Taro Colocasia esculenta
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"Taro

Taro ist eine außergewöhnliche Wasser- und Sumpfpflanze, die sich ideal für Gartenteiche, feuchte Zonen und große Gefäße mit dauerhaft feuchter Erde eignet. Mit ihren großen, pfeilförmigen Blättern bringt sie ein exotisches, fast tropisches Flair in den Garten – ohne dass Sie ein Gewächshaus benötigen. Diese Pflanze richtet sich an Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die bewusst einen feuchten oder nassen Standort gestalten möchten, zum Beispiel am Teichrand oder in einer speziell angelegten Sumpfzone. Sie ist besonders interessant für Menschen, die eine markante Strukturpflanze suchen und bereit sind, etwas auf die Bedürfnisse einer wärme- und feuchtigkeitsliebenden Staude zu achten.

Der Nutzen ist vor allem optischer Natur: kräftiges Laub, eine klare, dekorative Form und ein ungewöhnlicher Charakter, der sich deutlich von üblichen Beetpflanzen unterscheidet. Wer hingegen nach einer trockenheitsverträglichen, anspruchslosen Gartenpflanze sucht, liegt bei Taro nicht richtig. Sie ist eine Spezialistin für feuchte Standorte – und genau dort kann sie ihre Stärke voll ausspielen.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie eine lebende Taro-Pflanze in gärtnerischer Qualität, die für die Verwendung als Wasser- oder Sumpfpflanze im Garten vorbereitet ist. Je nach Saison und Verfügbarkeit wird sie in der Regel als kräftige Jungpflanze im Topf oder als vorgetriebener Wurzelstock (Knolle, Rhizom) geliefert, der nach der Pflanzung neu durchtreibt. Sie kaufen also kein kurzlebiges Deko-Element, sondern eine mehrjährige Pflanze, die sich am passenden Standort über Jahre entwickeln kann.

Der Hauptverwendungszweck von Taro liegt in der Gestaltung von Randbereichen von Gartenteichen, feuchten Gräben, Miniteichen im Kübel und anderen nassen Zonen. Sie kann dort als Solitärpflanze oder in kleinen Gruppen gesetzt werden, um eine markante, auffällige Struktur zu schaffen. Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments von Wasserpflanzen nimmt Taro eine besondere Stellung ein: Sie wird vor allem wegen ihres Laubs und des exotischen Eindrucks geschätzt, weniger wegen einer auffälligen Blüte. Im Vergleich zu typischen Blütenpflanzen für Teiche bietet sie ein deutlich kräftigeres Blattwerk, benötigt aber dafür auch mehr Wärme und Feuchtigkeit.

Bakker als Online-Gärtnerei sorgt dafür, dass die Pflanze fachgerecht kultiviert, schonend verpackt und für den Versand vorbereitet wird. So können Sie Taro bequem online bestellen und zu einem Zeitpunkt pflanzen, der für Ihr Klima und Ihren Garten passend ist.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Taro bildet aufrechte, kräftige Stiele, an denen große, herz- bis pfeilförmige Blätter sitzen. Der Gesamteindruck erinnert an ein kleines, buschiges Staudenhorst mit deutlich sichtbarem Blattgerüst. Im Laufe der Saison wird die Pflanze dichter und wirkt zunehmend üppig. Die Pflanze eignet sich daher als Blickfang, nicht als Hintergrundfüller.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Freilandbedingungen erreicht Taro in der Vegetationszeit meist eine Höhe von etwa 60–120 cm, je nach Wärme, Nährstoffangebot und Länge des Sommers. In sehr geschützten, warmen Lagen oder im Kübel an einem warmen Platz kann sie vereinzelt auch höher werden. Die Breite eines über mehrere Jahre etablierten Horstes liegt häufig zwischen 50 und 80 cm. Rechnen Sie also mit einer Pflanze, die durchaus Präsenz im Beet oder am Teichrand zeigt, ohne gleich völlig dominant zu werden.
  • Blattwerk: Der Zierwert der Pflanze liegt nahezu vollständig in den großen Blättern. Sie sind meist sattgrün bis mittelgrün, mit einer glatten Oberfläche und klarer Blattnervatur. Je nach Sorte oder Herkunft können leichte Farbabweichungen oder Nuancen auftreten, die aber in der Regel im grünen Bereich bleiben. Die Blätter wirken besonders dekorativ, wenn Sie sie leicht erhöht oder an einem Standort platzieren, an dem sie von hinten angeleuchtet werden. Sie sollten wissen, dass große Blätter empfindlicher auf starke Winde, Hagel oder mechanische Beschädigungen reagieren als kleine Blätter anderer Pflanzen.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Taro kann blühen, die Blüten ähneln dabei einem Kolben mit Hülle, wie man es von Aronstabgewächsen kennt. Unter mitteleuropäischen Gartenbedingungen ist die Blüte jedoch eher zweitrangig und nicht in jedem Jahr zu erwarten. Die Pflanze wird in der Praxis fast ausschließlich wegen ihres imposanten Laubs gesetzt. Wenn Sie eine Pflanze primär wegen langer, auffälliger Blüte suchen, ist Taro daher nicht die erste Wahl.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Bei ausreichender Wärme, gleichbleibender Feuchtigkeit und guter Nährstoffversorgung wächst Taro im Sommer zügig. Aus einer zunächst recht kompakten Pflanze kann sich innerhalb weniger Wochen ein stattlicher Horst entwickeln. In kühlen Frühjahren oder an wenig geschützten Standorten kann sich der Austrieb verzögern, und die Pflanze bleibt entsprechend kleiner. Es ist sinnvoll, ihr etwas Zeit zu geben, bis der Boden wirklich erwärmt ist.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Taro stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen und ist daher in weiten Teilen Mitteleuropas nur bedingt winterhart. Kurzfristige leichte Fröste können unter Umständen den oberirdischen Teil schädigen, die unterirdischen Pflanzenteile überleben dagegen je nach Bodenverhältnissen. In Gegenden mit strengen oder langen Wintern ist ein verlässlicher Überwinterungserfolg im Freiland nicht garantiert. Häufig wird Taro daher als frostempfindliche Staude behandelt, die im Herbst in frostfreie, kühle Räume umzieht oder in gut isolierten Gefäßen überwintert wird. Wenn Sie in einer Region mit milderen Wintern leben, kann es sich lohnen, vorsichtig zu testen, welche Temperaturen Ihre Pflanze verträgt, dabei aber unbedingt einen Ausfall als Möglichkeit einzuplanen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Taro ist deutlich auf feuchte bis nasse Standorte spezialisiert. Sie verträgt ständige Feuchtigkeit oder flaches Wasser sehr gut, solange dieses nicht während der Vegetationszeit eiskalt ist. Trockenphasen mag sie dagegen überhaupt nicht: zieht das Substrat regelmäßig komplett ab, reagieren die Blätter mit Welken, Einrollen und langfristig mit Absterben. Staunässe ist in diesem speziellen Fall kein Problem, sondern eher gewünscht, solange das Wasser nicht faulig wird und der Standort ausreichend warm und weder komplett lichtarm noch von kaltem Wind geprägt ist.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Taro lässt sich sowohl im Freiland an Teichrändern und in sumpfigen Zonen als auch in großen Gefäßen kultivieren. Für die Kultur im Freiland ist ein gut feuchter, nicht zu kalter Standort wichtig. Im Topf sollte das Gefäß ein ausreichend großes Volumen bieten, damit die Wurzeln sich ausbreiten können. Im Kübel ist es besonders einfach, die Wasserführung zu kontrollieren: Sie können die Pflanze zum Beispiel in einen größeren Übertopf mit Wasser stellen oder direkt in einen Miniteich integrieren. Wer die Pflanze über den Winter frostfrei stellen möchte, ist mit einer Kübelkultur im Vorteil.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit Taro sich gut entwickelt, benötigt sie einen Standort mit hoher Luft- und Bodenfeuchtigkeit sowie ausreichender Wärme. Ideal ist ein Platz in voller Sonne bis hellem Halbschatten. Reine Vollschattenlagen sind ungünstig, da die Pflanze dann meist schwach wächst, weniger Blätter bildet und anfälliger für Krankheiten wird. In sehr heißen Regionen kann ein leichter Schutz vor der prallen Mittagssonne sinnvoll sein, um Blattverbrennungen zu vermeiden, vor allem im Kübel.

Beim Bodentyp bevorzugt Taro einen nährstoffreichen, humosen und dauerhaft feuchten Untergrund. Lehmböden mit organischer Substanz eignen sich meist gut, sofern sie im Frühjahr ausreichend erwärmen. Reine, kalte Sandböden oder sehr steinige Substrate sind ungünstig, da sie Wasser zu schnell ableiten. In solchen Fällen ist es sinnvoll, eine Pflanzgrube mit geeignetem Substrat anzulegen oder direkt in einen großen Topf mit lehmig-humoser Teicherde zu pflanzen.

Wind spielt bei Taro eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die großen Blätter wirken wie Segel, die bei starkem Wind leicht einreißen oder umknicken. Ein möglichst windgeschützter Standort, etwa neben einer Mauer, Hecke oder in einer geschützten Gartenecke am Teich, sorgt für deutlich schönere Blätter über die gesamte Saison.

Beim Pflanzabstand sollte man die spätere Breite der Pflanzen berücksichtigen. Für Solitärpflanzungen reichen etwa 50–70 cm Abstand zu Nachbarpflanzen. In Gruppenpflanzungen können zwei bis drei Exemplare in einem Abstand von rund 40–60 cm gesetzt werden, um eine geschlossene Wirkung zu erzielen. Zu eng gesetzte Pflanzen behindern sich gegenseitig und trocknen im Kübel schneller aus, weil die Blätter stark verdunsten.

Auf dem Balkon oder der Terrasse kann Taro im großen Kübel, in einem Miniteich oder einem Pflanzkorb mit Wasserreservoir stehen. Wichtig ist dort, dass der Behälter nicht in praller, ungeschützter Hitze steht, die das Wasser übermäßig aufheizt oder binnen kurzer Zeit verdunsten lässt. Ein leicht geschützter Platz mit Morgensonne und Abendsonne ist oft ideal.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Die Pflanze in normale, eher trockene Gartenbeete setzen – dort leidet sie schnell unter Wassermangel.
  • Zu frühes Auspflanzen in kalte, nasse Erde im Frühjahr – das bremst das Wachstum stark aus.
  • Auf einem zugigen, sehr windoffenen Platz pflanzen – dort werden die Blätter schnell beschädigt.
  • Den Topf zu klein wählen – dadurch trocknet das Substrat trotz Feuchteliebe zu schnell aus.
Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt
In den meisten Regionen ist der ideale Pflanzzeitpunkt das späte Frühjahr, wenn keine stärkeren Nachtfröste mehr zu erwarten sind und der Boden sich bereits erwärmt hat. Ein pflanzfertiger Taro-Wurzelstock, den Sie von Bakker erhalten, kann dann sicher austreiben, ohne durch Kälte zurückgeworfen zu werden. Bei Kübelkultur können Sie etwas früher beginnen, sofern Sie den Topf bei Kälteeinbrüchen vorübergehend geschützt stellen.

2. Vorbereitung von Boden oder Gefäß
Im Freiland heben Sie eine Pflanzgrube aus, die etwas breiter und tiefer als der Wurzelballen oder Wurzelstock ist. Mischen Sie bei Bedarf gut verrotteten Kompost oder spezielle Teicherde ein, um Nährstoffe und Wasserhaltevermögen zu verbessern. Stehen Sie am Teichrand, sollten Sie darauf achten, dass die Pflanze dort positioniert wird, wo der Wasserstand gleichmäßig und nicht zu tief ist, damit sich der Wurzelbereich nicht im eisigen Wasser befindet.

Für die Kübelkultur wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Ablaufloch, das Sie in einen größeren, wassergefüllten Übertopf stellen können, oder Sie verwenden einen Pflanzkorb für Wasserpflanzen. Füllen Sie das Gefäß mit einem schweren, nährstoffreichen Substrat, das nicht sofort aufschwimmt, wenn Wasser zugegeben wird.

3. Einpflanzen
Setzen Sie die Taro-Pflanze oder den Wurzelstock so in die vorbereitete Grube, dass der obere Rand des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt. Drücken Sie das Substrat sorgfältig an, damit keine größeren Hohlräume bleiben. Im Teichrandbereich darf der untere Teil der Pflanze leicht im Wasser stehen, die Triebspitzen sollten aber zunächst noch über Wasser liegen, bis die Pflanze eingewurzelt ist.

Im Kübel setzen Sie die Pflanze mittig, füllen Substrat rundherum auf und drücken es behutsam an. Achten Sie darauf, den Wurzelstock nicht zu tief zu versenken, damit der neue Austrieb nicht erschwert wird.

4. Angießen nach der Pflanzung
Gießen Sie im Freiland gründlich an, auch wenn der Standort feucht erscheint. Das sorgt dafür, dass das Substrat sich um den Wurzelstock legt und die Feuchtigkeit sofort verfügbar ist. Am Teichrand können Sie das Pflanzloch nach dem Einsetzen mit Wasser fluten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Im Kübel gießen Sie ebenfalls reichlich, bis das Substrat vollständig durchfeuchtet ist. Erst danach wird der Topf in den Übertopf mit Wasser oder in den Miniteich gestellt. In den ersten Tagen nach der Pflanzung sollte das Wasser eher knapp über dem Substrat stehen, damit der Wurzelbereich nicht in kaltem, stehenden Wasser versinkt.

5. Beobachtung in den ersten Wochen
Kontrollieren Sie in den ersten Wochen regelmäßig den Feuchtigkeitsstand und die Temperatur. Gerade frisch gesetzte Pflanzen reagieren empfindlich auf plötzliches Austrocknen und extreme Kälte. Wenn die Blätter welk wirken oder die Pflanze überhaupt nicht austreibt, prüfen Sie, ob der Wurzelstock noch fest und gesund ist. Verzögerter Austrieb kann an kühlen Temperaturen liegen; komplett matschige oder ausgetrocknete Wurzelbereiche deuten auf Fäulnis oder Trockenstress hin.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling
Im Frühling beginnt Taro, neu auszutreiben. In dieser Phase ist Geduld wichtig: Die Pflanze wartet auf ausreichend Wärme. Halten Sie den Wurzelbereich feucht, aber nicht eiskalt und vermeiden Sie späte, starke Fröste. Entfernen Sie abgestorbene Reste aus dem Vorjahr, damit der neue Austrieb ungehindert wachsen kann. Bei Kübelpflanzen können Sie die Wassermenge zunächst etwas zurückhaltender dosieren, solange die Temperaturen noch niedrig sind.

Sommer
Im Sommer zeigt Taro ihr volles Wachstumspotenzial. Jetzt benötigt sie konstant feuchte bis nasse Bedingungen und einen guten Nährstoffnachschub. Eine organische Düngung oder ein langsam wirkender Volldünger in moderater Dosierung kann sinnvoll sein, um kräftiges Blattwachstum zu unterstützen. Beobachten Sie regelmäßig den Wasserstand: Besonders im Kübel kann das Substrat an heißen Tagen schneller austrocknen, als man erwartet. Blätter, die plötzlich weich werden oder hängen, sind ein Alarmzeichen für Wassermangel.

Herbst
Mit sinkenden Temperaturen verlangsamt sich das Wachstum. Erste Nachtfröste können das Blattwerk schädigen, ohne dass die unterirdischen Teile sofort geschädigt werden. Im Freiland können Sie beschädigte Blätter nach und nach entfernen, um Fäulnis zu vermeiden. In Regionen mit stärkerem Frost ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über eine geschützte Überwinterung nachzudenken: Kübelpflanzen können in einen kühlen, frostfreien Raum umziehen, wo sie mit mäßiger, aber nicht völlig eingestellter Wassergabe ruhen.

Winter
Im Winter ziehen sich die oberirdischen Teile in der Regel weitgehend zurück. In sehr milden Regionen mit geschütztem Standort und ausreichend isolierendem Substrat können die unterirdischen Teile im Boden überdauern. In Gegenden mit harten Wintern ist das Risiko eines Totalverlustes jedoch hoch. Kübelpflanzen werden idealerweise frostfrei bei niedrigen, aber nicht dauerhaft nahe null liegenden Temperaturen gehalten. Das Substrat bleibt leicht feucht, Staunässe bei Kälte sollte jedoch vermieden werden, um Fäulnis vorzubeugen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand
Der Pflegeaufwand für Taro ist insgesamt moderat, aber konzentriert sich stark auf die Wasserführung und den Winterschutz. Wer bereit ist, regelmäßig nach dem Wasserstand zu schauen und die Pflanze im Winter gegebenenfalls umzusetzen, wird gut mit ihr zurechtkommen. Eine völlig „sich selbst überlassene“ Kultur in trockenen, windigen Ecken funktioniert dagegen kaum.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Blätter hängen oder rollen sich ein: meist ein Hinweis auf Wassermangel oder extremen Hitzestress – Substrat durchnässen, gegebenenfalls etwas schattieren.
  • Blattränder werden braun und trocken: kann auf zu starke Sonneneinstrahlung bei gleichzeitigem Wassermangel oder auf sehr trockene Luft hinweisen – Standort prüfen, besser wässern, gegebenenfalls leicht verschatten.
  • Blätter vergilben flächig: möglicher Nährstoffmangel oder dauerhafte Kälte – moderat düngen, Standort wärmer wählen, sofern möglich.
  • Triebe oder Wurzeln faulen: zu kalte, sauerstoffarme Staunässe im Winter oder bei niedrigen Temperaturen – Wasserstand reduzieren, für bessere Belüftung sorgen, betroffene Pflanzenteile entfernen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten
Im Garten kommt Taro besonders gut an Teichrändern, in künstlich angelegten Sumpfbeeten oder in feuchten Senken zur Geltung. Sie dient als markanter Blickfang, der die flachen Wasserspiegel optisch aufwertet und Struktur in die Bepflanzung bringt. In einer Gruppe von zwei bis drei Pflanzen wirkt sie wie ein kleiner Hain mit großen Blättern.

Auf Terrasse oder Balkon
Auf Terrasse oder Balkon kann Taro in großen Gefäßen oder Miniteichen kultiviert werden. Hier kommt ihr dekoratives Laub besonders nah zur Geltung, etwa neben einer Sitzgruppe oder als grüner Hintergrund für niedrigere Pflanzen. Wenn Sie ein Wasserelement schaffen möchten, ohne einen großen Gartenteich anzulegen, ist Taro eine der eindrucksvolleren Optionen, um dieses Element zu betonen.

Im Beet und als Solitär
In klassischen Blumenbeeten ist Taro weniger geeignet, da diese oft zu trocken sind. In einem feuchten Staudenbeet oder einer Sumpfzone kann sie aber hervorragend als Solitärpflanze stehen, die von niedrigeren, feuchtigkeitsliebenden Pflanzen begleitet wird. Ihre Höhe und Blattgröße sorgen für eine klare vertikale Struktur, die das Auge führt.

Hecke oder Gruppenpflanzung
Als Heckenpflanze im engeren Sinne eignet sich Taro nur eingeschränkt, da sie laubabwerfend ist und in kälteren Regionen nicht zuverlässig überwintert. In saisonalen Pflanzungen oder in Kombination mit anderen hochwachsenden Sumpfstauden kann sie aber eine lockere, sommerliche Sichtschutzfunktion übernehmen, insbesondere am Rand von Sitzplätzen nahe am Wasser.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen
Taro lässt sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren, die feuchten Boden lieben, aber eine andere Wuchshöhe oder Blattstruktur haben. Denkbar sind zum Beispiel niedrige Sumpfgräser, kleinere Blattschmuckstauden oder blühende Wasserpflanzen, die optische Akzente zwischen dem kräftigen Taro-Laub setzen. Achten Sie darauf, dass die Partnerpflanzen ähnliche Ansprüche an Wasser und Temperatur haben, damit keine Seite leidet.

Als Teil einer Bepflanzung von Uferpflanzen eignet sich Taro dort, wo bewusst ein exotischerer Eindruck gewünscht ist und ausreichend Platz und Wärme vorhanden sind.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

  • Sehr kleine Balkone ohne Möglichkeit, einen größeren Kübel oder Miniteich zu stellen.
  • Gärten mit überwiegend trockenen, sandigen Böden ohne unkomplizierte Möglichkeit, einen feuchten Bereich zu schaffen.
  • Regionen mit extrem harten Wintern, wenn keine frostfreie Überwinterungsmöglichkeit für Kübel vorhanden ist.
  • Standorte, an denen Sie die Pflanze nach dem Setzen praktisch nicht mehr erreichen können, um Wasserstand oder Zustand zu kontrollieren.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge
Taro ist bei geeigneten Bedingungen relativ robust, kann aber bei ungünstigem Standort oder Pflege geschwächt sein und dadurch anfälliger für Probleme werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Luftbewegung können pilzliche Blattflecken auftreten, die sich durch dunkle, unregelmäßige Flecken auf den Blättern zeigen. Bei Topfkultur in Innenräumen oder geschützten Ecken können vereinzelt saugende Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auftreten, vor allem, wenn die Pflanze unter Trockenstress steht.

Bedingungen, die Probleme begünstigen

  • Zu kalte, dauerhaft nasse Erde, besonders in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling.
  • Länger anhaltende Trockenheit, insbesondere bei Topfpflanzen in voller Sonne.
  • Sehr windige Standorte, bei denen Blätter ständig einreißen und verletzt werden.
  • Starke Temperaturschwankungen, etwa wenn Kübel tagsüber stark aufheizen und nachts stark auskühlen.

Realistische Präventionsmaßnahmen
Setzen Sie Taro von Anfang an an einen passenden Standort und achten Sie auf gleichmäßige Feuchtigkeit. Entfernen Sie beschädigte oder erkrankte Blätter zeitnah, um eine weitere Ausbreitung von Pilzerkrankungen zu vermeiden. Bei Schädlingsbefall helfen oft schon mechanische Maßnahmen wie das Abspülen der Blätter mit Wasser. Bei Kübelkultur kann ein Standortwechsel – weg von überhitzten Wänden oder sehr trockener Luft – ebenfalls Entlastung bringen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist
Wenn Sie keine Möglichkeit haben, einen dauerhaft feuchten oder nassen Platz zu realisieren, ist Taro nicht die geeignete Pflanze. Gleiches gilt, wenn Sie eine völlig pflegeleichte, winterharte Staude suchen, die in jedem Fall ohne Schutz im Freiland überlebt. Wer nicht bereit ist, im Winter gegebenenfalls einen Kübel frostfrei zu stellen oder im Sommer regelmäßig den Wasserstand im Blick zu behalten, sollte lieber auf andere, robustere Gartenpflanzen ausweichen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker bietet Ihnen Taro in gärtnerisch geprüfter Qualität, die auf die Kultur im Garten oder im Kübel vorbereitet ist. Die Pflanzen werden sorgfältig ausgewählt, fachgerecht verpackt und so verschickt, dass sie die Reise gut überstehen. Sie erhalten eine Pflanze, mit der Sie – bei Beachtung der oben beschriebenen Standort- und Pflegehinweise – realistische Chancen auf eine eindrucksvolle Entwicklung haben.

Der Onlinekauf bei Bakker erleichtert Ihnen die Planung Ihrer Teich- oder Sumpfzone: Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Platz und Überwinterungsmöglichkeiten zu Ihren Bedingungen passen, bevor Sie bestellen. Umfangreiche Produktinformationen unterstützen Sie dabei, die richtige Entscheidung zu treffen und Fehlkäufe zu vermeiden. So investieren Sie gezielt in eine Pflanze, die Ihren Garten oder Ihre Terrasse um eine charaktervolle, exotisch wirkende Struktur bereichert.

Wenn Sie eine auffällige, feuchteliebende Blattpflanze suchen und bereit sind, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, ist Taro eine durchdachte Wahl. Bestellen Sie bequem online bei Bakker, planen Sie Ihren Standort sorgfältig – und genießen Sie in der Saison die markante Präsenz dieser besonderen Wasserpflanze.

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Taro Colocasia esculenta

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Sichere Bezahlung

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Mehr als 75 Jahre Erfahrung

Geprüfte Kundenrezensionen ★★★★☆

Kundenservice zu Ihren Diensten

Spezifikationen
Art des Bodens: Feuchter Boden, Reichhaltiger Boden
Bewässerungshäufigkeit: Hoch
Blüte: Juli - August
Standort: Halber Schatten
Verwendung: Isoliert, Beet, Topf oder Kübel, Ufer
Wachstumshöhe: 1.50 m
Widerstandsfähigkeit: 0°C (zone 10a)
Beschreibung
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Taro

Taro ist eine außergewöhnliche Wasser- und Sumpfpflanze, die sich ideal für Gartenteiche, feuchte Zonen und große Gefäße mit dauerhaft feuchter Erde eignet. Mit ihren großen, pfeilförmigen Blättern bringt sie ein exotisches, fast tropisches Flair in den Garten – ohne dass Sie ein Gewächshaus benötigen. Diese Pflanze richtet sich an Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die bewusst einen feuchten oder nassen Standort gestalten möchten, zum Beispiel am Teichrand oder in einer speziell angelegten Sumpfzone. Sie ist besonders interessant für Menschen, die eine markante Strukturpflanze suchen und bereit sind, etwas auf die Bedürfnisse einer wärme- und feuchtigkeitsliebenden Staude zu achten.

Der Nutzen ist vor allem optischer Natur: kräftiges Laub, eine klare, dekorative Form und ein ungewöhnlicher Charakter, der sich deutlich von üblichen Beetpflanzen unterscheidet. Wer hingegen nach einer trockenheitsverträglichen, anspruchslosen Gartenpflanze sucht, liegt bei Taro nicht richtig. Sie ist eine Spezialistin für feuchte Standorte – und genau dort kann sie ihre Stärke voll ausspielen.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erhalten Sie eine lebende Taro-Pflanze in gärtnerischer Qualität, die für die Verwendung als Wasser- oder Sumpfpflanze im Garten vorbereitet ist. Je nach Saison und Verfügbarkeit wird sie in der Regel als kräftige Jungpflanze im Topf oder als vorgetriebener Wurzelstock (Knolle, Rhizom) geliefert, der nach der Pflanzung neu durchtreibt. Sie kaufen also kein kurzlebiges Deko-Element, sondern eine mehrjährige Pflanze, die sich am passenden Standort über Jahre entwickeln kann.

Der Hauptverwendungszweck von Taro liegt in der Gestaltung von Randbereichen von Gartenteichen, feuchten Gräben, Miniteichen im Kübel und anderen nassen Zonen. Sie kann dort als Solitärpflanze oder in kleinen Gruppen gesetzt werden, um eine markante, auffällige Struktur zu schaffen. Innerhalb eines E-Commerce-Sortiments von Wasserpflanzen nimmt Taro eine besondere Stellung ein: Sie wird vor allem wegen ihres Laubs und des exotischen Eindrucks geschätzt, weniger wegen einer auffälligen Blüte. Im Vergleich zu typischen Blütenpflanzen für Teiche bietet sie ein deutlich kräftigeres Blattwerk, benötigt aber dafür auch mehr Wärme und Feuchtigkeit.

Bakker als Online-Gärtnerei sorgt dafür, dass die Pflanze fachgerecht kultiviert, schonend verpackt und für den Versand vorbereitet wird. So können Sie Taro bequem online bestellen und zu einem Zeitpunkt pflanzen, der für Ihr Klima und Ihren Garten passend ist.

Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Taro bildet aufrechte, kräftige Stiele, an denen große, herz- bis pfeilförmige Blätter sitzen. Der Gesamteindruck erinnert an ein kleines, buschiges Staudenhorst mit deutlich sichtbarem Blattgerüst. Im Laufe der Saison wird die Pflanze dichter und wirkt zunehmend üppig. Die Pflanze eignet sich daher als Blickfang, nicht als Hintergrundfüller.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Unter mitteleuropäischen Freilandbedingungen erreicht Taro in der Vegetationszeit meist eine Höhe von etwa 60–120 cm, je nach Wärme, Nährstoffangebot und Länge des Sommers. In sehr geschützten, warmen Lagen oder im Kübel an einem warmen Platz kann sie vereinzelt auch höher werden. Die Breite eines über mehrere Jahre etablierten Horstes liegt häufig zwischen 50 und 80 cm. Rechnen Sie also mit einer Pflanze, die durchaus Präsenz im Beet oder am Teichrand zeigt, ohne gleich völlig dominant zu werden.
  • Blattwerk: Der Zierwert der Pflanze liegt nahezu vollständig in den großen Blättern. Sie sind meist sattgrün bis mittelgrün, mit einer glatten Oberfläche und klarer Blattnervatur. Je nach Sorte oder Herkunft können leichte Farbabweichungen oder Nuancen auftreten, die aber in der Regel im grünen Bereich bleiben. Die Blätter wirken besonders dekorativ, wenn Sie sie leicht erhöht oder an einem Standort platzieren, an dem sie von hinten angeleuchtet werden. Sie sollten wissen, dass große Blätter empfindlicher auf starke Winde, Hagel oder mechanische Beschädigungen reagieren als kleine Blätter anderer Pflanzen.
  • Blüte oder hauptsächlicher Zierwert: Taro kann blühen, die Blüten ähneln dabei einem Kolben mit Hülle, wie man es von Aronstabgewächsen kennt. Unter mitteleuropäischen Gartenbedingungen ist die Blüte jedoch eher zweitrangig und nicht in jedem Jahr zu erwarten. Die Pflanze wird in der Praxis fast ausschließlich wegen ihres imposanten Laubs gesetzt. Wenn Sie eine Pflanze primär wegen langer, auffälliger Blüte suchen, ist Taro daher nicht die erste Wahl.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Bei ausreichender Wärme, gleichbleibender Feuchtigkeit und guter Nährstoffversorgung wächst Taro im Sommer zügig. Aus einer zunächst recht kompakten Pflanze kann sich innerhalb weniger Wochen ein stattlicher Horst entwickeln. In kühlen Frühjahren oder an wenig geschützten Standorten kann sich der Austrieb verzögern, und die Pflanze bleibt entsprechend kleiner. Es ist sinnvoll, ihr etwas Zeit zu geben, bis der Boden wirklich erwärmt ist.
  • Winterhärte und Verhalten bei Frost: Taro stammt ursprünglich aus wärmeren Regionen und ist daher in weiten Teilen Mitteleuropas nur bedingt winterhart. Kurzfristige leichte Fröste können unter Umständen den oberirdischen Teil schädigen, die unterirdischen Pflanzenteile überleben dagegen je nach Bodenverhältnissen. In Gegenden mit strengen oder langen Wintern ist ein verlässlicher Überwinterungserfolg im Freiland nicht garantiert. Häufig wird Taro daher als frostempfindliche Staude behandelt, die im Herbst in frostfreie, kühle Räume umzieht oder in gut isolierten Gefäßen überwintert wird. Wenn Sie in einer Region mit milderen Wintern leben, kann es sich lohnen, vorsichtig zu testen, welche Temperaturen Ihre Pflanze verträgt, dabei aber unbedingt einen Ausfall als Möglichkeit einzuplanen.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit oder Feuchtigkeit: Taro ist deutlich auf feuchte bis nasse Standorte spezialisiert. Sie verträgt ständige Feuchtigkeit oder flaches Wasser sehr gut, solange dieses nicht während der Vegetationszeit eiskalt ist. Trockenphasen mag sie dagegen überhaupt nicht: zieht das Substrat regelmäßig komplett ab, reagieren die Blätter mit Welken, Einrollen und langfristig mit Absterben. Staunässe ist in diesem speziellen Fall kein Problem, sondern eher gewünscht, solange das Wasser nicht faulig wird und der Standort ausreichend warm und weder komplett lichtarm noch von kaltem Wind geprägt ist.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Taro lässt sich sowohl im Freiland an Teichrändern und in sumpfigen Zonen als auch in großen Gefäßen kultivieren. Für die Kultur im Freiland ist ein gut feuchter, nicht zu kalter Standort wichtig. Im Topf sollte das Gefäß ein ausreichend großes Volumen bieten, damit die Wurzeln sich ausbreiten können. Im Kübel ist es besonders einfach, die Wasserführung zu kontrollieren: Sie können die Pflanze zum Beispiel in einen größeren Übertopf mit Wasser stellen oder direkt in einen Miniteich integrieren. Wer die Pflanze über den Winter frostfrei stellen möchte, ist mit einer Kübelkultur im Vorteil.

Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Damit Taro sich gut entwickelt, benötigt sie einen Standort mit hoher Luft- und Bodenfeuchtigkeit sowie ausreichender Wärme. Ideal ist ein Platz in voller Sonne bis hellem Halbschatten. Reine Vollschattenlagen sind ungünstig, da die Pflanze dann meist schwach wächst, weniger Blätter bildet und anfälliger für Krankheiten wird. In sehr heißen Regionen kann ein leichter Schutz vor der prallen Mittagssonne sinnvoll sein, um Blattverbrennungen zu vermeiden, vor allem im Kübel.

Beim Bodentyp bevorzugt Taro einen nährstoffreichen, humosen und dauerhaft feuchten Untergrund. Lehmböden mit organischer Substanz eignen sich meist gut, sofern sie im Frühjahr ausreichend erwärmen. Reine, kalte Sandböden oder sehr steinige Substrate sind ungünstig, da sie Wasser zu schnell ableiten. In solchen Fällen ist es sinnvoll, eine Pflanzgrube mit geeignetem Substrat anzulegen oder direkt in einen großen Topf mit lehmig-humoser Teicherde zu pflanzen.

Wind spielt bei Taro eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die großen Blätter wirken wie Segel, die bei starkem Wind leicht einreißen oder umknicken. Ein möglichst windgeschützter Standort, etwa neben einer Mauer, Hecke oder in einer geschützten Gartenecke am Teich, sorgt für deutlich schönere Blätter über die gesamte Saison.

Beim Pflanzabstand sollte man die spätere Breite der Pflanzen berücksichtigen. Für Solitärpflanzungen reichen etwa 50–70 cm Abstand zu Nachbarpflanzen. In Gruppenpflanzungen können zwei bis drei Exemplare in einem Abstand von rund 40–60 cm gesetzt werden, um eine geschlossene Wirkung zu erzielen. Zu eng gesetzte Pflanzen behindern sich gegenseitig und trocknen im Kübel schneller aus, weil die Blätter stark verdunsten.

Auf dem Balkon oder der Terrasse kann Taro im großen Kübel, in einem Miniteich oder einem Pflanzkorb mit Wasserreservoir stehen. Wichtig ist dort, dass der Behälter nicht in praller, ungeschützter Hitze steht, die das Wasser übermäßig aufheizt oder binnen kurzer Zeit verdunsten lässt. Ein leicht geschützter Platz mit Morgensonne und Abendsonne ist oft ideal.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Die Pflanze in normale, eher trockene Gartenbeete setzen – dort leidet sie schnell unter Wassermangel.
  • Zu frühes Auspflanzen in kalte, nasse Erde im Frühjahr – das bremst das Wachstum stark aus.
  • Auf einem zugigen, sehr windoffenen Platz pflanzen – dort werden die Blätter schnell beschädigt.
  • Den Topf zu klein wählen – dadurch trocknet das Substrat trotz Feuchteliebe zu schnell aus.

Pflanzung Schritt für Schritt

1. Geeigneter Pflanzzeitpunkt
In den meisten Regionen ist der ideale Pflanzzeitpunkt das späte Frühjahr, wenn keine stärkeren Nachtfröste mehr zu erwarten sind und der Boden sich bereits erwärmt hat. Ein pflanzfertiger Taro-Wurzelstock, den Sie von Bakker erhalten, kann dann sicher austreiben, ohne durch Kälte zurückgeworfen zu werden. Bei Kübelkultur können Sie etwas früher beginnen, sofern Sie den Topf bei Kälteeinbrüchen vorübergehend geschützt stellen.

2. Vorbereitung von Boden oder Gefäß
Im Freiland heben Sie eine Pflanzgrube aus, die etwas breiter und tiefer als der Wurzelballen oder Wurzelstock ist. Mischen Sie bei Bedarf gut verrotteten Kompost oder spezielle Teicherde ein, um Nährstoffe und Wasserhaltevermögen zu verbessern. Stehen Sie am Teichrand, sollten Sie darauf achten, dass die Pflanze dort positioniert wird, wo der Wasserstand gleichmäßig und nicht zu tief ist, damit sich der Wurzelbereich nicht im eisigen Wasser befindet.

Für die Kübelkultur wählen Sie ein ausreichend großes Gefäß mit Ablaufloch, das Sie in einen größeren, wassergefüllten Übertopf stellen können, oder Sie verwenden einen Pflanzkorb für Wasserpflanzen. Füllen Sie das Gefäß mit einem schweren, nährstoffreichen Substrat, das nicht sofort aufschwimmt, wenn Wasser zugegeben wird.

3. Einpflanzen
Setzen Sie die Taro-Pflanze oder den Wurzelstock so in die vorbereitete Grube, dass der obere Rand des Wurzelballens etwa auf Bodenniveau liegt. Drücken Sie das Substrat sorgfältig an, damit keine größeren Hohlräume bleiben. Im Teichrandbereich darf der untere Teil der Pflanze leicht im Wasser stehen, die Triebspitzen sollten aber zunächst noch über Wasser liegen, bis die Pflanze eingewurzelt ist.

Im Kübel setzen Sie die Pflanze mittig, füllen Substrat rundherum auf und drücken es behutsam an. Achten Sie darauf, den Wurzelstock nicht zu tief zu versenken, damit der neue Austrieb nicht erschwert wird.

4. Angießen nach der Pflanzung
Gießen Sie im Freiland gründlich an, auch wenn der Standort feucht erscheint. Das sorgt dafür, dass das Substrat sich um den Wurzelstock legt und die Feuchtigkeit sofort verfügbar ist. Am Teichrand können Sie das Pflanzloch nach dem Einsetzen mit Wasser fluten, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Im Kübel gießen Sie ebenfalls reichlich, bis das Substrat vollständig durchfeuchtet ist. Erst danach wird der Topf in den Übertopf mit Wasser oder in den Miniteich gestellt. In den ersten Tagen nach der Pflanzung sollte das Wasser eher knapp über dem Substrat stehen, damit der Wurzelbereich nicht in kaltem, stehenden Wasser versinkt.

5. Beobachtung in den ersten Wochen
Kontrollieren Sie in den ersten Wochen regelmäßig den Feuchtigkeitsstand und die Temperatur. Gerade frisch gesetzte Pflanzen reagieren empfindlich auf plötzliches Austrocknen und extreme Kälte. Wenn die Blätter welk wirken oder die Pflanze überhaupt nicht austreibt, prüfen Sie, ob der Wurzelstock noch fest und gesund ist. Verzögerter Austrieb kann an kühlen Temperaturen liegen; komplett matschige oder ausgetrocknete Wurzelbereiche deuten auf Fäulnis oder Trockenstress hin.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling
Im Frühling beginnt Taro, neu auszutreiben. In dieser Phase ist Geduld wichtig: Die Pflanze wartet auf ausreichend Wärme. Halten Sie den Wurzelbereich feucht, aber nicht eiskalt und vermeiden Sie späte, starke Fröste. Entfernen Sie abgestorbene Reste aus dem Vorjahr, damit der neue Austrieb ungehindert wachsen kann. Bei Kübelpflanzen können Sie die Wassermenge zunächst etwas zurückhaltender dosieren, solange die Temperaturen noch niedrig sind.

Sommer
Im Sommer zeigt Taro ihr volles Wachstumspotenzial. Jetzt benötigt sie konstant feuchte bis nasse Bedingungen und einen guten Nährstoffnachschub. Eine organische Düngung oder ein langsam wirkender Volldünger in moderater Dosierung kann sinnvoll sein, um kräftiges Blattwachstum zu unterstützen. Beobachten Sie regelmäßig den Wasserstand: Besonders im Kübel kann das Substrat an heißen Tagen schneller austrocknen, als man erwartet. Blätter, die plötzlich weich werden oder hängen, sind ein Alarmzeichen für Wassermangel.

Herbst
Mit sinkenden Temperaturen verlangsamt sich das Wachstum. Erste Nachtfröste können das Blattwerk schädigen, ohne dass die unterirdischen Teile sofort geschädigt werden. Im Freiland können Sie beschädigte Blätter nach und nach entfernen, um Fäulnis zu vermeiden. In Regionen mit stärkerem Frost ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über eine geschützte Überwinterung nachzudenken: Kübelpflanzen können in einen kühlen, frostfreien Raum umziehen, wo sie mit mäßiger, aber nicht völlig eingestellter Wassergabe ruhen.

Winter
Im Winter ziehen sich die oberirdischen Teile in der Regel weitgehend zurück. In sehr milden Regionen mit geschütztem Standort und ausreichend isolierendem Substrat können die unterirdischen Teile im Boden überdauern. In Gegenden mit harten Wintern ist das Risiko eines Totalverlustes jedoch hoch. Kübelpflanzen werden idealerweise frostfrei bei niedrigen, aber nicht dauerhaft nahe null liegenden Temperaturen gehalten. Das Substrat bleibt leicht feucht, Staunässe bei Kälte sollte jedoch vermieden werden, um Fäulnis vorzubeugen.

Tatsächlicher Pflegeaufwand
Der Pflegeaufwand für Taro ist insgesamt moderat, aber konzentriert sich stark auf die Wasserführung und den Winterschutz. Wer bereit ist, regelmäßig nach dem Wasserstand zu schauen und die Pflanze im Winter gegebenenfalls umzusetzen, wird gut mit ihr zurechtkommen. Eine völlig „sich selbst überlassene“ Kultur in trockenen, windigen Ecken funktioniert dagegen kaum.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen

  • Blätter hängen oder rollen sich ein: meist ein Hinweis auf Wassermangel oder extremen Hitzestress – Substrat durchnässen, gegebenenfalls etwas schattieren.
  • Blattränder werden braun und trocken: kann auf zu starke Sonneneinstrahlung bei gleichzeitigem Wassermangel oder auf sehr trockene Luft hinweisen – Standort prüfen, besser wässern, gegebenenfalls leicht verschatten.
  • Blätter vergilben flächig: möglicher Nährstoffmangel oder dauerhafte Kälte – moderat düngen, Standort wärmer wählen, sofern möglich.
  • Triebe oder Wurzeln faulen: zu kalte, sauerstoffarme Staunässe im Winter oder bei niedrigen Temperaturen – Wasserstand reduzieren, für bessere Belüftung sorgen, betroffene Pflanzenteile entfernen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten
Im Garten kommt Taro besonders gut an Teichrändern, in künstlich angelegten Sumpfbeeten oder in feuchten Senken zur Geltung. Sie dient als markanter Blickfang, der die flachen Wasserspiegel optisch aufwertet und Struktur in die Bepflanzung bringt. In einer Gruppe von zwei bis drei Pflanzen wirkt sie wie ein kleiner Hain mit großen Blättern.

Auf Terrasse oder Balkon
Auf Terrasse oder Balkon kann Taro in großen Gefäßen oder Miniteichen kultiviert werden. Hier kommt ihr dekoratives Laub besonders nah zur Geltung, etwa neben einer Sitzgruppe oder als grüner Hintergrund für niedrigere Pflanzen. Wenn Sie ein Wasserelement schaffen möchten, ohne einen großen Gartenteich anzulegen, ist Taro eine der eindrucksvolleren Optionen, um dieses Element zu betonen.

Im Beet und als Solitär
In klassischen Blumenbeeten ist Taro weniger geeignet, da diese oft zu trocken sind. In einem feuchten Staudenbeet oder einer Sumpfzone kann sie aber hervorragend als Solitärpflanze stehen, die von niedrigeren, feuchtigkeitsliebenden Pflanzen begleitet wird. Ihre Höhe und Blattgröße sorgen für eine klare vertikale Struktur, die das Auge führt.

Hecke oder Gruppenpflanzung
Als Heckenpflanze im engeren Sinne eignet sich Taro nur eingeschränkt, da sie laubabwerfend ist und in kälteren Regionen nicht zuverlässig überwintert. In saisonalen Pflanzungen oder in Kombination mit anderen hochwachsenden Sumpfstauden kann sie aber eine lockere, sommerliche Sichtschutzfunktion übernehmen, insbesondere am Rand von Sitzplätzen nahe am Wasser.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen
Taro lässt sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren, die feuchten Boden lieben, aber eine andere Wuchshöhe oder Blattstruktur haben. Denkbar sind zum Beispiel niedrige Sumpfgräser, kleinere Blattschmuckstauden oder blühende Wasserpflanzen, die optische Akzente zwischen dem kräftigen Taro-Laub setzen. Achten Sie darauf, dass die Partnerpflanzen ähnliche Ansprüche an Wasser und Temperatur haben, damit keine Seite leidet.

Als Teil einer Bepflanzung von Uferpflanzen eignet sich Taro dort, wo bewusst ein exotischerer Eindruck gewünscht ist und ausreichend Platz und Wärme vorhanden sind.

Situationen, in denen diese Pflanze nicht empfehlenswert ist

  • Sehr kleine Balkone ohne Möglichkeit, einen größeren Kübel oder Miniteich zu stellen.
  • Gärten mit überwiegend trockenen, sandigen Böden ohne unkomplizierte Möglichkeit, einen feuchten Bereich zu schaffen.
  • Regionen mit extrem harten Wintern, wenn keine frostfreie Überwinterungsmöglichkeit für Kübel vorhanden ist.
  • Standorte, an denen Sie die Pflanze nach dem Setzen praktisch nicht mehr erreichen können, um Wasserstand oder Zustand zu kontrollieren.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Plausible Krankheiten oder Schädlinge
Taro ist bei geeigneten Bedingungen relativ robust, kann aber bei ungünstigem Standort oder Pflege geschwächt sein und dadurch anfälliger für Probleme werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und wenig Luftbewegung können pilzliche Blattflecken auftreten, die sich durch dunkle, unregelmäßige Flecken auf den Blättern zeigen. Bei Topfkultur in Innenräumen oder geschützten Ecken können vereinzelt saugende Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben auftreten, vor allem, wenn die Pflanze unter Trockenstress steht.

Bedingungen, die Probleme begünstigen

  • Zu kalte, dauerhaft nasse Erde, besonders in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling.
  • Länger anhaltende Trockenheit, insbesondere bei Topfpflanzen in voller Sonne.
  • Sehr windige Standorte, bei denen Blätter ständig einreißen und verletzt werden.
  • Starke Temperaturschwankungen, etwa wenn Kübel tagsüber stark aufheizen und nachts stark auskühlen.

Realistische Präventionsmaßnahmen
Setzen Sie Taro von Anfang an an einen passenden Standort und achten Sie auf gleichmäßige Feuchtigkeit. Entfernen Sie beschädigte oder erkrankte Blätter zeitnah, um eine weitere Ausbreitung von Pilzerkrankungen zu vermeiden. Bei Schädlingsbefall helfen oft schon mechanische Maßnahmen wie das Abspülen der Blätter mit Wasser. Bei Kübelkultur kann ein Standortwechsel – weg von überhitzten Wänden oder sehr trockener Luft – ebenfalls Entlastung bringen.

Wann dieses Produkt keine gute Wahl ist
Wenn Sie keine Möglichkeit haben, einen dauerhaft feuchten oder nassen Platz zu realisieren, ist Taro nicht die geeignete Pflanze. Gleiches gilt, wenn Sie eine völlig pflegeleichte, winterharte Staude suchen, die in jedem Fall ohne Schutz im Freiland überlebt. Wer nicht bereit ist, im Winter gegebenenfalls einen Kübel frostfrei zu stellen oder im Sommer regelmäßig den Wasserstand im Blick zu behalten, sollte lieber auf andere, robustere Gartenpflanzen ausweichen.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Bakker bietet Ihnen Taro in gärtnerisch geprüfter Qualität, die auf die Kultur im Garten oder im Kübel vorbereitet ist. Die Pflanzen werden sorgfältig ausgewählt, fachgerecht verpackt und so verschickt, dass sie die Reise gut überstehen. Sie erhalten eine Pflanze, mit der Sie – bei Beachtung der oben beschriebenen Standort- und Pflegehinweise – realistische Chancen auf eine eindrucksvolle Entwicklung haben.

Der Onlinekauf bei Bakker erleichtert Ihnen die Planung Ihrer Teich- oder Sumpfzone: Sie können in Ruhe prüfen, ob Standort, Platz und Überwinterungsmöglichkeiten zu Ihren Bedingungen passen, bevor Sie bestellen. Umfangreiche Produktinformationen unterstützen Sie dabei, die richtige Entscheidung zu treffen und Fehlkäufe zu vermeiden. So investieren Sie gezielt in eine Pflanze, die Ihren Garten oder Ihre Terrasse um eine charaktervolle, exotisch wirkende Struktur bereichert.

Wenn Sie eine auffällige, feuchteliebende Blattpflanze suchen und bereit sind, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, ist Taro eine durchdachte Wahl. Bestellen Sie bequem online bei Bakker, planen Sie Ihren Standort sorgfältig – und genießen Sie in der Saison die markante Präsenz dieser besonderen Wasserpflanze.

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Ref : 032791
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