zu erscheinen.

Im Beet: In gemischten Staudenbeeten setzt Perlgras dunkle Akzente zwischen helllaubigen oder pastellfarben blühenden Pflanzen. Geeignet sind z.B. Stauden mit hellen Blüten oder graugrünem Laub, die vom Kontrast profitieren. In kleineren Beeten reicht oft schon eine Gruppe von drei bis fünf Pflanzen, um einen klar wahrnehmbaren Effekt zu erzielen.

Als Solitär oder in Reihe: Als alleinstehende Solitärpflanze wirkt dieses feine Gras eher zurückhaltend. Seine Stärke liegt in der Wiederholung: Mehrere Exemplare in lockeren Reihen entlang eines Weges oder vor einer niedrigen Mauer schaffen einen strukturierten, professionell wirkenden Eindruck. Für eine streng formale Hecke ist Perlgras Atropurpurea nicht geeignet, da es zu locker und zu feinwüchsig ist.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • hell blühende Stauden, die durch den dunklen Hintergrund besser zur Geltung kommen,
  • kompakte Kleinstrauchrosen oder niedrige Sommerblüher im Vordergrund,
  • Polsterstauden oder flach wachsende Bodendecker, die den Boden zwischen den Horsten abschließen.

Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchte und Licht haben. Stark wuchernde Stauden oder aggressive Bodendecker können das eher feine Wurzelwerk des Perlgrases auf Dauer verdrängen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Standorte mit dauerhaft sehr nassem, schweren Boden, an denen Wasser lange steht,
  • extreme Schattenlagen, z.B. direkt unter dichten, immergrünen Gehölzen,
  • sehr stark frequentierte Bereiche, in denen das Gras regelmäßig betreten oder belastet würde,
  • Gärten, in denen keinerlei zusätzliche Bewässerung möglich ist und im Sommer regelmäßig lange Trockenphasen auftreten.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Perlgras Atropurpurea gilt nicht als besonders krankheitsanfällig, kann aber unter ungünstigen Bedingungen Probleme entwickeln.

Plausible Krankheiten oder Schädlinge:

  • Wurzelfäulnis: Tritt vor allem bei dauerhaft zu nassen Böden oder Töpfen ohne funktionierende Drainage auf.
  • Pilzliche Blattflecken: In sehr feuchten Sommern oder an schlecht belüfteten Standorten können sich unregelmäßige Flecken auf den Halmen zeigen.
  • Allgemeine Schwäche: Durch Düngungsfehler, zu dichten Stand oder starke Konkurrenz anderer Pflanzen.

Typische Schädlinge wie Schnecken zeigen in vielen Gärten nur mäßiges Interesse an den feinen Blättern, können aber an sehr jungen Pflanzen gelegentlich knabbern. Ein absoluter Schutz ist nicht erforderlich, jedoch ist eine kurze Kontrolle nach dem Pflanzen sinnvoll.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhafte Staunässe im Wurzelbereich, etwa durch geschlossene Untersetzer ohne Wasserablauf,
  • starker Schatten und dichte Bepflanzung, die kaum Luftbewegung zulässt,
  • zu starke, vor allem stickstoffbetonte Düngung, die weiches, anfälliges Gewebe erzeugt,
  • jahrelange Vernachlässigung ohne Rückschnitt, sodass der Horst im Zentrum vergreist und verkahlt.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bei der Pflanzung für gute Bodenstruktur und ausreichende Drainage sorgen.
  • Nicht über Kopf gießen, wenn das Laub lange feucht bleiben würde, insbesondere in kühleren Phasen.
  • Nur mäßig düngen, vorzugsweise mit organischen oder Langzeitdüngern.
  • Alle paar Jahre bei Bedarf den Horst teilen und die vitalen Außenbereiche neu pflanzen, um die Pflanze zu verjüngen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine extrem robuste, vollkommen anspruchslose Grasart für jeden Standort suchen.
  • Wenn Sie eine trittfeste Rasenalternative benötigen – dafür ist Perlgras nicht geeignet.
  • Wenn im Garten ausschließlich sehr schwere, dauerfeuchte Böden ohne Möglichkeit zur Verbesserung vorhanden sind.
  • Wenn eine intensive Bewässerung im Sommer grundsätzlich nicht möglich ist.
Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Perlgras Atropurpurea entscheiden Sie sich für ein spezielles Strukturgras, das vor allem in bewusst geplanten Pflanzungen seine Stärken zeigt. Der Onlinekauf bei Bakker bietet Ihnen dabei mehrere praktische Vorteile:

  • Sie erhalten eine bereits vorgezogene, gut durchwurzelte Pflanze, die für die Pflanzung im Garten oder Topf vorbereitet ist.
  • Die Pflanzen werden sorgfältig verpackt und so verschickt, dass sie den Transport in der Regel gut überstehen.
  • Sie können in Ruhe zu Hause prüfen, wo das Gras am besten zur Geltung kommt, bevor Sie es setzen.
  • Durch die produktspezifischen Hinweise können Sie bereits vor dem Kauf realistisch einschätzen, ob Standort und Pflege in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon passen.

Bakker begleitet Sie mit praxisnahen Hinweisen von der Auswahl über die Pflanzung bis zur Pflege im Alltag. Wenn Sie ein fein strukturiertes, dunkellaubiges Gras suchen, das Beete und Gefäße optisch aufwertet, dabei aber keine übermäßige Pflege verlangt, ist Perlgras Atropurpurea eine überlegenswerte Ergänzung für Ihr Pflanzkonzept. Prüfen Sie Ihren Standort, planen Sie bewusst – und bestellen Sie dann gezielt genau die Anzahl Pflanzen, die Sie für eine harmonische Wirkung benötigen.

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Perlgras Atropurpurea Melica altissima atropurpurea

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Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Blüte: Juni - Juli
Art des Bodens: Sandiger Boden
Blätter das ganze Jahr
Standort: Halber Schatten
Wachstumshöhe: 1 m
Beschreibung
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Perlgras Atropurpurea – feines Strukturgras mit dunklem Laub für moderne Gärten

Perlgras Atropurpurea ist ein zartes, aber auffälliges Ziergras für alle, die ihren Garten, das Staudenbeet oder Gefäße auf Balkon und Terrasse mit einer dunkellaubigen, ruhig wirkenden Strukturpflanze ergänzen möchten. Es richtet sich an Gartenbesitzer und Balkonpflanzer, die

  • gezielt einen farblichen Kontrast zu grünen oder bunt blühenden Pflanzen suchen,
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Dieses Perlgras ist keine robuste Allzwecklösung, sondern eine bewusst gewählte Ergänzung für strukturierte Pflanzungen. Der Nutzen liegt weniger in einer auffälligen Blüte als in der dauerhaften, dunklen Blattfärbung und der feinen Textur, die Beete, Wegeinfassungen und Kübel ruhiger und gleichzeitig spannender wirken lässt.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie ein lebendes Perlgras Atropurpurea in hochwertiger Gärtnerqualität, in einem Topf kultiviert. Es handelt sich um ein mehrjähriges Gras mit eher lockerer, horstbildender Wuchsform. Das Gras wird vor dem Versand kontrolliert, fachgerecht verpackt und ist für die direkte Pflanzung im Garten oder im Gefäß geeignet.

Der Hauptverwendungszweck liegt in der Gestaltung von:

  • kleinen Gruppenpflanzungen im Stauden- oder Gräserbeet,
  • Randleisten entlang von Wegen oder Sitzplätzen,
  • Gefäßen auf Balkon und Terrasse, in Kombination mit Stauden oder niedrigeren Gräsern.

Innerhalb eines typischen E-Commerce-Sortiments hebt sich Perlgras Atropurpurea durch seine dunklen, rötlich bis purpur getönten Blätter von vielen anderen, meist grünlaubigen Gräsern ab. Es ist feiner und dezenter als hohe Präriegräser und zugleich auffälliger gefärbt als klassische, rein grüne Bodendeckergräser. Bakker als spezialisierte Online-Gärtnerei liefert Ihnen Pflanzen, die für den Versand vorbereitet sind und nach dem Einpflanzen zügig weiterwachsen können, sofern Standort und Pflege stimmen.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild:

    Perlgras Atropurpurea wächst locker horstig mit feinen, schmalen Blättern. Die Halme stehen zunächst eher aufrecht und neigen sich im Laufe der Saison leicht über, sodass ein weicher, fließender Eindruck entsteht. Im Gesamtbild wirkt es nicht massiv, sondern leicht und strukturierend.

  • Durchschnittliche Höhe und Breite:

    Im ausgewachsenen Zustand ist bei geeigneten Bedingungen in der Regel mit etwa 30–40 cm Höhe zu rechnen, in Einzel­fällen auch leicht darüber. Die Breite eines Horstes liegt meist im Bereich von rund 25–35 cm. Die Pflanze breitet sich eher langsam aus und bleibt damit gut kontrollierbar.

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    Das Blattwerk ist der Hauptzierwert. Die Blätter sind schmal, grasartig und zeigen – je nach Licht und Bodensituation – eine dunkle, rötlich bis purpurbraune Tönung, die sich im Laufe des Jahres verstärken oder leicht abschwächen kann. In eher lichtärmeren oder sehr nährstoffreichen Lagen kann der Purpurton etwas ins dunkle Grünliche übergehen. Wer die intensive Färbung erhalten möchte, sollte auf ausreichend Licht und einen nicht zu stickstoffreichen Boden achten.

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  • Wachstumsgeschwindigkeit:

    Die Wuchsleistung lässt sich als moderat bis eher langsam beschreiben. Nach der Pflanzung benötigt das Gras eine Saison, um sich gut zu etablieren. In den Folgejahren sind leichte Umfangszunahmen zu erwarten, ohne dass die Pflanze wuchert. Für größere Flächen empfiehlt es sich, mehrere Exemplare zu setzen, statt auf starke Ausläuferbildung zu hoffen.

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    Unter mitteleuropäischen Gartenbedingungen ist Perlgras Atropurpurea im Freiland in aller Regel ausreichend winterhart, sofern der Standort nicht staunass und im Winter dauerhaft durchweicht ist. Bei strengem Frost kann das Laub einziehen oder teilweise zurückfrieren. Das ist normal, die Pflanze treibt im Frühjahr in der Regel zuverlässig wieder aus. In rauen, windoffenen Lagen ist ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig sinnvoll, insbesondere bei jungen Pflanzen oder Topfkulturen.

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    Perlgras bevorzugt einen frischen, leicht feuchten, aber durchlässigen Boden. Kurze Trockenphasen werden nach der Etablierung meist toleriert, können jedoch zu gedrosseltem Wachstum und etwas matterer Färbung führen. Längere Trockenperioden ohne Bewässerung sind nicht empfehlenswert. Deutlich kritischer ist Staunässe: Steht die Pflanze längere Zeit im Wasser, kommt es leicht zu Wurzelproblemen und Ausfällen.

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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein dauerhaft überzeugendes Erscheinungsbild ist der Standort entscheidend. Viele Probleme lassen sich durch eine gute Planung vor dem Kauf vermeiden.

Empfohlene Lage: Ein Platz in voller Sonne bis hellem Halbschatten ist in den meisten Gärten sinnvoll. Je sonniger, desto intensiver kann sich die dunkle Laubfärbung ausprägen, sofern die Wasserversorgung stimmt. In tiefem Schatten nimmt die Färbung erfahrungsgemäß ab, und der Wuchs kann weicher und lockerer werden.

Bodentyp: Ideal ist ein humoser, locker-lehmiger Boden, der Feuchtigkeit hält, aber nicht zur Staunässe neigt. Reine Sandböden sollten vor der Pflanzung mit Kompost oder guter Gartenerde verbessert werden. Sehr schwere, tonige Böden sollten mit Sand, Splitt oder grobem Kompost gelockert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.

Empfindlichkeit gegenüber Wind oder Staunässe: Gegen normalen Gartenwind ist Perlgras unempfindlich. Langanhaltende, starke Winde können die Halme etwas niederdrücken, schädigen sie aber im Normalfall nicht dauerhaft. Stark windoffene Lagen trocknen jedoch schneller aus, was bei der Bewässerung zu berücksichtigen ist. Staunässe sollte konsequent vermieden werden. Senken im Gelände, in denen sich Regenwasser sammelt, sind kein geeigneter Platz.

Notwendiger Pflanzabstand: Für eine natürliche, geschlossene Wirkung empfiehlt sich ein Pflanzabstand von etwa 25–30 cm zwischen den Horsten. In Gefäßen können zwei bis drei Pflanzen in einen größeren Kübel gesetzt werden, wenn genügend Volumen vorhanden ist. Zu dicht gepflanzte Bestände werden schneller konkurrenzstark, was die Einzelpflanzen schwächt.

Balkon- oder Terrassensituation: Auf Balkon und Terrasse eignet sich Perlgras Atropurpurea besonders als Strukturgeber in modernen Pflanzgefäßen. Achten Sie auf:

  • ausreichend große Gefäße mit Abzugslöchern,
  • einen Untersetzer, der zwar Wasser auffängt, aber nicht dauerhaft gefüllt bleibt,
  • einen Standort ohne dauerhafte Vollbeschattung,
  • Schutz vor Dauerregen, wenn das Gefäß keinen sehr guten Wasserablauf bietet.

Häufige Fehler, die zu vermeiden sind:

  • Zu nasser Boden: Pflanzung in Senken oder in schlecht drainierten Gefäßen führt oft zu Wurzelfäulnis.
  • Zu dunkler Standort: Führt zu schwacher Färbung und weniger kompakter Wuchsform.
  • Dauerhafte Trockenheit im Topf: Besonders im Sommer trocknen Kübel schnell aus; unregelmäßiges Gießen schwächt das Gras.
  • Zu hoher Stickstoffdünger: Fördert weiches, stark grünes Blattwerk und mindert die typische Purpurfärbung.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Der sicherste Zeitpunkt für die Pflanzung im Freiland liegt im Frühjahr, sobald der Boden dauerhaft frostfrei und leicht erwärmt ist. Eine Pflanzung im frühen Herbst ist ebenfalls möglich, wenn die Pflanze noch ausreichend Zeit hat, vor dem Winter einzuwurzeln. In raue Lagen oder bei Topfkultur ist die Frühjahrspflanzung meist die risikoärmere Wahl.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Lockern Sie den Boden auf eine Tiefe von etwa 20–25 cm.
  • Entfernen Sie Wurzelunkräuter und Steine.
  • Arbeiten Sie bei sandigen Böden gut verrotteten Kompost ein, um Wasserhaltevermögen und Nährstoffversorgung zu verbessern.
  • Bei sehr schweren Böden mischen Sie Sand oder feinen Splitt zu, um die Durchlüftung zu erhöhen.
  • Für Gefäße wählen Sie eine stabile, hochwertige Pflanzerde und legen eine dünne Drainageschicht (z.B. Tonscherben oder Blähton) über das Abzugsloch.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Topf mit dem Perlgras kurz in einen Eimer mit Wasser, bis der Wurzelballen gut durchfeuchtet ist.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwas breiter als der Wurzelballen ist.
  • Setzen Sie die Pflanze so ein, dass die Oberkante des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt – nicht zu tief, nicht zu hoch.
  • Füllen Sie das Loch mit der vorbereiteten Erde auf und drücken Sie vorsichtig an, um Hohlräume zu vermeiden.
  • Bei Pflanzung mehrerer Exemplare den empfohlenen Abstand einhalten.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie nach dem Setzen gründlich, damit sich Erde und Wurzeln gut verbinden. In den ersten Wochen sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, ohne zu vernässen. Besonders bei sonnigen Frühlingstagen ist ein regelmäßiger Kontrollblick sinnvoll.

Beobachtung in den ersten Wochen: Nach der Pflanzung können die Halme zunächst etwas schlapp wirken, bis das Gras neue Wurzeln bildet. Das ist normal, solange kein starker Blattverlust auftritt. Achten Sie auf:

  • heller werdende oder vertrocknende Blattspitzen – Hinweis auf Trockenstress,
  • gelblich-weiche Blätter und muffigen Geruch im Boden – Hinweis auf Staunässe,
  • Frischgrüne oder dunkel durchgefärbte Neutriebe – Hinweis auf erfolgreiches Anwachsen.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Der tatsächliche Pflegeaufwand ist überschaubar, erfordert aber Aufmerksamkeit für Wasserhaushalt und Standortbedingungen. Das Gras ist kein „Einsetzen und Vergessen“-Produkt, belohnt aber regelmäßige, maßvolle Pflege mit stabiler Wirkung.

Frühling:

  • Entfernen Sie abgestorbene Halme vorsichtig mit der Hand oder einer Schere.
  • Ein radikaler Rückschnitt bis knapp über den Boden ist in vielen Fällen nicht zwingend nötig, kann aber bei stark vergreisten Horsten sinnvoll sein.
  • Eine leichte Gabe eines organischen, eher langsam wirkenden Düngers im Wurzelbereich genügt für den Start in die Saison.
  • Achten Sie in Trockenphasen auf ausreichend Wasser, aber nicht auf staunasse Erde.

Sommer:

  • Halten Sie den Boden gleichmäßig leicht feucht, besonders bei Topfkultur und an sehr sonnigen Standorten.
  • Kontrollieren Sie Pflanzen in Gefäßen regelmäßig auf durchwurzelte Töpfe; bei sehr beengtem Wurzelraum kann Umtopfen oder Teilen nötig werden.
  • Vermeiden Sie starke Spät­sommerdüngung, um weiche, frostempfindliche Triebe zu verhindern.
  • Beobachten Sie die Färbung: Eine nachlassende Purpurfarbe kann ein Hinweis auf Lichtmangel oder sehr nährstoffreiche Böden sein.

Herbst:

  • Die Laubfärbung kann sich zum Herbst hin verändern; einzelne Halme trocknen ein.
  • Starke Rückschnitte sind zu diesem Zeitpunkt nicht zwingend nötig. Viele Gartenbesitzer lassen die Halme über den Winter stehen, da sie Struktur im Beet geben.
  • In Töpfen können Sie das Gefäß etwas näher an die Hauswand rücken, um es vor Durchfrieren und Starkregen zu schützen.

Winter:

  • Im Freiland ist meist kein umfangreicher Winterschutz erforderlich, sofern der Standort nicht extrem windoffen und nass ist.
  • Topfpflanzen sollten auf Füße gestellt werden, damit Wasser abfließen kann, und können bei sehr starkem Frost vorübergehend geschützter gestellt oder mit Vlies umwickelt werden.
  • Gießen Sie an frostfreien Tagen sparsam, wenn die Erde völlig ausgetrocknet ist, besonders im Kübel.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Vertrocknete Blattspitzen: Hinweis auf Wassermangel oder sehr trockene Luft. Maßvoll, aber regelmäßig gießen.
  • Blätter kippen um oder werden matschig: Kann auf Staunässe hinweisen. Drainage verbessern, gegebenenfalls umpflanzen.
  • Sehr spärlicher Austrieb nach dem Winter: Eventuell zu tief sitzender Wurzelballen oder geschwächte Pflanze. Boden lockern, gegebenenfalls im Frühjahr teilen und den vitalsten Teil neu setzen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Im Garten eignet sich Perlgras Atropurpurea besonders für kleine Gruppen in Staudenbeeten, an Wegrändern und in der Nähe von Sitzplätzen, wo seine feine Struktur gut wahrgenommen wird. Es passt gut in moderne, klare Pflanzkonzepte, aber auch in locker-naturnahe Arrangements, solange die Bodenverhältnisse stimmen.

Auf Terrasse oder Balkon: In Gefäßen bringt das Gras Ruhe in Pflanzungen, die sonst stark durch Blüten dominiert werden. Es eignet sich als Mittelpflanze in runden Töpfen oder als Randpflanze in länglichen Kübeln. In Kombination mit anderen Ziergräser kann eine harmonische, bewegte Pflanzung entstehen, die auch bei Wind lebendig wirkt, ohne unruhig zu erscheinen.

Im Beet: In gemischten Staudenbeeten setzt Perlgras dunkle Akzente zwischen helllaubigen oder pastellfarben blühenden Pflanzen. Geeignet sind z.B. Stauden mit hellen Blüten oder graugrünem Laub, die vom Kontrast profitieren. In kleineren Beeten reicht oft schon eine Gruppe von drei bis fünf Pflanzen, um einen klar wahrnehmbaren Effekt zu erzielen.

Als Solitär oder in Reihe: Als alleinstehende Solitärpflanze wirkt dieses feine Gras eher zurückhaltend. Seine Stärke liegt in der Wiederholung: Mehrere Exemplare in lockeren Reihen entlang eines Weges oder vor einer niedrigen Mauer schaffen einen strukturierten, professionell wirkenden Eindruck. Für eine streng formale Hecke ist Perlgras Atropurpurea nicht geeignet, da es zu locker und zu feinwüchsig ist.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen:

  • hell blühende Stauden, die durch den dunklen Hintergrund besser zur Geltung kommen,
  • kompakte Kleinstrauchrosen oder niedrige Sommerblüher im Vordergrund,
  • Polsterstauden oder flach wachsende Bodendecker, die den Boden zwischen den Horsten abschließen.

Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen ähnliche Ansprüche an Bodenfeuchte und Licht haben. Stark wuchernde Stauden oder aggressive Bodendecker können das eher feine Wurzelwerk des Perlgrases auf Dauer verdrängen.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • Standorte mit dauerhaft sehr nassem, schweren Boden, an denen Wasser lange steht,
  • extreme Schattenlagen, z.B. direkt unter dichten, immergrünen Gehölzen,
  • sehr stark frequentierte Bereiche, in denen das Gras regelmäßig betreten oder belastet würde,
  • Gärten, in denen keinerlei zusätzliche Bewässerung möglich ist und im Sommer regelmäßig lange Trockenphasen auftreten.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Perlgras Atropurpurea gilt nicht als besonders krankheitsanfällig, kann aber unter ungünstigen Bedingungen Probleme entwickeln.

Plausible Krankheiten oder Schädlinge:

  • Wurzelfäulnis: Tritt vor allem bei dauerhaft zu nassen Böden oder Töpfen ohne funktionierende Drainage auf.
  • Pilzliche Blattflecken: In sehr feuchten Sommern oder an schlecht belüfteten Standorten können sich unregelmäßige Flecken auf den Halmen zeigen.
  • Allgemeine Schwäche: Durch Düngungsfehler, zu dichten Stand oder starke Konkurrenz anderer Pflanzen.

Typische Schädlinge wie Schnecken zeigen in vielen Gärten nur mäßiges Interesse an den feinen Blättern, können aber an sehr jungen Pflanzen gelegentlich knabbern. Ein absoluter Schutz ist nicht erforderlich, jedoch ist eine kurze Kontrolle nach dem Pflanzen sinnvoll.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhafte Staunässe im Wurzelbereich, etwa durch geschlossene Untersetzer ohne Wasserablauf,
  • starker Schatten und dichte Bepflanzung, die kaum Luftbewegung zulässt,
  • zu starke, vor allem stickstoffbetonte Düngung, die weiches, anfälliges Gewebe erzeugt,
  • jahrelange Vernachlässigung ohne Rückschnitt, sodass der Horst im Zentrum vergreist und verkahlt.

Realistische Präventionsmaßnahmen:

  • Bei der Pflanzung für gute Bodenstruktur und ausreichende Drainage sorgen.
  • Nicht über Kopf gießen, wenn das Laub lange feucht bleiben würde, insbesondere in kühleren Phasen.
  • Nur mäßig düngen, vorzugsweise mit organischen oder Langzeitdüngern.
  • Alle paar Jahre bei Bedarf den Horst teilen und die vitalen Außenbereiche neu pflanzen, um die Pflanze zu verjüngen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist:

  • Wenn Sie eine extrem robuste, vollkommen anspruchslose Grasart für jeden Standort suchen.
  • Wenn Sie eine trittfeste Rasenalternative benötigen – dafür ist Perlgras nicht geeignet.
  • Wenn im Garten ausschließlich sehr schwere, dauerfeuchte Böden ohne Möglichkeit zur Verbesserung vorhanden sind.
  • Wenn eine intensive Bewässerung im Sommer grundsätzlich nicht möglich ist.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Mit Perlgras Atropurpurea entscheiden Sie sich für ein spezielles Strukturgras, das vor allem in bewusst geplanten Pflanzungen seine Stärken zeigt. Der Onlinekauf bei Bakker bietet Ihnen dabei mehrere praktische Vorteile:

  • Sie erhalten eine bereits vorgezogene, gut durchwurzelte Pflanze, die für die Pflanzung im Garten oder Topf vorbereitet ist.
  • Die Pflanzen werden sorgfältig verpackt und so verschickt, dass sie den Transport in der Regel gut überstehen.
  • Sie können in Ruhe zu Hause prüfen, wo das Gras am besten zur Geltung kommt, bevor Sie es setzen.
  • Durch die produktspezifischen Hinweise können Sie bereits vor dem Kauf realistisch einschätzen, ob Standort und Pflege in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon passen.

Bakker begleitet Sie mit praxisnahen Hinweisen von der Auswahl über die Pflanzung bis zur Pflege im Alltag. Wenn Sie ein fein strukturiertes, dunkellaubiges Gras suchen, das Beete und Gefäße optisch aufwertet, dabei aber keine übermäßige Pflege verlangt, ist Perlgras Atropurpurea eine überlegenswerte Ergänzung für Ihr Pflanzkonzept. Prüfen Sie Ihren Standort, planen Sie bewusst – und bestellen Sie dann gezielt genau die Anzahl Pflanzen, die Sie für eine harmonische Wirkung benötigen.

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Ref : 026815
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