Kohlrabi 'Superschmelz'

Brassica oleracea 'Superschmelz'

Kohlrabi 'Superschmelz'

Brassica oleracea 'Superschmelz'
Was gibt es heute zu essen? Kohlrabi!
Kohlrabi 'Superschmelz' (Brassica oleracea) ist ein butterzarter Kohlrabi für die Freilandzucht. Bei guter Düngung können die Kohlrabiknollen gut 10 kg schwer werden! Kohlrabi 'Superschmelz' hat gute Lagereigenschaften. Diese robuste Kohlrabisorte schießt nicht ins Kraut und ist sehr Krankheitsbeständig. Der Anbau von Kohlrabi ist ganz einfach. Der Kohl ist geeignet für Herbstanbau, Frühjahr- und Sommeranbau. Bereiten Sie mit Kohlrabi herrliche Speisen wie Salate oder Wokgerichte zu, köstlich!

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Spezifikationen+
Essbar: Ja
Schnittblume: Nein
Gepfropft: Nein
Grün bleibende: Nein
Garantie: 1 Jahr Wachstums- und Blühgarantie
Winterhärte: Nein
Ernte: Juni - Oktober
Lateinischer Name: Brassica oleracea 'Superschmelz'
Blätter das ganze Jahr: Nein
Standort: Volle Sonne, Halber Schatten
Einbürgerung: Nein
Riechend: Nicht parfümiert
Selbstbestäubung: Nein
Pflanzen+

Saat von Kohlrabi muss man nicht vorbehandeln. Sie können sie aber 12 Stunden in lauwarmes Wasser legen, um die Keimung zu beschleunigen.

Kohlrabi wächst schnell und am besten in wasserhaltendem Boden, der im Winter gut gedüngt wird.

Saatmethode

Saatzeit unter Glas: März – April, Freiland für Herbstanbau: Juni.

Bitte beachten: Die Saat von Kohlrabi ist für Vögel sehr verlockend. Aus dem Grund raten wir Ihnen, im Frühbeet vorzusäen. Pflanzen Sie die Sämlinge wenn sie größer sind ins Freiland. Ansonsten müssen Sie unbedingt Schutzmaßnahmen gegen Vögel ergreifen.

Säen kann man auf 2 Weisen:

  1. Säen im Frühbeet in Töpfen kann man ab Februar bis einschließlich April (oder im August für den Herbstanbau). Füllen Sie die Töpfe mit guter feiner Saaterde. Stecken Sie pro Topf einen Kohlrabisamen in die Erde. Bringen Sie danach eine höchstens 1 cm dicke Schicht Saaterde an. Drücken Sie die Erde leicht an und besprenkeln Sie sie mit Wasser. Stellen Sie die Töpfe ins Frühbeet (im Wohnraum ist es zu warm). Lassen Sie sie nie austrocknen. Geben Sie dem gekeimten Kohlrabi genug Platz; stellen Sie die Töpfe so weit auseinander, dass die Blätter sich nicht berühren. Pflanzen Sie die Kohlrabipflanzen ab Ende April nach draußen, alle 70 cm in einer Reihe und mit 70 cm zwischen den Reihen.
  2. Säen ins Freiland, vorzugsweise in die volle Sonne, kann man ab Juni für den Herbstanbau. Lockern Sie die Erde bis mindestens 30 cm tief. Platzieren Sie an den Anfang und das Ende der Saatreihe einen Stock und spannen Sie eine Leine dazwischen auf. Parallel zu der Leine graben Sie eine Furche und säen dünn, zwischen Daumen und Zeigefinger, eine Reihe Saat. Bedecken Sie die Saat mit 1 cm Erde, drücken Sie sie vorsichtig an und besprühen Sie die Erde mit Wasser. Nehmen Sie die Leine wieder ab und platzieren Sie ein Stecketikett mit dem Namen der Saat am Anfang der Reihe. Säen Sie mehrere Reihen mit 20 cm Abstand voneinander. Legen Sie gegebenenfalls zum Schutz gegen Vogelfraß Drahtgaze über die Sämlinge. Wenn 4 Blätter an den Sämlingen sind, können Sie sie ausdünnen und ein Stück weiter in der Reihe pikieren oder in Töpfe. Ergreifen Sie Maßnahmen zur Vogelabwehr!

Die Saat keimt in 7 - 14 Tagen.

Pflege+

Geben Sie nur nur in trockenen Perioden zusätzlich Wasser. Kohlrabi sollte man die ganze Saison über ordentlich düngen. Halten Sie das Beet unkrautfrei, dann gedeiht der Kohlrabi gut.

Erntemethode

  • Frühjahr- und Sommeranbau: Mai – Juli
  • Herbstanbau: August – Oktober

Ernten Sie Kohlrabi, wenn er fast ausgewachsen ist. Benutzen Sie dazu ein scharfes Messer und schneiden Sie genau hinter dem Kohlrabi die Hauptwurzel durch. Die Blätter können Sie auch abschneiden. Die Kohlrabiwurzeln kann man direkt roden. Kohlrabi roden Sie, indem Sie die Pflanze mit einer Harke herausziehen und anschließend die Wurzeln und Blätter abschneiden.
Wussten Sie schon, dass Kaninchen verrückt sind nach Kohlrabi und seine Blätter?

Extra+

Alle Kohlsorten gehören zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae oder Cruciferae). Die vielen Kohlarten sind genetisch betrachtet sogar oft praktisch gleich. Der lateinische Name ist für viele dieser essbaren Kohlsorten Brassica oleracea. Die verschiedenen Kohlsorten sind klassifiziert als Unterarten, die man in den vergangenen 5000 Jahren selektiert und weiter gezüchtet hat. So ist der lateinische Name für die Gruppe des Kopfkohls 'Brassica oleracea convar. capitata' und für Kohlrabi spezifisch 'Brassica oleracea convar. acephala alef. var. gongylodes'.

Von Kohl und auch von Kohlrabi gibt es viele Zuchtformen; es gibt frühe bis späte Sorten und sogar solche, die das ganze Jahr lang gesät werden können. Es gibt auch Sorten, die mehr oder weniger viel Kälte vertragen. Halten Sie sich an die Empfehlung für die Saatzeit, die auf der Packung steht, denn sonst bekommen Sie möglicherweise Probleme (die schnell wachsenden Sorten sind weniger winterhart und oft nicht geeignet zum Ernten in der Frostperiode).

Brassica oleracea convar. acephala alef. var. gongylodes sind zweijährige Pflanzen, die im Prinzip erst im zweiten Jahr blühen und Saat ansetzen.

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