Ichu-Gras Stipa ichu
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"Ichu-Gras – die luftig-leichte Strukturpflanze für moderne Gärten

Ichu-Gras ist eine gute Wahl, wenn Sie Ihrem Garten oder Ihrer Terrasse eine natürliche, ruhige und zugleich moderne Note geben möchten. Das Gras bildet dichte, feine Horste, die sich im Wind sanft bewegen und damit Struktur in Beete, Kiesflächen oder Töpfe bringen. Es eignet sich vor allem für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die einen pflegeleichten, naturnahen Stil bevorzugen und keine aufwendige Schnitt- oder Formarbeit wünschen. Wer klare Linien, dezente Farben und langlebige Strukturpflanzen mag, findet im Ichu-Gras einen zuverlässigen Partner.

Die Pflanze ist vor allem für Personen interessant, die:

  • einen eher trockenen, sonnigen Bereich gestalten möchten,
  • ein zurückhaltendes, aber charakterstarkes Ziergras suchen,
  • widerstandsfähige, unkomplizierte Pflanzen für Beete oder Kübel bevorzugen,
  • auch im Spätsommer und Herbst noch einen attraktiven Garten wünschen.

Das Ichu-Gras ist kein lautes Highlight, sondern eine fein strukturierende Hintergrundpflanze. Gerade dadurch passt es hervorragend in moderne Gärten, Naturgärten und minimalistische Gestaltungen, in denen zu viele auffällige Farben eher stören würden. Wenn Sie bereit sind, dem Gras etwas Zeit zum Einwachsen zu geben und seine schlichte Eleganz zu schätzen wissen, ist es eine sehr geeignete Option für Ihren Außenbereich.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie ein lebendes Ichu-Gras, das sich nach dem Auspflanzen zu einem dichten, büschelförmigen Horst entwickelt. Das Gras ist in der Regel als Jungpflanze im Topf erhältlich, bereits gut durchwurzelt und bereit, in Beet oder Kübel gesetzt zu werden. Sie kaufen also kein kurzlebiges Saisonprodukt, sondern eine mehrjährige Pflanze, die Ihren Garten über mehrere Jahre prägen kann.

Der Hauptverwendungszweck des Ichu-Grases liegt in der Struktur- und Hintergrundgestaltung. Es ist ideal, um:

  • Beetränder und Übergänge zwischen Pflanzbereichen aufzulockern,
  • Sitzplätze subtil einzurahmen, ohne zu dicht oder massiv zu wirken,
  • Kiesgärten, Steingärten und naturnahe Staudenbeete zu ergänzen,
  • größere Pflanzungen mit Stauden oder anderen Gräsern abwechslungsreicher zu gestalten.

Innerhalb eines E?Commerce-Sortiments hebt sich Ichu-Gras von vielen anderen Gräsern dadurch ab, dass es besonders feine, straff aufrechte Halme und eine eher zurückhaltende Farbwirkung besitzt. Es wirkt weniger ausladend als manche hohe Pampasgräser und deutlich ruhiger als stark überhängende Arten. Wer also ein klares, nicht zu wuchtiges Gras mit natürlichem Charakter sucht, findet hier eine spezialisierte Lösung.

Bakker als Online-Gärtnerei stellt sicher, dass Sie eine Pflanze erhalten, die sich unter normalen Gartenbedingungen gut weiterkultivieren lässt. Die Pflanzen werden so verschickt, dass sie den Transport zuverlässig überstehen und nach kurzer Akklimatisierung an ihrem neuen Standort anwachsen können.

Wesentliche Eigenschaften
  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Ichu-Gras bildet kompakte, horstartige Büschel. Die Halme stehen überwiegend aufrecht, mit einer leichten, natürlichen Neigung im oberen Bereich. Das Gesamtbild wirkt locker, aber nicht zerzaust. Im Wind zeigen sich sanfte Bewegungen, ohne dass das Gras auseinanderfällt.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht Ichu-Gras im Garten typischerweise eine Höhe von etwa 60 bis 100 cm, je nach Standort, Boden und Klima. Die Horste werden in der Breite meist 40 bis 60 cm, wobei ältere Pflanzen allmählich etwas breiter werden können. Diese Angaben sind Richtwerte; in sehr günstigen Lagen kann das Gras etwas höher ausfallen, in kühleren Regionen etwas niedriger bleiben.
  • Blattwerk: Die Blätter sind schmal, fein und bilden dichte Büschel. Farblich bewegt sich Ichu-Gras in einem Spektrum von zurückhaltendem Grün bis zu leicht gelblichen oder strohfarbenen Tönen, besonders im Spätsommer und Herbst. Der Zierwert entsteht vor allem durch die feine Textur und den Gesamteindruck des Horstes.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert des Ichu-Grases liegt in der Wuchsform und der Bewegung im Wind. Je nach Herkunft des Pflanzmaterials können sich im Sommer bis Herbst schmale Blütenhalme bilden, die den Horst optisch verlängern und eine leichte, schwebende Wirkung erzeugen. Diese Blüten sind in der Regel dezent und fügen sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Ichu-Gras wächst eher moderat. Im ersten Standjahr bildet es vor allem Wurzeln und einen Basis-Horst. Im zweiten und dritten Jahr zeigt sich dann der volle Umfang. Wer ein sofort dicht wirkendes Beet möchte, sollte mehrere Pflanzen setzen und den empfohlenen Pflanzabstand beachten.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Unter mitteleuropäischen Bedingungen verhält sich Ichu-Gras in vielen Regionen winterhart bis mäßig winterhart. In geschützten, nicht allzu nassen Wintern übersteht es die kalte Jahreszeit meist problemlos. In rauen Lagen oder bei sehr nassen Wintern kann es jedoch an seine Grenzen kommen. Hier ist ein durchlässiger Boden und leichter Winterschutz, zum Beispiel durch Laub oder Reisig um den Wurzelbereich, empfehlenswert.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Ichu-Gras stammt ursprünglich aus eher trockeneren Hochlandregionen. Es kommt deshalb mit kurzzeitiger Trockenheit besser zurecht als mit Staunässe. Ein frischer bis mäßig trockener Boden ist ideal. Längere Trockenperioden über viele Wochen können das Wachstum bremsen, werden aber normalerweise überstanden, wenn der Wurzelbereich tief genug angelegt ist. Staunasse, verdichtete Böden sind deutlich problematischer und sollten unbedingt vermieden werden.
  • Kultur im Freiland oder im Topf: Ichu-Gras lässt sich im Freiland ebenso wie im Kübel kultivieren. Im Beet zeigt es sein volles Potenzial an Strukturwirkung. Im Topf kommt es besonders gut auf Terrassen oder Balkonen zur Geltung, wenn ein ausreichend großes Gefäß gewählt wird. Im Kübel ist der Wurzelraum begrenzt, daher sollte die Wasserversorgung etwas sorgfältiger kontrolliert werden. Gleichzeitig lässt sich das Gefäß in kalten Wintern leichter geschützt aufstellen.
Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein gesundes, dauerhaftes Ichu-Gras ist die Standortwahl entscheidend. Empfohlen wird eine vollsonnige bis halbschattige Lage. In voller Sonne bildet das Gras meist dichtere Horste und eine klarere Struktur. Im Halbschatten wächst es etwas lockerer, kann aber ebenfalls attraktiv aussehen, solange der Boden nicht dauerhaft nass ist.

Beim Bodentyp gilt: gut durchlässig, eher nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich. Ein leichter, sandiger oder kiesiger Boden ist ideal. In sehr schweren Lehmböden sollten Sie unbedingt Sand oder Splitt einarbeiten, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Staunässe, vor allem im Winter, ist einer der wichtigsten Faktoren, die Probleme verursachen können.

Gegen normalen Wind ist Ichu-Gras recht unempfindlich. Der Wuchs ist stabil genug, um sich im Wind zu bewegen, ohne zu brechen. In extrem zugigen, exponierten Lagen können die Halme jedoch schneller austrocknen oder umknicken. Ein leicht geschützter Standort, etwa vor einer Mauer oder Hecke, ist in solchen Gärten sinnvoll.

Der Pflanzabstand richtet sich nach der gewünschten Wirkung. Für eine flächige, aber nicht zu dichte Bepflanzung sind etwa 40 bis 60 cm Abstand zwischen den Pflanzen eine praktikable Spanne. So können sich die Horste im Laufe der Zeit berühren, ohne sich zu stark gegenseitig zu bedrängen. Für Solitärpflanzungen darf der Abstand zu Nachbarpflanzen größer sein, damit die Wuchsform vollständig zur Geltung kommt.

Auf Balkon oder Terrasse kommt Ichu-Gras im Kübel gut zur Geltung, vorausgesetzt, das Gefäß ist mindestens mittelgroß und hat ein Abzugsloch. Ein sonniger Platz mit etwas Luftbewegung ist ideal. Direkte, extreme Hitze auf dunklen Bodenplatten kann in Töpfen schneller zu Trockenstress führen; hier ist regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen wichtig.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Boden ohne Drainage in Senken oder stark verdichteten Bereichen,
  • zu kleine Töpfe, in denen die Erde im Sommer extrem schnell austrocknet,
  • ständige Nässe durch automatische Bewässerung, die nicht auf den Bedarf abgestimmt ist,
  • zu dichter Pflanzabstand, der die Horste später einengen lässt.
Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Ideal sind das Frühjahr und der frühe Herbst. Im Frühjahr hat das Ichu-Gras die ganze Saison Zeit, Wurzeln zu bilden, bevor der Winter kommt. Im frühen Herbst ist der Boden noch warm, was ebenfalls gutes Wurzelwachstum ermöglicht. In sehr rauen Regionen ist das Frühjahr meist die sicherere Wahl.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Lockern Sie den Boden auf eine Tiefe von mindestens 25 bis 30 cm.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden Sand, Kies oder Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Verzichten Sie auf stark überdosierte Düngergaben; ein leicht humoser, aber nicht extrem nährstoffreicher Boden reicht aus.
  • Für Kübel: Wählen Sie ein Gefäß mit Abzugslöchern und legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an.
  • Verwenden Sie eine strukturstabile, durchlässige Pflanzerde, die nicht zu stark verdichtet.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Topfballen vor dem Pflanzen kurz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist.
  • Setzen Sie das Ichu-Gras so ein, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt.
  • Füllen Sie die Erde seitlich gut an, drücken Sie vorsichtig, aber gründlich an, damit keine größeren Hohlräume bleiben.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie nach dem Einsetzen gründlich an, damit sich der Boden um die Wurzeln schließt. In den folgenden Wochen sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, ohne dauerhaft nass zu sein. Im Kübel kontrollieren Sie am besten mit dem Finger, ob die oberen Zentimeter der Erde abgetrocknet sind, bevor Sie erneut gießen.

Beobachtung in den ersten Wochen: In der Anfangsphase kann das Gras etwas zurückhaltend aussehen, da es die Energie vor allem in die Wurzelbildung steckt. Wichtig ist, dass die Halme nicht komplett einfallen oder matschig werden. Leichtes Einrollen der Blätter an sehr heißen Tagen ist eine normale Reaktion auf Trockenstress und kann sich nach Bewässerung wieder legen. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht verschlammt und die Pflanze nicht „im Wasser steht“.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr beginnt das Ichu-Gras neu auszutreiben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, alte, vertrocknete Halme zu entfernen. Schneiden Sie den Horst vorsichtig einige Zentimeter über dem Boden zurück oder zupfen Sie abgestorbene Halme aus, wenn sich diese leicht lösen. So schaffen Sie Platz für den frischen Austrieb. Eine moderate Gabe eines organischen Düngers oder Komposts im Wurzelbereich kann das Wachstum unterstützen, sollte aber nicht übertrieben werden.

Sommer: Im Sommer zeigt das Gras seine typische Wuchsform. In normalen Jahren reicht es aus, gelegentlich zu gießen, vor allem bei längeren Trockenperioden oder im Topf. Im Beet mit tiefgründigem Boden kommt es oft mit weniger Wasser aus. Achten Sie darauf, dass die Halme nicht stark umknicken; dies kann ein Hinweis auf zu nährstoffreichen oder zu nassen Boden sein, in dem die Halme zu weich bleiben.

Herbst: Im Spätsommer und Herbst erreicht das Ichu-Gras meist seine endgültige Höhe für das Jahr. Die Halme können sich nun leicht verfärben und in strohige Töne übergehen, was einen zusätzlichen Zierwert darstellen kann. Viele Gartenbesitzer lassen das Gras über den Winter stehen, weil die trockenen Halme Struktur geben. Ein kompletter Rückschnitt ist im Herbst nicht zwingend nötig und kann besser im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr erfolgen.

Winter: Im Winter bleibt das Gras als trockener Horst stehen. In eher milden Regionen reicht es aus, den Wurzelbereich vor extremen Frösten zu schützen, etwa mit einer leichten Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch. In rauen Lagen oder besonders nassen Wintern ist ein zusätzlicher Schutz sinnvoll, zum Beispiel durch Reisig, das den Wurzelbereich vor zu viel Nässe und Kälte schützt. Im Topf ist der Wurzelballen stärker Frost und Trockenheit ausgesetzt; stellen Sie Kübel möglichst an eine geschützte Hauswand und isolieren Sie den Topf, etwa mit Jute oder Noppenfolie.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist Ichu-Gras relativ pflegearm. Der jährliche Rückschnitt, etwas Aufmerksamkeit in langen Trockenphasen und gelegentliche Bodenpflege reichen meist aus. Starkes Formen oder häufiges Teilen ist nicht nötig. Eine Teilung älterer Horste kann nach einigen Jahren sinnvoll sein, wenn die Mitte verkahlt, ist aber kein jährliches Muss.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Gelbe oder braune Blattspitzen im Sommer: Häufig Zeichen von Trockenstress oder starkem Wind. Prüfen Sie die Wasserversorgung und gegebenenfalls einen minimal geschützteren Standort.
  • Matschige, umfallende Halme: Kann auf zu nassen oder zu schweren Boden hindeuten. Drainage verbessern, Bewässerung reduzieren und, wenn nötig, über eine Umplatzierung nachdenken.
  • Schwacher Wuchs über mehrere Jahre: Möglicherweise zu schattiger Standort oder zu nährstoffarmer Boden ohne jegliche Nährstoffzufuhr. Leicht auflockern, etwas Kompost einarbeiten und Standortbedingungen prüfen.
Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Ichu-Gras eignet sich hervorragend, um Staudenbeete aufzulockern und Übergänge zu anderen Pflanzbereichen zu gestalten. In größeren Gärten kann es in Gruppen gepflanzt werden, um naturnahe Bereiche zu formen und gleichzeitig pflegeleicht zu bleiben. Es passt zu Kiesflächen, Trockenmauern und offenen, sonnigen Rasenrändern.

Auf Terrasse oder Balkon: Im Kübel kommt das Gras gut zur Geltung, wenn es genug Platz hat. Es kann Eingangsbereiche einfassen oder als ruhige Hintergrundpflanze hinter blühenden Saisonpflanzen stehen. Besonders stimmig wirkt es in schlichten, modernen Gefäßen aus Ton, Beton oder Metall.

Im Beet: In Staudenbeeten dient Ichu-Gras als Strukturgeber. Es harmoniert mit Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben, also eher sonnig und durchlässig stehen möchten. Gute Partner sind beispielsweise trockenheitsverträgliche Stauden, Kräuter oder andere, nicht zu wuchtige Gräser. So entsteht ein ausgewogenes Bild, in dem jede Pflanze ihren Raum hat.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist Ichu-Gras nicht geeignet, da es keine geschlossene, blickdichte Wand bildet. Als Solitär in einem Kiesbeet, in der Nähe von Findlingen oder in Kombination mit einer dezenten Staudenpflanzung kann es jedoch sehr wirkungsvoll sein. Einzelhorste vor einer Mauer oder einem Zaun unterstreichen die vertikale Linie des Grases.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Ichu-Gras lässt sich gut mit Pflanzen kombinieren, die ähnliche Boden- und Lichtansprüche haben. Dazu gehören etwa trockenheitsverträgliche Stauden oder niedrigere Sträucher, die nicht zu stark bedrängen. Auch andere Ziergräser mit kontrastierender Höhe oder Blattform können reizvolle Kombinationen ergeben, solange die Gesamtwirkung ruhig und stimmig bleibt.

Wann diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • In sehr nassen, ständig feuchten Gärten ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung,
  • für stark schattige Bereiche unter dichten Bäumen oder an Nordwänden,
  • wenn eine dichte, ganzjährige Sichtschutzhecke gewünscht wird,
  • wenn eine sehr kräftig blühende, farbintensive Pflanze im Vordergrund steht.
Wichtige Hinweise und Grenzen

Ichu-Gras gilt nicht als besonders anfällig für spezifische Krankheiten oder Schädlinge. Probleme entstehen eher durch ungünstige Kulturbedingungen. Pilzliche Erkrankungen können auftreten, wenn das Gras dauerhaft zu nass steht oder im Winter in schweren Böden „erstickt“. Hier zeigen sich dann braune, faulende Bereiche im Horst.

Typische Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben sind an Gräsern möglich, verursachen bei Ichu-Gras aber meist nur geringfügige Schäden. Stärker betroffen sind Pflanzen mit dauerhaft geschwächtem Wuchs, etwa durch ständige Nässe oder sehr schlechte Lichtverhältnisse.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhafte Staunässe, besonders im Winter,
  • extrem schwere, ungeklärte Lehmböden ohne Drainage,
  • Standorte mit wenig Licht und gleichzeitig hoher Luftfeuchte,
  • zu dichte Bepflanzungen, die kaum Luftzirkulation erlauben.

Realistische Präventionsmaßnahmen sind:

  • Verbesserung der Bodendurchlässigkeit vor der Pflanzung,
  • angemessener Pflanzabstand, damit die Horste abtrocknen können,
  • Vermeidung von Überdüngung, die zu weichen, anfälligen Halmen führt,
  • Bei Kübelkultur: Abflusslöcher freihalten und Untersetzer nicht dauerhaft mit Wasser gefüllt lassen.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie eine Pflanze suchen, die ohne Anpassung in schweren, nassen Böden gedeiht, oder wenn Sie sich einen sehr auffälligen, farbintensiven Blütenakzent wünschen. Auch für sehr kleine Innenhöfe ohne nennenswerte Sonneneinstrahlung ist Ichu-Gras nur eingeschränkt geeignet, da es hier kaum seine typische Wuchsform entwickeln kann.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

Wenn Sie Ichu-Gras bei Bakker bestellen, profitieren Sie von der bequemen Lieferung direkt zu Ihnen nach Hause. Sie müssen keine schweren Töpfe transportieren und können in Ruhe entscheiden, wie viele Pflanzen Sie für Ihr Projekt benötigen. Dank der Sortimentsauswahl erhalten Sie Pflanzen, die für den privaten Garten- und Terrassenbereich gut geeignet sind.

Bakker stellt sicher, dass die Pflanzen sachgerecht verpackt werden, damit sie den Versandweg gut überstehen. Sie erhalten eine Pflanze, die bei richtiger Pflanzung und Pflege die beschriebenen Eigenschaften erreichbar macht. Durch die klare Produktbeschreibung und praxisnahe Empfehlungen können Sie bereits vor dem Kauf einschätzen, ob Ichu-Gras zu Ihren Standortbedingungen passt. Das reduziert das Risiko von Fehlkäufen und Enttäuschungen.

Zusätzlich profitieren Sie von der Erfahrung einer spezialisierten Online-Gärtnerei, die weiß, worauf es bei robusten Gartenpflanzen ankommt. So können Sie mit mehr Sicherheit planen: Wie viele Horste brauche ich? Wo platziere ich sie am besten? Welche Pflege ist wirklich notwendig und welche nicht?

Wenn Sie ein zurückhaltendes, standfestes Gras suchen, das Ihrem Garten Struktur und Leichtigkeit verleiht, dabei aber überschaubaren Pflegeaufwand verlangt, ist Ichu-Gras eine überzeugende Option. Bestellen Sie Ihre Pflanzen bei Bakker und legen Sie den Grundstein für eine dauerhafte, moderne Gestaltung, die auch in den kommenden Jahren noch Freude macht.

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Ichu-Gras Stipa ichu

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Ichu-Gras – die luftig-leichte Strukturpflanze für moderne Gärten

Ichu-Gras ist eine gute Wahl, wenn Sie Ihrem Garten oder Ihrer Terrasse eine natürliche, ruhige und zugleich moderne Note geben möchten. Das Gras bildet dichte, feine Horste, die sich im Wind sanft bewegen und damit Struktur in Beete, Kiesflächen oder Töpfe bringen. Es eignet sich vor allem für Gartenbesitzerinnen und -besitzer, die einen pflegeleichten, naturnahen Stil bevorzugen und keine aufwendige Schnitt- oder Formarbeit wünschen. Wer klare Linien, dezente Farben und langlebige Strukturpflanzen mag, findet im Ichu-Gras einen zuverlässigen Partner.

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Das Ichu-Gras ist kein lautes Highlight, sondern eine fein strukturierende Hintergrundpflanze. Gerade dadurch passt es hervorragend in moderne Gärten, Naturgärten und minimalistische Gestaltungen, in denen zu viele auffällige Farben eher stören würden. Wenn Sie bereit sind, dem Gras etwas Zeit zum Einwachsen zu geben und seine schlichte Eleganz zu schätzen wissen, ist es eine sehr geeignete Option für Ihren Außenbereich.

Was Sie konkret kaufen

Bei Bakker erwerben Sie ein lebendes Ichu-Gras, das sich nach dem Auspflanzen zu einem dichten, büschelförmigen Horst entwickelt. Das Gras ist in der Regel als Jungpflanze im Topf erhältlich, bereits gut durchwurzelt und bereit, in Beet oder Kübel gesetzt zu werden. Sie kaufen also kein kurzlebiges Saisonprodukt, sondern eine mehrjährige Pflanze, die Ihren Garten über mehrere Jahre prägen kann.

Der Hauptverwendungszweck des Ichu-Grases liegt in der Struktur- und Hintergrundgestaltung. Es ist ideal, um:

  • Beetränder und Übergänge zwischen Pflanzbereichen aufzulockern,
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Wesentliche Eigenschaften

  • Wuchsform und Erscheinungsbild: Ichu-Gras bildet kompakte, horstartige Büschel. Die Halme stehen überwiegend aufrecht, mit einer leichten, natürlichen Neigung im oberen Bereich. Das Gesamtbild wirkt locker, aber nicht zerzaust. Im Wind zeigen sich sanfte Bewegungen, ohne dass das Gras auseinanderfällt.
  • Durchschnittliche Höhe und Breite: Im ausgewachsenen Zustand erreicht Ichu-Gras im Garten typischerweise eine Höhe von etwa 60 bis 100 cm, je nach Standort, Boden und Klima. Die Horste werden in der Breite meist 40 bis 60 cm, wobei ältere Pflanzen allmählich etwas breiter werden können. Diese Angaben sind Richtwerte; in sehr günstigen Lagen kann das Gras etwas höher ausfallen, in kühleren Regionen etwas niedriger bleiben.
  • Blattwerk: Die Blätter sind schmal, fein und bilden dichte Büschel. Farblich bewegt sich Ichu-Gras in einem Spektrum von zurückhaltendem Grün bis zu leicht gelblichen oder strohfarbenen Tönen, besonders im Spätsommer und Herbst. Der Zierwert entsteht vor allem durch die feine Textur und den Gesamteindruck des Horstes.
  • Blüte und Zierwert: Der hauptsächliche Zierwert des Ichu-Grases liegt in der Wuchsform und der Bewegung im Wind. Je nach Herkunft des Pflanzmaterials können sich im Sommer bis Herbst schmale Blütenhalme bilden, die den Horst optisch verlängern und eine leichte, schwebende Wirkung erzeugen. Diese Blüten sind in der Regel dezent und fügen sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein.
  • Wachstumsgeschwindigkeit: Ichu-Gras wächst eher moderat. Im ersten Standjahr bildet es vor allem Wurzeln und einen Basis-Horst. Im zweiten und dritten Jahr zeigt sich dann der volle Umfang. Wer ein sofort dicht wirkendes Beet möchte, sollte mehrere Pflanzen setzen und den empfohlenen Pflanzabstand beachten.
  • Winterhärte und Frostverhalten: Unter mitteleuropäischen Bedingungen verhält sich Ichu-Gras in vielen Regionen winterhart bis mäßig winterhart. In geschützten, nicht allzu nassen Wintern übersteht es die kalte Jahreszeit meist problemlos. In rauen Lagen oder bei sehr nassen Wintern kann es jedoch an seine Grenzen kommen. Hier ist ein durchlässiger Boden und leichter Winterschutz, zum Beispiel durch Laub oder Reisig um den Wurzelbereich, empfehlenswert.
  • Toleranz gegenüber Trockenheit und Feuchtigkeit: Ichu-Gras stammt ursprünglich aus eher trockeneren Hochlandregionen. Es kommt deshalb mit kurzzeitiger Trockenheit besser zurecht als mit Staunässe. Ein frischer bis mäßig trockener Boden ist ideal. Längere Trockenperioden über viele Wochen können das Wachstum bremsen, werden aber normalerweise überstanden, wenn der Wurzelbereich tief genug angelegt ist. Staunasse, verdichtete Böden sind deutlich problematischer und sollten unbedingt vermieden werden.
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Der richtige Standort für ein gutes Ergebnis

Für ein gesundes, dauerhaftes Ichu-Gras ist die Standortwahl entscheidend. Empfohlen wird eine vollsonnige bis halbschattige Lage. In voller Sonne bildet das Gras meist dichtere Horste und eine klarere Struktur. Im Halbschatten wächst es etwas lockerer, kann aber ebenfalls attraktiv aussehen, solange der Boden nicht dauerhaft nass ist.

Beim Bodentyp gilt: gut durchlässig, eher nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich. Ein leichter, sandiger oder kiesiger Boden ist ideal. In sehr schweren Lehmböden sollten Sie unbedingt Sand oder Splitt einarbeiten, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Staunässe, vor allem im Winter, ist einer der wichtigsten Faktoren, die Probleme verursachen können.

Gegen normalen Wind ist Ichu-Gras recht unempfindlich. Der Wuchs ist stabil genug, um sich im Wind zu bewegen, ohne zu brechen. In extrem zugigen, exponierten Lagen können die Halme jedoch schneller austrocknen oder umknicken. Ein leicht geschützter Standort, etwa vor einer Mauer oder Hecke, ist in solchen Gärten sinnvoll.

Der Pflanzabstand richtet sich nach der gewünschten Wirkung. Für eine flächige, aber nicht zu dichte Bepflanzung sind etwa 40 bis 60 cm Abstand zwischen den Pflanzen eine praktikable Spanne. So können sich die Horste im Laufe der Zeit berühren, ohne sich zu stark gegenseitig zu bedrängen. Für Solitärpflanzungen darf der Abstand zu Nachbarpflanzen größer sein, damit die Wuchsform vollständig zur Geltung kommt.

Auf Balkon oder Terrasse kommt Ichu-Gras im Kübel gut zur Geltung, vorausgesetzt, das Gefäß ist mindestens mittelgroß und hat ein Abzugsloch. Ein sonniger Platz mit etwas Luftbewegung ist ideal. Direkte, extreme Hitze auf dunklen Bodenplatten kann in Töpfen schneller zu Trockenstress führen; hier ist regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen wichtig.

Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Boden ohne Drainage in Senken oder stark verdichteten Bereichen,
  • zu kleine Töpfe, in denen die Erde im Sommer extrem schnell austrocknet,
  • ständige Nässe durch automatische Bewässerung, die nicht auf den Bedarf abgestimmt ist,
  • zu dichter Pflanzabstand, der die Horste später einengen lässt.

Pflanzung Schritt für Schritt

Geeigneter Pflanzzeitpunkt: Ideal sind das Frühjahr und der frühe Herbst. Im Frühjahr hat das Ichu-Gras die ganze Saison Zeit, Wurzeln zu bilden, bevor der Winter kommt. Im frühen Herbst ist der Boden noch warm, was ebenfalls gutes Wurzelwachstum ermöglicht. In sehr rauen Regionen ist das Frühjahr meist die sicherere Wahl.

Vorbereitung von Boden oder Gefäß:

  • Lockern Sie den Boden auf eine Tiefe von mindestens 25 bis 30 cm.
  • Arbeiten Sie bei schweren Böden Sand, Kies oder Splitt ein, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
  • Verzichten Sie auf stark überdosierte Düngergaben; ein leicht humoser, aber nicht extrem nährstoffreicher Boden reicht aus.
  • Für Kübel: Wählen Sie ein Gefäß mit Abzugslöchern und legen Sie eine Drainageschicht aus Blähton oder grobem Kies an.
  • Verwenden Sie eine strukturstabile, durchlässige Pflanzerde, die nicht zu stark verdichtet.

Einpflanzen:

  • Stellen Sie den Topfballen vor dem Pflanzen kurz in Wasser, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
  • Heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen ist.
  • Setzen Sie das Ichu-Gras so ein, dass die Oberkante des Ballens etwa auf Bodenniveau liegt.
  • Füllen Sie die Erde seitlich gut an, drücken Sie vorsichtig, aber gründlich an, damit keine größeren Hohlräume bleiben.

Angießen nach der Pflanzung: Gießen Sie nach dem Einsetzen gründlich an, damit sich der Boden um die Wurzeln schließt. In den folgenden Wochen sollte der Boden gleichmäßig leicht feucht gehalten werden, ohne dauerhaft nass zu sein. Im Kübel kontrollieren Sie am besten mit dem Finger, ob die oberen Zentimeter der Erde abgetrocknet sind, bevor Sie erneut gießen.

Beobachtung in den ersten Wochen: In der Anfangsphase kann das Gras etwas zurückhaltend aussehen, da es die Energie vor allem in die Wurzelbildung steckt. Wichtig ist, dass die Halme nicht komplett einfallen oder matschig werden. Leichtes Einrollen der Blätter an sehr heißen Tagen ist eine normale Reaktion auf Trockenstress und kann sich nach Bewässerung wieder legen. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht verschlammt und die Pflanze nicht „im Wasser steht“.

Pflege und Entwicklung im Jahresverlauf

Frühling: Im Frühjahr beginnt das Ichu-Gras neu auszutreiben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, alte, vertrocknete Halme zu entfernen. Schneiden Sie den Horst vorsichtig einige Zentimeter über dem Boden zurück oder zupfen Sie abgestorbene Halme aus, wenn sich diese leicht lösen. So schaffen Sie Platz für den frischen Austrieb. Eine moderate Gabe eines organischen Düngers oder Komposts im Wurzelbereich kann das Wachstum unterstützen, sollte aber nicht übertrieben werden.

Sommer: Im Sommer zeigt das Gras seine typische Wuchsform. In normalen Jahren reicht es aus, gelegentlich zu gießen, vor allem bei längeren Trockenperioden oder im Topf. Im Beet mit tiefgründigem Boden kommt es oft mit weniger Wasser aus. Achten Sie darauf, dass die Halme nicht stark umknicken; dies kann ein Hinweis auf zu nährstoffreichen oder zu nassen Boden sein, in dem die Halme zu weich bleiben.

Herbst: Im Spätsommer und Herbst erreicht das Ichu-Gras meist seine endgültige Höhe für das Jahr. Die Halme können sich nun leicht verfärben und in strohige Töne übergehen, was einen zusätzlichen Zierwert darstellen kann. Viele Gartenbesitzer lassen das Gras über den Winter stehen, weil die trockenen Halme Struktur geben. Ein kompletter Rückschnitt ist im Herbst nicht zwingend nötig und kann besser im späten Winter oder sehr frühen Frühjahr erfolgen.

Winter: Im Winter bleibt das Gras als trockener Horst stehen. In eher milden Regionen reicht es aus, den Wurzelbereich vor extremen Frösten zu schützen, etwa mit einer leichten Mulchschicht aus Laub oder Rindenmulch. In rauen Lagen oder besonders nassen Wintern ist ein zusätzlicher Schutz sinnvoll, zum Beispiel durch Reisig, das den Wurzelbereich vor zu viel Nässe und Kälte schützt. Im Topf ist der Wurzelballen stärker Frost und Trockenheit ausgesetzt; stellen Sie Kübel möglichst an eine geschützte Hauswand und isolieren Sie den Topf, etwa mit Jute oder Noppenfolie.

Tatsächlicher Pflegeaufwand: Insgesamt ist Ichu-Gras relativ pflegearm. Der jährliche Rückschnitt, etwas Aufmerksamkeit in langen Trockenphasen und gelegentliche Bodenpflege reichen meist aus. Starkes Formen oder häufiges Teilen ist nicht nötig. Eine Teilung älterer Horste kann nach einigen Jahren sinnvoll sein, wenn die Mitte verkahlt, ist aber kein jährliches Muss.

Stressanzeichen und Gegenmaßnahmen:

  • Gelbe oder braune Blattspitzen im Sommer: Häufig Zeichen von Trockenstress oder starkem Wind. Prüfen Sie die Wasserversorgung und gegebenenfalls einen minimal geschützteren Standort.
  • Matschige, umfallende Halme: Kann auf zu nassen oder zu schweren Boden hindeuten. Drainage verbessern, Bewässerung reduzieren und, wenn nötig, über eine Umplatzierung nachdenken.
  • Schwacher Wuchs über mehrere Jahre: Möglicherweise zu schattiger Standort oder zu nährstoffarmer Boden ohne jegliche Nährstoffzufuhr. Leicht auflockern, etwas Kompost einarbeiten und Standortbedingungen prüfen.

Einsatzmöglichkeiten und Kombinationen

Im Garten: Ichu-Gras eignet sich hervorragend, um Staudenbeete aufzulockern und Übergänge zu anderen Pflanzbereichen zu gestalten. In größeren Gärten kann es in Gruppen gepflanzt werden, um naturnahe Bereiche zu formen und gleichzeitig pflegeleicht zu bleiben. Es passt zu Kiesflächen, Trockenmauern und offenen, sonnigen Rasenrändern.

Auf Terrasse oder Balkon: Im Kübel kommt das Gras gut zur Geltung, wenn es genug Platz hat. Es kann Eingangsbereiche einfassen oder als ruhige Hintergrundpflanze hinter blühenden Saisonpflanzen stehen. Besonders stimmig wirkt es in schlichten, modernen Gefäßen aus Ton, Beton oder Metall.

Im Beet: In Staudenbeeten dient Ichu-Gras als Strukturgeber. Es harmoniert mit Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben, also eher sonnig und durchlässig stehen möchten. Gute Partner sind beispielsweise trockenheitsverträgliche Stauden, Kräuter oder andere, nicht zu wuchtige Gräser. So entsteht ein ausgewogenes Bild, in dem jede Pflanze ihren Raum hat.

Hecke oder Solitärpflanze: Als klassische Heckenpflanze ist Ichu-Gras nicht geeignet, da es keine geschlossene, blickdichte Wand bildet. Als Solitär in einem Kiesbeet, in der Nähe von Findlingen oder in Kombination mit einer dezenten Staudenpflanzung kann es jedoch sehr wirkungsvoll sein. Einzelhorste vor einer Mauer oder einem Zaun unterstreichen die vertikale Linie des Grases.

Sinnvolle Pflanzenkombinationen: Ichu-Gras lässt sich gut mit Pflanzen kombinieren, die ähnliche Boden- und Lichtansprüche haben. Dazu gehören etwa trockenheitsverträgliche Stauden oder niedrigere Sträucher, die nicht zu stark bedrängen. Auch andere Ziergräser mit kontrastierender Höhe oder Blattform können reizvolle Kombinationen ergeben, solange die Gesamtwirkung ruhig und stimmig bleibt.

Wann diese Pflanze nicht empfehlenswert ist:

  • In sehr nassen, ständig feuchten Gärten ohne Möglichkeit zur Bodenverbesserung,
  • für stark schattige Bereiche unter dichten Bäumen oder an Nordwänden,
  • wenn eine dichte, ganzjährige Sichtschutzhecke gewünscht wird,
  • wenn eine sehr kräftig blühende, farbintensive Pflanze im Vordergrund steht.

Wichtige Hinweise und Grenzen

Ichu-Gras gilt nicht als besonders anfällig für spezifische Krankheiten oder Schädlinge. Probleme entstehen eher durch ungünstige Kulturbedingungen. Pilzliche Erkrankungen können auftreten, wenn das Gras dauerhaft zu nass steht oder im Winter in schweren Böden „erstickt“. Hier zeigen sich dann braune, faulende Bereiche im Horst.

Typische Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben sind an Gräsern möglich, verursachen bei Ichu-Gras aber meist nur geringfügige Schäden. Stärker betroffen sind Pflanzen mit dauerhaft geschwächtem Wuchs, etwa durch ständige Nässe oder sehr schlechte Lichtverhältnisse.

Bedingungen, die Probleme begünstigen:

  • Dauerhafte Staunässe, besonders im Winter,
  • extrem schwere, ungeklärte Lehmböden ohne Drainage,
  • Standorte mit wenig Licht und gleichzeitig hoher Luftfeuchte,
  • zu dichte Bepflanzungen, die kaum Luftzirkulation erlauben.

Realistische Präventionsmaßnahmen sind:

  • Verbesserung der Bodendurchlässigkeit vor der Pflanzung,
  • angemessener Pflanzabstand, damit die Horste abtrocknen können,
  • Vermeidung von Überdüngung, die zu weichen, anfälligen Halmen führt,
  • Bei Kübelkultur: Abflusslöcher freihalten und Untersetzer nicht dauerhaft mit Wasser gefüllt lassen.

Dieses Produkt ist keine gute Wahl, wenn Sie eine Pflanze suchen, die ohne Anpassung in schweren, nassen Böden gedeiht, oder wenn Sie sich einen sehr auffälligen, farbintensiven Blütenakzent wünschen. Auch für sehr kleine Innenhöfe ohne nennenswerte Sonneneinstrahlung ist Ichu-Gras nur eingeschränkt geeignet, da es hier kaum seine typische Wuchsform entwickeln kann.

Warum diese Pflanze bei Bakker kaufen

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Bakker stellt sicher, dass die Pflanzen sachgerecht verpackt werden, damit sie den Versandweg gut überstehen. Sie erhalten eine Pflanze, die bei richtiger Pflanzung und Pflege die beschriebenen Eigenschaften erreichbar macht. Durch die klare Produktbeschreibung und praxisnahe Empfehlungen können Sie bereits vor dem Kauf einschätzen, ob Ichu-Gras zu Ihren Standortbedingungen passt. Das reduziert das Risiko von Fehlkäufen und Enttäuschungen.

Zusätzlich profitieren Sie von der Erfahrung einer spezialisierten Online-Gärtnerei, die weiß, worauf es bei robusten Gartenpflanzen ankommt. So können Sie mit mehr Sicherheit planen: Wie viele Horste brauche ich? Wo platziere ich sie am besten? Welche Pflege ist wirklich notwendig und welche nicht?

Wenn Sie ein zurückhaltendes, standfestes Gras suchen, das Ihrem Garten Struktur und Leichtigkeit verleiht, dabei aber überschaubaren Pflegeaufwand verlangt, ist Ichu-Gras eine überzeugende Option. Bestellen Sie Ihre Pflanzen bei Bakker und legen Sie den Grundstein für eine dauerhafte, moderne Gestaltung, die auch in den kommenden Jahren noch Freude macht.

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Ref : 032752
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